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Formel 1

Formel 1 Ticker-Nachlese aus Saudi-Arabien: Die Pressekonferenz

Das war der Auftakt zum Saudi-Arabien-GP 2021 im Live-Ticker. Hier alle Stimmen von Max Verstappen, Lewis Hamilton, Sebastian Vettel & Co in der Nachlese.
von Jonas Fehling

+++ Hier geht es zum Live-Ticker vom Trainingfreitag+++

21:13 Uhr
Tschüss aus Saudi-Arabien!
Und damit schließen wir für heute die Pforten in Jeddah. Oder Dschidda. Ach, ganz wie ihr mögt. "Sesam öffne dich" heißt es morgen dann um 14:30 Uhr mit dem ersten Freien Training auf dem neuen Jeddah Corniche Circuit. Wir sind gespannt, wie krass es hier wirklich abgeht. Bernd Mayländer war jedenfalls begeistert, als Christian ihn eben nochmal zu einem längeren Interview getroffen hat. Lest ihr natürlich in Kürze auf Motorsport-Magazin.com. Zum Abschied hier nochmal der gesamte Zeitplan für das restliche Wochenende. Bis morgen!

21:02 Uhr
Russell adelt warmherzigen Williams
George Russell gedenkt Williams mit starken Erinnerungen und erzählt eine kurze Episode. "Ich erinnere mich, wie ich ihn zum ersten Mal treffen sollte und damals, 2018, fühlte ich mich eher nervös. Aber innerhalb von Sekunden, um ehrlich zu sein, bemerkst du einfach, wie warmherzig er ist und welche Persönlichkeit er hat. Er war so ein toller Mensch und wurde so sehr von allen im Team und der erweiterten Gemeinschaft der Formel 1 geliebt - er wird also immer eine Legende der Formel 1 sein."

20:55 Uhr
Stroll bricht Schweigen
Der sonst eher schweigsamere Kanadier holt dann noch richtig aus. "Es war ein sehr trauriger Tag für den Motorsport und die Formel 1. Frank war eine Legende des Sports. Ich hatte das Glück, bei Williams einige Zeit mit ihm und der Williams-Familie verbringen zu können. Ein toller Kerl, ein großartiger Humor und ein unfassbarer Wettbewerber. Er war immer sehr kompetitiv und hat seine Leidenschaft für die Formel 1 bis zu seinem letzten Atemzug gelebt. [...] Wir werden ihn sehr vermissen."

20:52 Uhr
Danke für meine Karriere
Viel Dank gilt Frank Williams auch als Begründer von Karrieren. "Er war der Kerln, der mir die Gelegenheit gab, in die Formel 1 zu kommen. Ohne Frank und die Gelegenheit, mich zeigen zu können, würde ich gerade nicht in diesem Cockpit sitzen", sagt Bottas. "Also ja, ich werde ihn vermissen. Aber ich werde damit nicht allein sein. Er war einfahc so ein netter Kerl, eine Legende, die alle geliebt haben." Lance Stroll, 2017 und 2018 bei Williams, stimmt ein: "Er hat mir die Gelegenheit gegeben, für sein Team zu fahren und das war der Beginn meiner Reise in der Formel 1. Ich weiß nicht, wohin meine Karriere ohne diese Gelegenheit geführt hätte."

20:45 Uhr
In Memoriam
Der PK-Marathon ist geschafft und wir beenden den Tag mit einigen letzten Nachträgen zum Tod Sir Frank Williams'. George Russell, Lance Stroll und vor allem Valtteri Bottas hatten mit dem F1-Urgestein nämlich etwas mehr zu tun als der schon zitierte Nicholas Latifi. "Frank bleibt mir auf jeden Fall als Freund in Erinnerung, als Charakter, der jede Menge Leute motiviert hat", sagt Bottas. "Als ich dort war, ist die gesamte Fabrik für Frank gefahren, weil es seine Leidenschaft und seine Ambition war, ein erfolgreiches Team an der Spitze zu haben."

20:41 Uhr
Licht und Schatten bei McLaren?
Mit extrem anderen Erwartungen gehen die McLaren-Fahrer an das Wochenende heran. "Ich bin zuversichtlich", sagt Lando Norris. Anders zu denken mache auch keinen Sinn, so der Brite. "Aber ich bin auch persönlich zuversichtlich, dass es hier eine Strecke ist, die mir und meinem Fahrstil liegt." Ganz anderes fürchtet Ricciardo. "Ich hatte dieses Jahr auf jeden Fall meine Herausforderungen und Straßenkursen waren für mich dieses Jahr untypischerweise nicht gerade stark", erinnert der Australier an sein wohl schwächstes Wochenende des Jahres in Monaco (P12) und auch an Baku (P9). Aber schön, noch eine Chance zu haben!"

20:26 Uhr
Norris & Russell voneinander enttäuscht
Das große Finale des heutigen PK-Tags lieferten uns die beiden nächsten britischen WM-Hoffnungen für die Zeit nach Lewis Hamilton. Und da ging es gleich mal munter zu. "Wir wollten Punkte, ich bin zufrieden", kommentiert Russell seine Saison. Norris: "Ich hatte aber wenigstens 24 Punkte von dir erwartet!" Russell: "Und ich mindestens einen Sieg von dir!" Norris: "Die Gelegenheit ist vorbei. Aber ich bin happy mit meinem Team und auch happy damit, wie ich mich dieses Jahr geschlagen habe. Hoffentlich ist es nicht so weit in der Zukunft, dass ich diesen ersten Sieg bekomme, den George von mir erwartet." Da kann Russell nicht widerstehen, Norris noch weiter aufzuziehen: "Wenn du es wirklich wissen willst, frag einfach Danny Ric!" Der hatte im McLaren in Monza gewonnen - vor Norris.

