Gabriel Bortoleto kam als Formel-2-Champion und McLaren-Nachwuchspilot in die Formel 1. Warum der Rookie aber mit Sauber in der Königsklasse sein Debüt gab und welche Risiken er für seinen Traum eingehen musste, erklärt er im exklusiven Interview mit Motorsport-Magazin.com
.Dieses Interview stammt aus der 102. Printausgabe des Motorsport-Magazins, veröffentlicht am 8. Mai 2025.
Motorsport-Magazin.com : Deine Anfänge hast du - wie heute üblich - im Kart gemacht. Aber wie bist du überhaupt zum Kartsport gekommen?
GABRIEL BORTOLETO: Durch meinen Bruder. Er ist Rennen gefahren, er hat damit schon vor mir begonnen. Meine Familie hatte durch Ayrton Senna schon eine Leidenschaft für Motorsport entwickelt. Es war der Traum meines Vaters, Rennfahrer zu werden. Aus finanziellen Gründen konnte er aber leider nie Rennen fahren. Er kommt aus einfachem Haus und konnte sich diesen teuren Sport nicht leisten. Jetzt wird seine Leidenschaft durch meinen Bruder und durch mich zur Realität. Ich habe mit sechs Jahren damit begonnen und seither nicht mehr aufgehört.
Schon die Anfänge im Motorsport sind sehr kostenintensiv. Junge Kartfahrer geben schon 300.000 Euro pro Saison aus. Wie hast du deine Anfänge finanziert?
In meiner Karriere war es immer so, dass ich nicht so viel wie die anderen testen konnte. Ich habe niemals 300.000 für eine Kart-Saison ausgegeben. Es gab Fahrer, die das gemacht haben, aber wir haben immer versucht, so wenig Geld wie möglich auszugeben. Wir haben versucht, uns auf die richtigen Rennen in Brasilien und Europa zu fokussieren. Auf Europa- und Weltmeisterschaften, aber mehr konnten wir uns aufgrund des limitierten Budgets nicht leisten. Mein Vater hat damals alles bezahlt. Für diese Möglichkeit bin ich ihm sehr dankbar. Ich darf aber auch nicht vergessen, dem Besitzer von CRG Karting zu danken. Er hat mir in meiner Karriere sehr geholfen. Er hat es mir das ein oder andere Mal ermöglicht, kostenlos zu testen, Rennen zu fahren und mich auf die Saison vorzubereiten. Zu diesem frühen Stadium meiner Karriere, war er eine große Unterstützung.
Den Schritt nach Europa hast du schon sehr früh gewagt...
Ich war damals zwölf Jahre und bin noch Kart gefahren. Ich bin nach Italien gezogen. Wenn du etwas richtig machen willst, dann musst du dich auf den Rennsport fokussieren, um 100 Prozent aus dir herauszuholen. Dafür solltest du dorthin gehen, wo die Weltspitze des Motorsports ist. Das ist in dem Fall Lonato am Gardasee. Meine Familie ist in Brasilien geblieben. Wenn sie mit mir nach Europa gekommen wären, hätte mein Vater die Firma nicht leiten können und hätte nicht genügend Geld verdient, damit ich weiter Rennen fahren kann. Er musste also dort bleiben und sehr hart arbeiten. Ich bin zusammen mit einem Kerl namens Francesco nach Europa gekommen. Seit ich acht Jahre alt war, war er mein Driver Coach. Bis ich 16 oder 17 Jahre alt war, blieb er bei mir. Er ist wie ein zweiter Vater für mich. Zunächst waren wir allein in Italien, nach etwa zwei Jahren ist auch seine Frau gekommen und hat mir auch beim Aufwachsen geholfen.
Wenn du mit zwölf Jahren weg von deiner Familie nach Europa gehst, dann musst du dir ziemlich sicher sein, dass du gut genug bist...
