Formel 1 im Liveticker: Die Trainings heute LIVE aus Australien - F1-News zu Melbourne
Formel 1 heute LIVE: Die ersten Trainings der neuen Ära sind geschlagen, und McLaren ist wieder vorn. Mercedes trotzdem Favorit? Audi-Auftakt solide. News im Liveticker.
Markus Steinrisser
Markus SteinrisserRedakteur | Formel 1
Seit 2018 im F1-Team. Der Mann fürs Textliche. Nichts ist schöner als Action auf- und abseits der Strecke, fusioniert zum großen Feature.MEHR
Die Formel 1 startet heute in Australien ins erste Wochenende, Foto: Motorsport-Magazin.com, IMAGO
+++ Formel 1 Australien - 2. Freies Training im Bericht +++
Das war der F1-Freitag in Australien
In Melbourne ist die Sonne untergegangen, damit verabschieden wir uns vom ersten echten F1-Tag 2026. Morgen auf dem Programm: FP3, wieder frühmorgens, und dann Qualifying. Natürlich alles wieder live hier im Ticker. Bis dann!
WARNUNG: George Russell beim Probestart geblendet
Für die zweite Ermittlung kommt Russell mit einer offiziellen Warnung davon, nichts weiter als ein Klaps auf die Finger. Wie sich herausstellte, hatte Russell die Probestart-Markierung an der Boxenausfahrt tatsächlich verpasst. Seine Ausrede: Er hatte wegen der Sonne die Markierungen nicht sehen können. Die Stewards fügen sich dem nach einem Blick auf die Onboard.
VERWARNUNG: George Russell
George Russell handelt sich für die Kollision mit Arvid Lindblad jetzt doch noch zumindest eine erste Verwarnung ein. Autos in der Fats Lane - wie in dem Fall Lindblad - haben Priorität, und Russell hätte sich nur einreihen dürfen, wenn es auf sichere Art und Weise möglich gewesen wäre. "In diesem Fall war klar, dass so eine Lücke nicht da war", urteilen die Stewards.
FREISPRUCH: Colapinto für Hamilton-Szene entlastet
Kein weiteres Drama zieht die brenzlige Szene aus FP2 nach sich, als Lewis Hamilton beinahe ins Heck von Franco Colapinto geknallt war. Colapinto erklärte vor den Stewards, dass das Auto fälschlich in den Leerlauf gegangen sei und er beim Entlangrollen der Geraden Anweisungen vom Team erhielt, das zu beheben. Dabei hielt er sich auch wie vom Team erbeten links am Streckenrand, wo auch die Notfall-Taschen wären, falls er anhalten hätte müssen. Hamilton hatte den langsamen Alpine auch die ganze Zeit gesehen. Für die Stewards alles also kein unsicheres Fahren.
Souveränes F1-Debüt von Arvid Lindblad in den Trainings
Obwohl er raus aus der Box in FP1 gleich einmal ausrollte, lieferte der einzige Rookie im Feld Arvid Lindblad gleich einmal ein starkes Debüt. "Ein Software-Problem, aber er ließ sich nicht unterkriegen", lobt sein Teamchef Alan Permane. Lindblads P5 und P8 sind auch für das Team beeindruckende Ergebnisse, klar bester Fahrer aus dem Mittelfeld. Woher kommt das? "Wir haben einige neue Aero-Teile, einen neuen Unterboden, Heckflügel", verrät Permane.
Das Ausrollen zu Beginn von FP1 war das einzige Problem von Arvid Lindblad, Foto: IMAGO / DeFodi Images
Charles Leclerc zurück im üblichen Trainings-Pessimismus
Wer Charles Leclerc freitags oft genug zugehört hat, der weiß, dass er auch nie optimistisch ins Bett geht. "In FP2 sahen wir langsam, wo wir zurückliegen", deutet er auf Mercedes als für ihn nun klaren Favoriten. "Besonders im Renn-Trimm waren sie sehr beeindruckend. Qualifying ist schwer einzuschätzen, wie viel sie noch in der Hinterhand haben. Oscars Runde war beeindruckend, aber ich weiß nicht, was die gemacht haben, weil Lando so weit zurücklag. Viele Fragezeichen, aber der Longrun lieferte ein besseres Bild der Leistung. Ich hoffe, ich liege falsch, aber momentan sieht es so aus, als ob Mercedes uns einen Schritt voraus ist."
Honda berichtet von Fortschritten mit der Problem-Batterie heute
"FP2 war wertvoll für uns, weil wir die Auswirkungen unserer Gegenmaßnahmen prüfen konnten", lässt Honda-Chefingenieur Shintaro Orihara am Abend noch wissen. In den 31 Runden von Alonso und Stroll seien "weniger Batterie-Vibrationen basierend auf unseren Analysen während der Session aufgetreten." Das Power-Unit-Problem bei Alonso in FP1 war hingegen was anderes. Wie auch das Power-Unit-Problem bei Stroll am Ende von FP2.
Der Aston Martin bleibt in Australien eine einzige Baustelle, Foto: IMAGO / ANP
Franco Colapinto hat Trockeneis im Auge
Der zweite Alpine schien technisch besser zu laufen, aber bei Franco Colapinto gab es kuriose andere Probleme: "Ich hatte ein kleines Problem mit Trockeneis und Zeug in meinem Auge gegen Ende von FP2! Zum Gück war es nicht zu ernst, kein Grund zur Sorge." Davor hatte er seinen Alpine auf einen mageren 18. Rang pilotiert.
Alpine gewarnt: Kein sauberer erster F1-Tag
"Aktuell haben wir einiges an Arbeit vor uns, um das Auto für morgen in ein konstanteres Fenster zu bringen", mahnt Pierre Gasly. "Es war aber kein sauberer Tag. Ich bin mir sicher, wenn wir ein paar Dinge aussortieren und unsere Fahrtzeit maximieren sind wir in einer besseren Position."
Alpine enttäuscht am ersten Australien-Tag
Nach starken Bahrain-Tests hätte man von Alpine irgendwie mehr erwartet als P16 mit 2,4 Sekunden Rückstand für Pierre Gasly. "Es war ehrlich gesagt ein schwieriger Tag", gesteht Rennleiter Dave Greenwood. "Vieles geht denke ich darauf zurück, dass wir zwei Autos haben, nachdem wir uns im Test auf eines fokussieren konnten. Mit den neuen Autos ist es eine Herausforderung, da alles auf die Reihe zu bekommen. Bei Pierre hatten wir ein paar Probleme und mussten vorsichtshalber vorzeitig abstellen, Ersatzteile sind momentan noch Mangelware."