20:15 Uhr
Elektroschock für Giovinazzi
Antonio Giovinazzi verbrachte die vergangene Woche bereits im Cockpit - in Valencia bei den Formel-E-Testfahrten für seine erste Saison mit Dragon. Heute hätte er eigentlich auch noch fahren können, doch kamen ihm die heutigen F1-Verpflichtungen ins Gehege. Aber irgendwie hört sich Giovinazzi ganz glücklich an. Kein Abtrieb, kein Sound - der erste Eindruck des auch nicht gerade schnellen Italieners war nicht der Beste. Da wird doch keiner seine Entscheidung bereuen? Oder sogar eienn F1-Medientag mehr genießen?

20:04 Uhr
Ich dachte es passiert nie!
Daniel Ricciardo hat es sich gerade natürlich nicht nehmen lassen, nochmal ausführlich die eingelösten Wettschulden seines alten Renault-Teamchefs Cyril Abiteboul Revue passieren zu lassen. Der musste sich in der Pause nach Katar dann doch noch tätowieren lassen, weil er 2020 gegen ein Podium des Australiers gewettet hatte. "Ich hatte schon Sorge, dass es so lang war, dass es... irrelevant geworden ist", sagte Ricciardo. "Aber es war einfach schwer mit den Reisen, Covid ... Ich dachte, wenn es zu lang dauert, dann vergessen wir es einfach, aber alles waren wohl sehr gespannt darauf!" Längere Verhandlungen um Design und Größe habe es natürlich gegeben. "Aber am Ende bin ich happy mit dem Ergebnis [...] Es ist wahr. Zak und Cyril sind jetzt für ihr Leben gestempelt." Auch McLaren-CEO Zak Brown hatte sich jüngst tätowieren lassen - allerdings freiwillig nach Ricciardos Sieg in Monza.

Formel 1: So sieht das Tattoo von Cyril Abiteboul aus: (12:10 Min.)

19:55 Uhr
WM-Rechner
Nachdem wir schon WM-Tipps erwähnt haben, wollen wir euch natürlich auch nicht die Szenarien vorenthalten, wie Max Verstappen den Sack bereits an diesem Sonntag zumachen kann. Genau vier Konstellationen kommen in Frage. In allen Fällen muss Verstappen aber mindestens Zweiter werden. Andersherum reicht Hamilton in jedem Fall ein sechster Platz, um die Entscheidung auf Abu Dhabi zu vertagen. Aber der hat hier natürlich ganz anderes vor.

19:41 Uhr
Aston auch dabei?
Neben Alpine zeigte in Katar auch Aston Martin größer auf als gewohnt. Ähnlich wie Ocon hält Lance Stroll eine Wiederholung in Jeddah für möglich. "Hier ist es auch sehr viel Highspeed und auch die Streckentemperatur wird ähnlich sein wie in Katar", sagt der Kanadier, immerhin Sechster beim vergangenen Rennen. "Hoffentlich kommt das Auto also auch hier gut zurecht."

19:30 Uhr
Gefährliche Sicherheit
Mit jetzt 25 Punkten Vorsprung auf AlphaTauri scheint sich Alpine des fünften WM-Rangs schon sicher sein zu können. "25 Punkte sind auf jeden Fall klasse. Aber sie werden die letzten beiden Rennen schnell sein. Wir müssen also auch weiter punkten", fordert Ocon. "Aber wir fühlen uns nun etwas sicherer", gesteht der Franzose. Die Top-10 sollen es in Jeddah in jedem Fall wieder sein.

19:16 Uhr
Alpine mit Wüsten-Stärke?
Doch ist es wieder McLaren vs. Ferrari? Immerhin mischte in Katar plötzlich auch Alpine an der Spitze des Mittelfelds mit. Esteban Ocon sieht Gründe, warum die Franzosen das wiederholen können. So habe man die eigene Stärke in Doha nun auch verstanden, wie Alonso gefordert hatte. "Wir haben einfach die Reifen echt gut verstanden mit den Temperaturen und allem", berichtet Ocon. "Und das sollte hier ja ähnlich sein. Das liegt uns echt gut, deshalb sind wir happy, das Saisonende im Mittleren Osten zu fahren!" Zu Erinnerung: Auch beim Saisonstart in Bahrain war Alpine schon gut drauf. Dort fuhr Alonso trotz der damaligen Eingewöhnungsprobleme auf Anhieb in die Top-10.

19:07 Uhr
Leclerc unsicher: Motor genug gegen McLaren?
Ferrari muss in Saudi-Arabien fünf Punkte mehr holen als McLaren, um vorzeitig WM-Rang drei klarzumachen. Doch Charles Leclerc erwartet wegen des Highspeed-Layouts von Jeddah harte Gegenwehr. Das lag McLaren in der Vergangenheit besser als den Roten. "Es fühlt sich so an, als sollten sie dieses Wochenende stark sein", sagt Leclerc. "Aber du weißt nie, es ist eine neue Strecke. Also warten wir mal, was morgen passiert." Die größte Hoffnung ruht auf dem seit Russland neuen Hybridsystem. "Der neue Motor hilft uns, aber ob das genug sein wird, um dieses Wochenende besser zu sein als McLaren? Es wird schwierig."