Nein, es geht nicht darum, dir sicher zu sein. Denn wenn du zwölf Jahre alt bist, dann verstehst du nicht, wie hart es ist, in die Formel 1 zu kommen. Und du verstehst auch die politische Seite hinter alldem nicht. Ich verstehe, dass es nicht nur von deinem Talent abhängt, ob du es in die Formel 1 schaffst oder nicht. Es gab viele Fahrer, die das Zeug dazu hatten, in die Formel 1 zu kommen, aber sie haben es nicht geschafft. Als ich nach Europa gegangen bin, da wusste ich, dass ich gut war. Ich hatte tolle Ergebnisse in Brasilien und als ich nach Europa bin, hatte ich auch dort sofort großartige Ergebnisse. Es war für Brasilianer nicht normal, sofort in anderen Kategorien gleich so gut zu sein. Und dann habe ich einfach daran geglaubt.
Ich war immer ein großer Träumer in meinem Leben. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann ist es fast unmöglich für jemanden, mir das auszureden. Wenn ich glaube, etwas erreichen zu können und ich es will, dann werde ich es erreichen. Dann ist es egal, wie lange es dauert. Ich habe als Kind gesagt, dass ich es in die Formel 1 schaffen werde. Wie oft musste ich in meiner Karriere anhören, dass ich meine Familie in die Pleite treibe, weil es so teuer ist und dass ich es nicht schaffen werde - nicht weil ich das Talent nicht habe, sondern weil es so ein schwieriger Sport ist. Ich habe gesagt: Nein, ich schaffe das und zeige euch, dass ihr falsch lagt. Ich habe es ihnen gezeigt.
Weil du das Geld deiner Familie angesprochen hast: Wie lange konnte und wollte deine Familie den Rennsport für dich finanzieren?
In meiner ersten Formel-3-Saison hatten wir keinerlei Sponsoren. Wir haben mit ein paar Leuten gesprochen, denn wir wussten, dass es wahrscheinlich die letzte Saison sein würde, die sich mein Vater gerade so leisten konnte. Ich hatte dann in meiner ersten Saison sofort tolle Ergebnisse und habe die Meisterschaft angeführt. BRB, eine brasilianische Bank, hat mich dann unterstützt. Sie tun das noch immer. Sie haben in dieser Saison zusammen mit einem weiteren Unternehmen viel Geld reingesteckt. Das hat meine Familie stark entlastet, sie konnte etwas aufatmen. In der Formel 2 hat meine Familie noch immer etwas Geld reingesteckt, aber der Großteil kam von meinen Sponsoren McLaren, BRB, Porto und Snapdragon. Die Formel-2-Saison war großartig, denn es war die erste Saison, in der wir nicht mehr so viel Geld ausgeben mussten.
Hast du für die guten Resultate in Formel 3 und Formel 2 eine Erklärung? Du warst zuvor gut in der Formel 4 und in der FRECA, aber nicht herausragend...
Ja, ich habe eine Erklärung dafür. Ich will nicht polemisch werden, aber ich will gleichzeitig die Wahrheit sagen. Das sind Rennserien, in denen es große Unterschiede bei den Motoren gibt. Ich habe noch nie etwas wie dort gesehen. Du bezahlst eine halbe Millionen Euro, um dort zu fahren, und sie schaffen es nicht, dass die Motoren ordentlich laufen. Sie waren nicht gut genug, um sicherzustellen, dass die Motoren gleich waren. Ich habe mich offensichtlich stark verbessert - und diese harten Saisons haben mir dabei geholfen, als Fahrer zu wachsen und meinen Fahrstil zu verbessern. Aber in der FRECA hatte ich viele Motorenprobleme. Und auch schon in der Formel 4.
Wenn man sich in der FRECA die Statistik ab dem Zeitpunkt ansieht, an dem ich den Motor getauscht habe, dann habe ich wahrscheinlich ab diesem Zeitpunkt die meisten Punkte geholt. Plötzlich habe ich immer gepunktet und habe damit begonnen, Podien und Siege zu holen. Du kannst in diesen Serien nichts dagegen tun. Manchmal hast du Glück und du hast einen guten Motor. Wenn du keinen guten Motor hast, dann wollen sie ihn nicht tauschen, weil sie sagen, dass er innerhalb der Toleranz ist. Aber die Toleranz ist so groß, dass es lächerlich ist. Du fährst dort gegen sehr gute Fahrer, die heute in der Formel 1 sind - aber wie sollst du denen nur fahrerisch drei, vier Zehntel pro Runde abnehmen, wenn dein Motor schlecht ist? In der Formel 3 war ich glücklicher. Ich habe hart gearbeitet, das Team war großartig und ich hatte einen ordentlichen Motor. Dann war ich bereit dazu, abzuliefern.
Abseits der sportlichen Seite wurdest du bei A14 Management von Fernando Alonso unter Vertrag genommen. Wie ist es dazu gekommen?
Ich bin mein erstes Rennen in der FRECA für das Team von Fernando gefahren. Ich war der erste Fahrer, der ein Podium für sein Team geholt hat, so hat er wahrscheinlich von mir gehört. Ich bin dann meine zweite Saison in der FRECA gefahren und hatte - wie du gesagt hast - Probleme. Ich war damals auf Platz vier oder fünf in der Meisterschaft. Dann habe ich damit begonnen, Rennen zu gewinnen. Mein Vater ist einmal zum Formel-1-Rennen in Österreich gekommen. Ich war damals gar nicht dabei. Er kam dort mit Fernando, Albert [Resclosa] und Alberto [Fernández], den drei Besitzern von A14 in Kontakt. Er hat ihnen gesagt, dass ich in die Formel 3 will und wir dabei Hilfe brauchten. Sie wollten sofort helfen. Fernando hatte eine gute Vision und hat gesagt, dass er mich mag. Alberto und Albert haben genauso gedacht, als sie das erste Mal mit mir gesprochen haben. Sie haben viel Vertrauen in mich gesteckt und haben mir dabei geholfen, meinen Traum zu erfüllen. So bin ich mit einem guten Team in die Formel 3 gekommen.
Hat er dich nur beim Management unterstützt oder auch als Mentor?
Jeder, der bei A14 unter Vertrag steht, kann immer mit Fernando sprechen. Er ist sehr offen. Er ist kein Superstar, es ist nicht so, dass man nicht mit ihm sprechen kann. Als A14-Fahrer hast du seine Nummer, du kannst ihn erreichen und Dinge fragen. Ich bin mir sicher, dass er dich immer unterstützen wird. So war er zu mir und ich kann sagen, dass er ein Mentor für mich war. Es gab aber auch noch andere Leute, die mir auf dem Weg geholfen haben. Es war nicht nur Fernando, aber er war ein großer Teil davon.
Wie kann man sich das vorstellen? Fragst du ihn, wie du in einer Kurve einen besseren Exit bekommst oder geht es eher um Dinge drumherum?
Von allem ein bisschen. Es geht viel darum, wie man ein Wochenende bestmöglich managt, ohne unnötig Energie zu verschwenden. Aber ganz ehrlich, es geht auch viel um das Fahren selbst. Jetzt in der Formel 1 nicht mehr, da ist es etwas schwieriger. Aber auf neuen Strecken frage ich ihn noch immer, was er über die ein oder andere Linie in dieser und jener Kurve denkt. Und er hilft mir gerne. In der Formel 3 und in der Formel 2 ist die Formel 1 immer vor unserem Qualifying gefahren. Ich habe ihm dann manchmal geschrieben und gefragt, wie der Grip ist. Da hat er mir geholfen. Es geht viel um Erfahrung. Er hat alle Informationen, die du brauchst. Es ist ein bisschen von allem.
War er es auch, der die Verbindung zum McLaren-Nachwuchsprogramm hergestellt hat?
McLaren kam auf uns zu. Das war sehr früh in der Formel-3-Saison. In Melbourne kam Emanuele Pirro, der das Programm damals geleitet hat, auf mich zu und wir haben miteinander gesprochen. Ich bin Fahrer, das ist nicht mein Job und deshalb habe ich es sofort an Albert weitergegeben. Dann ist es zu Alberto und Fernando gegangen und sie haben für mich alles verhandelt. Sie haben den ganzen Job gemacht, ich musste mich um nichts kümmern und sie haben es gut gemacht, denn ich hatte einen sehr guten Vertrag mit viel Unterstützung von McLaren.
Wurde es mit McLaren am Ende kompliziert, als es mit Audi, respektive Sauber langsam ernst wurde?
