+++Der Liveticker zum Sprint & Qualifying in China+++

+++Der Bericht zum ganzen Sprint-Qualifying!+++

Das war der Formel-1-Freitag in China

Damit verabschieden wir uns für heute aus Shanghai. Ihr macht jetzt hoffentlich ein wohlverdientes Mittagsschläfchen, denn morgen heißt es wieder früh aufstehen. Schon um 04:00 Uhr starten die Formel-1-Piloten in den 19 Runden langen Sprint. Wir sind natürlich im Liveticker ab 03:30 Uhr dabei und begleiten durch den restlichen Tag. Das Qualifying startet um 08:00 Uhr. Wo ihr das im Fernsehen oder Livestream verfolgen könnt, findet ihr im unten verlinkten Artikel. Wir freuen uns schon drauf, ihr sicher auch. Bis dann!

Reifen-Killer China: Worauf dürfen wir bei Sprint hoffen?

Müssten wir eine Wette abschließen, würden wir als morgigen Sprint-Sieger auf einen Fahrer mit Mercedes-Motor setzen, sehr wahrscheinlich auch mit Mercedes-Chassis. Doch ein ungewisser Faktor bleibt, der den Sprint spannend machen könnte: Der Shanghai International Circuit ist ein bekannter Reifenfresser, besonders der linke Vorderreifen wird auf den 5,451 Kilometern ordentlich in Mitleidenschaft gezogen. Schon in den Vorjahren war das Graining im Sprint schlimm, im Rennen wurde es dann besser. Auch heute beschwerte sich wieder ein Großteil der Fahrer über den Verschleiß. Auch der Wind könnte eine Rolle spielen - China ist die viertwindigste Strecke des Kalenders. Also auch wenn Mercedes sehr dominant aussieht, könnte sich das Blatt morgen noch wenden. Welche Hoffnung der Konkurrenz sonst noch bleibt, könnt ihr hier lesen:

Problemhaufen bei Cadillac - Muss Perez bei Sprint aussetzen?

13 Runden im Training und keine einzige im Sprint-Qualifying - Sergio Perez' Tag war mehr als frustrierend. Bei seinem MAC26 gab es ein Problem bei der Benzinpumpe, das ihn vielleicht sogar daran hindert, beim Sprint mitzufahren. "Wir haben dieses Problem schon seit den Testfahrten, viel zu lange. Das Team arbeitet sehr hart und wir werden sehen, ob sie es schaffen, es zu reparieren. Wir haben noch keine Lösung dafür, aber ich hoffe, dass wir das bald haben werden", so Perez. Valtteri Bottas (P21) war von Problemen mit dem Energie-Einsatz geplagt: "Es war eine weggeworfene Session. Es gab ein Problem mit der Programmierung. Es ist schwer zu sagen, wo wir uns ohne dieses Problem eingereiht hätten." Den Sprint und das Rennen soll das aber nicht beeinflussen, da beim Motor im Renn- und im Qualifying-Modus andere Settings verwendet werden.

Aston Martins größter Wunsch: Überleben und Runden absolvieren

Mit großen Zielen hat man bei Aston Martin längst aufgehört. Fernando Alonso und Lance Stroll reagieren auf die abgrundtiefe Performance mit kleinen Zielen, die in der Formel 1 kaum Zielen sein sollten, und Galgenhumor. Auf die Frage, ob es immer noch so viele Probleme gibt wie in Melbourne, antwortet Stroll mit einem breiten Grinsen und einem klaren "Ja." Man hätte sich keine Wunder zwischen dem Saisonauftakt und jetzt erwartet, aber man ist auch nicht hier, um für Platz 19 zu kämpfen. Fernando Alonso setzt sich für den Sprint das Ziel: "Runden absolvieren. Wir haben keine Power Unit in Reserve mehr. Das heißt, jedes Problem könnte sehr schwierig für uns werden. Wir müssen einfach überleben und so viel wie möglich lernen." Wo Alonso und Stroll starten, könnt ihr hier nachlesen:

Sprint-Qualifying: Racing Bulls hatten fast Schwesternteam auf dem Gewissen

Obwohl die Fahrer der Racing Bulls beide nicht zu 100 Prozent zufrieden mit ihrer Leistung im Spring-Qualifying waren, hat es in den letzten Momenten des SQ2 so ausgesehen, als würde sie noch Max Verstappen und Isack Hadjar rauskicken könnten. Schlussendlich wurde es ein Platz 13 für Liam Lawson und ein Platz 15 für Arvid Lindblad. "Ich war glücklich mit dem Setup und meiner Runde", meinte Lawson. "Aber diese Strecke liegt unserem Auto nicht so, wie Melbourne." Rookie Lindblad, der in FP1 lediglich 6 Runden absolvierte, ging härter mit sich ins Gericht. "Ich bin nicht glücklich mit P15, das ist nicht das, was ich oder mein Team gerne hätten. Mein Teamkollege war schneller als ich, also werde ich zuerst auf meinen Leistung schauen, was ich verbessern kann. Aber dafür war ich mit wenigen Runden schon nah dran."

Audi mit Problemen - Bortoleto: Sind im Hintertreffen

Während Nico Hülkenberg im Blindflug fuhr, hatte Gabriel Bortoleto mit anderen Problemen zu kämpfen. Ein potenzielles Schaltungsproblem plagte den Audi-Piloten. "Wir hatten ein paar Probleme mit unserer Power Unit, das wir heute zum ersten Mal gesehen haben", erklärte Bortoleto. Das mit jeder Strecke neue Probleme auftauchen, ist bei einem Neueinsteiger kein Wunder und schon zu erwarten. "Wir sind leider im Hintertreffen. Mal schauen, was wir morgen schaffen können." Für den Sprint hat er sich keine festen Ziele gesetzt, nur, dass sie vor dem Qualifying noch ein paar Probleme aus der Welt schaffen können.

Nico Hülkenberg im Blindflug

Gerade mit dem enormen Energiemanagement ist die konstante Kommunikation mit dem Kommandostand essentiell für die Fahrer. Darum ist es umso schlimmer, wenn diese Kommunikation wegfällt. Und noch bitterer, wenn man dennoch nur um 0,015 Sekunden den Aufstieg in SQ3 verpasst. Das ist die Geschichte des Nico Hülkenberg beim Sprint-Qualifying in China. "Es ist schade, dass wir den Aufstieg um so wenig verpasst haben", lamentierte der Deutsche. "Ich hatte in SQ2 kein Radio mehr, ich war also blind im Auto und ganz auf mich allein gestellt. Ich musste die Dinge selbst managen, ohne Feedback. Das hat nicht geholfen." Dennoch blickt er positiv auf den Freitag zurück: "Es ist kein schlechtes Resultat. Ich habe mich seit dem Morgen ganz gut gefühlt. Wir sind nicht in einem schlechten Platz, wir kämpfen im Mittelfeld."

Pierre Gasly selbstsicher für Sprint: Potenzial für Punkte!

