+++ Das Rennen der MotoGP in Brünn im Bericht +++

Auf Wiedersehen aus Brünn, ab in die Sommerpause!

Damit verabschieden wir uns von diesem Wochenende aus Brünn. Keine Frage, diese wunderbare Rennstrecke gehört einfach in den Kalender der MotoGP. Der große Publikumserfolg wird hoffentlich dafür sorgen, dass wir auch nicht wieder gehen. Die Weltmeisterschaft ist fest in der Hand von Marc Marquez, aber nun holt sie einmal tief Luft. Die Sommerpause steht an. In dieser haben wir auf Motorsport-Magazin.com natürlich noch eine Menge Nachrichten für euch. Den nächsten Liveticker gibt es dann bei einem ganz besonderen Rennen wieder. Der Österreich GP in Spielberg (15. bis. 17. August) ist nur einen Katzensprung von unserer Redaktion in Graz entfernt. Es ist also ein echtes Heimspiel. Wir freuen uns, bis dann!

Pecco hadert mit Bremsschwäche: Überholt werden und nicht überholen können...

Francesco Bagnaia hadert einmal wieder. Der Zweikampf ist für ihn eine frustrierende Erfahrung: "Ich war immer einer, der am schwierigsten zu überholen und am stärksten auf der Bremse war. Jetzt bin ich da sehr langsam. Da sind alle besser. Die überholen mich auf der Bremse, als wäre das das leichteste." Eine Lösung ist weiter nicht in Sicht: "Es ist schwierig zu wissen, was wir verbessern können, denn es geht seit dem ersten Rennen so und es wurde nie besser." Der Mann braucht die Sommerpause wohl mit am dringendsten.

Diggia ohne Ausrede nach Debakel: Es ist meine Verantwortung!

Fabio Di Giannantonio konnte heute mit einer Ducati nicht in die Punkte fahren. Der Italiener redet danach Klartext: "Ich will gleich zum Punkt kommen und keine Ausreden suchen. Mein Gefühl für das Motorrad war sicher nicht fantastisch, aber ich muss die gesamte Verantwortung auf mich nehmen, denn ein Fahrer sollte das Team auch führen. Er ist derjenige, der die Informationen und Rückmeldung für das Setup gibt. Ich war in meiner Karriere schon wesentlich präziser als dieses Wochenende. Vielleicht waren es die besonderen Bedingungen, aber es liegt in meiner Verantwortung, dass wir dieses Wochenende nicht das Paket hatten, um zu kämpfen." Wenn man mit einer Desmosedici 16ter wird, dann muss das wirklich ein äußerst schlechtes Setup gewesen sein...
Fabio Di Giannantonio (Pertamina Enduro VR46 Racing Team)
Diggia fuhr nur hinterher, Foto: Tobias Linke

Marc Marquez setzt Maßstäbe: Muss für WM-Titel nicht mehr gewinnen

Während der eine Marquez also ein komplett Baden ging, ist der andere nicht aufzuhalten. Marc Marquez holte sich als erster Ducati-Fahrer fünf Siege in Serie. Um Weltmeister zu werden braucht er diese aber gar nicht mehr. Wenn er aber jetzt immer Zweiter wird, ist er sicher Weltmeister, selbst wenn Bruder Alex alles abräumt. Wir würden aber aktuell eher darauf setzen, dass Marc alles abräumt...

STRAFE: Alex Marquez muss in die Longlap

Das war zu erwarten. Da ist das Urteil der MotoGP-Stewards zur Kollision in Runde 1. Alex Marquez darf für das Abschießen von Joan Mir in seinem nächsten Grand Prix eine Longlap fahren. Sollte er sich in der Sommerpause nicht verletzen, wird das der Österreich Grand Prix in Spielberg sein. Übrigens noch etwas zu Pechvogel Joan Mir. Jetzt wurde auch noch sein Heimflug gestrichen, das gibt es ja nicht...

Was braucht es gegen Marc Marquez? Bezz: Urlaub!

Marco Bezzecchi ist immer für einen Spruch zu haben. Was es denn brauche, um Marc Marquez zu schlagen. "Mehr Urlaub!", lautet die Antwort. Doch dann gibt der Italiener auch noch eine ernste und durchaus optimistische Einschätzung ab: "Spaß beiseite, wir brauchen nichts bestimmten. Wir arbeiten gut und das Motorrad ist nun in allen Bereichen konkurrenzfähig. Jetzt geht es um die Details. Ducati hat eine Menge Fahrer und dadurch viele Daten. Jetzt ist Jorge zurück und so können wir zusammen mit Trackhouse noch mehr Daten sammeln." Übrigens wollen wir auch da nochmal den starken Auftritt von Raul Fernandez (P5) erwähnen. Das Kundenteam wird immer mehr zur Hilfe für Noale.
Marco Bezzecchi (Aprilia Racing Team)
Marco Bezzecchi ist derzeit wohl die Nummer zwei im Feld, Foto: Tobias Linke

Aprilia-Boss Rivola feiert: Können besondere zweite Saisonhälfte haben!

Aprilia hat sich in den letzten Rennen definitiv als zweite Kraft in der MotoGP etabliert. Und nun sind sie auch endlich wieder komplett. Kein Wunder also, dass Massimo Rivola am Mikro von ServusTV euphorisch war: "Ich hoffe, dass dies nun eine Liebesgeschichte für das gesamte Team wird. Marco hat besonderes geleistet. Er trug das gesamte Team auf seinen Schultern. Aber ich bin auch glücklich für Jorge. Wir kannten seinen Zustand nicht. Und ich bin glücklich für das Team. Ich denke, jetzt können wir eine besondere zweite Saisonhälfte haben." Tatsächlich scheint Noale das verdammt gut aufstellt. Nur Siege scheinen bei diesem Marc Marquez derzeit fast eine Mammutaufgabe.

Acosta dankt KTM und gesteht: Bin ein schwieriger Charakter!

