WEC 2026 Starterfeld News-Ticker: Fahrer, Teams, Hersteller - Wer kommt, wer geht?
Silly Season in der WEC! Wechsel und Gerüchte am laufenden Band. Wir zeigen im News-Ticker, was sich auf dem Transfermarkt der Langstrecken-Weltmeisterschaft tut.
Robert Seiwert
Robert SeiwertRessortleiter | Motorsport
Robert schrieb schon vor seiner MSM-Zeit für Sport-Fachmedien. Berichtet seit 2011 über DTM, Daytona, Le Mans und Co. direkt von der Rennstrecke.MEHR
Wer fährt wo? Alle Transfermarkt-News zur WEC-Saison 2026, Foto: IMAGO/PsnewZ
Silly Season in der Langstrecken-Weltmeisterschaft! Der Ausstieg von Porsche und bevorstehenden Einstiege von Genesis Magma Racing (2026) sowie Ford und McLaren (beide 2027) haben den Transfermarkt in der WEC auf den Kopf gestellt. Motorsport-Magazin.com hält euch hier im News-Ticker zu allen offiziellen Bekanntgaben und den heißesten Gerüchten rund um das Starterfeld auf dem Laufenden.
Die WEC-Saison 2026 beginnt am 28. März mit dem Auftakt in Katar. Der Rennkalender umfasst acht Rennwochenenden, darunter die 24 Stunden von Le Mans (13.-14. Juni 2026) als absolutes Highlight. Ein Rennen in Deutschland fehlt weiterhin.
Ferrari ist WEC-Weltmeister 2025! Porsche-Klatsche zum Abschied (19:51 Min.)
WEC 2026 Starterfeld: Hersteller, Teams und bestätigte Fahrer
Team
Bestätigte Fahrer 2026
Ferrari
TBA
Toyota
Kamui Kobayashi, Nyck de Vries, Mike Conway, Sebastien Buemi, Brendon Hartley, Ryo Hirakawa
Cadillac
Jack Aitken, Earl Bamber, Sebastien Bourdais, Will Stevens, Alex Lynn, Norman Nato
BMW
Kevin Magnussen/Raffaele Marciello/Dries Vanthoor (#15), Robin Frijns/Rene Rast/Sheldon van der Linde (#20)
Alpine
Antonio Felix da Costa
Peugeot
Nick Cassidy, Theo Pourchaire, Stoffel Vandoorne, Loic Duval, Paul Di Resta, Malthe Jakobsen
Aston Martin
TBA
Genesis (Hyundai)
Andre Lotterer, Pipo Derani, Daniel Juncadella, Mathys Jaubert, Mathieu Jaminet, Paul-Loup Chatin
AF Corse-Ferrari
TBA
BMW enthüllt komplettes Lineup
BMW präsentiert alle Fahrer für die WEC und setzt in den beiden Prototypen auf Konstanz: Kevin Magnussen/Raffaele Marciello/Dries Vanthoor teilen sich wie in der Vorsaison den #15 BMW M Hybrid. Im #20 Schwesterauto wechseln sind Robin Frijns/Rene Rast/Sheldon van der Linde am Steuer ab. Beim IMSA-Aufgebot der Münchner kommt es unterdessen zu einer Änderung – welcher, erfährst du in diesem Artikel:
Iron-Dames-Porsche ist raus
Der pinke Iron-Dames-Porsche zählt 2026 nicht mehr zum Starterfeld in der LMGT3-Klasse der WEC. Das Team um Rahel Frey, Michelle Gatting und Celia Martin, das zuletzt einen von Manthey eingesetzten Porsche 911 GT3 R fuhr, gab das Aus via Social Media bekannt. Alle Hintergründe liest du in diesem Artikel:
Porsche-Weltmeister nach WEC-Aus in IMSA
Porsche ist zwar raus aus der WEC, aber in der IMSA geht es weiter – mit drei Fahrern, die zuletzt in der Langstrecken-WM am Start waren: Die Champions von 2024, Kevin Estre und Laurens Vanthoor, teilen sich 2026 einen Porsche in den USA. Ebenso wechselt der Franzose Julien Andlauer als neuer Stammfahrer in die IMSA. Das komplette Porsche-Aufgebot inklusive eines deutschen Nachwuchstalents lest ihr in diesem Artikel:
Peugeot ernennt Ersatzfahrer für 2026
Die sechs Peugeot-Fahrer für 2026 waren bereits bekannt. Jetzt haben die Franzosen auch ihre Ersatzfahrer bekanntgegeben: Neben dem ehemaligen Stammfahrer Jean-Eric Vergne stößt Alex Quinn neu zum Team. Der 24-jährige Brite durfte den Peugeot 9X8 bereits beim Rookie-Test in Bahrain ausprobieren. Vergne soll 2027 als Einsatzfahrer zurückkehren und fokussiert sich zunächst auf sein Formel-E-Engagement mit Neueinsteiger Citroen sowie die Entwicklung der künftigen FE- und WEC-Boliden des Stellantis-Konzerns. In welcher Kombination die sechs Piloten 2026 an den Start gehen, will Peugeot erst zu Beginn des neuen Jahres kommunizieren.
Mick Schumacher wechselt in IndyCar-Serie
Mick Schumacher verlässt die WEC sowie das Alpine-Team nach zwei Jahren und wechselt zu den Indycars. In der Saison 2026 geht der 26-Jährige erstmals für das US-Team RLL an den Start. Schumacher bestreitet die komplette Saison mit 17 Rennen inklusive der Ovalkurse und dem legendären Indy 500. Ein Doppelprogramm bestehend aus IndyCar und WEC schloss Mick für 2026 aus.
Mick Schumacher verlässt Alpine
Es hatte sich angedeutet, jetzt steht es offiziell fest: Mick Schumacher verlässt Alpine nach zwei gemeinsamen Jahren in der WEC. Die Entscheidung teilte der 26-Jährige in den sozialen Medien mit und bedankte sich beim französischen Hersteller. Wo seine Zukunft liegt, ließ Schumacher zunächst offen. Er steht vor dem Wechsel in die US-amerikanische IndyCar-Serie, nachdem er von einem privaten Test in Indianapolis begeistert war.
Genesis Magma Racing bedient sich bei Konkurrenz
Genesis Magma Racing bedient sich für den WEC-Einstieg bei der Konkurrenz: IMSA-Champion Mathieu Jaminet kommt von Porsche und Fuji-Sieger Paul-Loup Chatin von Alpine. Mit den beiden erfahrenen Neuzugängen aus Frankreich steht das Lineup der Koreaner: Bereits bestätigt wurden Andre Lotterer, Pipo Derani, Daniel Juncadella und Mathys Jaubert. Die Britin Jamie Chadwick reist als Ersatzfahrerin mit zu den Rennen.
Bleibt Le-Mans-Sieger Robert Kubica in der WEC?
Beim Saisonfinale in Bahrain machten Gerüchte die Runde, dass Robert Kubica womöglich 2026 nicht in die WEC zurückkehrt. Der Pole, der dieses Jahr mit dem privaten AF-Corse-Ferrari die 24 Stunden von Le Mans und die Vize-Weltmeisterschaft in der Fahrer-Wertung gewonnen hat, ließ seine Zukunft zunächst offen. "Es ist noch nichts entschieden", sagte Kubica bei Endurance24. "Ich habe immer gesagt, dass ich die Saison beende, dann einen Reset mache und so bald wie möglich eine Entscheidung treffe."
Ex-Peugeot-Fahrer auf dem Weg zu McLaren?
Mikkel Jenson hatte sich vor dem Saisonfinale von Peugeot verabschiedet - mit zunächst unbekanntem Ziel. Jetzt verdichten sich die Anzeichen, dass der Däne bei McLaren anheuern wird und die Entwicklung des LMDh-Prototypen für den WEC-Einstieg 2027 mitgestalten soll. Grund: Jensen startet bei den 24 Stunden von Daytona im nächsten Januar erstmals für United Autosports in der LMP2-Klasse - also dem Team, das die McLaren-Prototypen in zwei Jahren in der Langstrecken-WM einsetzen wird.
Cadillac präsentiert Nachfolger von Jenson Button
Jota-Cadillac hat den Nachfolger von Jenson Button präsentiert, der seine Profi-Karriere beenden wird. Wenig überraschend fiel die Wahl auf Caddy-Werksfahrer Jack Aitken, der schon beim Rookie-Test in Bahrain zum Einsatz kam. Der Brite absolviert 2026 ein Prototypen-Doppelprogramm: WEC mit Jota-Cadillac, IMSA mit Action-Express-Cadillac. Beim Vollzeitdebüt in der WEC spannt Aitken mit Earl Bamber und Sebastien Bourdais zusammen. Das Schwesterauto bleibt mit Alex Lynn, Will Stevens und Norman Nato unverändert.
Toyota 2026 mit unverändertem Fahreraufgebot
Toyota nutzte den ersten Saisonsieg beim Finale in Bahrain, um sein Fahrer-Lineup für die WEC 2026 zu enthüllen. Die Japaner bleiben ihrer Konstanz treu und verzichten auf Änderungen auf den beiden Autos, die für nächstes Jahr ein größeres Aero-Update erhalten: Kamui Kobayashi, Nyck de Vries und Mike Conway teilen sich weiterhin den #7 Toyota, während sich auf der #8 Sebastien Buemi, Brendon Hartley und Ryo Hirakwa am Steuer abwechseln.
Toyota setzt bei seinen WEC-Fahrern auf Kontinuität, Foto: IMAGO/PsnewZ
Ferrari 2026 ohne Fahrerwechsel?
Ferrari hat die Fahrer für den WEC-Einsatz 2026 noch nicht offiziell bestätigt. Laut Sportwagenchef Antonello Coletta sind aber keine Änderungen geplant. Zuletzt verlängerten die Italiener den Vertrag mit James Calado. Damit verfügen alle sechs Hypercar-Piloten über gültige Verträge für nächstes Jahr: die neuen Weltmeister Antonio Giovinazzi, Alessandro Pier Guidi und Calado aus dem #51 Ferrari 499P sowie Miguel Molina, Antonio Fuoco und Nicklas Nielsen im #50 Schwesterauto. Die beiden Crews arbeiten seit Ferraris WEC-Einstieg 2023 unverändert miteinander.
Alpine 2026: Ist das der Nachfolger von Mick Schumacher?
Wie es 2026 mit der Karriere von Mick Schumacher weitergeht, steht offiziell noch nicht fest. Vieles deutet auf einen Abschied aus der WEC und einen Wechsel in die IndyCar-Meisterschaft hin. Sicher ist: Auf ein Doppelprogramm möchte Schumacher verzichten. Sollte Mick Alpine nach zwei Jahren tatsächlich verlassen, stünde der Nachfolger schon parat: Antonio Felix da Costa hat bei den Franzosen angeheuert und kehrt in die WEC zurück. Der frühere Formel-E-Champion geht nach seinem Porsche-Abschied parallel für Jaguar in der Elektro-WM an den Start.
Irre Transfer-Wende bei Peugeot
Stoffel Vandoorne hatte sich im September bereits von Peugeot verabschiedet und war auf bestem Wege zu WEC-Neueinsteiger Genesis Magma Racing, bevor der Deal im letzten Moment platzte. Den Koreanern missfiel, dass der Belgier parallel in der Formel E bleiben will (neuer Ersatzfahrer bei Jaguar). Glück für Vandoorne: Weil recht zeitgleich Jean-Eric Vergne bei Peugeot/Stellantis hinterlegte, 2026 auf die WEC verzichten zu wollen, wurde ein Cockpit im Peugeot-Hypercar frei. Vergne konzentriert sich stattdessen auf seinen Fahrer-Job beim Formel-E-Neueinsteiger Citroen sowie die Entwicklung des künftigen Formel-E-Autos sowie Peugeot-Hypercars. Fix raus bei den Franzosen ist neben Vergne auch Mikkel Jensen. Stattdessen kommen Nick Cassidy und Theo Pourchaire.
WEC-Newcomer Genesis mit bekannten Namen
Dass Andre Lotterer und Pipo Derani das WEC-Aufgebot von Neueinsteiger Genesis Magma Racing anführen, ist seit einer halben Ewigkeit bekannt. Zuletzt gaben die Koreaner mit Ex-DTM-Fahrer Daniel Juncadella und Nachwuchstalent Mathys Jaubert zwei weitere Stammpiloten bekannt. Ebenso, dass die Britin Jamie Chadwick trotz ihrer Teilnahme am LMP2-Ausbildungsprogramm keinen Platz bekommt. Chadwick soll 2026 noch mal in der European Le Mans Serie antreten. Demnach sind noch zwei Cockpits bei der Hyundai-Tochter zu vergeben.
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