Ferrari setzt in der WEC und bei den 24 Stunden von Le Mans einmal mehr auf Beständigkeit: Zur Saison 2026 verzichten die Italiener auf Fahrerwechsel in ihren beiden Hypercars. Die amtierenden Weltmeister Antonio Giovinazzi, Alessandro Pier Guidi und James Calado teilen sich weiterhin das Steuer des Ferrari 499P mit der Startnummer #51. Auf dem #50 Schwesterauto wechseln sich erneut der frischgebackene Macau-GT-Weltcup-Sieger Antonio Fuoco, Miguel Molina und Nicklas Nielsen ab.
Ferrari ist der einzige aller Hersteller in der WEC, der seit dem Einstieg in die Langstrecken-Weltmeisterschaft 2023 keine Fahrer- oder Cockpit-Tauschs vorgenommen hat. Diese Konstanz ist von durchschlagendem Erfolg geprägt: Ferrari gewann in der abgelaufenen Saison erstmals die Hersteller- und Fahrer-Meisterschaft. Zudem feierte die Scuderia ihren dritten aufeinanderfolgenden Sieg in Le Mans, wenn auch durch den gelben Privat-Ferrari um Robert Kubica, Yifei Ye und Phil Hanson.
Wie geht es mit Robert Kubica in der WEC weiter?
Ferrari gab zudem bekannt, dass der chinesische Werksfahrer Yifei Ye auch 2026 wieder im #83 Ferrari 499P von AF Corse - das sowohl die beiden Werksautos als auch den gelben Ferrari einsetzt - Platz nehmen wird. Die Bekanntgabe der weiteren Fahrer obliegt dem italienischen Rennstall, denn Kubica und Hanson besitzen keinen Ferrari-Werksvertrag. Ob der frühere Formel-1-Fahrer aus Polen nach seinem vielumjubelten Le-Mans-Triumph noch einmal in den Prototypen zurückkehren wird, blieb zunächst offen.
Eine Aufklärung könnte zu Beginn der kommenden Woche erfolgen, wenn der WEC- und Le-Mans-Veranstalter ACO nach dem jüngst bestätigten Porsche-Aus voraussichtlich die Starterliste für 2026 veröffentlichen wird. Die Einschreibefrist endete bereits am 27. November.
Ferrari räumte in der abgelaufenen WEC-Saison auf ganzer Linie ab: Giovinazzi, Pier Guidi und Calado brachten den ersten Fahrer-WM-Titel seit Kimi Räikkönen anno 2007 heim nach Maranello. In der Hersteller-Wertung setzte sich Ferrari zum ersten Mal seit 1972 durch. Die drei Ferrari-Crews belegten in der Meisterschaft die Plätze eins, zwei und drei. Giovinazzi und Co. gaben beim Saisonfinale in Bahrain freiwillig den dritten Platz auf dem Podium an das #50 Schwesterauto her, um das Triple in der Fahrer-WM sicherzustellen.



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