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Formel 1

Bianchi beigesetzt - News-Ticker: Neuigkeiten zum Bianchi-Unfall

Jules Bianchi erlag nach über neun Monaten im Koma seinen Verletzungen. Die Formel 1 trauert um den Franzosen.
von Motorsport-Magazin.com Redaktion

10. August 2015
Gemeinschaft gestärkt
Die tragischen Ereignisse haben auch Positives bewirkt, glaube Felipe Massa. Neben der Einführung des Virtual Safety Cars seien die Fahrer viel dichter zusammengerückt, glaubt der Brasilianer.

03. August 2015
Geburts- und Gedenktag
Jules Bianchi wäre am 3. August 2015 26 Jahre alt geworden. Er verstarb im Alter von 25 Jahren, elf Monaten und 14 Tagen.

26. Juli 2015
Vettel und Ferrari widmen Sieg Bianchi
Sebastian Vettel und der Ferrari-Vorsitzende Sergio Marchionne teilten nach dem Sieg in Ungarn mit, dass sie den Erfolg Jules Bianchi widmen. "Wir widmen diesen Sieg dem Gedenken an Jules Bianchi, einem fantastischen Mann, den wir alle schrecklich vermissen."

26. Juli 2015
Gedenkminute vor dem Ungarn GP
15 Minuten vor dem Start des zehnten Saisonrennens in Ungarn fand eine Gedenkminute zu Ehren Bianchis statt. Die Fahrer drapierten ihre Helme rund um den Bianchis in der Mitte und bildeten einen Kreis, in den sich auch Bianchis Vater Philippe einfügte.

Die Fahrer bildeten während der Gedenkminute einen Kreis um Bianchis Helm - Foto: Sutton

26. Juli 2015
Bianchi-Familie am Hungaroring
Laut Informationen von Reuters hat Bernie Ecclestone ein Flugzeug nach Nizza geschickt, um die Familie Bianchis an den Hungaroring zu bringen. Acht Familienmitglieder - darunter die Eltern und Geschwister des Franzosen - sollen der Einladung gefolgt sein. 15 Minuten vor dem Rennstart ist eine Schweigeminute zu Ehren des verstorbenen Piloten geplant.

21. Juli 2015
Bianchi beigesetzt
Jules Bianchi wurde am Dienstag in seiner Heimatstadt Nizza zu Grabe getragen. Der Trauerfeier wohnten neben FIA-Präsident Jean Todt auch zahlreiche ehemalige Formel-1-Piloten bei, unter ihnen Lewis Hamilton, Jenson Button, Sebastian Vettel, Romain Grosjean, Nico Rosberg, Felipe Massa und Daniel Ricciardo.

Die F1 verabschiedet sich von Jules Bianchi - Foto: Sutton

20. Juli 2015
Schweigeminute für Bianchi
Die Formel 1 wird am kommenden Wochenende zu Ehren von Jules Bianchi unmittelbar vor dem Start des Großen Preises von Ungarn eine Schweigeminute abhalten. Dabei werden sich die Piloten auf der Startaufstellung versammeln und ihrem verstorbenen Kollegen gedenken.

18. Juli 2015
Begräbnis am Dienstag
Jules Bianchi wird am kommenden Dienstag in seiner Heimatstadt Nizza beerdigt. Für 10:00 Uhr ist eine Trauerfeier in der Kathedrale Saint-Réparate anberaumt.

18. Juli 2015
Reaktionen aus der Motorsport-Welt
Nach der Meldung vom Tod Jules Bianchis am frühen Morgen meldeten sich unzählige Fahrer, Teams, ehemalige Rivalen und viele, viele Franzosen bei Twitter, Facebook, Instagram und im französischen Fernsehen zu Wort. Wir haben die Stimmen gesammelt und strukturiert.

In Gedenken an Jules Bianchi: (03:51 Min.)

18. Juli 2015
Jules Bianchi verstorben
In der Nacht von Samstag auf Sonntag gibt die Familie von Jules Bianchi bekannt, dass der Formel-1-Pilot an den Folgen seines Unfalls beim Großen Preis von Japan 2014 in Suzuka verstorben ist. Bianchi lag über neun Monate im Koma. Zuletzt wurde er in einem Krankenhaus in Nizza betreut, wo er in der vergangenen Nacht verstorben ist.

13. Juli 2015
Keine Fortschritte, die Hoffnung schwindet
Vater Philippe Bianchi meldet sich erneut zu Wort. Doch positive Nachrichten hat er nicht zu verkünden. Sein Sohn Jules Bianchi liegt weiterhin im Koma und kämpft in Nizza um sein Leben. Der Alltag am Krankenbett ist für die Familie kaum auszuhalten. "Es ist unerträglich, eine tägliche Folter", erzählt Vater Philippe Bianchi. "Wir werden fast verrück." Manchmal, gibt er zu, wünsche er sich, dass sein Sohn den Unfall nicht überlebt hätte. "Für mich ist die aktuelle Situation unerträglicher, als wenn er gestorben wäre", so der Franzose. Denn je mehr Zeit vergeht, desto kleiner wird die Hoffnung auf Besserung. "An einem gewissen Punkt, muss man realisieren wie ernst die Situation ist."

21. Mai 2015
Vater Bianchi spricht
In einem emotionalen TV-Interview meldete sich unmittelbar vor dem Monaco-GP Jules Bianchis Vater Philippe zu Wort. "Jules ist am Leben, das ist das Wichtigste für uns. Er kämpft mit allen Waffen, die ihm zur Verfügung stehen. Aus neurologischer Sicht bin ich mir nicht sicher, ob er tatsächlich viel unternehmen kann. Die Situation stagniert. Jules neurologischer Fortschritt ist nicht so gut wie erhofft. Jeden Tag ist unser Telefon immer an unserer Seite. Wenn wir morgens aufstehen, denken wir an Jules' Leben und denken an seinen Tod, weil wir uns mit dem Tod auseinander setzen müssen", gestand er.

20. Mai 2015
Extra-Power aus Monaco
In Monaco denken die Formel-1-Piloten ganz besonders an ihren Kollegen Jules Bianchi. Denn in den Straßenschluchten des Fürstentums fuhr er für Marussia mit dem neunten Platz die ersten Punkte ein. "Wenn man mit einem Auto fährt, das nicht wettbewerbsfähig ist und damit einen Punkt holt, ist das eine Art Wunder", zollte McLaren-Pilot Fernando Alonso dem Franzosen Respekt. "Es ist sehr traurig, wieder hier zu sein ohne ihn im Starterfeld. Aber wir denken nicht nur hier an ihn, sondern an jedem Wochenende. Hier ist es etwas schwieriger, das Schicksal zu verstehen, die Dinge, die letztes Jahr passiert sind...", gestand Alonso. "Er ist in Nizza, also nur eine halbe Stunde entfernt - hoffentlich kann er die Extra-Power spüren, die wir ihm senden."

Bianchis ehemaliges Team gedenkt seiner mit Armbändern - Foto: Sutton

12. April 2015
Zustand weiter stabil, Organe funktionieren normal
In einem Interview mit Nice-Matin erklärte Philippe Bianchi, dass sich sein Sohn Jules medizinisch gesehen nach wie vor in einem stabilen Zustand befindet. Er sei recht autonom und es gebe keine physischen Probleme. "Alle seine Organe funktionieren normal, ohne Hilfe", unterstrich er. "Aber vorläufig bleibt er bewusstlos, im Koma." Bisweilen sei Jules aktiver, bewege sich mehr und könne sogar eine Hand drücken. Allerdings sei schwer zu beurteilen, ob das bewusst erfolgt oder ob es Reflexe sind.

10. März 2015
Kleine Fortschritte
Jules Bianchi liegt nun seit fünf Monaten im Koma. "Es braucht Geduld, sehr viel Geduld. Es gibt kleine Fortschritte, aber Jules ist immer noch im Koma", teilte Jules' Vater Philippe Bianchi der Gazzetta dello Sport mit. "Er könnte aufwachen oder das niemals tun, aber sicherlich kämpft Jules." Bianchi senior gab außerdem bekannt, dass er einen Anwalt eingeschaltet hat, der die Umstände des Unfalls bewerten soll. "Wenn es jemanden gibt, der die Verantwortung für das trägt, muss er ohne Frage dafür bezahlen", kündigte Bianchi an.

24. Januar 2015
Streiff entschuldigt sich
In einem offiziellen Statement der FIA nimmt Philippe Streiff seine Anschuldigungen gegen die FIA zurück und entschuldigt sich bei Jean Todt und Gerard Saillant. "Ich habe mich vor der Kamera gehen lassen", räumt er ein. "Das Interview dauerte lange - zu lange - und ich bin mir im Klaren darüber, dass ich beleidigende und verleumderische Kommentare über Jean Todt, Gerard Saillant und die FIA gemacht habe, was ich aufrichtig bedauere."

22. Januar 2015
Streiff klagt FIA an, FIA schaltet Anwälte ein
Philippe Streiff, der seit einem Unfall bei F1-Testfahrten im Jahr 1989 im Rollstuhl sitzt, wirft Jean Todt und der FIA vor, den von der eingesetzten Unfallkommission erstellten Bericht zum Bianchi-Unfall gesteuert zu haben. Konsequenz: Die FIA hat die Anwälte eingeschaltet, Streiff droht eine Klage wegen Verleumdung.

20. Januar 2015
Nach Bianchi-Unfall: Ogier verflucht seinen Job
"Ich weiß noch genau, wo ich von Bianchis Unfall gehört habe. Wir waren bei der Frankreich-Rallye, als mich Sonntagmorgen die Nachricht erreichte. Ich hatte noch keine Bilder gesehen, aber etwas in mir wusste sofort, dass es schlimm sein musste. Es war schrecklich", erzählte Sebastien Ogier. "Einerseits bin ich natürlich traurig über das, was Jules geschehen ist. Andererseits freue ich mich dann, dass es mir so viel besser geht, ich gesund bin. Es klingt makaber, aber diese schrecklichen Ereignisse führen mir vor Augen, wie wichtig es ist, das Leben zu genießen."