Pedro Acosta fiel monatelang vor allem mit Beschwerden auf. Nun scheint er die Kehrtwende geschafft zu haben, und das nicht nur auf der Strecke. Er gesteht offen seine charakterlichen Schwächen ein: "Ich habe das wirklich gebraucht, um weitermachen zu können. Es ist nicht leicht, wenn ein Charakterkopf wie ich mit KTM zusammentrifft. Da kam Feuer auf, aber wir haben die Flammen gelöscht und streben nun nach denselben Zielen. Seit Le Mans haben wir Fortschritte erzielt und gute Rennen gezeigt. Dies ist mein Dank, dass sie mit einem schwierigen Charakter wie meinem fertig geworden sind."

Marc Marquez: An letzten fünf Jahren gewachsen

Auf den Tag genau vor fünf Jahren erlebte Marc Marquez in Jerez den Horrorunfall, der seine Karriere schlagartig veränderte. Nun ist er zurück auf dem Thron der Königsklasse und reflektiert: "Ich habe Ende 2023 eine Wette auf mich abgeschlossen. Ich entschloss mich, auf das beste Motorrad zu wechseln und herauszufinden, ob ich zurück zu meiner Bestform finden kann. Es ist mir gelungen und ich bin sehr glücklich. Diese fünf Jahre waren schwierig, aber ich bin als Persönlichkeit daran gewachsen. Jetzt bin ich etwas erwachsener und ruhiger. Im zweiten Teil der Saison stehen nun noch zehn Rennen an. Ich habe einen großen Vorsprung, da kann ich nur noch verlieren."

Martins Aprilia-Liebe entfacht: Ich glaube nun an dieses Projekt!

Jorge Martin war nach seinem erfolgreichen Comeback euphorisch, auch wenn er den Mann ganz vorne nicht mehr sehen konnte: "Ich dachte Marco (Bezzecchi) hätte das Rennen gewonnen. Ich konnte noch die Gruppe sehen, und in der war er vorne. Aber ich bin glücklich für Aprilia. Ich weiß, das ist schwer für euch zu glauben, aber ich beginne, mich zu Hause zu fühlen." Es scheint so, als will er nun wirklich die Kehrtwende nach dem Vertragsstreit durchziehen: "Ich weiß, dass sie sehr an mich glauben und ich glaube nun an sie und ihr Projekt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Platzierungen gut sein werden. Seht euch Marco an. Ich muss nun die Lücke zu ihm schließen. Dann können wir um Siege kämpfen!"

Bestia erklärt Sturz: Erstmals kein Windschatten

"Dieses Rennen endete zu früh für mich, aber vom Start bis zu diesem Punkt war ich schnell. Damit bin ich zufrieden", lies sich Enea Bastianini die Laune nicht durch seinen Sturz in Runde sieben verderben. Die Erklärung für seinen Sturz ist eher ungewöhnlich: "Da kam ich das erste Mal ohne Windschatten in Kurve 3 an, weil ich vorher stets hinter einem anderen Fahrer fuhr. Das Motorrad rutschte stark, als ich zu bremsen begann, und es kam nicht mehr zurück zu mir. Es war einfach ein kleiner Fehler." Normalerweise wollen die Fahrer immer frische Luft haben.

Angefressener Mir wortkarg: Mehr sagen macht alles nur noch schlimmer

Joan Mir ist als Crashpilot bekannt, aber zuletzt konnte er wirklich nichts dafür. Er scheint mittlerweile ein Fadenkreuz für seine Kollegen zu sein. "Ich weiß nicht, was Alex da tun wollte. Ich habe mehrere Berührungen am Heck bekommen", beklagt der Honda-Pilot. Mehr ließ sich ihm dann kaum noch entlocken. "Ich landete am Boden. Das ist alles, was ich sagen möchte, sonst mache ich es nur noch schlimmer", lautet letztlich das Fazit.

Alex Marquez sucht keine Ausreden für Mir-Crash: Mein Fehler!

Alex Marquez hat heute schon in Runde 1 Joan Mir abgeräumt. Da gab es keine zwei Meinungen. "Ich habe einen Fehler begangen. Das war nicht der richtige Ort. Ich versuchte nicht einmal, ihn zu überholen. Ich wollte nur feststellen, ob das vielleicht ein Ort zum Überholen ist. Ich war nicht klar neben ihm und habe dann die Front verloren. Leider habe ich Mir dann noch berührt und er ist ebenfalls gestürzt. Das ist eine Erfahrung für die Zukunft. Wenn wir im Feld starten, dann müssen wir etwas geduldiger sein und sauberer agieren. Es ist schade und es tut mir leid für das Team, dass ich so ein Wochenende abliefere", erklärte der WM-Zweite. Es ist seine erste Nullnummer an einem Wochenende in diesem Jahr. Außerdem droht ihm noch eine Strafe für den Unfall. Das Urteil steht noch aus.

WM-Stand: Titel Nummer sieben winkt für Marquez, Bezz auf dem Vormarsch

Wir brauchen endgültig keinen Titelkampf mehr in der Fahrer-WM herbeireden. Marc Marquez hat nun 381 Punkte und damit 120 mehr als Bruder Alex (261). Nur eine Verletzung kann ihn noch auf dem Weg zu Titel Nummer sieben in der Königsklasse stoppen. Francesco Bagnaia (213) hat etwas aufholen können. Danach ist nun Marco Bezzecchi (156) der beste Nicht-Ducati-Mann. Er hat beide VR46-Piloten überholt.

P1- Marquez feiert Aragon-Test

Marc Marquez ist nun seit fünf Rennen unschlagbar. Er weiß genau, wann er dieses Niveau erreicht hat. "Das war eine tolle erste Saisonhälfte, besonders diese letzten Rennen. Bei dem Test in Aragon ist uns mit dem Motorrad ein Fortschritt gelungen und ich fühle mich immer besser. Ich fahre wirklich gut. Ich möchte mich dafür beim Team bedanken. Jetzt ist Sommerpause und Zeit, sich zu erholen. Aber in Österreich möchte ich wieder so weitermachen."

P2 - Bezz wusste, was Sache ist

Marco Bezzecchi trauert dem Sieg heute nicht hinterher. Er weiß genau einzuschätzen, gegen wen er da heute verloren hat: "Die erste Runde war unglaublich. Ich überholte Quartararo außenrum. Das machte so viel Spaß. Als Marc mich überholte, da sah ich sofort, dass er noch schneller ist. Ich versuchte, anzugreifen, aber er war zu stark. Trotzdem ist das heute eine fantastische Leistung. Ich muss mich bei Aprilia, bei allen in der Fabrik, bedanken."

