+++ Der Sprint der MotoGP in Ungarn im Bericht +++

Tschau, bis morgen!

Damit beenden wir unseren Liveticker zum MotoGP-Samstag im Balaton Park. Morgen steht dann der Ungarn-GP auf dem Programm, los geht's um 14:00 Uhr. Wir begleiten euch natürlich wieder mit einem Liveticker durch den gesamten Sonntag, klickt also unbedingt wieder rein. Bis dahin wünschen wir noch einen schönen Samstagabend, bis morgen!

Bagnaia-Schwächen vom Balaton Park schonungslos aufgezeigt

"Das ist vielleicht das schwerste Kapitel meiner Ducati-Zeit." Endlich seine Medienrunde abgehalten, nahm Francesco Bagnaia kein Blatt vor den Mund. Was am Samstag schief lief, ist hinlänglich bekannt. Der Ducati-Star hat keinerlei Gefühl und Vertrauen für die Bremse. "Das ist das perfekte Layout für meine Probleme", muss er sich eingestehen, will aber kämpferisch bleiben: "Ich kenne mein Potenzial, wir müssen einfach weiterarbeiten." Hoffnung macht ihm der Aufstieg von Di Giannantonio, der am Freitag auch noch große Schwierigkeiten hatte und heute auf P2 fuhr: "Kleine Details können einen großen Unterschied ausmachen, daran arbeiten wir."

Kameramann im Glück

In den sozialen Medien geht gerade übrigens auch ein Video viral, das wir euch nicht vorenthalten wollen. Beim Sturz von Pedro Acosta im Qualifying flog seine KTM nämlich wild durch Luft und beinahe auf einen Kameramann! Beim Aufprall im Fangzaun wurde die RC16 so unglücklich nach oben abgedrückt, dass sie über den Fangzaun in den Kamera-Turm hineinsprang. Zum Glück war die Kamera-Befestigung zwischen Bike und Bediener, das hätte sonst auch ganz übel ausgehen können. Da sollten die Streckenbetreiber schleunigst nochmal nachbessern!

Auch La Bestia bestraft!

Da ist auch das zweite Stewards-Urteil, auf das wir gewartet haben und nein, Simon Crafar und Co. haben der Ansicht von Enea Bastianini offensichtlich nicht übereingestimmt. Sie beurteilten das Verhalten des Italieners als "unverantwortlich" und sahen ihn klar als Unfallauslöser. Weil das nach dem Zwischenfall in Le Mans mit Bagnaia schon sein zweites Vergehen dieser Art war, muss er im nächsten Grand Prix, an dem er teilnimmt, sogar zweimal in die Longlap abbiegen.

Warten auf Bagnaia

Inzwischen sind fast alle Medienrunden durch, wir vermissen nur Francesco Bagnaia noch. Der Italiener ist nach seinem neuerlichen Debakel noch nicht aufgetaucht, hätte eigentlich schon vor einer Stunde vor die Presse treten sollen. Scheint, als gäbe es da innerhalb der Ducati-Box gerade viel Redebedarf. Allerdings nur der einen Seite, auf der anderen läuft alles wie am Schnürchen:

Marini jubelt: Startchaos perfekt ausgenutzt

"Du brauchst hier keinen Topspeed!" Warum die Hondas im Balaton Park so gut zurechtkommen, war am Samstag schnell geklärt. Doch Platz vier im Sprint für Luca Marini war auch das Resultat einer perfekten Positionierung beim Start: "Ich sah, dass Fabio etwas spät auf der Bremse war. Dieses Chaos wollte ich dann nutzen, um so viele Fahrer wie möglich zu überholen." Das klappte perfekt, fast wäre sogar das Podium drin gewesen: "Ich wollte Franckie angreifen, aber er ist sehr gut gefahren und hat keine Fehler gemacht. Damit war es dann unmöglich für mich."
brauchts hier keinen Topspeed, schaffst nur gerade so 300kmh

Strafe für Quartararo!

Da ist das erste Urteil der Stewards. Sie haben bei Fabio Quartararo die Auslösung einer gefährlichen Situation sowie die Verschuldung eines Kontakts mit der Startnummer 23 (Bastianini) erkannt und deshalb eine Strafe ausgesprochen. Der Yamaha-Pilot muss im nächsten Grand Prix, an dem er teilnimmt - also voraussichtlich morgen - eine Longlap-Penalty absolvieren. Dann sind wir jetzt mal noch gespannt, ob Bastianini straffrei davonkommt oder nicht.

Bastianini hofft auf Freispruch: Ride-Height-Device war kaputt!

Schon folgt die Rechtfertigung von 'La Bestia'. Der Tech3-Pilot konnte wohl nur bedingt etwas für den Crash mit Zarco. "Das Device war kaputt, dadurch bin ich in Kurve neun mit abgesenktem Bike angekommen", verrät Enea Bastianini. Das beachtete er beim Anbremsen sogar, doch auch das genügte nicht: "Ich habe viel früher gebremst als normal. Aber ich konnte das Bike trotzdem nicht stoppen, bin zu schnell bei Johann angekommen und gemeinsam mit ihm gestürzt."

Zarco schießt gegen Bastianini: Verrückt!

Von Acosta abgesehen zeigte bislang jeder Pilot Verständnis für das Quartararo-Chaos in Kurve eins. Ganz anders jedoch im Falle der zweiten Kollision in der ersten Runde. Hier schoss Johann Zarco nun deutlich gegen Unfallgegner Bastianini. "Ich bin okay, aber das Bike ist komplett zerstört. Bastianini hat da einen weiteren Fehler gemacht. Er macht das häufiger, wenn er hinterher hinkt. Dann versucht er verrückte Sachen. Manchmal hat er Glück und schafft die Kurve, aber manchmal crasht er auch und räumt andere ab. Das ist einfach Schade", klagte der Franzose. Wir sind gespannt, ob die Stewards den Zwischenfall auch so deutlich warnehmen werden. Gehört haben wir von Simon Crafar und Co. noch nichts, die Untersuchungen laufen noch.

Chance verpasst! Acosta angepisst auf sich selbst

Nach den Trainings war Pedro Acosta noch großer Favorit neben Marc Marquez. Doch dann der verhängnisvolle Qualifying-Sturz. "Das war der große Fehler dieses Wochenendes", hadert der Youngster nun, für den danach gefühlt alles zusammenkam. "Ich hatte eigentlich einen guten Start, war schon wieder Vierter oder Fünfter, aber dann kam Fabio daher, als wäre sonst niemand da", klagte er. "Ich denke, dass heute einiges möglich gewesen wäre. Aber ich muss all das Chaos nach dem Fehler im Qualifying auf meine Kappe nehmen, auch wenn ich nicht erwartet hatte, dass es beim Start so dramatisch werden würde."

Kein Bezz-Vorwurf an Quartararo

Gemeinsam mit Enea Bastianini litt Marco Bezzecchi heute wohl am meisten unter Quartararos Patzer in Kurve eins. Trotz verpasster Podiumschance war der Aprilia-Pilot aber alles andere als sauer. "Das kann passieren, ich verstehe das", gab auch er an. "Wir wollen immer das Beste rausholen und wenn die erste Kurve so entscheidend ist, dann versuchst du dort alles zu maximieren. Ich kann Fabio dafür nicht beschuldigen. Ja, ich hätte besser abschneiden können, aber das ist Racing. Ich versuche es morgen wieder."