19. Januar 2015
Konsequenz des Unfalls: Startzeiten vorverlegt
Um zu verhindern, dass sich ein Unfall bei schlechten Lichtverhältnissen wie jener von Jules Bianchi wiederholt, wurden die Startzeiten der Rennen in Australien, Malaysia, China, Japan und Russland um je eine Stunde vorverlegt. Die Untersuchungskommission zum Bianchi-Unfall erteilte den Ratschlag, dass Grands Prix künftig nicht mehr später als vier Stunden vor Sonnenuntergang gestartet werden sollten.

13. Januar 2015
Ein trauriges Jubiläum
Heute ist es genau 100 Tage her, dass Jules Bianchi während des Japan GP schwer verunglückte. Lange Zeit lag der Marussia-Pilot in Japan in einem Krankenhaus, bis er am 18. November in die Uniklinikum von Nizza in Frankreich transportiert werden konnte. Bianchi liegt aktuell zwar nicht mehr im künstlichen Koma und atmet selbstständig, hat das Bewusstsein aber bisher nicht wiedererlangt. #ForzaJules

30. Dezember 2014
Verlegung in Reha-Klinik
Am Dienstagnachmittag meldete sich die Familie von Jules Bianchi in einer Pressemitteilung zum Zustand des in Suzuka schwer verunglückten Piloten. Am Zustand des Franzosen habe sich seit der Verlegung ins Uniklinikum von Nizza nichts verändert. Bianchi sei nicht bei Bewusstsein, aber in der Lage selbstständig zu atmen. Das geplante Programm zur Rehabilitation werde weiter fortgesetzt. "Es war ein entscheidender Schritt für uns, dass wir Jules im vergangenen Monat zurück nach Frankreich bringen konnten, um die Reha im Kreise seiner Familie fortzusetzen", teilte die Familie in dem Statement mit.

Rossi mit Bianchi und Chilton in Monza - Foto: Sutton

19. Dezember - 10:06 Uhr
Mein Freund, Wettbewerber und Teamkollege
Alexander Rossi, 2015 Ersatzfahrer bei Caterham und Marussia, erinnert in seinem persönlichen Jahresrückblick an den Unfall von Jules Bianchi. Rossi spricht von "Kummer" und "Tragödie". Obwohl es nun fast zwei Monate her sei, sei Suzuka in seinen Gedanken noch immer sehr präsent. "An diesem Sonntag hat sich mein Blick auf alles erweitert und ich fokussiere mich jetzt noch mehr. Jules Bianchi ist mein Freund, Wettbewerber und für eine besondere Zeit war er mein Teamkollege. Ich denke jeden Tag an ihn und seine Familie und werden sie in meinen Gedanken und Gebeten halten", schreibt Rossi.

17. Dezember - 10:11 Uhr
In Gedanken bei Jules
Die letzten Meldungen zum Zustand von Jules Bianchi sind schon etwas her, doch die F1-Piloten sind in Gedanken täglich beim Franzosen. Das beweisen diese Twitter-Einträge von Daniel Ricciardo und Fernando Alonso.

08. Dezember - 14:30 Uhr
Vater Philippe: Jules ist stabil
Jules Bianchis Vater Philippe berichtet gegenüber der französischen Zeitung Var Matin, der Zustand seines Sohnes sei weiterhin stabil. Tägliche Fortschritte könne man zurzeit jedoch weder verzeichnen noch erwarten. "Es braucht Zeit und Geduld. Wenn es einen nennenswerten Fortschritt gibt, werden wir es mitteilen", sagt Bianchi senior. "Jules ist stark und wir versuchen genauso stark zu sein. Wir versuchen so gut es geht damit unzugehen. Wir sind an seiner Seite, wir werden nicht aufgeben und versuchen ihm alle Energie zu geben, die wir haben", ergänzt Bianchi und lobt, die Zurückhaltung der Gesellschaft gegenüber der Familie: "Man lässt uns unsere Ruhe, das ist eine gute Sache."

04. Dezember - 11:35 Uhr
Bianchi-Unfall: Cockpithaube sinnlos
Die FIA-Kommission deckte bei der Untersuchung des Bianchi-Unfalls weitere spannende Details auf: Demnach hätte auch eine Cockpithaube am Marussia MR03 das Schicksal des Franzosen nicht verhindern können. "Man kann kein 700 kg schweres Rennauto bauen, das bei Teampo 130 bei einer Kollision mit einem 6500 kg schweren Fahrzeug überlebenssicher ist", hieß es im 400-Seitigen Manuskript. Das Panel arbeitete deshab mehrere Präventionsvorschläge aus.

03. Dezember - 19:43 Uhr
FIA-Kommission klärt Bianchi-Unfall auf
Das von der FIA berufene zehnköpfige Kommitee um Ross Brwan hat seine Ermittlungen zum Unfall Jules Bianchis am 5. Oktober beim Japan GP in Suzuka beendet und ein knapp 400-Seitiges Dokument vor dem FIA-Weltrat präsentiert. Wir liefern euch auf einen Blick die wichtigsten Befunde des Gremiums:

  • 1. Plötzlicher Wassereinfluss auf die Ideallinie in Kurve 7 überraschte Sutil (Runde 42) und Bianchi (43)
  • Durch Sutils Unfall und die Bergung seines Saubers 'doppel-gelb' in den Sektoren 7 und 8
  • Keine angemessene Geschwindigkeitsreduktion Bianchis trotz 'doppel-gelb'
  • Heftiges Gegenlenken Bianchis vor dem Abflug sorgte für ein verfrühtes Verlassen der Strecke und letztlich den Zusammenstoß mit dem Kran
  • FailSafe-Sytem am Marussia bei gleichzeitigem Betätigen von Bremse und Gas funktionierte nicht - wohl verminderte Geschwindigkeitsreduktion
  • Bianchi wahrscheinlich verwirrt durch blockierende Räder und Fehlverhalten des Autos - kein angemesserner Ausweichversuch
  • Kopf stieß bei Tempo 130 km/h mit dem Kran zusammen
  • Safety Car wurde rechtmäßig nicht auf die Strecke geschickt: Keine Probleme bei vorangegangen 384 ähnlichen Fällen
  • Stewards und Rettungskräfte mit fehlerfreiem Einsatz

19. November - 16:49 Uhr
Bianchi aus künstlichem Koma erwacht
Tolle Neuigkeiten von Jules Bianchis Familie! Er befindet sich nicht mehr im künstlichen Koma und atmet selbstständig. In der Nacht auf Mittwoch wurde er vom Krankenhaus in Japan in die Universitätsklinik von Nizza verlegt. Sein Zustand ist stabil, aber immer noch kritisch. Seine Behandlung geht nun in eine neue Phase, teilte die Familie am Mittwoch mit.

  • Bianchi liegt nicht mehr im künstlichen Koma
  • Er atmet selbstständig, Vitalfunktionen sind stabil
  • Zustand wird als stabil, aber kritisch bezeichnet
  • Verlegung ins Universitätsklinikum von Nizza, Frankreich
  • Flug aus Japan heraus in der Nacht auf Mittwoch
  • Familie sagt: "Seine Behandlung geht in eine neue Phase."
  • Dank ans Krankenhaus in Japan: "Sie haben alles für Jules getan"

19. November - 09:12 Uhr
Philippe Streiff bezieht Stellung
Der frühere Formel-1-Pilot Philippe Streiff sagte in einem Interview mit dem Radiosender Europe 1: "Jules liegt im Koma und kann nicht verlegt werden. Das ist eine sehr ernste Angelegenheit und ich persönlich glaube nicht, dass er bald aus dem Koma erwacht. Wenn es soweit ist, wird er schwer gehandikapt sein." Streiff sitzt seit einem Test-Unfall 1989 im Rollstuhl.

16. November - 20:00 Uhr
Alonso in Gedanken immer bei Bianchi
"Jules, aus dem ein oder anderen Grund denke ich jeden Tag an dich und schicke dir Kraft - alle, die ich habe", diese Worte twitterte der Spanier in Richtung seines guten Freundes Bianchi.

14. November - 10.10 Uhr
Keine Entwarnung
Knapp sieben Wochen ist der Unfall von Jules Bianchi her und noch immer gibt es keine Entwarnung. "Sein Zustand ist unverändert. Seine Ärzte beschreiben ihn weiterhin als kritisch, aber stabil ist. Die Gedanken aller Teammitglieder sind bei Jules", erklärte Graeme Lowdon gegenüber Sky.

7. November - 16:11 Uhr
Ein Buch für Jules
Die britische Journalistin Jennie Gow hat ein Online-Buch zusammengestellt, mit Gedanken, Hoffnungen und Gebeten von F1-Fans. Das Buch soll der Familie von Jules Bianchi in dieser schwierigen Zeit Trost spenden.

05. November - 18:55 Uhr
Ein Monat seit dem Unfall
Genau einen Monat ist es her, dass Jules Bianchi beim Japan Grand Prix in Suzuka schwer verunfallte. Der junge Franzose liegt weiter im Krankenhaus. "Ein Monat seit dem schrecklichen Unfall in Japan", twitterte Romain Grosjean. "#ForzaJules, wir vermissen dich."

31. Oktober - 12:44 Uhr
Ein trauriges Unglück
"Das ist unfassbar traurig. Bei seinem Unfall ist alles schiefgegangen, was schiefgehen konnte - und der arme Junge musste einen hohen Preis dafür bezahlen", meinte Mario Andretti über das Schicksal des im Koma liegenden Jules Bianchi. Es sei ein tragisches Unglück gewesen. "Ich glaube, man kann niemanden allein verantwortlich machen für diesen Unfall. Die Sicherheitsvorkehrungen sind so gut geworden und trotzdem passiert so ein Crash. Die Formel-1-Strecken sind die besten und sichersten der Welt. Aber eine hundertprozentige Sicherheit wird es nie geben."