Pierre Gasly darf also vom siebten Platz in den morgigen Sprint gehen. Das stimmt den Franzosen positiv und selbstsicher: "Ich bin sehr zufrieden damit. Ich habe mich von der ersten Runde an viel besser im Auto gefühlt. Es ist toll, wieder im Mix und in den Top-10 zu sein." Für den Sprint visiert er jetzt Punkte an. Sein Teamkollege Franco Colapinto ist davon weit weg. Mit Platz 16 hinkte er Gasly klar hinterher. "Es war schwierig. Ich kenne die Strecke nicht. Aber das Auto ist schnell, das hat Pierre gezeigt. Wir brauchen noch mehr Verständnis von meiner Seite", erklärte der Argentinier. Sein Ziel für den Sprint ist es, mehr über das Auto zu lernen.

Nach Verstappen-Vorfall: Keine Strafe gegen Pierre Gasly

Da ist auch schon das, worauf wir seit zwei Stunden gewartet haben. Die Entscheidung zwischen Max Verstappen und Pierre Gasly. Und Trommelwirbel für das Ergebnis, bitte! Keine weitere Untersuchung. Wow. Danke. "Auto 3 (Verstappen) war auf einer Push-Runde und lief auf Auto 10 (Gasly) auf, der auf der optimalen Linie vor Kurve 14 fuhr. Auto 3 musste um Auto 10 herumfahren, verlangsamte aber nicht. Der Fahrer von Auto 3 erklärte, dass die Position von Auto 10 seine ideale Rennlinie beeinflusste, aber er dadurch nicht behindert wurde", erklärten die Stewards im offiziellen FIA-Dokument. Gasly hätte sich anders verhalten sollen, führten die Stewards fort, aber weil Verstappen sich nicht behindert fühlte, wird der Fall nicht weiter verfolgt. Toll.

Lewis Hamilton zufrieden mit Ergebnis, aber Motor-Sorgen bleiben

Abgesehen vom Döner-Flügel (der Begriff wird sich noch etablieren, vertraut uns) ist Lewis Hamilton sehr zufrieden mit seinem vierten Platz für den Sprint. "Das Team hat einen tollen Job gemacht, meine Mechaniker waren super, dass sie das Auto nach FP1 umgebogen haben. Es hat sich toll angeühlt." Nur ein Makel bleibt. Gleich wie sein Teamkollege verlor er auch massig Zeit auf der Geraden. "Das müssen wir besser machen. Wir pushen hart in Maranello, um die Power zu verbessern." Mehr dazu gibt es hier:

Ferrari verzichtet auf 'Macarena'-Flügel - Hamilton: Zu früh!

Trauer und Leid bei den Technik- und Ferrari-Fans, als sie für das Sprint-Qualifying einschalteten: Der beliebte Macarena-Heckflügel wurde nach dem Training in der Ferrari-Garage gelassen und der Melbourne-Flügel wieder ausgepackt. Warum? Das weiß Lewis Hamilton auch nicht so genau: "Ich weiß nicht, warum wir ihn wieder abgebaut haben. Wir haben gestresst, ihn nach China zu liefern. Er hätte eigentlich erst bei Rennen 4 oder 5 auf dem Auto verbaut sein sollen." Ganz verkehrt findet Hamilton diese Entscheidung aber nicht. "Für mich war es zu früh. Wir haben ihn runtergemacht und das Auto war noch immer gut. Wir werden ihn zurückbringen, wenn er fertig ist", beruhigte er die Fans des drehenden Flügels.
Der Flip-Flop-Heckflügel am Ferrari
Ferraris Flip-Flop-Flügel wurde nur im Training eingesetzt, Foto: IMAGO/PsnewZ

Ratlosigkeit bei Charles Leclerc nach Sprint-Quali in China

Es herrscht Ratlosigkeit im Hause Ferrari. Charles Leclercs Frust nach dem Sprint-Qualifying in China ist in jedem Bild und Wort seines Interviews spürbar. "Sehr frustrierende Session. Zuerst habe ich einen Boller getroffen. Und als ich dann eine gute Runde hatte, habe ich eine halbe Sekunde auf der Geraden verloren, aus welchem Grund auch immer", schilderte der Ferrari-Pilot. Wenigstens kann man sich bei der Scuderia damit trösten, dass die Rennpace besser aussieht. Aber: "Mercedes ist immer noch einen Schritt voraus. Warum auch immer findet der Mercedes-Motor im Qualifying noch viel mehr Rundenzeit, die wir nicht finden. Aber im Rennen sind wir näher dran, hoffentlich können wir morgen zurückschlagen."

Red Bull verliert halbe Sekunde auf Geraden

Als Isack Hadjar nach dem Sprint-Qualifying auf das Gefühl im Auto angesprochen wird, kann er sich ein zynisches Lachen nicht verkneifen. "Wir brauchen etwas von allem. Mehr Power, mehr Grip. Wir sind sehr weit weg von Mercedes, viel mehr als letztes Wochenende. Das haben wir so nicht erwartet", erklärte der Neo-Red-Bull-Pilot. Die Bullen hatten erwartet, dass sie die vierte Kraft sein werden, aber nicht mit so einem Abstand. "Ich weiß noch nicht, was passiert ist. Ich war happy mit meiner Runde, die war gut. Aber auf der Geraden habe ich eine halbe Sekunde (auf Russell) verloren." Insgesamt fehlten Hadjar über zwei Sekunden auf Russell, aber zumindest ein Wermutstropfen: Er war nur eine halbe Sekunde hinter Verstappen. Laut Laurent Mekies braucht der RB22 ein komplettes 360-Grad-Update, um vorne mitkämpfen zu können. Mehr dazu hier:
Max Verstappen beim Ausritt in das Kiesbett in der letzten Kurve am Shanghai International Circuit
Im SQ2 machte Verstappen einen Ausritt ins Kiesbett, Foto: IMAGO/DeFodi Images

Kimi Antonelli: Fühle mich sehr wohl im Auto

Der frisch freigesprochene Antonelli wird den Sprint morgen also von P2 aus starten. Für die Pole Position haben drei Zehntelsekunden gefehlt. "Die Pace ist stark, ich habe es nur nicht zusammengebracht, am Ende auf dem Soft-Reifen eine gute Runde aufzustellen", lamentierte der 19-Jährige. Dennoch stehen die Sterne gut für eine Top-3-Platzierung im Sprint. Vielleicht sogar ein Sieg? "Ich fühle mich sehr gut im Auto, jetzt geht es mehr um die Details. Morgen werde ich versuchen, einen guten Start zu haben und dann später ein gutes Qualifying."

Freispruch für Kimi Antonelli

Aufatmen in der Mercedes-Garage, Kimi Antonelli kommt für das Aufhalten von Lando Norris ohne Strafe davon. "Der Fahrer von Auto 1 (Norris) hat uns gesagt, dass er sich auf einer "pushenden" Aufwärmrunde befand und nicht auf einer Push-Runde. In anderen Worten war er nicht aktiv dabei, eine nennenswerte Rundenzeit aufzustellen, als Auto 12 (Antonelli) aus der Boxengasse auf die Strecke kam. Wäre Auto 1 auf einer schnellen Runde gewesen, hätte Auto 12 ihn unnötig behindert", heißt es im offiziellen Dokument. Da Norris erklärte, nicht behindert geworden zu sein, legen die Stewards den Fall ad acta. Die Untersuchung gegen Pierre Gasly wegen der Behinderung gegen Max Verstappen steht noch aus.

Oscar Piastri: Lücke zu Mercedes ist ziemlich beeindruckend

Oscar Piastri fehlt in etwa ein Zehntel auf seinen Teamkollegen, er teilt mit Platz fünf die Ferraris und reiht sich im Sprint in der dritten Startreihe neben Charles Leclerc ein. "Es war ganz ordentlich", lautete sein Fazit nach dem Sprint-Qualifying. "Das Auto hat sich gut angefühlt, es war eine passable Runde und ich glaube nicht, dass da noch mehr drinnen war. Der Schritt im Grip von Medium-Reifen auf Soft war ziemlich groß." Was den Australier aber vor allem schockte, war die Mercedes-Pace: "Die Lücke zu Mercedes ist beeindruckend. Mein erster Sektor hat gut ausgesehen, aber dann habe ich im letzten Sektor sechs Zehntel (auf Russell) verloren. Das ist sehr viel." Am Ende fehlten Piastri rund sieben Zehntel auf die Pole-Zeit.

Lando Norris: Bestes Resultat, das wir derzeit haben können

Obwohl Lando Norris potenziell noch einen Platz weiter vorne starten könnte, freut sich der amtierende Weltmeister über seinen vorläufigen dritten Platz. "Das ist das Beste, was wir derzeit schaffen können. Ich bin vor allem happy, dass wir beide Ferraris geschlagen haben, die haben den ganzen Tag sehr gut gewirkt", so Norris. Dieses Wochenende sei es mit der Power Unit besser, weshalb alles ein bisschen besser zusammenspielt. Welche Möglichkeiten bieten sich gegen Mercedes im Sprint? "Ich erwarte nicht, dass sie einen schlechten Start haben. Sie wissen, was sie letzte Woche falsch gemacht haben und jetzt werden sie nicht nochmal den gleichen Fehler machen. Aber man weiß nie, es ist eine gute Chance für mich. Direkt am Start ist die beste Stelle zum Überholen, aber wir werden sehen, was wir tun können."

McLaren zur Antonelli-Untersuchung: Wäre sowieso keine schnelle Runde geworden

Kimi Antonelli darf sich wahrscheinlich in Sicherheit wiegen, zumindest deuten die Aussagen von McLaren-Teamchef Andrea Stella nicht darauf hin, dass sie mit allen Mitteln gegen den jungen Mercedes-Piloten vorgehen wollen. "Es war nicht klar, ob er (Lando Norris) eine Warm-up-Runde oder eine Push-Runde fahren wollte. Am Ende, aufgrund der Art, wie er seine Energie eingesetzt hat, wäre es sowieso keine schnelle Runde geworden. Aber die Stewards werden sich das ansehen", sagte Stella diplomatisch bei Sky.

Williams benutzt Sprint als Testsession

Bei Williams läuft es so gar nicht, wie sich das Teamchef James Vowles vorgestellt und der ganzen Formel-1-Welt versprochen hat. "Wir waren langsam", seufzte Alex Albon nach dem Sprint-Quali, dass er auf Platz 18 und Carlos Sainz auf Platz 17 beendeten. "Wir haben ein paar Dinge probiert, aber nichts hat funktioniert." So ganz verstehen tut man den FW48 bei Williams nicht. "Wir verstehen die Limitationen des Autos, aber das zu reparieren ist ein anderes Problem. Der Sprint wird eine Testsession sein, eigentlich ist das ganze Wochenende schon ein Test."

Oliver Bearman hat nicht mit fehlender Red-Bull-Pace gerechnet

Einer freut sich ganz ohne Untersuchung: Oliver Bearman hat nach einem starken Training nachgelegt und startet mit P9 vor Isack Hadjar im Red Bull. Damit hatte er nicht gerechnet: "Ich hatte das nicht erwartet, ich dachte die Top-4-Teams sind viel zu weit weg. Aber das war nicht der Fall, Red Bull scheint keine unglaubliche Pace zu haben." Für morgen lautet der Plan, in die Punkteränge zu kommen. Erinnerung: Beim Sprint sind das nur die ersten Acht. "Es war eine gute Session, wir hatten eine gute Pace und konnten darauf aufbauen. Die Balance war auf der Kippe, aber wir haben es am Ende geschafft. Ich bin happy mit P9", so Bearman.

Sorgen vor Antonelli-Strafe? Wolff: Sieht man in den Daten

Bei Mercedes herrscht nach einem weiteren P1 und P2 große Freude, doch das Damoklesschwert in Form der Untersuchung gegen Kimi Antonelli hängt über den Silberpfeilen. Er wird untersucht, weil er Lando Norris möglicherweise im Weg stand. Teamchef Toto Wolff gibt sich im österreichischen ORF aber unbesorgt. "Wir werden in den Stewardsraum gehen und diskutieren, ob er aufgehalten wurde oder nicht. Es war quasi eine Aufwärmungsrunde, das sieht man auf den Daten. Aber das müssen die Stewards entscheiden", so Wolff. Norris auf Platz 3 würde von einer Strafversetzung gegen Antonelli (P2) wohl am meisten profitieren. Die Anhörung findet um 16:30 Uhr Ortszeit, also 09:30 Uhr unserer Zeit.

Max Verstappen: Der ganze Tag ist ein komplettes Desaster

Es war kein gutes Tag für Red Bull. Max Verstappen fehlte 1,7 Sekunden auf Russells Bestzeit, Hadjar 2,2. Damit starten sie hinter einem Alpine - zumindest vorerst. Wir erinnern uns, Gasly wird untersucht. Ob das Verstappens Tag besser macht? Hört sich nicht so an: "Der ganze Tag war ein Desaster. Wir hatten keine Pace, keine Balance, keinen Grip. Das war wahrscheinlich das Schlimmste. Wir haben massiv in den Kurven verloren und das löst dann viele andere Probleme aus." Es ist also kein Problem mit dem Motor, sondern mit dem Auto. Schon der Vorjahres-Red-Bull hatte Probleme mit mittelschnellen Kurven - die Hauptart in China.

George Russell: Auto eine Freude zu fahren, Start verbessert

Nach so einer dominanten Sprint-Pole kann Russell nur glücklich sein. "Das Auto hat sich unglaublich angefühlt. Wir wussten nach Melbourne, dass wir ein gutes Auto haben. Der Motor performt wirklich gut. Es war eine Freude, zu fahren", sagte Russell noch in Parc fermé. Um sich seinen ersten Sprint-Sieg zu holen, muss er diese Position auch über 19 Runden halten. Um beim Start nicht wieder von Ferrari geschlagen zu werden, hat man sich in Brackley vorbereitet: "Seit Melbourne haben wir versucht, uns beim Start zu verbessern. Der Start dort war stressiger, als wir das eigentlich wollten."

+++Formel 1 im Liveticker - Sprint-Qualifying aus Shanghai+++

China GP

Sprint Qualifying, Leicht bewölkt

George RussellMercedes-AMG1
Kimi AntonelliMercedes-AMG2
Lando NorrisMcLaren3
Lewis HamiltonFerrari4
Oscar PiastriMcLaren5
Charles LeclercFerrari6
Pierre GaslyAlpine7
Max VerstappenRed Bull8
Oliver BearmanTGR Haas F1 Team9
Isack HadjarRed Bull10
Nico HülkenbergAudi F1 Team11
Esteban OconTGR Haas F1 Team12
Liam LawsonRacing Bulls 13
Gabriel BortoletoAudi F1 Team14
Arvid LindbladRacing Bulls 15
Franco ColapintoAlpine16
Carlos Sainz jr.Williams17
Alexander AlbonWilliams18
Fernando AlonsoAston Martin F1 Team19
Lance StrollAston Martin F1 Team20
Valtteri BottasCadillac F1 Team21
Sergio PérezCadillac F1 Team22
Positionen China GP
1George Russell
Mercedes-AMG
1:31.5

2Kimi Antonelli
Mercedes-AMG
0:00.0

3Lando Norris
McLaren
1:32.1

4Lewis Hamilton
Ferrari
0:00.0

5Oscar Piastri
McLaren
1:32.2

6Charles Leclerc
Ferrari
1:32.5

7Pierre Gasly
Alpine
0:00.0

8Max Verstappen
Red Bull
1:33.2

9Oliver Bearman
TGR Haas F1 Team
0:00.0

10Isack Hadjar
Red Bull
0:00.0

11Nico Hülkenberg
Audi F1 Team
0:00.0

12Esteban Ocon
TGR Haas F1 Team
0:00.0

13Liam Lawson
Racing Bulls
0:00.0

14Gabriel Bortoleto
Audi F1 Team
0:00.0

15Arvid Lindblad
Racing Bulls
0:00.0

16Franco Colapinto
Alpine
0:00.0

17Carlos Sainz jr.
Williams
0:00.0

18Alexander Albon
Williams
0:00.0

19Fernando Alonso
Aston Martin F1 Team
0:00.0

20Lance Stroll
Aston Martin F1 Team
0:00.0

21Valtteri Bottas
Cadillac F1 Team
0:00.0

22Sergio Pérez
Cadillac F1 Team
0:00.0

09:19 UhrDas war es mit dem Sprint-Qualifying in China. Wir verabschieden uns an dieser Stelle und sind für euch natürlich wieder morgen in aller Früh für den Sprint hier. Um 04:00 Uhr deutscher Zeit geht es am Samstag los.

09:18 UhrLeclerc qualifiziert sich auf P6, Gasly auf P7, gefolgt von Verstappen auf P8. Oliver Bearman und Isack Hadjar landeten auf P9 und P10. Nico Hülkenberg wird aus der elften Position in den Sprint gehen.

09:17 UhrAllgemein ist das Sprint-Qualifying von riesigen Abständen geprägt. Nur zwischen Norris, Hamilton und Piastri auf P3 bis P5 ist es knapp. Alle dahinter haben bereits über eine Sekunde Rückstand auf die überlegenen Mercedes.

09:16 UhrMercedes wiederholt für den ersten Sprint das Spiel aus dem Australien-Qualifying und wird morgen geschlossen aus der ersten Startreihe starten. Lando Norris verlor über sechs Zehntel und ist damit der erste Verfolger.

09:15 UhrAlle haben ihre Runden durchgebracht, damit ist es offiziell: George Russell gewinnt das Sprint-Qualiying in Shanghai und startet morgen im Sprint von der Pole.

09:15 UhrSogar Pierre Gasly unterbietet damit die Zeit von Verstappen auf P7.

09:14 UhrFür Verstappen bleibt es bitter. Er kommt nicht über P8 hinaus. Schlechter läuft es noch bei Teamkollege Hadjar, der Zehnter wird.

09:14 UhrPiastri fällt noch weit zurück auf den letzten beiden Sektoren und landet nur auf P5. Also immerhin vor Leclerc.

09:14 UhrNorris reiht sich auf P3 ein.

09:14 UhrPiastri mit einem absolut schnellsten ersten Sektor. Kann er vielleicht doch noch Russell angreifen?

09:13 UhrLeclerc verbessert sich, aber sein Rückstand zu Hamilton bleibt beträchtlich.

09:13 UhrDamit ist die Pole für George Russell so gut wie fix, auch wenn dieser sich nicht mehr verbessern kann.

09:13 UhrAntonelli verbessert sich nur leicht. Die Zeit von Russell kann er nicht angreifen.

09:12 UhrAuch im zweiten Sektor nicht. Aber Antonelli ist nicht weit weg.

09:12 UhrIm ersten Sektor konnte sich keiner von beiden verbessern.

SQ3 - Ziel: GEORGE RUSSELL HOLT DIE SPRINT-POLE!

Das Sprint-Qualifying beweist einmal mehr: Mercedes ist in einer eigenen Liga. George Russell holt sich mit sechs Zehntel Vorsprung auf den ersten Nicht-Mercedes die erste Sprint-Pole seiner Karriere. Hinter ihm, mit fast drei Zehntel Rückstand, vervollständigt Kimi Antonelli die silberne erste Startreihe für den Sprint morgen. Auf Platz drei reiht sich der amtierende Weltmeister Lando Norris ein. Ein Schock für Red Bull: Max Verstappen wird morgen auf Platz 8 starten, hinter dem Alpine von Pierre Gasly. Isack Hadjar schaffte es nur auf Platz 10.

SQ3 - GRÜN: Wer holt die Sprint-Pole?

Jetzt geht es um alles. Naja, Sprint-alles. Dennoch ist es eine Pole Position und morgen wichtige Punkte. Die Mercedes, Ferraris und Verstappen sind bereits auf der Strecke unterwegs, die anderen lassen noch auf sich warten. Neben den vier Top-Teams haben es auch Oliver Bearman und Pierre Gasly in die Top-10 geschafft. Ob Hadjar überhaupt zurückkommt, ist noch nicht klar. Die Mechaniker mussten ihn nach dem Wiegen nach SQ2 am Start der Boxengasse abholen.

SQ2: Ermittlung gegen Kimi Antonelli

Abseits des Red-Bull-Dramas konnte Mercedes wieder seine Vormachtstellung behaupten. Doch etwas könnte Kimi Antonelli nach dem Qualifying erwarten. Er stand Lando Norris im Weg, der gerade zu einer schnellen Runde ansetzen wollte. Ob das wirklich die Wahrheit ist oder ob Norris seine größte Konkurrenz in Schwierigkeiten bringen wollte, können wir nicht sagen. Der Fall wird jedenfalls nach der Session untersucht, eine Platzstrafe könnte drohen.

SQ2 - Ende: Red Bull gerade so in Top-10

Die kollektiven Steine, die von den Schultern der Red-Bull-Garage gefallen sind, waren sogar bei uns zu hören. Isack Hadjar und Max Verstappen haben es gerade so geschafft, ins finale Qualifying-Segment zu kommen, mit nur 0,015 Sekunden Vorsprung auf Hülkenberg in P11 war der Abstand aber hauchdünn. Verstappen musste auf seine letzte Runde abbrechen, nachdem ihm zuerst ein Alpine auf der Rennlinie im Weg stand und er dann in der Haarnadel über das Ziel hinausschoss und einen Trip durch den Kies machte. Dass er sich am Funk aufregte, ist eine Selbstverständlichkeit. Pierre Gasly wird dafür nach der Session untersucht.

SQ2 - GRÜN: Kann sich Red Bull retten?

Das zweite Segment startet, die Fahrer haben zehn Minuten Zeit und uns stellt sich nur eine Frage: Schafft es Red Bull überhaupt unter die Top-10? Die McLaren-Fahrer haben es eilig und sind als Erstes auf der Strecke, ihnen auf den Fersen sind die zwei Audis. Auch Rookie Arvid Lindblad, der sich nach nur sechs Runden im FP1 fuhr, konnte sich ins SQ2 befördern.

SQ1 - Ende: Mercedes vorne, Red Bull in Problemen

Wer hätte es gedacht? George Russell führt das erste Qualifying-Segment an. Dahinter reihen sich die beiden Ferrari-Piloten ein, Hamilton nur fünf Hundertstel vor Charles Leclerc. Kimi Antonelli auf P4 vervollständigt das Mercedes-Sandwich mit Ferrari-Füllung. Norris und Piastri kommen dahinter an. Währenddessen gehen die Probleme für Red Bull weiter. Verstappen ist auf P11, Hadjar auf P14. Verstappen regte sich am Funk über die Schaltung auf und bat seine Mechaniker, die Driveability noch einmal zu überprüfen. Wir müssen uns von folgenden Fahrern in dieser Reihenfolge verabschieden: Carlos Sainz, Alex Albon, Fernando Alonso, Lance Stroll, Valtteri Bottas und Sergio Perez haben wir gar nicht begrüßt.

Cadillac mit technischen Problemen: Perez raus

Kaum hat die Ampel auf Grün geschaltet, wissen wir schon, wer den Sprint als Letzter starten wird. Cadillac verkündete soeben, dass Sergio Perez nicht am Sprint-Qualifying teilnehmen wird. "Wir haben am Ende des Trainings ein Problem beim Benzinsystem festgestellt, dass wir nicht rechtzeitig reparieren konnten." Damit müssen jetzt nur noch fünf Fahrer dran glauben.

SQ1 - GRÜN: Wer schafft es ins nächste Segment?

Die ersten zwölf Minuten haben gestartet! Viel Zeit bleibt nicht, um eine gute Runde anzuschreiben und mit 22 Autos auf der Strecke wird es selbst auf 5,451 Kilometern eng. Der Asphalt ist mit 30,1 Grad angenehm warm, der Wind kommt mit 6,5 km/h daher. Wir starten mit Valtteri Bottas und Isack Hadjar in die Runde. Wie viele Verbremser werden wir sehen? Welche Überraschungen erwarten uns? Wird Aston Martin eine (1) Rundenzeit aufstellen? Die Spannung ist unglaublich.

Start in 15 Minuten: Sprint-Qualifying in China

Alle aufwachen! Alarm! Guten Appetit, wer sich nebenher ein nettes Frühstück gönnt. Gleich ist es soweit für die erste Zeitenjagd des Wochenendes auf dem Shanghai International Circuit. Wir haben natürlich wieder einen Session-Liveticker für euch, mit den Zeiten und Positionen aller Fahrer. Wer holt die erste Sprint-Pole des Jahres? Wir werden es bald erfahren!

Erstes Sprint-Qualifying: Neue Anpassung

In einer halben Stunde starten wir ins erste Sprint-Qualifying des Jahres! Darum jetzt noch einmal in eine Auffrischung: 12 Minuten für SQ1, 10 Minuten für SQ2 und 8 Minuten für den finalen Shootout. Erst beim SQ3 werden Soft-Reifen aufgezogen, davor sind Medium-Pneus Pflicht. Eine wirkliche Regeländerung hat es nicht gegeben, aber eine Anpassung: Da jetzt nicht mehr zehn sondern elf Teams im Feld sind, scheiden jetzt im ersten und zweiten Segment nicht mehr jeweils fünf sondern sechs Piloten aus. Damit hat man beim Kampf um die Pole die besten Zehn versammelt. Alle weiteren Infos zum gesamten Sprint-Format gibt es hier:

+++Hier geht es zum Trainingsbericht!+++

Updates: Neuer Front-Flügel für Audi

Wir sind erst beim zweiten F1-Wochenende des Jahres, doch schon jetzt haben die Teams Updates im Gepäck. Ferraris 'Macarena'-Flügel (oder wie unser F1-Ressortleiter Christian ihn nannte: Döner-Flügel) haben wir bereits angeschnitten, dazu gibt es noch ein neues Winglet auf dem Halo. Auch Audi hat neue Teile im Flügel-Department dabei. Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg bekommen einen überarbeiteten Frontflügel, mit neuen Flaps und Endplatten-Geometrie, sowie einem neuen Nasen-Design. Kleine Änderungen und Anpassungen gibt es auch bei Haas, Cadillac und den Racing Bulls.

Cadillac, wie erwartet, weit hinten

Da wir gerade von Cadillac sprechen: Die F1-Neueinsteiger haben es auch beim Start des zweiten Rennwochenendes nicht einfach und teilen sich das Schlusslicht mit den hinkenden Aston Martins sowie Arvid Lindblad, der nach wenigen Minuten schon abstellen musste. Sergio Perez war wegen eines Datenproblems bei seinem MAC26 für einen Großteil der Stunde in der Garage, ihm fehlen über sechs Sekunden auf George Russells Bestzeit. Valtteri Bottas kam doppelt so nah an Mercedes heran, doch leider ist die Hälfte von sechs noch immer drei. Mit 25 Runden konnte er zumindest einige Kilometer fahren. Aber was will man auch anderes erwarten?

Gleich 6 Teams haben Sperrstunde gebrochen

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag muss es sehr geschäftig in den Garagen auf dem Shanghai International Circuit gewesen sein. Gleich sechs Teams haben die vorgeschriebene Sperrstunde gebrochen. Eigentlich darf zwischen 42 Stunden und 29 Stunden vor FP1 - also 17:30 Uhr am Mittwoch bis 06:30 Uhr am Donnerstag - kein Personal am Auto arbeiten, da es eine 13-stündige Ruhepause für das Team gibt. Doch McLaren, Mercedes, Red Bull, Alpine, Racing Bulls und Cadillac waren trotzdem am Werk. Alle sechs kommen jedoch straffrei davon, denn diese Regel darf jedes Team über das ganze Jahr sechsmal brechen.

Audi konzentriert sich auf Motorentwicklung: Ist noch viel zu holen!

Audis Start in die Formel 1 läuft besser als erwartet. Der Motor ist überraschend zuverlässig, keine Selbstverständlichkeit für einen Neueinsteiger. Doch ganz zufrieden ist man mit dem Antrieb noch nicht. "Unser Fokus ist auf der PU-Entwicklung. Da haben wir in den Daten gesehen, dass da noch Performance zu finden ist", verriet Audi-Teamchef Jonathan Wheatley in der FIA-Pressekonferenz.

Aston Martin ist verzweifelt: Wollen lediglich ankommen

Manche Teams setzen sich den Sieg als Ziel, manche eine Position in den Top-10. Und wenn ein Team ganz am Ende ist, dann ist das Ziel, zumindest ins Ziel zu kommen. An diesem Punkt ist Aston Martin angekommen. Die Mannschat ist nach dem Saisonauftakt auf mehrere Weisen gebeutelt. Der vibrierende Honda-Motor macht eine Fahrt über 25 Runden unmöglich. Deshalb setzt man die Ziele beim China-Sprint sehr tief, wie Mike Krack bei Sky verrät. Man will zumindest ins Ziel kommen. Mehr nicht. Ob das aufgeht? Der Sprint geht über 19 Runden. Doch gute Nachrichten: Man hat es zumindest im Training ohne Unterbrechungen geschafft!

Alpine-Verhandlungen nicht mit Toto Wolff, aber mit Mercedes

Am Rande des China GP wurde bekannt, dass sich Alpine in Verhandlungen befindet, Teile des Unternehmens zu verkaufen. Laut den Berichten sollte der Interessent kein Geringerer sein als Mercedes-Teamchef und -Teilinhaber Toto Wolff. Besonders pikant ist das, weil sich seit einiger Zeit das Gerücht hält, Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner möchte sich in Alpine einkaufen. Jetzt bestätigt Flavio Briatore zum ersten Mal, dass Interesse besteht, aber nicht von Toto Wolff. "Wir haben Verhandlungen mit Mercedes, nicht mit Toto." Beim Verkauf ginge es außerdem um den 24-prozentigen Anteil von Orto Capital.

Alpine-Performance 'sehr schwach', Flavio Briatore unglücklich

Während sich Franco Colapinto mit kuriosen Vorkommnissen in der Boxengasse und einigen Drehern Aufmerksamkeit verschaffte, arbeitete Pierre Gasly unaufgeregt im Hintergrund seine Runden ab. Seine Medium-Reifen hatten am Ende 23 Runden drauf, eine Zeit auf dem roten Reifen absolvierte er nicht. Trotzdem Platz 10 zu haben, ist eigentlich eine starke Leistung. Doch nicht, wenn man Flavio Briatore fragt. "Ich bin gar nicht glücklich, unserer Performance ist sehr schwach", sagte der nach dem FP1. Laut seiner Einschätzung reiht sich Alpine in der Hackordnung vor Audi und hinter Red Bull ein.

Red-Bull-Teamchef Mekies: Lücke zu Mercedes & Ferrari noch größer!

Dass Red Bull hinterherhinkt, ist nicht nur uns aufgefallen. Auch Teamchef Laurent Mekies gibt in der Teamchef-Pressekonferenz zu und erklärt, wo die Bullen abfallen: "Die Lücke zu Ferrari und Mercedes ist erheblich. Die Hälfte davon ist auf den Geraden, die Hälfte in den Kurven. Es gibt nicht einen einzigen Bereich." Der Abstand sei jetzt sogar noch größer als in Melbourne. Können sie das noch aufholen? "Sprintwochenenden sind lang, aber der Rückstand ist sehr groß", hörte sich Mekies nicht hoffnungsvoll an.

Alex Albon muss bei Stewards vortanzen

Und schon haben wir die erste Untersuchung des Wochenendes. Gerade kam rein, dass Alex Albon bei den Stewards vorsprechen muss. Er hat sich bei den Übungsstarts ein Hoppala erlaubt: Er hat einen Übungsstart vollzogen, während ein anderes Auto noch vor ihm stand. Damit hat er gegen Artikel B4.2.2c verstoßen.

Audi wieder unter Top-10

Audi zeigt sich auch in China als ein ernstzunehmender Anwärter auf den Titel "Bestes Mittelfeld-Team". Nach einem starken Auftakt in Melbourne, bei dem die Neueinsteiger beim Debüt Punkte holten, schaffte es Nico Hülkenberg im China-Training unter die Top-10. Auf Platz 9 reiht er sich zwar zwei Plätze hinter einem überraschend starken Oliver Bearman ein, doch das Ergebnis lässt sich sehen. Außerdem ist Gabriel Bortoleto auf Platz 12 zwei Plätze vor Esteban Ocon im Haas.

+++ Formel 1 China: Das Ergebnis von FP1 +++

McLaren ist erster Mercedes-Verfolger

Vor dem Rennwochenende in China gab es Spannungen zwischen Mercedes und McLaren. Das Kundenteam warf den Silberpfeilen vor, sie bei der Motorenentwicklung zu benachteiligen. Beim Australien GP kam Lando Norris über 50 Sekunden hinter George Russell ins Ziel. Kein guter Start in die Saison für das Weltmeisterteam. Im FP1 sah das schon anders aus. Lando Norris hat auf Platz drei immer noch Respektabstand zu Russell und Kimi Antonelli. Mit einer 1:33.296 Minuten fehlt ihm 0,555 Sekunden auf die Bestzeit. Dennoch ist es ein Schritt vorwärts für die Papaya-Truppe. Sie befinden sich zumindest vor Ferrari.

Ferraris 'Macarena'-Flügel gibt Comeback

Große Begeisterung bei den Technik-Fans: Ferrari hat seinen Spezial-Flügel mit nach Shanghai gebracht. Er hat viele Namen: Macarena-Flügel, Flip-Flop-Flügel, Kopfstand-Flügel - was immer euch am besten gefällt. Das Besondere daran: Die Klappe am Heck stellt sich nicht einfach mit einer kleinen Bewegung flach, sondern rotiert einmal im Kreis. Die Scuderia zeigte die kreative Lösung schon bei den Wintertests her, in China wird sie das erste Mal offiziell eingesetzt. Was sind die Vorteile? Das erfahrt ihr hier:

Noch viel Arbeit bei Red Bull

Es war ein nüchterner Start für das Bullen-Team. Max Verstappen kommt nur auf Platz 8, Isack Hadjar hinkt auf Platz 13 hinterher. Der Abstand auf Mercedes ist ebenso ernüchternd. Verstappen fehlen 1,8 Sekunden, Hadjar sogar 2,1. So wird das nichts mit der Sprint-Pole oder dem Sprint-Sieg, vom Rennen ganz zu schweigen. Bei Verstappen wurde während dem ersten Training viel an der Front herumgeschraubt, vermutlich hat man hier etwas ausprobiert. Aber ob sich der Unterschied bis zum Sprint-Qualifying in 2,5 Stunden wettmachen lässt, ist mehr als fraglich.

Oliver Bearman krönt FP1-Leistung mit Dreher

Oliver Bearman kann sich nach diesem FP1 auf die Schulter klopfen. Platz sieben, nur hinter Mercedes, McLaren und Ferrari vor ihm, Max Verstappen direkt hinter ihm, in einem Haas? Stark. Diese Top-Leistung konnte er aber nicht einfach so stehen lassen, er musste noch einen draufsetzen. Im Ausgang von Kurve 13 blockierte seine Hinterachse und er drehte sich in den Auslaufbereich. Direkt hinter ihm war Lance Stroll, der sich einen Unfall mit dem sehr bregrenzen Ersatzteil-Arsenal von Aston Martin auf keinen Fall leisten kann. Zum Glück für alle Beteiligten, allen voran die Aston-Martin-Mechaniker, konnte Stroll ausweichen und einen Unfall vermeiden.

FP1 - Ziel: Mercedes blamiert Konkurrenz

Können wir das nächste Mal, wenn George Russell vor einem Konkurrenten warnt, einfach weghören? Mercedes zeigte in diesem FP1, dass sie wirklich eine Macht sind. George Russell holt sich die Bestzeit mit einer 1:32.741, Kimi Antonelli ist knapp dahinter mit 1,2 Zehntel Rückstand. Dann kommt lange nichts. Und dann, mit einer halben Sekunde Abstand, kommt Lando Norris, der sich mit seiner letzten schnellen Runde noch vor seinem Teamkollegen Oscar Piastri platzierte. Dahinter reihen sich die beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton ein.

+++Formel 1 im Liveticker - 1. Training aus Shanghai+++

China GP

1. Training, Sonnenschein

George RussellMercedes-AMG1
Kimi AntonelliMercedes-AMG   +0:00.122
Lando NorrisMcLaren   +0:00.553
Oscar PiastriMcLaren   +0:00.734
Charles LeclercFerrari   +0:00.855
Lewis HamiltonFerrari   +0:01.386
Oliver BearmanTGR Haas F1 Team   +0:01.687
Max VerstappenRed Bull   +0:01.808
Nico HülkenbergAudi F1 Team   +0:01.899
Pierre GaslyAlpine   +0:01.9310
Liam LawsonRacing Bulls   +0:02.0311
Gabriel BortoletoAudi F1 Team   +0:02.0812
Isack HadjarRed Bull   +0:02.1113
Esteban OconTGR Haas F1 Team   +0:02.1314
Franco ColapintoAlpine   +0:02.2015
Alexander AlbonWilliams   +0:02.7316
Carlos Sainz jr.Williams   +0:02.9317
Fernando AlonsoAston Martin F1 Team   +0:03.1118
Valtteri BottasCadillac F1 Team   +0:03.3119
Lance StrollAston Martin F1 Team   +0:04.4820
Arvid LindbladRacing Bulls   +0:05.1521
Sergio PérezCadillac F1 Team   +0:06.4522
Positionen China GP
1George Russell
Mercedes-AMG
1:32.7

2Kimi Antonelli
Mercedes-AMG
1:32.8
  +0:00.12
3Lando Norris
McLaren
1:33.2
  +0:00.55
4Oscar Piastri
McLaren
1:33.4
  +0:00.73
5Charles Leclerc
Ferrari
1:33.5
  +0:00.85
6Lewis Hamilton
Ferrari
1:34.1
  +0:01.38
7Oliver Bearman
TGR Haas F1 Team
1:34.4
  +0:01.68
8Max Verstappen
Red Bull
1:34.5
  +0:01.80
9Nico Hülkenberg
Audi F1 Team
1:34.6
  +0:01.89
10Pierre Gasly
Alpine
1:34.6
  +0:01.93
11Liam Lawson
Racing Bulls
1:34.7
  +0:02.03
12Gabriel Bortoleto
Audi F1 Team
1:34.8
  +0:02.08
13Isack Hadjar
Red Bull
1:34.8
  +0:02.11
14Esteban Ocon
TGR Haas F1 Team
1:34.8
  +0:02.13
15Franco Colapinto
Alpine
1:34.9
  +0:02.20
16Alexander Albon
Williams
1:35.4
  +0:02.73
17Carlos Sainz jr.
Williams
1:35.6
  +0:02.93
18Fernando Alonso
Aston Martin F1 Team
1:35.8
  +0:03.11
19Valtteri Bottas
Cadillac F1 Team
1:36.0
  +0:03.31
20Lance Stroll
Aston Martin F1 Team
1:37.2
  +0:04.48
21Arvid Lindblad
Racing Bulls
1:37.8
  +0:05.15
22Sergio Pérez
Cadillac F1 Team
1:39.2
  +0:06.45

05:35 UhrDas war es mit dem Training der Formel 1 in China. In nur drei Stunden geht es aber erstmals um die Wurst. Um 08:30 Uhr beginnt das Sprint-Qualifying in Shanghai. Wir sind im Liveticker natürlich wieder dabei. Bis dahin, auf Wiedersehen!

05:34 UhrBei den Probestarts passiert nichts Bemerkenswertes mehr.

05:33 UhrJetzt gibt es noch Übungsstarts auf der Startaufstellung.

05:33 UhrApropos Bearman: Kurz nach dem Ende der Session hatte er noch einen Dreher ausgangs von Kurve 4 zu verzeichnen. Stroll muss einen Unfall vermeiden.

05:32 UhrDas Mittelfeld wird einmal mehr von Oliver Bearman angeführt, der FP1 auf P7 beendet.

05:32 UhrDie Session ist vorbei und Mercedes scheint nach dem Stand dieses Trainings auch hier über eine halbe Sekunde Guthaben zu haben. Denn Norris ist 0,555 Sekunden hinten. Mercedes-Antrieb-Festspiele also bislang.

05:31 UhrHadjar macht das mit einer leichten Verbesserung. P13 ist aber nach wie vor enttäuschend für den Red-Bull-Neuzugang, der in Australien glänzen konnte - jedenfalls bis zu seinem technisch bedingten Ausfall.

05:30 UhrDie Zeit ist übrigens abgelaufen. Jetzt geht es nur noch darum, dass alle ihre Runden beenden.

05:30 UhrOder auch nicht, denn Norris hat kurz nach Ablauf der Zeit noch einen im Köcher und übernimmt P3 von seinem Teamkollegen.

05:29 UhrPiastri verbesserte sich nochmal unwesentlich. P3 bleibt P3.

05:29 UhrLeclerc beendete einen weiteren schnellen Anlauf mit einem Ausflug ins Kies ausgangs der letzten Kurve. Die Runde ist natürlich hin, aber zumindest auf den ersten Blick ist nicht mehr passiert.

05:27 UhrRed Bull enttäuscht unterdessen. Verstappen kam bisher nicht über P8 hinaus. Hadjar gar nur auf P14.

05:27 UhrHülkenberg mit einer neuen Verbesserung auf P9.

05:26 UhrPiastri schiebt sich mit einer neuen persönlich schnellsten Zeit vor Leclerc. Das entspricht P3.

05:26 UhrAntonelli mit einem absolut schnellsten ersten Sektor. In Abschnitt 2 und 3 kommt er aber nicht mehr an die Russell-Zeiten heran. Aber immerhin reicht es für eine leichte Verbesserung: P2 mit 0,120 Sekunden Abstand.

Franco Colapinto zwingt seine Mechaniker zu Sport

Hat Franco Colapinto vergessen, dass man in der Boxengasse bis in die Box fährt? Sein A525 geht seinen eigenen Weg, der bleibt nämlich vor der McLaren-Garage in der Fast-Lane stehen. Der Alpine verlor den Antrieb, die Mechaniker mussten von ganz hinten zu ihm rennen. Der A525 entschied sich dann um, wollte kein McLaren mehr sein, sondern ein Komiker. Plötzlich sprang der Motor wieder an und Colapinto konnte normal in die richtige Box fahren. Die Mechaniker mussten die gesamte Boxengasse wieder zurücklaufen. Ein bisschen Sport schadet doch keinem.

Daten-Problem bei Carlos Sainz

Wie auch wir, dürfte die Williams-Garage noch nicht ganz wach sein. Wir haben bisher noch sehr wenig von Carlos Sainz gesehen. Der Williams-Pilot verbrachte viel Zeit in der Garage. Auf Nachfrage gab Williams bekannt, dass es ein Daten-Problem bei ihm gibt. Jetzt ist er wieder auf der Strecke unterwegs, seine Rundenzeit ist aber nichts, auf das man stolz sein kann. Mit einer 1:48.785 fehlen ihm über 14 Sekunden auf die Bestzeit. Seine zweite schnelle Runde bringt ihn schon näher. Jetzt sind es nur noch 2,8 Sekunden Abstand.

Probleme bei Red Bull?

Mercedes auf P1 und P3, Ferrari auf P2 und P5, McLaren auf P6 und P7. Wo ist das vierte Top-Team, Red Bull? Naja. Isack Hadjar und Max Verstappen reihen sich auf Platz 11 und Platz 12 ein - in der Reihenfolge. Verstappen drehte bisher noch nicht viele Runden und verbrachte einen Großteil des Trainings in der Garage. Derzeit ist er draußen und bereitet sich auf eine schnelle Runde vor. Seine bisher beste Zeit ist 1,8 Sekunden langsamer als die von George Russell. Schwierig.

GRÜN: Mercedes wieder mit Respektabstand

Fast die ersten 30 Minuten vorbei und wir haben bereits genug Verbremser für das ganze Wochenende gesehen. Was wir auch gesehen haben, ist, dass Mercedes wieder die stärkste Kraft zu sein scheint. Derzeit führt George Russell das Feld vor Charles Leclerc und Kimi Antonelli an. Leclerc fehlen fast 2,5 Zehntel auf die Bestzeit. Dahinter reiht sich ein starker Oliver Bearman ein.

GELB: Arvid Lindblad stoppt in Kurve 1

Die nächste Gelbphase für FP1 wird von Arvid Lindblad ausgelöst. Der Rookie musste seinen Racing Bulls nach Kurve 1 parken, nachdem weiß-grauer Rauch aus seinem Cockpit kam und ihm plötzlich die Energie ausging. Der Motor lief, daran dürfte es also nicht liegen. Interessant ist auch, dass die Marshals das Lenkrad entfernten, um den Racing Bulls abzutransportieren. Normalerweise wird das wieder reingesteckt.

VSC: Karbonteile auf der Strecke

Das Virtuelle Safety Car ist ausgerufen. Zuerst war nicht klar, warum. Alle Fahrer bewegten sich. Doch ein Zoom-in auf kleine Karbonteile auf der Start-Ziel-Geraden erklärte die Gründe. Es dürfte sich um das Nachspiel vom Kontakt zwischen Norris und Hamilton handeln. Mutige Marshals haben das Problem schnell gelöst. Danke dafür. Die Strecke ist wieder grün.

Kontakt zwischen Hamilton und Norris

Nicht einmal fünf Minuten in FP1 und wir haben schon einige große Momente gesehen. Lando Norris und Lewis Hamilton haben sich wohl im Tag verschaut und denken, es ist schon Sonntag. Der amtierende Weltmeister wollte in der finalen Kurve am Ferrari vorbeigehen, doch Hamilton ließ das nicht auf sich sitzen. Norris verbremste sich hart und es kam zum leichten Kontakt. Ein kleines Stück Karbon flog von den beiden weg und löste eine kurze gelbe Flagge aus. Hamilton hatte auch einen eigenen Moment in Kurve sechs, seine Hinterachse blockierte in der Bremszone und er drehte sich in den Auslaufbereich.

GRÜN: Das erste und einzige Training beginnt

Startschuss für die einzigen 60 Minuten auf dem Shanghai International Circuit. Die Fahrer lassen nicht auf sich warten. Welches Team hat es besonders eilig? Haas. Esteban Ocon und Oliver Bearman sind die ersten, die sich an der Ampel anstellten und damit auch die ersten auf der Strecke. Dahinter sind die beiden Mercedes-Fahrer. In der Boxengasse wurde es etwas eng zwischen Franco Colapinto und Kimi Antonelli. Der Alpine musste zurückgeschoben werden, es gab keinen Schaden.

Mercedes wieder dominant? George Russell warnt

Nach einer dominanten Vorstellung in Melbourne sind alle Augen des Fahrerlagers auf Mercedes gerichtet. Außer die Augen von George Russell, der warnt vor Ferrari. Ist irgendjemand überrascht? Russell und Mercedes haben seit der Winterpause fast einen eigenen Sport daraus gemacht, die Favoritenrolle von sich wegzuschieben. Vor dem China GP geht das Runterspielen in die nächste Runde: Russell warnt, dass Ferrari und Red Bull das F1-Wissen längst einholen. Ob das stimmt, werden wir wohl bald sehen.

LIVE: Das erste Training im Live-Kommentar

Wer schon öfter hier war, der weiß, was jetzt kommt. Wir bieten zu jeder Session einen eingebetteten Live-Kommentar, Zeiten und Positionen der Fahrer. In zehn Minuten startet das FP1, also macht euch bereit. Kaffee, Energy-Drink, was auch immer euch wachhält.

1. Freies Training wichtiger denn je

Eigentlich ist das 1. Freie Training möglicherweise die Session, die man bei einem Rennwochenende am ehesten verpassen kann - und schon gar nicht diejenige, für die man um 04:00 Uhr morgens aufsteht. Doch das ist heute anders. Also Glückwunsch an alle, die sich aus dem Bett gequält haben. Das heutige FP1 ist das einzige Training, das wir sehen werden. Besonders mit den neuen Autos, bei denen sich die Fahrer erst einschießen müssen, ist nur eine Trainingsstunde wenig. Wir dürfen also auf mächtig Verkehr auf der Strecke hoffen.

Nächstes Energie-Debakel in China?

Es war das große Gesprächsthema in Australien: Energie-Management. In der neuen Formel 1 ist der Batteriestand der wohl wichtigste Faktor im Rennen. In Melbourne gab es reichlich Kritik, weil die Fahrer selbst auf schnellen Runden lange vor der Kurve vom Gas gingen, um Energie zu tanken. Der Albert Park Circuit war wegen seinem Highspeed-Charakter auch ein denkbar schlechter Startpunkt. In China soll sich das nicht wiederholen. Mit mehr Kurven und nur einer langen Geraden ist der Shanghai International Circuit weniger energiehungrig. Doch könnte genau das zu einem langweiligeren Rennen führen? Das verrät euch Christian hier:

Guten Morgen aus Shanghai!

Hallo und herzlich Willkommen zum zweiten Formel-1-Rennen des Jahres! Danke an alle, die schon jetzt zu dieser unchristlichen Uhrzeit mit dabei sind und uns nicht in die Leere reden lassen. Wir schätzen euch sehr. Wir hoffen auf ein spannendes 1. Freies Training, nur zum Teil, um wach zu bleiben. Die einstündige Session wird auf jeden Fall wichtig, denn sie ist die einzige Vorbereitung, die Teams und Fahrer haben. Schon um 08:30 Uhr geht es ins Sprint-Qualifying. Mehr zum heutigen Zeitplan gibt es hier: