Formel 1

Formel 1 Frankreich 2018: Der Donnerstag in der Ticker-Nachlese

Die Formel 1 kehrt 2018 nach Frankreich zurück! Am Donnerstag begann das Wochenende in Paul Ricard, unter anderem mit Alonso in der Pressekonferenz.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

20:15 Uhr
Schluss für heute
Damit beenden wir heute den Live-Ticker und verabschieden uns in den Abend. Morgen geht es weiter mit den Trainings zum Frankreich-GP, um 12:00 Uhr startet FP1. Alle weiteren Termine findet ihr im hier verlinkten Zeitplan.

20:03 Uhr
Bilder vom Donnerstag
Zum Abschluss erinnern wir noch an unsere Bildergalerie - hier gibt es alle Bilder vom Donnerstag, von Track-Walk bis Pressekonferenz ist da alles dabei.

19:57 Uhr
Steiner zum Fußball
Medien-Runden mit Günther Steiner sind immer lustig - heute ging es gleich mit der Fußball-WM los. "Was schaust du so ernst?", wird Christian von ihm gefragt. "Nur weil Deutschland gegen Mexiko verloren hat?" Natürlich nicht! Sondern weil Christian gleich darauf mit einer Frage zu den Pirelli-Reifen mit der dünneren Lauffläche in die Medien-Runde startete. Wir sind ja professionell hier.

19:51 Uhr
Gasly über Frankreich-GP
Mehr als nur ein bisschen freut sich Pierre Gasly, dass sein Heimrennen wieder zurück im Kalender ist: "Der Sport war schon immer ein Teil unserer Kultur, es gibt ein französisches Team und drei französische Fahrer." Er selbst freut sich, dass auf dem Circuit Paul Ricard gefahren wird: "Das ist eine Strecke, auf der es mir immer gut gegangen ist, ich habe entweder gewonnen oder bin zumindest aufs Podium gekommen, ich mag sie wirklich und hoffe dass wir ein gutes Ergebnis hier einfahren können."

Pierre Gasly beim Track-Walk in Frankreich - Foto: Sutton

19:46 Uhr
Haas-Upgrades
Davon gab es schon vor diesem Wochenende welche, aber in Kanada keine Punkte. Mehr Pech als Problem, glaubt Günther Steiner: "Die Daten zeigten uns genau, was die Upgrades in Kanada gemacht haben. Wir haben die Bestätigung erhalten, dass sie funktionieren." Romain Grosjean hätte ohne Motor- und Murmeltierprobleme gut Punkte damit machen können. "Romain war sehr glücklich über die Upgrades", so Steiner weiter. "Auf jeden Fall sollten Frankreich und die folgenden Rennen besser zeigen, was die Upgrades wirklich können."

19:40 Uhr
Mittelfeld: Eng
Einmal erwähnen wir es auch heute. Ja, das Mittelfeld ist eng. Ein Opfer dessen wurde in Kanada Sergio Perez: "Ich will unseren Speed in ordentliche Punkte umsetzen. Ich denke wir haben jetzt ein Auto, mit dem wir auf den meisten Strecken um Punkte kämpfen können." Entsprechend erfreut ist er über die Performance des Teams, auch wenn er mit sich selbst nicht ganz zufrieden ist: "Wir haben in der letzten Zeit einiges an Fortschritt gemacht, und ich habe immer gesagt, dass dieses Team sehr gut darin ist, ein Auto während der Saison zu entwickeln." Allerdings mangelt es bei Force India weiterhin an Geld - wie wirkt sich das auf die Upgrade-Situation aus?

19:33 Uhr
Quiz
Wer will, kann sich auch noch bei unserem Quiz zur Geschichte des Frankreich-GPs versuchen.

19:28 Uhr
Ferrari in Frankreich
Wie steht es denn so um Rekorde beim Frankreich-GP? Michael Schumacher hält die meisten Siege, hat die aber alle in Magny-Cours gefeiert. 8 Stück waren es. Die meisten Siege als Hersteller hat Ferrari gefeiert, unglaubliche 17. Nur zwei davon kamen aber in Paul Ricard: durch die Legenden Lauda und Prost.

19:20 Uhr
Brennpunkte in Frankreich
Was gibt es sonst noch so in Frankreich zu beachten? Die wichtigsten Brennpunkte gibt es zusammengefasst im Video.

Formel 1 2018: Brennpunkte vor dem Frankreich GP: (07:30 Min.)

19:15 Uhr
Wind in Frankreich
2018 hatten wir in der Formel 1 schon ein paar mal Probleme mit dem Wind, und auf dem Circuit Paul Ricard ist der natürlich ein Problem. Nicht umsonst ist die Gerade nach dem Mistral-Wind benannt, denn der bläst vom Meer aus rein. "Es kann sehr windig sein in Paul Ricard", bestätigt Brendon Hartley, "mit dem Mistral-Wind, nach dem die lange Gerade benannt wurde. Das kann ein großer Faktor sein in der Formel 1, und eine Herausforderung für dich hinter dem Lenkrad."

19:08 Uhr
Hülkenberg verfährt sich
Nico Hülkenberg wird bei Renault auf jeden Fall diese Orientierungs-Trainings brauchen. Heute meinte er schon, dass er im Simulator oft nicht einmal wusste, welche Streckenvariante er fahren musste. Irgendwie aber verständlich: Immerhin gibt es theoretisch 167 Möglichkeiten, auf dem Circuit Paul Ricard im Kreis zu fahren. Und die Auslaufzonen sehen schon alle verdammt ähnlich aus.

19:03 Uhr
Freitag in Frankreich wichtig
Ohne echte Daten von der Strecke werden die Freitags-Trainings in Paul Ricard entsprechend wichtig. "Ein paar Teams werden in den ersten Trainings vielleicht mehr fahren, um die Renn-Linien, Setup-Anforderungen und das Reifenverhalten zu verstehen", meint Renaults Chef-Renningenieur Ciaron Pilbeam. "Außerdem kann der Wind hier ein Faktor sein, also experimentieren ein paar Teams hier vielleicht mit verschiedenen Abtriebs-Einstellungen, während sie den besten Kompromiss zwischen Top-Speed, Kurvengeschwindigkeit und Bremsleistung suchen."

18:57 Uhr
Wolff zu Paul Ricard
"Das Rennen in Frankreich dürfte interessant werden", folgert Toto Wollf im Hinblick auf die relative Unberechenbarkeit einer neuen Strecke. "Wir fahren nicht oft auf einer Rennstrecke, zu der wir wenige bis gar keine Daten vorliegen haben. Das gestaltet die Vorbereitung auf das Rennwochenende etwas kniffliger als normal und sorgt mit einer Unbekannten für eine noch größere Herausforderung." Mercedes bietet jedenfalls eine Zusammenfassung zur Strecke an: Es geht eher um Abtrieb, denn die Geraden sind letztendlich relativ kurz, dafür gibt es viele langgezogene Kurven.

18:52 Uhr
Strecken-Beschreibung
Christian ist wieder zurück von der Fahrer-, pardon, Journalistenparade und berichtet von der Strecke: "Ich wüsste nicht, wo ich lang fahren muss ... sieht alles gleich aus, kaum Referenzpunkte. Wird beim Zuschauen schon eine Herausforderung."

Der Circuit Paul Ricard in Frankreich - optisch anders als alle anderen Formel-1-Strecken - Foto: Sutton

18:47 Uhr
Hamilton mit Motorrad
Mit dem Simulator hat Lewis Hamilton die Strecke in Frankreich nicht getestet - aber den Streckenverlauf hat er trotzdem geübt: "Simulator fahre ich nicht! Ich bin die Strecke gestern Abend mit dem Motorrad abgefahren. Da habe ich gehofft, dass mich keiner erwischt, und glücklicherweise war da auch niemand." Klingt eher grenzwertig legal. Und beim Setup hilft es auch nicht wirklich.

18:42 Uhr
Neue Strecke - so bereitet man sich vor
Mercedes hat unter der Woche auch erklärt, wie sich ein Formel-1-Team auf eine neue Strecke vorbereitet. Wie zu erwarten ist das bei einem Top-Team eine höchst komplexe Angelegenheit: Streckenpläne erstellen (mit Laser-Scans), im Simulator dann alle möglichen Setups testen, bis man das Wichtigste weiß. Alles kann man aber nicht wissen, wie Mercedes erklärt: Die Fahrzeugbalance hängt immer zu sehr von den Reifen ab, und deren Zustand hängt von noch viel mehr Umweltfaktoren ab. Wirklich das Wochenende vorhersagen können sie also auch trotz Simulator nicht.

18:36 Uhr
Skulptur-Erklärung
Zur Aufklärung jetzt: Diese Skulptur ist tatsächlich Kunst. Und zwar vom französischen Pop-Art-Künstler Richard Orlinski. Davon gibt es sogar mehrere im F1-Fahrerlager an diesem Wochenende. Noch ein Detail am Rande: Orlinskis Kunst ist von Jeff Koons beeinflusst, der für BMW 2010 ein Art Car gestaltete, welches dann bei den 24 Stunden von Le Mans antrat. Damit schließt sich der Kreis dann also wieder, zurück zum Motorsport.

18:30 Uhr
Maskottchen in Frankreich?
Hat wer schon dieses riesige rote Skulptur-Ding, das in Paul Ricard rumsteht, gesehen? Heute hat es seinen Weg zur Boxenausfahrt gefunden und erntet dort immer wieder interessierte Blicke. Oder ist das vielleicht die Sieger-Trophäe für den Sonntag? Kriegt man dann nur schwer wieder vom Podium runter, und in den Trophäenkasten passt sie auch nicht wirklich.

Kunst beim Frankreich-GP der Formel 1 - Foto: Sutton

18:23 Uhr
Journalisten-Parade
Der Medien-Tag endet so, wie er eigentlich immer enden sollte: Mit einer Medien-Parade! Ja, hier dürfen heute die Journalisten auf den Truck, der sonst für die Fahrerparade genommen wird. Dann gibt es einen kleinen Ausflug, natürlich ist Christian auch dabei.

Redakteur Christian Menath auf dem Fahrerparaden-Truck in Frankreich - Foto: Motorsport-Magazin.com

18:15 Uhr
Triple Header? Mir egal
Wer hat getippt, dass das von Kimi Räikkönen kommt? Stimmt natürlich. "Wir hatten nie drei? Ich zähle nicht", winkt Räikkönen ab. "Es ist ja immerhin in Europa, also recht nah. Das macht uns als Fahrer nichts." Wie seine Kollegen erinnert Kimi aber auch an die Belastung für die Teams: "Alles zu packen und zu verschicken, das ist nicht leicht für sie. Als Fahrer ändert das nichts, es ist schön, zum nächsten Rennen zu fahren. Für die Teams ist es aber eine große Anstrengung."

18:07 Uhr
Mercedes besorgt
Wer schon besorgt ist, ist Mercedes. Kommt das eigentlich schon für Kanada angekündigte Motor-Upgrade endlich in Frankreich? Scheint gar nicht mehr so sicher zu sein ...

18:00 Uhr
Vettel unbesorgt
Wie gesagt wird Pirelli auch in Frankreich die dünneren Reifen bringen - jene, die beim Mercedes-Doppelsieg in Barcelona zum Einsatz kamen. Sebastian Vettel sieht das für Ferrari diesmal aber nicht als Problem.

17:51 Uhr
Le-Mans-Ergebnis
Wer Alonsos Le-Mans-Auftritt verpasst hat, kann sich alles zum Rennen am vergangenen Wochenende hier durchlesen. Da traten ja nicht nur Alonso, sondern noch viele andere Fahrer an - und Alonso teilt sich den Sieg auch mit seinen Teamkollegen Kazuki Nakajima und Sebastien Buemi. Damit haben wir ab diesem Wochenende drei Le-Mans-Sieger im Feld: Alonso, Nico Hülkenberg (2015) und Brendon Hartley (2017).

17:40 Uhr
Le Mans?
Da war an diesem Wochenende ja auch was - Fernando Alonso holte sich den Sieg mit Toyota. Damit hat er bei zwei WEC-Starts in 2018 zwei Siege geholt, während er in der Formel 1 weiterhin im Mittelfeld herumdümpelt. Kein Wunder, dass er immer wieder mal einen Job-Wechsel in den Raum wirft: IndyCar kam immer wieder auf, weil auch McLaren an der amerikanischen Rennserie Interesse zeigt.

Alonso auf dem Weg zur Triple-Crown: Die 24h von Le Mans 2018: (14:33 Min.)

17:35 Uhr
Frankreich-GP im Rückblick
Und wie sieht es mit der Geschichte des Frankreich-GPs aus? Zuletzt wurde der 2008 ausgetragen, damals in Magny Cours. Sonst waren aber schon viele Strecken dabei: Rouen, Reims, Clermont-Ferrand, Dijon, und sogar Le Mans.

17:25 Uhr
Geschichte von Paul Ricard
Zwischendurch mal ein kurzer Abriss zur Geschichte von Paul Ricard. Die Strecke wurde - Überraschung - von einem Herren namens Paul Ricard in Auftrag gegeben. Ricard hatte sein Geld mit der Produktion des französischen Pastis-Schnapses verdient. 1948 sponserte er schon die Tour de France, 1970 baute er sich seine Rennstrecke in Le Castellet, 1971 wurde dort das erste Rennen der Formel 1 ausgetragen.

17:15 Uhr
Stroll zu Paul Ricard
Jemand, der sich gar nicht auf den Frankreich-GP freut, ist Lance Stroll. Nicht nur, weil seine Erfolgsaussichten mit Williams auch an diesem Wochenende wohl eher dürftig sein werden. "Ich kennen die Strecke in Paul Ricard aus meiner Formel-3-Zeit", erklärt Stroll. "Da ging es ganz gut, aber wenn ich ehrlich bin dann kann ich nicht sagen, dass ich die Strecke mag. Es sind überall nur Auslaufzonen, davon bin ich kein Fan."