Der erste Test verlief positiv - Foto: Red Bull

30. Oktober - 18:30 Uhr
FIA testet neues System
In Folge von Jules Bianchis schwerem Unfall testet die FIA in den Freitagstrainings in Austin ein neues System, das als "virtuelles Safety Car" bezeichnet werden kann. Das System sieht vor, dass die Piloten im Falle von Zwischenfällen, die nicht zwingend den Einsatz des realen Safety Cars verlangen, ihr Tempo um 35 Prozent reduzieren. Die vorgegebene Rundenzeit wird auf dem Display angezeigt. Nach dem Probelauf wollen FIA und Teams gemeinsam entscheiden, wann das System offiziell eingeführt wird.

30. Oktober - 15:15 Uhr
Neues Statement der Familie
Am Donnerstag veröffentlichte die Familie von Jules Bianchi ein neues Statement zum Gesundheitszustand des in Japan verunglückten F1-Piloten. "Am Sonntag sind es vier Wochen seit Jules seinen Unfall hatte. Er befindet sich weiterhin im Mie General Medical Center in Yokkaichi. Sein Zustand wird vom medizinischen Personal weiterhin als kritisch, aber stabil bezeichnet", heißt es in dem Statement. Obwohl der Zustand des 25-Jährigen unverändert kritisch ist, gibt die Familie nicht auf. "Jules wird weiterkämpfen."

28. Oktober - 17:10 Uhr
Verliere nie die Hoffnung
In Gedanken beim Teamkollegen - Max Chilton twitterte am Wochenende dieses Bild, um seine Unterstützung für Jules Bianchi zu zeigen. "Heute - Morgen - Verliere nie die Hoffnung, denn du weißt nie, was der Morgen bringt." Der Zustand des Marussia-Piloten gilt weiterhin als kritisch.

28. Oktober - 13:40 Uhr
Mit dem Herzen bei Jules
Obwohl Ferraris Blick auf Austin und die restlichen Saisonrennen gerichtet ist, ist das Team mit dem Herzen immer noch bei Jules Bianchi in Suzuka wie Ferrari-Technikdirektor Pat Fry betonte. "Seit dem Japan GP sind vier Wochen vergangen, doch jeder in der Formel 1 als auch bei Ferrari ist mit den Gedanken in Suzuka, wo Jules Bianchi weiterhin um sein Leben kämpft", so Fry.

25. Oktober - 13:00 Uhr
Marussia in den USA und Brasilien nicht am Start
Jules Bianchis Team Marussia wird bei den bevorstehenden Überseerennen in den USA und Brasilien nicht am Start sein. Wie Caterham bekam der finanziell angeschlagene Rennstall von Bernie Ecclestone eine Sondergenehmigung ausgestellt, um die beiden Rennen in Austin und Sao Paulo auszulassen. Damit sind erstmals seit dem Monaco GP 2005 weniger als 20 Autos für ein Rennwochenende gemeldet. Ob Caterham beim Saisonfinale in Abu Dhabi am Start sein wird, ist unklar. Das Team liegt in der Konstrukteurs-Wertung dank jener zwei Punkte, die Bianchi in Monaco holte, noch vor Sauber auf dem neunten Platz.

23. Oktober - 10:10 Uhr
Burti dämpft Hoffnung
Der ehemalige Formel-1-Pilot Luciano Burti, der 2001 in Spa selbst einen schweren Unfall erlitt, hat wenig Hoffnung, dass sich Jules Bianchi von seinem Unfall erholen wird. "Ich habe mit Leuten gesprochen, die seine Situation besser kennen, und die Chance auf Erholung ist sehr gering", sagte der Brasilianer, der als Experte für den Sender Globo arbeitet. "Wenn er überlebt, scheint es, als wären seine Chancen auf ein Leben ohne Konsequenzen ebenfalls sehr gering." Burti weiter: "Leider wissen wir, dass Bianchis Chancen nicht sehr gut stehen, aber es ist ein Wunder, dass er nicht gleich tot war. Jeder ist sich dessen sehr bewusst."

20. Oktober - 18:30 Uhr
Brawn und Domenicali untersuchen Unfall
Die FIA stellte das Accident Panel, einen Ausschuss, der sich mit Unfällen befasst, vor. Mit dabei sind der frühere Mercedes-Teamchef Ross Brawn sowie Ex-Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. Dazu unter anderem der zweifache Formel-1-Weltmeister Emerson Fittipaldi sowie Gerard Saillant, Präsident der FIA Medical Commission, und GPDA-Präsident Alexander Wurz. Die Gruppe wird Bianchis Unfall beim Großen Preis von Japan genauestens untersuchen, um ein besseres Verständnis der Geschehnisse zu erhalten. Zudem werden die Mitglieder aktiv Vorschläge machen, wie die Sicherheit an der Rennstrecke weiter verbessert werden kann. Brawn, Domenicali und Co. nehmen die Arbeit in dieser Woche auf. Eine vollständige Präsentation der Untersuchungsergebnisse präsentiert die Gruppe beim nächsten Treffen des World Motor Sport Council am 3. Dezember in Doha.

20. Oktober - 15:47 Uhr
Emotionaler Tag für Tambay
Jules Bianchi war in Gedanken auch bei der DTM. Die Fahrer schlossen sich vor dem Rennstart in Hockenheim zu einer Schweigeminute zusammen. Vor allem für Adrian Tambay war Bianchis schwerer Unfall besonders tragisch. "Jules ist mein bester Freund", sagte Tambay im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. "Deshalb war das ein sehr emotionaler Start für mich. Ich hatte wirklich Gänsehaut."

19. Oktober - 23:00 Uhr
Todt: Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit
Angesichts des Unfalls von Jules Bianchi wies FIA-Präsident Jean Todt einmal mehr darauf hin, dass die Gefahr in der Formel 1 allgegenwertig ist. "Wir dürfen in punkto Sicherheit nie nachlassen", sagte der Franzose der Gazzetta dello Sport. "Die Leute haben jahrelang Rennen mit schrecklichen Unfällen ohne Folgen gesehen. Sie haben begonnen zu denken, es sei normal, bei einer Geschwindigkeit von 200 km/h von der Strecke zu geraten und unversehrt davonzukommen."

Dies sei aber keineswegs selbstverständlich. "Dahinter steckt unglaubliche Arbeit. Die hundertprozentige Sicherheit in unserem Sport gibt es aber leider nicht", so Todt. Bianchis schwerwiegender Unfall sei das Ergebnis einer Reihe von Ereignissen gewesen, die weiter aufgearbeitet werden. "Wir haben den Unfall im Detail erklärt. Ich habe eine Kommission berufen, die weiterhin ermitteln wird. Ich warte auf die Ergebnisse, um ein Urteil zu fällen", betonte der 68-Jährige.

19. Oktober - 12:45 Uhr
Coulthard: Es wird Änderungen geben
David Coulthard ist überzeugt, dass es nach Jules Bianchis Unfall Änderungen im Reglement geben wird. "Diese werden der nächsten Generation zugutekommen, so wies auch bei den Unfällen von Roland Ratzenberger und Ayrton Senna der Fall war, die meiner Generation zugutekamen", sagte der Brite, der jedoch anfügte: "Es wird weitergehen, aber wir werden das Risiko nie ganz minimieren können - weder im Leben, noch im Motorsport." Coulthard war selbst mehrere Jahre Vorsitzender der Fahrer-Vereinigung GPDA und wirkte federführend an Verbesserungen der Sicherheit mit.

18. Oktober - 16:45 Uhr
Anteilnahme auch bei der World Series by Renault
Das Schicksal von Jules Bianchi berührt den gesamten Motorsport. Nach der DTM schließt sich auch die World Series by Renault den Genesungswünschen für den verunfallten Marussia-Piloten an. Bianchi holte mit Tech 1 2012 in der Formel Renault 3.5 den Vizetitel und wurde nur durch einen Rammstoß von Robin Frijns am Titelgewinn gehindert.

17. Oktober - 15:15 Uhr
Christine Bianchi deutet Redeverbot an
Jules Bianchis Mutter hat ihr Schweigen gebrochen. Gegenüber dem französischen Radiosender RTL sagte sie aus, dass sich gewisse Leute mit ihrer Kritik aus der Verantwortung schleichen wollen. Sie deutete auch an, dass sie nicht frei über den Zustand ihres Sohnes sprechen dürfe: "Die Formel 1 ist Business. Ein sehr großer Business."

17. Oktober - 14:30 Uhr
DTM nimmt Anteil
Beim DTM-Rennen in Hockenheim ist Jules Bianchi das dominante Thema. Alle Fahrer werden dieses Wochenende mit Aufklebern auf ihren Autos und Helmen das Finale bestreiten. "Ich denke, das ist eine schöne Geste. Letzten Endes ist er ein Fahrerkollege von uns, er macht dasselbe, mit der gleichen Leidenschaft. Ich kenne Jules noch aus meiner Zeit im Kart. Schlimm, was ihm passiert ist", sagt DTM-Meister Marco Wittmann.

16. Oktober - 11:10 Uhr
Jeder kennt das Risiko
Hätte, wäre, könnte - davon hält David Coulthard nichts im Fall Jules Bianchi. "Man kann jetzt zurückblicken und fragen, warum vorher nichts getan worden ist", merkte der frühere McLaren-Fahrer an. "Wir dürfen aber nicht vergessen, dass jede einzelne Person in der Formel 1 - ob Mechaniker, Marshall oder Fahrer - die Herausforderung, Spannung und das Risiko dieses Geschäfts bewusst akzeptiert."

