Formel 1

Formel 1 kompakt: Die Saison 2018 im News-Ticker

Williams gibt Oliver Rowland als Young Driver bekannt. Der Brite wird Williams im Simulator unterstützen und beim Young Driver Test im FW41 Platz nehmen.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

23. Februar
Williams ernennt Oliver Rowland als Young Driver
Oliver Rowland stößt als Young Driver zum Williams F1 Team. Der Gesamtdritte der Formel-2-Saison 2017 wird das Team aus Grove im Simulator unterstützen und beim Young Driver Test im echten FW41 Platz nehmen, wie Williams bestätigt. Der 25-Jährige Brite verfügt bereits über erste F1-Erfahrung, testete bereits für McLaren und Red Bull.

22. Februar
Renault kooperiert mit spanischer Liga
Renault gibt eine neue Partnerschaft mit der spanischen Fußballliga bekannt. Das Logo von "LaLiga" wird dementsprechend ab sofort auf dem R.S.18 und den Rennoveralls der Fahrer zu sehen sein.

22. Februar
Force India: Kein Verkauf
Nach Spekulationen diverser britischer Medien, Force India werde bald an einen Energy-Drink-Fabrikanten verkauft, reagiert das Team mit einer Klarstellung: Aktuell komme kein Angebot potentieller Investoren in Betracht. Das Team sei einzig auf den Testauftakt fokussiert.

22. Februar
Mercedes: Wehrlein und Russell als Ersatzfarher fix
Was zwischen den Zeilen eigentlich längst klar war wird nun auch offiziell. Im Rahmen seines Auto-Launches für die Formel-1-Saison 2018 hat Mercedes DTM-Rückkehrer Pascal Wehrlein als Ersatzfahrer für 2018 bekanntgegeben. Gleichzeitig wird GP3-Meister George Russell zum Ersatzfahrer. Die beiden Nachwuchskräfte teilen sich den Job also auf, was Sinn ergibt, da Wehrlein eben auch etliche Termine mit der DTM hat während Russel in der Formel 2 unterwegs ist und so ohnehin einen großen Teil der F1-Reisen mitnimmt.

20. Februar
McLaren mit neuem Benzin- und Schmierstofflieferanten
Nach einem Jahr ist die Zusammenarbeit zwischen McLaren und dem BP Konzern schon wieder beendet. Erst zur Saison 2017 hatten sich die Briten vom langjährigen Partner Exxon Mobil getrennt. Ab 2018 gibt es den dritten Benzin- und Schmierstofflieferanten in drei Jahren: Petrobras kehrt als Technologie-Partner von McLaren in die Formel 1 zurück. Der brasilianische Mineralölkonzern kann auf eine lange Geschichte in der Königsklasse zurückblicken. Mit dem Vertragsabschluss könnte sich auch eine Chance für einen brasilianischen Nachwuchspiloten auftun.

20. Februar
Sauber gewinnt vier Partner
Kurz vor dem Launch des 2018er Rennboliden C37 gibt Sauber noch schnell drei (!) neue Kooperationen bekannt. Bei der ersten handelt es sich um Richard Mille, eine Luxus-Uhrenmarke. Das Logo des neuen "Premium Partners" wird 2018 seitlich auf dem Monocoque sowie auf der Teamkleidung zu sehen sein. Der zweite Partner ist die Brillenmarke Carrera. Dieser Deal gilt nicht nur für 2018, sondern ist langfristig ausgelegt. Auch dieses Logo wird auf der Seite des C37, der Teamkleidung und zusätzlich den Helmvisieren zu sehen sein. On top gibts natürlich passende Sonnenbrillen für die Truppe aus Hinwil. Bei dem dritten Sponsor handelt es sich um Kappa. Die Sportartikelmarke stattet die Fahrer sowie das Rennteam mit der offiziellen Teambekleidung aus. Des weiteren wird das Kappa-Logo an der Kopfstütze von beiden C37 sowie auf den Fahreroveralls zu sehen sein. Mit Claro gesellt sich als vierter neuer Parnter noch ein Kommunikationsunternehmen hinzu. Schon zwischen 2011 und 2014 zierte deren Logo den Sauber.

19. Februar
Williams holt ehemaligen McLaren-Aerodynamiker
Williams verstärkt vor der Formel-1-Saison 2018 sein Ingenieursteam. Doug McKiernan, bis 2015 erst Aerodynamik-Chef, dann Chefingenieur bei McLaren, wechselt zum Traditionsrennstall nach Grove. Bei Williams übernimmt McKiernan die Rolle des Chefingenieurs. In dieser Funktion wird McKiernan direkt an Technikchef Paddy Lowe berichten, mit dem er bereits in Woking sechs Jahre lang zusammengearbeitet hatte. Schon zuvor hatte sich Williams einen neuen Aero-Chef gesichert: Dirk de Beer, zuvor bei Ferrari.

