+++ Das Rennen der MotoGP in Ungarn im Bericht +++

Auf Wiedersehen, bis Brünn!

Damit verabschieden wir uns von diesem dramatischen Rennen der MotoGP in Ungarn. Ehrlicherweise sind wir nicht unglücklich, dass die Königsklasse diese Rennstrecke nun hinter sich lässt. Heute haben wir zwei schwere Unfälle am Start in der MotoGP und in der letzten Runde der Moto3 gesehen. Da gilt es noch einiges aufzuarbeiten und das werden wir bei Morosport-Magazin.com in den nächsten Tagen mit Artikeln und unseren Analyse-Videos mit Tom Lüthi machen. Den Liveticker gibt es dann wieder in zwei Wochen. Dann kommen wir zum Glück zu einem erprobten Klassiker in Brünn. Darauf freuen wir uns, bis dann!

Massimo Rivola: Entschuldigung an alle betroffenen Fahrer

Aprilia-Boss Massimo Rivola ist angesichts des heutigen Vorfalls erstaunlich gefasst: "Ich muss es akzeptieren, es gibt ja keinen anderen Weg. Erstmal möchte ich mich bei allen Fahrern entschuldigen, die da betroffen waren. Da geht es ja nicht nur um Martin, Marco (Bezzecchi) und Raul (Fernandez). Da geht es auch um Fermin (Aldegier) und Diggia (Di Giannantonio). Zum Glück ist keiner schwer verletzt. Es war ein Unfall in einer Situation, wo das Risiko sehr hoch war. Was mich natürlich frustriert ist, dass es einer unserer Fahrer war, der diesen Fehler in der ersten Kurve beging." Zu Vorschlägen über mögliche Regeländerungen am Start will er sich nicht konkret äußern. Keine "Schnellschüsse" soll es laut ihm geben. Außerdem predigt er, dass die Fahrer sich am Start nun stärker zurückhalten sollen. Das muss er aber in diesem Fall erstmal seinem eigenen Piloten nahelegen.

Grandioser Lecuona stichelt: Superbike-Fahrer nicht so langsam, wie Leute behaupten!

Nach so viel Crash-Thema und Galgenhumor müssen wir jetzt noch den Held des Tages loben. Iker Lecuona hat an diesem Wochenende für eine riesige Überraschung gesorgt. Der Ersatzpilot nutzt seine fantastische Leistung auch für einen kleinen Seitenhieb an die Kritiker der Superbike-WM: "Die Superbike-Fahrer sind nicht so langsam, wie die Leute behaupten. Das könnt ihr euch nun vorstellen, denn ich kam hierher, nachdem ich drei Jahre lang keine MotoGP-Erfahrung hatte. Und ich bin siebenter geworden. Klar war das auch wegen des großen Unfalls, aber auch eine Zielankunft auf Rang zwölf wäre doch sehr gut gewesen. Ich habe also das Niveau der Superbike-Fahrer bewiesen." Und so dürfte auch Nicolo Bulega gar nicht so traurig über seine Nicht-Berücksichtigung sein, denn der ist ja in der Superbike-WM stets noch schneller als Lecuona.

Morbidelli und Crutchlow scherzen am Ende des Feldes: Ich nehme Vierjahresvertrag!

Angesichts seines miserablen Wochenendes hat Franco Morbidelli zumindest seinen Humor nicht verloren. Zusammen mit dem abgeschlagenen Cal Crutchlow ist er bei den Medienrunden. Der Brite wird gefragt, ob er die nächsten Rennen auf mehr Tempo kommen wird. "Der war ja sogar schneller als ich", ruft Morbidelli mit Galgenhumor. Daraufhin Crutchlow: "Gebt mir einen Vierjahresvertrag und ich mache es. Ich bin wie ein guter Wein. Am Ende des vierten Jahres bin ich dann wieder auf eurer Pace." Wenn schon nicht auf der Strecke, so sorgen sie wenigstens daneben für Unterhaltung.

Marini: Startcrash war mit Ansage!

Für Luca Marini regt die Natur der engen zu viel Risiko am Start an. Genau das habe man heute gesehen: "Das war meiner Meinung nach vorhersehbar. Gestern waren wir alle noch sehr vorsichtig, aber heute ging es ja um den Grand Prix. Da riskierst du alles, weil du weißt, dass du ein gutes Ergebnis holen kannst, wenn du die erste Runde auf einem der ersten Plätze beendest."

Startcrash: Quartararo macht schlechten Grip verantwortlich

Fabio Quartararo gab heute aufgrund eines Defekts an seiner Yamaha auf. Viel interessanter ist seine Einschätzung zum Startcrash. Nicht Jorge Martin, sondern die Strecke kommt da nicht gut weg: "Ich war konzentriert auf die erste Kurve, aber natürlich habe ich gesehen, wie Martin aufgeschaukelt wurde. Ich kenne diese Erfahrung, da mir das letztes Jahr passiert ist. Ich wusste also sicher, dass da etwas passieren würde in der ersten Kurve. Der Grip war sehr schlecht. Das gesamte Wochenende waren die Bedingungen wirklich schlecht. Im Rennen war das fast wie auf Öl, einfach super rutschig." Es ist wohl wirklich besser, dass die MotoGP hier voraussichtlich nicht mehr fahren wird.

Beschädigung! Mir macht Bastianini-Rempler für Sturz verantwortlich

Dass Joan Mir aus einem Rennen stürzt, ist nun wirklich nichts neues. Diesmal hat er aber wohl einen durchaus validen Grund anzuführen. Der rüde Rempler von Enea Bastianini hatte Folgen: "Da war ziemlich viel beschädigt. Ich denke, dass ich deswegen gestürzt bin. Die Fußraste war lose. Der Sturz war merkwürdig. Ich war hinter Moreira und habe eigentlich nichts Besonderes gemacht. Trotzdem ging der Alarm wegen des Reifendrucks an der Front los. Er schoss in die Höhe. Deswegen war eine Attacke auf andere Fahrer unmöglich. Ich habe nur auf einen Fehler von Jack (Miller) und Diogo warten können. Der Sturz war dann leider sehr unglücklich."

STRAFE: Reifendruck schlägt bei Vinales zu, und ändert genau nichts

Nachdem wir heute ja schon genug Aufregung hatten, kommt jetzt auch noch die unbeliebteste Regel der MotoGP zum Zuge. Maverick Vinales bekommt wegen zu niedrigen Reifendruck 16 Sekunden aufgebrummt. Und das ändert genau...nichts. Er bleibt auf Rang 15, denn Cal Crutchlow kam 22 Sekunden hinter ihm ins Ziel.

WM-Kampf? Marc Marquez: Erstmal Brünn und Assen abwarten

Kaum gewinnt er wieder, wird Marc Marquez trotz immer noch großem Punkterückstand auf den Titel angesprochen. Seine Antwort ist kaum verwunderlich, wenn man den Spanier kennt: "Die Meisterschaft ist noch lang, aber momentan sind wir noch nicht in der Form dafür. Ich fühle mich nicht bereit, für einen WM-Kampf. An diesem Wochenende schon, aber in Mugello war ich noch zehn Sekunden hinter dem Führenden. Es hängt jetzt eine Menge von Brünn und Assen ab. Dann kommt die Sommerpause, in der ich immer noch erst meine 100 Prozent erreichen will. Von da an werde ich weitersehen. Aber ihr kennt mich: Ich bin hier, um in jedem Rennen, jedem Training zu kämpfen und ich will das auch genießen. Ich habe mir meine gesamte Karriere viel Druck gemacht. Nach allem, was mir passiert ist, sollte ich mir weniger druck machen und es mehr genießen."

Acosta verteidigt Soft-Reifen: Mussten geringeres Übel nehmen

Pedro Acosta glaubt nicht, dass er mit dem Medium-Hinterreifen zu mehr Gegenwehr im Kampf mit Marc Marquez in der Lage gewesen wäre. Vielmehr geht er davon aus, dass der Soft die richtige Entscheidung war: "Ich bin glücklich mit meiner Wahl. Ich hatte viel Fragezeichen wegen des Mediums. Den habe ich am Freitag und am Samstag ausprobiert und er funktionierte nicht wie erwartet. Daher mussten wir das geringere Übel wählen. Ich habe am Start gepusht und konnte die Pace halten. Am Ende hat mir nur ein wenig die Stabilität gefehlt, aber ich bin mit meiner Wahl zufrieden."

Diggia mit Klartext zu lebensgefährlichen Starts: Wenn wir es nicht kapieren, dann braucht es schlimme Strafen!

Erstmal die gute Nachricht: Fabio Di Giannantonio ist bis auf ein paar Rückenschmerzen in Ordnung. Alles andere als in Ordnung ist die Sicherheitslage bei den Starts. Er fordert nun Konsequenzen, auch von den Stewards: "Ich spreche nicht nur wegen Jorge, sondern auch für mich. Wir riskieren da immer zu viel. Es geht nicht nur darum, dass wir die Front verlieren. Wir riskieren das Leben von uns und anderen Fahrern. Heute hätte es viel schlimmer ausgehen können und das kann uns doch nicht im Geringsten gefallen. Wenn wir das nicht mit gut gemeinten Strafen kapieren, dann braucht es eben schlimme Strafen. Es ist eigentlich komplett verrückt, dass du vor dem Rennen nicht für ein gutes Resultat betest, sondern dass du heil durch die erste Kurve kommst."

STRAFE: Martin für Startunfall belangt

Jorge Martin selbst wird heute nicht mehr sprechen, aber nun wissen wir, was die MotoGP-Stewards davon halten. Wenig überraschend brummen sie dem Aprilia-Piloten für das nächste Rennen eine doppelte Longlap-Strafe auf. Das ist natürlich ein zusätzlicher Rückschlag in der Weltmeisterschaft neben dem Nuller von heute.

Startunfall: Beteiligte sprechen nicht

Wir würden euch gerne die Aussagen der Beteiligten des Startunfalls liefern, aber daraus wird nichts. Bei den beiden Aprilia-Piloten können wir das angesichts von Schmerzen noch verstehen, dass beide Ruhe brauchen. Massimo Rivola wird uns später noch Rede und Antwort stehen. Aber bei Raul Fernandez und Fermin Aldeguer gibt es eigentlich keine Ausrede, dass sie die Medienrunden schwänzen. Beide sind unseren Infos nach unverletzt.

WM-Stand: Acosta und Marquez profitieren vom großen Crash

Der Startcrash hatte natürlich auch große Auswirkungen auf die Lage in der MotoGP-Fahrerwertung. Marco Bezzecchi (180) und Jorge Martin (160) bleiben bei ihrer Punktzahl stecken. Fabio Di Giannatnonio (138) konnte sogar ein wenig aufholen. Die großen Profiteure sind die beiden Protagonisten des Wochenendes. Pedro Acosta (132) ist nun dran am dritten Rang, während Marc Marquez (108) einen gewaltigen Sprung gemacht hat.

100 Siege von Marc Marquez: Das waren die besten

Wie erwähnt war das heute der 100ste Sieg von Marc Marquez in der Motorrad-WM. Zu diesem Anlass blicken wir noch einmal auf seine besten Siege zurück. Hier könnte ihr in Erinnerungen mit der Nummer 93 schwelgen:

P1 - Marc Marquez feiert ein teures Comeback

Marc Marquez ist zurück an der Spitze. Im Moment des Triumphes vergisst er nicht, wie schwierig der Weg war und wem er zu danken hat: "Ich bin überglücklich. Dieser Sieg hat mich viel gekostet. Nach dem, was letztes Jahr passiert ist (der Unfall und die Verletzung in Indonesien, Anm. d. Red.), da sah man, wie der Sport ist. Von einen Tag auf den anderen kann sich alles ändern. Ich habe das schon 2020 (in Jerez, Anm. d. Red) erlebt und letztes Jahr wieder. Aber erneut sind wir nun zurück. Daran haben wir hart gearbeitet. Es gab einige Schwierigkeiten zu Saisonbeginn, aber ich wusste, dass ich hier eine große Chance auf den Sieg haben würde. Am Freitag war das Gefühl noch nicht perfekt, aber am Samstag ist dann ein großer Fortschritt gelungen. Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die an mich geglaubt haben. Danke an die Ärzte und Physios. Das waren viel Stunden Arbeit zu Hause. Der Preis war hoch, aber ich bin glücklich über mein erneutes Comeback."

P2- Acosta akzeptiert erneute Niederlage: War großartiger Kampf!

Es soll einfach nicht sein für Pedro Acosta. Der KTM-Pilot sieht sein starkes Wochenende aber trotzdem positiv: "Wir haben alles versucht. Es war ein großartiger Kampf und ich hoffe, es hat allen zuhause gefallen. Wir versuchen einfach, die 100 Prozent aus unserem Paket rauszuholen. Die Pace war gut und das Qualifying war auch gut. Das waren jetzt zwei Podien hintereinander. Damit bin ich recht zufrieden und auch das Team ist es. Letztes Jahr war das hier kein leichtes Wochenende. Jetzt kann ich entspannter nach Hause fahren, um mich für Brünn zu erholen."

P3 - Bagnaia entgeht Startkollision dank schlechtem Start

Beim Start schlecht wegzukommen, dass freut einen Fahrer eigentlich nie. Außer man heißt heute Francesco Bagnaia. "Zum Glück habe ich beim Loslassen der Kupplung ein wenig durchdrehende Räder gehabt. Dadurch hatte ich keinen guten Start. Als ich dann anbremste, da tauchte etwas hinter mir auf. Es war Martin, der mit doppelt so viel Geschwindigkeit ankam. Vielleicht war er zu weit innen und blockierte die Front. Der Asphalt ist hier sehr rutschig. Von da an wusste ich, dass es nicht mein Rennen war, gegen die ersten beiden zu kämpfen. Nach einigen Runden sah ich, dass der Vorsprung auf Rang vier schon über drei Sekunden groß war. Also wollte ich das in Ruhe nach Hause bringen. Das war mir genug. Heute hatte ich nicht den Speed der ersten beiden und ich hatte auch schon mehr als genug Glück", berichtet der Italiener, wie er der Startkollision entkam.

Aprilia: Keine Brüche bei Martin und Bezzecchi

Wir bekommen gute Nachrichten von Aprilia. Beide Piloten wurden im Medical-Center untersucht. Bei Jorge Martin gibt es Prellungen am Rücken und am rechten Fuß, bei Marco Bezzecchi am rechten Bein und an der rechten Hand. Das wichtige aber ist, das keine Brüche festzustellen sind. Sie sind also weitesgehend mit dem Schrecken davongekommen. Von Fermin Aldeguer haben wir derweil noch nichts gehört. Das ist allerdings ein eher gutes Zeichen, denn dann war es vermutlich gar nicht nötig, ihn ins Medical Center zu bringen.

Abgeschossener Diggia demütigt Morbidelli

Obwohl er am Start abgeschossen wurde, hat sich Fabio Di Giannantonio sogar noch bis auf Rang zwölf gekämpft. Damit hat er Teamkollege Franco Morbidelli komplett erniedrigt. Der Römer kommt hinter Alex Rins nur auf Platz 14. Der letzte Punkt geht an Maverick Vinales. Fabio Quartararo hat das Rennen vier Runden vor Schluss aufegeben, wodurch Cal Crutchlow als 16ter der letzte gewertete Pilot ist.

Auch Toprak mit bestem Resultat

Enea Bastianini sichert sich Rang neun, obwohl er zweimal in die Longlap abbiegen musste. Das ist eine gewisse Demütigung für Brad Binder, der ohne STrafe nur Zehnter wird. Dahinter können wir Toprak Razgatlioglu gratulieren. Mit Rang elf sichert er sich sein bisher bestes Ergebnis.

Ersatzmann Lecuona sensationell!

Ai Ogura belegt Rang vier und dahinter reihen sich die Profiteure des Startcrashs auf. Luca Marini holt sein bestes Saisonergebnis als fünfter. Diogo Moreira gelingt mit Rang sechs das beste Karriereresultat. Und dann kommt die Sensation des Tages. Ersatzpilot Iker Lecuona hat sogar noch Jack Miller überholt und sichert sich Rang sieben! Das ist einfach nur irre. Keiner mehr wird fragen, warum Nicolo Bulega nicht fuhr.

ZIEL: Marc Marquez holt Karriere-Sieg Nummer 100!

Pedro Acosta hat sich mächtig breit gemacht, aber am Ende war kein Kraut gewachsen. Marc Marquez feiert seinen ersten Saisonsieg und damit den 100sten Grand Prix Sieg seiner Karriere, wenn wir 125ccm- und Moto2-Siege hinzuzählen. Keine Frage, der Weltmeister ist zurück im Geschehen. Hinter einem starken aber erneut geschlagenen Pedro Acosta macht Francesco Bagnaia den Ducati-Erfolg als Dritter perfekt, allerdings mit riesigem Rückstand.

Rennen der MotoGP in Ungarn im Liveticker: Alle Positionen

Ungarn GP

Rennen, Sonnenschein

Positionen Ungarn GP
1Marc Marquez
Ducati Lenovo Team
2Pedro Acosta
Red Bull KTM Factory Racing
3Francesco Bagnaia
Ducati Lenovo Team
4Ai Ogura
Trackhouse MotoGP Team
5Luca Marini
Honda HRC Castrol
6Diogo Moreira
LCR Honda
7Iker Lecuona
BK8 Gresini Racing MotoGP
8Jack Miller
Prima Pramac Yamaha MotoGP
9Enea Bastianini
Red Bull KTM Tech3
10Brad Binder
Red Bull KTM Factory Racing
11Toprak Razgatlioglu
Prima Pramac Yamaha MotoGP
12Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
13Alex Rins
Monster Energy Yamaha MotoGP
14Franco Morbidelli
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
15Maverick Vinales
Red Bull KTM Tech3
16Cal Crutchlow
LCR Honda
17Fabio Quartararo
Monster Energy Yamaha MotoGP
18Joan Mir
Honda HRC Castrol
19Fermin Aldeguer
BK8 Gresini Racing MotoGP
20Raul Fernandez
Trackhouse MotoGP Team
21Marco Bezzecchi
Aprilia Racing Team
22Jorge Martin
Aprilia Racing Team

Runde 25/26: Ogura knackt Marini

Das hat überraschend lange gedauert, aber nun kann sich Ai Ogura an Luca Marini vorbeibremsen. Der Rückstand auf Bagnaia beträgt mehr als fünf Sekunden, da geht also nichts mehr.

Runde 23/26: Ogura will Rang vier

Wieder einmal ist Ai Ogura einer der schnellsten Fahrer in der Schlussphase. Er hat die Lucke zu Luca Marini quasi pulverisiert und will nun noch Rang vier für Aprilia holen. Der Japaner ist ja der einzige RS-GP-Pilot, der übrig ist.

Runde 21/26: Marc Marquez mit schnellster Runde

So viel dazu, ob er das durchalten kann. Auf 20 Runden alten Reifen fährt Marc Marquez die schnellste Runde. Einzig ein Fehler kann ihn noch aufhalten. Pedro Acosta ist immer noch viel schneller als der Rest des Feldes, aber da kann auch er nicht mehr mithalten.

Runde 19/26: Moreira vorbei an Miller

Diogo Moreira wird heute wohl nicht bester Honda-Pilot, aber er könnte sein bestes Resultat holen. Endlich hat er es nun an Jack Miller vorbeigeschafft und liegt damit auf Rang sechs.

Runde 18/26: Lecuona kämpft um Wahnsinns-Resultat

Durch den Sturz von Mir ist Iker Lecuona nun sogar auf Rang acht. Er zieht einen Zug aus Binder, Bastianini (trotz zwei Longlaps!) und Toprak Razgatlioglu hinter sich her, verteidigt sich aber noch tapfer. Vorne hält Acosta nun etwa 1,3 Sekunden Rückstand auf Marquez.

Runde 16/26: Marquez zieht davon

Das war zu erwarten. Marc Marquez dreht auf und fährt eine Sekunde Vorsprung raus. Jetzt muss er noch zehn Runden für seinen ersten Saisonsieg im Grand Prix durchhalten. Ai Ogura geht an Moreira und Miller vorbei. Er ist nun auf Rang fünf.

Runde 15/26: Zweiter Marquez-Versuch sitzt!

Jetzt hat Marc Marquez ihn geknackt. Wieder bremst er in Kurve 9 an und platziert sich diesmal so, dass Acosta rausnehmen muss und nicht kontern kann. Joan Mir stürzt derweil einmal wieder aus einem Rennen.

Runde 14/26: Acosta kontert Marquez-Angriff brutal!

Da ist die erste Attacke von Marc Marquez, aber Pedro Acosta gibt zweimal nicht klein bei. Marc Marquez versucht den Blockpass, aber Acosta macht die Ellenbogen breit und drängt sich wieder durch.

Runde 13/26: Marquez kommt immer näher

Wieder fährt Marc Marquez eine neue schnellste Runde. Der Abstand ist auf vier Zehntel geschrumpft. Diogo Moreira scheitert mit seinem ersten Angriff auf Miller, während Ai Ogura an Mir vorbeigeht. Enea Bastianini hat nun noch eine Longlap für Abkürzen in der Schikane.

Runde 11/26: Jetzt Marquez mit schnellster Runde!

Das ist ein unglaublicher Schlagabtausch. Diese beiden deklassieren das gesamte Feld. Marc Marquez fährt nun die schnellste Runde, während Acosta seine persönliche Bestzeit markiert. Luca Marini schafft es nun endlich an Jack Miller vorbei und ist Vierter. Auf Bagnaia fehlen schon fast sechs Sekunden.

Runde 10/26: Acosta mit schnellster Runde, Lecuona großartig

Pedro Acosta gibt alles für einen ersten Sieg und setzt jetzt seinerseits die schnellste Runde. Einen großen Erfolg könne Iker Lecuona feiern. Der Ersatzpilot fährt am Ende des Miller-Zuges auf Rang neun.

Runde 9/26: Acosta und Marquez in eigener Liga

Marc Marquez setzt drei schnellste Runden in Folge, aber auch Acosta fährt ein Mördertempo. Francesco Bagnaia liegt schon drei Sekunden zurück. Er hat dann wiederum großen Vorsprung auf Jack Miller, der den vierten Platz fantastisch verteidigt.

Runde 7/26: Marquez dreht auf

Nun zieht Marc Marquez das Tempo an. Er setzt die schnellste Runde und reduziert seinen Rückstand auf eine Sekunde. Bastianini bekommt völlig zurecht eine Longlap aufgebrummt.

Runde 5/26: Bastianini rempelt Mir weg!

Das war wirklich nicht die feine Art von Enea Bastianini. Der Italiener verbremst sich in Kurve 1 und passt dann beim Zurückfahren auf die Strecke überhaupt nicht auf. Er fährt Joan Mir einfach in die Seite. Das wird nun untersucht und muss eigentlich eine Strafe geben.

Runde 4/26: Martin im Medical-Center

Die ersten drei ziehen sich immer weiter auseinander. Dahinter bildet sich nun ein Miller-Zug. Derweil erhalten wir die Info, dass Jorge Martin ins Medical-Center gebracht wurde. Es könnte sich zum absoluten Horror-Sonntag für Aprilia entwickeln.

Runde 3/26: Acosta zieht an

Pedro Acosta will den Vorteil des weichen Reifen ausnutzen und legt los wie die Feuerwehr. Sein Vorsprung auf Marquez wächst. Jack Miller hält sich auf der Yamaha hervorragend auf Rang vier. Bezzecchi haben wir zurück auf dem Weg in die Box gesehen. Wie es Martin und Aldeguer geht, wissen wir noch nicht. Di Giannatonio fährt ja wieder mit, sollte also relativ in Ordnung sein.

Runde 2/26: Acosta geht in Führung!

Was ist hier los? Pedro Acosta bremst super spät und geht tatsächlich an Marc Marquez vorbei in Führung. Derweil hat Di Giannantonio das Rennen wieder aufgenommen, aber er liegt weit hinten. Francesco Bagnaia hat sich Rang drei gesichert. Der Unfall in Kurve 1 wird natürlich durch die Stewards untersucht. Jorge Martin darf sich auf eine deftige Strafe freuen.

START: Massiver Startcrash! Martin schießt Bezzecchi ab!

Chaos am Start! Jorge Martin verliert vor Kurve 1 die Kontrolle und es kommt zur gewaltigen Kollision. Bezzecchi, Di Giannantonio, Fernandez und Aldeguer sind alle raus. Marquez führt vor Acosta und Marini.

Formationsrunde beginnt

Das Feld setzt sich in Bewegung. Gleich startet der Ungarn GP der MotoGP. Hoffentlich wird es diesmal ein wenig spannender als gestern im Sprint.

Auch Fernandez und Martin auf Soft

In den Top sechs startet nur Acosta auf dem Soft-Reifen, aber dahinter versuchen es zwei weitere Mitfavoriten. Wenn sich Raul Fernandez und Jorge Martin nicht doch noch in letzter Sekunde umentscheiden, fahren auch sie auf dem weichen Modell von Michelin.

Reifenwahl: Soft gegen Medium

Zu Beginn waren wir überrascht, wie viele Soft-Reifen da am Heck in unserem Insert angezeigt wurden. Mittlerweile wechseln viele Piloten auf den Medium, wie auch Marc Marquez. Ein paar Mutige wird es aber definitiv geben. Pit Beirer hat bereits verraten, dass es KTM mit Soft versuchen wird.

Heißes Rennen: Ein Problem für Marc Marquez?

Heute haben wir eindeutig den wärmsten Tag des Wochenendes. Der Asphalt hat fast 50 Grad. Zusammen mit der doppelten Renndistanz wird das wohl die größte Herausforderung für Marc Marquez darstellen. Dass er die beste Pace hat, ist bekannt. Aber wie lang er das Tempo körperlich durchhält, ist eine andere Sache. 26 Runden sind sicherlich kein Zuckerschlecken.

Ersatzmann Iker Lecuona mit Punktechance?

Für die verletzten Alex Marquez und Johann Zarco sind zwei Ersatzpiloten am Start. Während wir uns auf ein Gespräch mit Cal Crutchlow zwar immer freuen, wird er sportlich gesehen dem Feld hinterherfahren. Ob der Brite überhaupt das Rennen beenden kann, steht aufgrund einer lädierten Schulter in Frage. Ganz anders sieht das bei Gresini-Pilot Iker Lecuona aus. Der Spanier präsentierte sich bisher hervorragend und könnte mit etwas Glück sogar Punkte holen. Er startet von Rang 16.

GRID: Überragender Marquez Marquez auf Pole-Position

Gestern war Marc Marquez wieder ganz der Alte und hat die Konkurrenz förmlich demonitert. Einzig Pedro Acosta konnte halbwegs mithalten. Er startet hinter dem Weltmeister auf Rang zwei. Fermin Aldeguer komplettiert die erste Reihe. Marco Bezzecchi und Jorge Martin müssen sich von den Startplätzen sechs und acht nach vorn arbeiten. Die gesamte Startaufstellung findet ihr hier:

MotoGP-Rennen steht bevor

Bei diesen Nachrichten fällt es schwer, auf das eigentliche Highlight des Tages überzuleiten. Aber der Zeitplan steht und die MotoGP ist bereit für ihren Ungarn Grand Prix. Um 14:00 Uhr starten wir in 26 Rennrunden.

David Munoz mit dem Heli abtransportiert

Wir haben leider keine guten Nachrichten von David Munoz. Obwohl es wohl keine inneren Verletzungen gibt, sind schwere Knochenbrüche an den Extremitäten und im Bereich Hüfte zu befürchten. Laut Informationen von Alex Hofmann ist er nun mit dem Helikopter abtransportiert worden. Derweil können wir nun das Moto3-Ergebnis auch bestätigen. Da Brian Uriarte nach dem Abbruch noch aus eigener Kraft in die Box zurückkehren konnte, wird er als Vierter gewertet. Munoz und Perrone konnten das nicht und gelten daher als ausgeschieden.

WM-Stand: Gonzalez auf Titelkurs

Beim Blick auf die Moto2-Fahrerwertung dürfte Manu Gonzalez ein Grinsen im Gesicht haben. 154,5 Punkte hat der Intact-Pilot nun und damit fast zwei Siege Vorsprung auf Izan Guevara (105). Celestino Vietti (102) und Teamkollege Senna Agius (94) sind die nächsten Verfolger. Das Aspar-Duo Aus Dani Holgado (76) und David Alonso (71) liegt bereits deutlich zurück.

Guevara und Vietti nur mit Schadensbegrenzung

Dani Holgado wird Fünfter und Gonzalez' Titelrivalen lassen weiter Federn. Izan Guevara kommt von Pole gestartet auf Rang sechs ins Ziel. Celestino Vietti fährt in einem einsamen Rennen auf Rang sieben. Die Top 10 komplettieren Alonso Lopez, Alberto Ferrandez und Tony Arbolino. Jose Rueda verpasst diese als Elfter leider knapp. Die letzten Punkte gehen an: 12. Baltus, 13., Van den Goorbergh, 14. Furusato und 15. Roberts.

ZIEL: Manu Gonzalez untermauert Titelambition weiter

Manu Gonzalez feiert den Sieg im 300ten Moto2-Rennen und holt damit den dritten Erfolg in Serie. Er ist nun der klare Titelfavorit. Filip Salac feiert mit Rang zwei sein bestes Resultat. Das macht Vorfreude auf Brünn. David Alonso konnte tatsächlich fast noch ans Heck von Senna Agius fahren, aber ein Angriff ging sich nicht mehr aus. Damit holt sich der Australier das Podium. Was für ein Erfolg für Intact GP.

Runde 21/22: Gonzalez macht alles klar

Jetzt ist Filip Salac gebrochen und nimmt Rang zwei an. Manu Gonzalez hält die Pace gnadenlos hoch und steuert dem dritten Sieg in Folge entgegen. David Alonso holt nicht schnell genug auf Agius auf. Das Podium scheint entschieden.

Runde 19/22: Gonzalez wird Salac nicht los

Manu Gonzalez fährt eine schnellste Runde, doch Filip Salac hält da weiter gut mit. Der Tscheche fährt das bisher beste Rennen seiner Karriere und hat tatsächlich noch Siegchancen. David Alonso kommt nun in größeren Schritten Agius näher, aber der Weg ist noch ziemlich weit.

Runde 17/22: Track-Limits! Gonzalez muss aufpassen

Manu Gonzalez hat nun eine Track-Limits-Warnung erhalten. Noch ein Fehler und er bekommt eine Longlap. Filip Salac hält den Druck hoch, während Agius nun wieder zurückfällt. David Alonso hat nun Holgado geknackt. Es wird wohl Rang vier werden für ihn.

Runde 14/22: Salac und Agius geben nicht auf

Noch ist es keine One-Man-Show. Filip Salac kämpft um den Anschluss und auch Senna Agius findet nun wieder bessere Pace. Er kommt dem Führungsduo näher. Dahinter hängt nun David Alonso im Heck seines Teamkollegen Dani Holgado. Mehr als Rang vier ist aber wohl nicht mehr drin, denn der Abstand nach vorn ist drei Sekunden groß.

Runde 12/22: Manu Gonzalez geht in Führung!

Da konnte man wohl die Uhr danach stellen. Manu Gonzalez legt sich Salac in Kurve 9 zurecht und bremst sich innen in der Schikane vorbei. Kann er jetzt davonziehen?

Runde 11/22: Rueda auf dem Weg zum besten Resultat

Wir müssen kurz ein Lob an Moto3-Weltmeister Jose Rueda aussprechen. Der Rookie hat soeben Alex Escrig überholt und liegt damti auf Rang zehn. Das wäre sein bisher bestes Resultat in der mittleren Klasse.

Runde 9/22: Salac weiter bärenstark

Filip Salac hat hier was vor. Er setzt die schnellste Rennrunde. Nurmehr Gonzalez kann ihm folgen, aber das sieht recht komfortabel aus beim Spanier. Auch in Barcelona hat er einige Zeit gewartet, bis der Angriff zum Sieg kam.

Runde 7/22: Sturz von Veijer, Guevara in der Longlap

Für Collin Veijer endet das Rennen wieder einmal im Sturz. Er wirft Rang sechs weg. Auf diesem landet nun Izan Guevara, nachdem er die Longlap absolviert hat. Da hielt sich der Schaden wirklich in Grenzen.

Runde 5/22: Salac hält sich immer noch

Filip Salac führt weiter und Manu Gonzalez scheint nun abzuwarten. Wir haben gute Nachrichten von Munoz und Ortola, die die Unfallstelle nun beide auf eigenen Beinen verlassen haben. Für Ortola wird das aber wohl sehr sicher eine Strafe im nächsten Rennen bedeuten.

Runde 4/22: Heftige Kollision zwischen Munoz und Ortola!

Der nächste Unfall des Tages. Ivan Ortola kracht in Dani Munoz und beide fliegen ab. Wir hoffen, dass sie in Ordnung sind. Derweil bekommt Izan Guevara auch noch eine Longlap aufgebrummt, weil er am Start zu heftig die Spur gewechselt hat.

Runde 3/22: Alonso auf dem Vormarsch

Vorjahressieger David Alonso geht an Collin Veijer vorbei und ist nun sechster. Er will nun die Lücke zu Guevara zufahren. An der Spitze hält sich Filip Salac derzeit noch hervorragend und hält Gonzalez fehlerfrei hinter sich.

Runde 2/22: Guevara verliert weiter

Izan Guevara kann einen Sturz über die Front knapp vermeiden, aber da schlüft Senna Agius durch. Wenig später geht auch Dani Holgado vorbei. Eine schwache Startphase für den Pole-Mann. Vorn ist der Angriff von Gonzalez auf die Führung jederzeit zu erwarten.

START: Salac vorn, Lopez hat Glück

Filip Salac geht in Führung vor Gonzalez und Guevara. Alonso Lopez verbremst sich komplett in Kurve 1 und hat Glück, dass er da tatsächlich niemanden mitnimmt.

Formationsrunde läuft

Das Feld der Moto2 setzt sich in Bewegung. Gleich beginnt das Rennen der mittleren Klasse.

Munoz im Medical Center: Keine inneren Verletzungen

Die Informationspolitik der MotoGP lässt wieder einmal zu wünschen übrig. Es gibt absolut nichts zu David Munoz. Die Kollegen von ServusTV haben zum Glück mehr in Erfahrung bringen können. Der Spanier ist wenig verwunderlich im Medical Center und es seien keine inneren Verletzungen festgestellt worden. Nach diesen Bildern ist das erstmal eine kleine Erleichterung.

Moto2-Jubiläum: 300stes Rennen der mittleren Klasse

Wir könnten uns jetzt darüber streiten, ob diese spannende Rennserie nicht einen besseren Rahmen für dieses Jubiläum verdient hätte, aber sei es drum. Seit der Einführung der Moto2-Klasse mit der Saison 2010 ist das heute nun Grand Prix Nummer 300. Die meisten davon waren sehr guter Rennsport. Wir hoffen, dass dies nun auch wieder gilt, aber bitte ohne Unfälle wie zuvor.

GRID: Favorit Gonzalez nur in Reihe zwei

Eigentlich sah alles nach einer dominanten Vorstellung von Manu Gonzalez aus, doch zu seinem eigenen Ärger brachte er im Qualifying keine Runde perfekt zusammen. Damit startet der WM-Führende und Favorit 'nur' von Rang vier. Die Pole-Position ging an seinen Titelrivalen Izan Guevara vor Filip Salac und Senna Agius. Die gesamte Startaufstellung findet ihr hier:

Weiter mit der Moto2

Wir hoffen, dass wir bald gute Neuigkeiten von David Munoz hören und auch dieses Ergebnis erklären können, aber der Zeitplan sieht bereit das nächste Rennen vor. Die Moto2 startet ab 12:15 Uhr in 22 Rennrunden.

Max Quiles weiter in Richtung Titel

Noch trauen wir diesem Ergebnis nicht. Die Teams von Intact GP und Tech3 könnten da wohl noch Einspruch für Munoz und Perrone einlegen. Am Sieg von Max Quiles ändert dies natürlich nichts. Mugello war nur ein Betriebsunfall und nun geht seine Dominanz mit dem fünften Saisonsieg im achten Rennen weiter. 170 Punkte hat er nun auf dem Konto. Wie der WM-Stand der anderen Fahrer aussieht, wagen wir noch nicht zu bestätigen, ehe uns jemand dieses Ergebnis erklären kann.

Verwirrung um Ergebnis: Carpe auf dem Podium, Munoz raus?

Wir verstehen das uns angezeigte Ergebnis nicht ganz. Durch den Abbruch wird der Stand von Runde 19 gewertet. In dieser lag David Munoz auf Rang drei, doch er gilt nun als ausgeschieden. Alvaro Carpe wird als Dritter geführt, vor Rico Salmela und Brian Uriarte. Valentin Perrone gilt auch als ausgeschieden. Warum dann der ebenfalls verunfallte Uriarte aber in der Wertung ist, entzieht sich derzeit unserem Verständnis. Außerdem haben wir David Munoz immer noch nicht im Bild gesehen.

Perrone und Uriarte auf den Beinen

Wir können erste gute Nachrichten vermelden. Valentin Perrone und Brian Uriarte sind wieder auf den Beinen. Von David Munoz wissen wir leider noch nichts, aber die Mitteilung lautet, dass alle Fahrer bei Bewusstsein seien. Auch das Ergebnis ist noch unklar, denn nach dem Abbruch muss nun entschieden werden, welcher Zwischenstand das Endresultat bestimmt. Eindeutig ist nur, dass Quiles vor Almansa gewonnen hat.

ROT: Abbruch! Fürchterlicher Unfall um Munoz!

Max Quiles fuhr schon als Sieger Richtung Zielflagge, aber es gibt die rote Flagge in letzter Minute nach einem schlimmen Unfall. Im Kampf um Rang drei geht es richtig zur Sache, aber es geht zu weit. David Munoz fährt auf das Hinterrad von Carpe auf und wird dabei seitlich zu Boden gerissen. Uriarte fährt auf sein Motorrad auf und wird in die Luft geschleudert. Dann fährt Perrone auf den am Boden liegenden Munoz und wird dabei ebenfalls abgeworfen. Das sah ganz übel aus. Wir können nur hoffen, dass es für alle drei Beteiligten einigermaßen glimpflich ausgegangen ist.

Runde 18/20: Munoz erobert Podestplatz

David Munoz geht an Carpe vorbei und liegt damit erstmals in diesem Rennen auf einem Podestplatz. Dahinter bemüht sich Uriarte um den Anschluss und scheint sich sowie das Tech3-Duo wieder heranzuziehen.

Runde 17/20: Teaminterner Kampf zugunsten von Carpe und Munoz?

Das wird das Tech3-Team nicht gern sehen. Valentin Perrone greift Rico Salmela an und dabei gehen beide ziemlich weit. Da geht nun eine Lücke zu Carpe und Munoz auf, denn auch Biran Uriarte wird in diesem Zwist zurückgeworfen.

Runde 15/20: Max Quiles bricht den Windschatten

Das könnte die Entscheidung um den Sieg gewesen sein. Max Quiles kann David Almansa aus dem Windschatten fahren und setzt sich nun um eine Sekunde ab. Vielleicht gehen Almansa da auch ein bisschen die Kräfte aus, wenn wir seine Vorgeschichte beachten. Der zweite Platz ist ihm aber so gut wie sicher. Der Vorsprung auf die Verfolger beträgt mehr als vier Sekunden.

Runde 14/20: Uriarte will in den Podestkampf

Die Kampfgruppe um Rang drei könnte noch ein Mitglied bekommen. Brian Uriarte fährt heran, auch weil davor gefightet wird. Alvaro Carpe hat sich jetzt auf den dritten Platz durchgedrängt.

Runde 12/20: Wilder Vierkampf um Platz drei

Der letzte Platz auf dem Podium ist völlig offen. Valentin Perrone hat sich nun an Teamkollege Salmela vorbeigedrängt. Dahinter haben Munoz und Carpe den Anschluss hergestellt, inklusive erneutem Duell. Vorne gibt David Almansa nicht auf und bleibt an Quiles dran.

Runde 11/20: Quiles-Zug fährt weg

Max Quiles hämmert eine schnelle Runde nach der anderen hin. Nur Almansa kann ihm noch folgen. Salmela und Perone kämpfen um Rang drei, aber da droht ihnen bald Besuch. Munoz fährt heran und zieht Carpe mit sich.

Runde 9/20: Munoz vorbei an Carpe

Das hat überraschend lange gedauert, aber jetzt zeigt David Munoz ein Bilderbuchmanöver gegen Alvaro Carpe für Rang fünf. Da hat er sich seinen Landsmann perfekt zurechtgelegt. Vorne zieht Quiles nun Almansa mit sich, wodurch der Abstand auf Salmela und Perrone wieder größer wird.

Runde 7/20: Quiles geht in Führung!

Er hat sich das Heck von David Almansas KTM wohl lange genug angesehen. Max Quiles macht ernst und bremst sich vorbei in Führung. Mal sehen, ob er nun das Tempo noch weiter anziehen kann. Das sollte er auch, denn Salmela und Perrone kamen wieder näher.

Runde 6/20: Munoz kommt auf

David Munoz ist nun richtig in Schwung gekommen und pflügt durch das Feld. Der Intact-GP-Pilot fährt bereits an Uriarte auf Rang sechs vorbei und legt sich nun Carpe zurecht. Vorne kann Salmela den Rückstand auf das Führungsduo mittlerweile halten.

Runde 4/20: Salmela auf Podiumskurs

Rookie Rico Salmela zeigt sein bisher stärkstes Rennen. Er geht nun an Teamkollege Perrone vorbei und liegt damit auf Podestkurs. Mit Almansa und Quiles kann er aber nicht mehr mitfahren. Die beiden fahren nun in ihrer eigenen Liga. Alvaro Carpe ist bereit fünfter.

Runde 3/20: Pratama fällt weit zurück

Veda Pratama muss nun in die Longlap abbiegen und das schmerzt extrem. Es geht von Rang sechs bis auf 17 zurück für den Indeonesier. Vorne ziehen Almansa und Quiles weiter an. Perrone und Salemla können kaum noch mithalten.

Runde 2/20: Viererpack an der Spitze

David Almansa zieht Quiles, Valentin Perrone und Rico Salmela hinter sich. Dann geht schon eine kleine Lücke zu Mugello-Sieger Brian Urarte auf. Alvaro Carpe hat sich schon bis auf Rang sieben gearbeitet. David Munoz liegt auf 12.

START: Almansa führt

David Almansa kommt gut weg und hält die Führung gegen Quiles. Marco Morelli verbremst sich und fällt weit zurück. Weiter hinten kracht es. Guido Pini, Hakim Danish und Matteo Bertelle sind gestürzt.

Formationsrunde beginnt

Gleich geht es los mit der Rennaction beim Ungarn GP. Das Feld der Moto3 begibt sich in die Aufwärmrunde.

Zwei Favoriten brauchen Aufholjagd

Bei zwei Fahren lief das Q2 gestern gehörig schief. David Munoz und Alavaro Carpe haben wir normalerweise im Kampf um das Podium dabei, doch nun müssen sie sich erstmal von den Startplätzen 17 und 18 nach vorn arbeiten. Auch Hakim Danish ist nur auf Rang 19 zu finden. In Mugello feierte er noch seinen ersten Podestplatz.

Drei Piloten mit Longlaps

Während es an diesem Wochenende in MotoGP und Moto2 noch gar keine Strafe gab, hatten die Stewards in der kleinsten Klasse einiges zu tun. Bei drei Fahrern verblieb es nach Bummeln im Training nicht mehr nur bei einer Vewarnung. Eddie O'Shea, Matteo Bertelle und auch Superrookie Veda Pratama müssen gleich eine Longlap fahren.

GRID: Almansa mit großartiger Leistung auf Pole

Noch vor einer Woche musste David Almansa den Start in Mugello wegen einer Mandelentzündung absagen. Bis zum Mittwoch war er noch im Krankenhaus. Dann kommt der Intact-GP-Pilot hierhier und stellt das Motorrad auf Pole-Position, was für eine Leistung. In Sachen Pace scheint er einziger ein Herausforderer für Saisondominator Max Quiles zu sein, der von Platz zwei startet. Die gesamte Startaufstellung findet ihr hier:

Moto3 eröffnet die Rennaction

Kommen wir nun endlich zum ersten Rennen des Tages. Wie immer fängt die Moto3 an. Ab 11:00 Uhr stehen hier 20 Rennrunden auf dem Programm.

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VIDEO: Marquez dominiert im Norick-Abe-Style!

Marc Marquez hat gestern der MotoGP wieder seinen Stempel aufgedrückt. An seinem Fahrstil ist dabei aber etwas aufgefallen. Bruder Alex, der leider noch verletzt ist, meldete sich von zuhause mit einem scherzhaften Kommentar. Was es damit auf sich hat, eklärt euch Markus in seinem neuesten Video:
Marc Marquez' kuriose MotoGP-Analyse: Fahre wie Norick Abe! (09:17 Min.)

Kein Reifenvorteil für Soft erkennbar

Fermin Aldeguer holte sich die Bestzeit mit dem Medium-Reifen. Pedro Acosta hatte als Zweiter den Soft. Auch dahinter ist das Feld zwischen beiden Reifenmischungen bunt gemischt. Es lässt sich nicht erkennen, dass der Soft-Reifen einen klaren Grip-Vorteil hätte.

Marquez verhaut Probestart komplett

Das darf ihm heute Nachmittag nicht passiert. Marc Marquez steht beim Probestart komplett quer und kommt überhaupt nicht weg. So würde es auch von Pole weit nach hinten gehen.

ZIEL: Aldeguer mit klarer Bestzeit, Martin mit Sturz

Und am Ende haut Fermin Aldeguer einen raus. Drei Zehntel nimmt der Gresini-Pilot Acosta nochmal ab und setzt damit ein kleines Ausrufezeichen. Marco Bezzecchi wird Dritter vor Moreira. Dann reiht sich Marc Marquez ein. Jorge Martin kommt auf Rang sechs, musste aber noch einen späten Sturz hinnehmen. In Kurve 2 rutschte der Weltmeister von 2024 weg. Ihm ist nichts passiert, aber an seiner Aprilia muss ein bisschen was repartiert werden.

Warm Up der MotoGP in Ungarn im Liveticker: Alle Positionen

Ungarn GP

Warm Up, Sonnenschein

Positionen Ungarn GP
1Fermin Aldeguer
BK8 Gresini Racing MotoGP
2Pedro Acosta
Red Bull KTM Factory Racing
3Marco Bezzecchi
Aprilia Racing Team
4Diogo Moreira
LCR Honda
5Marc Marquez
Ducati Lenovo Team
6Jorge Martin
Aprilia Racing Team
7Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
8Raul Fernandez
Trackhouse MotoGP Team
9Iker Lecuona
BK8 Gresini Racing MotoGP
10Enea Bastianini
Red Bull KTM Tech3
11Fabio Quartararo
Monster Energy Yamaha MotoGP
12Francesco Bagnaia
Ducati Lenovo Team
13Brad Binder
Red Bull KTM Factory Racing
14Franco Morbidelli
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
15Luca Marini
Honda HRC Castrol
16Maverick Vinales
Red Bull KTM Tech3
17Toprak Razgatlioglu
Prima Pramac Yamaha MotoGP
18Ai Ogura
Trackhouse MotoGP Team
19Jack Miller
Prima Pramac Yamaha MotoGP
20Alex Rins
Monster Energy Yamaha MotoGP
21Cal Crutchlow
LCR Honda
22Joan Mir
Honda HRC Castrol

Acosta legt deutlich zu

Jetzt übernimmt Pedro Acosta das Kommando und drückt die Bestmarke um mehr als vier Zehntel. Rookie Diogo Moreira überzeugt schon wieder und schiebt sich auf Rang zwei.

Sturz von Mir, Bestzeit von Marquez

Joan Mir beginnt seinen Arbeitstag mit einem Sturz in Kurve 12. Da hat er die Front seiner Honda verloren. Derweil schiebt sich Marc Marquez schon wieder an die Spitze, allerdings nur mit sehr geringem Vorsprung auf Pedro Acosta.

Fahrer bei den Reifen uneins

Die Reifenwahl am Heck ist interessant. Gestern wurde im Sprint durchweg der Soft gefahren. Den verwenden einige Fahrer auch nun, unter anderem Marc Marquez, Francesco Bagnaia und Pedro Acosta. Andere Favoriten wie Marco Bezzecchi und Fabio Di Giannantonio wählen den Medium am Heck. Das wird spannend, welcher Reifen dann wirklich im Rennen zum Einsatz kommt.

GRÜN: Warm Up eröffnet den Sonntag

Es geht los. Die Stars der MotoGP haben nun nochmal 10 Minuten Zeit, um sich auf den Grand Prix am Nachmittag vorzubereiten.

Strahlend blauer Himmel am Balaton

Die Sonne scheint und wir haben bereits 24 Grad Lufttemperatur. Heute soll es wärmer werden als am bisherigen Wochenende. Mal sehen, wie sich dies auf die Rennen auswirkt. Jetzt gibt es erstmal das Warm Up.

Der Ticker-Zeitplan für den MotoGP-Rennsonntag in Ungarn

09:40 - 09:50 Uhr: Warm Up MotoGP
11:00 Uhr: Rennen Moto3 (20 Runden)
12:15 Uhr: Rennen Moto2 (22 Runden)
14:00 Uhr: Rennen MotoGP (26 Runden)

Willkommen zur Marquez-Show?

Gestern stand die MotoGP ganz im Zeichen eines Mannes. Weltmeister Marc Marquez zeigte sich zum ersten Mal im Jahr 2026 wie in alten Zeiten und dominierte mit Pole-Position und Start-Ziel-Sieg im Sprint. Kann er nun auch den Ungarn GP gewinnen? Dazu muss er diesmal doppelt so lang durchhalten und Pedro Acosta erneut hinter sich lassen. Wir sind gespannt. Motorsport-Magazin.com begleitet euch durch den gesamten Rennsonntag. Bevor wir mit dem Rennen der Moto3 beginnen, haben wir aber erstmal noch das Warm Up der Königklasse um 9:40 Uhr im Programm.