Strafe! Aldeguer verliert Plätze

Die Stewards korrigieren das Ergenis des Rennens. Fermin Aldeguer bekommt wegen unverantwortlichem Fahren eine Longlap. Da er diese nicht mehr ausführen kann, wird sie in eine Strafe von drei Sekunden umgewandelt. Damit fällt er von Rang acht auf rang elf zurück. Binder, Espargaro und Miller rücken je eine Position vor. Wo genau Aldeguer sich unartig verhalten hat, haben wir nicht gesehen. Das Duell mit Binder war super, aber vielleicht war da auch noch etwas anderes, das nicht im TV-Bild zu sehen war.

P3 - Acosta beendet Durststrecke: Sehr wichtig!

Pedro Acosta war die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Nach dem Erfolg von gestern ist er nun endgültig wieder zurück: "Das ist sicher sehr wichtig. Das letzte Mal war ich im letzten Jahr in Thailand auf dem Podium. Das war eine lange Reise, wieder hierher zurückzukehren. Du musst dir nur ansehen, wie schwer wir uns zu Beginn des Jahres getan haben. Und jetzt die ganzen Leute hier in orange feiern zu sehen. Ich möchte ihnen danken. Es war auch von meiner Seite aus nicht einfach, damit klarzukommen. Dank an meine ganze Mannschaft, die mich jeden Tag unterstützt."

Diggia desolat

Einen haben wir heute im Liveticker gar nicht erwähnt, weil es auch nichts zu berichten gab. Fabio Di Giannantonio fuhr auf Rang 16 los und kam auf Rang 16 ins Ziel. Da war keine Pace.

Espargaro in den Top-Ten

Fermin Aldeguer wird achter vor Brad Binder. Dann folgt schon Ersatzpilot Pol Espargaro auf Rang zehn, stark! Die restlichen Punkte gehen an: 11. Miller, 12. Marini, 13. Zarco, 14. Ogura, 15. Rins.

Jorge Martin mit großartigem Comeback

Es ist ein Feiertag für Aprilia. Raul Fernandez holt sich Rang fünf vor Fabio Quartararo. Den gewaltigen Applaus der Box holt sich aber Jorge Martin ab. Der Weltmeister fährt nach über drei Monaten Verletzungspause und 19 Knochenbrüchen im Jahr 2025 als siebenter über die Ziellinie. Eine großartige Leistung.

ZIEL: Marc Marquez siegt erneut, Acosta holt erstes Podium des Jahres

Es ist geschafft. Marc Marquez gewinnt zum fünften Mal in Folge und holt schon wieder die volle Punktzahl von 37 Zählern. Marco Bezzecchi wird Zweiter und Pedro Acosta darf das erste Mal in dieser Saison am Sonntag zur Siegerehrung. Francesco Bagnaia muss sich mit Rang vier begnügen.

Rennen der MotoGP in Brünn im Liveticker: Alle Positionen

Tschechien GP

Rennen, Mäßig bewölkt

Positionen Tschechien GP
1Marc Marquez
Ducati Lenovo Team
2Marco Bezzecchi
Aprilia Racing Team
3Pedro Acosta
Red Bull KTM Factory Racing
4Francesco Bagnaia
Ducati Lenovo Team
5Raul Fernandez
Trackhouse MotoGP Team
6Fabio Quartararo
Monster Energy Yamaha MotoGP
7Jorge Martin
Aprilia Racing Team
8Fermin Aldeguer
BK8 Gresini Racing MotoGP
9Brad Binder
Red Bull KTM Factory Racing
10Pol Espargaro
Red Bull KTM Tech3
11Jack Miller
Prima Pramac Yamaha MotoGP
12Luca Marini
Honda HRC Castrol
13Johann Zarco
LCR Honda
14Ai Ogura
Trackhouse MotoGP Team
15Alex Rins
Monster Energy Yamaha MotoGP
16Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
17Miguel Oliveira
Prima Pramac Yamaha MotoGP
18Augusto Fernandez
Yamaha Factory Racing
19Enea Bastianini
Red Bull KTM Tech3
20Joan Mir
Honda HRC Castrol
21Alex Marquez
BK8 Gresini Racing MotoGP

Runde 20/21: Aldeguer in schönen Kampf gegen Binder

Hinter Binder hat nun Fermin Aldeguer einen tollen Schlussspurt hingelegt. Er schließt zum Südafrikaner auf und es kommt zu einem sehenswerten Duell über mehrere Kurven. Am Ende setzt sich der Rookie durch und Binder ist Platz acht wieder los. Derweil versucht Bagnaia noch ein letztes Aufbäumen gegen Acosta.

Runde 18/21: Binder schnappt sich Miller

Eine gute Aufholjagd legt Brad Binder hin. Der KTM-Pilot war von Platz 19 aus gestartet und überholt nun Miller für Rang acht. Martin fährt aber zwei Sekunden vor ihm. Das sieht sehr gut aus für den Weltmeister.

Runde 16/21: Acostas Sturm erliegt

Marco Bezzecchi hat es geschafft. Pedro Acosta muss nun abreißen lassen. Der Spanier läuft nun fast eher noch Gefahr, dass Bagnaia noch rankommt. Derweil zieht Marc Marquez vorne eine Show ab. Er fährt eine schnellste Runde nach der anderen und hat schon mehr als zwei Sekunden Vorsprung.

Runde 14/21: Zarco durchgereicht

Bezzecchi hat sich etwas erholt und hält Rang zwei. Einen Albtraum erlebt hingegen Johann Zarco. Der Franzose hatte als einziger den weichen Hinterreifen gewählt und dieser geht nun komplett ein. Er verliert Position um Position. Auf Rang 13 muss er nun darum kämpfen, überhaupt noch zu punkten.