Alex Marquez will Ungarn-GP schon abhaken und weiterschauen

"Wir haben das Wochenende heute morgen im Qualifying verloren. Dafür übernehme ich die Verantwortung, weil ich nicht gut gefahren bin." Alex Marquez nahm nach einem enttäuschenden Samstag kein Blatt vor den Mund. Mehr als Platz acht war nicht mehr drin: "Für mich war der Sprint zu kurz. Nachdem ich Pol überholt habe, habe ich immer mehr und mehr Selbstvertrauen aufgebaut." Das grundsätzliche Gefühl stimmt also zumindest wieder, aber morgen kommt ja noch die Gridstrafe. "Ich will einfach punkten und hoffe dann, dass danach wieder bessere Strecken für mich kommen."

Start war Knackpunkt für Marquez

"Die Pole ist der Ort, wo du hier sein willst", erklärte Marc Marquez, als hätte er das Startdrama hinter ihm geahnt. "Ich habe nichts gespürt, aber ein paar Motoren sehr nahe gehört. Ich habe deshalb die Bremse nochmal geöffnet und das Bike etwas aufgerichtet, um sicher zu sein." Das klappte bestens, danach war die Suppe gegessen. Auch er nahm Quartararo im Anschluss in Schutz: "Das kann passieren, ist eine enge Kurve eins mit hartem Bremspunkt. Außerdem fahren wir hier zum ersten Mal. Ja, wir haben viel Erfahrung, aber den Referenzpunkt zu finden, ist nicht leicht."

Morbidelli nimmt Quartararo in Schutz

Bereits gestern warnte 'Morbido', dass es in Kurve eins eng werden könnte. Vielleicht auch deshalb nahm er sich heute bewusst etwas zurück und wurde dafür belohnt. Für Ex-Teamkollege Quartararo konnte er - vielleicht auch deshalb - Mitleid aufbringen. "Ich kann ihn verstehen", gab er zu Protokoll und verteidigte die Nummer 20: "Es ist so leicht, hier in Kurve eins den Bremspunkt zu verpassen. Die Kurve ist so eng und du hast vielleicht zwei bis fünf Meter maximal an gutem Segment, um zu stoppen und einzulenken. Ich kann verstehen, dass da so ein Fehler passiert, auch wenn es natürlich ein Fehler war."
Startchaos des Sprint in Ungarn
Fabio Quartararo schoss in Kurve eins übers Ziel hinaus, Foto: IMAGO / Zsombor Toth

Diggia erklärt plötzlichen Aufschwung

P3 im Qualifying, dann sogar P2 im Sprint. Diese beiden Ergebnisse hätte Fabio Di Giannantonio gestern wohl mit Kusshand genommen, denn nach dem Training lag er noch deutlich zurück. Wie gelang dieser plötzliche Aufschwung? "Wir haben letzte Nacht hart gearbeitet. Ich finde dieses Jahr mit diesem Bike überall unterschiedliche Griplevel vor, habe nie das gleiche Gefühl für das Bike und muss immer nach unterschiedlichen Anpassungen fragen. Jetzt haben wir etwas gefunden, um dieses Problem zu lösen." Fortan also ein überall konkurrenzfähiger 'Diggia' und keine Ausrutscher nach unten mehr wie in den letzten Wochen? "Das hoffe ich!"

ZIEL: Casadei komplettiert Doppel

Lorenzo Baldassarri führte lange, doch der Sieg im zweiten MotoE-Lauf in Ungarn geht letztlich erneut an Mattia Casadei. Nicholas Spinelli holt P2 vor Matteo Ferrari, dann erst Baldassarri auf Rang vier. Damit übernimmt Casadei auch die Führung in der Weltmeisterschaft, weil Alessandro Zaccone (6.) und Andrea Mantovani (9.) enttäuschen.

2. MotoE-Rennen läuft

Die letzte Rennaction des Tages hat begonnen, die MotoE absolviert ihr zweites und letztes Rennen im Balaton Park. Wer gewinnt das auf sieben Runden verkürzte Rennen? Wir sind gespannt!

Passiert! Quartararo keiner Schuld bewusst

Dieser Sprint hatte eigentlich nur ein Highlight und das war der Start. Fabio Quartararo verbremste sich kapital, will aber nichts falsch gemacht haben. "Mein Bremspunkt war okay, aber auf der rechten, dreckigen Seite des Grids hat das Bike angefangen zu rutschen. Diggia hat mir die Tür zugemacht, da musste ich die Bremse lösen, um ihm auszuweichen. Ich hatte einfach zu viele vor mir, da kann das passieren", argumentiert er. Wir sind gespannt, ob ihm die Stewards da zustimmen werden. Vermutlich eher nicht, es riecht nach Strafe: "Ich hoffe nicht, das ist ihre Entscheidung."

MM93 eilt zum neunten WM-Titel

Blicken wir dann noch kurz auf den neuen Stand in der Fahrer-WM. Marc Marquez zieht weiter davon, hat jetzt 152 Punkte Vorsprung auf Bruder Alex. Bagnaia hinkt nach seiner erneuten Nullnummer schon 209 Punkte zurück.

P1: Marquez schreibt Geschichte - wieder mal

Marc Marquez ist aktuell einfach nicht zu stoppen. In Ungarn gelang ihm nun schon der siebte Sprintsieg in Serie, das schaffte zuvor noch kein anderer MotoGP-Pilot. "Ich bin zufrieden", offenbart er jedoch keine große Freude und richtet den Fokus schon auf Sonntag: "Jetzt müssen wir den Hinterreifen für morgen analysieren."

P2: Diggia im doppelten Sinne glücklich

"Heute war es ziemlich chaotisch am Start. Zum Glück ging es für mich mehr oder minder ordentlich aus", dankt Fabio Di Giannantonio den MotoGP-Göttern, beim Start nicht auch von Quartararo ins Chaos gerissen worden zu sein. So kann auch er seinen Befreiungsschlag nach schwachen Wochenenden in Brünn und Spielberg feiern: "Ich möchte dem Team für einen fantastischen Job an beiden Motorrädern danken. Es ist fantastisch, dass wir beide heute auf dem Podium sind. Franky und ich hatten zuletzt keine schöne Zeit, also ist diese Rückkehr auf das Podium sehr wichtig."

P3: Morbidelli zurück in der Spur

"Ich bin sehr zufrieden. Ein wirklich solider Samstag. Wir haben nach der Verletzung den Rhythmus wiedergefunden", strahlt Franco Morbidelli beim Interview im Parc ferme. Der Befreiungsschlag nach einer schwächeren Phase infolge seines schweren Sachsenring-Crashes: "Ein guter Tag für mich, für die Mannschaft, für das gesamte Team. Auch Diggia ist ein fantastisches Rennen gefahren. Wir waren hinter Marc und konnten ihn sehen. Das ist wirklich gut. Mal sehen, was uns morgen gelingen kann."

VR46 bejubelt Doppelpodium

In den letzten Wochen ging bei den Gelben wenig zusammen, dafür lief es heute im Rennen umso besser. Fabio Di Giannantonio und Franco Morbidelli haben nicht nur ihr jeweils zweites Sprintpodium der Saison eingefahren, sondern gemeinsam auch für das erste Doppelpodium in einem Sprint für VR46 seit Indonesien 2023 gesorgt. "Das ist eine große Emotion heute. Die letzten Wochen war nicht gut für uns. Da jetzt Zweiter und Dritter zu werden, ist großartig", jubelt 'Uccio' wenig überraschend bei 'ServusTV'. Auch der Boss Valentino Rossi hat sich schon gemeldet: "Ich habe eben mit ihm telefoniert, er ist sehr glücklich!"

