Auf Wiedersehen, bis in Le Mans!
Damit verabschieden wir uns von der spanischen MotoGP-Party in Jerez. Trotz des Sturzes von Marc Marquez hat Bruder Alex den Tag für die Fans mit seinem Sieg gerettet. In der Weltmeisterschaft ist aber weiterhin Aprilia voraus und Ducati steht unter Zugzwang. Im morgigen Test müssen Gigi Dall'Ignas Leute so einiges ausprobieren. Motorsport-Magazin.com wird natürlich auch davon berichten. Den nächsten Liveticker gibt es aber erst in zwei Wochen. Dann geht es ins Motorsport-Mekka nach Le Mans. Klickt euch wieder rein!
Große Schmerzen nach Toprak-Crash: Savadori gibt auf!
Wir müssen uns noch korrigieren. Wir hatten angenommen, dass Lorenzo Savadori aufgrund eines Defekts zurück an die Box fuhr. Tatsächlich gab er auf, weil er nicht mehr konnte. "Ehrlicherweise habe ich große Schmerzen. Ich hatte Glück angesichts des Unfalls von gestern. Der Einschlag von Toprak (Razgatlioglu im Sprint, Anm. d. Red.) war richtig heftig und ich bin auch zuvor bei Highspeed gestürzt. Heute war ich eigentlich nicht in der Lage, zu fahren, denn mein Nacken ist steif. Ich habe versucht, es bis zum Ende durchzuhalten, aber ich leider war ich nicht dazu in der Lage. Ich hatte mit meinem Körper zu kämpfen", gab der Wildcard-Pilot von Aprilia an. 'El Turco' hat sich für den Unfall von gestern längst entschuldigt und musste dafür heute eine Longlap fahren.
Bastianini erkennt: Der Reifen machts
"Ich bin zufrieden, weil wir in jeder Session konkurrenzfähig waren, egal ob kalt, heiß oder windig", sagt Enea Bastianini, diesmal sogar als bester KTM-Pilot. Nachdem er in Thailand und Brasilien noch im Nirgendwo war, scheint 'La Bestia' nun zurück. Wie kommt das? Er hat eine einfache Erklärung: "Wir sind zurück auf dem Standard-Reifen, den wir auch schon in Austin haben. Mit dem habe ich viel Grip dazugewonnen." In den ersten beiden Rennen brachte Michelin ja eine besonders hitzebeständige Variante. Dieser Unterschied scheint keinen anderen Fahrer derart stark zu beeinflussen wie den Italiener. Die gute Nachricht: Der Hitzereifen kommt in der Saison nur noch zweimal zum Einsatz.
Zarco seufzt: Alles gegeben für Rang sieben
Johann Zarco hatte heute von noch mehr geträumt. Er ist hochzufrieden mit seiner Leistung, zumindest bis zur Runde 20: "Die Top-Fahrer würden mich überholen, das war klar. Danach wollte ich meinen Speed nutzen, um eine größtmögliche Lücke zu den Verfolgern rauszufahren. Das ist mir gelungen und war wirklich gut. Ich dachte wirklich, dass Raul (Fernandez) aufgeben würde. Ich dachte sogar, dass ich vielleicht bis zum Ende mit Martin mithalten kann. Aber fünf Runden vor Schluss fing dann ein gewaltiger Abbau des Hinterreifens an." Statt Platz fünf gab es dann Rang sieben, da die beiden Trackhouse-Piloten noch vorbeigingen. Trotz gutem Resultat bleibt da doch Ernüchterung: "Ich habe alles Mögliche gegeben, um dann einen siebten Platz zu bekommen. Das ist nicht gerade fantastisch."
Jorge Martin zuversichtlich: Kann Fortschritt im Test erzielen
Jorge Martin gelang heute mit Rang vier nach Startplatzstrafe eine gute Schadensbegrenzung. Doch der Ex-Weltmeister will mehr. Und der 'Martinator' ist überzeugt, dass er das schon am Montag rausholen kann: "Ich bin sehr froh, dass wir morgen diesen Test haben. Es ist sehr wichtig für mich, einen weiteren Fortschritt zu erzielen. Es gibt ein paar Aspekte des Motorrads, die ich nicht ausnutze, die mir aber sicher helfen können, denn die anderen (Aprilia-)Fahrer nutzen sie. Ich glaube also daran, dass ich einen Schritt vorwärts machen kann. Ich brauche einfach Zeit, um alles anzupassen. Jetzt können wir Vergleichstests beim Setup fahren. Ich muss etwas mehr Gewicht auf das Heck gekommen." Das sagt übrigens wohlgemerkt ein Fahrer, der auf Rang zwei der Weltmeisterschaft liegt.
Pedro Acosta erleichtert: Endlich ist Wochenende vorbei
Bei seinem Heimrennen hatte Pedro Acosta nicht viel zu melden. Im Zweikampf mit Raul Fernandez verlor er Aero-Teile und das machte es nur noch schwieriger. "Zum Glück ist das keine schnelle Strecke wie etwa Silverstone. Aber es ist trotzdem schwierig vorherzusehen, wann du die Front verlieren wirst und wann der Wheelie kommt. Auf der Geraden hatte ich den Wheelie bis zum fünften Gang. Das ist nicht normal", berichtet er von den Auswirkungen. Aber auch mit intaktem Motorrad sieht er nicht, dass er in die Nähe des Podiums gefahren wäre: "Wir hatten an diesem Wochenende einfach nicht den Speed. Es stimmt schon, dass ich ohne diesen Kontakt wohl leicht unter die ersten acht wie Enea (Bastianini) gekommen wäre. Aber es ist nun halt so gekommen und ich bin recht glücklich, dass dieses Wochenende nun vorbei ist."
Diggia verrät Setup-Bauchschmerzen: Kampf gegen Untersteuern
Fabio Di Giannantonio hatte direkt nach dem Rennen davon berichtet, mit einer falschen Setup-Entscheidung zu hadern. Jetzt hat er uns verraten, mit welchem Phänomen er zu kämpfen hat: "Während des Rennens hatte ich ein paar Probleme mit Untersteuern. Gestern hatte ich etwas dagegen gefunden, aber heute Morgen (im Warm Up) habe ich wieder mein Basis-Setup ausprobiert und es fühlte sich besser als im Sprint an. Also bin ich dabei geblieben, aber heute Nachmittag war das doch die etwas schlechtere Wahl. Wenn du auf diesem Level fährst, dann können kleine Dinge den Unterschied machen. Ich muss lernen, wie ich dieses Untersteuern loswerde." Mit dem morgigen Test hat er ja eine gute Möglichkeit, daran zu arbeiten. Prinzipiell ist das angesichts von WM-Rang drei natürlich ohnehin Jammern auf hohem Niveau.

