Adieu aus Spa-Francorchamps!

Das war unser Liveticker zum Rennsonntag der Formel 1 in Spa-Francorchamps! Auf Belgien folgt traditionell der Ungarn GP. Kommendes Wochenende geht es also schon mit einem weiteren Klassiker im Kalender weiter. Und wer den Hungaroring früher gehasst hat, wird ihn diesmal lieben! Außer natürlich, ihr steht auf massives Energie-Management... :p Aber aller Voraussicht nach wird es in Ungarn wieder etwas rasanter zugehen. Wir dürfen also hoffen! Alle weiteren Stimmen zum Rennen und alle News bekommt ihr bis dahin natürlich auf Motorsport-Magazin.com! Wir wünschen allen einen unterhaltsamen Sonntagabend und freuen uns darauf, euch nächste Woche wieder zu begrüßen. Bis dann!

Aston Martin bringt es hinter sich

Für Ungarn hat Aston Martin das erste Upgrade des AMR26 in dieser Saison vorbereitet. Spa war nur noch eine Pflichtübung. "Ich fahre jetzt seit zehn Rennen auf derselben Position. Das hier lief also nicht anders. Aber hoffentlich liefern wir damit ein paar Daten für das Team, für die Aerodynamik-Leute und die Motoren-Leute. Wir haben natürlich gestern Abend eine Menge Dinge geändert, darunter die Batterie und einige neue Komponenten. Hoffentlich war es ein guter Test für all diese Teile, und wir sind bereit für das nächste Wochenende", erklärt Alonso, der 19. und Letzter wurde. Lance Stroll musste mit einem Defekt abstellen.

Abendessen geht auf Kimi

Auf der Flucht vor Kimi Antonelli lief Charles Leclerc in der 32. Runde ausgangs Stavelot auf Valtteri Bottas auf. Der Finne sah das Führungsduo nicht einmal kommen. "Die Rate, mit der sie mich einholten, war so extrem, dass es mich wirklich überrascht hat. Aber ich weiß nicht, hat das denn einen Unterschied gemacht? Wurde er danach überholt?", fragt der Finne, der daraufhin über das Überholmanöver von Antonelli gegen Leclerc in Kenntnis gesetzt wird: "Kimi kann mich zum Essen einladen", flachst er. "Nein, es ist einfach so, dass ihr Closing-Speed wirklich enorm war und mich überrascht hat."

Ferrari zu Geldstrafe verdonnert

Lewis Hamilton darf P4 für den Unsafe Release beim Boxenstopp behalten, Ferrari wird aber zu einer Geldstrafe von 30.000 Euro verdonnert, von denen 10.000 für zwölf Monate auf Bewährung ausgesetzt sind. Darüber hinaus muss das Team innerhalb von 14 Tagen einen Report bei der FIA einreichen, welche Protokolle das Team einführt, um das Risiko eines solchen Zwischenfalls in Zukunft zu unterbinden. Der Zwischenfall war auf ein Missverständnis zurückzuführen, dass mit der von Hamilton angeforderten Frontflügelanpassung zusammenhing. Der Mechaniker am Frontflügel wollte zur Tat schreiten, als das Auto freigegeben wurde. "Das Team räumte ein, dass die Freigabe von Fahrzeug #44 unter diesen Umständen unsicher war, und führte den Fehler auf eine unangemessen späte Anweisung zur Verstellung des Flügels, mangelnde Kommunikation sowie das Versäumnis des Mechanikers zurück, das grüne Licht zu bemerken. Das Team verpflichtete sich, seine Boxenstopp-Abläufe zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt", heißt es im Urteil.

Sergio's Cadillac

Der hielt heute 13 Runden, dann musste er mit einem Problem an der Hinterachse aufgeben. "Es ist frustrierend, aber natürlich gibt jeder im Team sein Bestes. Ich würde sagen, es war ein schwieriges Wochenende für uns. Bei all den Problemen, die wir hatten, stellten wir fest, dass das Auto plötzlich ein paar Kilo zu schwer war, und wir hatten einfach jede Menge Schwierigkeiten. Es war kein reibungsloses Wochenende, aber ich bin mir sicher, dass wir uns zusammensetzen und alles in Ordnung bringen werden, damit es in Ungarn deutlich besser läuft", so der Mexikaner.

Die Leiden des Mittelfelds

"Wir haben versucht Energie zu sparen, um durch Eau Rouge bis Turn 5 mehr zu haben, aber wir haben auf der Zielgeraden dadurch so viel verloren, dass wir von anderen versehentlich überholt wurden. Wir hatten vor Turn 1 gar keine Energie. Wir haben im Rennen verschiedene Dinge versucht, aber das hat nicht wirklich funktioniert", erklärt Liam Lawson, der die Zielflagge auf P12 sah.