18:55 Uhr
AlphaTauri duchblickt Katar-Drama
Das Rennen in Katar war für AlphaTauri ein riesiger Rückschlag gegen Alpine. Während Alonso sensationell P3 holte wurde Gasly trotz P2 bis außerhalb der Punkte durchgereicht. "Es war echt schockierend und enttäuschend nach unserem besten Samstag des Jahres", erinnert sich Gasly zurück. Doch habe man schon im Longun am Freitag Anzeichen erkannt, aber nicht mit derartigen Ausmaßen gerechnet. "Wir hatten heftig mit Reifenverschleiß zu kämpfen. Wir haben den Gumi extrem schnell verbrannt und hatten nach zehn bis zwölf Runden quasi keinen Gummi mehr auf den Reifen." Die Gründe kenne man nun allerdings und wisse auch um Lösungsansätze, beruhigt der Franzose für Saudi-Arabien. Gasly: "Wir haben ein paar Dinge gelernt und sind jetzt bereit, diese zwei letzten Renenn anzugehen."

18:43 Uhr
Leclerc setzt auf Hamilton
Der Monegasse versucht sich um eine Antwort zu drücken. Immerhin ist die vorgesehene Zeit für die PK schon abgelaufen. Doch Gasly pocht darauf, dass auch Leclerc Farbe bekennen soll. Tut er dann auch, sogar interessant. "Ich war bis Sao Paulo ziemlich sicher, dass Max ihn [den Titel] holt", sagt Leclerc. "Aber nach Brasilien habe ich meine Meinung geändert. Jetzt denke ich vielleicht Lewis, denn er hat einen guten Lauf. Aber es stimmt, das Max den Punktevorteil hat. Das zählt, also wird es eng. Aber ich denke vielleicht Lewis."

18:35 Uhr
WM-Tipps
Natürlich werden jetzt auch die ersten Fahrer befragt, auf den sie als Weltmeister setzen. "Max hat den Punktevorteil und ich sehe ihn auch am Ende gewinnen", sagt Pierre Gasly, ganz auf Red-Bull-Linie. Natürlich. "Bei nur noch zwei Rennen sind acht Punkte Vorteil die klar bessere Position. Aber hier wird es nicht leicht, weil Mercedes stark sein sollte. Aber wenn er noch mit einem Punktevorteil nach Abu Dhabi kommt, sollte er die WM kriegen."

18:22 Uhr
Kimi stellt keinen Wecker für F1
Bei Kimi gibt's derweil noch jede Menge Iceman-Gold. Wie war die Abschiedsfeier in Hinwil? "Gibt nicht viel zu erzählen. War schön, all die Leute zu sehen. Es war das letzte Mal, dass ich dort war. Ich war mit der Familie da, bin eine Weile geblieben. Es war schon." Wie sind die Gefühle bei nur noch zwei Rennen vor dem Karriereende? Kimi: "Warum sollte man emotional werden? Ich freue mich, dass es bald vorbei ist. Da ist nichts Trauriges oder Schlechtes dran." Wird er im Ruhestand F1 schauen? Alle 23 Rennen sicher nicht, so Kimi. "Aber ich sehe bestimmt ein paar. Schauen wir, was passiert, aber ich stelle mir sicher keinen Wecker, damit ich es nicht verpasse."

18:13 Uhr
Energiesparmodus
Neue Strecke, aber irgendwie herrscht hier heute nicht gerade große Begeisterung, was Track Walks angeht. Nächstes Beispiel: Yuki Tsunoda: "Ich mache nicht so gerne Track Walks. Da wirst du nur müde."

18:06 Uhr
Kimi trickst mit!
Jetzt äußert sich auch Räikkönen zum Überhol-Award. Will er den Pott? Kimi stottert erstmal Iceman-like rum, klingt nicht übermäßig interessiert, sagen wir mal. Aber mit allen Wassern gewaschen sind nicht nur die Herren Alonso und Vettel. Auch Räikkönen kann tricksen. "Ich sollte als Letzter starten! Und zählt es, wenn ich einen vorbeilasse und ihn wieder überhole?", fragt Räikkönen mit einem schelmischen Grinsen.

18:00 Uhr
Keine Lust auf Track Walk
Wenn wir schon bei Erfahrung sind, kann Kimi Räikkönen nicht weit sein. Der Rekordstarter hat hier aber wirklich mal keinen Vorteil, Jeddah kennt selbst der Iceman nicht. Deshalb aber gleich einen Track Walk machen? Nicht mit Kimi. Schon gar nicht, wenn er auf die Streckenlänge von mehr als sechs Kilometern blickt. Kimi: "Das ist noch mehr Grund, die Strecke nicht abzugehen! Das letzte Mal habe ich einen Elektroscooter gefunden, das war gut."