Lance Stroll am Donnerstag in Frankreich beim Track-Walk - Foto: Sutton

17:06 Uhr
Abkürzen in der Schikane
Wie gesagt wird die Mistral-Geraden durch eine Schikane unterbrochen - da ist natürlich Abkürzen möglich. Daher stellt Charlie Whiting in der ersten offiziellen Aussendung für das Frankreich-Wochenende klar: Jeder Fahrer, der in Kurve 8 (dem ersten Teil der Schikane) geradeaus fährt, muss um drei aufgestellte Absperrungen herumfahren. Und zwar links an der ersten vorbei, rechts an der zweiten und dann wieder links an der dritten. Kapiert?

16:56 Uhr
Strecken-Schaden?
Beim Track-Walk entdeckt: Offenbar gab es nach dem 6-Stunden-Rennen der Blancpain Endurance Series vor nicht einmal einem Monat Probleme mit dem Asphalt - stellenweise brach die Oberfläche auf. Das musste geflickt werden, daher die vielen kleinen andersfärbigen Asphalt-Flecken.

Die reparierte Strecke von Paul Ricard - Foto: Sutton

16:48 Uhr
Ricciardo zu Paul Ricard
"Was das Adrenalin betrifft, ist es diese Woche etwas gemütlicher als bei den letzten paar Strecken", meint Ricciardo. Anders als in Monaco und Montreal ist die Crash-Gefahr hier deutlich geringer. "Aber solange das Racing gut ist, dann macht das nichts, also hoffentlich schaffen wir die Balance", so Ricciardo weiter. "Es gibt hier ein paar lange technische Kurven, die sind nicht immer lustig, aber sie sind eine Herausforderung, und wenn du sie richtig erwischst, dann freust du dich."

16:37 Uhr
Verstappen: Alles OK
Nach dem Podium in Kanada sollte sich Max Verstappen mal aus der Schusslinie gebracht haben. Trotzdem - die Fragen gibt es noch immer.

16:27 Uhr
Track Limits
Wofür der Circuit Paul Ricard noch berühmt ist: Die nicht enden wollenden Auslaufzonen, mit wundervollen blauen Streifen. Alle anderen Rennserien, die hier fahren, haben immer mit den Track Limits zu kämpfen, bei der Formel 1 wird es kaum anders sein. Wahrscheinlich testet Sebastian Vettel deshalb heute gleich mal die Stabilität der Begrenzungs-Poller beim Track-Walk. Mach die bloß nicht hin, sonst gibt's sicher gleich eine Grid-Strafe!

Vettel testet die Streckenbegrenzung in Paul Ricard - Foto: Sutton

16:18 Uhr
Alonso zuversichtlich
Fernando Alonso gibt sich kurz zur Strecke in Paul Ricard: "Soweit wir wissen, wir es ein hartes Rennen für die Fahrer und die Autos, und das Setup wird eine technische Herausforderung." Außerdem ist er bezüglich der Überhol-Möglichkeiten ebenfalls optimistisch: "Es sieht so aus, als ob es ein paar Überholmöglichkeiten gibt, das sollte hoffentlich für ein unterhaltsames Rennen sorgen."

16:08 Uhr
Überholen in Paul Ricard?
Nach dem alles andere als überholreichen Kanada-GP stellt sich die Frage natürlich. Von der Strecken-Charakteristik her ist mal zur Vorsicht zu raten. Die lange Gerade ist weg, damit bleiben drei viel kürzere Geraden übrig. Das macht die Anbremszonen entsprechend kürzer. Dann ist überholen im schnellen Signes-Knick sowieso sehr schwer. Und zuallerletzt gibt es auf der Strecke einige langgezogene Kurven, dort können sich die Formel-1-Autos nur schwer folgen. Aber nicht vergessen: Wir kennen die Strecke im Renn-Betrieb noch nicht! Nicht gleich alles abschreiben.

15:57 Uhr
Paul Ricard allgemein
Die wichtigsten Punkte zum Circuit Paul Ricard: 1970 wurde die Strecke eröffnet, berühmt ist sie vor allem für die 1.8 Kilometer lange Mistral-Geraden, die in die ultraschnelle Signes-Rechtskurve übergeht. Die fährt die Formel 1 aber nicht - stattdessen wird die Variante gefahren, die die Mistral-Geraden mittels Schikane in zwei Teie unterteilt. Also nichts mit 1.8 Kilometer Vollgas und dann Vollgas in die Signes-Rechtskurve rein.

15:45 Uhr
Ricciardo-Vertrag
Die Geschichte ist zäh, heute haben wir die Gerüchte bezüglich McLaren hier auch schon mal erwähnt. Wie laufen die Verhandlungen, Daniel? Ricciardo hat in seiner Medien-Runde vorhin erste Einblicke gegeben.

15:40 Uhr
Hülkenberg fährt zu schnell
Neben den vier Herren aus der Pressekonferenz ist auch Nico Hülkenberg ein Kandidat für den berühmten siebten Platz. Da die Strecke in Le Castellet nicht allzu weit von Monaco weg ist, kam Hülkenberg mit dem Auto. In Frankreich kennt er sich schon aus: "Tempomat auf 180! Die schreiben ja an, wenn geblitzt wird. Wer hier geblitzt wird, sollte mal zum Optiker gehen."

15:35 Uhr
Schluss
Damit endet die Pressekonferenz für heute. Hier ist aber noch nicht Schluss - bis zum Abend gibt es alle weiteren News und Hintergründe zum Frankreich-GP weiter hier im Live-Ticker.

15:33 Uhr
Triple Header
Drei Rennen hintereinander, gut oder schlecht? "Ich glaube, ich mag es", antwortet Grosjean kurz angeboten. "Als Kind wollte ich an jedem Tag Rennen fahren", erklärt Ocon. Andererseits erinnert er sich auch an die Mechaniker, und will nicht, dass die überbelastet werden. Und Alonso ist das sowieso egal. "Ich hab neun hintereinander, also …", grinst er. Für ihn sind es wirklich neu Rennwochenenden hintereinander. Nach Le Mans, meint er heute, ist er so zu 90 Prozent wieder fit. Ein bisschen spürt er die Nachwirkungen eines 24-Stunden-Rennens noch.

15:30 Uhr
Wie gut ist Honda?
"Keine Ahnung", wehrt Alonso die Frage ab. Das wird ihn für immer und ewig verfolgen. "Was ich weiß, ist, dass das Renault-Motor hinten in unserem Auto ganz gut ist." Weil im letzten Jahr hatten sie keine Punkte, erinnert Alonso mal wieder.

15:28 Uhr
Alonso in IndyCar?
Muss natürlich wieder gefragt werden. "Ich weiß nicht", gibt Alonso zurück. "Wir müssen schauen, wie es weitergeht mit dem Fahrermarkt - auch bei ein paar der Top-Teams. Aber sicher, IndyCar mit der Chance auf die Triple Crown ist schon attraktiv."

15:26 Uhr
Red Bull und Honda
Ist Alonso davon überrascht? "Nein, um ehrlich zu sein. Was andere Teams machen, ist von außen schwer zu beurteilen. Ich freue mich für sie, für Honda. Das zeigt, dass sie hinter ihrem Formel-1-Programm stehen."

15:24 Uhr
Alonso zur Strecke
"Ich bin auch im Simulator hier nicht gefahren", stellt Alonso klar. "Zuletzt war ich 2003 oder so hier." Das hilft ihm aber nichts. "Natürlich kann ich mich an nichts mehr erinnern."

15:22 Uhr
Meinung zum Streckenlayout
"Es gibt ein paar Veränderungen, zum Beispiel einen neuen Asphalt. Wir werden sehen, wie sich das auf das Rennen auswirkt. Außerdem wurden die Formen der Kurven in 1 und 19 verändert", erinnert Esteban Ocon. "Es gibt ein paar Überholmöglichkeiten, es ist nur hart, anderen Autos zu folgen", schließt sich Gasly an. "Ich will kein Pessimist sein, bin normal ein Optimist. Aber ich denke, wir sollten bis zum Sonntag abwarten."

15:14 Uhr
Alonso und Triple Crown
Mit dem Le-Mans-Sieg hat Alonso 2 der 3 Rennen in der Triple Crown des Motorsports gewonnen, nur Indianapolis fehlt ihm noch. Ob er schon im nächsten Jahr dort wieder antreten wird, das kann er allerdings noch nicht sagen. Mal abwarten.

15:12 Uhr
Platz 7
Alonso war in Le Mans ganz vorne dabei, hier geht es für ihn nur mehr um Platz 7. "Du weißt wie Formel 1 funktioniert, deine Ziele, deine bestmöglichen Positionen", zuckt Alonso mit den Schultern. "Wir sind alle optimistisch mit den Upgrades, und dann findest du raus das alle anderen gleich schnell entwickeln."

15:09 Uhr
Ocon über Force India
"In Monaco haben wir wirklich einen Schritt nach vorne gemacht", meint Esteban Ocon. "Ich denke, wir haben jetzt das Auto, um uns gut zu qualifizieren und vorne im Mittelfeld mitkämpfen zu können."

15:07 Uhr
Ocon zum Frankreich-GP
"Als ich zuletzt hier gesessen bin, waren es viel weniger Leute", grinst Esteban Ocon. Er erinnert sich gleich zurück an seinen letzten Sieg, der war nämlich genau hier in der Formel Renault.

15:05 Uhr
Pressekonferenz beginnt
Die französischen Fahrer dürfen sich zuerst einmal über die Rückkehr des Frankreich-GPs freuen.

15:03 Uhr
Gleich: Pressekonferenz
In Frankreich folgt jetzt die Pressekonferenz mit Fernando Alonso und dem Franzosen-Trio Gasly, Grosjean und Ocon.

14:51 Uhr
Bringt Erfahrung in Frankreich was?
Kevin Magnussen ist einer der Fahrer, die hier schon in der Formel Renault angetreten sind. "Es wird im Formel-1-Auto etwas anders sein, aber ich kenne zumindest die Strecke - wie die Kurven verlaufen, Bremspunkte und so. Ich glaube nicht, dass es allzu lange dauern sollte, bis ich mich im Formel-1-Auto angepasst haben", vermutet Magnussen.

14:43 Uhr
Erfahrene Paul-Ricard-Fahrer
Wie schon angedeutet - die Formel 1 ist hier zwar seit 1990 nicht mehr gefahren, aber viele Fahrer waren sehr wohl schon mal hier. Ferrari, Mercedes, Red Bull und McLaren fuhren hier schon Reifen-Tests für Pirelli. Außerdem testet die WEC, die Langstrecken-WM, hier immer zu Saisonbeginn, und viele andere Rennserien fahren hier. In Paul Ricard siegreich waren schon: Carlos Sainz, er gewann zwei Mal in der Formel Renault 3.5. Magnussen gewann ebenfalls ein Formel Renault 3.5. Und Gasly, Ocon und Vandoorne können Siege im Formel Renault 2.0 Eurocup vorweisen.

14:35 Uhr
Paul-Ricard-Profis bei Pirelli
Pirelli kennt die Strecke in Paul Ricard eigentlich ganz gut - es ist keine komplett neue Strecke für sie, im Gegenteil. Hier fuhren sie schon Reifen-Tests für die Formel 1, und auch andere Pirelli-bereifte Rennserien fahren hier. Also meint Sportchef Mario Isola: "Gleichwohl haben wir aufgrund der Formel 1-Tests sowie der Erfahrungen aus dem GT-Rennsport – auf der Strecke fand kürzlich ein Rennen der Blancpain GT-Serie statt – eine Vorstellung davon, was uns erwartet: viel Grip bei geringer Degradation, ähnlich wie in Barcelona." Deshalb bringen sie eben auch die Reifen mit der dünneren Lauffläche.

14:24 Uhr
Dünnere Pirelli-Lauffläche
Wer erinnert sich noch an die Laufflächen-Geschichte von Pirelli? Diese besonderen Reifen mit einer um 0,4 Milimeter reduzierten Lauffläche sind in Frankreich wieder dabei, in Silverstone werden wir sie ebenfalls sehen. Noch einmal zur Erinnerung - die Reifen waren für Mercedes zwar ein Vorteil, aber Ferrari gab nach dem Barcelona-Test zu, dass es die richtige Entscheidung war. Wir haben gleich danach auch Pirelli-Chef Mario Isola dazu befragt:

14:10 Uhr
Pirelli-Mischungen
Ein Zwischenruf: Pirelli hat heute die Reifen-Mischungen für Belgien und Japan nominiert. Weitere Infos gibt es zusammengefasst hier:

14:05 Uhr
Neue Oberfläche
Der Circuit Paul Ricard wurde übrigens vor kurzem neu asphaltiert. Obwohl das natürlich für die Formel 1 nicht so relevant ist, die fuhr ja ohnehin schon seit 1990 hier nicht. Trotzdem - der neue Asphalt kann interessant werden. "Es war eine ziemlich einzigartige Strecke, was das Reifen-Leben anging", erklärt Brendon Hartley. Er fuhr hier schon zu seiner Sportwagen-Zeit zuerst Rennen in der ELMS, dann Tests für Porsche. Hartley weiter: "Es ging sehr, sehr stark auf den linken Vorderreifen, dieser Faktor hat sich aufgrund der neuen Oberfläche womöglich etwas verändert."

13:55 Uhr
Wetter
Im Zelt wäre es sicher schön warm gewesen. Bei klarem Himmel bewegen wir uns im Moment so im 30-Grad-Bereich, das gibt sicher auch eine ordentliche Streckentemperatur. So soll es aber nicht das ganze Wochenende bleiben, für Samstag gibt es schon die erste Chance auf Regen. Den ganzen Wetterbericht gibt es hier:

13:43 Uhr
Wetter
Die gute Nachricht für Grosjean übrigens: Sein Kanada-Motor, der sich zu Qualifying-Beginn in Rauch aufgelöst zu haben schien, ist doch kein Fall für die Tonne.

13:31 Uhr
Jetpack? Hätten wir auch gerne
Weil das Media Center hier nicht im Fahrerlager ist. Also ist es jedes Mal eine kleine Wanderung zurück ins Zentrum des Frankreich-GPs. Aber beschweren wir uns mal nicht: Im ursprünglichen Plan war ein Zelt vorgesehen gewesen! Netterweise wurde noch einmal ordentlich Geld in die Hand genommen und auf die Garagen am Boxenausgang eine Etage draufgebaut. Da sitzen jetzt die Medien drinnen.

13:23 Uhr
Jetpack über Paul Ricard
Das gab es heute auch schon - der Donnerstag in Frankreich bietet mal richtig Action! Hoffentlich fällt der nicht auf die Haas-Box und macht ihr Ersatzteil-Lager kaputt oder so. Zu ihrem Glück würde so was ja passen.

Erwischt - ein Mann im Himmmel über Frankreich - Foto: Motorsport-Magazin.com

13:15 Uhr
Haas im Teile-Notstand?
Wie sieht es denn mit den Ersatzteilen bei Haas aus? Nach Kanada waren sie ja besorgt - der Murmeltier-Abschuss hatte nicht geholfen. Jetzt kommen auch noch drei Wochenenden hintereinander. "Wir sind eigentlich gar nicht in so einer schlechten Position", erklärt Günther Steiner. "Es ist noch immer eng, mit den drei Rennen in drei Wochen, da kannst du einfach nicht mit der Produktion aufholen. Zum Glück war der Schaden in Kanada nicht so schlimm, außer dem Murmeltier natürlich." Solange Grosjean und Magnussen jetzt nicht alles und jeden abräumen, sollten danach wieder genügend Teile vorhanden sein.

13:04 Uhr
Haas-Crashes
Wer sich übrigens erinnert: Der Murmeltier-Crash von Grosjean in Kanada war nicht der erste bizarre Crash von Haas in der jüngeren Vergangenheit. 2017 kollidierte der Franzose beim Malaysia-GP mit einem Kanaldeckel. Über den Schaden, so Teamchef Steiner, wird noch immer verhandelt, aber es bahnt sich ein Ende an. Gibt es auch Geld für das Murmeltier in Kanada? "Nein, da gibt es keine Kompensation, was willst du da machen?", winkt Steiner ab. "Das arme Tier hat es eh mit seinem Leben bezahlt."

12:55 Uhr
Haas-Fahrerentscheidung
Bedeutet Grosjeans Saison des Grauens möglicherweise sogar ein Ende seiner Karriere bei Haas? Günther Steiner winkt erst mal ab: Er und Teambesitzer Gene Haas haben sich geeinigt, vor der Sommerpause nicht über die Fahrer für 2019 zu sprechen. Also jetzt die ideale Gelegenheit für Grosjean, bei seinem Heim-GP an diesem Wochenende seine ersten Punkte zu holen.

12:48 Uhr
Haas auf und ab
Während bei McLaren die Tendenz in Kanada stark nach unten zeigte, hat Haas eher Problem mit Konstanz. Pech. Was auch immer. Von doppelt verhauten Boxenstopps bis zum Überfahren eines Murmeltiers hatten die schon alles. Romain Grosjean ist so ziemlich alles passiert. Nein, etwas fehlt da noch, oder? Ja, richtig - Punkte! Der Klub der Punktelosen ist exklusiv, nur Grosjean und Sirotkin sind dabei. Auf die Frage, wie sie den Franzosen denn da noch bei Laune halten, scherzt Günther Steiner: "Wir haben diesen Frankreich-GP hier für ihn organisiert."

12:40 Uhr
McLaren mit Problemen
Die McLaren-Leistung war in Kanada aber auch ein Problem - es ging nicht nur um technische Probleme. "Wir haben hart daran gearbeitet, die Performance-Probleme von Kanada zu verstehen, hoffentlich können wir in Frankreich eine repräsentativere Leistung zeigen", führt Eric Boullier weiter aus. Zumindest hat sich Fernando Alonso von allem Übel mit einem Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans ablenken können.

12:33 Uhr
McLaren ohne Honda
Honda hat sich damit für 2019 wieder ein Top-Team in der Formel 1 geangelt. Gut, man kann jetzt über 'wieder' streiten, wenn wir uns die McLaren-Performance nach dem Wechsel zu Renault ansehen. Dort läuft es auch mit neuem Motor nicht - weit hinter der Renault-Benchmark Red Bull, und jetzt sind auch noch die technischen Probleme zurück. "Unser Fokus muss zuallererst auf der Zuverlässigkeit liegen, nachdem wir jetzt eine Serie an Ausfällen hatten", meint Teamchef Eric Boullier.

12:20 Uhr
Red Bull Honda
Wahrscheinlich stellt sich für Ricciardo auch die Frage, ob es die neue Partnerschaft zwischen Red Bull und Honda wirklich schon bald bringt. Einen Überblick zu der neuen Partnerschaft zwischen Red Bull und Honda bieten wir euch gleich einmal hier in diesem Video:

Formel 1 2019: Red Bull mit Honda zur WM?: (17:11 Min.)

12:14 Uhr
Ricciardo-Gerüchte
Inzwischen gehen die Transfer-Gerüchte um Daniel Ricciardo in die nächste Runde. Heute macht gerade ein Zitat von Red-Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko die Runde, das in einem Interview mit Auto Bild gefallen ist: "Unser Daniel Ricciardo ist gerade die Königsfigur auf dem Transfermarkt, McLaren bietet ihm jede Woche mehr, aber gewisse Leute bei Mercedes wollen ihn unbedingt im Team haben." Aber bestätigte Informationen zu Ricciardos Zukunft sind weiterhin spärlich. Die Entscheidung naht aber - jetzt weiß Ricciardo zumindest, mit welchen Motoren er 2018 rechnen kann. Sprich Honda bei Red Bull, Renault bei McLaren.

11:58 Uhr
Technischer Defekt
Für uns ist der Kampf auch noch nicht vorbei: Nach einer Stunde Stau muss sich Christian im Media Center jetzt mit einem technischen Defekt herumschlagen - kein Strom auf dem Sitzplatz. Die Strecken-Techniker sind sofort zur Stelle und zerlegen den Platz in alle Einzelteile. Aber gute Nachrichten: Sie haben den Fehler gleich gefunden, jetzt ist alles zusammengebaut und funktioniert wieder.

Defekte im Media Center von Paul Ricard - Foto: Motorsport-Magazin.com

11:50 Uhr
Track-Walk
Hier sehen wir zum Beispiel Charles Leclerc und sein Sauber-Team beim Track-Walk, wie sie sich einen höchst spannenden kleinen Flecken Asphalt ansehen. Kann allen Unterschied der Welt machen.

Charles Leclerc und Sauber-Gefolge beim Track-Walk in Frankreich - Foto: Sutton

11:45 Uhr
Schul-Ausflug
Außerdem sind heute massenweise Schulklassen auf dem Circuit Paul Ricard zu Gast. Ein Ausflug zur Formel 1 als Sommer-Wandertag kann schon was. Ehrlich, hier sind massenweise Kinder per Bus angekommen, jetzt haben sie sich auf die Tribünen verteilt. Dort können sie sich den Track-Walk geben, der jetzt gerade läuft. Wichtig für alle Fahrer, sich die Strecke hier mal anzuschauen, schließlich sind sie fast alle noch nie hier gefahren.

11:40 Uhr
Auch wir sind da
Inzwischen hat es auch Motorsport-Magazin.com-Redakteur Christian Menath an die Strecke geschafft, die letzten fünf Kilometer mussten im Schrittempo zurückgelegt werden. Das dauerte, dauerte, dauerte … eine starke Stunde. Ein Klassiker beim Circuit Paul Ricard, wie Christian von den französischen Kollegen erfährt: "Bei jedem Rennen gibt es hier Chaos." Und die sind nicht einmal annähernd so populär wie die Formel 1. Ab morgen gibt es eine spezielle Linie für Formel-1-Personal, aber ob die hilft? Da sind alle ziemlich skeptisch.

Christian im Stau vor dem Circuit Paul Ricard - Foto: Motorsport-Magazin.com

11:35 Uhr
Heute: Pressekonferenz
Der einzige Fix-Termin heute ist die Pressekonferenz um 15:00 Uhr. Dort werden sich in Frankreich natürlich mal die drei Franzosen des Starterfeldes zeigen, mit Gasly, Grosjean und Ocon. Als vierter Mann wird Fernando Alonso reingesetzt - wenig überraschend, hat er doch am letzten Wochenende die 24 Stunden von Le Mans gemeinsam mit Sebastien Buemi und Kazuki Nakajima gewonnen.

11:30 Uhr
Bonjour aus Frankreich!
Die Formel 1 ist zurück in Frankreich! Heute beginnt das F1-Wochenende auf dem Circuit Paul Ricard. Wie immer ist am Donnerstag Medien-Tag, alle Teams veranstalten ihre Interview-Termine vor dem Wochenende. Um 15:00 Uhr steht dann die Pressekonferenz an. Alle News und Infos gibt es hier live im Ticker, und den weiteren Zeitplan für das Frankreich-Wochenende findet ihr unten verlinkt.


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