Der Sieg von Max Verstappen beim NLS-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife am vergangenen Samstag ist auch vor dem Singapur-GP noch ein bestimmendes Thema in der Formel 1. Nicht wenige Fahrer feiern das GT3-Abenteuer des Red-Bull-Piloten am eigentlich rennfreien Wochenende. Das große Ziel von Verstappen ist ein Start beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.
Doch aufgrund des eng gestrickten Kalenders findet sich kaum jemand, der ihm nacheifert. Zumindest nicht im Moment oder für die nähere Zukunft. Danach könnte sich das noch ändern. Rookie Gabriel Bortoleto meinte vor dem Singapur-Wochenende, dass er es "lieben würde", beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring an den Start zu gehen. "Es ist etwas, das ich definitiv in der Zukunft machen will."
Start beim Nürburgring 24h: Bortoleto will, aber noch nicht 2026
Doch eben noch nicht jetzt. Der Sauber-Neuzugang, der sich noch in seiner ersten F1-Saison befindet, will sich in diesem Stadium seiner Karriere auf die Königsklasse fokussieren. "Ich bin gerade erst in die Formel 1 gekommen. Ich will eine lange und erfolgreiche Karriere haben", beschrieb der Brasilianer seine Prioritätensetzung. Erst danach kommen andere Motorsport-Disziplinen.
Doch falls er sich irgendwann in der Formel 1 etabliert, und das Abenteuer angeht, hat er schon eine gute Vorstellung wie seine Traummannschaft für das 24h-Rennen aussehen sollte. "Ich würde liebend gerne ein Auto mit ihm [Verstappen, d. Red] teilen und vielleicht auch mit Fernando [Alonso]. Das wäre sehr cool, das mit ihnen zu tun und diese neue Erfahrung zu sammeln", so Bortoleto.
Auf der persönlichen Ebene würde dem nichts im Wege stehen. Bortoleto pflegt ein gutes Verhältnis zu Verstappen. Mit dem vierfachen Formel-1-Weltmeister teilt er auch seine große Leidenschaft für Sim-Racing. Der Sauber-Fahrer verbringt laut eigenen Angaben sieben bis acht Stunden pro Tag zuhause an seinem Simulator.
Fernando Alonso mangt über sein Label A14-Management die Karriere von Bortoleto. Der Spanier betonte regelmäßig, dass er große Stücke auf ihn hält, sogar schon vor dieser F1-Saison. Alonso hatte in der Vergangenheit auch eine Reihe an Motorsport-Disziplinen ausprobiert, als er eine Formel-1-Pause eingelegt hatte. Der Aston-Martin-Pilot gewann die berühmten 24-Stunden-Rennen in Le Mans und Daytona und stand sogar bei der Rallye Dakar am Start. Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring fehlt noch auf seiner Liste.



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