Mercedes und George Russell in Australien gut in Form
Ganz und gar nicht dramatisch klingt Mercedes-Vertreter Bradley Lord heute nach den Trainings: "Die erste Session war etwas schwieriger, mit vielen kleinen Problemen. FP2 lief deutlich glatter, auf dem Longrun solide, auf der einzelnen Runde solide, und die Fahrer waren viel zufriedener mit dem Auto und dem Energie-Einsatz." Das traf eher auf George Russell zu, dessen im Schnitt 6 Zehntel schnelleren Longrun wir hier ja bereits angerissen haben: "Er fühlte sich komfortabel, das Auto war besser ausbalanciert. Das hat auch Folgen für das Energie-Management, wenn du in bestimmten Kurven voll am Gas stehst und in anderen rausnimmst."
Schlechte Laune bei Fernando Alonso?
"Im FP1 sind wir nicht allzu viele Runden gefahren - wegen dem Honda-Problem. Und dann hatten wir im FP2 auch ein paar Honda-Probleme." Ja, Fernando, sag uns doch wie du dich fühlst, und wen du als größtes Problem in diesem Problem-Team ausgemacht hast. Alonso scheint am Freitag in Australien bereits ziemlich schlecht auf den Motorenpartner zu sprechen. Mehr dazu gibt es im oben verlinkten Artikel.
Bortoleto & Audi: Erst einmal Basics fixen
Auch Gabriel Bortoleto schließt sich dem grundsätzlich soliden Urteil zum ersten Audi-Tag an, mahnt aber auch: "In FP2 hatte ich ein paar mehr Probleme mit ein paar Dingen, die wir lösen müssen, Dinge die ich und das Team nicht ganz in der Hand haben, aber das musst du zu Beginn einer neuen Regelperiode erwarten." Drei Zehntel war er am Ende von FP2 hinter Nico Hülkenberg gelandet. "Zuerst müssen wir die Basics versuchen zu lösen, und da gibt es viel. Es ist eben als ob du einem Baby beibringst zu gehen und zu sprechen."
Der Audi von Nico Hülkenberg in Australien, Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire
Wie groß sind die Unterschiede beim Energie-Management in Australien?
Nachdem das Thema hier permanent aufkommt, werfen wir mal einen Blick in die Telemetriedaten. Es hat sich ja schon in Bahrain bei den Tests abgezeichnet, dass Teams teils völlig unterschiedliche Energie-Strategien ausprobieren. Australien zeigt genau das gleiche Bild. Piastri ist zum Beispiel zu Rundenbeginn 10 km/h schneller als Russell, betreibt aber 100 Meter mehr Lift-and-Coast hin zur ersten Kurve. Der McLaren ist am See entlang dann regelmäßig 5 km/h langsamer als der Mercedes. Dann ist der Mercedes wiederum nach der Highspeed-Schikane bis zu Kurve 11 ganze 10 km/h schneller als der McLaren. Und im letzten Sektor haben die Profile überhaupt nichts mehr gemeinsam, Piastri nutzt seine Rest-Energie völlig anders. Und Max Verstappens Red Bull ist wieder völlig anders. Da müssen wir erst einmal noch abwarten, ob da über Nacht eine Konvergenz einsetzt.
Audi-Fazit zum ersten Tag in Australien
"Es waren zwei saubere Sessions ehrlich gesagt", lautet das Fazit von Audi-Cheftechniker James Key. "Business as usual. Das sind gute Nachrichten, nachdem es unser erstes Event ist." Auch er spricht viel darüber, dass man noch nicht weiß, wie man die Hybrid-Energie am besten sammelt und einsetzt. In Sachen Handling waren die Fahrer recht zufrieden: "Sie waren ganz happy. Handling ist das, was wir erwartet haben, sie fühlten sich komfortabel, und bis jetzt ist es ein Auto, mit dem sie gerne fahren. Natürlich hätten sie gerne mehr Grip, aber das wollen Fahrer immer. Grundstzlich sind wir nicht weit weg."
Charles Leclerc erklärt Rückschritt im 2. Training
Nach Bestzeit in FP1 fehlten Charles Leclerc in FP2 über 5 Zehntel auf die Spitze. "Wir haben ein anderes Setup in FP2 ausprobiert, das sich nicht ausgezahlt hat, aber es war eine gute Lernerfahrung", meint Leclerc. "Schritt für Schritt sehen wir die echte Form der Teams, und ich denke, es wird noch was kommen, besonders im Rennen. Im Qualifying wird es denke ich recht eng werden."
Die FP1-Bestzeit von Charles Leclerc löste sich in FP2 in Nichts auf, Foto: IMAGO / ZUMA Press
Warum stand Oscar Piastri in FP1 so lange?
Beide McLaren hatten heute ihre Problemchen. Oscar Piastri hatte am Funk in FP1 auch Probleme gemeldet. "Wir hatten ein paar Kalibrationsprobleme bei der Power Unit", erklärt Piastri danach. "Aber wir haben die während der Session gelöst. FP2 lief sauber, wir konnten konstanter werden und das Auto hat mehr in die Richtung entwickelt, die wir erwartet haben." Lando Norris hofft währenddessen auf die Daten vom Ende von FP2: "Und es gibt auch vieles, was wir von dem lernen können, was unsere Konkurrenz getan hat." Sprich: Wo sie ihre Energie eingesetzt hat.
Williams erlebt Problem-Tag in Australien
Sowohl Alex Albon als auch Carlos Sainz blieben heute im Laufe des ersten Australien-Tages mit Defekten auf der Strecke. "In FP1 hatten wir ein Problem mit Alex, bei dem sich der Motor sicherheitshalber abgeschaltet hat, das haben wir verstanden und gelöst", erklärt Chefingenieur Angelos Tsiaparas. "In FP2 hatten wir dann ein anderes Problem mit Carlos, vermutlich ein Leck irgendwo an der Power Unit, das untersuchen wir noch." Performance-technisch ist man mit dem Rückstand von 2 Sekunden und P15 für Albon in FP2 ungefähr dort, wo man angesichts der bekannten Aero- und Gewichts-Probleme erwartet hat zu sein.
