Manthey feiert sein 30-jähriges Firmenbestehen und auch der "Grello" hat Geburtstag! Anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums tritt Manthey mit dem "Grello" bei den 24h Nürburgring mit einer Sonderlackierung an, in der die Elemente historischer Fahrzeuge aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander vereint werden.

"Olaf Manthey hat den Grundstein der Erfolgsgeschichte gelegt, die wir heute weiterführen dürfen", erzählt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH, stolz. "Die Sonderlivery, mit der wir bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring an den Start gehen, würdigt diese Entwicklung!"

Vergangenheit trifft Zukunft: Der "Grello" im Jubiläumsdesign

Hervorgegangen aus dem "Dicken", der zwischen 2006 und 2009 vier Gesamtsiege in Folge beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring feierte, ging der Neunelfer in der auffälligen gelb-grünen Livery erstmals 2016 an den Start.

Die Sonderlivery, die Manthey 2026 zum zehnjährigen Jubiläum bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring präsentiert, vereint zentrale Elemente des "Dicken" mit der aktuellen "Grello"-Livery der Nordschleifen-Saison. Das grün-gelbe Dach, das zwischen 2005 und 2011 auf der Nordschleife im Einsatz war, kehrt zurück, ebenso wie die orangefarbenen Außenspiegel, die sowohl den "Dicken" als auch den "Grello" kennzeichneten. Auch die Logos schlagen eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Der Grello tritt am Nürburgring 2026 mit einer Speziallackierung an
Das ist die Speziallackierung für den Grello, Foto: Manthey Porsche
Das neue Strömungsliniendesign an der Seite des Grellos
Die Strömungslinien an der Seite des Grellos, Foto: Manthey Porsche

Beim Thema Zukunft setzt Manthey auf ein neu interpretiertes Strömungsliniendesign, das die klassischen grünen Akzente in das gelbe Basisdesign des "Grello" integriert. Außerdem gibt es noch einige versteckte Elemente, wie zum Beispiel die "7" als Verweis auf den Rekord an Gesamtsiegen beim Traditionsrennen in der Eifel. Diese und viele weitere kleine grafische Elemente können Besucher und Fans im Rahmen der Kampagne #Manthey30 selbst auf dem Boliden entdecken.

Sieben Siege zum Anfassen: Ausstellung im ring°boulevard

Zur Feier des Jubiläums von Manthey und des "Grello" wird es während der gesamten 24-Stunden-Rennwoche am Nürburgring außerdem eine Ausstellung im ring°boulevard geben. Dort werden alle Fahrzeuge, mit denen das Team beim 24-Stunden-Klassiker den Rekord von insgesamt sieben Gesamtsiegen einfahren konnte, präsentiert. Diese Ausstellung ist im Rahmen der regulären Öffnungszeiten des Veranstaltungsortes für alle Besucher zugänglich.

Am Donnerstag von 17:15 bis 18:00 Uhr findet zusätzlich eine Autogrammstunde mit den diesjährigen Fahrern des Neunelfers - Kévin Estre, Ayhancan Güven und Thomas Preining - statt.

Ayhancan Güven (vorne), Kévin Estre (links) und Thomas Preining (rechts) fahren 2026 den Porsche 911 auf dem Nürburgring
Die drei Piloten für die 24h Nürburgring, Foto: Manthey Porsche

Vom "Dicken" zum "Grello": Eine Erfolgsgeschichte in gelb-grün

Der Porsche 911 GT3 MR, auch bekannt als "der Dicke", wurde bereits 2005 im Rahmen der damaligen VLN zum ersten Mal eingesetzt. Damals beendete er drei der neun gewerteten Saisonläufe auf Platz eins und sicherte sich zusätzlich drei Pole-Positions. Ein Jahr später folgte der erste Sieg bei den 24h Nürburgring, an den sich in den folgenden drei Jahren drei weitere Gesamtsiege anschlossen. Eine Rekordserie, die bis heute besteht. Darauf folgten in den Jahren 2011, 2018 und 2021 drei weitere Siege beim 24h-Klassiker.

Der Dicke 2005 bei VLN
Der Dicke bei seinem ersten Einsatz auf dem Nürburgring, Foto: Manthey Porsche

"Der 'Grello' hat vor 10 Jahren sein Debüt auf dieser Strecke gefeiert und nach dem Corona-bedingten Ausfall ist es jetzt das achte Mal, dass wir mit der markanten Livery am 24-Stunden-Rennen teilnehmen", erklärt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing der Manthey Racing GmbH. "Insbesondere nach den zwei zweiten Plätzen 2024 und 2025 ist unser sportliches Ziel klar: Wir wollen endlich wieder ganz oben stehen."

Heute gilt der "Grello" nicht nur als Publikumsliebling, sondern ist auch weit über die Nordschleife hinaus erfolgreich. 2018 wurde der Porsche erstmals auf internationalem Boden bei den 12-Stunden von Bathurst eingesetzt. Sechs Jahre später holte sich das Team den Gesamtsieg auf dem australischen Mount Panorama Circuit.

2023 folgte der Einstieg in die DTM und der Sieg in der Fahrer- und Teamwertung mit Thomas Preining. 2025 wiederholte Porsche diesen Erfolg mit dem Piloten Ayhancan Güven, der wie auch Preining in diesem Jahr den Porsche 911 in der Grünen Hölle pilotieren darf.

2023 wurde Thomas Preining DTM-Champion mit Manthey
Thomas Preining wurde 2023 mit Porsche DTM-Champion, Foto: Manthey Porsche
Ayhancan Güven wurde 2025 DTM-Champion mit Porsche
2025 kürte sich Ayhancan Güven zum DTM-Champion, Foto: Manthey Porsche

In der US-amerikanischen IMSA WeatherTech SportsCar Championship konnte das Team in diesem Jahr bereits in Sebring mit Laurin Heinrich in der GTD-Pro-Klasse einen Sieg holen und die Erfolgsgeschichte fortsetzen. Jetzt steht der Sieg bei den 24-Stunden-Nürburgring auf dem Programm.

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