17:55 Uhr
Max warnt Hamilton
Jetzt gibts auch Max Verstappens heutige Aussagen ausführlichst zum Nachlesen. Warum der Niederländer seine Herangehensweise auch jetzt nicht ändert und wieso Hamiltons Erfahrungsvorteile sich längst hätte zeigen müssen, würde es sie wirklich geben:

17:50 Uhr
Überhol-Widerspruch!
Altmeister Alonso zeigte sich vorhin ja sehr kritisch, was Überholen hier in Jeddah angeht. Charles Leclerc sieht es etwas anders. "Es gibt jede Menge DRS-Zonen und sie sind sehr lang. Fast ein Drittel der Strecke hat DRS! Deshalb denke ich nicht, dass es hier unglaublich schwer sein wird, zu überholen", sagt der Monegasse. Eine knifflige Strecke für die Fahrer werde es hingegen ganz sicher. "Sehr hohe Geschwindigkeiten, nahe Mauern, also kein Raum für Fehler. Das wird knifflig, aber ich freue mich drauf!"

17:42 Uhr
Hamilton will #8
Nicht nur, weil er nach einem harten Kampf gegen Verstappen - und Corona - kommen würde, der achte WM-Titel wäre für Hamilton noch aus einem anderen Grund sehr bedeutend. Er hätte den Rekord von Michael Schumacher übertroffen. "Es ist anders, weil wir als Team unbekanntes Territorium betreten", meint Hamilton. "Niemand hat je acht WM-Titel gewonnen." Mehr dazu hier:

17:34 Uhr
Sainz lernt langsamer
Ja, auch Sainz junior merkt langsam das Alter ... "Ich habe ein bisschen länger gebraucht, um die Strecke im Simulator zu lernen", gesteht der Spanier. "Einfach schon, weil es so viele Kurven sind und es recht ähnlich ist. Und du kannst nicht sehen, was hinter den Mauern ist. Deshalb hat es etwas gedauert, bis ich die Einlenkpunkte alle hatte."

17:28 Uhr
Formel-2-Comeback!
Was, die gibts noch? Ja, die Formel 2 hat ihre Saison trotz Monate-langer Abstinenz - zuletzt Ende September (!) in Russland im Programm - noch nicht beendet. Hier in Saudi-Arabien und nächste Woche in Abu Dhabi haben wir das Unterhaus wieder im Programm. Die Titelentscheidung pro Oscar Piastri könnte dabei schon dieses Wochenende fallen. Alle Infos inklusive Zeitplänen und Fahrerwechseln - aus deutscher Sicht sehr bitter - gibts hier:

17:21 Uhr
FIA erteilt Strecke Freigabe!
Jetzt kommt die alles entscheidende Info von der FIA: Rennleiter Michael Masi hat die Strecke heute Morgen final inspiziert und grünes Licht gegeben. Der Grand Prix kann also steigen. Wichtige Kleinigkeiten sind unseren Informationen zufolge aber noch zu erledigen: Die Marshal-Zäune müssen heute Nacht noch installiert werden, sonst läuft hier doch nichts.

17:16 Uhr
Aston dominiert in der Wüste
Wie zuletzt in Katar und in einer Woche auch in Abu Dhabi kommt hier übrigens der Aston Martin als Safety Car zum Einsatz, nicht der Mercedes. Das macht logistisch am meisten Sinn.

17:14 Uhr
Plausch mit Mayländer
Da Mick Schumacher uns ja schon vorher alles verraten hat, nutzte Christian die Gelegenheit, mal mit Bernd Mayländer zu plauschen. Anders als die F1-Fahrer hatte der eben nämlich schon Gelegenheit, ein paar Runden zu drehen. Erster Eindruck: "F***ing fast!" Auch wenn es überall noch stark staubt, ist der Grip extrem. "Ähnlich wie im zweiten Jahr in der Türkei", schwärmt Mayländer. Kein Wunder, auch in Dschidda wurde der Asphalt mit Wasserdruck gereinigt.

Bernd Mayländer hatte in Saudi-Arabien schon seinen Spaß - Foto: LAT Images

17:09 Uhr
Reifenschäden wegen Verschleiß
In Katar erwischte es neben Bottas und Norris gleich beide Williams-Fahrer mit Reifenschäden. Latifi hatte dort keine Anzeichen gespürt. Was war los? Hoher Verschleiß wegen langer Laufzeit, der den Reifen anfällig für externe Einwirkungen gemacht habe, bestätigt Latifi die erste Pirelli-Vermutung aus Katar.

17:05 Uhr
Latifi spürte Frank Williams' Präsenz
Nächste Gruppe. Schumacher und Latifi. Da geht es natürlich erst einmal um den Tod von Sir Frank Williams am vergangenen Sonntag. Blumen abgelegt hat Latifi gemeinsam mit George Russell in Grove - auch wenn es einen direkten Draht zum Team-Gründer leider nie so wirklich gab. "Sehr traurige Nachrichten und Zeiten für das Team und den Sport generell. Das unglückliche ist, dass Frank schon einige Jahre im Team nicht mehr so eingespannt war, als ich dazu gestoßen bin", erinnert Latifi. "Meine persönliche Betroffenheit ist also nicht so groß wie bei anderen Fahrern." Die Seele Williams' habe er allerdings in jedem Winkel gespürt. Latifi: "Jedes Mal, wenn ich in der Fabrik war, bin ich wie auf ihn gestoßen. Er lebte praktisch in der Fabrik und du konntest seine Präsenz spüren."

Sir Frank Williams: Erinnerungen an eine Formel 1 Legende: (18:15 Min.)