15. Oktober - 17:30 Uhr
Die Gefahr bleibt immer
Laut Robert Kubica hat Bianchis Unfall in Japan dem Motorsport in Erinnerung gerufen, dass es niemals eine 100-prozentige Sicherheit geben wird. "Ich kenne ihn sehr gut, er ist ein äußerst netter Kerl und er hat viel Talent. Aber es ist egal, wie talentiert er ist oder ob er ein Freund ist oder nicht: Die Gefahr bleibt immer. Ich wünsche Jules und seiner Familie nur das Beste. Ich bete für ihn."

15. Oktober - 16:00 Uhr
Unfall-Untersuchungsausschuss gegründet
Der Automobilweltverband hat die Untersuchung des Unfalls noch nicht abgeschlossen. Deshalb bittet die FIA alle Teams in einem Schreiben um Mithilfe bei der lückenlosen Aufklärung. Dazu wurde extra ein Unfall-Untersuchungsausschuss unter der Führung des Präsidenten der FIA Sicherheitskommission Peter Wright ins Leben gerufen.

15. Oktober - 9:40 Uhr
Marussia kontert Vorwürfe
Marussia konterte Vorwürfe von Medien, wonach das Team Jules Bianchi unter Gelb zum Schneller fahren angehalten habe. "In einer Zeit, in der sich der Fahrer in einem kritischen Zustand im Krankenhaus befindet und das Team klargestellt hat, dass die Rücksichtnahme auf Jules und seine Familie oberste Priorität hat, ist es furchtbar, auf solch tief erschütternde Gerüchte und Ungenauigkeiten in Bezug auf Jules Unfall antworten zu müssen. Nichtsdestotrotz hat das Team keine andere Wahl als klarzustellen, dass die Anschuldigungen absolut falsch sind", teilte Marussia in der Presseaussendung mit.

14. Oktober - 17:10 Uhr
Situation bleibt kritisch, aber stabil
In Abstimmung mit Jules Bianchis Familie und dem Krankenhaus von Yokkaichi gibt Marussia ein Update zum Gesundheitszustand des schwer verletzten französischen Piloten. "Die letzten neun Tage waren für Jules und seine Familie sehr schwierig. In Folge des Unfalls von Suzuka mussten zahlreiche medizinische Herausforderungen bewältigt werden und die Situation bleibt aufgrund der diffusen axonalen Gehirnverletzungen, die Jules erlitt, herausfordernd", heißt es in dem Statement. Bianchi befinde sich weiterhin in einer kritischen, aber stabilen Verfassung, teilte sein Team mit. Weitere Informationen zu Bianchis Gesundheitszustand werde seine Familie, die sich ob der enormen Unterstützung im Zuge des Großen Preises von Russland gerührt zeigte, zu einem entsprechenden Zeitpunkt veröffentlichen.

Marussia bangt um Jules Bianchi - Foto: Sutton

14. Oktober - 10:15 Uhr
Vater meldet sich zu Wort
Jetzt meldete sich erstmals auch der Vater von Jules Bianchi zu Wort. "Die Situation ist zum Verzweifeln. Wir leben in einem Alptraum", verriet Philippe Bianchi. "Jedes Mal, wenn das Telefon klingelt, befürchten wir, dass es das Krankenhaus ist, das uns mitteilt, dass Jules gestorben ist. Erst sagten sie uns, die ersten 24 Stunden sind entscheidend, dann waren es plötzlich die ersten 72 Stunden. Und hier sind wie - Jules kämpft weiter um sein Leben."

14. Oktober - 9:30 Uhr
Medien: Bianchi liegt im Sterben
Die Sportwoche berichtet, dass es für Jules Bianchi keine Hoffnung mehr gibt. So sollen die Ärzte in Japan der Familie bereits nach der zweiten Operation geraten haben, die Geräte abzuschalten. Unterdessen schreibt Auto Bild Motorsport, dass Marussia vor dem schrecklichen Unfall Bianchi dazu angehalten haben soll, unter Gelb auf dem Gas zu bleiben, damit Marcus Ericsson keine Chance hat, ihn zu überholen. Eine Nachfrage von Motorsport-Magazin.com bei Marussia blieb bisher unbeantwortet.

13. Oktober - 14:00 Uhr
Prost übt harte Kritik
Nach Jules Bianchis Unfall in Suzuka übt Prost harte Kritik an der Rennleitung: "Vor allem mit der Erfahrung, die sie in Bezug auf die Sicherheit haben, hätten sie bei diesen Bedingungen null Risiko eingehen dürfen", kritisierte der vierfache Weltmeister.

13. Oktober - 09:54 Uhr
Marussia in Austin mit zwei Autos
Nachdem Marussia aus Respekt vor dem schwer verletzten Jules Bianchi in Sochi mit nur einem Auto antrat, will das Team beim nächsten Rennen in Austin wieder einen zweiten Wagen an den Start bringen, um den neunten Platz in der Konstrukteurs-Wertung zu verteidigen. "Das Beste, was wir für Jules und die Familie tun können, ist die Position in der Meisterschaft, die er uns beschert hat, zu verteidigen", betont Sportdirektor Graeme Lowdon. Als wahrscheinlichster Ersatzmann für Bianchi gilt der US-Amerikaner Alexander Rossi.

12. Oktober - 21:36 Uhr
Dementi von Todt
FIA-Präsident Jean Todt musste am Sonntagabend Gerüchte dementieren, wonach er Fernando Alonso bei der Gedenkminute für Jules Bianchi einen Handschlag verweigert hätte. Diese Anschuldigung machte im Internet die Runde. Todt erklärte hingegen, er habe mehrere Fahrer auf dem Weg durch den Grid begrüßt und dabei auch Alonso umarmt. Todt und Alonso sind mit Bianchi befreundet. Todts Sohn Nicolas ist Bianchis Manager.

Auch Mercedes dachte in Zeiten des Erfolgs an Bianchi - Foto: Mercedes-Benz

12. Oktober - 21:00 Uhr
Gebremste Freude
Selbst im Moment des großen Erfolgs war Mercedes in Gedanken bei Jules Bianchi. Motorsportchef Toto Wolff betonte in allen Interviews, wie gespalten das Team bei seinen Feierlichkeiten sei. Zu stark wirkten die Ereignisse des Japan GP nach. Bianchi fuhr in seiner Formel-3-Zeit übrigens mit Mercedes-Motor und gewann damit auch den Titel.

12. Oktober - 18:00 Uhr
Gedenkminute für Bianchi
Eine Woche nach Jules Bianchis schwerem Unfall während des Japan GP war der Franzose auch in Russland allgegenwärtig. Voller Hoffnung auf baldige Genesung versammelten sich alle Piloten vor dem Rennstart zu einer Gedenkminute in der Startaufstellung.

Die Piloten waren in Gedanken bei ihrem Kollegen Jules Bianchi - Foto: Sutton
FIA-Schlüsselpunkte - Foto: Sky/Twitter

10. Oktober - 19:00 Uhr
Müssen unsere Lektion lernen
Die FIA will entscheidende Maßnahmen einleiten, damit ein Unfall wie der von Jules Bianchi in Japan nicht wieder vorkommt, unter anderem überlegt Charlie Whiting ein Speedlimit unter Gelb einzuführen sowie Modifizierungen an den Bergungsfahrzeugen vorzunehmen.

10. Oktober - 16:55 Uhr
Marussia ohne 2. Auto
Marussias Graeme Lowndon äußerte sich zu der Entscheidung, in Russland nur ein Auto einzusetzen. "Das war eine schwierige Entscheidung", räumte der Brite ein. "In der Hauptsache wollten wir etwas Nützliches machen und Jules sowie seine Familie bestmöglich unterstützen. Wir sind keine Ärzte und können in diesem Bereich nicht helfen. Aber wir können eine andere Form der Unterstützung liefern und hoffen, dass sie in dieser schwierigen Zeit hilft. Aus Teamsicht möchten wir uns bei jedem für seine Hilfe bedanken - vor allem bei den Fans."

10. Oktober - 14:11 Uhr
Sonder-PK zu Japan-Geschehnissen
Die FIA hat eine extra Pressekonferenz zu den Vorkommnissen in Japan anberaumt. Rennleiter Charlie Whiting wird den Journalisten ebenso Rede und Antwort stehen wie FIA Chefmediziner Jean-Charles Piette und Rettungskoordinator Ian Roberts.

10. Oktober - 13:04 Uhr
Zustand verschlechtert?
Hat sich der Zustand von Jules Bianchi verschlechtert? Das behauptet zumindest die Bild-Zeitung. Eine offizielle Stellungnahme gibt es nicht. Sein Vater Philippe sagte einer französischen Zeitung: "Jeder weiß, dass sich Jules in einer kritischen Phase befindet. Er kämpft, wie er immer gekämpft hat, genau wie in seinen Rennen. Er ist stark." Neben seinen Eltern sind auch seine Geschwister im Krankenhaus, um ihn in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.

10. Oktober - 07:52 Uhr
Kein Ersatz in Russland
Marussia startet in Russland mit nur einem Auto, dem von Max Chilton. Das Team möchte aus Respekt vor dem verletzten Jules Bianchi an diesem Wochenende keinen zweiten Fahrer einsetzen. Ersatzfahrer Alexander Rossi kommt nicht zum Einsatz.

Das Auto von Bianchi bleibt in der Garage - Foto: Sutton

09. Oktober - 18:00 Uhr
Tragisches Unglück
Für die User von Motorsport-Magazin.com steht außer Frage, wer für den schlimmen Unfall von Jules Bianchi verantwortlich zeichnet: Der Faktor Pech!

09. Oktober -16:00 Uhr
Marussia-Statement am Freitag
Aktuell steht Alexander Rossi in der FIA-Nennliste, doch Marussia will erst am Freitag verkünden, wer fährt. Paddock heißt es, dass der Rennstall tun will, was für die Familie von Jules Bianchi am besten ist. Marussia steht in ständigem Kontakt mit den Eltern des Franzosen.