19. Februar
Renault schnappt sich China-Riesen als Sponsor
Gute Partie für Renault: Das Formel-1-Team mit dem deutschen Starter Nico Hülkenberg verkündet eine neue Partnerschaft mit Alibaba Tmall, Teil des riesigen China-Amazons. Optische Folge des Deals: Die "Tmall Katze" soll prominent auf dem R.S.18 zu sehen sein. Kern des Sponsorings wird rund um den China GP ablaufen, die Kooperation gilt allerdings generell.

16. Februar
Latifi für Force India beim Test und in Kanada
Nicholas Latifis erste Einsätze für Force India in der Saison 2018 stehen fest. So kommt der neue Entwicklungsfahrer des amtierenden WM-Vierten an einem Rennwochenende zum ersten Mal in seiner Heimat zum Einsatz: Latifi wird in Montreal das FP1 bestreiten. Schon zuvor wird der F2-Pilot jedoch schon im Force India Platz genommen haben. Latifi pilotiert den neuen Boliden am letzten Tag der ersten Test-Woche in Barcelona.

16. Februar
Sie ist wieder da
Monisha Kaltenborn meldet sich im Motorsport zurück. Die frühere Sauber-Teamchefin startet jetzt ein paar Klassen weiter unten mit einem Nachwuchsteam in der Formel 4:

16. Februar
Neue Partner für Red Bull und Force India
Gleich zwei Sponsorendeals geben die F1-Teams noch kurz vor dem Wochenende bekannt: Force India verkündet eine neue Partnerschaft mit dem Schmierstofffabrikanten Ravenol, dessen Logos auf den Bargeboards des neuen VJM11 und den Rennoveralls zu sehen sein wird. Red Bull spannt mit Dita zusammen, das RBR 2018 mit Sonnenbrillen ausstatten wird.

13. Februar
Williams angelt sich Toro-Rosso-Sponsor
Das Williams F1 Team darf sich über einen neuen Sponsor freuen: Das Unternehmen Acronis versorgt den Rennstall in Zukunft mit IT-Lösungen. Dabei geht es um Daten-Backups, Speicher-Systeme und Cloud-Services. Acronis ist bereits Sponsor der Scuderia Toro Rosso.

8. Februar
McLaren gibt Partnerschaft mit Dell bekannt
McLaren wird ab der Saison 2018 mit einem neuen Technologie-Partner zusammenarbeiten. Der britische Traditionsrennstall hat sich mit dem US-amerikanischen Computergiganten Dell zusammengeschlossen. Dell Technology wird sowohl bei der McLaren Technology Group als auch bei McLaren Racing Einzug halten. Dementsprechend werden die Systeme sowohl in der Entwicklung im Werk in Woking als auch bei den Ingenieuren an der Rennstrecke eingesetzt.

7. Februar
Wehrlein zurück in der DTM
Williams' Verpflichtung von Sergey Sirotkin besiegelte, dass Pascal Wehrleins seine Formel-1-Karriere nach zwei Jahren zunächst nicht fortsetzen wird. Jetzt hat der Mercedes-Junior bekanntgegeben, was für ihn 2018 stattdessen auf dem Plan steht: Der ehemalige Manor- und Sauber-Pilot kehrt mit Mercedes in die DTM zurück.

6. Februar
Hilfiger wird neuer Mercedes-Sponsor
Die Modemarke Tommy Hilfiger wird neuer Sponsor und Austatter von Mercedes. Das Unternehmen des US-amerikanischen Designers und Namensgeber Tommy Hilfiger folgt damit auf Hugo Boss. Das deutsche Unternehmen hatte Mercedes in den vergangenen Jahren ausgestattet. Der Hilfiger-Deal soll allerdings auch stark mit Formel-1-Pilot und Mode-Ikone Lewis Hamilton verbunden sein.

5. Februar
Renault und BP verlängern Partnerschaft
Renault fährt auch in den kommenden fünf Jahren mit Benzin und Schmiermittel von BP. Der Rennstall verlängerte den bestehenden Vertrag um mindestens fünf weitere Jahre. Die Partnerschaft soll aber über die Formel 1 hinaus reichen. Renault und Castrol wollen gemeinsam an neuen Technologien und fortschrittlichen Mobilitätslösungen arbeiten.

5. Februar
Grid Kids statt Grid Girls
Kurz nach der Abschaffung der Grid Girls durch Liberty Media haben sich die Formel-1-Promoter einen Ersatz einfallen lassen. Zusammen mit der FIA wurden die Grid Kids ins Leben gerufen. Das Konzept ähnelt dem des Profifußballs, nur das in diesem Fall natürlich der Motorsportnachwuchs die Chance erhält, neben seinen Helden Platz zu nehmen.

2. Februar
FIA veröffentlicht Starterliste 2018
Die FIA hat die offizielle Starterliste für die Formel-1-Saison 2018 herausgegeben. Seit der Bekanntgabe von Sergey Sirotkin bei Williams war das 20-köpfige Grid vollständig. Neben den aktuellen Fahrerpaarungen und den entsprechenden Startnummern, finden sich in der Starterliste unter anderem kleine Änderungen bei Toro Rosso und Force India wieder.

1. Februar
Neue Startzeiten für die Formel 1
Liberty Media lässt weiter keinen Stein auf dem anderen. Nach der Abschaffung der Grid Girls haben die Vermarkter rund um ihren Vorsitzenden Chase Carey nun bekanntgegeben, dass die Startzeiten für die Grands Prix ab 2018 anders sein werden. Vor allem die Zuschauer in Europa müssen sich umgewöhnen, denn der Rennstart erfolgt nun um 15:10 statt wie bisher um 14:00 Uhr.

1. Februar
Haas gibt Partnerschaft mit Jack & Jones bekannt
Neue Klamotten für Teamchef Günther Steiner und seine Haas-Crew. Der US-amerikanische Rennstall wird in seiner dritten Formel-1-Saison von Jack & Jones ausgestattet. Die zum dänischen Textilunternehmen gehörende Marke wird sowohl auf den Overalls von Romain Grosjean und Kevin Magnussen, als auch auf dem Heckflügel des Boliden zu sehen sein.

31. Januar
Liberty Media schafft die Grid Girls ab
Umstrittene Entscheidung von Liberty Media: Die US-amerikanischen Rechteinhaber der Formel 1 haben die allseits beliebten Grid Girls zur Saison 2018 abgeschafft. Laut Marketing-Chef Sean Bratches war sich die Führungsebene einig, dass die Tradition mit den Damen in der Startaufstellung nicht mehr zeitgemäß sei und stattdessen lieber Platz für Neues geschaffen werden soll.

31. Januar
FIA verbietet Technik-Kniff
Die Regelhüter verschärfen vor der Formel-1-Saison 2018 die Technik-Regeln: Die Geometrie der Vorderachsen wird beschränkt. Noch im Winter soll Charlie Whiting in einer Technischen Direktive die Regeln für die Vorderachse klargestellt haben, wie Auto Motor und Sport berichtet. Konkret geht es in der Direktive TD/044-17 um die Absenkung der Fahrzeugfront beim Einlenken. Offenbar nutzten Teams schon in der abgelaufenen Saison die Vorderachse, um die aerodynamische Plattform zu optimieren.

29. Januar
Details zum TV-Programm in Großbritannien
In der Wiege des Motorsports Großbritannien ist die Formel 1 bekanntlich sowohl auf Sky - anders als ab 2018 in Deutschland - als auch im Channel 4 zu sehen. Jetzt haben die Sender die genaue Aufteilung bestätigt: Alle Grands Prix in vollem Umfang gibt es danach nur auf Sky. Exklusiv zeigt der Pay-TV-Sender 11 Rennen, Channel 4 überträgt bei 10 weiteren Events parallel dazu, darunter der Großbritannien GP und das Saisonfinale in Abu Dhabi. Den Saisonstart in Australien gibt’s live allerdings nur bei Sky. Von diesem wie auch allen anderen Sky-exklusiven GP gibt es aber zumindest Highlights bei Channel 4.

In Großbritannien teilen sich Sky und Channel 4 seit 2012 die Rechte, nachdem letzteres Angebot die BBC abgelöst hatte. Ab 2019 wird allerdings Sky zum einzigen Angebot im Vereinigten Königreich – mit einem wasserdichten Vertrag bis 2024, geschlossen noch in der Ecclestone-Ära. Der geplante offizielle Season-Pass der F1 dürfte in GB somit womöglich deutlich später starten als überall sonst auf der Welt.

25. Januar
Sauber & Force India ziehen EU-Beschwerde zurück
Die beiden Privat-Teams hatten im September 2015 bei der Europäischen Kommission wegen der Wettbewerbspraktiken der Formel 1 eine Beschwerde eingereicht. Genauer ging es dabei um die Preisgeldverteilung. In einer gemeinsam herausgegebenen Pressemitteilung haben Sauber und Force India nun jedoch Abstand von ihrer Beschwerde genommen. Dieser Sinneswandel beruht auf Gesprächen mit den neuen Rechteinhabern der Formel 1, Liberty Media.

25. Januar
Sky Deutschland gibt Formel-1-Rechte ab
Traurige Gewissheit für alle deutschen Sky-Zuschauer. Der Pay-TV-Sender wird die Formel 1 ab der Saison 2018 nicht mehr übertragen. Sky hatte offenbar darauf gepocht, die Exklusivrechte für die Berichterstattung im deutschen Raum zu erhalten. Nachdem RTL den Vertrag bis einschließlich 2020 verlängert hatte, war es Sky nicht mehr möglich die eigenen Vorstellungen umzusetzen.

23. Januar
Digitale Medien: Formel 1 holt Hilfe ins Boot
Um so richtig in der digitalen Welt durchzustarten, gibt die Formel 1 gleich zwei neue Partnerschaften mit den Medienagentueren Brainlabs und Wavemaker bekannt. Letztere wird die F1 dabei unterstützen, ihre Marke global bekannter zu machen und gleichzeitig das bereits bestehende Publikum noch enger an die Königsklasse zu binden. Brainlabs dagegen kümmert sich zwar ebenfalls um Marketing-Aspekte - in Abstimmung mit Wavemaker. Aber noch mehr darum, die Strategie von bezahltem Content auszubauen, etwa über F1-App oder offizielle Website der Formel 1. Damit setzt die F1 ihren seit Jahren verschlafenen und 2017 endlich nennenswert eingeschlagenen Weg ins digitale Zeitalter fort.

23. Januar
McLaren von CNN zu CNBC
McLaren gibt eine neue mehrjährige Partnerschaft mit CNBC bekannt. Damit löst das globale Netzwerk für Wirtschaftsnachrichten Vorgänger CNN als Partner des Tranditionsrennstalls ab. McLaren verspricht sich von dem Deal, durch die Reichweite und das thematisch passende Publikum CNBCs sehr viel besser Wirtschaftsleader und Sponsoren anzulocken. Im Vorjahr waren die CNBC-Logos noch auf dem Sauber zu sehen.

17. Januar
Neuer TV-Deal für Lateinamerika
Die Formel 1 gibt einen neuen TV-Vertrag für den lateinamerikanischen Markt bekannt. Ab sofort und bis einschließlich 2022 wird die F1 in ganz Lateinamerika (ausschließlich Brasilien) von FOX Sports exklusiv übertragen werden. Der Vertrag umfasst alle Sessions vom ersten Training bis zum Rennen, zudem Formel 2 und GP3. Die Formel 1 behält sich allerdings das Recht vor, die lokalen Rennen Lateinamerikas zusätzlich auf Free-TV-Angeboten auszustrahlen.

Aktuell befindet sich der Rechteinhaber im Finalisierungsprozess der TV-Rechte rund um den Globus. So wurde zuletzt eine Partnerschaft mit Movistar+ für den spanischen Markt fixiert. Für den deutschsprachigen Markt stellt sich unterdessen weiter die Frage, ob, und falls ja, in welchem Umfang und welcher Form die F1 künftig auf Sky zu sehen sein wird. Die Zukunft der Formel 1 im Free-TV bei RTL ist indessen bereits gesichert.

17. Januar
Whitmarsh bekommt FIA-Posten
Martin Whitmarsh ist zurück in der Formel 1! Der ehemalige McLaren-Teamchef hat nun von der FIA einen Posten bekommen. Demnach soll Whitmarsh durch seine Erfahrungen als Teamchef dabei helfen, Regeln zur Kostenkontrolle einzuführen. "Whitmarsh hat eine Einladung der FIA zur Zusammenarbeit auf einer temporären Basis akzeptiert, um uns dabei zu helfen, finanzielle Regeln für fairen und nachhaltigen Wettbewerb in der Formel 1 zu definieren", erklärte der Formel-1-Sprecher der FIA, Matteo Bonciani.

16. Januar
Williams holt Sirotkin statt Kubica
Es bahnte sich schon 2017 an, nun hat Williams endlich reinen Tisch gemacht. Der britische Traditionsrennstall hat Sergey Sirotkin dem erfahrenen Robert Kubica vorgezogen. Während der Pole die Rolle des Entwicklungsfahrers einnimmt, debütiert der russische Nachwuchsfahrer an der Seite von Milliardärssohn Lance Stroll in der Formel 1.


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