McLaren sieht sich erst einmal im Australien-Spitzenkampf
Wie viel sagt die FP2-Bestzeit von Oscar Piastri aus? "Ich denke, wir sind mit dabei, und in Wahrheit sind die gleichen vier Teams stark, die auch bei den Tests stark waren", schließt McLaren-Chefdesigner Rob Marshall erst einmal noch gar nichts aus. McLaren hadert ebenfalls noch mit Energie-Management: "Jeder hat bei dem Thema heute am Abend noch einiges an Arbeit vor sich. Aber wenn es um die traditionelleren Setup-Dinge geht, sind wir gut aufgestellt, das Auto benimmt sich."
Auf der Strecke verhält sich der McLaren in Australien bislang gut, Foto: IMAGO / PsnewZ
Red Bull für 2. Training heute falsch abgebogen?
Zumindest bei Isack Hadjar trifft das zu. Da war er plötzlich 6 Zehntel hinter Verstappen, in FP1 waren es nur 3 gewesen. "In FP2 hatten wir ein paar Probleme, dann war die Konstanz nirgends, und die Balance ein Problem", erklärt Hadjar. Hauptursache verortet auch er im Energie-Management: "Unberechenbare Abgabe. Ich musste meine Bremspunkte anpassen, das war alles chaotisch." Aber am ersten Tag auf einer neuen Strecke mit dem neuen Reglement zu erwarten: "Solange wir den Grund kennen und den gleichen Fehler nicht noch einmal machen ist alles in Ordnung."
Esteban Ocons Kopf kiuzr vor der Explosion
"So viele Details und Komplikationen, mit den ganzen Infos explodiert mir gleich der Kopf!", meint Esteban Ocon nach P11. Worum geht es? Hybrid-Energie-Management: "Bei der Balance haben wir ein paar Details zu verbessern. Aber bei der Energie-Abgabe müssen wir sehr viel optimieren! Da gibt es viel zu holen, da drum rumzufahren ist nicht so leicht. Da ist viel möglich, wenn wir das mit den Ingenieuren und beim Fahren maximieren morgen."
Zweite Anhörung - George Russell wird nochmal vorgeladen
Jetzt hatte er für die Boxengassen-Aktion eigentlich schon vorgesprochen, aber jetzt zitieren die Stewards George Russell ein zweites Mal zu sich. Thema Probestart - Verdacht auf Fehlverhalten. Eigentlich alles keine Aktionen, die man von einem klugen Fahrer wie Russell erwarten würde. Am Probestart-Reglement ist in Australien nichts besonders. Nur auf der aufgemalten Startbox an der Boxenausfahrt machen.
Wie liefen die Longruns der F1-Spitze in den Trainings?
Ein erster Blick auf die Zeiten mit vollen Tanks im Renn-Trimm. Ah, hier ist er, der sonst unscheinbare Russell. Auf harten Reifen fast durchgängig mittlere 1:23er-Zeiten und damit im Schnitt starke 6 Zehntel schneller als Antonelli auf den gleichen Reifen. Aber weil alle anderen später fuhren, kamen die Ferraris und Verstappen nur auf ganz wenige Runden, der Vergleich ist praktisch unmöglich. Nur Piastri haben wir - und der fuhr Soft statt Hard im Longrun, und deutlich kürzer. Im Schnitt war er dabei 1,2 Sekunden langsamer als Russell.
Was waren die Cadillac-Probleme bei Sergio Perez?
Erst stand er ewig mit einem Sensor-Problem, dann fuhr Sergio Perez raus, nur um gleich wieder auszurollen. "Schien wie ein Motorproblem", mutmaßt Perez direkt im Anschluss. Das Team schielt in Richtung Hydraulik. Perez ist frustriert: "Leider zu viele Probleme da draußen, ich schaffte keinen Longrun, was wichtig gewesen wäre."
Lando Norris erlebt durchwachsenen ersten Freitag als Weltmeister
McLaren mag die Zeitentabelle anführen, aber das Weltmeister-Auto von Lando Norris wollte heute nicht so recht. Das ging schon mit Getriebe-Problemen in FP1 los, da fuhr Norris nur 7 Runden. In FP2 schaffte er zwar gute 29 Runden, aber war immer etwas später dran, weil er zu Beginn noch Programm aus FP1 nachholen hatte müssen. So lässt sich wohl auch zum Teil erklären, warum die Lücke zu Piastri - der insgesamt 9 Runden mehr fuhr als Norris - so groß ist.
Lando Norris verbrachte den Großteil des 1. Trainings als Zuseher, Foto: IMAGO / ANP
Stewards-Vorladungen nach FP2-Ärger
Ermittlungen stehen noch auf dem Programm. Gerade schon sind George Russell und Arvid Lindblad für ihre Boxengassen-Kollision aufgebrochen. Direkt im Anschluss wird Franco Colapinto wegen des langsamen Fahrens und des Beinahe-Crashs mit Lewis Hamilton vorsprechen müssen.
Solider erster Audi-Tag in Australien geht weiter
In die Top-10 haben es Nico Hülkenberg (P12) und Gabriel Bortoleto (P14) im 2. Training nicht geschafft, aber nüchtern betrachtet ist es immer noch ein gutes Ergebnis. Sie sind auf eine Runde im gleichen Zeiten-Bereich wie Haas - im Mittelfeld sticht bloß Arvid Lindblad heraus. Der mit seinem Racing Bull zwei Zehntel schneller war als der beste Haas, vier Zehntel schneller als der beste Audi. Das Racing-Bulls-Haas-Audi-Trio hat sich nicht allzu weit, aber doch geschlossen vor dem Williams-Alpine-Quartett platziert.
Formel 1 Australien - Ergebnis 2. Training
Aston Martin verbucht ... FP2-Fortschritte?
Das war nach FP1 auch nicht schwer. Sie haben alle Vorgaben spektakulär erfüllt - mehr als 3 Runden gefahren, und auf unter 30 Sekunden rangekommen. Fernando Alonso sogar auf unter 5 Sekunden, und nur 1,002 Sekunden fehlen ihm auf Valtteri Bottas. In einem Cadillac. Ein Team, das noch keinen einzigen GP gefahren ist. Aber Fortschritt. Und Alonso und Stroll schafften beide zusammen auch 31 Runden, ohne liegenzubleiben. Machen wir mal kein Drama draus, dass Stroll kurz vor Schluss vorzeitig per Funk wegen eines nicht näher definierten "Problems" wieder an die Garage gerufen wurde.
FP2 - ZIEL: McLaren und Mercedes schlagen zurück
Nach dem Perez-Aus wird die Strecke noch einmal freigegeben, aber es werden nur mehr Longruns beendet. Damit verlässt Piastri als schnellster Mann am Freitag die Strecke, gefolgt von Antonelli und Russell, Hamilton schaffte es am Ende immerhin bis auf eine Tausendstel noch an Russell ran, und konnte Leclerc abhängen. Auch Verstappen hängt noch am Ende dieser Gruppe.
+++ Formel 1 im Liveticker - 2. Training aus Melbourne +++
07:12 UhrIm Live-Ticker gibt es jetzt noch die wichtigsten Stimmen nach dem ersten Tag der F1-Saison. Wir sind auch morgen wieder für euch da. Damit guten Morgen und auf Wiedersehen!
07:10 UhrDa war es mit dem ersten Tag der Formel-1-Saison 2026. Morgen geht es in aller Frühe um 02:30 Uhr weiter mit dem dritten Freien Training, um 06:00 Uhr geht es dann in die Entscheidung um die erste Pole-Position des Jahres.
07:05 UhrAudi kommt in FP2 mit P12 und P14 nicht ganz so gut weg wie im FP1. Dazwischen ist Lawson. Von P15 bis P18 wechselt sich Williams mit Alpine ab, dann ist das Cadillac-Sandwich mit der Aston-Martin-Füllung.
07:03 UhrErst danach reiht sich der amtierende Weltmeister ein. Auf Norris' Fersen ist Arvid Lindblad im Racing Bulls, Isack Hadjar folgt. Auf Platz 10 und 11 reihen sich die Haas-Piloten Ocon und Bearman ein.
07:02 UhrEnde von FP2 und die Hackordnung sieht anders aus als noch beim ersten Training. Diesmal sind Oscar Piastri und Mercedes in Führung. Dahinter folgen die Ferraris und Max Verstappen.
07:01 UhrDer letzte Ausritt geht an Charles Leclerc. In Kurve drei steht sein linkes Vorderrad und er geht die gleiche Route durch den Kies, wie auch sein Teamkollege früher.
07:00 UhrAuch Carlos Sainz konnte die letzten Minuten des FP2 nicht miterleben, weil Williams Probleme bei seinem FW48 erkannte.
06:59 UhrCadillac vermutet ein Problem bei der Hydraulik. Die finale Diagnose kann erst gestellt werden, wenn das Auto wieder in der Garage ist.
06:57 UhrWieder grüne Flagge und Isack Hadjar nutzt die Chance, um sich die Tribünen vor der finalen Kurve genauer anzuschauen. Er verbremst sich und muss über die Wiese ausweichen.
06:56 UhrSein Renningenieur funkt ihm: "Stopp das Auto, wir haben ein Problem." Spezifischer wird es nicht. Perez war einen Großteil der Session in der Box, weil es ein Sensorproblem bei seinem Auto gab.
06:55 UhrSergio Perez ist nur kurz auf die Strecke gefahren, doch muss schon wieder anhalten. Er hat seinen Cadillac nach Kurve elf im Gras geparkt. Ein virtuelles Safety Car wird ausgerufen.
06:54 UhrGelbe Flagge!
06:53 UhrJetzt kommt Max Verstappen an die Box, er wird wohl nicht mehr an der Session teilnehmen.
06:53 UhrHurra! Fernando Alonso hat zwölf Runden geschafft! Ihm fehlen zwar über fünf Sekunden auf die Bestzeit, aber bei Aston Martin muss man die kleinen Siege feiern.
06:52 UhrCharles Leclerc verbremst sich leicht in Kurve eins und benutzt seinen SF-26 als überteuerten Rasenmäher.
VSC: Sergio Perez kommt und rollt aus
Es hat bis fast fünf Minuten vor Schluss gedauert, bis Cadillac ein Sensor-Problem am Auto von Sergio Perez gefunden hat. Aber Perez schafft nur eine Runde. Auf der zweiten fährt er zwischen den Kurven 11 und 12 zur Seite und schaltet das Auto ab. Die Rennleitung muss ein Virtuelles Safety Car zur Bergung ausrufen.
Max Verstappen räubert durchs Kies
Max Verstappen eröffnet seinen Longrun gleich einmal mit einem Untersteuern in Kurve 10, fährt raus ins Kies, und lässt zwei bedenklich große Karbon-Teile dort zurück. Das dürfte es dann gewesen sein mit seinem Training. Nein, er fährt weiter. Aber viel wert werden diese Daten nicht mehr sein.
Zeit für erste Longruns in Australien
Das dürfte es gewesen sein mit schnellen Runden. Gut, Aston Martin fuhr tatsächlich. Man glaubt es kaum. Alonso knackt die 1:25er-Marke, nur mehr 5,2 Sekunden hinter der Piastri-Benchmark! Und Norris, der ebenfalls Verspätung in seinem Programm hatte, fährt jetzt noch Quali-Sims, aber kommt einfach nicht auf unter eine Sekunde ran an Piastri. Der Rest fährt jetzt auf einer Mischung von Hard, Medium und Soft für Renn-Vorbereitungen raus.
Oscar Piastri übernimmt Trainings-Spitze
Noch später als Ferrari kommt Oscar Piastri im McLaren. Und er verdrängt jetzt Antonelli vom Platz an der Sonne. Um respektable zwei Zehntel. Hamilton und Leclerc unternehmen auf alten Reifen neue Versuche. Hamilton landet im Kies, Leclerc ist zu langsam. Verstappen kommt mit der Verspätung wegen des Problems zu Beginn auch erst jetzt, er ist noch langsamer als Leclerc und schon über 6 Zehntel hinter Piastri.
Mercedes-Bestmarken halten Ferrari stand
Ferrari kommt gut zehn Minuten später raus als Mercedes, doch Hamilton und Leclerc kriegen es nicht auf die Reihe. Hamilton auch mit Querstehern im letzten Sektor, zwei Zehntel fehlen ihm. Antonelli hat vorhin auch noch einmal nachgelegt, hat als erster die 1:20-Marke unterschritten, während Russell auf seinem zweiten Versuch ins Kiesbett von Kurve 4 rutschte.
Mercedes fährt sehr, sehr frühe Soft-Runden
Wolltet ihr vergleichbare Daten? Tja, Mercedes will die nicht. Jetzt schon kommen Russell und Antonelli für schnelle Runden auf Soft raus, und Russell übernimmt mit 1:20,049 die Führung. Der Rest fährt noch auf Hard und Medium herum. Wenn sie dann die Qualifying-Simulationen fahren, wird die Strecke deutlich besser sein, und dann können wir sie wieder nicht anständig mit den Mercedes-Zeiten vergleichen. Der Rest kommt nämlich jetzt erst auf neuen Soft, während Mercedes schon einmal in der Garage war und jetzt wieder auf den alten Soft weitermacht.