09. Oktober -14:30 Uhr
Antworten von der FIA
Sergio Perez erwartet von der FIA eine umfassende Auswertung des Unfallhergangs. "Der Unfall ist nicht hinnehmbar. Jedes Detail muss analysiert werden. Wir Fahrer erwarten Antworten von der FIA, wie dieser tragische Unfall geschehen konnte."

09. Oktober -11:30 Uhr
Von wegen zurück zur Tagesordnung
Auch Tage nach dem Bianchi-Unfall zeigt sich die F1-Gemeinde schockiert. "Alle in unserem Team reisen in einer sehr gedrückten Stimmung nach Sochi, weil alle in Sorge um Jules Bianchi sind. Wir sind immer noch geschockt von den Ereignissen des vergangenen Wochenendes, und es ist ganz einfach nicht möglich, einfach zum Tagesgeschäft überzugehen. Alles was wir derzeit tun, scheint unwichtig. Unsere Gedanken sind bei Jules und seiner Familie. Wir wünschen Jules nur das Beste", erklärte Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn.

09. Oktober -10:39 Uhr
Setzt Marussia aus?
Aktuell ist noch nicht bekannt, wie Bianchis Team Marussia an diesem Wochenende vorgehen wird. Setzt das Team komplett aus, fährt nur Max Chilton oder bekommt Ersatzpilot Alexander Rossi seine Chance. Derzeit sind alles nur Spekulationen, aber schon am Donnerstag soll eine Entscheidung fallen.

9. Oktober 2014 - 10:31 Uhr
Helmbotschaften für Bianchi
Jules Bianchis Fahrerkollegen werden in Sochi Botschaften für den verunglückten Franzosen auf ihren Helmen tragen. Die Aktion wurde von Jean-Eric Vergne organisiert. Die Aufkleber werden im Fahrerlager an alle Piloten der Formel 1, GP2 und GP3 verteilt.

09. Oktober -10:25 Uhr
In den besten Händen
Auch wenn der erste Befund wenig Anlass zu Optimismus gibt, so befindet sich Jules Bianchi medizinisch in den besten Händen. Neben Prof. Gerard Saillant, der als Präsident des Gehirn- und Rückenmarks- Instituts in Paris fungiert, unterstützt auch sein italienischer Kollege, der Neurochirurg Alessandro Frati, die Fachärzte in Japan.

08. Oktober 2014 - 09:37 Uhr
Marussia-Nachwuchs setzt aus
Das Nachwuchs-Team von Marussia aus der GP3 hat seinen Start in Sochi abgesagt. Als Grund gab das Team kommerzielle Gründe an. Um Spekulationen zu vermeiden, wies das Team explizit darauf hin, dass die Nicht-Teilnahme nichts mit dem Unfall von Jules Bianchi in Suzuka zu tun habe. Auf der Strecke bleiben die drei Piloten des Teams, Dean Stoneman, Ryan Cullen und Patrick Kujala.

08. Oktober 2014 -17:12 Uhr
Bleibende Schäden befürchtet
Motorsport-Magazin.com hat mit Universitätsprofessor Dr. Gerhard Wolf, der in der Allgemeinchirurgie des Landeskrankenhaus Graz arbeitet und seit 1997 Mitglied der Medical Commission der FIA ist, über den Befund zu Jules Bianchi gesprochen. "Dieser Befund klingt leider nicht sehr erfreulich. Das lässt auf bleibende Schäden am Gehirn schließen."

08. Oktober 2014 -16:08 Uhr
Offizielles Statement
Soeben gab es ein Statement von der Familie. In der Aussendung heißt es: "Das ist eine sehr schwierige Zeit für unsere Familie. Jules wird weiterhin auf der Intensivstation des Mie General Hospital bleiben. Er hat sich eine weitschweifige axonale Schädigung zugezogen. Sein Zustand ist kritisch, aber stabil. Das Krankenhaus wird Jules weiter überwachen und behandeln. Neue Informationen wird es erst dann geben, wenn es angebracht ist." Zudem bedankte sich die Familie für all die Unterstützung und aufmunternden Worte in dieser schwierigen Zeit.

08. Oktober 2014 -14:54 Uhr
Analyse des Unfalls
Ein Video des Unfalls von Jules Bianchi sorgte am Montag für Aufsehen, wurde allerdings nur wenige Minuten später von der FOM wieder entfernt. Motorsport-Magazin.com hat die Details und weiß, was die Rennleitung wirklich ausgegeben hat.

08. Oktober 2014 -13:45 Uhr
Zweite Meinung eingeholt
Das Warten auf Informationen geht weiter. Im Verlauf des Tages soll es neue Details zum Gesundheitszustand geben. Der Vater von Jules Bianchi, Philippe, soll vor dem Krankenhaus eine kurze und sehr emotionale Rede gehalten haben. Darin erklärte er, dass die Familie eine zweite Meinung von Prof. Gérard Saillant - einem Freund der Familie - einholen will. Erst danach will man weiteres bekannt geben.

08. Oktober 2014 -11:23 Uhr
Bianchi war bei Ferrari eingeplant
Glaubt man den Worten von Luca di Montezemolo, dann hätte Jules Bianchi 2015 einen karrieresprung vor sich gehabt. "Wenn wir - und ich denke, das werden wir müssen - im nächsten Jahr drei Autos einsetzen müssen, hatten wir ihn für das dritte Auto vorgesehen", sagt der Ex-Boss der Scuderia.

08. Oktober 2014 -09:52 Uhr
Wurz warnt vor Schnellschüssen
GPDA-Präsident Alex Wurz warnt Fahrer und Fans vor voreiligen Schlüssen und überhasteten Verurteilungen. "Natürlich wollen wir alle Antworten. Aber man sollte keine Schlüsse ziehen, bevor nicht alle Informationen gesammelt und alle Beteiligten angehört wurden", so Wurz. Er spielt damit wohl auf die immer wieder aufkeimende Kritik an der Rennleitung an.

08. Oktober 2014 -09:34 Uhr
Ecclestone wartet auf Untersuchung
Bernie Ecclestone meldete sich in der Times zu Wort, wollte aber keine Stellungnahme zu dem Unfall abgeben. "Für mich ist es schwierig, zu sagen, was passiert ist und es liegt an der Untersuchung, genau das herauszufinden", so der F1-Boss. Am Montag hatte FIA-Präsident Jean Todt Charlie Whiting um einen umfassenden und detailierten Bericht gebeten.

07. Oktober 2014 - 07:15 Uhr
Neuigkeiten angekündigt
Jules Bianchis Manager, Nicolas Todt, und Prof. Gérard Saillant sind vor Kurzem im Krankenhaus in Yokkaichi angekommen. Sie werden sich nun mit den Ärzten und Bianchis Vater abstimmen. Danach soll es eine Presseerklärung geben.

07. Oktober 2014 -19:14 Uhr
Weitere Reaktionen außerhalb der Formel 1
Nicht nur Bianchis Fahrerkollegen in der Königsklasse zeigten sich nach dem Unfall geschockt. Auch zahlreiche Piloten aus anderen Rennserien drückten ihr Mitgefühl aus. So etwa MotoGP-Weltmeister Marc Marquez, WRC-Champion Sebastien Ogier und Bianchis Landsmann und DTM-Pilot Adrien Tambay. "Ich bin immer noch geschockt, es tut so weh", twitterte dieser. "Es gibt noch so viele Dinge, die ich mit dir teilen möchte, mein Freund. Mach weiter, wir alle brauchen dich."

07. Oktober 2014 -19:02 Uhr
Foto aus glücklicheren Tagen
Raffaele Marciello ist ebenso wie Jules Bianchi Teil der Ferrari Driver Academy. Auf den Unfall reagierte er mit dem Post "Hei Bro, ich werde für dich beten" und fügte ein Bild von einer gemeinsamen Weihnachtsfeier an.

07. Oktober 2014 -18:48 Uhr
Motorsport ist und bleibt gefährlich
Esteban Ocon, französischer Nachwuchspilot in der Formel 3 EM und Formel Renault 3.5, hat am Sonntag mit einem nachdenklichen Post auf den Unfall seines Landsmanns reagiert. "Manchmal vergessen wir, dass unser Sport gefährlich ist und wir riskieren unser Leben dabei, ihn auszuüben. Das ist vielleicht der Grund, warum wir es lieben. Wir sind alle bei dir, Jules!#forza."

07. Oktober 2014 -18:30 Uhr
Montezemolo: Hoffe auf positive Nachrichten
Jules Bianchi gehört der Ferrari Driver Academy an und ist damit ein Fahrer, den die Scuderia fördert. Dementsprechend geschockt reagierte der scheidende Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo nach dem schweren Unfall. "Ich bin sehr traurig über das, was Bianchi passiert ist. Er ist ein junger Mann, von dem wir dachten, er würde unser Pilot der Zukunft sein", sagte er italienischen Medien. "Er wäre für die nächsten Jahre perfekt gewesen. Ich hoffe auf positive Nachrichten."

07. Oktober 2014 -17:57 Uhr
Den Gebeten schließt sich auch Lewis Hamilton an.

07. Oktober 2014 -17:16 Uhr
Beten für Jules
Auch Sergio Pérez ist mit seinen Gedanken bei seinem Kumpel Jules Bianchi. "Komm schon Junge! Du wirst das wichtigste Rennen deines Lebens gewinnen. Wir sind bei dir. Lasst uns für Jules beten", schrieb der Force India-Pilot auf Instagram.

07. Oktober 2014 -16:43 Uhr
Alonso geschockt
Auch einen Tag nach dem Horrorunfall sitzt der Schock bei Fernando Alonso tief. Der Ferrari-Pilot twitterte unter einer Fotocollage von sich und Jules Bianchi: "Konnte die letzte Nacht nicht schlafen. Los Jules! Komm schon, mein Freund!"

