+++ Das Training der MotoGP in Mandalika im Bericht +++

Tschüss, bis morgen!

Damit machen wir Schluss für heute und richten den Blick ebenfalls gen Samstag. Es geht wieder früh los, die MotoGP startet ab 04:10 Uhr MEZ in FP2 und das anschließende Qualifying. Den Sprint zum Indonesien-GP gibt's dann ab 09:00 Uhr MEZ. Wir begleiten euch natürlich wieder mit einem Liveticker durch den gesamten Ticker. Klickt unbedingt wieder rein und haltet die Augen nach weiteren Artikeln zum heutigen Geschehen offen, die zeitnah online gehen werden. Einen schönen Freitag noch und bis morgen!

Dominanter Bezzecchi sieht noch Luft nach oben

Ganz anders war die Stimmungslage am Freitag bei VR46-Academy-Kumpel Marco Bezzecchi. "Das war ein guter Tag", gab er fast schon untertrieben zu Protokoll, hatte er sich doch vier Zehntel Vorsprung auf das restliche Feld herausgefahren. Was anschließend folgte, hört sich daher fast wie eine Drohung an: "Wir haben noch ein paar Dinge, die wir aussortieren müssen. In Summe bin ich aber zufrieden, die Jungs haben tolle Arbeit geleistet. Jetzt konzentrieren wir uns auf Samstag." Alles andere als das Double aus Pole und Sprintsieg wäre - stand jetzt - eine Überraschung.

Bagnaia rätselt: Wo ist das Motegi-Gefühl hin?

Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt. Nach der Gala in Japan ist Francesco Bagnaia zurück im Hintertreffen der MotoGP. Warum? Das versteht er selbst nicht. "Ich fühle mich wieder wie in Misano. Das ist komisch, denn das Motorrad ist identisch. Das müssen wir verstehen", rätselt er. In Panik will 'Pecco' aber nicht ausbrechen, denn der Freitag war ja für fast alle Ducatis schwer. Er hofft eine ähnlich Entwicklung wie im Vorjahr, als über Nacht alles besser wurde: "Wir werden nichts am Bike verändern. Morgen wird der Grip besser werden und damit vielleicht auch das Gefühl. Falls nicht, werden wir uns jetzt ein paar Ideen erarbeiten."

Vinales denkt an Rückzug

Der Spanier - nach seiner schweren Schulterverletzung vom Sachsenring weiterhin weit von voller Fitness entfernt - war heute wieder mal ziemlich unterlegen, und das bringt ihn jetzt offenbar ins Grübeln. "Das war körperlich ein harter Tag. Wir müssen das jetzt gemeinsam mit dem Team analysieren und eine wichtige Entscheidung treffen: Ob wir aufhören und erst völlig fit zurückkommen, oder ob wir so weitermachen", kündigte er sichtlich mitgenommen an. "In meinem aktuellen Zustand zu fahren, ist hart, weil ich viel Schmerz spüre und nicht das richtige Feedback geben kann. Wir müssen jetzt clever sein und evaluieren, was der beste Weg ist, um schnellstmöglich wieder fit zu werden. Ich will auf dem Bike sein, aber wir müssen unsere Möglichkeiten abwägen."

Alex Marquez zufrieden - trotz Crash

"Q1 wäre schwierig geworden", lachte Alex Marquez eben. Der Gresini-Pilot war sich durchaus bewusst, dass er dem zweiten Q1-Gang in Folge nur knapp von der Schippe gesprungen war. Der Sturz in Kurve 12 hätte ihn beinahe gekostet. Was in den elf Kurven davor passierte, freute ihn jedoch. "Das war eine Runde für die Top-Vier", war sich Alex Marquez sicher und glaubt daher, den Negativtrend aus Motegi gestoppt zu haben: "Das war ein guter Freitag, speziell nach dem letzten Wochenende. Wir müssen nur fokussiert bleiben und uns gut auf das Qualifying vorbereiten." Hier noch sein Crash im Bewegtbild:

La Bestia zurück im Krisenmodus

Beginnend mit dem Tschechien-GP schien Enea Bastianini eigentlich endlich auf der RC16 angekommen und forderte plötzlich sogar Acosta heraus. Doch davon ist seit dem Podium in Barcelona nichts mehr zu sehen. Die Formkrise ist zurück: "Wir haben wieder die alten Probleme. Ich kann nicht fahren, wie ich das möchte und ich verstehe nicht, warum. Ich bin konstanter als andere, aber sobald ich pushe, stürze ich." Keine erfreulichen Aussichten für das restliche Wochenende also...

Marc Marquez schreibt Indonesien schon ab!

Während der Teamchef noch hofft, war sein Starfahrer gerade viel, viel pessimistischer. "Ich werde hier nicht gewinnen, weder am Samstag noch am Sonntag. Ich werde vielleicht nicht einmal auf das Podium kommen. Die WM ist durch, daher will ich dieses Wochenende nur überstehen und in Australien wieder zu meinem Gefühl zurückfinden", fand Marc Marquez deutliche Worte. Warum bei der Nummer 93 in Mandalika nichts zusammenläuft? Es ist wohl eine Kombination aus Streckenlayout und dem speziellen Michelin-Gummi. Das Gefühl passt einfach nicht, weshalb Marquez hintenraus im Training auch kein Risiko mehr ging. "Ich wollte nur kein drittes Mal stürzen", berichtet er und nahm Q1 damit bereitwillig in Kauf. Somit war jetzt übrigens jeder Stammfahrer 2025 mindestens einmal in Q1 dabei.

Mandalika als Ducati-Angststrecke?

Das meint zumindest Teammanager Davide Tardozzi. "Es gibt Strecken, die uns mehr und weniger gut liegen und das ist eine Strecke, wo wir schon immer gelitten haben. Die anderen Hersteller sind hier besser wie wir", gab er im Interview mit 'Sky Italia' an. Mutige Worte, gewann Ducati in Indonesien doch jeweils die letzten beiden Sprints und Grands Prix. "Wir haben in diesen Bedingungen noch viel Arbeit vor uns", meinte Tardozzi weiter und rechnete mit einem harten Samstag. Aufgeben will er aber noch nicht: "Wir glauben daran, dass unsere Fahrer das Ruder rumreißen können."

Stürze? Michelin-Reifen schuld!

Diese Vermutung äußerte soeben zumindest Fabio Quartararo. Michelin hat hier in Mandalika einen speziellen hitzeresistenten Vorderreifen dabei, der für die MotoGP-Stars offenbar sehr "unvorhersehbar" reagiere und sie sehr steif und angespannt fahren ließe. So sei es zu den zahlreichen Stürzen heute gekommen, nicht durch die schlechten Gripverhältnisse.

Direkt die nächste Moto2-Strafe

In der MotoGP hatten Simon Crafar und Co. heute nicht viel zu tun und ganz generell war es ein recht ruhiger Tag, was Zwischenfälle angeht. Ein paar gab es dann aber doch. Unai Orradre hat im Moto2-Training gebummelt und Alex Escrig in den schnellen Rechtskurven von Turn 6 und 7 behindert. Dafür gibts als Strafe eine Longlap-Penalty im nächsten Grand Prix.

Sasaki verliert beste Rundenzeit

Das sind keine erfreulichen Nachrichten für den Japaner. Er war vorhin im letzten Run im Training mit zu geringem Reifendruck unterwegs und deshalb haben ihm die MotoGP-Stewards seine schnellste Zeit gestrichen. Das große Glück: Sasaki fällt dadurch nur auf P10 zurück, bleibt also dennoch in den Top-14 und damit direkt in Q2. Die schnellste Runde des vorangegangen Runs war schnell genug - und auch im korrekten Reifendruckfenster.

Ogura vor Comeback in Australien

Das Gute aus Aprilia-Sicht: Sie werden auf Phillip Island wohl nur Martin ersetzen müssen. Ai Ogura scheint auf dem Weg der Besserung, hat den Australien-GP als klares Ziel. "Wir haben Japan nur versucht, weil es sein Heimrennen war. Die Teilnahme dort hat ihn auf das Fitnesslevel direkt nach dem Crash in Misano zurückgesetzt", verriet Trackhouse-Teamchef Davide Brivio im Livestream der MotoGP. "Wir haben dieses Wochenende jetzt bewusst ausgelassen, um ihn für Australien, Malaysia und den Rest der Saison wieder fitzubekommen." Ist auch gut für Aprilia, denn sie haben mit Lorenzo Savadori ja nur einen möglichen Ersatzfahrer, keine zwei.

Martin verpasst auch Australien

Es war ohnehin zu befürchten, jetzt hat es uns Paolo Bonora aber auch bestätigt. Jorge Martin wird auch beim nächsten Grand Prix in zwei Wochen nicht an den Start gehen, womit eine früheste Rückkehr in Portimao immer wahrscheinlicher wird. "Er wird in Phillip Island nicht dabei sein. Alles darüber hinaus wissen wir noch nicht", verkündete der Aprilia-Teammanager im Interview mit MotoGP-Boxengassenreporter Jack Appleyard. "Wir müssen weitere Untersuchungen abwarten und von Tag zu Tag schauen."

Yamaha zeigt in Mandalika auf

Es sind zwar nur die Plätze sieben, acht und neun geworden, aber den heutigen Tag können wir schon als großen Erfolg für Yamaha verbuchen. Drei M1-Piloten direkt in Q2, das hatten wir zuletzt in Silverstone. Speziell für Alex Rins ein dringend nötiger Befreiungsschlag, war er doch zuletzt in Mugello am Freitag unter den besten Zehn. Und für Miguel Oliveira ist das sogar eine Premiere in diesem Jahr, er war zuletzt 2024 in Misano direkt in Q2 dabei. Stark!

Acosta rettet KTM-Ehre

Was würde der österreichische Hersteller aktuell nur ohne die Nummer 37 machen? Ganz einfach: Es wäre ebenfalls eine Blamage geworden. Binder (13.), Bastianini (15.) und Vinales (19.) liegen deutlich zurück. Morbidelli (12.), Zarco (14.), Miller (16.) und Di Giannantonio (18.) komplettieren ein äußerst namhaftes Q1.

Ducati-Blamage im Training

Marc Marquez verpasst die Top-Zehn um 0,068 Sekunden und muss fünf Tage nach dem WM-Gewinn erstmals im Jahr 2025 in Q1 ran. Dort war er zuletzt 2024 am Sachsenring am Start. Um beide Werks-Ducatis in Q1 wiederzufinden, müssen wir sogar bis zum WM-Finale 2023 in Valencia zurückblicken. Fast zwei Jahre später sind wir nun wieder an diesem Punkt, denn Francesco Bagnaia schafft mit 1,256 Sekunden Rückstand sogar nur P17. Da kann nur Schadenfreude herhalten:

Bezzecchi unangefochten an der Spitze

Ganz vorne ist nichts mehr passiert. Marco Bezzecchis 1:29.240 Minuten genügte locker, um ihm die Trainingsbestzeit zu verschaffen. Es ist seine Zweite in Serie, nachdem er schon den Freitag in Motegi anführte. Aldeguer rettet die Ducati-Ehre als Zweiter, liegt aber ganze 0,408 Sekunden zurück. Dann Acosta, Marini, Raul Fernandez und Mir. Es folgt ein Yamaha-Trio aus Quartararo, Rins und Oliveira. Alex Marquez komplettiert die Top-Ten, kommt nach seinem Sturz also gerade so noch mit einem blauen Auge davon.

ZIEL: Marc Marquez und Bagnaia in Q1!

Die letzten Momente im Training werden von zahlreichen Stürzen und Gelben Flaggen geprägt. Es hat Alex Marquez, Bastianini und Zarco erwischt. Dadurch sind zunächst kaum Verbesserungen möglich. Erst ganz zum Schluss kann nochmal attackiert werden. Speziell von den Werks-Ducatis kommt aber nichts mehr - und dafür bezahlen sie teuer! Quartararo, Rins und Oliveira schießen sich in die Top-Ten, womit Marc Marquez und Bagnaia raus sind!

Training der MotoGP in Indonesien im Liveticker: Alle Positionen

Indonesien GP

Training, nicht verfügbar

Positionen Indonesien GP
1Marco Bezzecchi
Aprilia Racing Team
2Fermin Aldeguer
BK8 Gresini Racing MotoGP
3Pedro Acosta
Red Bull KTM Factory Racing
4Luca Marini
Honda HRC Castrol
5Raul Fernandez
Trackhouse MotoGP Team
6Joan Mir
Honda HRC Castrol
7Fabio Quartararo
Monster Energy Yamaha MotoGP
8Alex Rins
Monster Energy Yamaha MotoGP
9Miguel Oliveira
Prima Pramac Yamaha MotoGP
10Alex Marquez
BK8 Gresini Racing MotoGP
11Marc Marquez
Ducati Lenovo Team
12Franco Morbidelli
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
13Brad Binder
Red Bull KTM Factory Racing
14Johann Zarco
LCR Honda
15Enea Bastianini
Red Bull KTM Tech3
16Jack Miller
Prima Pramac Yamaha MotoGP
17Francesco Bagnaia
Ducati Lenovo Team
18Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
19Maverick Vinales
Red Bull KTM Tech3
20Somkiat Chantra
LCR Honda

Letzter Schlagabtausch beginnt

Die letzten Minuten laufen, das Training nähert sich dem Ende. Zwei bis drei Runden bekommen die MotoGP-Stars noch, um sich zu verbessern. Alex Rins legt schonmal vor, bringt im ersten Versuch aber keine Verbesserung zustande. Der Rest kommt gerade nach und nach wieder raus.

Schaulaufen zwischen Bezzecchi und Acosta!

Wird das hier ein Privatduell um die Bestzeit? Es scheint ganz so. Acosta schnappt Bezzecchi den ersten platz weg, doch der Aprilia-Pilot hat direkt die richtige Antwort parat - und was für eine! 1:29.240 Minuten! Da fehlen nur zwei Zehntel zum Rundenrekord aus dem letztjährigen Qualifying. Raul Fernandez schießt auf P3 vor Marini, dann ein Lebenszeichen von Fermin Aldeguer und Alex Marquez. Marc Marquez schafft es auch in die Top Ten, liegt aber als Achter ganze 0,845 Sekunden zurück. Bagnaia steckt auf P16 fest.

Timeattacks beginnen

Es ist soweit, jetzt beginnt der Kampf um einen Platz in den Top-Zehn. Marc Marquez zählt zu den ersten Fahrern, die mit frischen Softs auf die Strecke gekommen sind. Er hat nur dieses eine Bike zur Verfügung, das andere ist stark beschädigt. Einen weiteren Sturz darf er sich also nicht erlauben, sonst geht's erstmals in diesem Jahr durch Q1.

Ducati in echten Problemen?

Hätten wir auch nicht gedacht, aber die Roten tun sich heute echt schwer. Knapp 20 Minuten vor Schluss sind die Longruns weitestgehend abschlossen, die 'Timeattacks' werden vorbereitet. Und der Zwischenstand ist aus Sicht von Borgo Panigale nicht erfreulich. Alex Marquez ist mit 1,058 Sekunden Rückstand als Achter schnellster Mann auf einer Desmosedici. Da sind alle anderen Hersteller schneller, speziell Honda und Aprilia natürlich. Auch Yamaha und KTM (nur Acosta) scheinen aktuell aber vor den Roten. Mal schauen, ob sich das Bild zumindest auf eine Runde noch etwas ändert, aber die Longruns sehen wirklich nicht so toll aus.

Highsider von Marc Marquez!

Während das eine rote Team hier groß aufzeigt, geht beim anderen gerade fast gar nichts zusammen. Bagnaia liegt mit 1,5 Sekunden Rückstand nur auf P15 und Marc Marquez ist jetzt sogar auf den letzten Platz zurückgefallen! Ihm fehlen mehr als zwei Sekunden, er bekommt keine Runde zusammen. Erst patzt er in Kurve fünf, dann in Turn 15. Und jetzt liegt er plötzlich erneut auf dem Hosenboden! Ein kleiner Highsider in Kurve fünf! Trotz unsanfter Landung scheint aber glücklicherweise nichts passiert zu sein. Bezzecchi fast zeitgleich mit der nächsten Bestzeit in 1:29.840 Minuten.

Bezzecchi lässt fliegen

Der nächste Führungswechsel. Marco Bezzecchi schießt nach vorne, schafft es in 1:29.903 Minuten als erster Pilot unter die 1:30er-Marke. Damit liegt er jetzt eine halbe Sekunde vor dem restlichen Feld, hatte aber auch frische Reifen drin. Joan Mir bestätigt derweil die gute Honda-Form, hat sich jetzt auf 12 Runden alten Reifen an Marini vorbei auf P3 gefahren.

Acosta übernimmt P1

Das musste ja so kommen, oder? Kaum geschrieben, verliert Marini den ersten Platz an Pedro Acosta. Der KTM-Youngster war in 1:30.435 Minuten soeben nochmal anderthalb Zehntel schneller. Allerdings: Acosta hat frische Reifen aufgezogen, während Marini weiterhin auf dem Gummi vom Sessionstart fährt. Der Quervergleich spricht also weiterhin für den Honda-Piloten.

Marini brilliert weiterhin

Das wird jetzt fast schon unheimlich. Auf sechs Runden alten Reifen knallt Marini in 1:30.613 Minuten die nächste Bestzeit raus. Da kann aktuell nur Marco Bezzecchi halbwegs mithalten, er ist mit 0,217 Sekunden Rückstand neuer Zweiter. Speziell die Regelmäßigkeit, in der Marini hier gerade solche Rundenzeiten fährt, ist aber wirklich beeindruckend. Wenn sich die Konkurrenz hier nicht bewusst zurückhält, könnte da eine faustdicke Überraschung anstehen.

Der Weltmeister fliegt ab!

Schon Sturz Nummer drei und jetzt hat es Marc Marquez erwischt! Der frisch gebackene MotoGP-Champion ist in Kurve zehn gestürzt, hat die Front verloren. Er schliddert in die Auslaufzone und kann das Bike mithilfe der Marshals nochmal neustarten. Nichts schlimmes passiert also, aber wahrlich kein Start nach Maß für ihn. Aldeguer hat den Rückstand auf Marini derweil auf drei Zehntel reduziert.

Die Hondas fliegen zum Start

Wow, da scheint einer richtig gefallen am Mandalika International Street Circuit gefunden zu haben. Luca Marini schüttelt direkt die schnellste Zeit des bisherigen Tages raus, knallt eine 1:30.738 Minuten raus. Das bringt ihm die deutliche Bestzeit vor Fermin Aldeguer und Pedro Acosta ein, beiden fehlen knapp sieben Zehntel. Weniger schön startet derweil LCR ins Training: Sowohl Johann Zarco als auch Somkiat Chantra sind gecrasht.

GRÜN: Kampf um den direkten Q2-Einzug läuft

Die Ampel am Ende der Boxengasse hat zum letzten Mal am heutigen Tag auf Grün geschaltet. Den MotoGP-Stars stehen jetzt 60 Minuten Zeit zur Verfügung. Zunächst erwarten wir die traditionellen Setup-Feinarbeiten und Longruns, ehe es in der Schlussphase mit den 'Timeattacks' heiß wird. 20 Fahrer kämpfen dann um zehn direkte Plätze für Q2. Jorge Martin und Ai Ogura sind ja verletzungsbedingt leider nicht dabei.

MotoGP-Training steht an

Die kleinen Klassen haben damit fertig, wir können und dem Highlight des heutigen Tages widmen. Die MotoGP startet in Kürze in ihr Training zum Indonesien GP, los geht's um 9:00 Uhr MEZ. Es steht eine Hitzeschlacht an: Wir messen bei strahlendem Sonnenschein 30 Grad in der Luft, 56 Grad am Asphalt und 69 Prozent Luftfeuchtigkeit.

Auch Vietti bezahlt teuer für Sturz

Er ging als Favorit in das Training und jetzt muss er tatsächlich in Q1. Vietti konnte am Ende nochmal angreifen, blieb aber ohne Verbesserung. Das bedeutet P15, er scheitert um 0,011 Sekunden denkbar knapp am direkten Q2-Einzug. Neben ihm und Canet finden sich unter anderem auch Izan Guevara (16.), Joe Roberts (18.), Loepz (19.), Filip Salac (21.) oder der schwache Senna Agius (25.) wieder.

ZIEL: Crash und Q1 für Canet!

Es läuft einfach nicht mehr bei der Nummer 44. Eigentlich auf einer guten Runde liegend, verliert Canet in Kurve 15 das Heck und wird per Highsider abgeworfen. So kann er sich nicht mehr verbessern und muss morgen in Q1 ran. Besser macht es Moreira, der zwischenzeitlich auf P15 zurückgefallen war. Er rettet sich noch auf P9. Ganz vorne passiert nichts mehr: Gonzalez holt die Bestzeit, dann Holgado, Daniel Munoz, Arbolino und Dixon, der ebenfalls geliefert hat. Alonso wird Achter, Baltus Elfter.

Dixon und Fantic-Piloten unter Druck

Die letzten acht Minuten sind angebrochen. Damit machen wir einen Haken hinter die Longruns, jetzt geht es an die 'Timeattacks' und den Kampf um einen Platz in den Top-14. Aktuell müssen sich speziell Jake Dixon, Canet und Barry Baltus strecken, sonst müssen sie durch Q1. Vietti ist auf P9 zurückgefallen, kam aber eben testweise wieder für eine Runde raus. Schaut also gut aus, dass er nochmal mitmischen kann.

Überragende Longrun-Pace von Gonzalez

Puh, das ist schon eine ordentliche Ansage. Gonzalez knallt auf 13 Runden alten Runden die nächste Bestzeit raus und schafft es in 1:32.996 Minuten als erster unter die 1:33er-Marke. Rundenrekord! Da kommt niemand auch nur im Ansatz mit. David Alonso verliert als erster Verfolger schon fast eine halbe Sekunde, Holgado eine ganze Sekunde und Moreira sowie Aron Canet sogar 1,5 Sekunden. Geht das so weiter, können wir fast schon zum Rennsieg gratulieren. Das dürfte dann eine deutliche Angelegenheit werden.

Der WM-Leader übernimmt die Spitze

Das wird Jürgen Lingg gefallen. Manuel Gonzalez ist auf P1 angelangt, hat in 1:33.253 Minuten eine recht deutliche Bestzeit gefahren. Für Vietti geht es unterdessen weiter nach hinten, nach Arbolino haben ihn auch Ayumu Sasaki, Dani Holgado und Zonta van den Goorbergh unterboten. Schon nur noch P6 für ihn und nur noch vier Zehntel Vorsprung auf P15, den aktuell noch Teamkollege Alonso Lopez inne hat.

Vietti führt - und crasht!

Da ging das Training für Celestino Vietti doch so gut los. Nach der FP1-Bestzeit war er hier gleich wieder schnellster Mann auf der Strecke, bringt sich dann aber selbst aus dem Tritt. In Kurve zwei verliert er die Front und stürzt. Bekommt sein Team die Boscoscuro nicht rechtzeitig repariert, könnte es das schon für ihn gewesen sein. Tony Arbolino macht den Moment der Frustration für die Nummer 13 perfekt und nimmt Vietti in 1:33.466 Minuten auch gleich noch P1 weg.

GRÜN: Moto2-Training läuft

Es geht direkt weiter, jetzt läuft das Training der Moto2. 40 Minuten dauert die Session hier an. Wir suchen erneut die direkten Q2-Teilnehmer, die Top-14 schaffen am Ende des Trainings den Sprung.

Hochkarätige Q1-Besetzung

Lunetta und Perrone konnten in der Schlussphase nicht mehr mitmischen und dafür bezahlt das Duo nun den Preis. Sie wurden noch auf die Plätze 16 und 17 durchgereicht, womit sie morgen in Q1 ran müssen. Dort sind unter anderem auch Jacob Roulstone (15.), Ryusei Yamanaka (18.), Stefano Nepa (19.), Noah Dettwiler (22.) oder der ebenfalls gestürzte Buchanan (25.) dabei.

ZIEL: Viel Gelb, übler Quiles-Highsider!

Das war ein chaotisches Ende! Zunächst fliegt Quiles hart per Highsider in Kurve drei ab und verhindert weitere Verbesserungen, dann folgen mehr Gelbe Flaggen. David Almansa überholt Alvaro Carpe in der vorletzten Kurve und berührt den Ajo-Piloten dabei leicht. Almansa stürzt fast, Carpe geht zu Boden. Nochmal etwas später landet dann auch noch Guido Pini im Kiesbett. So kann niemand mehr Piqeuras' Bestzeit gefährden, auch Quiles und Rueda bleiben auf ihren Plätzen zwei und drei. Dann mit Adrian Fernandez der erste Pilot, der sich noch verbessern konnte. Munoz wird Fünfter vor Kelso und Bertelle. Almansa, Carpe und Furusato komplettieren die Top-Zehn.

Piqueras liefert mit Bestzeit!

Es hat etwas gedauert, weil keiner vorausfahren und Windschatten spenden wollte. Jetzt ist aber die erste fliegende Runde absolviert. Piqueras liefert direkt und fährt die neue Bestzeit! Rueda schiebt sich zwischen Quiles und Munoz auf P3, dann das MTA-Duo um Kelso und Matteo Bertelle. Lunetta und Perrone müssen jetzt zittern. Keine fünf Minuten mehr.

Quiles unterbietet Munoz, Piqueras hinkt hinterher

Bis eben lief auch das Training nahezu perfekt für David Munoz. Die letzten 60 Sekunden allerdings nicht. Zunächst er mit einem kleinen technischen Problem zurück an die Box und dann löst ihn auch noch Maximo Quiles an der Spitze ab. Der Aspar-Youngster ist jetzt Schnellster in 1:37.601 Minuten. Jose Antonio Rueda liegt auf P6, Angel Piqueras nur auf P16. Der WM-Zweite muss sich also strecken, um den Q1-Gang zu vermeiden. Die letzten 15 Minuten laufen und damit werden jetzt gleich auch die 'Timeattacks' beginnen.

Dicke Highsider zum Start

So hatten wir uns den Auftakt in das Moto3-Training nicht erhofft. Zunächst ist Cormac Buchanan in Turn 11 unsanft per Highsider abgeflogen und dann hat es auch Valentin Perrone erwischt. In den beängstigenden Abflug des Argentiniers war auch noch Luca Lunetta verwickelt, der nicht mehr ausweichen konnte. Abschließend hat es dann auch noch Snipers-Ersatzmann Zen Mitani in Kurve sieben per Highsider erwischt. Zum Glück scheinen aber alle ohne größere Verletzungen davongekommen zu sein.

GRÜN: Moto3-Training läuft!

Genug pausiert, weiter geht's! Das Training der Moto3 ist eröffnet. 35 Minuten stehen den Jungs der kleinsten WM-Klasse jetzt zur Verfügung, um sich einen Platz in den Top-14 zu sichern. Diese Plätze bringen nämlich den begehrten direkten Q2-Einzug.

Der Ticker-Zeitplan für den Freitagnachmittag der MotoGP

07:15 - 07:50 Uhr: Training Moto3
08:05 - 08:45 Uhr: Training Moto2
09:00 - 10:00 Uhr: Training MotoGP

Nachtrag: FP1-Ergebnisse

Bevor wir gleich mit den Trainings weitermachen, sind wir euch noch die Resultate der 1. Freien Trainings der kleinen Klassen schuldig. In der Moto3 sicherte sich David Munoz die Bestzeit vor Joel Kelso, Maximo Quiles und Jose Antonio Rueda, während Intact-Teamkollege Guido Pini einen ziemlich heftigen Highsider hinlegte. Der junge Italiener scheint aber mit dem Schrecken davongekommen zu sein. In der Moto2 führte Celestino Vietti eine zwischenzeitlich wegen technischer Probleme unterbrochene Session an. Die WM-Rivalen Manuel Gonzalez (2.) und Diogo Moreira (4.) waren ebenso vorne dabei wie die beiden Aspar-Superrookies Dani Holgado (3.) und David Alonso (6.).

Oliveira und Chantra klären Zukunft

Dann gab es unter der Woche auch noch zwei News vom MotoGP-Fahrermarkt. Miguel Oliveira und Somkiat Chantra haben ihre Bikes bei Pramac-Yamaha respektive LCR Honda zur nächsten Saison verloren, das war schon länger bekannt. Jetzt ist auch klar, was sie 2026 machen werden. Es geht in die Superbike-WM. Hier alle Infos:

Rossi stichelt wieder

Er kann es einfach nicht sein lassen. Während die gesamte MotoGP-Welt Marc Marquez letzten Sonntag zum Titelgewinn gratulierte, schwieg Valentino Rossi. Die italienische Ikone meldete sich erst am Donnerstag im Rahmen eines Sponsorenevents in Mandalika zu Wort - und teilte direkt wieder negativ gegen Marquez aus. Was Rossi genau gesagt und wie Marquez darauf reagierte, das erfahrt ihr in diesem Artikel:

VIDEO: Marquez hat kein Bock auf MotoGP!

Beginnen wir bei Marc Marquez. Der krönte sich vergangenes Wochenende bekanntlich endlich wieder zum Weltmeister und damit viel beim jetzt siebenmaligen MotoGP-Champion eine große Last ab. So groß, dass er am liebsten erstmal noch Pause gemacht hätte. Seine Lust auf den Saisonendspurt hält sich maximal in Grenzen, trotz zahlreicher möglichen Rekorde. Markus erklärt euch alles im Detail:
Marc Marquez' WM-Kater: Keine Lust auf MotoGP-Rennen! (06:53 Min.)

Mittagspause in Mandalika

Ja, klingt merkwürdig, werden die meisten von euch doch gerade noch im Bett liegen und noch nicht einmal ans aufstehen denken. Vor Ort in Indonesien geht es jetzt aber tatsächlich schon in die knapp einstündige Mittagspause, weiter geht's um 7:15 Uhr MEZ mit dem Training der Moto3. Etwas Zeit also, um mal durchzuatmen und einige Geschehnisse der letzten Tage aufzuarbeiten.

Marini beendet lange Wartezeit

Eine Honda auf Platz eins im 1. Freien Training? Das haben wir dieses Jahr noch nicht erlebt. Die letzte FP1-Bestzeit der Japaner stammte vielmehr aus dem Saisonfinale 2024 in Barcelona, als Takaaki Nakagami überraschend nach ganz vorne fuhr. Marini selbst führte zuletzt in Austin 2023 eine FP1-Session an. Eine knapp zweieinhalbjährige Durststrecke ist soeben also zu Ende gegangen. Damals fuhr der Italiener noch in VR46-Farben auf das Grand-Prix-Podium. Eine Wiederholung würde also sicher mit Kusshand nehmen.

Holprige Übungsstarts

Ihr habt noch einen Beweis gebraucht, dass die Gripverhältnisse hier nicht gerade prickelnd sind? Dann müsst ihr nicht weiter schauen als hier. Während der direkt ans FP1 anschließenden Practice-Start-Session ist noch kein einziger Pilot so richtig gut weggekommen. Vielmehr sehen die Übungsstarts meistens so aus:

Bagnaia weit zurück

Miller und Quartararo untermauern einen bislang starken Yamaha-Freitag, dann Fabio Di Giannantonio auf P8 vor Mir. Alex Marquez komplettiert die Top Ten, dürfte sich mit 0,678 Sekunden Rückstand aber sich mehr erhofft haben. Wenig ging bei den restlichen KTMs um Brad Binder (14.), Vinales (15.) und Enea Bastianini (18.). Und ganz da hinten finden wir auch Bagnaia wieder. Nur P17 für den Motegi-Dominator, knapp 1,1 Sekunden Rückstand. Ist das doch wieder der Rückfall in die Pre-Motegi-Form? Warten wir mal das Training (Start 9 Uhr MEZ) ab, aber der Trend ist zumindest erstmal gestoppt.

ZIEL: Marini verhindert Acosta-Bestzeit!

Keiner hat mehr frisches Gummi am Heck aufgezogen, ein paar Verbesserungen waren zum Ende aber trotzdem noch drin. Die Wichtigste: Acosta ist in 1:30.945 Minuten eine neue Bestzeit gelungen, die allerdings nicht nur Sessionbestzeit reicht. Die schnappt sich vielmehr Luca Marini in 1:30.809 Minuten! Beide hatten aber zumindest einen frischen Vorderreifen drin. Somit sollten wir ihre Zeit nicht überbewerten. Bezzecchi ist als Dritter erster Pilot, der gar nicht gewechselt hat. Das gilt auch für Alex Rins, der noch starker Vierter wird. Dann Marc Marquez auf P5.

1. Freies Training der MotoGP in Indonesien im Liveticker: Alle Positionen

Indonesien GP

1. Freies Training, nicht verfügbar

Positionen Indonesien GP
1Luca Marini
Honda HRC Castrol
2Pedro Acosta
Red Bull KTM Factory Racing
3Marco Bezzecchi
Aprilia Racing Team
4Alex Rins
Monster Energy Yamaha MotoGP
5Marc Marquez
Ducati Lenovo Team
6Jack Miller
Prima Pramac Yamaha MotoGP
7Fabio Quartararo
Monster Energy Yamaha MotoGP
8Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
9Joan Mir
Honda HRC Castrol
10Alex Marquez
BK8 Gresini Racing MotoGP
11Raul Fernandez
Trackhouse MotoGP Team
12Franco Morbidelli
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
13Johann Zarco
LCR Honda
14Brad Binder
Red Bull KTM Factory Racing
15Maverick Vinales
Red Bull KTM Tech3
16Fermin Aldeguer
BK8 Gresini Racing MotoGP
17Francesco Bagnaia
Ducati Lenovo Team
18Enea Bastianini
Red Bull KTM Tech3
19Miguel Oliveira
Prima Pramac Yamaha MotoGP
20Somkiat Chantra
LCR Honda
-Takaaki Nakagami
Honda HRC Test Team

Alle Hersteller vorne dabei

Das ist doch mal erfreulich zu sehen. Joan Mir (4.), Jack Miller (5.) und Fabio Quartararo (6.) haben sich verbessert, womit wir jetzt alle fünf Hersteller innerhalb von 0,297 Sekunden haben. Ist erstmal nur eine Momentaufnahme, macht aber Hoffnung auf ein spannendes und abwechslungsreiches Wochenende!

Saves von Vinales und Marquez

Dass die Bedingungen hier nicht die leichtesten sind, haben wir eben nochmal in aller Deutlichkeit vor Augen geführt bekommen. Zunächst muss sich Maverick Vinales strecken, um einen Abflug in Kurve sechs zu verhindern, ehe auch Marc Marquez einen heftigen Wackler in Kurve eins abfangen muss. Raul Fernandez verbessert sich derweil auf P3, Franco Morbidelli ist neuer Fünfter. Knapp über zehn Minuten noch zu gehen.

Bezzecchi scheitert knapp an Marquez

Kaum geschrieben, findet Bezzecchi auf 12 Runden alten Reifen doch einiges an Rundenzeit und verpasst eine neue Bestzeit nur um 0,067 Sekunden. Er ist damit wieder Zweiter vor Acosta, der sich ebenfalls gesteigert hat. Der KTM-Youngster liegt mit drei Zehnteln Rückstand aber deutlicher zurück.

Reifenabrieb scheint hoch

Das kommt nicht unbedingt überraschend, ist der Asphalt hier doch wie erwartet sehr schmutzig und dann kommen noch die hohen Temperaturen hinzu. Führt aber auch dazu, dass hier gerade wenig passiert im Klassement. Für den zweiten Run hat noch kein Pilot frische Reifen aufgezogen, weshalb die Rundenzeiten gerade recht langsam sind. Luca Marini sorgt zumindest für etwas Bewegung, klettert auf P5 und auch Alex Marquez macht Fortschritte, ist jetzt Neunter mit fast neun Zehnteln Rückstand. Sonst geht gerade wenig.

Neue Bestzeit vom Weltmeister

Die Party vor fünf Tagen scheint ihn nicht langsamer gemacht zu haben. Während die ersten Piloten zum Boxenstopp reinkommen und den ersten Run beenden, nutzt Marc Marquez die immer leerere Strecke für eine neue Bestmarke, er liegt jetzt mehr als eine halbe Sekunde vor Bezzecchi. Hier in Mandalika hat er ja noch nie gewonnen, das könnte sich dieses Wochenende ändern. Langsam scheint der frischgebackene Weltmeister jedenfalls nicht.

Verhaltener Bagnaia-Start

"Vielleicht bin ich nächstes Mal wieder auf P20", hatte Francesco Bagnaia am Sonntag in Motegi scherzhaft gesagt und dem Durchbruch noch nicht final getraut. Vielleicht hatte er Recht, bislang spielt er hier in Mandalika noch keine Rolle an der Spitze. Bezzecchi führt weiterhin, aktuell sogar recht deutlich mit vier Zehnteln Vorsprung vor Johann Zarco. Bagnaia hat 0,902 Sekunden Rückstand, das reicht nur für P12. Noch aber kein Grund zur wirklichen Sorge, er startet ja traditionell zurückhaltend in die Wochenenden, das war auch 2023 oder 2024 nicht anders.

Gleich der erste Sturz

Das hat ja nicht lange gedauert. Es hat Fermin Aldeguer erwischt, er hat beim Richtungswechsel von rechts auf links in Kurve acht die Front verloren und ist ins Kiesbett gerutscht. Er muss seine Ducati dort zurücklassen, scheint aber unverletzt geblieben zu sein. Marco Bezzecchi hat sich derweil vor Fabio Quartararo, Somkiat Chantra und Pedro Acosta an die Spitze der Zeitenliste geschoben.

GRÜN: FP1 gestartet

Los geht's, die erste Streckenaction der Königklasse läuft. 45 Minuten stehen im 1. Freien Training jetzt zur Verfügung, um sich mit dem Mandalika International Street Circuit bekannt zu machen. Keine unwichtige Session, ist die Strecke hier doch traditionell ziemlich schmutzig und muss somit erstmal 'sauber gefahren' werden.

Heißer Start in Mandalika

Bereits vergangene Woche wurden die MotoGP-Stars mit Sonnenschein in Motegi verwöhnt und genau so machen wir auch in Mandalika weiter. Wir sehen zum FP1 nur wenige Wolken am Himmel, die Sonne knallt auf die Strecke. Es ist mit 29 Grad in der Luft und ganzen 52 Grad am Asphalt bereits ziemlich warm, dazu kommen happige 69 Prozent Luftfeuchtigkeit und nur ein laues Lüftchen aus dem Südwesten.

Der Ticker-Zeitplan für den MotoGP-Freitag in Indonesien

04:45 - 04:30 Uhr: 1. Freies Training MotoGP
07:15 - 07:50 Uhr: Training Moto3
08:05 - 08:45 Uhr: Training Moto2
09:00 - 10:00 Uhr: Training MotoGP

Selamat Datang!

Das heißt Willkommen hier in Indonesien! Die MotoGP fährt wieder im Tropen-Paradies der Insel Lombok. Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit werden den Piloten viel abfordern. Heute steht erstmal das Training und die Q2-Qualifikation an. Wir begleiten euch im Liveticker durch den gesamten Tag. Los geht es wie immer aber erstmal mit dem 1. Freien Training. Das FP1 der MotoGP startet um 4:45 Uhr Mitteleuropäischer Zeit.