Gasly verpasst Top-10

Franco Colapinto schnappte Pierre Gasly den letzten WM-Punkt weg, weniger als eine Sekunde lag bei der Zieldurchfahrt zwischen den Alpine-Kollegen. "Ich hatte einen schlechten Start und musste dann zwei Plätze zurückholen. Dann hatten wir einen langsamen Boxenstopp. Mit einem besseren Stopp wäre ich vor Lawson und Lindblad gewesen, was meiner Meinung nach den Verlauf unseres Rennens geändert hätte", so Gasly. "Die Strategie war in Ordnung, wir haben den Undercut versucht. Aber es ist einfach so, dass du einen guten Start brauchst. Das waren jetzt zwei Rennen hintereinander, in denen das nicht wirklich funktioniert hat. Es sind Kleinigkeiten, die wir noch einmal analysieren werden."

Racing Bulls ziehen mit Alpine gleich

Durch Platz neun für Arvid Lindblad zogen die Racing Bulls in der Gesamtwertung mit Alpine gleich. Beide stehen jetzt auf P5 mit 61 Punkten. Die Niederlage gegen Bortoleto wurmt den Briten allerdings. "Das ist schon ein bisschen ärgerlich. Ich denke, in einem normalen Rennen hätten wir locke P8 geholt. Aber gleichzeitig muss man Audi und Gabby einfach Respekt zollen. Sie sind ein Risiko eingegangen und haben die VSC-Phase zu ihrem Vorteil genutzt", so der Rookie. "Letztendlich sind die Audis eben schnell. In den Kurven sind sie schneller als wir. Das ist uns sehr wohl bewusst. Sie haben ein etwas besseres Auto. Auf den Geraden sind wir etwas konkurrenzfähiger. Ich glaube, wir haben weniger Luftwiderstand. Und insgesamt konnten wir im Qualifying schneller sein als sie. Aber im Rennen liegen wir von der Pace her sehr nah beieinander."

Audi kommt im Mittelfeld an

"Ich glaube, wir liegen definitiv vor den Alpines. Aber wenn wir gegen sie kämpfen, können wir sie in den Kurven natürlich nicht überholen, weil das unmöglich ist. Und auf der Geraden können sie sich absetzen. Wenn es uns also nicht gelingt, vor ihnen zu bleiben und einen Vorsprung herauszufahren, ist es schwierig, gegen sie zu anzutreten", erklärt Bortoleto. Ihm verschaffte das VSC die nötige Track Position: "Wir haben den ersten Stint durch das virtuelle Safety Car verlängert und waren dann alleine. Wir hatten freie Fahrt und konnten einige schnelle Runden hinlegen."

Antonelli macht Russell Mut

"George hatte einen Leistungsverlust, das hatte ich in Australien auch. Das kann vom Fahren kommen, manchmal macht das System einfach etwas anders. Es ist sehr kompliziert", erklärt der WM-Leader. "Ich schätze die Arbeit des Teams sehr, sie versuchen, die Dinge zu verbessern aber es ist hart, das zu perfektionieren. Auch was das Fahren manchmal angeht, besonders auf diesen Rennstrecken mit hoher Anforderung an die Energie. Du fährst nur für das System ganz anders. George hatte hier aber ein Problem und ich bin mir sicher, dass es bis Budapest behoben wird."

Oscar Piastri nach Leclerc-Kollision im Nachteil

Das gesamte Wochenende über hatte Oscar Piastri das Nachsehen gegenüber Lando Norris. Die Szene mit Charles Leclerc vor Les Combes, bei dem sein Unterboden beschädigt wurde, entschied seinen Sonntag. "Das hätte böse enden können, aber es ist wie es ist. Danach war das Rennen auf jeden Fall schwieriger, die Balance hat im ersten Stint ziemlich gelitten. Wir konnten im zweiten Stint dafür kompensieren, da schien die Pace etwas besser. Aber von da an war es ein schwierigeres Rennen", so der Australier. McLaren-Teamchef Andrea Stella beziffert den Schaden auf 10 Punkte Downforce.

Russell erklärt Energie-Horror

Die ersten Meter entschieden in Spa über George Russells Schicksal. "Ich hatte einen guten Start. Ich bin super durch die erste Kurve gekommen und lag direkt hinter Verstappen. Aber aus irgendeinem Grund hat sich die Batterie in Kurve eins entschieden, nicht aufzuladen. Ichh kam mit einem Verlust von 35 Prozent aus der ersten Kurve. Und deswegen hatte ich auch ein Boost-Problem. Der Turbo hat nicht richtig funktioniert. Ich hatte also keine Leistung. Ich kam mit 0 Prozent Batterie oben aus Eau Rouge raus. Ganz ehrlich, das war gefährlich. Ich wurde von drei Autos genommen", erklärt er sein Dilemma.

Lewis Hamilton geißelt sich für Flop-Wochenende

Erst der Crash im FP3, dann zwei Fehler im Rennen. Sein vierter Platz ist noch in der Schwebe, aber so oder so kann Lewis Hamilton mit diesem Wochenende nicht zufrieden sein. "Ich übernehme die volle Verantwortung für den vierten Platz. Ich habe erst das Auto kaputtgemacht, dann haben sie es repariert und bei der Aufhängung etwas übersehen. Das Setup war ganz anders. Das bedeutete, dass ich im Qualifying wohl drei Zehntel langsamer war, als ich es sonst gewesen wäre. Dadurch landete ich weit hinten. Dann hatte ich den Zwischenfall im Rennen und die 5-Sekunden-Strafe. Es war also so etwas wie ein Dominoeffekt, der auf eine Entscheidung beziehungsweise einen Fehler meinerseits zurückzuführen war."