16:58 Uhr
Hamilton: LGBTQ+-Gesetz erschreckend
Hamilton nennt als weiteres Beispiel für Misstände die gegenwärtige Gesetzgebung für die LGBTQ+-Gemeinschaft in Saudi-Arabien. Homosexualtität ist in Saudi-Arabien illegal und wird mit Auspeitschen und Gefängnis bestraft. "Wenn sich jemand die Zeit nehmen möchte und das Gesetz durchlesen möchte .. es ist ziemlich erschreckend", sagt Hamilton. "Da müssen Änderungen her." Wie Vettel schränkt allerdings auch Hamilton ein: Perfekt kenne er sich auch nicht aus. Da müsse man schon jemanden fragen, der in der Gemeinschaft unter "massiven Einfluss gewisser Regeln und durch das Regime" aufgewachsen sei, so der Brite. Die Formel 1 könne und müsse das Thema aber in jedem Fall in den Fokus rücken. Deshalb etwa auch der Pride-Helm.

16:55 Uhr
Hamilton kritischer
Vettel verwies auch darauf, dass Frauen in Saudi-Arabien erst seit drei Jahren offiziell Autofahren dürfen und nannte das als positive Entwicklung. Hamilton mahnt lieber: "Frauen dürfen seit 2018 fahren. Aber ein paar der Frauen sind noch immer im Gefängnis, weil sie vor vielen, vielen Jahren gefahren sind. Also muss sich viel ändern und ich denke, dass unser Sport da mehr machen muss." Vettel erkennt diese Misstände auch an. "Aber ich denke, es ist kraftvoller sich auf das Positive zu konzentrieren." Und: "Wer bin ich, da zu richten?"

16:49 Uhr
Vettel: Sind keine perfekten Richter
Die Kart-Veranstaltung hat Vettel vor allem einen Aspekt gelehrt: Nicht vorverurteilen. "Ich war sehr inspiriert von ihren Stories und ihrem Hintergrund, ihrer Posivität, was Änderungen im Land angeht", berichtet Vettel. "Wenn du von westlichen Ländenr schaust, dann sollten noch immer Dinge verbessert werden. Aber es gibt auch Dinge, die sich ändern. Und die machen für die Leute einen großen Unterschied. Wir kommen hier nur ein paar Tage. Da sollten wir nicht versuchen der perfekte Richter zu sein ohne die Leute genau zu kennen", fordert der Deutsche, der hier übrigens auch seine Pride-Sneaker aus Ungarn wieder aus dem Karton geholt hat.

16:44 Uhr
Vettel startete Kart-Aktion für Frauen
Natürlich - Sebastian Vettel wird hier auch zu Menschenrechten befragt. In Katar zeigte er sich ja noch alles andere als begeistert, nun auch noch nach Saudi-Arabien zu müssen. Doch jetzt hat er das Beste daraus gemacht und heute Morgen ein Kart-Event für Frauen organisiert. "Es wurde im Vorfeld natürlich viel über unser erstes Rennen hier in Saudi-Arabien gesagt und nachgedacht. Viele Fragen, die ich gefragt wurde und die ich mich auch selbst gefragt haben. Also habe ich überlegt, was ich machen kann. Wir haben so viel Aufmerksamkeit auf negative Beispiele, wenn es um Misstände gewisser Länder geht, was vielleicht Menschenrechte und andere Dinge angeht. Ich habe versucht, an das Positive zu denken und habe heute mein eigenes Kart-Event angesetzt unter dem Hashtag Race for Women", berichtet Vettel. "Wir hatten eine Gruppe von acht Mädchen und Frauen auf der Strecke. Das war ein toller Event nur für sie."

16:38 Uhr
Überholen in Saudi?
Wer die Streckengrafik und die erwarteten Speeds ansieht, mag an Tilkes Optimismus, hie könne gut überholt werden etwas zweifeln. So auch Alonso. "Klar gibt es drei DRS-Zonen. Aber wir müssen das erst herausfinden. Wie auf allen Straßenkursen wird es schwierig sein, Auto hinterherzufahren und dann ist es schwer zu überholen. Selbst mit drei DRS-Zonen wird das unglaublich schwer", fürchtet der auf Straßenkursen seit Abu Dhabi 2010 (Petrov!) geprügelte Spanier.

16:33 Uhr
Alonso wollte nur noch nach Hause
"Flugzeug genommen, nach Hause geflogen. Es waren drei lange Wochen in Mexiko, Brasilien und Katar. Es war eine normale Nacht. Aber natürlich ein bisschen mti dem Team gefeiert. Wir waren schon ein paar Mal nah dran, aber es hat nie gereicht. In Katar war es sehr schön. Hoffentlich muss ich jetzt nicht wieder sieben Jahre warten!"

16:28 Uhr
Alonso beim Ballon d'Or
Das habt ihr am Montag sicher nicht verpasst: Esteban Ocon und Fernando Alonso fuhren bei der Verleihung des diesjährigen Ballon d'Or die Trophäen vor. Schön Stig-like mit Helmen, die erst danach gelüftet wurden. "Es war ein toller Event. Echt ein Privileg, den Ballon d'Or dahin zu bringen. Es war ein kurzer Besuch in Paris, direkt nach der Gala bin ich wieder nach Hause", berichtet Alonso. Ein paar Sport-Helden habe er natürlich auch getroffen. Vor allem von Real Madrid", sagt Alonso.