Debakel für Bagnaia und KTM

Pol Espargaro geht als Zehnter knapp leer aus, womit auch KTM im Gesamten ohne Punkte bleibt. Acosta und Binder beschließen das Feld nach ihren Zwischenfällen abgeschlagen, Bastianini gar nicht im Ziel. Bagnaia kommt hinter Raul Fernandez und Miller nicht über P13 hinaus. Der Startzwischenfall mit Quartararo sowie die Kollision zwischen Bastianini und Zarco werden jetzt übrigens von den Stewards untersucht.

Hondas stark, Aprilias retten Punkte

Sie haben massiv vom Startchaos profitiert, aber das wird ihnen völlig egal sein. Marini holt als Vierter sein bestes Resultat als Honda-Werksfahrer, auch Mir schreibt als Sechster an. Dazwischen landet noch Aldeguer auf Rang fünf. Bezzecchi rehabilitiert sich nach am Startchaos als Siebter noch am besten, Alex Marquez und Martin holen die letzten Punkte im Sprint.

ZIEL: Marquez gewinnt Ungarn-Sprint!

Start-Ziel-Sieg für Marc Marquez, er holt sich den ersten MotoGP-Erfolg im Balaton Park! Di Giannantonio wird Zweiter, Morbidelli komplettiert ein reines Ducati-Podest. Große Freude im Lager der Roten und Gelben.

Sprint der MotoGP in Ungarn im Liveticker: Alle Positionen

Ungarn GP

Sprint, nicht verfügbar

Positionen Ungarn GP
1Marc Marquez
Ducati Lenovo Team
2Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
3Franco Morbidelli
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
4Luca Marini
Honda HRC Castrol
5Fermin Aldeguer
BK8 Gresini Racing MotoGP
6Joan Mir
Honda HRC Castrol
7Marco Bezzecchi
Aprilia Racing Team
8Alex Marquez
BK8 Gresini Racing MotoGP
9Jorge Martin
Aprilia Racing Team
10Pol Espargaro
Red Bull KTM Tech3
11Raul Fernandez
Trackhouse MotoGP Team
12Jack Miller
Prima Pramac Yamaha MotoGP
13Francesco Bagnaia
Ducati Lenovo Team
14Miguel Oliveira
Prima Pramac Yamaha MotoGP
15Ai Ogura
Trackhouse MotoGP Team
16Alex Rins
Monster Energy Yamaha MotoGP
17Pedro Acosta
Red Bull KTM Factory Racing
18Brad Binder
Red Bull KTM Factory Racing
19Enea Bastianini
Red Bull KTM Tech3
20Johann Zarco
LCR Honda
21Fabio Quartararo
Monster Energy Yamaha MotoGP

Runde 13/13: Keine Action mehr in Sicht

Die letzte Runde läuft und es scheinen alle Plätze bezogen. Niemand kommt hier wirklich in Position, um noch einen Überholversuch zu wagen.

Runde 11/13: Bagnaia-Blamage geht weiter

Trotz zahlreicher Ausfälle vor ihm geht bei Bagnaia kaum etwas nach vorne. Er liegt nur auf P13, hinkt hinter Miller und Raul Fernandez her. Ein Überholversuch ist nicht in Sicht, stattdessen drücken selbst Oliveira und Ogura von hinten.

Runde 9/13: Marquez in eigener Liga

Der MotoGP-Superstar kann sich nur noch selbst schlagen, hat sich inzwischen auf zwei Sekunden von Di Giannantonio abgesetzt. Spannend könnte es aber nochmal im Kampf um P3 werden, denn Marini und Aldeguer holen auf Morbidelli auf. Martin hat unterdessen P9 von Pol Espargaro übernommen.

Runde 7/13: Alex Marquez holt P8

Jetzt hat es doch geklappt, im zweiten Anlauf bremst sich Alex Marquez mit einem beherzten Manöver an Pol Espargaro vorbei. Platz acht für den WM-Zweiten.

Runde 6/13: Acosta crasht!

Der Samstag wird immer schlimmer für Acosta! Er übertreibt es beim nächsten Angriff gegen Martin und verliert in Kurve elf die Front. Er kann das Rennen nochmal aufnehmen, fährt jetzt aber abgeschlagen hinterher - übrigens genauso wie Binder, der auch nochmal weitergefahren.

Runde 6/13: Überholen bleibt schwierig

Die vordersten Plätze scheinen schon alle bezogen, spannend ist es aktuell nur im Mittelfeld. Dort tun sich Alex Marquez und Acosta aber schwer, am Vordermann vorbeizukommen. Angriffe von ihnen gegen Pol Espargaro respektive Martin scheitern.

Runde 4/13: Mir patzt, Binder gibt auf

Da wollte Mir wohl zu viel. Er verbremst sich in Kurve fünf und geht etwas weit. Aldeguer ist sofort zur Stelle und übernimmt P5 von seinem Landsmann. Bei Brad Binder scheint derweil Schluss zu sein, er ist zurück an der Box. Ganz bitterer Sprint für KTM!

Runde 3/13:

Nach dieser chaotischen ersten Runde beruhigt sich das Geschehen jetzt erstmal. Marc Marquez hat sich auf eine Sekunde von Di Giannantonio distanziert, der selbst recht komfortabel vor Morbidelli liegt. Dahinter drücken Mir und Aldeguer gegen Marini, finden aber keinen Weg vorbei.Bezzecchi hat sich derweil an Pol Espargaro vorbei auf P7 gearbeitet.

Runde 1/13: Nächster Crash

Es kracht direkt nochmal: Bastianini gerät in Kurve neun mit Zarco aneinander, beide sind endgültig raus. Marc Marquez setzt sich derweil schon ab, hat alles unter Kontrolle.

START: Sprint läuft

Los geht's, der MotoGP-Sprint am Balaton Park hat begonnen. Marquez kommt super weg und bleibt vorne. Dahinter verbremst sich Quartararo katastrophal, er kracht in Bastianini rein. Hinter Marquez damit nun Di Giannantonio, Morbidelli und das Honda-Duo um Marini und Mir! Bezzecchi nur noch Achter, Bastianini zurück auf P20.

Formationsrunde läuft

Wir nähern uns jetzt in großen Schritten dem Sprintstart, die MotoGP-Stars befinden sich auf der Aufwärmrunde. Sobald sie zurück im Grid sind wird es ernst, gleich geht's los!

Wer kann Marc Marquez fordern?

Das ist hier die große Frage. Pedro Acosta hätte sicherlich die besten Chancen gehabt, hat sich durch ein schwaches Qualifying samt Sturz aber wohl schon vor dem Start um jegliche Möglichkeiten gebracht. Überholen dürfte schwer werden, umso wichtiger gleich der Start. Vielleicht können ja Marco Bezzecchi oder Fabio Di Giannantonio die Marquez-Siegesserie beenden, wenn sie gut wegkommen. Wir sind gespannt!

Reifenwahl: Chancengleichheit für alle

Neue Strecke, aber keine Unklarheiten bei der Reifenwahl. Alle 21 Piloten haben sich für den Sprint für das identische Gummi entschieden. Medium-Front und Soft am Hinterrad ist die Variante, mit der hier alle starten wollen.

Bestes Wetter zum Ungarn-Debüt

War der Himmel gestern noch ziemlich bewölkt, können wir uns heute wahrlich nicht beklagen. Für die erste Königsklassen-Rennaction am Balaton Park Circuit präsentiert sich Ungarn in Topform. Die Sonne scheint, es ist angenehm warm. Wir messen 24 Grad in der Luft, dazu 38 Grad am Asphalt. Einziger Kritikpunkt: Auf dieser flachen Anlage peitscht weiterhin ein recht starker Wind über die Strecke.

DNS: Kein Aleix Espargaro am Start

Wer die Startaufstellung genaustens analysiert hat, dem dürfte schnell aufgefallen sein, dass wir heute nur 21 Piloten am Start haben. Das liegt daran, dass Aleix Espargaro nicht mitfahren kann. Der Routinier hätte eigentlich den verletzten Somkiat Chantra ersetzen sollen, musste am Donnerstag dann aber selbst absagen. Somit kein Bruderduell, denn Pol Espargaro vertritt bei Tech3 den ebenfalls verletzten Maverick Vinales.

GRID: Marquez auf Pole

Wie könnte es anders sein, die beste Ausgangslage für den Sprint hat natürlich 2025-Dominator Marc Marquez. Er sicherte sich im Qualifying die Pole Position vor Marco Bezzecchi und Fabio Di Giannantonio. Alex Marquez steht auf P11, seine Gridstrafe gilt ebenso wie jene von Jack Miller erst für den Grand Prix morgen. Francesco Bagnaia finden wir noch weiter hinten auf P15, Jorge Martin sogar nur auf dem 17. Platz. Hier die komplette Startaufstellung in der Übersicht:

MotoGP-Sprint steht an

Damit ist auch das letzte Qualifying des Tages durch, womit wir unseren Blick auf das wahre Highlight des Samstags richten können. Die MotoGP startet in den Sprint zum ersten Ungarn-GP seit 1992. Um 15:00 Uhr geht's los, 13 Rennrunden stehen heute auf dem Programm.

ZIEL: Moreira holt Moto2-Pole!

Puh, das wurde nochmal ganz schön knapp. Moreira bleibt in den letzten Minuten ohne Verbesserung, während die Rivalen nachlegen. Der Brasilianer muss ganz schön zittern, bleibt aber letztlich ganz knapp in Front. Van den Goorbergh scheitert um 0,050 Sekunden, steht damit auf Platz zwei. Weitere 32 Tausendstelsekunden dahinter folgt Gonzalez als Dritter, Jake Dixon holt P4 vor Veijer. Canet schafft mit Rang sechs sehr ordentliche Schadensbegrenzung, dann das Aspar-Duo um Holgado und Alonso.

Moreira übertrumpft Gonzalez

Erst sieht alles nach einem vermeintlichen Start nach Maß für den WM-Führenden aus. In 1:40.582 Minuten hat Gonzalez lange die Bestzeit inne und kommt auch auf P1 liegend an die Box zurück. Moreira hängt entgegen der Anweisung seines Teams jedoch noch eine dritte fliegende Runde an und nutzt diese bestens. Er fährt nochmal zwei Zehntel schneller als Gonzalez und hat damit provisorisch die Pole inne. Knapp sechs Minuten verbleiben, Gonzalez und Co. kommen wieder raus.

Moto2-Q2 gestartet

Weiter geht's, der Kampf um die Pole Position der mittleren WM-Klasse hat begonnen. Wer wird sich durchsetzen? Das werden wir jetzt in der nächsten Viertelstunde herausfinden.

Letzter Pole-Kampf steht an

Ein Polesitter für den Ungarn-GP am morgigen Sonntag fehlt uns noch und den suchen wir jetzt. Das Q2 der Moto2 beginnt um 14:10 Uhr, dann stehen nochmal 15 Minuten Zeitenjagd an. Als Favoriten auf P1 gelten Manuel Gonzalez und Diogo Moreira, auch David Alonso, Adrian Huertas, Filip Salac und Collin Veijer waren im Training aber bislang immer ganz vorne dabei.

ZIEL: Fantic-Duo liefert ab

Sie haben es doch noch geschafft: Erst schüttelt Canet in den letzten Minuten eine Bestzeit aus dem Ärmel und dann auch Teamkollege Barry Baltus. Zonta van den Goorbergh ist zwar letztendlich in 1:40.856 Minuten nochmal etwas schneller als beide, aber es reicht für das Fantic-Duo zum Aufstieg in Q2. Dort treffen sie dann auch Roberts wieder, der sich als Vierter den letzten Platz im zweiten Quali-Segment gesichert hat. Arbolino (8.), Vietti (9.) oder auch Arenas (10.) sind nach schwachen Leistungen dagegen raus und das gilt auch für Garcia, der beim Moto2-Comeback nur den vorletzten Platz schafft.

Canet in Trouble

Die späte Bestzeit in FP2 scheint nicht der erhoffte Befreiungsschlag für Aron Canet gewesen zu sein. Der Fantic-Pilot kommt hier in Q1 noch gar nicht auf Betriebstemperatur, liegt nach dem ersten Schlagabtausch nur auf P10. Ihm fehlt eine ganze Sekunde zum Schnellsten Zonta van den Goorbergh. Barry Baltus, David Munoz und Jorge Navarro komplettieren eine überraschende Top-Vier zur Q1-Halbzeit. Knapp sieben Minuten noch zu gehen.

GRÜN: Hochkarätig besetztes Q1 beginnt

Wir legen los und suchen vier Aufsteiger in Q2. Es wird spannend werden, denn wir haben viele große Namen dabei. Celestino Vietti, Barry Baltus, Tony Arbolino, Joe Roberts, Albert Arenas, Comebacker Sergio Garcia und allen voran natürlich WM-Anwärter Aron Canet.

Letztes Qualifying in Ungarn steht an

Bevor wir zum MotoGP-Sprint kommen, haben wir jetzt noch das letzte Qualifying zum Ungarn-GP auf dem Programm. Die Moto2 legt ab 13:45 Uhr los.

ZIEL: Quiles auf Pole Position!

Quiles lässt sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Er bleibt einfach bis zum Sessionende draußen und brennt noch die ein oder andere Bestzeit in den Asphalt. Letztlich gelingt ihm eine 1:46.060 Minuten, die zur Moto3-Pole in Ungarn genügt. Perrone bleibt Zweiter, Piqueras holt sich mit 0,090 Sekunden Rückstand den dritten Rang. Carpe und die Intact-Pilot Munoz und Pini folgen. WM-Leader Jose Antonio Rueda kommt nicht über P8 hinaus, er startet zwischen Jacob Roulstone und Adrian Fernandez in der dritten Reihe.

Quiles stürmt an die Spitze

Da ist sie doch noch, die Bestzeit von Maximo Quiles. Der Youngster hat sich als einziger Pilot entschieden, noch eine weitere fliegende Runde anzuhängen und sich dank dieser knapp in Front gefahren. Er war 0,023 Sekunden schneller als Perrone, der das aus der Box gesehen hat. Keine fünf Minuten mehr.

Der erste Schlagabtausch ist geschafft und kommt mit einer Überraschung daher. An der Spitze steht nämlich Valentin Perrone mit 47 Tausendstel Vorsprung auf Alvaro Carpe. Dann Guido Pini und Angel Piqueras, Maximo Quiles nur auf P6 und Munoz nur Achter. Die Zeiten sind allerdings noch etwas langsamer als heute Morgen in FP2, da sollte im zweiten Run also gleich noch mehr gehen.

GRÜN: Moto3-Pole-Kampf gestartet

Pünktlich um 13:15 Uhr schaltet die Ampel am Ende der Boxengasse wieder auf Grün. Damit kann Q2 losgehen, wir suchen den ersten Moto3-Polesitter am Balaton Park Circuit.

Weiter mit Q2

Nach einer kurzen Verschnaufpause steht ab 13:15 Uhr jetzt das zweite Qualifying-Segment der Moto3 an, es geht um die Pole Position. Favorit muss nach den Trainings eigentlich Maximo Quiles sein, auch David Munoz ist aber ein heißer Kandidat. Und vielleicht sollten wir auch Kelso und Furusato nicht unterschätzen. Dass der Gang durch Q1 ein Vorteil sein kann, haben vorhin schon im MotoGP-Qualifying Bezzecchi (2.) und Di Giannatonio (3.) gezeigt.

ZIEL: Furusato schlägt Kelso

Auf Zittern hatte Kelso wohl keine Lust, schob sich bereits zwei Minuten vor Sessionende auf den ersten Platz nach vorne und war sich seiner Sache dann so sicher, dass er vorzeitig zurück an die Box kam. Von dort durfte er dann beobachten, wie ihn Furusato in 1:46.473 Minuten nochmal um 0,012 Sekunden unterbot, der Q2-Einzug geriet aber nicht mehr in Gefahr. Gemeinsam mit Furusato und Kelso steigen auch Uriarte und Ogden auf. Noah Dettwiler landet letztlich auf P10, was gleichbedeutend mit Startplatz 24 ist.

Kelso auf Kurs - gerade so

Wir haben den ersten Schlagabtausch erfolgreich hinter uns gebracht, es geht zurück an die Box für frisches Gummi. Taiyo Furusato ist zur Halbzeit schnellster Mann in 1:46.635 Minuten vor Marcos Uriarte und Scott Ogden. Den vierten Platz hat Kelso inne, liegt aktuell also auf Kurs für Q2. Der MTA-Pilot muss in den letzten Minuten aber zweifellos am meisten zittern. Casey O'Gorman, Ruche Moodley, Eddie O'Shea und auch Dettwiler liegen nicht allzu weit zurück, da könnte schon noch etwas gehen.

GRÜN: Moto3-Qualifying beginnt

Schon geht's weiter, die Moto3 startet in ihr Qualifying. Wie üblich steht hier zunächst Q1 an, es werden vier weitere Piloten für Q2 gesucht. Mit dabei ist der Schweizer Noah Dettwiler, größter Name ist sicherlich Joel Kelso. Der Australier muss favorisiert sein, ansonsten scheint hier alles möglich.

Der Ticker-Zeitplan für den Samstagnachmittag der MotoGP

12:50 - 13:30 Uhr: Qualifying Moto3
13:45 - 14:25 Uhr: Qualifying Moto2
15:00 Uhr: Sprint MotoGP (13 Runden)
16:10 Uhr: 2. Rennen MotoE (8 Runden)

ZIEL: Casadei schlägt Baldassarri

Eben noch im Kiesbett, nutzt Mattia Casadei seine zweite Chance perfekt. Diesmal hält er die Führung nach dem Start und verschafft sich daraufhin schnell einen kleinen Vorsprung, den die Nummer 40 dann bis zum Schluss erfolgreich verteidigte. Lorenzo Baldassarri wird Zweiter, Eric Granado komplettiert das Podium. Alessandro Zaccone holt Rang vier und verkürzt in der WM damit auf einen Punkt Rückstand gegenüber MotoE-Leader Andrea Mantovani, der nicht über P10 hinauskommt.

Zweiter Anlauf bei der MotoE

Die Elektro-Rennserie nimmt ihr 1. Rennen in Ungarn wieder auf, die Boxengasse hat jetzt wieder für eine Minute geöffnet. Danach folgt das Quick-Start-Procedure und dann ein Sprint über vier Runden. Damit sollte sich das gerade noch ohne Verzögerungen im weiteren Zeitplan ausgehen, sofern es jetzt keine weiteren Zwischenfälle gibt. Gestartet wird übrigens mit der ursprünglichen Startaufstellung, allerdings ohne Torres, Bernardi und Varga. Letzterer wurde zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Wir wünschen schonmal gute Besserung, hoffentlich ist da nichts schlimmeres passiert.

Pol Espargaro in die Superbike-WM?

Das war ein weiteres Gerücht, das gestern im MotoGP-Paddock die Runde machte. Pol Espargaro, der an diesem Wochenende ja erneut bei Tech3 als Ersatzmann des verletzten Maverick Vinales zum Zuge kommt, verneinte ein Comeback als Stammfahrer 2026 jedenfalls nicht:

ROT: MotoE-Rennen unterbrochen

Das geht leider gar nicht gut los mit der Rennaction in Ungarn. Gleich drei Piloten stürzen in der ersten Runde des MotoE-Rennens. Zunächst erwischt es Jordi Torres und Luca Bernardi in Kurve sieben und dann Tibor Erik Varga am Ausgang von Turn 14. Speziell Letzterer scheint ziemlich heftig gelandet zu sein und muss am Streckenrand behandelt werden, daher die Rote Flagge. Der Lokalmatador ist bei Highspeed per Highsider abgeflogen und hatte großes Glück, nicht vom nachfolgenden Mattia Casadei getroffen worden zu sein. Die Rennleitung gibt aber schon Entwarnung, alle Fahrer sind bei Bewusstsein. Das Rennen wird zu gegebener Zeit über vier Runden neugestartet werden.

KTM und Red Bull vor Trennung? Bullshit!

In den vergangenen Tagen war hier im Paddock der Motorrad-WM ein brisantes Gerücht umhergegangen. KTM solle vor dem Verlust seines langjährigen Partners Red Bull an Honda stehen. Am Freitag widerlegte Motorsportchef Pit Beirer das jedoch deutlichst. Mehr dazu hier:

Mittagspause in Ungarn

Nach dem MotoGP-Qualifying haben wir jetzt eine kurze Gelegenheit, durchzuatmen, ehe die MotoE um 12:10 Uhr in ihr 1. Rennen am Balaton Park Circuit startet. Aber keine Sorge, bis zum Beginn des Moto3-Qualifyings um 12:50 Uhr haben wir auch vom MotoE-Lauf noch genügend Stoff vorbereitet, um euch die Mittagspause so unterhaltsam wie möglich zu gestalten. Bleibt also dran!

Martin schlecht wie nie

Wir hatten es vorhin bereits durchklingen lassen, dass Jorge Martin mit P17 nicht sonderlich glücklich sein dürfte. Tatsächlich ist das aber sogar sein schlechtestes Qualifying-Ergebnis als MotoGP-Pilot überhaupt. Zuvor war sein schwächstes Resultat ein 15. Startplatz, eingefahren beim Katalonien-GP 2021, als er gerade aus seiner schweren Verletzung aus Portimao zurückkam. Klar, der 'Martinator' ist aktuell noch lange nicht in Topform, aber das ist schon beeindruckend - im negativen Sinne natürlich.

Marc Marquez zurück in der Quali-Erfolgsspur

Pole Nummer 74 für den Qualifying-König der MotoGP, der damit eine kleine Durststrecke beendete. Zuletzt war Marc Marquez nämlich am Sachsenring auf den ersten Startplatz gefahren. "Wir haben unseren Job erfüllt. Ich freue mich, von der Pole zu starten", strahlt der Ducati-Star verständlicherweise. Auch Di Giannantonio und Bastianini dürfen sich freuen: Bestes Quali-Ergebnis seit Austin bzw. bestes Quali-Ergebnis überhaupt als KTM-Pilot. In die andere Richtung geht es dagegen bei Alex Marquez: P11 entspricht seinem schwächsten Startplatz 2025 - und dann hat er für den Grand Prix morgen ja auch noch eine Startplatzstrafe kassiert...

Spanier enttäuschen am Balaton Park

Erst auf Platz sieben finden wir Pedro Acosta, der für seinen Sturz zu Beginn von Q2 also teuer bezahlt. Seine Hoffnungen auf den ersten MotoGP-Sieg kann er damit jetzt eigentlich schon begraben, wird Überholen hier doch wahrlich ziemlich schwer werden. Entsprechend geknickt kam er eben auch zurück in die KTM-Garage. Aldeguer und Marini komplettieren die dritte Startreihe. Mir wird Zehnter, dann erst der schwache Alex Marquez auf P11. Pol Espargaro wird Letzter, nachdem er in den letzten Augenblicken noch im dritten Sektor gestürzt war.

ZIEL: Marquez holt Ungarn-Pole!

Wie könnte es 2025 anders sein? Der MotoGP-Superstar lässt nichts mehr anbrennen, schnappt sich dank einer deutlichen Bestzeit in 1:36.518 Minuten die Pole Position für den Ungarn GP. Bezzecchi hat es dann doch noch zusammenbekommen, steht mit fast drei Zehnteln Rückstand auf P2. Di Giannantonio wird Dritter, dann ein starker Bastianini vor Morbidelli und einem ebenso starken Quartararo.

Qualifying der MotoGP in Ungarn im Liveticker: Alle Positionen

Ungarn GP

1. Qualifying, nicht verfügbar

Positionen Ungarn GP
1Marc Marquez
Ducati Lenovo Team
2Marco Bezzecchi
Aprilia Racing Team
3Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
4Enea Bastianini
Red Bull KTM Tech3
5Franco Morbidelli
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
6Fabio Quartararo
Monster Energy Yamaha MotoGP
7Pedro Acosta
Red Bull KTM Factory Racing
8Fermin Aldeguer
BK8 Gresini Racing MotoGP
9Luca Marini
Honda HRC Castrol
10Joan Mir
Honda HRC Castrol
11Alex Marquez
BK8 Gresini Racing MotoGP
12Pol Espargaro
Red Bull KTM Tech3
13Brad Binder
Red Bull KTM Factory Racing
14Jack Miller
Prima Pramac Yamaha MotoGP
15Francesco Bagnaia
Ducati Lenovo Team
16Raul Fernandez
Trackhouse MotoGP Team
17Jorge Martin
Aprilia Racing Team
18Johann Zarco
LCR Honda
19Miguel Oliveira
Prima Pramac Yamaha MotoGP
20Alex Rins
Monster Energy Yamaha MotoGP
21Ai Ogura
Trackhouse MotoGP Team

Acosta schreibt an, Bezzecchi patzt

Verhältnismäßig früh rausgefahren hat Acosta nun seine erste Rundenzeit angeschrieben. Da war wohl viel Vorsicht dabei, er ist mit einer Sekunde Rückstand für den Moment nur Zehnter. Marco Bezzecchi bekommt derweil einfach keine saubere Runde zusammen, muss nach einem Verbremser durchs Kiesbett. Knapp vier Minuten noch zu gehen, auch der Rest des Feldes kommt jetzt wieder raus.

Marquez bessert nach, La Bestia stark

Das ist die erste Ansage von Marc Marquez! Er bessert auf 1:36.646 Minuten nach, das ist die bislang schnellste Zeit am Balaton Park Circuit. Enea Bastianini folgt nach dem ersten Schlagabtausch mit drei Zehnteln Rückstand auf P2, Mir ist starker Dritter. Es folgen Aldeguer, Morbidelli und Marini. Alex Marquez nur Zehnter, Bezzecchi ebenso wie Acosta noch ohne gezeitete Runde. Acosta ist übrigens schon wieder zurück an der Box, wird dann gleich auf dem Ersatzbike weitermachen.

Highspeed-Abflug von Acosta!

Das ist der schlechtmöglichste Start in Q2 für Pedro Acosta! Der Youngster übertreibt es direkt, schmeißt seine KTM bei hoher Geschwindigkeit in den Kies von Kurve acht. Die RC16 ist völlig zerstört, Acosta selbst immerhin unverletzt geblieben. Parallel schreibt Marc Marquez die Bestzeit an, führt in 1:36.822 Minuten mehr als sechs Zehntel vor Di Giananntonio, Joan Mir und Enea Bastianini. Alle anderen Runden werden aufgrund der Gelben Flaggen gestrichen.

GRÜN: Q2 läuft!

Das Qualifying der MotoGP geht weiter. Alle zwölf Piloten sind direkt rausgefahren, Bezzecchi und 'Diggia' mit gebrauchten Reifen. Wir sind gespannt, wer den besten Start erwischt!

Pole-Kampf steht an

Nach Q1 ist vor Q2! Gleich geht es mit dem Kampf um die ersten zwölf Startplätze weiter, die Ampel am Ende der Boxengasse spricht um 11:15 Uhr wieder auf Grün. Die besten Chancen auf die Pole haben sicherlich Marc Marquez und Pedro Acosta, vielleicht kann aber auch Fermin Aldeguer für eine Überraschung sorgen. Bagnaia ist übrigens zum ersten Mal seit Mandalika 2023 nicht in Q2 dabei.

MotoGP-Weltmeister schwach

Maximal bitter für Binder, der sich damit mit Startplatz 13 zufrieden geben muss. Miller steht auf P14, dann erst Francesco Bagnaia auf P15 - sein schlechtestes Quali-Resultat seit Le Mans 2021 (P16). Auch Jorge Martin wird enttäuscht sein, er steht zwischen Raul Fernandez und Johann Zarco nur in der sechsten Startreihe. Ganz hinten dann noch Miguel Oliveira, Alex Rins und Ai Ogura.

ZIEL: Diggia kickt Bagnaia raus!

Bagnaia gelingt keine weitere Verbesserung mehr - und dafür bezahlt er teuer. Erst schiebt ihn Miller aus den Top-Zwei heraus, dann geht auch Binder vorbei. In Q2 kommt aber keiner von beiden, weil Di Giannantonio das letzte Wort hat. Der VR46-Pilot holt sich P2 hinter Bezzecchi mit der exakt gleichen Rundenzeit wie Binder, weil seine zweitbeste Rundenzeit besser ist. Unglaublich! Bezzecchi und Diggia steigen damit in Q2 auf.

Bagnaia auf P2!

Das ist schon eher, was man von Francesco Bagnaia erwarten darf. Direkt wieder rausgefahren, hat er sich jetzt auf den zweiten Platz nach vorne geschoben, nur 0,122 Sekunden Rückstand. Wie reagiert das restliche Feld? Knapp vier Minuten noch zu gehen in Q1, jetzt gilt es für alle.

Erster Run zu Ende

Eine zweite fliegende Runde gibt's noch von allen Fahrern, dann war es das auch schon mit dem ersten Schlagabtausch. Marco Bezzecchi hat es im zweiten Anlauf deutlich besser gemacht, führt in 1:36.974 Minuten - der bislang schnellsten Runde des Wochenendes - mehr als sechs Zehntel vor dem neuen Zweiten Brad Binder. Jorge Martin scheitert als Dritter aktuell knapp am Q2-Einzug. Bagnaia hat auch die zweite Runde abgebrochen, kam ohne angeschriebene Rundenzeit an die Box zurück. Er steht nun massiv unter Druck, steht aktuell auf dem letzten Startplatz!

Di Giannantonio legt vor, Bagnaia schwach

Die erste fliegende Runde ist geschafft und die Bestzeit kommt von Fabio Di Giannantonio in 1:37.773 Minuten. Da hat sich die Quali-Generalprobe in FP2 eben also gelohnt. Jack Miller liegt auf P2. Noch nichts kam derweil von den Aprilia-Werkspiloten, die beide nach Fehlern abbrechen mussten. Auch bei Bagnaia lief erstmal nichts zusammen, viele Verbremser von ihm. Kopfschütteln in der Ducati-Box...

GRÜN: Qualifying beginnt

Los geht's, das MotoGP-Qualifying läuft. Wir beginnen mit Q1, in dem gleich einige große Namen dabei sind. Neben Weltmeister Jorge Martin, Brad Binder, Johann Zarco oder Fabio Di Giannantonio mischen auch Francesco Bagnaia und Marco Bezzecchi mit. Nur zwei von ihnen können sich noch für Q2 qualifizieren, es wird also heiß hergehen.

MotoGP-Qualifying steht an

Ohne Atempause machen wir direkt weiter, das erste Highlight des Wochenendes steht an. Im Qualifying kämpfen die MotoGP-Stars ab 10:50 Uhr um die Pole Position für den ersten Ungarn-GP seit 1992.

ZIEL: Marquez schnappt sich die FP2-Bestzeit

Die gestrige Niederlage gegen Acosta konnte Marc Marquez wohl nicht so stehen lassen. In 1:37.355 Minuten sichert er sich im letzten Moment die Bestzeit im FP2. Das beeindruckende: Marquez ist diese Rundenzeit auf 14 Runden alten Reifen gefahren. Acosta gelingt auch noch eine Verbesserung, er wird mit 0,008 Sekunden Rückstand Zweiter. Seine Reifen waren aber nur sechs Runden alt. Dritter wird Di Giannantonio, Aldeguer Vierter. Dahinter dann noch Bezzecchi auf P5 vor Bastianini, Mir, Binder und Alex Marquez. Martin komplettiert die Top-10. Bagnaia beendet das letzte Training auf P18, er hat sich nach seiner zwischenzeitlichen Bestzeit am Anfang nicht mehr gesteigert und wirkte bei der Rückkehr an die Box gerade nicht sonderlich happy.

2. Freies Training der MotoGP in Ungarn im Liveticker: Alle Positionen

Ungarn GP

2. Freies Training, nicht verfügbar

Positionen Ungarn GP
1Marc Marquez
Ducati Lenovo Team
2Pedro Acosta
Red Bull KTM Factory Racing
3Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
4Fermin Aldeguer
BK8 Gresini Racing MotoGP
5Marco Bezzecchi
Aprilia Racing Team
6Enea Bastianini
Red Bull KTM Tech3
7Joan Mir
Honda HRC Castrol
8Brad Binder
Red Bull KTM Factory Racing
9Alex Marquez
BK8 Gresini Racing MotoGP
10Jorge Martin
Aprilia Racing Team
11Miguel Oliveira
Prima Pramac Yamaha MotoGP
12Ai Ogura
Trackhouse MotoGP Team
13Luca Marini
Honda HRC Castrol
14Pol Espargaro
Red Bull KTM Tech3
15Fabio Quartararo
Monster Energy Yamaha MotoGP
16Franco Morbidelli
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
17Johann Zarco
LCR Honda
18Francesco Bagnaia
Ducati Lenovo Team
19Raul Fernandez
Trackhouse MotoGP Team
20Alex Rins
Monster Energy Yamaha MotoGP
21Jack Miller
Prima Pramac Yamaha MotoGP

Diggia lässt fliegen

Die vermeintlichen Toppiloten halten sich noch zurück, aber wir bekommen tatsächlich noch einige 'Timeattacks' zu sehen. Fabio Di Giannantonio hat das bislang am besten umgesetzt, ist in 1:37.484 Minuten die neue Bestzeit gefahren. Joan Mir hat sich auf Platz vier verbessert, Jorge Martin auf Rang sechs und auch Marco Bezzecchi ist gerade auf einer schnellen Runde unterwegs.

Schlussphase beginnt

Die letzten zehn Minuten laufen. Gerade ist wenig los im Balaton Park, viele Piloten sind noch an der Box oder kommen gerade erst wieder raus. Gut möglich, dass die meisten in der Schlussphase hier noch weiter an der Rennpace arbeiten werden. Vielleicht sehen wir aber noch die ein oder andere 'Timeattack', schließlich geht es direkt im Anschluss ins Qualifying.

Kontakt zwischen Aldeguer und Fernandez!

Das war ein ungewöhnlicher Zwischenfall! Aldeguer kürzt die Schikane ab und fährt dann in Kurve elf abseits der Ideallinie. Raul Fernandez kommt von hinten an und verbremst sich leicht, wodurch er weit geht und das Hinterrad von Aldeguer leicht berührt. Beide Piloten beschuldigen sich anschließend gegenseitig, auch wenn da wohl keiner so wirklich Schuld hatte.

Acosta überflügelt Aldeguer

Keine weiteren Verbesserungen von Bagnaia und Marc Marquez, dafür aber von Fermin Aldeguer. Der Gresini-Youngster schiebt sich an die Spitze, aber nur für wenige Momente. Denn dann kommt Acosta mehr und mehr auf Betriebstemperatur: Bestzeit in 1:37.780 Minuten. Das bringt ihm drei Zehntel Vorsprung ein, sieht vielversprechend aus!

Ducati-Stars zeitgleich

Die ersten Runden sind geschafft und sie kommen hoffnungsvoll für Francesco Bagnaia daher. Nach seinem gestrigen Debakel legt er heute mit der Bestzeit in 1:38.505 Minuten los und teilt sich damit die Spitze mit Marc Marquez, der wenige Sekunden später exakt die gleiche Rundenzeit anschrieb. Jack Miller war derweil gleich mal im Kiesbett, hat sich auf der ersten fliegenden Runde in Kurve fünf verbremst. Zumindest eine Sturz konnte er jedoch vermeiden.

GRÜN: MotoGP-Training läuft

Los geht's, das FP2 kann beginnen. Die MotoGP-Stars kommen gleich alle rausgefahren. Gestern war Pedro Acosta in 1:37.061 Minuten hauchdünn schnellster Mann vor Marc Marquez. Ob der KTM-Youngster seine starke Form auch heute wieder bestätigen kann?

FP2 der MotoGP steht an

Die kleinen Klassen können sich damit in die Mittagspause verabschieden, für die MotoGP wird es derweil jetzt ernst. Das Qualifying naht, zuvor wartet aber noch das 2. Freie Training über 30 Minuten. Los geht's hier in Ungarn um 10:10 Uhr.

ZIEL: Canet holt FP2-Bestzeit!

Ist das der Durchbruch für den WM-Anwärter nach einem bislang so schwachen Wochenende in Ungarn? Wir sind mal vorsichtig, schließlich hatte Canet neue Reifen drin, schoss sich also schonmal für das Qualifying ein, wo er nachher schon in Q1 ran muss. Die Bestzeit ist das aber allemal, knapp anderthalb Zehntel vor Gonzalez und Alonso. P4 geht an Öncü-Vertreter David Munoz, der ebenfalls noch für eine Timeattack ging. Dann Veijer und Huertas, der in den letzten Sekunden auch noch einen starken Save zeigte, nachdem er fast per Highsider abflog. Moreira beendet das FP2 ohne weitere Verbesserung auf P8.

Supersave von Alonso!

Puh, das war spektakulär! In Kurve fünf verlor David Alonso eben die Front, lag eigentlich schon auf dem Boden. Dank einer Blitzreaktion konnte er sich mit der rechten Körperhälfte jedoch nochmal hochdrücken und einen Sturz verhindern. Das war stark - genauso, wie seine aktuelle Pace auf gebrauchten Reifen. Gemeinsam mit Moreira, Gonzalez und Huertas hat der Moto3-Weltmeister hier definitiv den besten Longrun abgespult, im Rennen dürfte er also zu den heißesten Kandidaten auf den Sieg zählen. Nur Dani Holgado und Izan Guevara können sonst vereinzelt noch ähnliche Zeiten fahren, aber eben deutlich inkostanter.

Gonzalez zieht an

Das ist schon eher, was wir erwartet hatten. Pünktlich zur Sessionhalbzeit hat 'Manugas' die neue Bestzeit gefahren, er war exakt 0,015 Sekunden schneller als Alonso, der sich nur wenige Augenblicke später auf P2 verbessert hat. Wenig geht derweil auch heute bei Aron Canet zusammen, nur P13 für ihn.

Trio übertrumpft Gonzalez und Moreira

Nach knapp zehn Minuten im FP2 haben wir unsere Antwort. Und nein, Moreira (4.) und Gonzalez (6.) sind wahrlich nicht schlecht gestartet, ganz vorne liegen sie momentan aber nicht. Die schnellste Zeit kommt von Filip Salac, dann David Alonso und Adrian Huertas. Zwischen Moreira und Gonzalez liegt dann noch Collin Veijer (5.), der seine gute Form von gestern damit ebenfalls bestätigt.

GRÜN: FP2 läuft

Es wird wieder laut am Balaton Park Circuit, die Triumph-Motoren heulen auf. Das 2. Freie Training der Moto2 hat pünktlich begonnen. Mal schauen, wer hier am besten in den Tag hineinkommt. Gestern war das ganz klar ein Privatduell zwischen Diogo Moreira und Manuel Gonzalez. Ob sich das heute fortsetzt?

Moto2 macht weiter

Kurz kehrt hier in Ungarn Stille ein, die Motoren ruhen - aber nur kurz. Um 9:25 Uhr geht es bereits weiter, dann startet die Moto2 in ihr 2. Freies Training. Auch die mittlere WM-Klasse fährt ihr FP2 über 30 Minuten.

ZIEL: Quiles führt FP2 an

Es war eine Session mit Höhen und Tiefen für Maximo Quiles, letztlich steht aber die Bestzeit zu Buche. Es hat sich kaum noch etwas im Klassement getan, stattdessen lag der Fokus in den letzten Runden noch auf der Rennpace. Speziell Adrian Fernandez (3.) und Joel Kelso (5.) zeigten hier auf, sie sollten wir morgen im Auge behalten. Das Duo fuhr auf gebrauchten Reifen die besten Rundenzeiten, auch schneller als Munoz (2.), Rueda (4.) oder Piqueras (7.). Noah Dettwiler war mit P20 und 1,6 Sekunden Rückstand auch nicht so schlecht unterwegs.

Der WM-Leader meldet sich an

Gestern haben wir Jose Antonio Rueda im Grunde nie auf den vordersten Plätzen gesehen, am Ende des Trainings lag er noch fünfeinhalb Zehntel zurück. Wahrlich keine Glanzleistung, doch dafür läuft es heute bislang deutlich besser. Rueda ist auf Rang drei angelangt, verliert keine drei Zehntel mehr auf den noch immer führenden Quiles. Zehn Minuten noch zu gehen in FP2.

Nächster Crash für Quiles!

Nein, der Youngster scheint seine Lektion noch nicht gelernt zu haben. Der zweite Sturz innerhalb von fünf Minuten ist die Folge, diesmal hat es Quiles in Kurve neun erwischt. Erneut kann er das Bike aus dem Kies befreien und aus eigener Kraft in die Box zurückfahren. Dann direkt der nächste Schreckmoment. Bei der Einfahrt in die Boxengasse beschleunigt Quiles etwas zu stark, wird fast per Highsider abgeworfen. Das wäre schon der dritte Abflug gewesen! Da muss wohl jemand dringend etwas runterkühlen...

Quiles auf dem Hosenboden!

Vielleicht war diese Pace doch etwas zu heiß für den Start. Auf dem Weg zu einer weiteren Verbesserung kam Quiles jetzt nämlich zu Sturz, er hat die Front in Kurve 15 verloren. Das Gute: Er konnte sein Bike gleich wieder aufheben und weiterfahren. Mal schauen, ob er jetzt etwas langsamer angehen lässt. Das Klassement führt er jedenfalls noch immer an, David Munoz ist auf 0,354 Sekunden herangekommen.

Beeindruckender Start von Quiles

Das ist eine beeindruckende Pace, mit der der Youngster vom Aspar-Team hier loslegt. Im zweiten Umlauf fährt er direkt eine 1:45.812 Minuten, was mehr als sechs Zehntel schneller ist als seine gestrige Tagesbestzeit. Da kommt niemand mit, Angel Piqueras verliert als Zweiter schon fast sieben Zehntel und der Rest liegt mehr als eine Sekunde zurück. Stark!

GRÜN: FP2 unterwegs

Los geht's, der MotoGP-Samstag in Ungarn ist eröffnet. Die Moto3 beginnt mit dem 2. Freien Training, das jetzt über die nächsten 30 Minuten laufen wird.

Spätsommerlicher Start in Ungarn

Wir beginnen den Tag mit deutlich angenehmeren Bedingungen als gestern. Die Sonne ist draußen, nur wenige Wolken am. Mit 18 Grad in der Luft und 23 Grad am Asphalt ist es auch schon recht warm, es weht einzig ein relativ starker Wind über die Anlage des Balaton Park Circuits. Das gilt es beim Anbremsen für die zahlreichen Stop-And-Go-Kurven definitiv zu beachten.

Der Ticker-Zeitplan für den MotoGP-Samstag in Ungarn

08:40 - 09:10 Uhr: 2. Freies Training Moto3
09:25 - 09:55 Uhr: 2. Freies Training Moto2
10:10 - 10:40 Uhr: 2. Freies Training MotoGP
10:50 - 11:30 Uhr: Qualifying MotoGP
12:15 Uhr: 1. Rennen MotoE (8 Runden)
12:50 - 13:30 Uhr: Qualifying Moto3
13:45 - 14:25 Uhr: Qualifying Moto2
15:00 Uhr: Sprint MotoGP (13 Runden)
16:10 Uhr: 2. Rennen MotoE (8 Runden)

Guten Morgen aus Ungarn!

Es wird erstmals erst am Balaton Park! Am heutigen Samstag (23.08.) stehen die Qualifyings zum Ungarn-GP an, außerdem hält die MotoGP mit dem Sprint ihre erste Rennaction auf der neuen Strecke ab. Los geht es aber erstmal mit den letzten Trainings. Die Moto3 fängt an, das FP2 startet um 08:40 Uhr. Wenn ihr wissen wollt, wie ihr den Samstag im TV oder Stream verfolgen wollt, dann schaut doch mal hier rein: