WEC-Neueinsteiger Genesis Magma Racing haut pünktlich zum Saisonhighlight auf den Putz: Bei den 24 Stunden von Le Mans (13.-14. Juni 2026) starten die Koreaner mit einer Sonder-Folierung auf den beiden LMDh-Prototypen. Die Autos präsentieren sich in einem knalligen Farbverlauf von Orange hin zu einem dunklen Rot.

Ganz neue ist die Farbwahl nicht: Die Hyundai-Tochter nutzte eine sehr ähnliche Folierung schon 2025 bei seinem Show Car, das am Rande der 24h Le Mans im Fan-Bereich ausgestellt war. Ein Jahr später wird es jetzt ernst beim berühmtesten Autorennen der Welt.

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So entscheiden sich die Genesis-Prototypen in Le Mans

In Le Mans wird schwieriger als bei den bisherigen WEC-Rennen in Imola und Spa, die üblicherweise hell- und dunkel-silbernen Genesis-Autos optisch voneinander zu unterscheiden. Die Folierungen sind praktisch gleich, nur die Logos sind in unterschiedliche Farben getaucht: Die #19 (Jaminet/Juncadella/Chatin) trägt weiße Logos und Highlights, während die #17 (Lotterer/Derani/Jaubert) in Orange und Schwarz gehalten ist.

"Die 24 Stunden von Le Mans sind das wichtigste Wochenende unseres Jahres", erklärte Genesis-Teamchef Cyril Abiteboul. "Es ist die härteste Prüfung der gesamten WEC-Saison - besonders für ein Team in seiner ersten Saison. Gleichzeitig ist es aber auch unsere größte Chance, der Welt die Identität von Genesis und Genesis Magma Racing durch den Motorsport zu präsentieren."

Genesis Magma Racing
Die beiden GMR-001 von Genesis Magma Racing, Foto: Stephen Fisher / Drew Gibson Photography

Genesis Magma Racing zeigte schon beim WEC-Debüt in Imola ordentliche Ansätze und wurde beim zweiten Saisonlauf in Spa-Francorchamps mit den ersten Punkten belohnt: Der dreifache Le-Mans-Sieger Andre Lotterer, Pipo Derani und Mathys Jaubert belegten den achten Platz beim Doppelsieg von BMW. Der Schwester-Genesis lief mit acht Runden Rückstand ein beim Belgien-Rennen, das als Generalprobe für Le Mans dient.