Fernando Alonso twitterte Bilder mti Jules Bianchi - Foto: Twitter

07. Oktober 2014 -16:39 Uhr
Saillant in Japan erwartet
Professor Gerard Saillant wird am Dienstag in Japan erwartet. Saillant gilt als enger Freund von FIA-Präsident Jean Todt und fungierte bereits bei Michael Schumachers Ski-Unfall als Ansprechpartner des Ärzteteams, das den Rekordweltmeister operierte und betreute. Saillant gilt in Frankreich als Koryphäe in der Neurologie und Traumaforschung - und soll nun auch bei Jules Bianchi zu Rate gezogen werden. Das behaupten zumindest mehrere Medien.

07. Oktober 2014 -16:09 Uhr
Grüne Flagge
Das Amateurvideo zeigt neben dem schrecklichen Unfall auch eine geschwenkte grüne Flagge. Während der Bergung von Sutils Sauber sind im oberen rechten Bildbereich doppelt geschwenkte gelbe Flaggen zu sehen. Als der Bagger rückwärts mit dem Sauber am Haken fährt, taucht urplötzlich eine grüne Flagge auf. Dabei ist das Bergungsfahrzeug noch bei der Arbeit. In diesem Moment kracht Bianchi unkontrolliert ins Heck des Baggers. Die grüne Flagge wird jedoch noch weiter geschwenkt...

07. Oktober 2014 -16:00 Uhr
Video vom Unfall aufgetaucht
Ein privates Video ist auf Youtube aufgetaucht. Es zeigt wie Jules Bianchi in den Bergungskran kracht. Nach 30 Minuten wurde das Video allerdings von Youtube gesperrt.

07. Oktober 2014 -15:52 Uhr
Motorsport ist gefährlich
"Natürlich sind all unsere Gedanken bei Jules und Marussia. Sein Unfall erinnert uns alle daran, dasss Motorsport gefährlich ist - das vergessen wir leider viel zu oft. All diese Piloten riskieren ihr Leben, um uns zu entertainen", erklärte David Coulthard.

07. Oktober 2014 -15:22 Uhr
Update von der FIA
Es gibt neue Informationen zum Gesundheitszustand von Jules Bianchi. Wie ein FIA-Sprecher bestätigte, ist der Zustand des Franzosen kritisch, aber stabil.

07. Oktober 2014 -15:15 Uhr
Mosley schaltet sich ein
Während die Medien mit den F1-Verantwortlichen hart ins Gericht gehen, nimmt Ex-FIA-Präsident Max Mosley sämtliche Beteiligte in Schutz. "Ich kann keinen der Menschen, die beteiligt waren, wirklich kritisieren - egal ob die Streckenposten, den Renndirektor oder irgendwelche anderen Leute. Ich denke, alles wurde so getan, wie es sein sollte."

07. Oktober 2014 -14:48 Uhr
F1-Welt bangt
"Zum ersten Mal seit dem Tod von Ayrton Senna am 1. Mai 1994 zittert die Welt der Formel 1 bei dem Gedanken, einen ihrer Fahrer zu verlieren", schrieb Le Figaro.

07. Oktober 2014 -14:07 Uhr
Ex-Ferrari-Pilot Rubens Barrichello hofft, dass Jules Bianchi wieder gesund wird.

07. Oktober 2014 -14:03 Uhr
In den besten Händen
Wir haben nähere Infos zur Mie Klinik in Yokkaichi, wo aktuell Bianchi um sein Leben kämpft. Die Klinik wurde von den Rennveranstaltern als Nr.1-Krankenhaus im Fall eines Unfalls während des Japan GP ausgegeben - somit war die Klinik auf Standby. Als Bianchi in die Klinik transportiert wurde, waren vier Neurologen vor Ort. Operationen am Gehirn stehen in der Mie Klinik an der Tagesordnung, alle nötigen Spezialisten und Geräte sind vorhanden.

07. Oktober 2014 -13:40 Uhr
Familie ist da
Wie CanalPlus berichtet, sind soeben die Familienmitglieder von Jules Bianchi im Krankenhaus angekommen.

07. Oktober 2014 -13:28 Uhr
FIA-Sicherheitskoordinator Ian Roberts wurde im Krankenhaus in Yokkaichi gesichtet. Noch gibt es keine weiteren Details zum Gesundheitszustand von Jules Bianchi.

07. Oktober 2014 -12:34 Uhr
Unfall war vermeidbar
Jacques Villeneuve fordert von den F1-Verantwortlichen eine Änderung des Sicherheitsprotokolls. "Jedes Mal, wenn die FIA das Safetycar rausschickt, beklagen sich die Medien und Fans. Aber sie sollten besser nachdenken, denn damit lassen sich Vorfälle wie in Suzuka vermeiden", so Villeneuve, der sich verwundert darüber zeigt, dass Unfälle wie von Bianchi nicht schon öfter passiert sind. "Ich denke, die Formel 1 hatte einfach Glück."

07. Oktober 2014 -11:51 Uhr
Forza Jules
Auch Ferrari ist mit seinen Gedanken bei Jules Bianchi, der seit 2009 der Nachwuchs-Akadamie der Roten angehört. Laut italienischen Medien soll Bianchi sogar gute Chancen gehabt haben, 2016 im Ferrari-Cockpit zu sitzen.

07. Oktober 2014 -11:38 Uhr
Internationale Pressestimmen
Nach dem Bianchi-Unglück sieht die internationale Presse unangenehme Fragen auf die Königsklasse des Motorsports zukommen. "Die Formel 1 wird mit Fragen konfrontiert, nachdem der 'unfahrbare' Suzuka-GP gestartet werden durfte", schrieb die Daily Mail. Die französische L'Equipe titelt: "Aufregung, Besorgnis und Hoffnung": "Am Tag nach dem schrecklichen Unfall von Jules Bianchi in Suzuka ist der Gesundheitszustand des französischen Piloten, der Sonntag am Gehirn operiert wurde, ein völliges Geheimnis. Alles, was man weiß, ist, dass seine Familie und sein Manager Nicolas Todt Montagmorgen ins Flugzeug Richtung Japan gestiegen sind."

07. Oktober 2014 -10:54 Uhr
Keep fighting
Die gesamte Motorsportwelt nimmt Anteil. Sebastien Loeb twitterte so eben: "Bleib stark Jules, Kämpfe!"

10:47 Uhr
In Gedanken bei Jules
Der Schock sitzt immer noch tief. "Die Gedanken und Gebete unseres gesamten Teams sind bei Jules Bianchi und unseren Kollegen", twitterte Mercedes.

07. Oktober 2014 -10:29 Uhr
Richtige Schlüsse ziehen
Die Formel 1 ist nach dem Unfall von Jules Bianchi geschockt. Jetzt gilt es, aus der Schockstarre zu erwachen und die richtigen Maßnahmen einzuleiten.

07. Oktober 2014 -10:05 Uhr
Doch keine 2. OP
Meldungen von heute Morgen, wonach Bianchi ein zweites Mal operiert werden musste, scheinen sich als falsch herausgestellt zu haben. Aus Japan heißt es, dass der Zustand des Franzosen sehr kritisch ist und er künstlich beatmet werden muss. Aufgrund der Taifun-Warnungen werden einige Familienmitglieder erst in ein paar Stunden in Japan erwartet. Bis dahin wurde eine Nachrichtensperre verhängt, die die Journalisten vor Ort als kein gutes Zeichen bewerten.

07. Oktober 2014 -09:52 Uhr
Danke!
Marussia bedankte sich für die Welle an Unterstützung, die seit Sonntagabend nicht abreißt.

07. Oktober 2014 -09:26 Uhr
Am Krankenbett
Seit gestern weicht die Familie von Jules Bianchi nicht von dessen Seite. Auch Teammitglieder von Marussia und Ferrari sind im Krankenhaus, um die Familie zu unterstützen.

07. Oktober 2014 -09:12 Uhr
Meldung von Marussia
Noch immer bangt die F1-Welt um Jules Bianchi. In einer Pressemitteilung von Marussia hieß es, dass man bezüglich Informationen zu Bianchis Gesundheitszustand die Wünsche der Familie respektieren werde. "Die Familie sowie die Betreuung von Jules hat für uns oberste Priorität. Daher bitten wir um Geduld, was weitere medizinische Updates angeht, die in Abstimmung mit dem Mie General Medical Center in Yokkaichi erfolgen - und auch nur dann, wenn die Ärzte finden, dass es angemessen ist", hieß es in der Aussendung.

06. Oktober - 07:15 Uhr
Zweite Operation
Noch gibt es keine offizielle Stellungname aus der Klinik in Japan, doch Gerüchten zufolge musste Jules Bianchi ein zweites Mal operiert werden. Es sollen weitere Blutungen aufgetreten sein, die gestoppt werden mussten. Berichte, wonach der Franzose selbstständig atmen kann, wurden nicht mehr bestätigt. Sein Vater sowie Marussia-Teammitglieder sind im Krankenhaus.

05. Oktober - 20:00 Uhr
Alle für Einen
Die gesamte Formel-1-Welt befindet sich im Schockzustand. Das Fahrerlager von Suzuka zeigte sich am Sonntagabend nach dem Großen Preis von Japan in einer Mischung aus Schockstarre, Fassungslosigkeit und absolutem Chaos. Niemand wusste so recht, was er sagen oder gar tun sollte. Während der Taifun Phanfone heranbraust, bleibt uns nur zu hoffen und zu beten: #KeepfightingJules.

19:25 Uhr
Bergungsarbeiten
Ein privates Video ist auf Youtube aufgetaucht. Es zeigt die Bergungsarbeiten der Autos von Adrian Sutil und Jules Bianchi.

Bergung von Bianchis Auto: (8:00 Min.)

18:56 Uhr
Alles zum Unfall von Jules Bianchi
Jules Bianchi kämpft in einem japanischen Krankenhaus um sein Leben. Wir haben für euch die wichtigsten Fakten zu seinem Unfall und seinem Gesundheitszustand zusammengefasst:

Fakten zum Bianchi-Unfall

  • Sutil fliegt in Runde 41 in Kurve 7 ab
  • Sutils Auto wird geborgen. Gelbe Flaggen geschwenkt
  • In Runde 42 fliegt auch Bianchi in Kurve 7 ab
  • Das Auto kollidiert mit wahrscheinlich noch hoher Geschwindigkeit mit dem Bergungstraktors
  • Das Auto rutscht unter das Heck des Traktors
  • Die Front, die linke Seite und das komplette Heck des Autos sind zerstört
  • Bianchis komplette Airbox ist zerstört
  • Der Franzose ist nicht bei Bewusstsein
  • Bianchi wird von den Ärzten aus dem Wrack geborgen
  • Transport per Krankenwagen ins 15 Minuten entfernte Mie General Hospital
  • Rettungshubschrauber kann nicht starten, weil Nebel am Landeort
  • Das Rennen wird abgebrochen
  • Bianchi wird mit schweren Kopfverletzungen notoperiert
  • Nach der Operation soll er ohne künstliche Beatmung auskommen
  • Zweiter ähnlich gearteter Unfall für Marussia nach Maria de Villota
  • Formel-1-Fahrerlager im Schockzustand
  • Massa, Maldonado und Mattiacci fuhren ins Krankenhaus

18:48 Uhr
#ForzaJules
Motorsport-Magazin.com begleitet die Karriere von Jules Bianchi bereits seit seiner Zeit in der Formel 3 Euroserie, die er 2009 als Champion abschloss. Auch wir sind in Gedanken bei Jules und drücken ihm die Daumen, dass er auch diesen Kampf gewinnt. Was für ein cooler Typ Jules ist, zeigte er uns zuletzt bei unserem Fotoshooting, in das urplötzlich sein Teamkollege Max Chilton hereinplatzte...

Jules Bianchi beim Fotoshooting mit Motorsport-Magazin.com - Foto: Sutton

18:46 Uhr
F1-Familie wünscht gute Besserung
Alle für Einen: Haifischbecken Formel 1? Absolut. Aber in der Not steht die Formel-1-Familie zusammen. Alle Fahrer und Teams nutzten die neuen Medien nach dem Rennen für nur einen Zweck - sie sagten: Gute Besserung, Jules Bianchi. #ForzaJules

Formel-1-Fahrer

Formel-1-Teams

18:16 Uhr
Neue Nachrichten erst am Montag?
In Japan ist es inzwischen 01:16 Uhr. Mit einer Presseaussendung seitens des Krankenhauses ist heute nicht mehr zu rechnen. Wir bleiben natürlich trotzdem weiter dran.

17:52 Uhr
Bianchi zunächst bei Bewusstsein
Alexander Wurz gab dem ORF ein Interview zum Bianchi-Unfall. "Er war ganz kurz nach dem Unfall noch bei Bewusstsein. Dann ist er aber bewusstlos geworden. Er hat die ganze Zeit selbst geatmet, musste nicht reanimiert werden", so Wurz. Der Österreich wurde an diesem Wochenende zum Präsidenten der Fahrergewerkschaft GPDA gewählt und besitzt entsprechend Einblicke und Informationen.

Jules Bianchi im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com - Foto: Sutton

17:30 Uhr
Weiter Zittern um Bianchi
Noch immer gibt es kein neues Statement über den Gesundheitszustand des Franzosen. In unserer Redaktion sitzt der Schock noch immer tief. Wir schwelgen gerade in Erinnerungen. Unser schönstes Interview mit Bianchi? Nach dem Rennen in Monaco, bei dem er die einzigen Punkte in der Teamgeschichte holen konnte.

17:15 Uhr
Tweet von Bianchi
Soeben kam ein Tweet von Jules Bianchis Twitter-Account. Leider wird nicht Jules Bianchi selbst getweetet haben, sondern sein Management. Der Tweet verweist auf das offizielle Statement der FIA - also keine Entwarnung.

16:45 Uhr
Antworten zum Unfall
Wir haben für euch die wichtigsten Geschehnisse des Tages kompakt zusammengefasst.

  • Wie geht es Jules Bianchi?
  • Wie kam es zu dem Unfall?
  • Warum flog Sutil ab?
  • Hätte das Rennen früher gestartet werden müssen?
  • Hätte das Rennen vor dem Unfall abgebrochen werden müssen?
  • Wie reagierte der Formel-1-Paddock auf den Unfall?
  • Warum weckt es bei Marussia schlimme Erinnerungen?

16:21 Uhr
Warten auf ein Statement
Noch immer warten wir auf aktuelle offizielle Aussagen über den Gesundheitszustand. Sollten die Meldungen der L'Equipe richtig sein, müsste eigentlich bald ein Statement kommen. So wurde es zumindest von der FIA angekündigt.

15:55 Uhr
Vettel meldet sich zu Wort
Felipe Massa und Adrian Sutil äußerten bereits Kritik an der Rennleitung und den Umständen, bei denen der Unfall passierte. Sebastian Vettel ist das zunächst alles egal: "Einen Unfall wie diesen vorherzusehen, ist unmöglich. Natürlich ist es passiert und wir müssen daraus etwas lernen, um zu verhindern, dass diese Dinge noch einmal passieren. Aber das ist im Moment nicht wichtig, wir denken nur an Jules." Schöne Worte vom Weltmeister.

15:42 Uhr
Operation abgeschlossen
Gemäß der französischen L'Equipe ist die Operation von Bianchi beendet. Der Franzose soll selbständig dazu in der Lage sein, zu atmen. Eine Bestätigung hierfür steht noch aus. Marussia teilte kurz zuvor mit, dass es derzeit keine weiteren Informationen gebe. Mittlerweile haben Felipe Massa, Pastor Maldonado und Marco Mattiacci das Krankenhaus verlassen.

15:28 Uhr
Erinnerungen an Michael Schumacher
Bei der Art der Verletzung mussten viele auch an Michael Schumacher denken, der nach seinem Ski-Unfall vor einem dreiviertel Jahr ebenfalls ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt. Luca Balisserri kennt sowohl Schumacher, als auch Bianchi gut. Zu Schumachers Ferrari-Zeit war der Italiener Ingenieur bei der Scuderia, heute leitet er die Ferrari Driving Academy - der auch Jules Bianchi angehört.

14:56 Uhr
Weiteres Foto aufgetaucht
Ein weiteres Foto von der Bergung Bianchis ist aufgetaucht. Es zeigt das gesamte Ausmaß des Unfalls. Es grenzt an ein Wunder, dass keine Streckenposten dabei verletzt wurden.

14:41 Uhr
Vergne zittert um Freund
Landsmann Jean-Eric Vergne bangt um das Leben eines guten Freundes. "Ich bete für meinen Freund Jules, wir hoffen alle auf gute Neuigkeiten. Sei stark Freund!

14:32 Uhr
Schockierende Bilder
Der ehemaliger Formel-1-Pilot Taki Inoue hat soeben ein schockierendes Bild veröffentlicht. Zu sehen ist ein Arzt, der sich noch im Cockpit um Jules Bianchi kümmert. Die komplette Überrollstruktur des Marussias wurde abgerissen.

14:15 Uhr
Horror-Déja-vu bei Marussia
Den Unfall von Maria de Villota haben wir bereits erwähnt. Die Spanierin starb fast genau vor einem Jahr an den Spätfolgen ihres Unfalls. Beim Japan GP 2013 hielten die Piloten eine Gedenkminute ab.

14:04 Uhr
Das Statement der FIA im Wortlaut

In Runde 42 hat Adrian Sutil die Kontrolle über sein Auto verloren, hat sich gedreht und ist in den Reifenstapel am Ausgang von Kurve 7 eingeschlagen. Die Marshalls haben vor der Kurve doppelt Gelb geschwenkt, um die Fahrer vor dem Unfall zu warnen. Ein Bergungsfahrzeug rückte aus, um das Fahrzeug an einen sicheren Ort hinter einer Leitplanke zu heben. Während das gemacht wurde, hat der Fahrer des Autos Nummer 17, Jules Bianchi, ebenfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, ist über die Auslaufzone gerutscht und hinten in den Traktor eingeschlagen.

Als die Marshalls gemeldet haben, dass der Fahrer verletzt ist, wurden Mediziner-Teams losgesandt und das Safety-Car ausgeschickt. Es folgten ein Bergungsteam und ein Krankenwagen.

Der Fahrer wurde aus dem Auto befreit, zum Medical Center der Strecke gebracht und anschließend von einem Krankenwagen in das Mie General Hospital gefahren.

Die Computertomographie hat ergeben, dass er eine schwere Kopfverletzung erlitten hat. Derzeit wird er operiert. Anschließend wird er auf die Intensivstation verlegt, wo er überwacht wird.

Das Mie General Hospital wird Neuigkeiten vermelden, sobald weitere Informationen bekannt werden.

13:35 Uhr
Gesundheits-Update wird erwartet
Das Krankenhaus, in dem Bianchi gerade operiert wird, wird Updates zum Gesundheitszustand des Patienten veröffentlichen, sobald es etwas Neues zu vermelden gibt.

13:18 Uhr
FIA bestätigt Verletzungen
Die FIA bestätigt die Aussagen von Jules Bianchis Vater. In einem Statement heißt es, Bianchi habe schwere Kopfverletzungen erlitten. Derzeit wird der Marussia-Pilot operiert. Nach der Operation im Mie General Hospital wird Bianchi auf die Intensivstation verlegt.

12:53 Uhr
Kritischer Zustand
Der Vater von Jules Bianchi gab im französischen Fernsehen ein Interview in dem er erklärte, dass der Gesundheitszustand seines Sohnes kritisch sei. Er habe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten und werde derzeit operiert.

12:45 Uhr
Lauda nimmt Rennleitung in Schutz
Während es von Felipe Massa Kritik an der Rennleitung und dem späten Abbruch gab, nimmt Niki Lauda Charlie Whiting in Schutz. "Der Unfall von Sutil war weit von der Ideallinie weg und unter normalen Umständen würde man darüber nicht diskutieren. Das Auto wurde richtig abtransportiert und die Stelle, wo havarierte Autos abgesetzt werden, war sehr nah. Aus diesem Gesichtspunkt war die Entscheidung richtig, aber wenn Sie mich jetzt fragen, war sie am Ende falsch."

12:28 Uhr
Keine Entwarnung bei Bianchi
Noch immer gibt es kein Update vom Gesundheitszustand von Jules Bianchi. Ohne spekulieren zu wollen: Keine Informationen sind kein gutes Zeichen.

12:08 Uhr
Bianchis Karriere in Bildern
Am Ende der Startaufstellung stehen die Fahrer nicht immer im Fokus. Wir stellen euch die Karriere von Jules Bianchi in einer Bilderserie vor.

12:03 Uhr
Genesungswünsche an Bianchi
Schließt euch den Genesungswünschen unserer Redaktion und der restlichen Formel-1-Welt an. #ForzaJules

11:46 Uhr
Massa wollte früheren Rennabbruch
Zu Beginn des Rennens machte sich der ein oder andere noch über Felipe Massa lustig, als er sich über die unfahrbaren Bedingungen beschwerte. "Meiner Meinung nach haben sie das Rennen zu früh gestartet, weil es am Anfang nicht fahrbar warund am Ende haben sie es zu spät beendet." Im Gegensatz zu Sutil kritisiert er die Rennleitung: "Ich habe schon fünf Runden zuvor am Radio geschrien, dass zu viel Wasser auf der Strecke steht. Aber sie wollten noch weiterfahren und das war gefährlich."

11:37 Uhr
Safety-Car zu spät?
Kam das Safety-Car zu spät? Adrian Sutil meint, man hätte das Safety-Car auch schon nach seinem Abflug auf die Strecke schicken können. Einen Vorwurf macht er der Rennleitung aber nicht. "Im Nachhinein ist man immer schlauer."

Für Jules Bianchi kam das Safety-Car zu spät - Foto: Sutton

11:29 Uhr
Medienrunden abgesagt
Die meisten Medienrunden wurden abgesagt. Auch Ferrari Teamchef Marco Mattiacci soll sich inzwischen auf dem Weg ins Krankenhaus befinden. Bianchi ist Teil der Ferrari Driver Academy und wurde oftmals mit einem Ferrari-Cockpit in Verbindung gebracht.

11:18 Uhr
Alles Gute Jules!
An dieser Stelle auch von der gesamten Redaktion die besten Wünsche an Jules Bianchi. Der Franzose zählt zu den beliebtesten Personen im Fahrerlager, grüßt immer freundlich und spricht auch mal Klartext, wenn es sein muss. Wir haben für euch die Geschehnisse um den Bianchi-Unfall zusammengefasst.

11:14 Uhr
Sutil: Gleicher Unfall wie meiner
Das einzige, was Adrian Sutil über den Unfall von Jules Bianchi sagte war, dass er identisch zu seinem Abflug war. Sutils Abflug war nicht dramatisch, aber beim Einschlag in die Reifenstapel hatte er noch ordentlich Geschwindigkeit.

11:11 Uhr
Gedrückte Stimmung bei Rennsieger Hamilton
Lewis Hamilton gewann in Suzuka sein achtes Saisonrennen und baute seine Führung in der Weltmeisterschaft weiter aus, angesichts der Vorfälle rund um Jules Bianchi konnte sich der Brite darüber aber nicht so recht freuen. "Wir machen uns alle Sorgen um unseren Kollegen Jules. Ich weiß nicht, was ich sagen soll", meinte ein sichtlich geknickter Hamilton nach dem abgebrochenen Grand Prix.

11:08 Uhr
Teams und Fahrer warten ab
Normalerweise finden nach dem Rennen immer Medienrunden statt. Die Teams warten aber noch ab, wollen ohne Informationen über den Gesundheitszustand von Jules Bianchi nicht vor die Medien treten. Felipe Massa soll auf dem Weg ins Krankenhaus sein.

11:04 Uhr
Ericsson entschuldigt sich
Vor einer halben Stunde freute sich Marcus Ericsson noch über ein tolles Rennen, nun scheint auch er nähere Informationen zum Gesundheitszustand von Jules Bianchi erhalten zu haben.

10:59 Uhr
Fahrer klingen pessimistisch
"Ich habe gar nichts vom Unfall mitbekommen. Mir wurden ein paar Infos gegeben. Ich möchte keine Details geben, aber es ist sehr ernst", sagte Nico Rosberg mit versteinerter Miene. Auch Adrian Sutil weiß mehr, als er sagen will. Kein gutes Zeichen.

10:51 Uhr
Schlimme Befürchtungen
Immer wieder tauchen neue Bilder von Jules Bianchis Marussia auf, die nichts Gutes verheißen. Der Bolide scheint direkt unter das Bergungsfahrzeug gerutscht zu sein, der linke Spiegel befindet sich nicht mehr am Cockpit.

Traurige Feierlichkeiten in Suzuka - Foto: Sutton

10:46 Uhr
Fahrerlager geschockt
Die Stimmung im Fahrerlager ist gedrückt. Auch auf dem Podium konnte sich niemand wirklich freuen. Niki Lauda kennt diese bangen Minuten aus seiner eigenen Karriere: "Die Unsicherheit ist das schlimmste."

10:39 Uhr
Augenzeuge Sutil
Adrian Sutil klang im Interview sichtlich geschockt. "Ich hoffe, dass es ihm gut geht, mehr will ich gar nicht sagen. Wir müssen an ihn denken, damit es ihm gut geht." Das klang gar nicht gut von Augenzeuge Sutil, der direkt am Unfallort stand.

10:33 Uhr
Zustand verschlechtert sich
FIA Pressesprecher Matteo Bonciani erklärte soeben, dass sich der Zustand von Jules Bianchi verschlechtert. Schockstarre im gesamten Fahrerlager.

10:28 Uhr
Schlimme Erinnerungen
Maria de Villota war bei einem Formel-1-Test gegen die Laderampe gekracht und hatte sich dabei schwer verletzt. Der Kopf bleibt die verwundbare Stelle eines Formel-1-Pilots.

10:25 Uhr
Marko: Bianchis Zustand kritisch
Auch Dr. Helmut Marko hat keine näheren Informationen zum Gesundheitszustand von Jules Bianchi. "Er scheint in den Abschleppwagen gekracht zu sein und sein Zustand ist kritisch."

10:22 Uhr
Bianchi nicht im Helikopter
Jules Bianchi wird doch nicht im Helikopter ins Krankenhaus geflogen. Der Krankenwagen soll die sicherere und schnellere Variante sein.

10:18 Uhr
Bianchi bewusstlos
Die FIA bestätigt, dass Jules Bianchi beim Abtransport bewusstlos war. Inzwischen tauchen auch erste Bilder von der Rettungsszene auf.

10:13 Uhr
Hamilton: Hoffe, dass Bianchi okay ist
Noch immer weiß niemand genau, was mit Jules Bianchi los ist. "Ich hoffe, dass Bianchi okay ist", sagt Hamilton am Podium. "Aber es scheint doch etwas ernsteres zu sein." Die Mienen auf dem Podium sind versteinert.

10:10 Uhr
Sorgen um Bianchi
Langsam sickert durch, warum das Rennen abgebrochen wurde. Jules Bianchi ist seitlich in einen Abschleppwagen gekracht und soll sich dabei verletzt haben. Der Helikopter ist soeben Richtung Krankenhaus aufgebrochen.

09:56 Uhr
Rennen abgebrochen
Das Rennen wurde überraschend abgebrochen. Hamilton gewinnt, Rosberg wird Zweiter. Dahinter wird es wirr, weil Runde 44 gewertet wird. Vettel behält Platz drei.

09:40 Uhr
Rosbergs letzte Hoffnung: Hamiltons Muskelkater
Im Moment sieht es nicht gut aus für Nico Rosberg. Seine letzte Hoffnung: Hamilton geht die Kraft aus. Der Brite war gestern mehrere Runden bowlen, soll deshalb einen leichten Muskelkater haben. Rosberg wollte nicht mit, er wollte keine ungewohnten Dinge vor dem Rennen machen.

09:00 Uhr
Alonsos gibt nicht auf
Gefühlt eine Karriere ohne technischen Defekt, dann zwei Defekte in drei Rennen. Alonso musste mit Elektronikproblemen aufgaben, das hat er jetzt bestätigt.

08:25 Uhr
Weiter geht's
So, das Safety-Car darf wieder fahren... Wir nehmen Tipps entgegen, wie lange das noch so gehen wird.

08:10 Uhr
Lustige Szenarien
Jetzt ist das Rennen unterbrochen. Drei Runden wurden hinter dem SCD zurückgelegt. Würde nicht mehr gefahren, würde das Rennen nach zwei Runden gewertet und halbe Punkte würden vergeben. Was passiert eigentlich, wenn in Abu Dhabi weniger als 75 Prozent der Renndistanz zurückgelegt werden? Gibt es dann halbe doppelte Punkte?

08:04 Uhr
Wette verloren!
Der erste ist bereits abgeflogen, wohlgemerkt hinter dem Safety-Car. Und 99 Porzent aller Fans haben vermutlich ihre Wetten verloren: Es war nicht Pastor Maldonado, sondern Marcus Ericsson!

07:50 Uhr
Start hinter dem Safety-Car
Jetzt ist es offiziell, das Rennen wird hinter dem Safety-Car gestartet. Sicher ist sicher.

07:45 Uhr
Guten Morgen aus Suzuka
Jetzt geht es endlich los. Und pünktlich zum Renntag ist natürlich der große Regen angekommen. Dabei ist Taifun Phanfone noch gar nicht angekommen.


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