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Formel-1-Kalender 2020: Coronavirus-News aktuell im Ticker

Das Coronavirus lässt die F1-Szene um diverse Formel-1-Rennen im Kalender 2020 bangen. Aktuelle News zur Lage im Ticker.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Motorsport-Magazin.com - Das im Dezember 2019 erstmals in der Volksrepublik China nachgewiesene Coronavirus (auch COVID-19) beherrscht zu Jahresbeginn 2020 die internationalen Schlagzeilen. Auch für die Formel 1 und den gesamten Motorsport hat die neuartige Erkrankung erhebliche Folgen. Nachdem der China GP schon verschoben wurde, musste die Formel 1 alle Rennen bis Juli absagen.

Die Formel 1 steht nach den Absagen vor dem spätesten Saisonstart in ihrer Geschichte. Inzwischen gibt es aber immerhin einen acht Rennen umfassenden Kalender für die Europa-Saison. Was danach kommt, ist noch ungewiss.

Da sich die Lage ständig ändern kann, informiert Motorsport-Magazin.com mit diesem News-Ticker über aktuelle Entwicklungen in Sachen Einreiseauflagen, Fallzahlen und alles weiter Relevante.

News-Ticker: Coronavirus-Folgen für Formel-1-Kalender

15. Juni 2020
Vietnam-China-Doppel oder zweimal Schanghai
Die Formel 1 arbeitet hinter den Kulissen weiter an ihrem Kalender. Neben den jüngsten Ideen für weitere Rennen in Europa richtet sich der Blick auch auf Fernost. Die Premiere in Hanoi ist noch nicht final aufgegeben, soll als Doppel mit China stattfinden. Alternativ plant die F1 gleich zwei Rennen in Schanghai. Beide Varianten sind jedoch stark von der weiteren Entwicklung des Coronavirus und einer potentiellen zweiten Infektionswelle abhängig.

14. Juni 2020
Neue Kalenderidee: Portugal-Comeback
Nach den Absagen der drei Übersee-GPs wird eine Verlängerung der WM in Europa wahrscheinlich. Laut mehreren Medienberichten gibt es Gespräche zwischen der FIA und dem Autodromo Algarve (Portimao) in Portugal.

12. Juni 2020
Nächster Absagen-Dreier
Es hatte sich abgezeichnet, nun machte es die Formel 1 offiziell. Singapur, Baku und Suzuka fliegen 2020 aus dem Kalender, die Krise macht dort Rennen aus verschiedenen Gründen unmöglich. Die Stadtkurse in Singapur und Baku können nicht aufgebaut werden, nach Japan kann man nicht einreisen.

05. Juni 2020
Marko, Brawn über Saison-Auftakt
Im RTL-Interview verrät Red Bulls Motorsport-Berater Dr. Helmut Marko ein paar Details zum Österreich-GP: "Der Formel-1-Tross wird circa 1600 Personen umfassen. Das sind die Teams, die FIA, die Reifenhersteller und Motorenzulieferer und natürlich auch die Funktionäre. Streckenposten werden circa 500 dabei sein. Mit dem Rahmenrennen, der Formel 3, der Formel 2 und dem Porsche Cup, werden wir auf knapp über 2000 Personen kommen." Ross Brawn kündigt gegenüber der BBC an, dass Tests ungefähr zwei Stunden dauern sollten. Bei einem Fall würden alle für diesen Zeitraum sofort isoliert werden, auch Fahrer. Unabhängig davon, ob gleich eine Session beginnt oder nicht. Gesundheit hat Vorrang.

05. Juni 2020
Neue F1-Kalenderpläne
Die ersten acht Rennen sind fixiert und eine WM damit sicher, hinter den Kulissen arbeitet die Formel 1 aber weiter. 'Auto Motor und Sport' suggeriert, dass bald noch zwei weitere Europa-Rennen kommen könnten. Hockenheim, Imola und Mugello sind im Gespräch. Alle drei waren nicht im 2020-Kalender vertreten, boten sich aber zuletzt als Alternativen an.

Danach könnte es laut 'AMuS' mit einen Sotschi-Doubleheader in Russland weitergehen, die Strecke lässt sich gut isolieren. Zusammen mit einem Bahrain-Double und Abu Dhabi wären dann die erhofften 15 Rennen erreicht. Zuletzt kündigten außerdem Brasilien und Mexiko ihre Rennen als fix an, doch angesichts der Fallzahlen beider Länder dürfte das mit Vorsicht zu genießen sein.

03. Juni 2020
Kein Stopp bei Corona-Fall
Die Formel 1 hat nicht nur den neuen Kalender, sondern auch die geplanten Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen bestätigt. CEO Chase Carey unterstreicht, was zuvor bereits impliziert wurde: Die neuen Pläne lassen die F1 daran glauben, dass auch bei einem Coronavirus-Fall im Fahrerlager das Wochenende weiterlaufen kann.

02. Juni 2020
Europa-Kalender ist da
Es ist vollbracht: Nach wochenlangen Gesprächen hat die Formel 1 mit sechs Austragungsorten einen acht Rennen umfassenden Europa-Kalender zusammengebaut. Es beginnt wie erwartet mit Österreich am 5. Juli, und endet am 6. September in Italien. Zwei Triple-Header und ein Double-Header werden es. Wie es nach Europa weitergeht, darauf muss die F1-Welt noch weiter warten.

30. Mai 2020
Grünes Licht in Österreich
Gute Neuigkeiten gibt es in Österreich: Dort hat das Gesundheitsministerium den Plan für zwei F1-Rennen in Spielberg abgenickt, damit fehlen zur endgültigen Genehmigung nur mehr Formalitäten. Die Veröffentlichung eines neuen Kalenders sollte damit nur mehr eine Frage der Zeit sein.

28. Mai 2020
Zandvoort sagt komplett ab!
Auf unbestimmte Zeit verschoben war das Comeback des Niederlande GP nach mehr als 35 Jahren bereits, jetzt ist fix: Das Rennen fällt 2020 komplett aus. Wie der Veranstalter mitteilte, ist ein potenzielles Geisterrennen unerwünscht. Das große Comeback möchte Zandvoort unbedingt gebührend feiern - vor vollem Haus. Das sei 2020 aber nicht mehr darstellbar, habe man in gemeinsamer Analyse mit der Formel 1 erkannt. Somit ist die Rückkehr auf 2021 verschoben, Tickets behalten ihre Gültigkeit, können aber auch zurückgegeben werden:

26. Mai 2020
Lösung für Silverstone
Die Situation bezüglich der beiden in Silverstone geplanten F1-Rennen Ende Juli ändert sich täglich. Zuletzt hieß es, dass die Formel 1 nicht von der 14-tägigen Quarantänevorschreibung für Einreisende ausgenommen werden würde. Nun berichtet die britische 'Times', dass sich Premierminister Boris Johnson der Sache persönlich angenommen habe. Johnson wolle der F1 den Weg frei machen, so der Bericht. Offiziell hat die britische Regierung noch nichts dergleichen kommuniziert, Ende Juni werden die Bestimmungen wieder einmal überarbeitet. Die Chance, eine Ausnahme einzuführen?

Österreich auf Kurs
In Österreich soll währenddessen bald die Entscheidung der Regierung bezüglich des für Anfang Juli geplanten Saisonauftaktes fallen. Das hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Montag angedeutet. Noch wird das vom Red Bull Ring vorgelegte Sicherheitskonzept von den Behörden untersucht, aber nach wie vor sind die Signale positiv, was die Austragung der beiden Rennen betrifft.

23. Mai 2020
Probleme bei Silverstone
Das angesprochene grüne Licht der britischen Regierung kommt nicht - jetzt steht fest, dass ab dem 8. Juni eine 14-tägige Quarantäneregelung bei der Einreise nach Großbritannien in Kraft tritt. Für Sport gibt es keine Ausnahme, geht aus Regierungsdokumenten hervor. Muss sich die Formel 1 nun für Rennen drei und vier neue Orte suchen?

15. Mai 2020
Silverstone und F1 einigen sich
Noch mehr News, der Kalender konkretisiert sich weiter. Silverstone vermeldet, dass man sich mit der Formel 1 auf zwei Rennen im Anschluss an den Österreich-Auftakt geeinigt hat. Fix ist das aber noch nicht, denn die britische Regierung muss dafür grünes Licht geben.

15. Mai 2020
Spa sperrt auf
Gute Nachrichten kommen auch aus Belgien. Die Sorgen bezüglich einer Absage des Klassikers in Spa scheinen nach Verhandlungen mit den örtlichen Behörden vorerst abgewandt worden zu sein. Neue Verordnungen ermöglichen ein Geisterrennen.

14. Mai 2020
Nächster Schritt in Österreich
Die österreichischen Behörden verlangen für den Saisonstart ein klares Sicherheitskonzept, das hat der Red Bull Ring nun geliefert. Weiterhin heißt es aber abwarten, das Konzept muss noch von den zuständigen Stellen geprüft werden. Noch deutet aber alles auf einen Start am 5. Juli hin.

11. Mai 2020
Neues aus Großbritannien
Die britische Regierung veröffentlicht einen ersten Fahrplan bezüglich Öffnungen. Laut dem sind frühestens ab dem ersten Juni Sport-Events hinter verschlossenen Türen möglich. Wer einreist, muss sich aber 14 Tage in Quarantäne begeben - außer man steht auf einer Ausnahmen-Liste. Laut der BBC gibt es Gespräche zwischen Formel 1 und Regierung, aber noch nichts Konkretes. Wie es nach Österreich weitergeht, bleibt also weiter unsicher.

10. Mai 2020
FIA-Chefmediziner zum Saisonstart
Die Planungen für einen Auftakt in Österreich laufen weiter, zwischen FIA und den Streckenbetreibern am Red Bull Ring gibt es regen Kontakt. FIA-Chefmediziner Gerant Saillard erklärt die geplanten Sicherheitsvorkehrungen für den Saisonauftakt: Beschränkte Teamgrößen, Isolation, Sicherheitsabstände.

1. Mai 2020
Ungarn definitiv ohne Zuschauer
Auch der Große Preis von Ungarn wird hinter verschlossenen Türen über die Bühen gehen. Das Rennen in Budapest ist nach wie vor als dritte Station im F1-Kalender eingeplant, obwohl dort Großveranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern bis Mitte August untersagt worden sind.

30. April 2020
Suzuka stoppt Ticketverkauf
Der Japan GP hat den Ticketverkauf für das bislang noch für den 11. Oktober angesetzte Rennen auf dem Suzuka Circuit ausgesetzt. Die Strecke war am 10. April geschlossen worden und sollte genau einen Monat später, am 10. Mai, wieder öffnen. Nun stellen die Streckenchefs klar, das finale Datum einer Wiedereröffnung werde zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

28. April 2020
Österreich: Regierung fordert Sicherheitskonzept
Die österreichische Bundesregierung sperrt sich nicht gegen den Plan der Formel 1, die Saison am 5. Juli in Spielberg zu starten. Aber - ein strenges Hygienekonzept müsse die F1 jetzt noch vorlegen. Dieses dürfte vor allem einen komplett geschlossenen F1-Tross bedeuten, etwa durch Charterflüge aus England und Italien zum Militärflughafen Zeltweg.

27. April 2020
Frankreich raus, Österreich vor
Nach wochenlangen Gerüchten wird die endgültige Absage des Frankreich-GPs bestätigt. Von Verschiebung oder Ersatztermin ist keine Rede. Dafür verkündet die Formel 1 erste zaghafte Pläne zur Saison-Fortführung. Start am 5. Juli in Österreich, dann Rundreise bis Bahrain und Abu Dhabi im Dezember, 15 bis 18 Rennen.

Formel 1 Kalender 2020: Start in Österreich, 15-18 Rennen?: (27:30 Min.)

24. April 2020
Österreich möglich
Wieder meldet sich Dr. Helmut Marko zu Wort. Diesmal mit der Ansage: Die zwei geplanten Rennen in Spielberg sind vorerst einmal auf Kurs. Die österreichische Regierung hat Auflagen gestellt, und der Red Bull Ring und die Formel 1 haben denen zugestimmt und können sie erfüllen.

22. April 2020
Zandvoort verliert Glauben
Neues Veranstaltungsverbot in den Niederlanden, das stimmt in Zandvoort ganz und gar nicht zuversichtlich, was das Comeback des Grand Prix angeht. Geisterrennen wollen sie dort eigentlich nicht, Kompromisse schwierig.

19. April 2020
Marko plant für Österreich-GP
Red Bulls Motorsport-Berater Dr. Helmut Marko bestätigt die positiven Signale der österreichischen Regierung bezüglich eines Rennens am 5. Juli. Und - ein zweites Rennen ist im Gespräch, kommt vielleicht am Mittwoch nach dem ersten. Das alles natürlich ohne Zuschauer, und unter strengen Regierungsauflagen.

17. April 2020
Masterplan der F1 aufgetaucht
Allmählich scheint es konkreter zu werden, wie die Saison endlich starten kann und soll. Offenbar plant die F1 einen Saisonstart in Österreich und will dann weiter nach Silverstone. Dort sollen gleich drei Rennen steigen - auf unterschiedlichen Streckenvarianten.

16. April 2020
Belgien verbietet Massenveranstaltung: Spa wackelt
Nicht nur die deutsche, auch die belgische Regierung hat landesweit jegliche Massenevents bis Ende August verboten. Terminlich betrifft das auch das Formel-1-Rennen in Spa. Der Promoter hat deshalb sofort den Ticketverkauf ausgesetzt. Nun soll mit Regierung, Experten und Formel 1 abgestimmt, ob zumindest ein Geisterrennen möglich ist. Auch eine Verschiebung und - leider - eine komplette Absage des Klassikers in den Ardennen stehen zur Diskussion.

15. April 2020
Österreich: Mehr gute Nachrichten
In Österreich werden langsam die Coronavirus-bedingten Einschränkungen gelockert. Rettet das den Formel-1-GP im Juli? Regierung in Gesprächen mit F1.

11. April 2020
Österreich GP vor leeren Rängen?
Sportminister Werner Kogler macht uns Hoffnung, dass der Österreich GP zumindest am geplanten Termin stattfinden kann. Ohne Zuschauer zwar, doch ein Geisterrennen sei vorstellbar.

07. April 2020
Kanada verschoben
Die nächste Absage ist offiziell. Auch der Kanada GP wird ersteinmal auf unbestimmte Zeit verschoben. Damit startet die neue Formel-1-Saison 2020 auch nicht am 14. Juni in Montreal. Nach aktuellem Stand ist es somit am 28. Juni mit dem Frankreich GP so weit. Doch auch das Rennen in Le Castellet ist alles andere als sicher. In Frankreich verbreitet sich das Coronavirus rasch, die Regierung reagierte bereits mit strengen Maßnahmen. Aktuell erscheint Silverstone als vielversprechendste Variante. Mitte Juli, immerhin sieben von zehn Teams fast unmittelbar vor Ort beheimatet.

06. April 2020
Österreich GP: Alles drin
Kein Rennen, ein Rennen oder sogar mehrere? Beim Österreich GP in Spielberg - nach aktuellem Stand Lauf drei im Kalender - erscheint aktuell nahezu jedes Szenario denkbar. Für Absage bzw. Verschiebung spricht, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz ankündigte, Reisefreiheit nach und aus Österreich gebe es erst wieder bei Vorliegen eines Impfstoffes. Bei einem späteren Nachholtermin zu diesem Zeitpunkt wäre der Red Bull Ring durch seine Instrastruktur dann allerdings eine der besten Locations, um vielleicht gar mehere Rennen auszurichten.

26. März 2020
McLaren-Mitarbeiter zurück
McLaren bestätigt in einem kurzen Statement die Rückkehr seiner Mitarbeiter, die nach dem abgeblasenen Saisonstart in Australien in Melbourne in Quarantäne hatten bleiben müssen. Die Mitarbeiter und das Personal, das zu deren Betreuung Down Under geblieben war, sind am Mittwochabend sicher zurück in Großbritannien angelangt. Diese Rückreise hatte Teamchef Andreas Seidl bereits am Morgen angekündigt.

23. März 2020
Auch Baku verschoben
Nun wird auch aus einem Saisonstart am 7. Juni in Aserbaidschan nichts. Das Rennen wurde ebenfalls vorläufig abgesagt, soll an einem anderen Termin nachgeholt werden. Damit startet die F1 nach aktuellem Stand eine Woche später in Kanada. Allerdings besteht in Montreal dasselbe Problem wie in Baku: Es ist ein Straßenkurs. Das bedeutet viele Umbauten und einen großen Eingriff in die lokale Infrastruktur. Das erfordert Planungssicherheit. Die gibt es wegen der Corona-Pandemie aktuell nicht.

19. März 2020 - 18:30
Monaco abgesagt
Am Nachmittag sprach die Formel 1 noch von einer Verschiebung, doch der Monaco-Veranstalter ACM schiebt um 18:30 Uhr Abends noch eine Pressemitteilung nach. Darin wird bestätigt: Der Monaco-GP (21.05.-24.05.) findet 2020 nicht statt. Es ist das erste F1-Rennen, das wegen der Coronavirus-Krise ersatzlos gestrichen wurde.

19. März 2020
Niederlande, Spanien, Monaco verschoben
Die Formel 1 hat die Rennen in den Niederlanden (01.05.-03.05.), Spanien (08.05.-10.05.) und Monaco (21.05.-24.05.) vorerst abgesagt. Damit startet die Saison frühestens am 07. Juni in Aserbaidschan. Nachholtermine sind möglich. Formal gelten die Rennen erst einmal nur als verschoben. Entsprechend haben auch Formel 2, Formel 3 und Porsche Supercup, die im Rahmenprogramm der Rennen gefahren wären, ihre Kalender angepasst.

19. März 2020
Teams sperren zu
Weitere Teams fixieren Shutdown-Zeitpläne. Ferrari und Haas sperren heute schon zu, Alfa ab 23. März. Bei Renault gestaltet sich die Planung schwieriger, da sie sowohl in Großbritannien (Enstone) als auch Frankreich (Viry) Niederlassungen haben. Sie verpflichten jedenfalls schon ab dem 23. März alle Mitarbeiter zum Homeoffice. Ab dem 30. März planen sie den eigentlichen Shutdown ein, behalten sich aber kurzfristige Änderungen vor.

19. März 2020
Vietnam glaubt an Verschiebung
Der letzte Stand aus Vietnam: Der Veranstalter unterstreicht heute, dass es sich um eine Verschiebung handelt. Man glaubt, innerhalb der nächsten ein bis zwei Monate ein neues Datum von FIA und F1 zu bekommen. Tickets behalten für den neuen Termin ihre Gültigkeit, Rückerstattungen sollen dann möglich sein.

18. März 2020
Sommerpause vorgezogen
Das teilt die FIA jetzt auch mit. Die normalerweise zweiwöchige Sommerpause wird auf März und April vorverlegt und umfasst nun 21 statt 14 Tage. Red Bull schickt kurz darauf bereits eine Bestätigung aus: Sie planen, ab dem 27. März für drei Wochen dicht zu machen, sofern sich die Lage nicht weiter ändert.

18. März 2020
McLaren: Weitere Corona-Tests negativ
McLaren liefert ein weiteres Update: Sieben der in Australien weiter in Quarantäne lebenden Mitarbeiter des Teams wurden auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. Bei allen fiel dieser Test negativ aus. Die Quarantäne dauert nun noch eine weitere Woche.

18. März 2020
Neue Regeln erst 2022?
Ausfallende Rennen bedeuten für die Teams weniger Geld. Die Formel 1 nimmt weniger Startgebühren ein, somit kann sie weniger ausschütten. Das könnte im Lauf dieses Jahrs erhebliche Löcher in die Finanzen schlagen, vor allem bei den kleinen Teams - je nach dem, wie viele Rennen eben nicht nachgeholt werden können. Deshalb entsteht jetzt die Idee, die für 2021 geplante Regel-Revolution um ein Jahr zu verschieben. So wäre die Doppelentwicklung in diesem Jahr vermieden. Für 2020 hatten die Teams deshalb mit den höchsten Ausgaben überhaupt gerechnet. Die Folge wäre dann: Homologierung der 2020er Autos auch für 2021. Alles neu dann erst 2022.

17. März 2020
Barcelona rechnet mit Absage
Auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya macht sich die Geschäftsführung wenig Hoffnung. Nach der Mitteilung der Formel 1, den Saisonstart Ende Mai durchzuführen, gehen die Veranstalter in Spanien von einer Absage des ursprünglich sechsten Grand Prix im Kalender 2020 aus. Die Möglichkeiten für einen Nachholtermin werden bereits geprüft. Sogar 2021 steht im Raum. Doch auch für das laufende Jahr glaubt man noch an die Chance eines Rennens. Gegenüber den Überseerennen sowie Monaco sieht man sich in einer besseren Position.

16. März 2020
Monaco glaubt an regulären Termin
Der Automobile Club de Monaco (ACM) bekräftigt in einem Statement, dass er nach aktuellem Stand von einer plangemäßen Durchführung des GP-Wochenendes vom 21. bis zum 24. Mai ausgeht. Das hatte der ACM bereits am 12. dieses Monats erklärt als er über den Beginn der Aufbauarbeiten für die temporäre Rennstrecke im Fürstentum informierte. Am heutigen Montag hatte es allerdings Spekulationen gegeben, wonach eine am Wochenende durch den Fürsten angeordnete Schließung öffentlicher Einrichtungen ohne essentiellen Belang auch Folgen für die Arbeiten habe, den Grand Prix gefährden könne.

16. März 2020
Pirelli meldet positiven Test
Nach McLaren meldet nun Pirelli, dass einer ihrer Mitarbeiter in Melbourne positiv auf das Coronavirus getestet wurde. "Die betroffene Person befolgt nun sämtliche relevanten Verfahren, die von den australischen Gesundheitsbehörden eingeführt wurden", heißt es in einer offiziellen Stellungnahme des Reifenherstellers. "Diese Behörden haben Pirelli bestätigt, dass die Person keinen Kontakt mit Dritten hatte, was besondere Präventivmaßnahmen für andere Personen erfordern würde", so heißt es weiter. Pirelli will die Situation weiter beobachten.

16. März 2020
Eigenisolation bei Renault
Die Franzosen geben bekannt, dass ihr Rennteam zurück an der jeweiligen Basis ist - also Enstone respektive Viry. "Alle sind sicher und isolieren sich jetzt selbst", lässt Renault wissen.

16. März 2020
CotA sperrt zu
Wie viele Rennstrecken in Europa, etwa Jerez, Barcelona und Paul Ricard, sperrt nun auch der Circuit of the Americas in Austin zu. Konzerte, Konferenzen und natürlich Rennevents - alles erst einmal abgesagt. Das trifft auch die Mitarbeiter, die nun zum Teil freigestellt sind. So versucht der CotA Kosten zu sparen. Zuvor hatte die amerikanische Seuchenschutzbehörde Absagen für alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern empfohlen. Da das Formel-1-Rennen planmäßig erst am 25. Oktober stattfinden soll, resultieren daraus (noch) keine unmittelbaren Folgen. Anders als in der MotoGP. Deren für den 5. April geplanter Event wurde kürzlich auf November verlegt.

15. März 2020
McLaren-Mitarbeiter gesundet
McLaren liefert ein Update zur Situation im Team. Danach hat sich der infizierte Mitarbeiter inzwischen weitgehend erholt, ist nun frei von Symptomen des Coronavirus. Teamchef Andreas Seidl ist inzwischen zurück in Europa angelangt. Die 14 in Australien in Quarantäne verbliebenen Mitarbeiter werden nun von Renndirektor Andreas Stella unterstützt. Zudem lieferte McLaren die Hintergründe, wie genau es zum Rückzug in Melboune kam:

15. März 2020
Ferrari sperrt Fabrik zu
Ferrari reagiert mit drastischen Maßnahmen auf das insbesondere in Italien mit bereits 20.000 Infektionen weiter besonders stark um sich greifende Coronavirus. Die Produktionen in Maranello und Modena wurden wegen Zulieferungsproblemen komplett eingestellt, teilt der Sportwagenhersteller mit. Mit einher geht ein Stopp aller operationalen Aktivitäten der Scuderia Ferrari, des Rennteams. Die Maßnahmen gelten vorerst bis zum 27. März.

14. März 2020
Fan-Festival abgesagt
Eine Absage reicht die Formel 1 offiziell noch heute nach. Am 29. März hätte die Serie mit einem Fan-Festival ihr Südafrika-Comeback feiern sollen, in Johannesburg. Auch dieses Event ist nun gestrichen. "Hoffentlich ermöglichen uns die Umstände, für das Event einen neuen Termin zu finden", sagt Verantstalter-CEO Warren Scheckter. Tickets werden rückerstattet.

14. März 2020
Reaktionen aus Zandvoort und Barcelona
Nach aktuellem Stand würde die Formel 1 mit einem Doubleheader in Zandvoort (3.5.) und Barcelona (10.5.) in die Saison starten. Allerdings geht die Formel 1 derzeit von einem Saisonstart erst Ende Mai aus. Beiden Events droht somit ebenfalls eine Verschiebung wegen der Coronavirus-Pandemie. Jedenfalls befinden sich die jeweiligen Organisatoren nun in Beratung mit FOM und FIA.

In einem Statement versicherte der Veranstalter des Niederlande GP bereits vorsorglich, im Fall einer Verschiebung blieben alle Tickets für den neuen Termin automatisch gültig.

Auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya unterdessen sind sämtliche Events bis Mitte April ausgesetzt. Das betrifft das F1-Rennen nicht, allerdings erscheint eine Verlängerung angesichts der in Spanien aktuell stark steigenden COVID-19-Fallzahlen zumindest alles andere als ausgeschlossen. Der Veranstalter analysiert derzeit gemeinsam mit der Formel 1 die Optionen.

In Monaco und Kanada schreiten die Planungen respektive Aufbauen erst einmal regulär voran. Beobachtet wird die Lage selbstredend auch dort.

13. März 2020 - 15:20 Uhr
Bahrain: F2 & F3 ebenfalls abgesagt
Wenig überraschend: Nach der Formel 1 ziehen auch Formel 2 und Formel 3 mit Absagen nach. Beide Serien hätten in Bahrain ihren Saisonstart bestritten.

13. März 2020 - 13:45 Uhr
Bahrain und Vietnam offiziell abgesagt
Nachdem die Formel 1 in Australien die Notbremse zog, ließen die nächsten Entscheidungen nicht lange auf sich warten. Wenige Stunden nach der Absage des Auftakts in Melbourne teilte die F1 mit, dass auch die Rennen in Bahrain (22. März) und Vietnam (5. April) aufgrund der Coronavirus-Krise ausfallen. Bis auf weiteres wird dadurch das Comeback des Niederlande GP in Zandvoort am 3. Mai zum Saisonstart. Bahrain und Vietnam sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

13. März 2020 - 01:00 Uhr
Formel 1 sagt Saisonauftakt ab
Die Entscheidung ist gefallen: Der Saisonauftakt der Formel 1 in Melbourne wird abgesagt. Dies wurde am Freitagmorgen rund zwei Stunden vor dem Beginn des 1. Freien Trainings mitgeteilt. Das kam nach stundenlanger Verzögerung.

12. März 2020 - 20:00 Uhr
Weiteres Krisenmeeting?
Das Krisenmanagement der Formel 1 artet in Australien zum Desaster aus. Auch sechs Stunden vor dem Start ins erste Freie Training ist keine Entscheidung da. Im Gegenteil - 'Racefans.net' berichtet, dass jetzt in den frühen Morgenstunden in Australien die Veranstalter und Behördenvertreter erneut zusammentreten wollen, um eine Entscheidung zu fällen.

12. März 2020 - 19:00 Uhr
Formel 1 hält noch immer still
Letztes Update: Nichts. In Australien geht die Sonne auf, das Freie Training wäre nur noch wenige Stunden entfernt, das Teampersonal wird sich bald auf zur Strecke machen. Ob sie dort ein Training fahren werden oder Kisten packen dürfen, wissen sie nicht. Das Statement lässt weiter auf sich warten.

12. März 2020 - 18:00 Uhr
Formel 1 hält weiter still
Auch um 04:00 Uhr Ortszeit wartet die Formel-1-Welt noch vergeblich auf ein offizielles Statement bezüglich einer Absage (oder Durchführung) des Australien-GPs.

12. März 2020 - 17:00 Uhr
Formel 1 hält still
Auch nach Stunden fehlt in der Frage nach der Australien-Absage Klarheit. Um 16:00 Uhr - 02:00 Uhr morgens Ortszeit - begannen erste Gerüchte im Mediacenter zu zirkulieren. Zuerst wurde auf Sky UK von einem Weiterfahren mit neun Teams gesprochen, eine halbe Stunde später berichtete die BBC von einer Absage. Die Absage-Gerüchte verstärkten sich in Folge. Von offizieller Stelle kam jedoch auch um 03:00 Uhr Ortszeit kein Wort.

12. März 2020 - 14:15 Uhr
Veranstalter bestätigt: 9 Tests, einer positiv
Weitere Details werden vom Veranstalter, der Australian Grand Prix Corporation, bekannt gegeben. Neun Personen wurden bis jetzt auf Verdacht hin getestet. Einer, der McLaren-Mann, war positiv. Sieben, darunter vier Haas-Leute, waren negativ. Ein Test ist noch ausstehend.

Die Meetings gehen indessen weiter - auch das bestätigt der Veranstalter. Beteiligt sind jedenfalls Vertreter von ihnen, von der Formel 1, von der FIA und von der lokalen Gesundheitsbehörde.

12. März 2020 - 12:30 Uhr
McLaren-Test positiv - Team zieht zurück
Am späten Abend in Melbourne kommt von McLaren die Bestätigung: Der Verdachtsfall unter ihren Mechanikern hat sich tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert. Das Team reagiert sofort und zieht ihre Teilnahme am Australien-GP zurück. Die Formel 1 selbst schiebt nur ein kurzes, ergänzendes Statement nach: "Formel 1 und die FIA haben sich mit den relevanten Behörden bezüglich der nächsten Schritte besprochen. Unsere Priorität gilt der Sicherheit der Fans, der Teams und des Personal vor Ort." Ob eine Absage folgt, ist unklar.

Zumindest von Haas kommen gute Nachrichten: Alle vier Verdachtsfälle wurden getestet, bei keinem handelt es sich um den Coronavirus.

12. März 2020
Weiter Haas-Mitarbeiter betroffen
Zwei weitere Teammitglieder von Haas F1 sind mit Verdacht auf eine Infektion in Melbourne isoliert worden. Die Testergebnisse stehen noch aus. Teamchef Günther Steiner über die Folgen, sollten die Checks positiv ausfallen:

12. März 2020
Vietnam vor Absage
Die (vorläufige) Absage des Vietnam GP erscheint inzwischen nur mehr Formsache zu sein. Sobald es offizielle Informationen gibt, liefern wir diese an dieser Stelle. Unterdessen gerät allmählich auch der Europaauftakt immer weiter in Zweifel. Doch es geht nicht nur um Zandvoort. Auch aus Barcelona und Le Castellet werden allmählich die Stimmen lauter, ob oder wie (Geisterrennen?) die Formel 1 fahren kann.

11. März 2020
Drei Teammitglieder auf Verdacht isoliert
Schon am Mittwoch begeben sich in Australien drei Teammitglieder - eines von McLaren, zwei von Haas - aufgrund von Symptomen vorerst einmal in Isolation, und wurden bereits getestet. Da die Testergebnisse allerdings an die 24 Stunden dauern, bleibt es vorerst bei der Isolation. "Die AGPC [Australian Grand Prix Corporation] beobachtet die Situation zusammen mit der Formel 1 und der FIA", heißt es in einem kurzen Statement der Veranstalter zur Situation nur.

Andere Maßnahmen laufen unabhängig davon an: Autogrammstunden der Fahrer werden abgesagt, Renault entschuldigt ihre Fahrer von ersten Medienrunden, und an der Strecke gibt es ein eigenes Isolationszelt, gepaart mit umfangreichen Test-Maßnahmen. Chase Carey ist unterdessen damit beschäftigt, in Vietnam über die Austragung zu verhandeln. Momentan ist das Einreisen dort für fast alle Teams nicht möglich.

10. März 2020
Australien: Miley Cyrus sagt Konzert ab
Zumindest im Rahmenprogramm kommt es Down Under nun zu Folgen. Miley Cyrus hat ihren für Freitag in Melbourne geplanten Auftritt als Headliner eines Benefizkonzerts für die Opfer der Buschfeuer in Australien abgesagt. "Um Gesundheitsrisiken bei der momentan globalen Gesundheitskrise zu reduzieren, werden wir nicht länger für eine Show nach Australien reisen", twitterte Cyrus am Dienstag. Diese Entscheidung sei auf Empfehlung der Behörden von lokaler bis staatlicher Ebene erfolgt. Die Ticketpreise werden erstattet.

10. März 2020
Wohl grünes Licht für Zandvoort
Nach Australien, Bahrain und Vietnam rückt auch das vierte Saisonrennen - der Niederlande GP - in den Fokus. Zandvoort befindet sich rund 200 Kilometer entfernt von dem deutschen Corona-Hotspot im Kreis Heinsberg. Sjaak de Gouw, Direktor der niederländischen Gesundheitsbehörde GGD, gibt nun jedoch erste Entwarnung für das F1-Comeback in den Dünen. „Aus heutiger Sicht sehen RIVM und GGD keinen Grund, warum der Grand Prix nicht stattfinden sollte. Wir raten allen Organisatoren von Events, besondere Aufmerksamkeit auf Hygiene-Maßnahmen und - Informationen zu lenken“, sagte de Gouw bei f1maximaal.nl.

Am Mittwoch wollen die Gesundheitsbehörden in den Niederlanden eine Empfehlung für Veranstaltungen herausgeben. Mit Folgen für Zandvoort? Stand jetzt erwartet de Gouw das nicht. Sollte sich die Infektionsgefahr in den Niederlanden erhöhen, könne sich diese Einschätzung allerdings ändern. Noch sei die Bedrohung allerdings so gering, dass alle Events vorerst regulär geplant werden könnten. Das Risiko durch den zuvor um die halbe Welt gereisten Formel-1-Tross selbst sieht de Gouw, rät allen Einreisenden daher, persönlich ganz besonders auf die eigene Gesundheit zu achten.

09. März 2020
Maßnahmen der Formel 1
Nach der FIA teilt nun auch die Formel 1 auf ihrer Homepage mit, welche Maßnahmen sie generell trifft, um auf das Coronavirus zu reagieren. So arbeitet die F1 mit britischen Gesundheitsbehörden zusammen, befindet sich fortlaufend in Gesprächen mit Regierungen, Promotern und Gesundheitsexperten und verfolgt auf dieser Basis einen "wissenschaftlichen Ansatz". Eine Corona-Kommission wurde gebildet, ein Ergebnis ist die Beschränkung von Reisen auf das Allernötigste. Zudem sollen an den jeweiligen Flughäfen der Austragungsorte geschulte Mitarbeiter bereitstehen, um eine sichere Ein- und Ausreise zu gewährleisten. Zuvor hatte Renault-Teamchef Cyril Abiteboul im französischen Fernsehen die F1 für einen zu laschen Umgang mit der neuartigen Lungenkrankheit kritisiert.

09. März 2020
Vietnam verschärft Einreise weiter
Nach Südkorea (28. Februar) und Italien (2. März) entzieht Vietnam Angehörigen weiterer acht Staaten die VISA-freie Einreise in das südostasiatische Land, darunter auch Deutschland. Ebenfalls betroffen sind Dänemark, Norwegen, Finnland, Schweden, Großbritannien, Frankreich und Spanien. Das gab Premierminister Nguyen Xuan Phuc bei einem Meeting über Vorkehrungen gegen COVID-19 am Montag in der Landeshauptstadt Hanoi bekannt.

09. März 2020
Volle Erstattung in Bahrain
Der Bahrain International Circuit gibt bekannt, dass sämtliche Ticket-Inhaber den Kaufpreis in voller Höhe erstattet bekommen. Unter +973 1745 0000 werden Rückfragen zum Erstattungsprozess beantwortet. Am Sonntag hatte der BIC bekannt gegeben, der Grand Prix werde in diesem Jahr wegen des Coronavirus ohne Live-Publikum abgehalten. Für alle, die in der Formel 1 arbeiten, sollen im Fahrerlager die Hygeniemaßnahmen verschärft werden.

09. März 2020
Australien kein Geisterrennen
Anders als Bahrain setzt der Australien GP nicht auf leere Ränge, um das Risiko von Ansteckungen mit dem Coronavirus zu minimieren. Das sei so gut wie ausgeschlossen, erklärte Ausrichter Andrew Westacott im Rahmen des Welt-Cricket-Finals der Fraugen in Melbourne, selbst vor 86.000 Zuschauern ausgetragen. "Wir müssen die Dinge sensibel angehen", zitiert die BBC Westacott. "Während wir Vorkehrungen treffen, muss das Leben auch weitergehen." Ferner bestätigte auch Westacott nochmals, dass alle relevanten Person aus Italien bereits vor der Reisesperre auf dem Weg Down Under gewesen seien.

08. März 2020
Italien verhängt Reisesperren
Italien hat weite Teile im Norden des Landes mit Reisesperren belegt. Sowohl das Werk von Ferrari in Maranello als auch das Pirelli-Hauptquartier in Mailand sind betroffen. Die Teammitglieder von Ferrari sind in der Zwischenzeit schon größtenteils nach Melbourne gereist, die Teilnahme am Großen Preis von Australien ist damit also nicht gefährdet. Der Sitz von Alpha Tauri ist von den Reisesperren nicht betroffen.

08. März 2020
Bahrain GP ohne Zuschauer
Nachdem die Ticketverkäufe eingeschränkt worden waren, folgt die nächste Hiobsbotschaft für die Fans: Sie müssen in diesem Jahr draußen bleiben."Nach Abstimmung mit unseren internationalen Partnern und der nationalen königlichen Gesundheits-Taskforce hat sich Bahrain dazu entschieden, den diesjährigen Bahrain Grand Prix als Veranstaltung nur für Teilnehmer durchzuführen", heißt es in einem Statement, das am Sonntagvormittag veröffentlicht wurde. Ferner sollen alle, die in der Formel 1 arbeiten, bei der Einreise auf COVID-19 gecheckt werden und nur bei negativem Test einreisen dürfen.

06. März 2020
Bahrain: Ticket-Beschränkungen und neue Sicherheits-Maßnahmen
Vorab: Die Veranstalter versichern, dass das Rennen stattfinden wird. Aber die Einschränkungen werden immer mehr. Seit gestern werden Ticket-Verkäufe schrittweise eingestellt, "um sicherzustellen, dass die angemessenen persönlichen Abstands-Richtlinien eingehalten werden." Außerdem werden Screening-Systeme an den Eingängen für Zuschauer, Teams und Streckenpersonal installiert. Spezielle medizinische Einrichtungen wird es geben, mehr Hand-Desinfektion, Info-Points und gesonderte medizinische Protokolle für Verdachtsfälle.

"Während sich neue Details ergeben, befindet sich der BIC [Bahrain International Circuit] in direkter Kommunikation mit dem Formel-1-Management und den Gesundheitsbehörden des Königreichs, um die sich entwickelnde Situation zu bewerten und weitere Tickets auszugeben, oder den Kaufpreis von Tickets je nach Umständen und neuem medizinischen Rat zu ersetzen", heißt es im letzten Statement der Veranstalter.

05. März 2020
Australien verschärft Einreisebedingungen
Neue Regelungen bei der Einreise nach Australien verschärfen auch die Situation für Italiener und alle Reisenden, die sich jüngst in Italien aufhielten. In der Formel 1 betrifft das also vor allem Ferrari, AlphaTauri und Pirelli. Bei der Einreise müssen sich diese Personen ab sofort einer Befragung durch die Behörden stellen und auf Anzeichen einer Corona-Erkrankung checken lassen. Das ist weitaus besser als für Menschen, die aus Südkorea kommen. Diese lassen die Australien nun gar nicht mehr ins Land. Bislang galt das nur für China und Iran.

04. März 2020
RTL reist nicht nach Australien & Bahrain
Dass RTL den Vietnam-GP nicht live vor Ort, sondern nur im Kölner Studio begleiten wird, war bereits bekannt. Heute streicht der deutsche Sender auch alle Reisen nach Australien und Bahrain. RTL wird also erst ab Zandvoort wieder Personal live bei einem F1-Rennen vor Ort haben, die ersten drei Rennen werden komplett in Köln produziert. Die Argumentation von Sportchef Manfred Loppe bleibt: "Die Verbreitung des Coronavirus, die damit verbundenen nicht kalkulierbaren Gesundheitsrisiken für alle Kolleginnen und Kollegen und darüber hinaus eine aufgrund der Sofortmaßnahmen bei Ansteckung nicht mehr zu gewährleistende Sendungssicherheit, lassen nur eine Entscheidung zu, nämlich aus dem Sendezentrum Köln zu produzieren."

04. März 2020
Formel 1 wird nur mit allen Teams fahren
Das stellt Liberty Medias Motorsportchef Ross Brawn jetzt gegenüber Reuters klar. Zumindest ein Rennen um WM-Punkte schließt Brawn aus, sollten eines oder mehrere Teams aufgrund von Einreisebestimmungen nicht an einem Grand Prix teilnehmen können. Zugleich versichert er: Die Formel 1 wird alles tun, um (verantwortungsvoll) Rennen auszutragen.

03. März 2020
Pirelli verschiebt Ferrari-Reifentest
Die Situation in Italien hat zwar noch kein Rennen zur Verschiebung gezwungen, aber ein erster Reifentest fällt ihr zum Opfer. Am 5. März hätte Ferrari auf ihrer Teststrecke in Fiorano für Pirelli die 18-Zoll-Regenreifen für 2021 testen sollen. Doch die von Ferrari und von Pirelli eingeführten unternehmenseigenen Beschränkungen stehen jetzt der Durchführung im Weg. Also wird er verschoben, auf unbestimmte Zeit.

02. März 2020
Aktuelle Lage in Australien, Bahrain, Vietnam
Zum Start verweisen wir auf unsere aktuelle Bestandsaufnahme zu den derzeit ersten drei geplanten Rennen im Formel-1-Rennkalender 2020: Australien (15.03.), Bahrain (22.03.) und Vietnam (05.04.). In allen drei Ländern droht die Formel 1 in Probleme bei der Einreise zu geraten, allen voran in Bahrain und Vietnam. Besonders Reisende aus Italien (hohe Infektionszahlen), also Mitarbeiter von Ferrari, AlphaTauri und Pirelli, sind betroffen. Der Promoter des Rennens in Melbourne versichert unterdessen die reguläre Austragung des Australien GP:


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