Bagnaia ohne Bremswirkung
"Es gab ein Problem mit der Front des Motorrads. Das Team untersucht es. Ich denke wir werden heute Abend ein paar Antworten haben", sagt Francesco Bagnaia nach seinem Ausfall. Er benennt das Problem nicht exakt, aber es ist klar, dass sich bei ihm schon das gesamte Rennen ein Bremsversagen ankündigte: "Schon beim Rennstart war es unangenehm und Runde für Runde konnte ich schlechter abbremsen." Als es gar nicht mehr ging, musste der Italiener aufgeben und die Nullnummer für die Roten war perfekt.
Wind schuld? Bezz mit Theorie zum Marcquez-Crash
Marc Marquez kannte den Grund für seinen Sturz nicht. Marco Bezzecchi fuhr direkt hinter ihm und hat zumindest eine Theorie: "Ich sah, dass Marc schnell in die Kurve fuhr, aber seine Linienwahl war gut. Das Einzige, was mir auffiel, war, dass der Wind dort sehr stark wehte. Gestern mit dem Regen hatten wir keinen Wind. Das war fantastisch, denn normalerweise gibt es das nie hier in Jerez. Heute war es wieder typisch Jerez: Sonnig, aber auch sehr windig. Deswegen hatte ich auch einen Fehler in Kurve 8." Was allerdings gegen die Vermutung des WM-Führenden spricht, ist der Rennverlauf. Marc Marquez war der einzige Gestürzte. Bagnaia und Savadori fielen mit Defekt aus. Bei starken Wind hätte es ja eigentlich noch andere Piloten erwischen müssen.
Keine Strafen am Sonntag
Nach Freitag und Samstag ist das definitiv auch eine Meldung wert. Die MotoGP-Stewards mussten heute keine einzige Strafe in der Königsklasse aussprechen. Einzig in der Moto3 wurde zweimal eingegriffen und Positionswechsel nach Zweikämpfen angeordnet. Wir hatten auch wirklich schon genug Strafen an diesem Wochenende.
Marc Marquez nach Sturz ratlos: Muss irgendwas falsch gemacht haben
Marc Marquez kann nicht erklären, warum er die Front verlor. "Ich habe früher als in der Runde zuvor gebremst, nahm denselben Kurvenspeed und dieselbe Schräglage, aber ich stürzte. Also muss ich irgendetwas falsch gemacht haben", meint der Weltmeister nur. Der Theorie, dass er unbedingt an seinem Bruder dranbleiben wollte, widerspricht er vehement: "Im Trockenen war ich nicht schnell. Deswegen war meine Einstellung heute auch, um Platz drei oder vier zu fahren. Aus diesem Grund habe ich auch nicht gekämpft, als Alex mich überholte. Er war auf einem anderen Niveau an diesem Wochenende." Langsam scheint es einen Jerez-Fluch zu geben: "Es ist eine Strecke, die ich sehr mag, aber aus irgendeinem Grund habe ich am Sonntag immer Pech oder begehe Fehler."

Wo kommt Alex' Pace her: 'Ich habe keine Antwort!'
Sein Boss hofft, dass das Gefühl nun dauerhaft zurück ist, aber Alex Marquez weiß leider nicht, wo es nun auf einmal herkam. "Das ist eine gute Frage, auf die ich keine Antwort habe. Es ist wie Magie. Ich flog vom Freitag weg über die Strecke. Ich muss noch analysieren, was da passiert ist. Ich konnte Probleme einfach umfahren und habe mich nur auf die positiven Eigenschaften des Motorrads konzentriert. Ich konnte in den ersten Rennen nicht alles rausholen, aber heute war ich der schnellste", gibt der Sieger zu. So richtig nach Durchbruch hört sich das dann auch wieder nicht an...
Gresini-Boss feiert: Alex Marquez findet sein Mojo wieder
Beim Werksteam ist heute Krisenstimmung, aber bei Gresini herrscht große Erleichterung. Alex Marquez' Saison von 2025 war keine Eintagsfliege. Zumindest scheint dies nun Team-Manager Michele Masini zu hoffen: "Ihr wisst, wie wichtig es ist, wenn ein Fahrer sein Gefühl auf dem Motorrad zurückfindet. Das war nun der Fall. Wir haben unsere Chance genutzt und heute gewonnen. Ich hoffe, dass wir dieses Gefühl nun auch in die nächsten Grand Prix mitnehmen können."
Bradl knöpft sich Marc Marquez vor: Wie ein 14-Jähriger!
Stefan Bradl ist langjähriger Wegbegleiter von Marc Marquez und hält große Stücke auf ihn, doch den Sturz von heute kann der ServusTV-Experte nicht verteidigen. "Das macht er wieder ein Bisschen wie ein 14-jähriger. Ein Fehler der einfach nicht passieren darf. Das soll jetzt keine Kritik sein, denn mit dieser Mentalität ist er neunmaliger Weltmeister geworden, aber das Problem ist, dass die Aktionen ihn auch mehrere Titel und Siege gekostet haben. Er kann da langsamer machen, sich Zeit nehmen und Alex folgen. Dann gestaltet sich das Rennen anders", sagt der Bayer. Auch Ducati bekommt Fett weg: "Die können sich warm anziehen, vor allem weil Aprilia in der Breite aktuell so gut dasteht. Bei Ducati ist Di Giannantonio der einzige Ausreißer nach oben. Alex Marquez gewinnt zwar heute, aber im Werksteam ist die Konstanz komplett flöten gegangen. Auch der Ausfall von Pecco (Bagnaia) heute wieder … die Garagen sind zu, da rauchen die Köpfe."
Quartararo schäumt über Yamaha: Ich bin doch nicht blöd!
Zuletzt hat sich Fabio Quartararo bewusst etwas zurückgehalten, aber nach den heutigen Erlebnissen schäumt es wieder aus ihm heraus: "Letztes Jahr bin ich zwei Sekunden hinter Alex (Marquez, auch 2025 Sieger, Anm. d. Red.) ins Ziel gekommen. Heute sind es 30 Sekunden. Ich bin doch nicht blöd. Ich habe doch nicht vergessen, wie man fahren muss. Es liegt nicht in meiner Hand." Die aktuelle Yamaha mit V4-Motor wird von ihm förmlich hingerichtet: "Letztes Jahr war das Motorrad in Ordnung, hatte aber einfach zwei große Probleme: Der Grip und die Motorleistung. Jetzt haben wir nicht eine einzige Stärke. Es gibt nicht eine Eigenschaft, über die ich behaupten kann, dass sie sich gut anfühlt. Ich fühle mich nicht gut auf der Bremse, am Kurveneingang, in der Kurvenmitte und auch nicht am Ausgang, denn da ist kein Grip."

Tardozzi: Marc Marquez in Ordnung, und mit Arbeit im Test
Ducati-Teammanager Davide Tardozzi hat nun endgültige Entwarnung bei Marc Marquez gegeben. Gleichzeitig wird aber auch klar, wie angespannt die Lage in Sachen Weltmeisterschaft nun ist: "Marc ist in Ordnung, das ist das wichtigste. Aber wir haben heute Punkte verloren. Das passiert und es sind noch eine Menge Rennen. Wir müssen jetzt nach vorn blicken und morgen darum kämpfen, dass wir in Zukunft ein besseres Motorrad haben." Damit ist natürlich der Test gemeint, der hier am Montag stattfindet. Wir müssen allerdings festhalten: Die Ducati war hier gut, wie Alex Marquez und Di Giannantonio bewiesen. Vielmehr schien Marc Marquez nicht die Pace zu haben, was er bereits am Freitag zugab und dann durch den Regen am Samstag verschleiert wurde.
P1 - Alex Marquez feiert Neustart in die Saison
Die ersten drei Rennen von 2026 liefen äußerst mittelmäßig für Alex Marquez. Das hat der Vizemeister nun ausgerechnet beim Heimrennen umgedreht. "Es gibt kaum Worte, um diese Momente zu beschreiben. Wir hatten große Probleme zu Beginn dieses Jahres. Dieses Wochenende sieht es so aus, als wäre uns in der dreiwöchigen Pause ein guter Neustart gelungen. Ich war zu 100 Prozent motiviert und alles war im Fluss. Heute war mir klar: Ich werde von Runde eins an Gas geben und will die Führung. Von da an fuhr ich meinen Rhythmus. Der war sehr gut bis zum Ende. Es waren nur 37er-Zeiten. Danke an das Team. Sie haben nie aufgehört, zu arbeiten und haben immer an mich geglaubt. Und natürlich danke an alle auf den Tribünen. Die spanischen Fans sind fantastisch", bejubelt er die Wende.
P2 - Bezzecchi schlägt erneut am Sonntag zurück
Heute war es kein Sieg, aber Marco Bezzecchi hat wieder einmal bewiesen, dass auch nach schwierigem Samstag zum Grand Prix mit ihm zu rechnen ist. "Ich bin sehr zufrieden. Nach gestern war heute ein gutes Rennen sehr wichtig für mich. Wir hingen das gesamte Wochenende über ein wenig hinterher. Das war nicht leicht, aber jetzt haben wir eine gute Leistung abgeliefert. Alex war einfach zu schnell. Gratulation an ihn, er verdient den Sieg", sagt der WM-Führende.
P3 - Diggia hadert mit Setup-Fehlentscheidung
Bei Platz drei gibt es nicht viel zu meckern. Das ist auch Fabio Di Giannantonio bewusst, aber er lässt dann doch durchklingen, dass er einer Setup-Entscheidung nachtrauert: "Es war das erste Mal, dass wir hier in Jerez so konkurrenzfähig waren. Deswegen darf ich glücklich sein, aber ich glaube auch, dass wir bei einigen Setup-Entscheidungen am Motorrad etwas liegengelassen haben. Das Team hat eine großartige Vorbereitung geleistet, aber ich denke ich habe die Bedingungen falsch eingeschätzt und die falsche Entscheidung getroffen. Ich darf glücklich sein, aber wegen meiner falschen Entscheidung bleibt das ein bisschen ein zwiespältiges Gefühl."
WM-Stand: Aprilia-Duo weiter vorneweg
Ducati konnte heute zwar den ersten Saisonsieg feiern, doch Aprilia ist weiter klar voran in der MotoGP-Fahrerwertung. Marco Bezzecchi hat nun 101 Punkte und Teamkollege Jorge Martin deren 90. Fabio Di Giannantonio folgt mit 71 vor Pedro Acosta (66). Marc Marquez hat 57 Punkte. Sieger Alex Marquez hatte bisher eine mäßige Saison und kommt trotz der heutigen Ausbeute nur auf 53 Zähler.
Quartararo erkämpft Yamahas Rest-Ehre
Franco Morbidelli wird nach dem Sprint-Podium nur Zwölfter. Luca Marini folgt auf 13. Dann kommt ein kleiner Held des Tages. Fabio Quartararo hat es geschafft, Joan Mir hinter sich zu halten. Damit erspart er Yamaha zumindest die komplette Demütigung und holt zwei Pünktchen. Dennoch ist die Lage natürlich katastrophal. Letztes Jahr wurde 'El Diablo' hier Zweiter.
Ogura knackt sogar noch Fernandez
Ai Ogura hat in der letzten Runde auch noch Teamkollege Raul Fernandez überholt und wird fünfter. Hinter Fernandez sichert Johann Zarco einen guten siebten Rang. Enea Bastianini ist diesmal bester KTM-Pilot als achter vor Fermin Aldeguer. Pedro Acosta schleppt sich auf Rang zehn ins Ziel, knapp vor Teamkollege Brad Binder.
ZIEL: Alex Marquez beendet die Aprilia-Serie mit Heimsieg!
Es ist vollbracht! Alex Marquez bringt einen umjubelten zweiten Jerez-Sieg in Folge nach Hause und beendet damit Aprilias Siegesserie. Marco Bezzecchi muss sich heute einmal mit Rang zwei begnügen. Fabio Di Giannantonio komplettiert das Podium. Jorge Martin hatte als Vierter keine Chance auf das Podium, betreibt aber gute Schadensbegrenzung nach seiner Gridstrafe.
Rennen der MotoGP in Jerez im Liveticker: Alle Positionen
Spanien GP
| 1 | Alex Marquez BK8 Gresini Racing MotoGP | |
| 2 | Marco Bezzecchi Aprilia Racing Team | |
| 3 | Fabio Di Giannantonio Pertamina Enduro VR46 Racing Team | |
| 4 | Jorge Martin Aprilia Racing Team | |
| 5 | Ai Ogura Trackhouse MotoGP Team | |
| 6 | Raul Fernandez Trackhouse MotoGP Team | |
| 7 | Johann Zarco LCR Honda | |
| 8 | Enea Bastianini Red Bull KTM Tech3 | |
| 9 | Fermin Aldeguer BK8 Gresini Racing MotoGP | |
| 10 | Pedro Acosta Red Bull KTM Factory Racing | |
| 11 | Brad Binder Red Bull KTM Factory Racing | |
| 12 | Franco Morbidelli Pertamina Enduro VR46 Racing Team | |
| 13 | Luca Marini Honda HRC Castrol | |
| 14 | Fabio Quartararo Monster Energy Yamaha MotoGP | |
| 15 | Joan Mir Honda HRC Castrol | |
| 16 | Alex Rins Monster Energy Yamaha MotoGP | |
| 17 | Diogo Moreira LCR Honda | |
| 18 | Jack Miller Prima Pramac Yamaha MotoGP | |
| 19 | Toprak Razgatlioglu Prima Pramac Yamaha MotoGP | |
| 20 | Augusto Fernandez Yamaha Factory Racing | |
| 21 | Francesco Bagnaia Ducati Lenovo Team | |
| 22 | Lorenzo Savadori Aprilia Racing Test Team | |
| 23 | Marc Marquez Ducati Lenovo Team |
Runde 24/25: Auch Ogura vorbei
Ai Ogura verschwendet kaum Zeit und bremst sich auch an Zarco vorbei. Derweil bereiten sich die Fans darauf vor, Alex Marquez als Sieger zu bejubeln.
Runde 22/25: Fernandez an Zarco vorbei!
Das war ein schönes Manöver. Raul Fernandez bremst sich doch noch präzise an Johann Zarco vorbei. Jetzt kommt dann auch noch Ogura von hinten an. Der Franzose auf der Honda bricht ein wenig ein, aber es wird trotzdem noch ein gutes Ergebnis werden.
Runde 20/25: Mir mit der Höchststrafe für Yamaha
Joan Mir hat zwei Longlaps absolviert und ist nun trotzdem dabei, die besten Yamahas zu schlagen. Alex Rins hat er nun für Rang 15 geschnappt und Fabio Quartararo liegt nun kurz vor ihm. Hier reden wir über den Unterschied des viertbesten gegen das schlechteste Motorrad, autsch.
Runde 19/25: Ogura endlich vorbei
Jetzt hat es Ai Ogura geschafft. Er sichert sich Rang sieben von Bastianini. In Richtung seines Teamkollegen Fernadnez ist es aber schon eine ordentliche Lücke. Das wird schwierig. Vorn scheint alles klar, wenn nicht ein Fehler geschieht.
Runde 17/25: Zarco hält sich stark
Sicherlich hat Startplatz zwei sehr geholfen, aber ein Lob verdient sich Johann Zarco definitiv. Er fährt auf Rang fünf und hält derzeit Fernandez auf der Aprilia in Schach. Das wäre das beste Honda-Resultat der Saison. Joan Mir kratzt als 16ter nach zwei Longlaps übrigens noch an einem Punkt.
Runde 15/25: Ogura will die Bestie zähmen
Ai Ogura attackiert nun Enea Bastianini, aber gleich zwei Versuche kann der Italiener kontern. Derweil hat Bagnaia an der Box abgestellt.
Runde 13/25: Defekt bei Bagnaia!
Nach dem Doppelsieg im Sprint ist es heute ein Albtraum für das Ducati-Werksteam. Francesco Bagnaia rollt plötzlich langsam um den Kurs. Da ist irgendwas Defekt, er konnte nicht mehr richtig bremsen. Damit eine Nullnummer für Gigi Dall'Igna & Co.
Runde 12/25: Alex Marquez hat alles im Griff
Es sieht nach einem Befreiungsschlag für den Vizemeister aus. Alex Marquez fährt eineinhalb Sekunden vor Bezzecchi und zeigt keine Schwäche. Der WM-Führende wiederum hat sich nun wieder ein wenig Luft auf Diggia verschafft. Duelle gibt es weiter hinten. Ai Ogura attackiert Enea Bastianini und in diesem Moment verliert Pedro Acosta auch Rang zehn gegen Aldeguer.
Runde 9/25: Bezz fällt zurück
Wir erleben ein ungewöhnliches Bild. Marco Bezzecchi kann plötzlich nicht mehr mithalten mit Alex Marquez. Fabio Di Giannantonio rückt nun näher. Dahinter folgt Martin mit etwas Abstand. Auch Johann Zarco und Raul Fernandez sind da noch halbwegs dabei.
Runde 8/25: Acosta in schweren Problemen
Pedro Acosta findet überhaupt keine Pace mehr. Er lässt abreißen und Francesco Bagnaia geht locker vorbei. Das ist nurmehr Rang zehn für den Hai und die nächsten stellen sich da auch schon an. Anscheindend hat er im Zweikampf Teile seiner Aero verloren.
Runde 6/25: Fernandez schluckt die KTMs
Der glückliche Dritte des KTM-Duells heißt Raul Fernandez. Er geht einfach an beiden vorbei, während Acosta langsam in Probleme gerät. Bastianini und dann auch Ogura überholen ihn.
Runde 5/25: KTM-Duell, Marquez an der Ducati-Box
Enea Bastianini will beste KTM sein, doch sein erster Angriff auf Pedro Acosta scheitert. Es geht um Rang sechs hinter Zarco. Marc Marquez ist derweil an die Ducati-Box zurückgekehrt. Er scheint glücklicherweise in Ordnung zu sein.
Runde 4/25: Diggia kommt auf
Fabio Di Giannantonio hatte keine gute Startphase, doch nun findet er zu seiner Pace. Der VR46-Pilot macht Druck auf Jorge Martin und damit Rang drei. Ihm gelingt das Manöver in der Pedrosa-Kurve. Vorne fahren Alex Marquez und Bezzecchi im Duo davon.
Runde 2/25: Alex geht in Führung und Marc stürzt!
Früher hat er sich da gern mal gegen seinen Bruder etwas zurückgehalten, aber jetzt macht Alex Marquez keine gefangenen und geht an Marc vorbei. Der Weltmeister will das nicht wahrhaben und folgt ihm, aber das ist zu viel des guten. In Kurve 11 verliert er die Front und wird ins Kiesbett geschleudert! Hoffentlich ist ihm da nichts passiert. Immerhin steht er gleich auf und verlässt die Unfallstelle.
Runde 1/25: Alex sorgt für Marquez-Doppelführung
Die Fans jubeln! Alex Marquez setzt sich neben Bezzecchi und holt Rang zwei. Damit ist die Serie von Marco Bezzecchi mit 121 Runden in Führung zu Ende. Seine Siegchance ist aber natürlich als Dritter intakt.
START: Bezz und Alex jagen Marc!
Marc Marquez kommt super weg, doch dahinter reihen sich schon Marco Bezzecchi und Alex Marquez ein. Martin stürmt von 10 auf 4, unglaublich!
Formationsrunde läuft vor Wahnsinnskulisse
Das Feld setzt sich in Bewegung. Jerez feiert seine MotoGP-Party. 224.627 Fans vermeldet die Königsklasse am Wochenende. Allein heute sind es fast 100.000 Fans. Es ist klar, wem hier die meisten die Daumen drücken. Die Nummer 93 ist allgegenwärtig.
Folgt der Hubschrauber-Show auch die Rennshow?
Hier fliegt noch eine Hubschrauberstaffel eine kleine Showeinlage. Wir hoffen, dass nun gleich die richtige Show auf der Strecke stattfindet. Gestern hat der Regen alles aufgemischt. Heute müssen es die Fahrer selbst liefern. Jerez gilt als schwierige Überholstrecke. Wir hoffen, dass uns die MotoGP-Stars eines besseren belehren.
Reifen: Überall Mediums
Im Warm Up haben noch ein paar vereinzelte Piloten mit dem Soft experimentiert, aber das ist nun vorbei. Überall ist der Medium von Michelin drauf, vorn und hinten. Es kommt nun also einzig auf das Reifenmanagement der Fahrer an. Und eine können wir im Gegensatz zu gestern auf garantieren: Es wird keine Regenreifen brauchen. Der Himmel ist strahlend blau. Weit und breit ist keine Wolke zu sehen.
Endet die Bezzecchi-Serie?
Marco Bezzecchi hat heute die Chance auf seinen sechsten MotoGP-Sieg in Serie am Sonntag. Die Fans hier hoffen natürlich, dass diese durch die Marquez-Brüder beendet wird. Bisher war der Aprilia-Pilot aber im Grand Prix stets unschlagbar und von Startplatz vier aus steht er auch auf keiner schlechten Position. "Wir haben vergessen, was gestern passiert ist. Er ist klar im Kopf und voll fokussiert auf heute", kündigt Team-Manager Paolo Bonora an.
STRAFEN: Mir und Toprak müssen abbiegen
Jorge Martin wurde rückversetzt, doch zwei weitere Piloten haben ihre Strafe noch vor sich. Toprak Razgatliogu hat im Sprint Lorenzo Savadori abgeräumt und muss daher in die Longlap. Für Joan Mir kommt es noch härter. Der Spanier ignorierte im FP2 die Anweisungen der Rennleitung und brachte sein beschädigtes Bike nicht in den Notausgang. Für dieses No-Go darf er nun gleich zweimal in die Longlap abbiegen. Völlig zurecht, möchten wir hinzufügen.
GRID: Marc Marquez erstmals in der Saison 2026 auf Pole-Position
Blicken wir auf die Startaufstellung. Marc Marquez hat sich im Regen die erste Pole des Jahres gesichert. Mit ihm stehen Überraschungsmann Johann Zarco und Fabio Di Giannantonio in Reihe eins. Dauersieger Marco Bezzecchi folgt auf Rang vier. Neben ihm stehen mit Alex Marquez und Pedro Acosta weitere Favoriten. Jorge Martin wurde für ein Vergehen im Training von 7 auf 10 zurückversetzt. Das gesamte Grid findet ihr hier:
Kein Vinales, aber zwei Wildcards
Tech3 steht leider nur mit Enea Bastianini im Start. Maverick Vinales ist nach seiner Schulter-OP noch nicht fit genug und Ersatzmann Pol Espargaro hat sich an der Hand verletzt. Trotzdem wächst das Feld auf 23 Motorräder an, denn Lorenzo Savadori (Aprilia) und Augusto Fernandez (Yamaha) fahren eine Wildcard.
MotoGP-Rennen steht an
Keine MotoGP-Chance für Agius?
In der aktuellen Form hätte der Intact-Pilot den Aufstieg gewiss verdient. Es könnte aber schwierig werden, denn die vermeintlich beste Option hat sich vorgestern zerschlagen. Davide Brivio hat uns verraten, dass Trackhouse 2027 keinen Rookie als Ogura-Nachfolger holen will. Wer beim US-Rennstall stattdessen im Fokus ist, könnt ihr hier nachlesen:
Agius offenbart: WM-Titel jetzt das Ziel!
Eigentlich kaum denkbar nach diesem bitteren Saisonstart mit zwei Nullern und der Hiobsbotschaft um den verstorbenen Mechaniker Roberto Lunadei, aber da scheint dieses Jahr noch richtig viel möglich für Senna Agius. Daraus macht auch der Australier kein Geheimnis mehr, er stellt klar: "Wir war heute auf einer Mission, dieser Sieg bedeutet mir extrem viel. Wir wollen wir um diese Weltmeisterschaft kämpfen!"
Moto2-WM: Doppelführung für Intact GP!
Diese Moto2-Fahrerwertung dürfen sich Jürgen Lingg und seine Jungs einrahmen. Manu Gonzalez führt weiterhin mit nun 59,5 Punkten. Senna Agius ist Zweiter mit 50 Zählern dank der zwei Siege zuletzt. Izan Guevara (45) ist erster Verfolger vor Markenkollege Celestino Vietti (43). Dann erst folgt das favorisierte Aspar-Duo mit Holgado (38) knapp vor Alonso (36).
Schadensbegrenzung bei Boscoscuro
Kalex hatte hier die Hosen an, aber immerhin holt Celestino Vietti Rang fünf für Boscoscuro. Hinter Dani Munoz kann auch Izan Guevara mit Rang sieben noch ordentlich punkten. Tony Arbolino, Alex Escrig und Ivan Ortola komplettieren die ersten Zehn. Dani Holgado wird nur Elfter. Die letzten Punkte gehen an: 12. Sasaki, 13. Öncü, 14. Salac und 15. Roberts.
Ziel: Intact-Doppelsieg in Jerez!
Senna Agius zieht es durch und holt seinen zweiten Sieg in Serie. Manu Gonzalez macht den Doppelsieg für Intact GP perfekt und hält damit die WM-Führung. Collin Veijer gelingt das erste Saisonpodium. David Alonso hat den Rückstand in den letzten Runden noch von 4,5 auf 2 Sekunden gedrückt. Ohne seinen schlechten Start hätte er gewinnen können, aber derzeit scheint immer etwas dazwischenzukommen beim Kolumbianer.
Runde 20/21: Agius macht ernst
Senna Agius will den zweiten Sieg in Folge und fährt nun sogar eine kleine Lücke aus. Er scheint den Spaniern die Party vermiesen zu können. Derweil dampft David Alonso den Rückstand auf die Spitzengruppe gewaltig ein, aber es wird wohl nicht mehr reichen.
Runde 19/21: Wann kommt der Gonzalez-Angriff?
Hier vor seinen Heimfans muss er es ja eigentlich versuchen, aber wann und wo kann Manu Gonzalez angreifen? Bisher hat ihm Senna Agius keine Tür geöffnet. Collin Veijer hängt da immer noch dran und könnte von einem Zweikampf profitieren.
Runde 18/21: Holgado mit schwachem Rennen
Während Alonso sein Rennen noch repariert hat, läuft es für Teamkollege Dani Holgado nicht zusammen. Jetzt wird er sogar aus den Top 10 auf Rang elf geschoben. So wird das nichts mit einem WM-Titel.
Runde 17/21: Alonso nun Vierter
Da ist das Manöver von David Alonso gegen Vietti. Das ist nun die maximale Schadensbegrenzung. Die Lücke zu Veijer beträgt mehr als vier Sekunden, das erscheint nicht mehr möglich.
Runde 16/21: Gonzalez gibt nicht auf
Collin Veijer müht sich um Anschluss, aber es scheint nun ein teaminternes Duell um den Sieg zu geben. Manu Gonzalez will seinen Fans etwas bieten und klebt am Heck von Agius. David Alonso ist nun dran an Vietti und fährt klar die schnellsten Zeiten. Was wäre da bloß ohne diese Start-Misere drin gewesen?
Runde 14/21: Intact-Doppelmanöver gegen Veijer!
Jetzt kommt der Angriff und der sitzt sofort! Agius geht in Führung, während Veijer etwas von der Linie gedrückt wird. Das nutzt Manu Gonzalez sofort aus und sorgt für die Intact-Doppelführung!
Runde 13/21: Veijer macht sich breit
Bisher macht das Collin Veijer ohne Fehl und Tadel. Er macht sich breit und gibt Agius keine Chance für ein Manöver. Manu Gonzalez lauert dahinter und hofft zu profitieren. David Alonso ist nun fünfter und macht Jagd auf Vietti.
Runde 11/21: Diesmal sitzt der Angriff!
Jetzt hat es Senna Agius endlich geschafft und sichert sich Rang zwei. Veijer wird nun gleich wieder Druck bekommen. Derweil sichert sich Celestino Vietti Rang vier gegen Alex Escrig. Allerdings kommt da Alonso von hinten angebraust.
Runde 10/21: Agius-Manöver misslingt erneut
Das Überholen fällt Senna Agius schwer. Er attackiert Teamkollege Manu Gonzalez, geht dabei aber zu weit und so kontert der Spanier innen. David Alonso geht an Izan Guevara vorbei und ist damit sechster. Für ihn ist noch der vierte Platz drin, so die drei da vorn sitzen bleiben. Ihr Vorsprung auf den Rest beträgt bereits über fünf Sekunden.
Runde 7/21: Sturz von Baltus
Das war es mit allen Podiums-Hoffnungen! Barry Baltus rutscht über die Front weg. Kurz darauf kommt auch Alonso Lopez zu Sturz. Das Top-Trio ist damit weit voraus.
Runde 6/21: Escrig rempelt Alonso weg!
Es ist nicht der Tag des David Alonso. Der Kolumbianer will bereits Rang sechs attackieren, doch da drängt ihn Alex Escrig ab und er wird auf Rang 10 zurückgereicht. Die Stewards untersuchen den Vorfall. Aron Canet stürzt aus dem Rennen. Das war ein heftiger Abflug, aber er steht wieder.
Runde 5/21: Agius-Attacken scheitern
Senna Agius will die Führung und greift an, aber das funktioniert nicht. Zuerst kontert Veijer und dann geht der Australier weit und lässt sogar Teamkollege Gonzalez durch.
Runde 4/21: Baltus macht sich auf die Verfolgung
Barry Baltus geht an Alonso Lopez vorbei und will nun die Lücke zum Spitzentrio zufahren. Vorn kann sich Veijer noch vor dem sichtlich schnelleren Aigus halten. David Alonso holt sich Rang acht gegen Dani Munoz. Er wird seinen Start verfluchen, denn er hat klar die Pace.
Runde 2/21: Agius und Baltus kommen
Senna Agius überholt Teamkollege Gonzalez und ist damit neuer Zweiter. Auch Barry Baltus ist auf dem Vormarsch und sichert sich nicht nur die schnellste Runde, sondern auch Rang fünf von Holgado. David Alonso ist schon Neunter, unglaublich.
Runde 1/21: Veijer mit Brechstange vorbei!
Collin Veijer geht wieder in Führung! In Kurve 6 bremst er sich extrem aggressiv innen vorbei an Gonzalez. Das war hart an der Grenze, aber es geht gut. David Alonso kämpft sich schon wieder auf Rang 12 nach vorn.
START: Gonzalez in Führung bei Alonso
Manu Gonzalez kommt super weg und schnappt Collin Veijer die Führung weg. David Alonso hat ein Problem und fällt bis auf Rang 17 zurück.
Formationsrunde beginnt
Gleich geht es los. Das Feld setzt sich in Bewegung. Wir hoffen nun auf ähnlich gute Unterhaltung wie in der Moto3 zuvor.
Boscoscuros chancenlos?
Eines hat sich bisher eindeutig gezeigt: Die Boscoscuros tun sich auf diesem Layout extrem schwer. Aron Canet war noch der Lichtblick und konnte sich mit Rang 10 seinen bisher besten Startplatz auf dem für ihn neuen Chassis sichern. Die bisherigen Speerspitzen Izan Guevara und Celestino Vietti müssen sich von den Plätzen 12 und 13 nach vorn arbeiten.
Agius und Baltus mit bester Pace?
Ein weitere schlechte Nachricht für die spanischen Hoffnungen waren die Trainingseindrücke. Dort gaben Senna Agius und Barry Baltus das Tempo im Longrun vor. Und Mitfavorit David Alonso ist zwar auch in Spanien geboren, startet aber bekanntlich für Kolumbien. Es wird also spannend, ob wir bei der Siegerehrung wirklich die bekannte Hymne ohne Text zu hören bekommen werden.
GRID: Collin Veijer erstmals auf Pole
Ganz vorne steht schonmal kein Spanier. Collin Veijer hat sich seiner erste Pole-Position gesichert. Neben ihm stehen dann mit Alex Escrig und Manu Gonzalez die ersten Lokalhelden. In Reihe zwei folgen Senna Agius, Alonso Lopez und David Alonso. Dani Holgado startet von sieben vor Barry Baltus. Die gesamte Startaufstellung findet ihr hier:
Nächster Heimsieg in der Moto2?
Die Moto3 hat mal wieder geliefert. Um 12:15 Uhr folgt nun die Moto2 mit 21 Rennrunden. Die spanischen Fans hoffen natürlich auf den nächsten Heimsieg. Die Chance besteht, aber ganz so klar wie in der kleinsten Klasse ist die Sache nicht. Wir erklären gleich, warum.
Moto3-WM: Quiles bereits enteilt
Er galt als der große WM-Favorit und dem wird Max Quiles mit seinem nächsten Sieg auch gerecht. Durch den Heimerfolg führt er die Moto3-Fahrerwertung nun bereits mehr als deutlich an. 90 von 100 möglichen Punkten hat der Aspar-Pilot gesammelt. Alvaro Carpe auf Rang zwei hat 'nur' 53. Adrian Fernandez (49) ist bester Honda-Pilot. Es folgt Valentin Perrone (47) vor Marco Morelli (45), der den Platz als bester Rookie vor Veda Pratama (37) hält.
Auch Almansa überzeugt für Intact
Der dritte Platz von David Munoz ist sicherlich die Sensation für Intact GP, nachdem er erst vor ein paar Tagen das Krankenhaus verlassen hatte. Doch auch der ebenfalls nicht fitte David Almansa holt mit Rang acht ein mehr als beachtliches Ergebnis. Vor ihm haben sich noch Alvaro Carpe, Veda Pratama und Valentin Perrone die Ränge fünf bis sieben gesichert. Die Top 10 komplettieren Jesus Rios und Joel Esteban. Die letzten Punkte gehen an: 11. Uriarte, 12. O'Gorman, 13. Danish, 14. Kelso und 15. Salmela.
ZIEL: Quiles gewinnt, unglaublicher Kampf ums Podium!
Max Quiles geht souverän als Sieger über die Linie, aber dahinter geht komplett die Post ab. Morelli, Munoz und Fernandez kämpfen über mehrere Kurven hinweg mit Ellenbogenkontakt und gehen dann zu Dritt nebeneinander auf Start-Ziel. Im Fotofinish sichert sich Adrian Fernandez Rang zwei vor David Munoz. Marco Morelli wird für eine starke Aufholjagd nicht belohnt und muss ich mit Rang vier begnügen. Ganz ehrlich: Für diese Show hätten sie alle drei einen Pokal verdient!
Runde 18/19: Wilder Kampf ums Podium!
Max Quiles fährt dem Sieg entgegen, aber dahinter geht es rund! Marco Morelli mischt das Duo vor ihm mit einem tollen Manöver auf, aber Fernandez und Munoz sind da weiterhin dran.
Runde 17/19: Quiles auf dem Weg zum Sieg
David Munoz verliert etwa eine halbe Sekunde auf Max Quiles. Der Aspar-Pilot scheint nun spät, aber doch seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Für Munoz wäre Rang zwei aber trotzdem eine Sensation nach dieser Vorgeschichte. Noch können ihn Fernandez und Morelli aber vom Podium stoßen.
Runde 15/19: Quiles in Führung!
Max Quiles will nicht, dass sein Teamkollege herankommt. Er geht in Führung. Kurz darauf macht auch Munoz mit und überholt Adrian Fernandez ebenfalls. Morelli rückt dennoch weiter näher.
Runde 14/19: Morelli kommt! Pratama schon wieder stark
Jetzt sind es nur noch 1,2 Sekunden. Marco Morelli kann die Spanien-Party sprengen, denn der Aspar-Pilot startet ja für Argentinien. Derweil überzeugt Rookie Veda Pratama erneut. Der Indonesier hat sich von Startplatz 17 auf Rang 5 nach vorn gekämpft. Derweil müssen wir auch David Munoz loben. Seit seiner erneuten OP hat er höchstens 7 Runden am Stück absolviert. Jetzt ist er nach doppelter Distanz immer noch mit Siegchancen ausgestattet.
Runde 12/19: Morelli kommt näher
Wenn Marco Morelli das durchhalten kann, dann kommt er vielleicht auch noch ins Spiel. In zwei Runden hat er den Rückstand von 2,7 auf 1,8 Sekunden gedrückt. Das Trio vorn bleibt derzeit unverändert eng zusammen.
Runde 10/19: Munoz attackiert!
Kurzzeitig war Max Quiles gar nur noch Dritter, denn David Munoz greift an. Der WM-Leader kontert und macht sich wieder auf die Verfolgung von Fernandez. Schnellster Mann im Feld ist Marco Morelli auf Rang vier, aber sein Rückstand ist bereits groß.
Runde 9/19: Quiles gibt Führung her!
Das ist keine souveräne Vorstellung von Max Quiles. Er kommt nicht weg und in der Schlusskurve geht er dann sogar etwas weit. Schon ist Adrian Fernandez zur Stelle und schlüpft durch. David Munoz beißt weiter auf die Zähne und ist auch noch an den beiden dran. Es sieht nach einem Dreikampf um den Sieg aus, denn die Verfolger liegen mehr als zwei Sekunden zurück. Marco Morelli hat sich nun Rang vier gesichert, mit einen sehenswerten Manöver gegen Carpe und Perrone.
Runde 6/19: Fernandez schnappt Munoz
Adrian Fernandez ist nun schnellster Mann. Der Leopard-Pilot holt sich Rang zwei von Munoz. Das muss er auch tun, denn Max Quiles macht nun ernst und zieht ein wenig davon.
Runde 5/19: Trio verfolgt Spitze
Hinter dem Spitzenduo fährt nun Adrian Fernandez die schnellste Runde. Er hat Alvaro Carpe und Valentin Perrone im Schlepptau. Das könnte also zum Fünfkampf kommen. Derweil wird der Startvorfall als Rennunfall gewertet. Fernandez hat also nichts zu befürchten.
Runde 3/19: Munoz wieder dran
Kurz war David Munoz etwas zurückgefallen, aber er bekommt die zweite Luft. Er geht wieder auf Rang zwei nach vorn und scheint nun als einziger Max Quiles folgen zu können. Dritter ist nun Adrian Fernandez, aber schon eine halbe Sekunde dahinter. Außerdem wird er untersucht, denn eine Berührung am Start führte zum Sturz von Bertelle.
Runde 2/19: Quiles übernimmt das Kommando
Es wird wild gekämpft. Max Quiles zeigt, wer der Boss ist. Der WM-Leader übernimmt die Führung. Joel Esteban versucht, dem Favoriten zu folgen. Dahinter reihen sich Munoz und Carpe ein. Leider musste Leo Rammerstorfer seine Honda abstellen, da geht nichts zusammen...
START: Munoz führt!
Besser kannst du nicht in die WM zurückkommen! David Munoz sichert sich in Kurve 1 die Führung gegen Max Quiles. Matteo Bertelle kommt zu Sturz. Leo Rammerstorfer hat leider schon am Start ein Problem mit seiner Honda.
Formationsrunde läuft
Gleich geht es los mit der Rennaction in Jerez. Das Feld der Moto3 setzt sich in Bewegung. Die Tribünen sind bereits prall gefüllt. Die Fans erwarten nichts anderes als einen spanischen Sieg. Ganz ehrlich: Der ist auch sehr wahrscheinlich.
Doppelte Rückkehr: Was geht für die Davids bei Intact?
Nachdem zuletzt beide Fahrer ausgefallen waren, sind wir gespannt auf das Comeback der Davids bei Intact GP. David Munoz hat sich sensationell Startplatz zwei gesichert. Ob er das Rennen durchhalten kann, muss sich aber noch zeigen. Auftakt-Sieger David Almansa hat mit Rang acht ebenfalls eine gute Ausgangsposition. Die Mannschaft von Peter Öttl darf nach einigen Nackenschlägen diesmal wieder hoffen.
Rammerstorfer vor schwierigem Rennen
Für Leo Rammerstorfer lief es hier bisher leider überhaupt nicht. Der Österreicher wurde 26ter und damit Letzter im Qualifying. Zu allem Überfluss ist er dann auch noch gestürzt. Zumindest kann ihm das Wetter keinen Streich spielen. Es ist weiter strahlend blauer Himmel in Jerez. Für den Rookie muss das Ziel nun sein, den Anschluss zu halten und dazuzulernen.
GRID: Spanischer Heimsieg ist Pflicht
Blicken wir auf die Startaufstellung des Moto3-Rennens, welches ab 11:00 Uhr in 19 Rennrunden geht. Ein Heimsieg ist mehr oder weniger gebucht. Die ersten beiden Reihen bestehen nur aus Spaniern. Max Quiles hat sich die Pole-Position gesichert. Neben ihm stehen David Munoz und Alvaro Carpe. Reihe zwei der Armada bilden Joel Esteban, Brian Uriarte und Adrian Fernandez. Joel Kelso hat dann die Ehre als Siebenter den 'Best of the Rest' zu geben. Hinter ihm steht auf Rang acht dann mit David Almansa wieder ein Spanier. Die gesamte Startaufstellung findet ihr hier:
Punktereicher Auftakt für deutsche Hoffnung im Rookies-Cup
Bevor wir uns der Moto3 zuwenden, noch ein kurzer Blick auf den Auftakt des Red Bull Rookies Cup. Dort debütierte an diesem Wochenende mit Fynn Kratochwil die derzeit wohl größte deutsche Motorrad-Hoffnung. Und für sein erstes Rennwochenende war das sehr ordentlich. Die Plätze 8 und 13 brachten ihm gleich einmal in beiden Rennen Punkte ein. Das darf gern so weitergehen.
Bonora treibt Marquez-Boxeneinfahrt um
Marc Marquez hatte gestern mit dem Sturz direkt vor der Boxengasse im Regen Glück. Aprilia-Teammanager Paolo Bonora fordert im Nachhinein keine Strafe, aber sehr wohl eine Regelnachschärfung: "Mit Sicherheit müssen wir etwas klarstellen, dass in den Regeln nicht gut definiert wurde. Die Boxengasseneinfahrt muss viel besser definiert werden. Da müssen Gespräche stattfinden, aufgrund des Vorteils, den er sich verschafft hat." Warum Marquez nach derzeitigen Regeln nicht bestraft wurde, erklären wir euch hier in unserem neuen Video:
Traditionelle Lichtershow: Fans in Jerez übertreffen sich selbst
Nein, wir sind nicht schon um 6 Uhr aufgestanden. Die Fans hier in Jerez kennen aber keinen Schlaf. Wie jedes Jahr zelebrieren sie ihre Lichtershow am Morgen des Rennsonntags. Zum Glück hat das Aspar-Team einen Schnappschuss für uns gemacht. Hier wird Motorrad-Sport gelebt.
ZIEL: Marquez-Doppelführung im Warm Up
Zum Schluss greifen die Marquez-Brüder nochmal an. Alex Marquez bleibt dadurch vorn und Marc reiht sich mit 45 Tausendsteln Rückstand auf zwei ein. Die Abstände sind insgesamt jedoch eng. Fabio Di Giannantonio, Marco Bezzecchi, Raul Fernandez und Enea Bastianini haben alle weniger als zwei Zehntel Rückstand. Das spricht hoffentlich für ein spannendes Rennen.
Warm Up der MotoGP in Jerez im Liveticker: Alle Positionen
Spanien GP
| 1 | Alex Marquez BK8 Gresini Racing MotoGP | |
| 2 | Marc Marquez Ducati Lenovo Team | |
| 3 | Fabio Di Giannantonio Pertamina Enduro VR46 Racing Team | |
| 4 | Marco Bezzecchi Aprilia Racing Team | |
| 5 | Raul Fernandez Trackhouse MotoGP Team | |
| 6 | Enea Bastianini Red Bull KTM Tech3 | |
| 7 | Jorge Martin Aprilia Racing Team | |
| 8 | Fermin Aldeguer BK8 Gresini Racing MotoGP | |
| 9 | Joan Mir Honda HRC Castrol | |
| 10 | Fabio Quartararo Monster Energy Yamaha MotoGP | |
| 11 | Francesco Bagnaia Ducati Lenovo Team | |
| 12 | Johann Zarco LCR Honda | |
| 13 | Luca Marini Honda HRC Castrol | |
| 14 | Diogo Moreira LCR Honda | |
| 15 | Ai Ogura Trackhouse MotoGP Team | |
| 16 | Pedro Acosta Red Bull KTM Factory Racing | |
| 17 | Toprak Razgatlioglu Prima Pramac Yamaha MotoGP | |
| 18 | Franco Morbidelli Pertamina Enduro VR46 Racing Team | |
| 19 | Jack Miller Prima Pramac Yamaha MotoGP | |
| 20 | Brad Binder Red Bull KTM Factory Racing | |
| 21 | Alex Rins Monster Energy Yamaha MotoGP | |
| 22 | Lorenzo Savadori Aprilia Racing Test Team | |
| 23 | Augusto Fernandez Yamaha Factory Racing |
Fernandez sprengt das Duo
Die Fahrer verbessern sich weiter. Alex Marquez hält seine Spitzenposition, doch nun hat sich Raul Fernandez vor seinen Bruder geschoben. Fabio Quartararo überrascht mit Rang sechs auf der Yamaha.
Marquez-Brüder trennt ein Tausendstel!
Wie eng wollen sie es bitte machen? Alex Marquez sichert sich die Führung und Bruder Marc ist eine Tausendstel langsamer. Die beiden fahren hintereinander. Erster Verfolger ist Raul Fernandez.
Fast nur Mediums im Einsatz
Bei den Reifen sind sich die Fahrer so gut wie einig. Sie erwarten, dass der Medium im Rennen genutzt werden wird. Zwei Mitfavoriten experimentieren aber mit Soft: Fabio Di Giannantonio an der Front und Francesco Bagnaia am Heck.
GRÜN: Warm Up gestartet
Es geht los. Die letzten 10 Minuten zur Vorbereitung auf den Spanien GP 2026 laufen. Für die Fahrer sind dies nun wichtige Informationen, denn am Samstag hatten sie nur die ersten paar Runden des Sprints auf Slicks.
Sonnenschein in Jerez
Noch hat es zwar nur 18 Grad, aber vom gestrigen Regen ist meilenweit nichts mehr zu sehen. Der Himmel ist blau und die Sonne scheint. Auch die Prognosen sagen uns keinen Regen voraus. Es sollte uns also ein Rennsonntag auf Slicks bevorstehen. Das Warm Up wird jetzt erstmal definitiv trocken sein.
Der Ticker-Zeitplan für den MotoGP-Rennsonntag in Jerez
09:40 - 09:50 Uhr: Warm Up MotoGP
11:00 Uhr: Rennen Moto3 (19 Runden)
12:15 Uhr: Rennen Moto2 (21 Runden)
14:00 Uhr: Rennen MotoGP (25 Runden)
11:00 Uhr: Rennen Moto3 (19 Runden)
12:15 Uhr: Rennen Moto2 (21 Runden)
14:00 Uhr: Rennen MotoGP (25 Runden)
Willkommen zur spanischen MotoGP-Party!
Für diese hat gestern vor allem Marc Marquez gesorgt. Der Weltmeister versetzte die MotoGP-Fans bei seinem Heimrennen in Jerez in Ekstase, als er trotz Sturz im Regenchaos des Sprints siegte. Zuvor hatte er sich auch die Pole-Position im Nassen gesichert. Doch da gibt es ein Problem für ihn: Heute soll es trocken bleiben und die Konkurrenz - allen voran Bruder Alex - schien auf Slicks stärker. Wir sind gespannt. Motorsport-Magazin.com begleitet euch durch den gesamten Rennsonntag. Los legen wir mit dem Warm Up um 9:40 Uhr.