Ferrari weiter im Aufwind

Das gesamte Wochenende über war Ferrari kein Match für Mercedes, Red Bull oder McLaren. Im Rennen sah die Pace wieder deutlich stärker aus, was Teamchef Fred Vasseur positiv vermerkt. "Das ist ein sehr starkes Teamresultat. Wir hatten solche Ergebnisse in Silverstone und Spa wegen der Layouts dieser Strecken nicht erwartet", erklärt der Franzose. "Ich denke, wir machen als Team einen guten Job. Wir haben eine gute Execution, gute Strategie, gute Pitstops. Ich denke, was das Chassis angeht leisten wir gute Arbeit. Wir bringen Updates in kleinen Schritten und holen auf, aber wir wissen, wo wir mit unserem Paket noch Schwächen haben. Aber wir haben auch Stärken und werden noch bessere Wochenenden haben."

Isack Hadjar im Red Bull angekommen

"Ich denke, das war vielleicht mein bisher bestes Rennen. Ich war von der Pace her auf dem Level von den Jungs ganz vorne", freut sich Hadjar, der mit einer radikalen Strategie von P21 auf P6 fuhr. Die zwei Pitstops während des VSC gleich nach dem Start checkte er zunächst nicht. "Bei den Boxenstopps war ich etwas verwirrt. Die Crew hat das entschieden und ich war, sagen wir mal, etwas langsam im Kopf. Aber es hat sich ausgezahlt, und ich denke, die Pace war einfach super stark. Mit dem harten Reifen im zweiten Stint war ich sehr zufrieden. Heute gibt es nicht viel zu verbessern."

Lando Norris doppelt im Pech

Es reichte nicht mehr für die Attacke auf Isack Hadjar, mit P7 ist Lando Norris dennoch zufrieden. "Ich denke, die Pace hätte heute locker für einen Podiumsplatz gereicht", so der amtierene Weltmeister, der nicht nur durch seine Startplatzstrafe im Hintertreffen war. Auch der Rennverlauf spielte ihm nicht in die Karten: "Die VSC-Phasen kamen für uns auch einfach zum falschen Zeitpunkt. Sie kamen den Fahrern auf den harten Reifen perfekt zugute und kamen für mich etwas zu früh. Das hat mich etwa zehn Sekunden gekostet", sagt er. "Und beim Boxenstopp habe ich nochmal fünf oder sechs Sekunden verloren. Das sind auf meine Rennzeit locker 16 Sekunden oder so, und das hat mir das Leben schwer gemacht."

Mercedes stellt sich hinter George Russell

George hat unseren 100-prozentigen Support", beteuert Wolff bei Sky Sports F1. "George hatte ein schwieriges Wochenende. Wahrscheinlich lässt sich die Hälfte davon auf die Power Unit zurückführen, die auf seiner Seite nicht so gut war, wie sie hätte sein sollen, und die andere Hälfte vielleicht auf sein Fahren. Aber wir sitzen alle im selben Boot. Wir alle machen Fehler. Heute war es ein Fehler des Teams, an einem anderen Tag wird es ein Fehler des Fahrers sein. Wir müssen diese Fehler einfach minimieren und uns gegenseitig unterstützen."

Antonelli der verdiente Sieger

Ferrari gewann zwei aus den letzten drei Rennen. Toto Wolff ist erleichtert, dass Antonelli diesmal den verdienten Lohn für seine Arbeit einfahren konnte. "Er hat den Sieg wirklich verdient. Silverstone war eigentlich sein Rennen, aber er hatte ein DNF. Heute, das ganze Wochenende über, war er sehr stark. Er hat nie nachgelassen. Selbst als das VSC gegen ihn lief, verlor er zwar die Führung, holte sie sich aber zurück und brachte es über die Ziellinie. Er hat diesen Sieg verdient."

Überholen unmöglich

Tatsächlich gab es im Mittelfeld wenig Verschiebungen. Gegenüber Motorsport-Magazin.com erklärt Nico Hülkenberg, warum es keine Möglichkeit zur Attacke gab: "Wir verhungern wir einfach zu sehr mit der Energie. Du hast überall zu viel Clipping, und sobald du irgendwo ein bisschen mehr Energie verbrauchst, bezahlst du dafür sorofrt auf der nächsten Geraden. Es ist schwer, hier etwas anderes zu machen."

Hülkenberg im Nirgendwo

Gabriel Bortoleto egalisierte mit P8 das beste Resultat von Audi in der Formel 1. In Silverstone hatte er vor zwei Wochen bereits dieses Ergebnis gefeiert. Für Nico Hülkenberg war in einem unauffälligen Rennen nicht mehr als P13 drin. "Ich denke, das VSC hat uns offensichtlich ein paar Sekunden gebracht, aber es hätte ein paar Sekunden länger hätte dauern müssen, weil ich direkt hinter Pierre und Arvid wieder auf die Strecke kam. Dann war ich in diesen Kampf verwickelt, und mit dem fehlenden Straightline-Speed saß ich dort gewissermaßen fest und konnte nicht viel ausrichten", erklärt der Emmericher.

Was wird mit George Russell?

George Russell ist mental über Gebühr strapaziert, das äußert sich nicht nur in seinen harten Aussagen über Mercedes. Auch vor der Kamera macht der Brite einen desillusionierten Eindruck. Toto Wolff will seinen Schützling wieder in Bestform sehen: "Wir müssen einfach versuchen, ihm das beste Material zur Verfügung zu stellen. Das ist nicht nur ein schnelles Auto und ein guter Motor, sondern etwas, das hält, um ihm auch wieder Vertrauen ins Auto zu geben."

Software-Problem bei Mercedes

"Er hatte ein Problem in der Software gehabt, wie George. Deswegen ist Max vorbeigegangen", erklärt Wolff den Positionsverlust von Antonelli gegenüber Verstappen nach dem Start. "Wir haben einen Motor, der ist stark und ein Auto, das schnell ist. Aber es ist einfach noch nicht stabil genug. Das müssen wir noch hinkriegen. Das sind auch wertvolle Punkte, die wir in der Konstrukteurs-WM verlieren."

Zusammenfassung Belgien GP: Das Formel-1-Rennen in Spa am Sonntag

Es war zumindest nicht der befürchtete Antonelli-Alleingang! Der Grand Prix von Belgien hatte definitiv einige Schauplätze zu bieten. Den Rennverlauf mit allen Highlights könnt ihr wie immer im Bericht nachlesen:

Mercedes-Problem nicht nur bei Russell

Die Aussagen von George Russell waren unmissverständlich, aber Toto Wolff beteuert, dass es auf der Kemmel-Straight nicht nur ihm so erging. "Das war ein neues Problem, das hat alle Mercedes-Motoren betroffen. Den einen mehr, den anderen weniger - aber auch den von Kimi", erklärt der Österreicher bei Sky.

Formel 1 Voting zum Belgien GP 2026

Für den Fahrer des Tages kommt heute ganz sicher nicht nur Rennsieger Kimi Antonelli in Frage. Wer hat euch am meisten überzeugt? Stimmt ab in unserem Fahrer-Voting!

Kimi Antonelli baut WM-Führung aus

Das zweite DNF von George Russell in dieser Saison hat die Yo-Yo-WM-Führung von Kimi Antonelli wieder größer gemacht. Er führt in der Gesamtwertung jetzt mit 45 Punkten auf Lewis Hamilton. "Das Momentum war immer da. Es ging nur darum, das Ergebnis zu holen", so Antonelli, der in den letzten drei Rennen durch Pech viel von seinem Polster eingebüßt hatte. "Heute hatten wir ein bisschen Glück mit dem, was im Hinblick auf die Meisterschaft passiert ist. Deshalb muss man jede Gelegenheit nutzen, denn wir haben gesehen, dass sich die Situation wirklich sehr schnell wenden kann", sagt er mit Blick auf das Schicksal von Russell. "Wir müssen einfach weiter unsere Leistung bringen, Ergebnisse einfahren und abwarten, was am Ende des Jahres passiert."

Keine Beschwerden bei Max Verstappen

Zumindest nicht über die Formel 1 - das hatte er sich ja gestern schon selbst verboten. Mit P3 kann der viermalige Champion an diesem Sonntag gut leben: "Ich habe im Rennen alles gegeben. Der erste Stint war gar nicht so schlecht. Der zweite Stint war wahrscheinlich etwas schwieriger. Gleichzeitig hatten Kimi und ich meiner Meinung nach auch ein bisschen Pech mit der VSC. Ich finde, dass das Podium für uns sehr gut ist."

Leclerc glaubte an das Ferrari-Wunder

"Ich habe bis zum Schluss an den Sieg geglaubt", erklärt Leclerc im Parc Fermé. "Wir hatten ein bisschen Glück, dass das VSC zum richtigen Zeitpunkt für uns eingesetzt wurde, aber die Pace war relativ stark. Auf den harten Reifen hatte ich fünf oder sechs Runden lang Probleme mit der Vorderachse, dann hat es sich wieder etwas gebessert. Ich fühle mich wohler mit dem Auto. Es gibt noch einiges zu tun, aber es ist definitiv ein Schritt nach vorne."

Antonelli beendet Durststrecke

Aber nur eine kleine! Seit Monaco hatte das Mercedes-Wunderkind nicht mehr gewonnen. In Barcelona und Silverstone stoppten ihn Defekte, in Spielberg war es immerhin P3. "Es ist toll, wieder auf dem obersten Treppchen zu stehen, nach ein paar schweren Rennen. Es war ein hart umkämpftes Rennen, wir haben den ersten Platz wegen dem VSC verloren und mussten uns zurückkämpfen. Es war ein schwieriger Sieg, Charles war schnell und wir mussten vorne durchhalten", so ein erleichterter Antonelli.

Historischer Sieg für Kimi Antonelli

Mit seinem sechsten Erfolg in der Formel 1 zieht Kimi Antonelli in der ewigen Bestenliste italienischer Grand-Prix-Sieger mit Riccardo Patrese gleich. Jetzt steht nur noch ein Mann über ihm: Der legendäre Alberto Ascari. Der zweimalige Weltmeister gewann 13 Formel-1-Rennen.

FINISH

Kimi Antonelli holt in Spa seinen sechsten Saisonsieg! Leclerc und Verstappen machen das Podium komplett. Der Niederänder holt damit das 300. Edelmetall für Red Bull in der Formel 1. Hamilton, Piastri, hadjar, Norris, Brtoleto, Lindblad und Colapinto komplettieren die Punkteränge. Hamilton muss könnte seine Position aber noch verlieren, der Unsafe Release wird nach dem Rennen von den Stewards untersucht.

Runde 42/44

An der Spitze hat sich Antonelli final abgesetzt, Leclerc ist auf zweieinhalb Sekunden zurückgefallen. Die Nummer ist durch. Im Verfolgerfeld gibt es noch einen Kampf. Lando Norris holt in großen Schritten auf Isack Hadjar auf, es geht um P6. Hamilton hatte zuvor schon Piastri für P4 überholt, aber die McLaren-Crew erinnerte seinen Fahrer daran, dass er nur auf unter fünf Sekunden dranbleiben muss. "Hamilton wird nach dem Rennen noch wegen Unsafe Release untersucht", so die Nachricht am Funk.

Das Rennen der Formel 1 in Spa im Liveticker - Kommentar, Abstände, Positionen:

Belgien GP

Rennen, Runde: 44 / 44, Mäßig bewölkt

Kimi AntonelliMercedes-AMG1
Charles LeclercFerrari   +1.952
Max VerstappenRed Bull   +11.593
Lewis HamiltonFerrari   +17.254
Oscar PiastriMcLaren   +18.995
Isack HadjarRed Bull   +23.316
Lando NorrisMcLaren   +24.017
Gabriel BortoletoAudi F1 Team   +49.148
Arvid LindbladRacing Bulls   +50.419
Franco ColapintoAlpine   +76.0410
Pierre GaslyAlpine   +76.9911
Liam LawsonRacing Bulls   +77.5212
Nico HülkenbergAudi F1 Team   +78.3513
Oliver BearmanTGR Haas F1 Team   +94.4714
Alexander AlbonWilliams   +104.6815
Carlos Sainz jr.Williams   +105.8616
Esteban OconTGR Haas F1 Team   +110.9217
Valtteri BottasCadillac F1 Team   +1 L18
Fernando AlonsoAston Martin F1 Team   +2 L19
Lance StrollAston Martin F1 Team20
Sergio PérezCadillac F1 Team21
George RussellMercedes-AMG22
Positionen Belgien GP
1Kimi Antonelli
Mercedes-AMG

2 Stopps
2Charles Leclerc
Ferrari
  +1.95
1 Stopp
3Max Verstappen
Red Bull
  +11.59
1 Stopp
4Lewis Hamilton
Ferrari
  +17.25
1 Stopp
5Oscar Piastri
McLaren
  +18.99
1 Stopp
6Isack Hadjar
Red Bull
  +23.31
3 Stopps
7Lando Norris
McLaren
  +24.01
1 Stopp
8Gabriel Bortoleto
Audi F1 Team
  +49.14
1 Stopp
9Arvid Lindblad
Racing Bulls
  +50.41
1 Stopp
10Franco Colapinto
Alpine
  +76.04
1 Stopp
11Pierre Gasly
Alpine
  +76.99
1 Stopp
12Liam Lawson
Racing Bulls
  +77.52
1 Stopp
13Nico Hülkenberg
Audi F1 Team
  +78.35
1 Stopp
14Oliver Bearman
TGR Haas F1 Team
  +94.47
2 Stopps
15Alexander Albon
Williams
  +104.68
1 Stopp
16Carlos Sainz jr.
Williams
  +105.86
1 Stopp
17Esteban Ocon
TGR Haas F1 Team
  +110.92
2 Stopps
18Valtteri Bottas
Cadillac F1 Team
  +1 L
2 Stopps
19Fernando Alonso
Aston Martin F1 Team
  +2 L
2 Stopps
20Lance Stroll
Aston Martin F1 Team

1 Stopp
21Sergio Pérez
Cadillac F1 Team

2 Stopps
22George Russell
Mercedes-AMG

0 Stopps

16:36 UhrDamit verabschieden wir uns von hier! Schon nächstes Wochenende geht es in Ungarn mit der Formel 1 weiter. Klickt euch auch dann gerne wieder rein!

16:29 UhrUnd vier Punkte gibt es für Audi! Gabriel Bortoleto beendet das Rennen auf Platz 8, Nico Hülkenberg wird 13.

16:29 UhrUnd Kimi Antonelli gewinnt in Belgien! Charles Leclerc holt Platz zwei vor Max Verstappen!

16:27 UhrAntonelli biegt in die letzte Runde ein. Der Abstand ist bei 2,4 Sekunden zu Charles Leclerc.

16:24 UhrLeclerc hat mittlerweile zwei Sekunden Abstand zu Antonelli. Verstappen fährt rund neun Sekunden dahinter. Dahinter fahren Hamilton und Piastri. Die Top fünf scheinen entschieden.

16:20 UhrNach mehrmaligem Versuchen geht Hamilton außen in Kurve fünf vorbei an Piastri!

16:17 UhrLeclerc verbremst sich in Kurve eins leicht und verliert so den nötigen Abstand für den Boost.

16:13 UhrLewis Hamilton scheint sich auch rehabilitiert zu haben und robbt sich an Oscar Piastri auf Platz vier heran.

16:13 UhrLeclerc hält sich vorerst noch im Sekunden-Fenster. Dahinter hat Max Verstappen schon acht Sekunden Abstand.

16:09 UhrUnd Antonelli zieht auf Kemmel an Antonelli vorbei! Zuvor hielt Valtteri Bottas Leclerc auf dem Weg hin zu Busstop etwas auf.

16:06 UhrAntonelli ist jetzt im Sekunden-Fenster von Leclerc. Der muss sich jetzt verteidigen.

16:05 UhrLeclerc beschwert sich per Funk über das Getriebe. "Aus dem ersten Getriebe zu schalten ist so hart!"

16:02 UhrVerstappen geht an Lando Norris auf Kemmel vorbei. Normalerweise müsste Norris jetzt Piastri direkt hinter ihm vorbeilassen. Denn Norris muss immer noch einen Stopp machen. Doch das macht er bisher nicht.

15:59 UhrAntonelli verkürzt den Abstand zu Leclerc jede Runde ein bisschen.. 2,4 Sekunden trennen die beiden noch.

15:52 UhrUnd Hamilton hatte ein weiteres Problem an der Box. Das Team hat den Frontflügel nicht eingestellt. "Ich kann das Auto nicht lenken", funkt er.

Runde 40/44

"Denk an die Track Limits", funkt Peter Bonnington an Kimi Antonelli. "Wie viele habe ich?", fragt der Italiener. Die Antwort: "Du hast schon zwei!"

Runde 37/44

Noch ist Leclerc auf eine Sekunde dran, er hält sich mit Overtake hinter Antonelli, kommt aber nicht in Schlagdistanz.

Runde 34/44

Leclerc hat keine Antwort auf Antonelli. Der Mercedes geht auf der Kemmel-Straight mit Overtake easy vorbei.

Runde 33/44

Antonelli dreht jetzt auf, er ist auf unter einer Sekunde an Leclerc dran. Der Ferrari-Fahrer hat vor wenigen Runden über die Schaltvorgänge seines Getriebes beim Herunterschalten geklagt.

Runde 31/44

Lando Norris kommt als letzter Fahrer zum Pitstop, er wechselt von Hard auf Medium. Dadurch fällt er von P4 auf P8 zurück. Mit 7,8 Sekunden war es ein Horror-Stopp, hinten links hat es geklemmt. An der Spitze liegt Antonelli derweil 1,5 Sekunden hinter Leclerc. Verstappen folgt weitere fünf Sekunden auf den Mercedes.
3

Stroll K.o.

Lance Stroll ist der dritte Ausfall des Rennens. Er muss seinen Aston Martin mit Kupplungsproblemen abstellen.

Runde 24/44

Hamilton wurde jetzt für einen Unsafe Release notiert! Die Angelegenheit wird aber erst nach dem Rennen untersucht. Beim Anfahren nach dem Pitstop hatte er einen seiner Mechaniker touchiert. Darüber hinaus klagt der Brite über seine Balance. "Haben wir den Frontflügel verstellt?", fragt er seinen Renningenieur. "Nein, haben wir nicht geschafft", lautet die Antwort. "Scheiße, ja. Ich bekomme das Auto nicht rotiert", so Hamiltons Reaktion.

Runde 21/44

Ein weiteres VSC spielt Ferrari in die Karten! Die Roten nutzen die Neutralisierung und holen beide Autos rein. Leclerc und Hamilton werden im Double-Stack abgefertigt, der Monegasse kommt vor Antonelli zurück auf die Strecke. Hamilton muss die Strafe absitzen und fällt auf P6 zurück. Bis auf Norris sind auch alle anderen Fahrer zum Reifenwechsel reingekommen, die bisher noch nicht beim Service gewesen waren. Der McLaren mit der Startnummer 1 führt jetzt, zwei Sekunden dahinter liegt Leclerc.

Mercedes reagiert

Ein kurzes VSC konnte von niemandem für einen günstigen Pitstop genutzt werden. Mercedes holt Antonelli trotzdem gleich rein und antwortet auf den Undercut-Versuch von Red Bull - mit Erfolg. Der Italiener bleibt nach dem Wechsel auf hard vor Verstappen, er ist jetzt Fünfter. An der Spitze liegt Leclerc dreieinhalb Sekunden vor Hamilton, McLaren tauscht mit Piastri und Norris die Positionen. Der Weltmeister ist jetzt Dritter.

Runde 18/44

Verstappen kommt von P2 an die Box und geht von Medium auf Soft. Er sortiert sich auf P5 wieder ein. Mittlerweile hat Sergio Perez seinen Cadillac abgestellt. Das Team meldet ein Problem am Fahrwerk an der Hinterachse, das Federn und Dämpfer betrifft.

Freispruch für Leclerc

Für die Verteidigung gegen Piastri lässt die Rennleitung Leclerc vom Haken. Keine Strafe für den zweiten Ferrari. Hamilton wird seine fünf Sekunden beim Pitstop absitzen. Im Mittelfeld hat die Boxenstopp-Phase schon begonnen. Ab P11 waren Bearman, Lindblad, Lawson, Gasly, Colapinto, Bottas, Ocon und Sainz schon drin. Letzterer hat dabei einen neuen Frontflügel abgeholt.

Runde 15/44

Antonelli liegt mittlerweile dreieinhalb Sekunden vor Verstappen. Der hat beide Ferraris im Nacken, Hamilton hat schon ans Team gefunkt, dass er schneller als der Teamkollege kann. Auf den Plätzen fünf und sechs folgt das McLaren-Duo. Lando Norris liegt über vier Sekunden hinter Oscar Piastri, ist aber deutlich schneller unterwegs. Im Mittelfeld hat sich Isack Hadjar schon auf P10 vorgearbeitet.

Russell gibt Mercedes die Schuld

"Ich wurde auf der Geraden aufgeschnupft, rauf zu Turn 5 habe ich drei Positionen verloren. Der Zwischenfall war ein Renzwischenfall. Er ging etwas weit, vielleicht hätte er mehr bremsen können. Aber all das wäre gar nicht passiert, wenn ich auf der Geraden den Speed gehabt hätte", so Russell gegenüber Sky Sports F1.

Zeitstrafe für Lewis Hamilton!

Für den Kontakt mit George Russell in der Startrunde kassiert Lewis Hamilton eine 5-Sekunden-Strafe! Charles Leclerc wurde derweil für seinen Defensive-Move gegen Piastri notiert.

Runde 8/44

Charles Leclerc wehrt mit Oscar Piastri mit maximaler Konsequenz auf der Kemmel-Straight ab. Er lässt keine Autobreite, es kommt zur Berührung! Der Ferrari bleibt vorne, sehr zum Unmut seines Rivalen: "Er hat nicht genug Platz gelassen, dass hätte ein heftiger Unfall werden können."

Runde 7/44

Neue Fastest Lap von Max Verstappen, 1:50.587 Minuten. Er schließt etwas zu Antonelli auf, dahinter ist Leclerc unter Druck von Piastri. Im Mittelfeld beschwert sich mittlerweile Oliver Bearman über einen beschädigten Frontflügel am Williams von Carlos Sainz.

Runde 6/44

Antonelli ist auf der ersten Runde bei Renntempo um 1,3 Sekunden enteilt, dahinter duellieren sich Verstappen und Leclerc. Der Niederländer geht auf der Kemmel-Straight vorbei und bleibt vorne. Im hinteren Feld pflügt Hadjar nur so durch, er ist schon wieder auf P16.

Safety Car Ending

Das Rennen wird in Runde fünf jetzt wieder freigegeben. Die Szene zwischen Hamilton und Russell liegt derweil bei den Stewards zur Untersuchung.

Red Bull zockt mit Hadjar

Das Safety Car ist immer noch draußen. Red Bull hat Isack Hadjar gleich wieder reingeholt. Hard-Medium-Hard. Damit ist dem Reglement Genüge getan. Er kann das Rennen jetzt theoretisch ohne einen weiteren Pitstop zu Ende fahren.

Hamilton crasht mit Russell!

Der Pole-Setter beendet die erste Runde als Leader. Nach Turn 1 hatte Max Verstappen kurz die Führung übernommen, auf der Kemmel-Straight geht nicht nur Antonelli wieder vorbei, auch Leclerc knackt den Red Bull. In Les Combes kollidieren Hamilton und Russell, der Mercedes-Fahrer dreht sich ins Kiesbett und ist raus! Die Rennleitung ruft das Safety Car auf den Plan. Nach Runde eins führt Antonelli vor Leclerc, Verstappen, Piastri, hamilton, Lawson, Lindblad, Colapinto, Bortoleto und Norris. Bearman, Hadjar, Perez, Bottas und Ocon sind schon zum ersten Boxenstopp drin.

Oscar Piastri meldet Regentropfen

Auf der Formation Lap hat Oscar Piastri als erster ein paar Regentropfen auf dem Visier wahrgenommen. Es ist aber noch knochentrocken.

Ausverkauftes Haus in Belgien

Die Formel 1 meldet einen ausverkauften Belgien GP. Über 400.000 Zuschauer über die drei Veranstaltungstage. Respekt.

Formation Lap

Die Einführungsrunde hat begonnen. Fast alle Autos sind auf Medium. Bottas und Sainz fahren Soft, Norris, Perez, Stroll, Hadjar und Alonso sind auf Hard.

Mögliche Strategien für das Rennen

Pirelli hat als Reifenmischungen C4 (Soft), C3 (Medium) und C2 (Hard) für das Rennen in Belgien ausgewählt. Ein oder zwei Boxenstopps sind möglich. Die Renndistanz beträgt 44 Runden. Für den Einstopper sind 17 bis 23 Runden auf Medium, dann die restliche Distanz bis zum Finish auf Hard eine Option. Alternativ ein erster Stint auf Soft über 14 bis 20 Runden, danach Hard. Für den Zweistopper wäre ein kurzer erster Stint auf Soft angedacht, der Pitstop dann zwischen Runde 7 und 14. Die Stints zwei und drei dann entweder mit Hard-Medium oder Hard-Hard.

Toto Wolff widerspricht George Russell

Auf der Fahrerparade kündigte George Russell an, dass die Lösung seiner Mercedes-Probleme bis Ungarn nicht möglich ist und er heute nochmal durchhalten muss. Toto Wolff widerspricht am Mikrofon von Sky: "Ich hoffe wirklich, dass wir die Ursache für das Motorproblem gefunden haben. Wir haben etwas entdeckt, also sollte das Problem für heute hoffentlich behoben sein."

Max Verstappen prophezeit trockenes Rennen

"Ich will es jetzt nicht jinxen, aber ich sage, dass es nicht regnen wird", so der vierfache Weltmeister bei Sky Sports F1, als er sich auf den Weg zu seinem Auto macht. Er war übrigens der letzte Pole-Setter, der in Spa von Startplatz eins gewinnen konnte - das war 2021. In den letzten vier Jahren ging der schnellste Mann aus dem Qualifying jeweils ohne den großen Pokal nach Hause.

Regen zum Start?

Das Radar zeigt aktuell einige Regenwolken, die von Nordwesten her auf Spa-Francorchamps zusteuern. Es könnte tatsächlich zum Rennstart die ersten Tropfen geben!

Fußball WM Tipp von Carlos Sainz

Heute Abend steigt das Finale der Fußball WM, Spanien vs. Argentinien. Fernando Alonso kündigte am Donnerstag schon an, rechtzeitig zum Match zuhause sein zu wollen. Von seinem spanischen Landsmann Carlos Sainz gab es gerade bei Sky Sports F1 den WM-Tipp: "Ich denke, Spanien wird gewinnen. Es wird ein hartes Spiel werden. Argentinien ist in der zweiten Halbzeit stark, daher werden sie es uns schwer machen, aber ich glaube, wir können besseren Fußball spielen."

Formel-1-Statistik Spa-Francorchamps

Rekordsieger: Michael Schumacher. Sechsmal gewann der Rekordweltmeister in seinem Wohnzimmer und ist damit immer noch unerreicht. Einer könnte heute aber mit ihm gleichziehen. Lewis Hamilton gewann in Spa bereits fünfmal, ebenso oft wie Ayrton Senna. Die beiden liegen auf Platz zwei der ewigen Bestenliste. Unter den aktiven Fahrern kommt Max Verstappen auf zwei Erfolge, Charles Leclerc und Oscar Piastri gewannen hier jeweils ein Mal.

Ärger für Alex Albon?

Tja, irgendetwas ist ja dann doch immer! Alex Albon wurde von der Rennleitung fü ein mögliches Vergehen auf dem Weg ins Grid notiert.

Grid komplett

Alle 22 Fahrer haben ihren Platz in der Startaufstellung eingenommen. Es gab auf den Besichtigungsrunden keine Ausfallerscheinungen und auch keine panischen Funksprüche. Das lässt doch hoffen.

Das Rennen in Spa im Sessionticker

In einer halben Stunde geht es los. Das Rennen könnt ihr gleich wie üblich in unserem Sessionticker mit Klassement und Kommentar verfolgen.

Pitlane open

Die Ampel in der Boxengasse hat auf Grün umgeschaltet, die Fahrer machen sich auf den Weg in die Startaufstellung.

Dunkle Wolken über Spa-Francorchamps

Christian ist unten im Grid, am Horizont sieht es verdächtig nach Ardennenwetter aus. Sehen wir wieder eine Regenlotterie in Belgien? Aktuell sagen die Meteorologen nur eine Regenwahrscheinlichkeit von 20 Prozent voraus. Aber das hat in Spa erfahrungsgemäß nicht viel zu sagen.
Foto: Motorsport-Magazin.com
Foto: Motorsport-Magazin.com

Formel 1: Der Start in 50 Minuten

Hallo zu unserem Liveticker zum Formel-1-Rennen in Spa! Der Start steht unmittelbar bevor, die Autos fahren gleich ins Grid. In unserem Liveticker bringen wir euch gleich die gesamte Action vom Sonntag!