Das ist kein Drill - Fernando Alonso fährt zwei Runden
Sie wagen sich wirklich raus aus der Strecke. Fernando Alonso, meine Damen und Herren. In einem Aston Martin. Auf der Strecke. Alonso bekomm auf seiner Outlap präzise Geschwindigkeits-Vorgaben vom Ingenieur, auf der zweiten Runde darf er etwas schneller fahren. Die Onboard scheint merklich stärker zu vibrieren als bei allen anderen Autos ... nach dem Ende der zweiten Runde wird er wieder in die Garage gerufen.
Neue und alte Problem-Piloten im 2. Training
Noch mehr technische Probleme indessen. Max Verstappen versucht raus aus der Boxengasse zu fahren, doch der Motor stellt sich sehr, sehr langsam auf dem Weg zur Boxenampel ab. Verstappen muss zurück in die Garage geschoben werden. Bei Cadillac steht Sergio Perez noch ohne Helm, an seinem Auto wird gearbeitet. Und es wird immer zweifelhafter, ob wir heute Fernando Alonso überhaupt sehen werden. Der AMR26 steht allein in der Garage, es wird kaum gearbeitet, vom Fahrer ist auch nichts zu sehen. Nein, Moment, jetzt kommen sie mit den Reifen. Und hier kommt Alonso und klettert ins Cockpit. Er wird doch nicht etwa rausfahren?
Lewis Hamilton mit Schock und Fast-Crash bei Vollgas
Die Russell-Szene landet bei den Stewards, aber ein viel, viel gefährlicher Zwischenfall auf der Zielgeraden lenkt sofort alle ab. Zum Glück ohne Kontakt - zum Glück, das wäre nämlich richtig, richtig böse ausgegangen. Franco Colapinto rollt mit augenscheinlichem Defekt fast auf der Geraden aus, was Lewis Hamilton dahinter völllig überrascht. In letzter Sekunde schert Hamilton nach rechts aus und vermeidet einen massiven Crash. Hinter ihm kommt Colapinto zum Glück wieder in Fahrt, aber das war brandgefährlich. Die Stewards werden aber auch Colapinto einmal abchecken, ob er sich da richtig verhalten hat.
George Russell & Arvid Lindblad kollidieren in der Box
Toll, erster Mini-Unfall in der Boxengasse. FP2, und sie machen schon dummes Zeug beim Rausfahren aus der Garage. George Russell hält es für das Wichtigste der Welt, 58 Minuten vor Schluss sich vor Arvid Lindblad in die Fast Lane zu quetschen. Lindblad fährt ihm entsprechend über den Frontflügel, und Mercedes muss ihn zurückschieben und den Flügel wechseln.
FP2 - GRÜN: Liefert uns dieses Training mehr Antworten?
Niemand traut nach FP1 dem Braten. Warum auch? Immer noch geht jeder erst einmal davon aus, dass Mercedes noch immer nichts gezeigt hat. FP2 ist die erste realistische Chance, dass sie irgendwas mal aufdrehen. Für Quali-Sims, oder zumindest dann für Longruns? Bis jetzt gehört dieses Wochenende ja ganz und gar Ferrari und Red Bull. Wieder ist der Audi von Nico Hülkenberg das erste Auto auf der Strecke, bei 22 Grad Luft- und 31 Grad Streckentemperatur.
2. Training in Australien steht an
Nur noch wenige Minuten, dann geht es hier mit dem 2. Training weiter. Wir blicken gespannt in die Aston-Martin-Garage. Wer will auf die Rundenzahl wetten? Schaffen sie überhaupt 5 Runden? Wagen sie sich heute überhaupt raus? Oder schaffen sie es bis auf unter eine halbe Minute an die Spitze ran? Gut, letzteres klingt recht utopisch. Unten gibt's wie immer den Ticker zur Session. Wer ganz in der Zeitenliste nach unten scrollt wird auch irgendwo den armen Alonso finden.
+++ Formel 1 Australien: 1. Freies Training im Bericht +++
Erste Updates in Australien
Im offiziellen FIA-Dokument, in dem alle Teams ihre Updates veröffentlichen müssen, herrscht wie immer zu Saisonstart ziemliches Chaos - da manche Teams es so interpretieren, dass man die Updates relativ zum Vorjahr reinschreiben müsste, was natürlich wenig bringt ... McLaren betreibt es dafür ernsthaft. Die Unterbodenkante hat seit dem Test eine neue Geometrie im Bereich der Hinterachse, und das wurde mit einer adaptierten Hinterachs-Verkleidung ergänzt. Williams hat ebenfalls im gleichen Bereich den Unterboden modifiziert, sowie die Flaps an Front- und Heckflügeln.
Neu für 2026: Gestrichene Rundenzeiten im Training
Wir haben aus dem Stewards-Büro noch eine Neuerung für 2026 zu vermelden. Es werden jetzt auch in Trainings die Rundenzeiten gestrichen. In den letzten Jahren hatte man es in der F1 so gehalten, dass Track-Limit-Verstöße erst in Wettbewerbs-Sessions - also Qualifying und Rennen beziehungsweise ihre Sprint-Gegenparts - offiziell kommuniziert und geahndet wurden Jetzt aber haben wir schon eine Liste an 13 gestrichenen Runden für FP1 hier vor uns. Hilft der FIA natürlich auch als System-Check, im Winter haben sie weiter an der automatischen Erfassung von Track-Limit-Verstößen anhand von Kameras, aber auch mit GPS-Daten gearbeitet, damit in der Theorie die echten, menschlichen "Linienrichter" nur mehr einen kurzen Blick auf verdächtiges Bildmaterial werfen müssen und sofort bestätigen können, was passiert ist.
Formel-2-Qualifying: Aston Martin in allen Rennserien am Boden
Ein kurzer Exkurs in die Nachwuchsserien der Formel 1, die ebenfalls ihre Saisons in Australien starten. Während sich die F1-Piloten auf das zweite Freie Training vorbereiten, fahren die Formel-2-Piloten um die Pole Position. Zumindest taten sie das bis noch vor kurzem, denn das Qualifying wurde durch eine rote Flagge unterbrochen. Mari Boya, Nachwuchsfahrer der Aston-Martin-Akademie, fuhr viel zu schnell in die Kurve, rutschte durch das Kiesbett und in die Streckenbegrenzung. Ihm geht es gut und er ist aus dem Auto draußen, wenn er sich am Funk auch sehr enttäuscht anhörte.
Nächster Cadillac-Meilenstein: Erstes Mal mit zwei Autos unterwegs!
Erster Medientag bei einem Formel-1-Wochenende? Check. Erste Ausfahrt in FP1? Check. Erstes Mal den Spiegel verloren? Gleich doppelter Check! Die Meilensteine für Cadillac hören gar nicht mehr auf. Der F1-Neueinsteiger hat sein erstes Training überlebt und mit Platz 17 und Platz 20 die Erwartungen mehr als erfüllt. Wie lautet das Fazit des ersten Tages? "Es war sehr hektisch, weil wir zum ersten Mal mit zwei Autos gleichzeitig gefahren sind!", erzählte Teamchef Graeme Lowdon. An diese Hektik werden sie sich gewöhnen müssen. Oder vielleicht auch nicht. Möglicherweise hat Aston Martin ein paar Tipps.
Honda-Motor auch ohne Vibration ein Problem
Hört man Adrian Newey zu, bekommt man selbst Depressionen. Der Honda-Motor scheint ein Fass ohne Boden zu sein. Gestern berichteten die Fahrer und der Teamchef von so starken Vibrationen, dass eine Renndistanz im Auto nicht zumutbar ist. Honda hat dafür auf dem Prüfstand in Sakura Gegenmaßnahmen gefunden. Doch selbst wenn die Vibrationen aufhören, ist nicht alles eitel Wonne. "Wir müssen einen großen Schritt in Bezug auf Verbrennungsleistung machen", prophezeite Newey eine noch längere Liste an Problemen als gedacht.
Mercedes zufrieden mit Platz 7 und Platz 8?
Auch Toto Wolff hat nach dem FP1 nicht viel Positives zu berichten. Mercedes geht als WM-Favorit in die neue Saison, ein siebter und achter Platz ist nicht gerade das, was sich die Experten und Wettbüros erhofft hatten. Doch Toto Wolff ist in der Teamchef-Pressekonferenz abgeklärt. "Wir sind, wo wir sind und das wird schon", so der Österreicher. "Leute bauschen uns auf und das ist nett, aber nicht die Realität." Ist das schon frühzeitige Akzeptanz oder das Wissen, dass die Silberpfeile noch nicht ihre ganze Hand gezeigt haben?
Batterieknappheit bei Aston Martin
Nach Aston Martins sensationeller Vorstellung beim 1. Freien Training in Australien muss Adrian Newey jetzt in der Teamchef-Pressekonferenz den Journalisten Rede und Antwort stehen. "Wir haben nur zwei Batterien, die sind in den Autos. Wenn wir eine davon verlieren, dann haben wir ein Problem. Deshalb sind wir sehr vosichtig, wie wir sie einsetzen", so Newey. Nach Australien kamen sie ursprünglich mit vier Batterien. Neue einfliegen zu lassen, ist keine Option. Es gibt nämlich keine. "Ich fühle mich machtlos. Bei so wenig Trainingszeit lernt man auch nichts über das Chassis." Hoffnung machen klingt anders.
Pirelli führt Reifen-Limit für 2026 ein
Am Rande der Testfahrten hatte Reifenausrüster Pirelli bereits wissen lassen, dass man sich mit folgender Frage beschäftigt: Wie viele Runden kann man im Trockenen zulassen, ohne dass Straight Mode aktiviert, sprich der Flügel flachgestellt wird? Mit permanent steilgestellten Flügeln werden die Reifen unter der höheren aerodynamischen Last schließlich stärker belastet. Mit den letzten Wochenend-Vorgaben, die heute am Morgen veröffentlicht wurden, bestätigt Pirelli nun: Im Trockenen darf man maximal drei Runden auf einem Reifen fahren, wenn man weder Front- noch Heckflügel flachstellt. Abgesehen von einem technischen Problem mit den Flügeln sollte das aber sowieso nie eintreten.
Starker F1-Start für Audi
Bei Audi darf man sich - auch wenn das natürlich nur das 1. Training in Australien ist - durchaus mal gratulieren. P9 für Gabriel Bortoleto, P10 für Nico Hülkenberg, bis auf eine Sekunde dran an der Spitze, keine Auffälligkeiten durch technische Probleme. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen. Grundsolide Vorstellung.
Aston Martin fast bis auf 30 Sekuden an F1-Spitze dran
Was für eine sensationelle Leistung von Lance Stroll in diesem Training. 3 gefahrene Runden auf dem harten Reifen, seine beste eine 1:50,334. Damit hat er es bis auf 30,067 Sekunden ran an die Ferrari-Bestzeit geschafft. Fast unter einer halben Minute Rückstand. Souveräne Vorstellung. Fernando Alonso mit null Runden, sitzt im Poloshirt hinten in der Garage und tippt am Handy herum. Also wir wussten ja, dass es schlimm werden würde, aber wir hatten wenigstens Hoffnung, dass sie für mehr als drei Runden was testen würden...
Versteckt sich Mercedes auch im 1. Training weiter?
So recht will niemand nach diesen ersten 60 Minuten dran glauben, dass P7 und P8 für George Russell und Kimi Antonelli das Limit des Mercedes darstellt. Beide fuhren fast die gleiche Zeit, 1,1 Sekunden sind sie langsamer als Leclerc. Große Probleme hatten sie keine. Denkt dran, 1. Freies Training von 2026. Weder wollen wir euch jetzt zum Aufspringen auf den Ferrari-Zug raten, noch zum Abschreiben von Mercedes.
Lando Norris in der McLaren-Hospitality verschwunden
Obwohl Lando Norris nach frühem Abbiegen an die Box noch einmal für eine Installationsrunde rauskam und an dem Punkt berichtete, dass es sich nach Schaltproblemen besser angefühlt habe, verschwand er dann wieder in der Garage. Und dann aus der Garage. Und eine halbe Stunde später fingen ihn die Kameras mit Freunden in der McLaren-Hospitality ein. Norris fuhr magere sechs Runden insgesamt. Auch der Piastri-McLaren war mit P6 nicht beeindruckend, trotzdem aber schneller als Mercedes.
Formel 1 Australien - Ergebnis 1. Training
FP1 - ZIEL: Charles Leclerc beendet Training mit Ansage
In der letzten Minute unternimmt Charles Leclerc auf 13 Runden alten Soft noch einmal einen Angriff. Und was für einer. 1:20,267, fast eine halbe Sekunde schneller als Hamilton, über eine halbe Sekunde schneller als die Red Bulls. Oscar Piastri und die Mercedes sind auf den Plätzen sechs bis acht komplett abgehängt. Damit läuft die Uhr ab, wir haben das erste Training erledigt. Und es ist ein deutliches Ferrari-Signal.
+++ Formel 1 im Liveticker - 1. Training aus Melbourne +++
03:40 UhrIm großen Ticker geht es noch weiter mit allen wichtigen Infos und News. Das zweite Freie Training startet um 06:00 Uhr. Wir hoffen, dass wir euch wieder begrüßen dürfen. Bis dahin: Gute Nacht! (Guten Morgen? Bin mir immer noch nicht sicher.)
03:38 UhrDas war es mit der ersten Session der Formel-1-Saison 2026! Wir bedanken uns bei allen, die aufgeblieben oder aufgestanden sind, um bei uns mitzulesen. Liebe Grüße auch an alle, die das zu einer normaleren Uhrzeit nachlesen.
03:36 UhrHinter Norris kommen noch Perez und dann die beiden Aston Martins.
03:36 UhrHinter den Top-10 reiht sich das Mittelfeld auf: Ocon auf 11, dann Sainz, Lawson, Bearman und der ausgefallene Albon. Colapinto auf P16 vor Bottas und Gasly, dann der Weltmeister Norris, der mit Problemen ausfiel.
03:35 UhrFerrari mit einem sehr guten Start. Schon beim Test waren die Roten die Benchmark beim Start. Schon früh haben sie das Turboloch erkannt und einen kleineren Turbolader eingebaut. Hamilton und Leclerc kamen gut weg, der Racing Bulls nicht so.
03:33 UhrProbestarts für das F1-Feld: Wegen den neuen Motoren muss die Formel 1 die Startprozedur anpassen. Daher sind die Probestarts am Ende von FP1 durchaus interessant.
03:32 UhrUmso beeindruckender war die erste Session für Audi: Gabriel Bortoleto auf P9, Nico Hülkenberg auf P10.
03:32 UhrDahinter verteidigt Oscar Piastri die McLaren-Ehre. George Russell und Kimi Antonelli sind mit P7 und P8 nicht aufgefallen.
03:31 UhrEnde von FP1! Doppelte Spitze für Ferrari, Leclerc vor Hamilton. Dahinter reiht sich Red Bull ein, Verstappen vor Hadjar. Arvid Lindblad vollendet die Top-5 mit einem Top-Ergebnis für seinen ersten Einsatz als Stammfahrer.
03:29 UhrArvid Lindblad mit Ausrufezeichen! Der Rookie mischt in seinem Racing Bull die Topgruppe auf. Mit einer Sekunde auf Charles Leclercs Bestzeit reiht er sich hinter den Ferraris und Red Bulls ein und damit vor Mercedes und Oscar Piastri.
03:28 UhrAuch für Lance Stroll ist die Session schon länger vorbei. Wie bei seinem Teamkollegen gibt es auch bei ihm ein Problem mit dem Honda-Motor. Er fuhr nur drei gezeitete Runden. Seine schnellste Runde war 30 Sekunden langsamer als die Spitze.
03:27 UhrBestätigung aus der Williams-Box: Bei Alex Albon erkannte man ein Problem an der Hydraulik.
03:25 UhrPerez mit Pirouette! Er klagte über sehr viel Motorbremse, kam auf den Kerb und das Auto drehte sich in die asphaltierte Auslaufzone. Er konnte aber ohne Probleme wieder auf die Strecke fahren.
03:23 UhrWenige Minuten vor dem Ende der ersten Formel-1-Session des Jahres führt Lewis Hamilton vor Max Verstappen und Charles Leclerc. Auf Platz vier reiht sich Isack Hadjar ein, der bisher gut mit seinem Teamkollegen mithalten kann.
03:21 UhrDer Williams ist im Notausgang angekommen, damit endet das VSC und die Strecke ist wieder grün.
VSC: Alex Albon stellt ab
Und jetzt haben wir das nächste Virtuelle Safety Car. Alex Albon rollt raus aus der schnellen Kurve 10 am Streckenrand ab. "Ich habe keine Servolenkung mehr." Team bestätigt sofort. Hydraulik-Defekt. Der Williams bewegt sich nicht mehr, damit muss die Rennleitung das nächste VSC ausrufen. Streckenposten helfen Albon, den Williams hinter die Absperrung zu schieben.
Cadillac-Rückspiegel halten nicht
Am Ende des Feldes hat der neue Cadillac MAC-26 ziemlich große Probleme damit, seine Rückspiegel für mehr als 30 Minuten bei sich zu behalten. Innerhalb von wenigen Minuten verlieren erst Perez, dann Bottas den linken Spiegel. Kurios.
Charles Leclerc auch auf Soft-Reifen pfeilschnell
Wir haben unsere ersten Angriffe auf den Soft-Reifen, nachdem das Feld fast geschlossen auf dem Medium begonnen hatte. Die gleichen Fahrer bleiben vorn: Leclerc übernimmt mit 1:20,829 die Führung vor Verstappen, dann folgen Hadjar und Hamilton innerhalb einer halben Sekunde. Kann Kimi Antonelli endlich einmal irgendwas Interessantes für Mercedes zeigen? Nein. Er und Russell liegen beide fast sechs Zehntel zurück.
Franco Colapinto erster Fahrer im Kies
Ein überraschend sauberer Auftakt zu diesem Training ist es dafür in Sachen Verbremsern. Die sahen wir in Bahrain mit dem stärkeren Batterie-Aufladen noch in Massen, aber heute haben sich die Fahrer bisher sehr gut im Griff. Max Verstappen war einmal etwas spät in Kurve 4 dran, das wiederholt jetzt auch Franco Colapinto. Er kriegt die Kurve nicht mehr und muss durchs Kiesbett. Jetzt kommt er an die Garage, aber zur Session-Halbzeit stehen dort sowieso die meisten. Leclerc führt wieder vor Verstappen, Hadjar und Hamilton, und Piastri hat im McLaren eine halbwegs vernünftige Runde für P5 zustandegebracht.
Red Bull & Ferrari Benchmarks der ersten Australien-Runden
An der Spitze wechseln sich in den ersten 20 Minuten Max Verstappen, Charles Leclerc und jetzt auch Isack Hadjar ab. Unscheinbar bis jetzt Mercedes, konstant über eine halbe Sekunde zurück. Keiner der McLaren hat eine Zeit gefahren, Norris meldet nach einer Installationsrunde jetzt aber besseres Gefühl beim Schalten. Audi hat bis jetzt gewartet, ehe Gabriel Bortoleto die erste offizielle Zeit einer Audi-PU in der Formel 1 fährt, jetzt ist er Elfter.
McLaren-Probleme halten an
Piastri mag zwar fahren, doch er schwört am Funk: "Irgendwas stimmt hier mit der Leistungsabgabe nicht." Lando Norris kommt jetzt an die Box, weil auch er ein Motorproblem verortet. Keine Problem haben die Red Bulls, Verstappen gleich einmal erster Mann in den 1:22ern.
VSC: Alonso kaputt, Piastri mit Schreck, Lindblad rollt aus
Die neuen Power Units sorgen in den ersten drei Minuten schon bei mehr Autos für Problemen als an so manchem Test-Tag ... Fernando Alonso fährt gar nicht los, weil Honda ein Motor-Problem gefunden hat. Startverbot für ihn in FP1. Draußen auf der Strecke rollt Oscar Piastri herum, im Leerlauf. Erst nach einer halben Minute findet er wieder Vortrieb. Und schon rollt am Boxenausgang Arvid Lindblads Racing Bull aus und muss unter einem kurzen Virtuellen Safety Car zurück an die Box geschoben werden.
GRÜN: Das erste Training beginnt
Die ersten 60 Minuten laufen! Erster Fahrer auf der Strecke? Nico Hülkenberg im Audi, aber fast jeder folgt ihm direkt raus auf die Strecke. Wir melden absolut perfekte Traum-Bedingungen. 20,5 Grad Lufttemperatur, 33,9 Grad Streckentemperatur, strahlender Sonnenschein.
LIVE: Das erste Training der Formel 1 2026 startet
Bei uns läuft alles dafür nach dem bekannten Schema ab: Wir bieten ganz oben eingebettet Live-Kommentar, Zeiten und Positionen jeder Session. Darunter gibt es zusätzliche Infos, erste Bilder und dergleichen.
Wichtigste News vor der Formel 1 in Australien
Erstes Training heißt: Wir wissen noch fast gar nichts. Das ist das Schöne an diesen Australien-Freitagen! Also, wir wissen fast gar nichts. Was wir wissen: Aston Martin steckt tief, sehr tief in der Sch... - jedenfalls, das Auto dürfte keine 25 Runden am Stück schaffen, ehe der Honda-Motor entweder sich selbst, das Chassis oder die Fahrer in den Wahnsinn vibriert. Der Tag heute wird für Aston Martin und Honda also erst einmal auch ein System-Check sein. Wie viel besser sind die letzten Änderungen, die Honda aus Japan hergeflogen hat?
Die wichtigsten Infos zur neuen Formel 1 2026
Letzte Chance, sich noch einmal mit den Basics der neuen Formel 1 vertraut zu machen. Straigt Mode, Corner Mode, Overtake, alle Begrifflichkeiten klar? Wenn nicht, dann zack-zack noch einmal den oberhalb verlinkten Artikel durchchecken. Und dann schnell wieder hierher zurück, in 20 Minuten geht es los!
Es ist so weit - die Formel 1 2026 geht los!
Einen wunderschönen guten Morgen, liebe Formel-1-Fans. Gratulation an alle, die live dabei sind und sich das erste Training der neuen Ära nicht entgehen lassen wollen - auch nicht um 02:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Da geht es nämlich mit den ersten 60 Minuten der Saison 2026 heute los. Wir lassen uns das sicher nicht entgehen. Ready? Ready. Anschnallen.
07:12 UhrIm Live-Ticker gibt es jetzt noch die wichtigsten Stimmen nach dem ersten Tag der F1-Saison. Wir sind auch morgen wieder für euch da. Damit guten Morgen und auf Wiedersehen!
07:10 UhrDa war es mit dem ersten Tag der Formel-1-Saison 2026. Morgen geht es in aller Frühe um 02:30 Uhr weiter mit dem dritten Freien Training, um 06:00 Uhr geht es dann in die Entscheidung um die erste Pole-Position des Jahres.
07:05 UhrAudi kommt in FP2 mit P12 und P14 nicht ganz so gut weg wie im FP1. Dazwischen ist Lawson. Von P15 bis P18 wechselt sich Williams mit Alpine ab, dann ist das Cadillac-Sandwich mit der Aston-Martin-Füllung.
07:03 UhrErst danach reiht sich der amtierende Weltmeister ein. Auf Norris' Fersen ist Arvid Lindblad im Racing Bulls, Isack Hadjar folgt. Auf Platz 10 und 11 reihen sich die Haas-Piloten Ocon und Bearman ein.
07:02 UhrEnde von FP2 und die Hackordnung sieht anders aus als noch beim ersten Training. Diesmal sind Oscar Piastri und Mercedes in Führung. Dahinter folgen die Ferraris und Max Verstappen.
07:01 UhrDer letzte Ausritt geht an Charles Leclerc. In Kurve drei steht sein linkes Vorderrad und er geht die gleiche Route durch den Kies, wie auch sein Teamkollege früher.
07:00 UhrAuch Carlos Sainz konnte die letzten Minuten des FP2 nicht miterleben, weil Williams Probleme bei seinem FW48 erkannte.
06:59 UhrCadillac vermutet ein Problem bei der Hydraulik. Die finale Diagnose kann erst gestellt werden, wenn das Auto wieder in der Garage ist.
06:57 UhrWieder grüne Flagge und Isack Hadjar nutzt die Chance, um sich die Tribünen vor der finalen Kurve genauer anzuschauen. Er verbremst sich und muss über die Wiese ausweichen.
06:56 UhrSein Renningenieur funkt ihm: "Stopp das Auto, wir haben ein Problem." Spezifischer wird es nicht. Perez war einen Großteil der Session in der Box, weil es ein Sensorproblem bei seinem Auto gab.
06:55 UhrSergio Perez ist nur kurz auf die Strecke gefahren, doch muss schon wieder anhalten. Er hat seinen Cadillac nach Kurve elf im Gras geparkt. Ein virtuelles Safety Car wird ausgerufen.
06:54 UhrGelbe Flagge!
06:53 UhrJetzt kommt Max Verstappen an die Box, er wird wohl nicht mehr an der Session teilnehmen.
06:53 UhrHurra! Fernando Alonso hat zwölf Runden geschafft! Ihm fehlen zwar über fünf Sekunden auf die Bestzeit, aber bei Aston Martin muss man die kleinen Siege feiern.
06:52 UhrCharles Leclerc verbremst sich leicht in Kurve eins und benutzt seinen SF-26 als überteuerten Rasenmäher.