Runde 12/21: Erster Angriff von Acosta

Pedro Acosta will Rang zwei. Er setzt sich mehrfach in Position, aber Bezzecchi wehrt mit guter Linienwahl ab. Derweil hat sich Bagnaia etwas erholt und die Lücke auf Fernandez wieder vergrößert. Für den Spanier wäre das heute trotzdem ein herausragendes Ergebnis.

Runde 10/21: Marquez macht ernst

Jetzt zieht er an. Die Lücke zu Bezzecchi geht nun auf acht Zehntel auf. Marc Marquez fährt dem nächsten Sieg entgegen. Acosta will daran noch etwas ändern und bereitet die Attacke auf Bezz vor. Weiter hinten fährt Martin weiterhin auf Rang sieben. Das wäre eine kleine Sensation nach dieser Vorgeschichte.

Runde 8/21: Marquez geht in Führung!

Jetzt kommt der Angriff. Marc Marquez übernimmt nach mehreren Kurven Kampf mit Bezz die Führung. Das hat Acosta erlaubt, dass er nun dran an den beiden ist. Die Misere für Bagnaia geht weiter, denn nun rückt ihm Raul Fernandez auf die Pelle.

Runde 7/21: Sturz von Bastiainini!

Oh nein! Enea Bastinini kann es nicht fassen. Er haut sein Bike in Kurve 3 in den Kies. Entsetzen auch in der KTM-Box.

Runde 6/21: Noch kein Angriff on Marquez

Marco Bezzecchi macht das bisher sehr stark. Marc Marquez kann wohl ein bisschen schneller, aber es gab noch keine Chance auf einen Angriff. Bagnaia kann überhaupt nicht mehr mithalten und wird jetzt von Bastianini geschluckt.

Runde 5/21: La Bestia kommt, Martin stark beim Comeback

Enea Bastianini geht an Quartararo vorgei un will nun in Richtung Führungsquartett fahren. Auch Jorge Martin zeigt bisher ein starkes Rennen beim Comeback. Der Weltmeister hat Miller überholt und ist achter.

Runde 3/21: Acosta auf dem Podium!

Pedro Acosta wiederholt den Ansturm von gestern und überholt Bagnaia. Vorne kann sich Bezzecchi noch gut gegen Marquez wehren. Der Unfall von Alex Marquez und Mir wird nach dem Rennen untersucht. Das kann nur eine Strafe für den WM-Zweiten werden. Bastianini ist auch schon wieder stark unterwegs und erkämpft sich Rang sechs.

Runde 2/21: Bagnaia mit Fehler, Bezz führt, Alex Marquez stürzt!

Francesco Bagnaia geht weit in der Schlussschikane und so geht Bezzecchi in Kurve 1 in Führung. Kurz darauf geht auch Marquez mit und ist Zweiter. Acosta überholt Quartararo und ist vierter. Alex Marquez will sich nach vorn arbeiten, aber er kommt hinter Mir zu Sturz und crasht sich und seinen Landsmann raus!

START: Bagnaia wehrt Marquez ab!

Marc Marquez attackiert Bagnaia, aber der kontert gut und gibt damit Bezzecchi die Chance, auf Platz zwei zu gehen. Das ging schief für den WM-Leader! Acosta ist auf Rang fünf.

Formationsrunde beginnt

Das Feld setzt sich in Bewegung. In wenigen Momenten geht es los mit der Rennaction der MotoGP in Brünn.

Wer kann Marc Marquez ärgern?

Es geht bald los. Die Favoritenfrage ist schnell geklärt. Marc Marquez nimmt Kurs auf seinen fünften Grand-Prix-Sieg in Serie. Bagnaia, Quartararo und Bezzecchi werden ihn zumindest ärgern wollen. Dazu kommen dann noch die KTMs, die gestern im Sprint nach vorne stürmten. Außerdem droht da ja auch noch die Reifendruckproblematik, an die wir aber am liebsten gar nicht denken wollen. Apropos Reifen. Raul Fernandez hat kurzfristig doch noch auf den Medium gewechselt. Damit pokert also nurmehr Zarco.

Reifenwahl: Zwei scheren aus

Die Reifenwahl fällt fasst einheitlich aus. 19 Fahrer haben vorne und hinten den Medium von Michelin drauf. Zwei versuchen es anders. Johann Zarco will tatsächlich mit dem weichen Reifen am Heck durch 21 Runden kommen. Raul Fernandez hingegen wählt den anderen Weg. Der Spanier hat den harten Reifen am Heck gewählt und will davon am Rennende profitieren.

Wenn der Präsident ein Motorrad-Freak ist

Einer dieser Fans ist ein besonderer. Niemand geringeres als der tschechische Präsident Petr Pavel. "Ich bin so stolz. Die MotoGP hier in Brünn ist sowas wie das Mekka des tschechischen Motorsports. Ich war schon als kleines Kind hier", berichtet das Staatsoberhaupt. Das ist keine PR, sondern echte Leidenschaft. Er kam mit dem Motorrad an die Strecke und stand dann nicht im VIP-Bereich, sondern an der Service Road, um selbst mit einer professionellen Kamera Fotos zu schießen. Heute hat er dann die Ehre, das Rennen abzuwinken.
Der tschechische Präsident Petr Pavel kommt mit dem Motorrad ins Paddock in Brünn
Petr Pavel bei der Ankunft in Brünn, Foto: IMAGO / CTK Photo

Großartiger Zuspruch: Weit über 200.000 Fans in Brünn!

Diese Rückkehr ist mehr als gelungen. Wenn eine so wunderbare Strecke bereitsteht, dann kommen die Fans. Brünn vermeldet satte 219.544 Zuschauer über das Wochenende. Unser Fotographenkollege Tobias Linke hat den Fan-Ansturm eindrucksvoll festgehalten:
Zuschauer auf den Tribünen in Brünn
Fantastische Atmosphäre in Brünn, Foto: Tobias Linke

GRID: Bagnaia erstmals auf Pole

Bisher kannte die Saison nur Marc Marquez oder Fabio Quartararo auf Pole-Position. Diese Serie hat Francesco Bagnaia gestern durchbrochen. Die anderen beiden stehen mit ihm in der ersten Reihe, mit dem Spanier vor dem Franzosen. Marco Bezzecchi lauert von Rang vier. Nur von der acht startet Alex Marquez. Jorge Martin geht von 12 ins Comeback-Rennen. Die gesamte Startaufstellung gibt es hier:

Drei Fahrer beeindrucken Morbidelli

Franco Morbidelli ist nicht nur zu Gast, sondern er beobachtete auch seine Kollegen auf der Strecke. Drei Fahrer haben es ihm angetan: "Marc (Marquez) hat einen sehr beeindruckenden Kurveneingang, wie er das Bike da reinwirft. Aber ich bin auch beeindruckt von Bezz (Bezzecchi), er ist in starker Form. Außerdem fährt Zarco sehr gut. Er riskiert sehr viel, aber er kann dabei trotzdem in jeder Runde präzise bleiben." Den Italiener selbst werden wir dann aller Voraussicht nach wieder in Österreich am Start sehen.

Jorge Martin gibt Grand-Prix-Comeback

Das erste Rennen nach der Verletzungspause hat Weltmeister Jorge Martin gestern bereits absolviert. Im Sprint startete er als Zwölfter und wurde Elfter. Heute steht nun der erste Grand Prix seit April für ihn an. Ziel werden wohl die ersten Punkte des Jahres sein. Der elfte Rang von gestern würde dazu ja heute reichen.
Jorge Martin (Aprilia Racing Team)
Jorge Martin ist zurück auf der Strecke, Foto: Tobias Linke

Fahrerfeld: Nakagami verletzt raus, Espargaro und Fernandez dabei

Leider wird Ersatzpilot Takaaki Nakagami nicht dabei sein. Er wurde gestern von Wildcard-Starter Augusto Fernandez abgeschossen und riss sich das Kreuzband. Fernandez muss dafür eine Longlap absolvieren. Außerdem ist bei Tech3 Pol Espargaro für den verletzten Maverick Vinales am Start. Gestern überzeugte der Spanier mit Rang neun. Franco Morbidelli hingegen wird nicht ersetzt. Der Italiener ist zwar hier vor Ort, kann aber nach seinem Sturz am Sachsenring noch nicht fahren. VR46 ist also nur durch Fabio di Giannantonio vertreten.

Auf gehts für die MotoGP!

Wir wenden uns dem Highlight des Tages zu. Um 14:00 Uhr beginnt der Tschechien Grand Prix der MotoGP. Dann stehen 21 Runden auf dem Autodromo von Brünn an.

Moto2-WM: Gonzalez einen Sieg vorn

In der Fahrer-WM der Moto2 hat sich Manuel Gonzalez nun einen Vorteil erarbeitet. 188 Punkte hat der Intact-Pilot auf dem Konto und damit genau 25 mehr als der heute glücklose Aron Canet (163). Dahinter hat sich nun auch ohne Saisonsieg Barry Baltus (134) auf Rang drei geschoben. Diogo Moreira bleibt bei 128 hängen und Jake Dixon hat nun 119 Punkte.

Dixon verliert wieder an Boden

Nach dem Podium am Sachsenring reicht es heute nur zu Rang elf für Jake Dixon. Ivan Ortola sichert sich die Zwölf vor Deniz Öncü, der ebenfalls enttäuschte. Die letzten beiden Punkteplätze gehen an Adrian Huertas und Senna Agius.

Ramirez mit starker Schadensbegrenzung

Dani Holgado rettet Rang vier gegen Vietti ins Ziel. Guevara wird sechster. In der letzten Runde hat sich Marco Ramirez noch Platz sieben von Lokalmatador Salac geschnappt. Zur Erinnerung: Der Mann musste zweimal in die Longlap. David Alonso und Albert Arenas komplettieren die ersten zehn.

ZIEL: Roberts verwehrt Baltus den Premierensieg

Wieder muss sich Barry Baltus mit Rang zwei begenügen, denn Joe Roberts bringt die Sache souverän zu Ende. Nach eine bisher schwierigen Saison meldet sich der Amerikaner eindrucksvoll zurück. Der zweite Sieger des Tages fährt auf Rang drei über die Linie. Manuel Gonzalez profitiert von den Ausfällen von Aron Canet und Diogo Moreira.

Runde 17/18: Roberts scheint es durchzuziehen

Weiterhin kann Baltus den Rückstand bei etwa einer halben Sekunde halten, aber Joe Roberts fährt absolut fehlerfrei. Nur ein Missgeschick kann ihm den Sieg nehmen. Eine starke Schlussphase fährt David Alonso. Der Rookie schnappt sich Arenas und ist neuer Neunter.

Runde 15/18: Kollision am Ende des Feldes

Das war nicht schön. Eric Fernandez möchte Wildcard Milan Pawelec überholen, aber das ist doch sehr optimistisch. Der Pole kollidiert beim Einlenken mit den Spanier und beide landen im Kiesbett. Von Punkten waren sie aber weit entfernt.

Runde 14/16: Vietti wil noch Platz vier

Baltus lässt weiter nicht locker, kann aber auch nicht richtig angreifen. Das gilt nicht für Celestino Vietti. Der Italiener geht an Guevara vorbei und hat auch noch Holgado in Reichweite.

Runde 12/18: Roberts macht ernst

Joe Roberts fährt nun eine Hammerzeit nach der anderen, aber Baltus lässt sich einfach nicht abschütteln. Der Belgier fährt selbst persönliche Bestzeiten. Gonzalez wurde nun vom Team mitgeteilt, dass seine Titelrivalen raus sind. Er wird nun Rang drei nach Hause fahren wollen.

Runde 10/18: Gonzalez fällt ab, Baltus-Start wird noch untersucht

Manuel Gonzalez kann nicht mehr mithalten. Es entwickelt sich ein Duell Roberts vs. Baltus. Letzterem droht aber Ärger. Seine Fast-Kollision am Start mit Gegner Roberts wird nach dem Rennen untersucht werden. Ein starkes Rennen trotz seiner beiden Longlaps fährt Marcos Ramirez. Der Teamkollege von Roberts hat sich schon wieder auf Rang acht gekämpft.

Runde 8/18: Salac muss Vietti passieren lassen

Der Lokalmatador fällt auf Rang sieben zurück. Celestino Vietti fährt ein starkes Rennen und hat im soeben Rang sechs abgenommen. Jetzt nimmt er Kurs Richtung Guevara und Holgado. Vorn kann Roberts nicht davonziehen.

Runde 7/18: Zweiter Roberts-Versuch sitzt!

Jetzt hat er es geschafft. Wieder wehrt sich Barry Baltus stark, aber Joe Roberts drückt sich in Kurve fünf in Führung. Kann er jetzt wegfahren?

Runde 6/18: Roberts attackiert Baltus

Da ist der erste Angriff von Joe Roberts, aber Barry Baltus kann kontern. Den beiden folgt noch Gonzalez. Holgado kann nicht mehr mithalten. E ist ein Dreikampf um den Sieg. Oldie Pasini ist leider in Kurve 5 aus dem Rennen gestürzt. Canet gibt nun endgültig auf, ebenso wie Diogo Moreira, der in die Box humpelt. Alles läuft für Gonzalez.

Runde 4/18: Guevara und Salac gut unterwegs

Ramirez ist nun erstmals in die Longlap gefahren und fällt auf Rang sieben zurück. Manuel Gonzalez ist wieder an Holgado vorbeigegangen und folgt nun Roberts, der auf der Jagd nach Baltus ist. Stark fahren auch Izan Guevara und Lokalmatador Filip Salac. Auf den Plätzen fünf und sechs suchen sie den Anschluss an die Kampfgruppe um das Podium.

Runde 2/18: Strafen für Ramirez, Baltus in Führung

Ramirez muss gleich aufgrund eines Crashs am Sachsenring gleich zweimal in die Longlap. Doch Barry Baltus wartet darauf nicht und geht mit sehenswerten Manövern in Führung. Roberts und Holgado haben Gonzalez überholt. Canet nimmt das Rennen wieder auf, aber er fährt dem Feld aussichtslos hinterher.

START: Canet gleich raus!

Was geht hier ab? Baltus und Roberts kollidieren beinahe nach dem Start und so gehen Ramirez und Gonzalez vorbei. In Kurve 1 fliegt Aron Canet ins Kiesbett und ist raus! Das ist ein Geschenk an Gonzalez, denn auch sein anderer Rivale Moreira startet ja aus der Box.

Formationsrunde beginnt

Gleich geht es auch für die Moto2 los. Das Feld hat sich bereits in Bewegung gesetzt und reiht sich nun zum Start ein.

Was kann Veteran Pasini?

Auch mit 39 Jahren will es Mattia Pasini noch wissen. Der Italiener startet jedes Jahr bei ausgewählten Rennen als Wildcard. Diese Mal wollte er sich die Rückkehr von Brünn in den Kalender nicht entgehen lassen. Mit Startplatz acht geigte er schon im Qualifying auf. Mal sehen, ob es jetzt für Punkte reicht.

GRID: Baltus erstmals auf Pole, Canet braucht Aufholjagd

Erstmals in seiner Karriere konnte sich Barry Baltus die Pole-Position sichern. Neben ihm stehen Joe Roberts und Marcos Ramirez in Reihe eins. WM-Leader Manuel Gonzalez folgt auf der vier. Eine Aufgabe steht seinem Titelrivalen Aron Canet bevor. Nach einem Sturz im Qualifying geht er nur von der 17 ins Rennen. Die gesamte Startaufstellung findet ihr hier:

Moreira aus der Boxengasse

Am Sachsenring zeigte Diogo Moreira ein fantastisches Rennen, bis er nach einer Berührung gefährlich auf die Strecke zurückkehrte und damit David Alonso abräumte. Die Stewards griffen hart durch und so muss der Brasilianer das Rennen heute aus der Boxengasse in Angriff nehmen.

Lokalmatador Salac im Fokus

Beim Blick auf die Ränge sehen wir viele tschechische Flaggen, oft mit Startnummer 12. Lokalmatador Filip Salac genießt hier breite Unterstützung. Kann der MarcVDS-Pilot den Fans eine Freude machen? Mit Startplatz neun ist seine Ausgangsposition ordentlich, auch wenn er nach guten Trainings wohl noch mehr erwartet hatte.

Weiter mit Moto2

Nach dieser Galavorstellung wünschen wir uns nun einen etwas spannenderen Kampf um den Sieg. Die Moto2 ist dafür gerne einmal gut. Ab 12:15 Uhr geht es in 18 Rennrunden auf dem Autodromo Brno.

Moto3-WM: Ruedas Gegner brauchen ein Wunder

Mit dem nächsten Sieg zementiert Jose Rueda weiter seine Vormachtstellung in dieser Moto3-Saison. In der Fahrer-WM kommt er auf 228 Punkte. Angel Piqueras auf Platz zwei hat gerade einmal 143 zu bieten. Hinter ihm liegen nun Carpe (132), Quiles (126) und Munoz (123).

Keine Punkte für Dettwiler

Noah Dettwiler erlebt die nächste Enttäuschung. Nach gutem Qualifying fehlte heute komplett die Pace. Mit satten 27 Sekunden Rückstand auf den Sieger reicht es am Ende nur zu Rang 19. Zusammen mit dem Sturz von Phommara ein gebrauchter Tag für die beiden Schweizer im Feld.

Pole-Mann Pini erlebt Enttäuschung

Das Leopard-Duo aus Fernandez und Almanasa holt sich die Plätze sechs und sieben. Valentin Perrone holt Rang acht vor Ryusei Yamanaka. Auf Platz zehn folgt erst Pole-Mann Guido Pini. Die letzten Punkte gehen an: 11. Furusato, 12. Uriate, 13. Carpte, 14. Morelli (beim Debüt!) und 15. Roulstone.

ZIEL: Dominanter Sieg für Rueda, Quiles ringt Munoz in Fotofinish nieder!

Jose Rueda bringt einen dominanten Sieg mit über drei Sekunden Rückstand ins Ziel und hat gar nicht mitbekommen, wie es da hinter ihm abgeht. David Munoz zeigt eine bemerkenswerte letzte Runde und kämpft sich auf Rang zwei vor, doch auf der Ziellinie wird er noch um 24 Tausendstel von Max Quiles abgefangen. Dennoch natürlich ein Wahnsinnsrennen von Munoz, der von ganz hinten auf das Podium fährt. Angel Piqueras und Dennis Foggia müssen sich mit den Plätzen vier und fünf begnügen.

Runde 14/16: Aspar-Duell wird zum Dauerbrenner

Jede Runde überholt Max Quiles seinen Teamkollegen Dannis Foggia, und jede Runde kontert der Italiener diese Angriffe wieder. Dahinter lauern Fernandez, Munoz, Piqueras und Almansa auf ihre Chance. Rueda haut derweil eine schnelle Runde nach der anderen raus. Er deklassiert nun die Konkurrenz.

Runde 12/16: Almansa hat Schwierigkeiten

Weiter duellieren sich Foggia und Quiles an der Spitze der Verfolger um Rang zwei. Trotzdem kann David Almansa große Mühe, da noch mitzuhalten. Vorn ist Rueda schon fast zwei Sekunden enteilt. Das sieht alles nach dem nächsten Sieg aus.

Runde 10/16: Rudea wird Sieg auf dem Silbertablett serviert!

So holt man ihn nicht ein! Es bildet sich eine Gruppe aus sechs Fahrern, die wie wild um Rang zwei kämpfen: Quiles, Foggia, Munoz, Fernandez, Piqueras und Almansa. Vorne sagt Rueda danke und ist schon mehr als eine Sekunde weggefahren.

Runde 9/16: Rueda scheint es zu schaffen!

Er fährt konstant sein Tempo und baut seinen Vorsprung Zehntel um Zehntel aus. Dennis Foggia kann Jose Rueda momentan nicht folgen, aber die weiteren Gegner kämpfen untereinander. Quiles, Piqueras und nun auch Munoz mischen da mit. Sie müssen vorbei an Foggia, sonst sagt Rueda endgültig auf wiedersehen.

Runde 7/16: Rueda versucht die Flucht, Sturz von Phommara

Jose Rueda kann eine kleine Lücke reißen, er profitiert von den Kämpfen hinter ihm. Leider stürzt Lenoxx Phommara in einem Highsider in Kurve 9 aus dem Rennen.

Runde 5/16: Wilde Kämpfe hinter Rueda

Vorne führt Rueda, und dahinter geht die Post ab! Dennis Foggia ist nun Zweiter und erwehrt sich gegen Teamkollege Quiles. Piqueras lauert dort auch, ebenso wie das Leopard-Duo aus Almansa und Fernandez. Derweil hat sich Munoz nun doch bis auf Rang acht fahren können und kämpft nun mit Teamkollege Pini. Ricardo Rossi stürzt aus dem Rennen.

Runde 3/16: Pini fällt zurück

Keine gute Runde für Guido Pini. Der Rookie wird nacheinander von Foggia, Almansa und dann auch noch von Piqueras überholt. Nurmehr Rang sechs für den Italiener. Der Munoz-Vormarsch ist vorerst gestoppt. Adrian Fernandez hat sich erfolgreich gewehrt und ihn wieder auf Rang zehn verdrängt.

Runde 2/16: Bitte einsteigen im Rueda-Zug

Jose Rueda führt und zieht eine große Gruppe hinter sich her. Quiles und Pini bleiben seine ersten Verfolger. David Munoz arbeitet sich Platz um Platz nach vorn und ist bereits auf Rang neun angekommen.

START: Rueda gleich in Führung, Munoz furios

Jose Rueda fackelt nicht lange und nimmt Pini die Führung ab. Kurz darauf geht auch noch Quiles am Pole-Mann vorbei. Munoz stürmt schon nach vorne und ist zwölfter!

Formationsrunde beginnt

Gleicht geht es los. Die Moto3 geht in die Aufwärmrunde. Das Rennspektakel beim Comeback von Brünn kann beginnnen.

Debütant Morelli für Überraschung gut?

Eigentlich ist er nur ein Ersatzmann beim BOE-Team, aber Marco Morelli hat hier bei seinem ersten Rennen bereits aufgezeigt. Gestern sicherte er sich Startplatz acht. Wenn er das auch nur ansatzweise wiederholen kann, dann dürften einige Teams auf ihn aufmerksam werden, wenn es um Stammplätze für 2026 geht.

Dettwiler will erste Punkte

So langsam müssen sie einmal her, die ersten Punkte für Noah Dettwiler. Der Schweizer startet von Startplatz 14. Besser war er in einem trockenen Qualifying nie. Außerdem haben wir einen weiteren Eidgenossen im Feld. Für Ersatzpilot Lenoxx Phommara geht es aber vielmehr darum, nach dem Sachsenring weitere WM-Erfahrung zu sammeln.

GRID: Intact rahmt das Feld ein

Während Munoz also von ganz hinten losfährt, hat sein Teamkollege aufgezeigt. Rookie Guido Pini schnappte WM-Leader Jose Rueda gestern überraschend die Pole-Position weg. Mit den beiden steht David Almansa in Reihe Eins. Max Quiles lauert von Rang vier. Nur auf Startplatz neun steht Angel Piqueras. Die gesamte Startaufstellung findet ihr hier:

Moto3-Rowdy Munoz nach ganz hinten verbannt

Vor einer Woche holte David Munoz noch den Heimsieg für IntactGP. Das wird heute schwer. Am Freitag ist er wieder einmal in alte Muster verfallen. Er stand Jose Rueda im Weg. Für "gefährlich langsames Fahren auf der Rennlinie" haben ihn die MotoGP-Stewards sofort belangt. Da der Spanier Wiederholungstäter ist, fällt die Strafe dementsprechend hart aus. Munoz muss das Rennen von ganz hinten in Angriff nehmen.

Moto3: Kelso nicht am Start

Wir wenden uns langsam der ersten Rennaction zu. Um 11:00 Uhr geht die Moto3 in 16 Rennrunden hier am Autodromo. Leider nicht am Start sein wird Joel Kelso. Der Australier stürzte gestern Vormittag und ließ daraufhin das Qualifying aus. Er hoffte auf eine Rennteilnahme, aber die ist nun ausgeschlossen. Die Ärzte erteilten ihm keine Startfreigabe.

Alter Bekannter moderiert Fahrerparade

Hier läuft nun die Fahrerparade. Die Fans sind bereits zahlreich an die Strecke geströmt, wir sind schon gespannt auf die Zuschauerzahlen. Auf dem Truck steht übrigens ein (Ex-)MotoGP-Fahrer mehr als üblich. Durch die Interviews der Parade führt nähmlich Karel Abraham, der letzte tschechische Fahrer in der Königsklasse. Gegen einige Piloten ist er noch gefahren, denn er war bis 2019 im Feld.

Kurze Asphaltkunde: So gut war die Brünn-Renovierung

Hier sind sich alle einig: Beim neuen Asphalt hat der Veranstalter hervorragende Arbeit abgeliefert. Es wurden nicht nur die heftigen Bodenwellen entfernt, sondern auch der Grip ist erstaunlich. Gestern hat Francesco Bagnaia den Rundenrekord bei seiner Pole-Position um mehr als zwei Sekunden unterboten, obwohl es am Freitag noch regnete und dementsprechend nicht viel Gummi auf der Strecke lag. Da können sich andere Rennstrecken ein Beispiel nehmen: So wird das gemacht!
Marc Marquez (Ducati Lenovo Team) führt vor Teamkollege Francesco Bagnaia
Die Fahrer sind begeistert vom Grip in Brünn, Foto: Tobias Linke

Unentdeckter Sturz von Binder

Von den TV-Kameras unbemerkt, ist Brad Binder am Ende noch zu Sturz gekommen. Wir wissen nicht genau wo, aber laut Timing im zweiten Sektor. Die Spuren des Unfalls sind klar an seiner Lederkombi zu sehen, aber er ist bereits wieder Gesund und Munter in der Box.

ZIEL: Späte Bestzeit von Marc Marquez

Vorher hielt er sich zurück, am Ende holt sich Marc Marquez doch noch die Bestzeit. Dominant ist es aber keineswegs. Bezzecchi war nur 22 Tausendstel langsamer und auch Bruder Alex auf Rang drei fehlt nur eine Zehntel. Miguel Oliveira zeigt mit Rang fünf, dass der harte Hinterreifen durchaus eine Option für das Rennen sein könnte. Insgesamt ist das Feld eng zusammen. Jorge Martin kommt nur auf Rang 19, ist aber auch nur sieben Zehntel hinter der Bestzeit. Einzig Luca Marini verliert mehr als eine Sekunde.

Rennen der MotoGP in Brünn im Liveticker: Alle Positionen

Tschechien GP

Rennen, Mäßig bewölkt

Positionen Tschechien GP
1Marc Marquez
Ducati Lenovo Team
2Marco Bezzecchi
Aprilia Racing Team
3Pedro Acosta
Red Bull KTM Factory Racing
4Francesco Bagnaia
Ducati Lenovo Team
5Raul Fernandez
Trackhouse MotoGP Team
6Fabio Quartararo
Monster Energy Yamaha MotoGP
7Jorge Martin
Aprilia Racing Team
8Fermin Aldeguer
BK8 Gresini Racing MotoGP
9Brad Binder
Red Bull KTM Factory Racing
10Pol Espargaro
Red Bull KTM Tech3
11Jack Miller
Prima Pramac Yamaha MotoGP
12Luca Marini
Honda HRC Castrol
13Johann Zarco
LCR Honda
14Ai Ogura
Trackhouse MotoGP Team
15Alex Rins
Monster Energy Yamaha MotoGP
16Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
17Miguel Oliveira
Prima Pramac Yamaha MotoGP
18Augusto Fernandez
Yamaha Factory Racing
19Enea Bastianini
Red Bull KTM Tech3
20Joan Mir
Honda HRC Castrol
21Alex Marquez
BK8 Gresini Racing MotoGP

Bezz übernimmt das Kommando

Im zweiten Umlauf ist Bastianini als Dritter weiter gut dabei, aber ein Landsmann ist nun der schnellste Mann. Marco Bezzecchi ist eine Zehntel schneller als Alex Marquez.

La Bestia macht stark weiter

Gestern auf dem Podium und nun erstmal an der Spitze. Enea Bastianini fährt im ersten Umlauf die schnellste Runde, und das sogar recht deutlich.

Zwei Fahrer testen den harten Reifen

Fast überall ist hier Medium aufgesteckt, aber Raul Fernandez und Miguel Oliveira rechnen wohl mit starkem Reifenverschleiß im Rennen. Sie haben hinten sogar das harte Modell von Michelin drauf.

GRÜN: Sonntag ist eröffnet

Es geht los. Bei strahlend blauem Himmel rücken die MotoGP-Stars aus. Sie haben nun noch 10 Minuten Zeit, um sich auf den Grand Prix vorzubereiten.

MotoGP ohne Nakagami

In fünf Minuten startet das Warm Up, aber leider nurmehr mit 21 Fahrern. Ersatzpilot Takaaki Nakagami wurde gestern im Sprint von Wildcard-Fahrer Augusto Fernandez abgeschossen und hat sich das Kreuzband gerissen.

Der Ticker-Zeitplan für den MotoGP-Rennsonntag in Brünn

09:40 - 09:50 Uhr: Warm Up MotoGP
11:00 Uhr: Rennen Moto3 (16 Runden)
12:15 Uhr: Rennen Moto2 (18 Runden)
14:00 Uhr: Rennen MotoGP (21 Runden)

Herzlich Willkommen zum großen Renntag in Brünn!

Nah, habt ihr euch schon von gestern erholt? Wir können jedenfalls immer noch nicht so ganz fassen, was da im MotoGP-Sprint rund um die beiden Ducati-Stars passiert ist. Der Reifendruck bestimmte mal wieder die Schlagzeilen, dazu unten in Tobias' Artikel mehr. Doch das gehört jetzt der Vergangenheit an, wir widmen unseren Blick nun dem Rennsonntag in Brünn. Bevor die Rennaktion beginnt, steht jetzt erstmal das Warm Up der MotoGP an. Los geht's um 9:40 Uhr MEZ.