Ich bin dankbar für das, was mir McLaren angeboten hat. Das Wichtigste für mich waren nicht die TPC-Tests. Du willst natürlich immer ein Formel-1-Auto fahren und das war für mich auch eine große Sache, meinen ersten Formel-1-Test in einem McLaren am Red Bull Ring zu fahren. Das war nach Monza, wo ich das vielleicht beste Rennen meines Lebens gefahren bin. Aber die größte Unterstützung für mich war es, wie die Führungsebene von McLaren, wie Zak und Andrea mich unterstützt haben und wie sie mir geholfen haben, eine Richtung und Optionen für meine Zukunft zu finden und mir Leute zur Verfügung gestellt haben, um mich fahrerisch zu verbessern.
Es ist wichtiger, dich selbst zu entwickeln, als ein Formel-1-Auto zu fahren. Wenn du in der Formel 2 bist, dann ist der Moment gekommen, an dem du den großen Sprung in deiner Karriere machen musst. Den großen Schritt bei deinem Mindset und bei deinem Verhalten. Du arbeitest mit Formel-1-Teams und sie stecken viel Unterstützung in dich. Sie haben mir José [Manuel Lopez] an die Seite gestellt, der jetzt mein Renningenieur ist. Er war in der Formel 2 meine Unterstützung, er war bei allen Rennen dabei. Als das mit Sauber aufkam, gab es ein paar Limitierungen, sodass es keine TPCs mehr gab. Aber sie waren noch immer sehr nett zu mir beim letzten Rennen noch immer ihr gleiches Team zur Verfügung gestellt, obwohl ich schon unterschrieben hatte. Sie hätten das nicht tun müssen, aber sie haben es getan. Das war sehr nett.
Wenn wir über das Rennfahren an sich sprechen: Was macht das für dich so speziell?
Ich stelle mir die gleiche Frage. Es sind so viele Dinge, dass ich nicht eine einzelne Sache hervorheben kann. Das stärkte Gefühl, das ich empfinde, ist der Wettkampf. Es ist das Gefühl, etwas Großartiges im Sport erreichen zu wollen.
Aber das Gefühl kannst du dir im Tennis oder sonst einem Sport auch holen...
Das stimmt. Aber dafür hatte ich nie eine Leidenschaft. Wenn ich in ein Rennauto steige, dann ist das der einzige Moment in meinem Leben, in dem ich mich komplett auf das fokussieren kann, was ich tue. So kann ich das bei nichts anderem in meinem Leben. Wenn ich Tennis oder Paddel oder was auch immer spiele, dann kann ich mich schon konzentrieren, aber ich komme nicht in diese verrückte Schleife in meinem Kopf, dass ich alles um mich herum vergesse. Wenn ich fahre, dann macht mein Kopf jedes Mal genau das.
Ich bin mir nicht sicher, ob eine andere Dimension der richtige Begriff dafür ist, aber ich denke an nichts anderes mehr. Vielleicht liegt es daran, dass das Adrenalin so hoch ist, aber ich liebe dieses Gefühl. Es gibt mir Adrenalin, ich fühle mich einfach gut dabei. Ich habe das Gefühl, dass ich 100 Prozent meines Potenzials abrufen kann. Deshalb liebe ich Racing. Und natürlich die Tatsache, wie cool und schnell dieses Auto heutzutage ist. Du fährst bei über 300 Stundenkilometer. Das bekommst du nirgendwo sonst im Leben. Es ist ein großartiges Gefühl.
Du hast bereits auf die B-Fahrer-Aussage von Dr. Helmut Marko reagiert, aber er hat seine Meinung auch begründet. Er sagte, du bringst es über die Linie, nur das letzte Quäntchen Speed würde dir fehlen. Würdest du sagen, genau das war in den Nachwuchsserien dein Ziel? Muss man in Nachwuchsserien nicht genau so fahren?
Du hast einen guten Punkt. Es gibt viele sehr schnelle Fahrer in den Nachwuchskategorien, die es aber nicht in die Formel 1 schaffen, weil sie nie gute Ergebnisse in der Meisterschaftswertung eingefahren haben - einfach nur, weil sie zu viel gecrasht sind. Ich hatte nie den Background, dass ich Zehnter oder Fünfter in der Meisterschaft werden konnte und trotzdem noch sicher war, in die Formel 1 zu kommen. Der einzige Weg, wie ich in die Formel 1 kommen konnte, war es, zu gewinnen. Es war für mich klar, dass ich die Formel 3 und die Formel 2 gewinnen muss. Deshalb stimme ich seinen Kommentaren zu. Ich musste smart sein, ich musste die Ergebnisse etwas mehr als andere Fahrer heimbringen, die diese Sorgen nicht hatten, weil sie wussten, dass sie sowieso in die Formel 1 kommen würden.
Aber ich musste abliefern, ich musste die Ergebnisse einfahren. Manchmal wollte ich ein Verrücktes Manöver machen, eine Divebomb, von der ich wusste, dass sie verrückt ist und sie schiefgehen kann. Wie hoch ist das Risiko? Kann ich es eingehen? Wenn ich crashe, welche Position habe ich dann in der Meisterschaft? Was bedeutet das für mein nächstes Jahr? Du musst über all diese Dinge nachdenken. Das ist nicht einfach. Natürlich wollte ich auch pushen. Aber wenn man sich mein letztes Rennen in der Formel 3 ansieht, dann habe ich das im Qualifying gewonnen. Ich fuhr die letzten zwei Rennen komplett anders als die restliche Saison. Ich war viel aggressiver. Ich habe verrückte Manöver gebracht, weil ich es mir erlauben konnte. Das wird auch in der Formel 1 nicht anders sein. Wir kämpfen hier nicht um Meisterschaften, deshalb fällt es nicht so sehr ins Gewicht. Man muss keine dummen Risiken eingehen, aber man kann sich etwas mehr Racing leisten. Beim puren Speed stimme ich ihm nicht zu, denn Speed ist Speed. Im Qualifying pusht du zu 100 Prozent. Aber das ist seine Meinung und ich werde ihn mit der Zeit hoffentlich vom Gegenteil überzeugen. Ich werde meine besten Qualifying-Runden abliefern.
Dein Traum war zunächst Formel-1-Fahrer zu werden. Das hast du geschafft. Wovon träumst du jetzt? Was hast du dir jetzt so sehr in den Kopf gesetzt, dass du es erreichen wirst?
Ich habe einige Träume, es ist nicht nur einer. Ich weiß ziemlich genau, was ich in Zukunft erreichen will. Der erste Schritt ist wäre ein Podium, dann ein Rennsieg, aber mein größter Traum ist es, einer der Größten dieses Sports zu werden. Ich will so viele Meisterschaften gewinnen, wie ich kann. Aber das ist sehr weit weg von dem, wo wir jetzt sind. Ich muss mich entwickeln und als Fahrer wachsen. Als Team müssen wir das ebenfalls tun, um das in Zukunft zu erreichen. Es wird nicht dieses Jahr sein, es wird vermutlich auch nicht in einem Jahr so weit sein. Aber mit der Zeit können wir das schaffen. Das mit einem Team wie Audi zu erreichen, ist mein Ziel. Denn es gibt kein besseres Gefühl, als es mit einem Team zu erreichen, das von Null kam. Besser geht es nicht. Du schreibst deine eigene Geschichte.
Gabriel Bortoleto
- Geboren am 14. Oktober 2004 in Sao Paulo (Brasilien)
- Bis 2019 im Kart-Sport, größter Erfolg: 3. Platz Europameisterschaft OK-J 2018
- 2020 Aufstieg in den Formel-Sport: 5. Platz Italienische Formel 4
- 2021 Formula Regional: 15. Platz mit dem Team von Fernando Alonso
- 2022 Formula Regional: 6. Platz mit R-ace GP
- Seit Ende 2022 bei A14 Management von Fernando Alonso unter Vertrag
- 2023 Formel 3 mit Trident: Meister
- Ende 2023: McLaren-Junior
- 2024 Formel 2 mit Invicta: Meister
- 2025: Formel 1 mit Sauber, ab 2026 Audi-Werksfahrer
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