Formel 1

Formel 1 Miami: Rennen 2019 geplatzt, 2020 neuer Versuch

Formel-1-Rechteinhaber Liberty Media muss sich mit seinem Traum eines zweiten Rennens in den USA doch länger gedulden. Für 2019 ist Miami geplatzt.
von Jonas Fehling

Motorsport-Magazin.com - Die Formel 1 bekommt einen zweiten USA GP neben Austin, Texas nun doch erst frühestens 2020. Entgegen des ursprünglichen Plans, bereits 2019 ein neues Stadtrennen in Miami, Florida auszutragen, teilte das der Rechteinhaber am Montag nach dem Deutschland GP offiziell per Aussendung mit.

"In den letzten Monaten haben wir mit dem Promoter, der Stadt Miami und dem Miami Dade County gearbeitet, um unser Bestreben zu realisieren, einen Formel-1-Grand-Prix nach Miami zu bringen und haben auch nennenswerte Fortschritte erzielt. Dennoch handelt es sich um komplizierte Verhandlungen", so Sean Bratches, Marketingchef der Formel 1.

Formel 1 Rennkalender: Miami-Debüt frühestens 2020

"Während es unsere Präferenz gewesen wäre, schon 2019 in Miami Rennen zu fahren, gab es immer einen Punkt, zu dem es in der zu Verfügung stehenden Zeit nicht möglich war unseren Fans die bestmöglichen Rad-an-Rad-Duelle zu gewährleisten. Diesen Punkt haben wir jetzt erreicht soweit es Racing noch in 2019 betrifft", so Bratches weiter über die Absage.

Liberty Media möchte also lieber ein aufgeräumtes Produkt bieten, denkt langfristig. 2020 soll es dann soweit sein. "Wir haben gemeinsam mit den Behörden in Miami entschieden, dass wie die Vertragsunterschrift auf später im Sommer verschieben, mit dem Bestreben, den ersten Grand Prix in Miami dann 2020 zu bestreiten", schildert Bratches.

Miami-Streckenlayout vor Änderungen

Zuletzt war es zu diversen Komplikationen gekommen. Mitunter wurden nicht alle Bereiche für das vorgesehene Streckenlayout durch die Eigentümer mancher Gelände freigegeben, sodass hier alternative Konzepte erarbeitet werden musste. "2020 ist jedenfalls eher vorzuziehen, als für eine suboptimale Rennstrecke zu unterschreiben, nur um zu unterschreiben", so Bratches. Insgesamt seien trotz der genannten Schwierigkeiten die Gespräche und Verhandlungen mit allen betroffenen Parteien aber positiv verlaufen, versichert der Marketingchef.


Weitere Inhalte:
Wir suchen Mitarbeiter