16:20 Uhr
Überholkönige Alonso & Vettel pro Kimi
Gruppe drei beginnt. Mit Fernando Alonso und Sebastian Vettel finden sich die beiden Führenden im 2021 neuen Award für den besten Überholer des Jahres ein. "Wir wissen aber noch immer nicht, was der Preis ist", klagt Vettel, mit 115 Überholmanövern gerade Zweiter hinter Alonso (116). Der Spanier würde den Award aber ohnehin automatisch an Kimi Räikkönen (115 wie Vettel) gehen lassen: "Kimi hat zwei Rennen wegen Covid verpasst, er sollte gewinnen! Hoffentlich gewinnt er es bei seinem letzten Rennen in Abu Dhabi!" Vettel ist offenbar nicht ganz abgeneigt und hat schon einen perfiden Plan: "Wir können es ja faken, indem wir uns gegenseitig überholen!"

16:17 Uhr
Max: Hamilton hatte mehr Glück
Zum Ende der PK kommt Verstappen in Fahrt. Natürlich, Hamilton gegen ihn sei gut für die Formel 1 insgesamt. "Der junge Kerl gegen einen etablierten mehrfachen Weltmeister, das ist aufregend", sagt Verstappen. "Aber am Ende ist es mir egal, ob ich gegen jemanden in meinem Alter kämpfe oder nicht. Wir sind beide tolle Fahrer, nur dass der eine mehr Glück hatte, so lange Zeit in einem so guten Auto zu sitzen ..." Der hat gesessen. Schade, dass Lewis schon dran war und wir ihn nicht gleich damit konfrontieren können ...

16:15 Uhr
Giftpfeil gegen Hamilton
Na geht doch, jetzt bringt Verstappen hier mal etwas Würze rein. Fernando Alonso hat kürzlich davon gesprochen, Michael Schumacher sei im Titelkampf 2006 wie ein Lehrer gewesen. So etwas will Verstappen Hamilton nach seinem Kampf 2021 nicht attestieren. "Ich glaube nicht, dass ich jetzt ein stärkerer Fahrer bin. Ich hatte auch letztes Jahr schon eine gute Saison", winkt Verstappen ab. Wenn dann lerne er nur von sich selbst, im Selbststudium, was er hätte besser machen können.

16:11 Uhr
Strecken-Nachteil?
Eine neue Strecke, die eher Mercedes liegen soll. Dann das umgebaute Abu Dhabi. Unglücklich, dass das Saisonfinale auf solchen Strecken stattfindet? Nicht für Verstappen. "Wir wissen das ja gar nicht, vor allem hier gibt es ein großes Fragezeichen. Aber ich mag neue Gelegenheiten. Wenn du noch gar nicht weißt, was dein Auto kann. Ich freue mich einfach. Aber eigentlich ist es völlig egal!"

16:06 Uhr
Erfahrungsvorsprung für Hamilton?
Nanu, was ist denn heute los. Auch von Verstappen kommen sowas wie neue Töne. Zumindest im Ansatz. Gaaaanz im Ansatz. Mal wieder kommt das für ihn leidige Thema zur Sprache, ob Hamilton mit all seiner WM-Kampf-Erfahrung einen Vorteil hat. " Als Fahrer lernst du immer weiter, auch wenn du 30 oder 32 bist. Du wirst nicht unbedingt schneller, aber kannst besser mit bestimmten Situationen umgehen oder dich besser vorbereiten", gesteht der WM-Leader. Aaaaber: "Ich fühle mich auch viel besser vorbereitet als gegenüber der Zeit als ich in die F1 gekommen bin. Ich glaube es macht keinen Unterschied, sonst hätte man das während der Saison gesehen."

16:03 Uhr
Keine Crash-Angst
Je nach Rennausgang kann Verstappen Jeddah punktgleich mit Hamilton verlassen. Dann würde ein Doppelausfall in Abu Dhabi dem Niederländer den Titel bringen. An einen Crash denke er aber nicht, so Verstappen. Auch Bottas hat da keine Bedenken: "Jeder Punkt ist super wichtig. Lewis und ich holen alles, was geht. Aber wir sind Racer und haben Respekt. Ich glaube nicht, dass Max da eine Kalkulation aufstellt und sowas. Ich glaube nicht, dass jemand jetzt ändert, wie er fährt"

16:01 Uhr
Cooler Max
Das ganze Drumherum im WM-Kampf. Crash-Gerede, gegenseitige politische Attacken bei Mercedes und Red Bull und Co. Geht das eigentlich an Verstappen vorbei? "Ich war immer sehr neutral, nicht sehr positiv oder negativ. Ich lese da nicht zu viel hinein und beschäftige mich mit anderem Dingen im Leben. Ich schalte ab. Natürlich mache ich mein Zeug im Simulator, aber ich habe auch andere Dinge im Leben. Das hilft sehr.

15:59 Uhr
Chance gegen Mercedes?
Dazu will sich Verstappen partout nichts entlocken lassen. "Wir sind aber sehr motiviert, es ist für alle eine neue Möglichkeit. Hoffentlich wird es ein aufregendes Wochenende und hoffentlich sind wir auch konkurrenzfähig. Aber es ist zu früh, etwas dazu zu sagen."

15:56 Uhr
Verstappen im Standard-Mode
Die Entscheidung um den WM-Titel rückt näher, hier hat Verstappen schon den ersten Matchball, wenn Hamilton mitspielt. Werden also andere Saiten aufgezogen? "Ich mache es wie ich es die ganze Saison gemacht habe", winkt Verstappen ab. "Keine Änderung. Es ist eine neue Strecke, die müssen wir zunächst mal lernen. Ich konzentriere mich nur auf das Wochenende und versuche so konkurrenzfähig zu sein wie möglich."

15:53 Uhr
Bedeutendster Titel
Nanu, was ist denn jetzt los. Plötzlich spricht Hamilton diesem WM-Kampf mit Verstappen doch eine größere Bedeutung zu als den meisten anderen. "Es ist etwas, was es vorher noch nicht gab. Es ist der härteste Kampf, den der Sport seit langer Zeit gesehen hat - und die größte Herausforderung", sagt der Brite.

15:49 Uhr
Hamilton mit Pride-Helm
Wie schon in Katar angekündigt: Hamilton fährt hier erneut im Regenbogen-Look um im wegen seines Umgangs mit Menschenrechten umstrittenen Saudi-Arabien ein Zeichen zu setzen. Wirklich gerne in Jeddah zu sein, scheint er aber so gar nicht. "Fühle ich mich hier wohl? Ich würde nicht sagen, dass ich mich hier wohl fühle. Aber der Sport hat die Entscheidung getroffen, hier zu fahren", sagt Hamilton.

Hamilton setzt weiter ein Zeichen - Foto: LAT Images

15:46 Uhr
Mercedes klarer Favorit?
79% der Rundendistanz werden hier übrigens mit Volllast gefahren, einer der höchsten Werte des Jahres. Auf Leistung kommt es also an - und Mercedes bringt Hamiltons Brasilien-Motor zurück. Klarer Vorteil also, schien es. Doch zuletzt tauschte Red Bull seine ersten Ängste in Kampfansagen um. Immerhin sei es auch ein Straßenkurs. Und wir erinnern uns, wie Hamilton dieses Jahr in Monaco und Baku abschnitt. Alles andere als gut. Aber genug der Vorrede! Jetzt kommt Lewis!

15:40 Uhr
Info-Paket
Wer eben die Bildergalerie genau durchforstet hat, wird auch Hermann und Carsten Tilke entdeckt haben. Ja, auch Jeddah entstammt der Feder ihres Büros. In unserer aktuellen Printausgabe gewährte Carsten Tilke spannende Hintergründe. Die wichtigsten Infos haben wir aus aktuellem Anlass auch online veröffentlicht:

15:31 Uhr
Alpine feiert Castrol
100 gemeinsame Rennen, da gibt es auf der A521 gleich einmal einen neuen Sticker:

15:28 Uhr
Vettel macht weiter
In Gruppe drei sprechen dann Vettel und Alonso, gefolgt von Latifi und Schumacher - aber den hatten wir ja bereits im Call. Dann Gasly und Leclerc, Sainz und Ricciardo, Räikkönen und Tsunoda, Giovinazzi und Mazepin, Ocon und Stroll und zum krönenden Abschluss die britische Zukunft mit Russell und Norris.

15:26 Uhr
PK-Plan
So schnell vergeht die Zeit. Keine fünf Minuten mehr bis zum Start der PK. Wie versprochen geht es hochkarätig los. In Gruppe eins stellen sich Lewis Hamilton und Sergio Perez, direkt danach folgen Max Verstappen und Valtteri Bottas. Interessante Zusammensetzung. Die Topfahrer zusammen hebt man sich wohl für Abu Dhabi auf. Na wenn das nicht mal zu spät ist ...

15:21 Uhr
Achtung, Kontrolle!
Bevor sich das zuletzt noch so scharf kontrollierte Mercedes benachteiligt fühlt: Nach dem Rennen in Katar hat die FIA das Auto von Max Verstappen einmal genauer kontrolliert. Nein, Spaß beiseite. Dies erfolgt in den Top-10 nach jedem Rennen per Zufallsprinzip. So will die FIA in Stichproben die Legalität der Boliden gewährleisten. Am RB16B von Verstappen sah sich der Technische Delegierte Jo Bauer diesmal die innere Hinterradaufhängung samt aller Verbindungen und Sensoren an. Dabei wurde nichts auffälliges festgestellt.

15:16 Uhr
Banking
Noch eine interessante Kurve, auch laut Mick: Turn 13. Diese lange Linkskurve leitet die Vollgashatz zurück ein - im Grunde besteht Jeddah nur aus einem Vor und Zurück. Was diese Kurve so interessant macht: Sie ist überhöht, mit zwölf Prozent nicht ganz so extrem wie in Zandvoort, aber immerhin. Unterschiedliche Linien könnten auch hier wieder denkbar sein, um den besten Schwung zu holen.

Eine überhöhte Kurve gibt es in Jeddah auch - Foto: LAT Images

15:11 Uhr
Schlüsselstelle Sektor eins
Als besonders entscheidend hat Mick Schumacher bei seinen ersten Trockenübungen im Simulator aber eine andere Ecke ausgemacht - den ETWAS langsameren ersten Sektor. Denn hier geht es wohl nicht ganz so stupide Vollgas wie im zweiten und dritten Sektor. Dort sind die Kurven auf dem Papier in der Realtität quasi keine Kurven. Im ersten Sektor sieht das anders aus. "Die ganze Sequenz fünf, sechs, sieben, acht und neun scheint extrem schnell zu sein. Ob es in echt auch so ist, ist die Frage. Aber ich glaube, dass das die härteste Stelle sein wird", sagt Mick eben auf MSM-Nachfrage zu seinen Erkenntnissen aus dem Simulator.

15:05 Uhr
Schneller, schneller, Jeddah
Mehr Infos zur Strecke noch: Der Veranstalter spricht hier vom schnellsten Straßenkurs im Kalender. Sogar so schnell, dass Jeddah auch mit anderen Strecken mithalten soll. Laut Simulationen soll im Qualifying ein Schnitt von mehr als 250 km/h möglich sein. Damit wäre fast nur Monza schneller. Möglich ist das auch dank gleich drei DRS-Zonen. Die erste befindet sich auf Startziel, Messpunkt vor der Zielkurve. Die zweite liegt am Ende des Mittelsektors auf einem leicht kurvigen Vollasabschnitt. Das dritte Mal kann der Flügel im Schlusssektor auf dem langen Linkgsbogen vor der Zielkurve geöffnet werden - dort und in Kurve eins sollen sich somit auch die besten Überholstellen befinden.

Das Layout des Jeddah Corniche Circuit - Foto: Formula 1

15:01 Uhr
Track Walk
Beweis gefällig? Dann empfehlen wir unsere Bildergalerie, die bereits heute gut gefüllt ist. Unsere Fotografen waren bereits fleißig unterwegs und haben die stolze 6,174 Kilometer lange Strecke bereits abgeknipst. Knochenjob - nur Spa inst noch länger. Aber es hat sich gelohnt. Sieht alles absolut fertig aus oder?

14:58 Uhr
Rennen gegen die Zeit
Mit heißer Nadel - oder eher Baggerschaufel - wurde der Jeddach Corniche Circuit gestrickt. Noch am Wochenende des letzten Rennens vor zwei Wochen gab es im Fahrerlager mancherorten Sorgen, die Strecke werde nicht rechtzeitig fertig. Der Veranstalter konterte - und dem ersten Eindruck von heute nach auch zurecht. Gleich mehr dazu.

14:54 Uhr
Jeddah oder Dschidda?
Ein wenig Verwirrung mag bei dem ein oder anderen bereits aufgekommen sein, wie die Location hier denn nun wirklich heißt. Ist eigentlich ganz einfach: Jeddah ist die englische Übersetzung des arabischen Namens der zweitgrößten Stadt Saudi-Arabiens, Dschidda die deutsche Variante. Offiziell also Jeddah, die F1 spricht immerhin Englisch.

14:49 Uhr
RTL am Start
Zum vierten und letzten Mal haben wir in Jeddah ein RTL-Wochenende. Soll heißen: Nach Barcelona, Imola und Monza ist das Rennen am Sonntag neben Sky endlich auch wieder im deutschen Free-TV zu sehen - und das mit österreichischer Unterstützung. Alex Wurz macht den Experten. Der ORF-Guru hat Zeit, weil in Österreich ServusTV überträgt. Auf Florian König müsst ihr allerdings erneut verzichten.

14:44 Uhr
Macau-Flair
Mick Schumacher hat uns deutschsprachigen Medien gerade schon vor der offiziellen FIA-Pressekonferenz Rede und Antwort gestanden. Beim Track Walk war Mick da noch nicht, aber schon im Simulator - und einen ersten Eindruck vor Ort gibt es natürlich auch schon. "Die Banden sind nah dran. Da muss man ein extrem hohes Level an Konzentration haben, speziell im Rennen", mahnt Schumacher. "In Macau war es damals das erste Mal, dass ich so ein Rennen da gefahren bin. Das hat Spaß gemacht und hier hat es schon so ein Flair von Macau."

Enger Straßenkurs und Hochhäuser: Da kommt bei Mick Schumacher schon Macau-Feeling auf - Foto: LAT Images

14:38 Uhr
Corona-Capito
Die erste bittere Botschaft hat uns bereits heute Morgen aus der Williams-Pressestelle erreicht. Teamchef Jost Capito kann leider nicht vor Ort am Saudi-Arabien GP teilnehmen. Der Siegerländer wurde vor der Abreise aus Großbritannien nach Jeddah positiv auf Covid-19 getestet. Nach Nachverfolgung seiner Kontakte gab es keine weiteren positiven Ergebnisse. Williams muss also nicht auf weiteres Personal als sein Oberhaupt verzichten. Zum Gesundheitszustand Capitos nannte der Rennstall aus Grove keine Informationen.

14:35 Uhr
Nächste Premiere
Alles neu macht der Mai - plus sechs oder sieben Monate: Nach Katar zuletzt Ende November gibt die Formel 1 am Wochenende in Saudi-Arabien das zweite Strecken-Debüt in Folge. Wenn es um Austragungsorte geht, so ist das Königreich im Mittleren Osten das 34. Land, das ein F1-Rennen austragen darf.

14:30 Uhr
Willkommen aus Saudi-Arabien!
Er ist wieder da: Unser Liveticker zu Formel-1-Saison 2021 glüht auch im Dezember noch wie die erste Kerze auf dem Adventskranz! Oder sogar noch viel mehr: Denn die Entscheidung im Kampf um den WM-Titel zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen rückt näher, kann sogar schon an diesem Sonntag fallen. Auf dem Jeddah Corniche Circuit starten wir heute allerdings erst einmal mit dem gewohnten Medientag. Der obligatorische Pressekonferenz-Marathon startet in genau einer Stunde. Also anschnallen und festhalten - denn gleich zu Beginn kommen heute die Highlights! Wie es sonst so am Wochenende weitergeht, haben wir hier aufgeschrieben: