+++ Das Training der MotoGP in Jerez im Bericht +++
Auf wiedersehen, bis morgen!
Damit verabschieden wir uns von diesem Freitag der MotoGP in Jerez. Ducati scheint sich zum Gegenschlag bereitzumachen, allerdings wohl nicht mit Marc Marquez. Wir sind gespannt, wie sich das morgen entwickeln wird. Natürlich berichtet Motorsport-Magazin.com dann wieder im Liveticker vom gesamten Samstag mit Qualifying und Sprint. Los legen wir aber bereits mit den freien Trainings ab 8:40 Uhr. Bis dann!
Diggia im Zwiespalt: Ducati gutes Bike, aber...
Fabio Di Giannantonio scheint ein mit seinen Aussagen von gestern zu hadern. Einerseits betont er regelmäßig, dass die Ducati ein gutes Motorrad ist. Andererseits kommt dann wieder ein gewisse Unzufriedenheit heraus. "Das Bike ist gut, ich bind damit wirklich glücklich. Wenn wir jedoch die Rennpace mit der Aprilia vergleichen, dann haben sie mehr drauf. Wenn da eine kleine Lücke herrscht, dann ist es leichter, sie noch größer werden zu lassen, denn du verlangst dem Bike noch mehr ab. Eine präzisere Front, die wir vor einigen Spezifikationen noch hatten, könnte da ein bisschen helfen. Dann hätten wir eine Waffe gegen die Aprilias", teilt uns 'Diggia' mit. Letztlich kann die Stimmung zusammengefasst werden mit: "Wir haben ein gutes Paket, aber es ist nicht das Beste."
Alex Marquez zu schnell gefolgt: Francesco Bagnaia übertreibt es
Sich am schnellsten Fahrer zu orientieren, ist meist keine schlechte Idee. Francesco Bagnaia tat dies sowohl in technischer Hinsicht als auch auf der Strecke, hat dabei aber übertrieben: "Ich hatte heute Nachmittag etwas am Bike, was auch Alex (Marquez) hat. Es sollte mir wie ihm helfen, aber ich stürzte schon in der ersten Runde. Ich folgte ihm, um seinen Speed damit zu sehen. Ich hätte es Schritt für Schritt angehen sollen, aber das habe ich nicht getan. Da habe ich es übertrieben. Als ich zu bremsen begann, habe ich bereits gemerkt, dass ich etwas zu schnell dran war." Danach galt es die Pflichtaufgabe mit stumpferer Waffe zu bewältigen, doch der Italiener lieferte diesmal ab: "Das andere Bike hatte diese Modifikation nicht und ich tat mich ein wenig schwer. Aber das wichtige war der Einzug in Q2, und der ist uns zum Glück gelungen." Letztlich kam heraus, dass es sich bei der Änderung wohl um eine kürzere Gabel handelt.
Fernandez lässt tief blicken: So sehr steht Yamaha im Wald
Wildcard-Pilot Augusto Fernandez gibt uns Einblick in den Yamaha-Prozess. Das hört sich alles sehr bedenklich an. Laut ihm sei das Motorrad seit der ersten Wildcard in Misano 2025 nur zu 30 Prozent verändert worden. "Das ist nicht genug", stellt er logischerweise fest. Das Problem ist aber viel größer als das. Um neue Teile zu produzieren, muss man erstmal wissen, was zu machen ist. Genau hier stehen die Japaner immer noch vor einem Rätsel: "Wir wissen nicht wirklich, was fehlt. Deswegen können wir nicht den nächsten Schritt gehen. Yamaha kann nicht die Teile bringen, die das Gefühl des Bikes verbessern würden. Deswegen bin ich hier, um Informationen zu sammeln. Wir kennen die Rückmeldung, aber wir brauchen Daten, Daten, Daten. Damit müssen wir den nächsten Schritt finden, die Teile, die uns schneller machen werden. Im Moment kennen wir sie nicht, das ist das Problem."
Marc Marquez fit, aber nicht schnell: Sind momentan nicht auf dem Podium!
Marc Marquez gibt sich schmallippig zu seinem körperlichen Zustand, betont aber, fit zu sein. Trotzdem hängt er hinterher. "Es war ein akzeptabler Tag. Kein guter, aber auch kein schlechter. Einfach ein normaler Arbeitstag. Momentan liegen wir etwa zwischen den Plätzen vier bis sechs", meint der Weltmeister. Das Gefühl für das Motorrad müsse erst wieder erarbeitet werden. Dementsprechend fährt er die Erwartungshaltung herunter: "Momentan habe ich nicht das Potential, um anzugreifen. Es geht darum, zu überleben. Wir müssen versuchen, uns zu verbessern. Mein Ziel ist das Podium und das ist im Moment optimistisch. Derzeit sind wir nicht einmal dort."

STRAFE: Jorge Martin zurückversetzt!
Vielleicht hätte Jorge Martin damit warten sollen, diesen Tag als akzeptabel zu bezeichnen, denn das letzte Wort haben die MotoGP-Stewards. Martin hat in der Schlussphase des Trainings in langsamer Fahrt die Ideallinie besetzt und so Alex Marquez behindert. Das änderte nichts an dessen klarer Bestzeit, aber Vergehen bleibt Vergehen. Simon Crafar und sein Team kennen wieder einmal keine Gnade und so bekommt der Weltmeister von 2024 am Sonntag drei Startplätze Strafe aufgebrummt.
Martin rettet Sturz-Tag: Q2 ist akzeptabel
Zwei Stürze und dann auch noch ein technisches Problem. Für Jorge Martin war das Minimalziel heute genug: "Ich musste es mit nur einem Versuch in Q2 schaffen, weil wir einige Probleme hatten. Daher bin ich zufrieden. Es ist akzeptabel, dass wir es in Q2 geschafft haben." Die Stürze nach FP1 (auf dem Weg zu den Probestarts) und im Training kann er sich erklären: "Ich denke, das war einfach fehlende Reifentemperatur. Normalerweise machst du hier in Jerez ein bisschen langsam und legst dann wieder los. Das war also mein Fehler. Das ist aber nichts, was mir Sorgen bereitet. Es sind normale Stürze, wenn der Vorderreifen zu kalt wird. Wenn wir morgen wieder solches Wetter haben, werde ich sorgfältiger sein."
Alex Marquez frohlockt: Endlich nicht mehr gegen das Bike gekämpft
Offenbar hat die Analyse bei Ducati und Aprilia gefruchtet. Alex Marquez war die Erleichterung nach diesem bärenstarken Freitag anzumerken: "Ein solches Gefühl wie heute hätte ich nicht erwartet, besonders nach drei schwierigen Rennen zu Saisonbeginn. Heute habe ich mich trotzdem von Beginn an wohl gefühlt. Habe Pace und Linienwahl in gutem Fluss gefunden. Das ist mir das Wichtigste: Ich habe nicht mit dem Bike gekämpft, sondern ein bisschen getanzt. Das ist ein sehr schönes Gefühl." Was die Favoritenrolle angeht, bleibt er aber vorsichtig: "Mir ist das zu früh. Wir haben in den ersten Rennen gesehen, dass sich Aprilia immer von Freitag auf Samstag steigert, und dann besonders im Rennen am Sonntag sehr schnell ist. Die können ihre Pace sehr gut aufrechterhalten."

Bezzecchi gibt zu: Ducati in Jerez der Favorit
Marco Bezzecchi könnte am Sonntag den sechsten Sieg in Serie feiern, aber so richtig glaubt er wohl nicht daran. Jerez war noch nie ein gutes Aprilia-Pflaster. Das gilt selbst mit dem starken Modell von 2026. "Es ist einfach immer noch eine Strecke, die uns ein paar Probleme bereitet. Wir müssen also über Nacht hart in der Box arbeiten", gibt der Italiener an. Vor allem auf dem Soft-Reifen läuft es noch nicht. Deswegen ist für ihn auch klar, dass Ducati diesmal die Hosen an hat: "Ich habe sie nicht auf der Strecke beobachten können, aber wenn ich mir die Zeiten ansehe, dann sind sie sicher Favorit. Eine halbe Sekunde ist eine klare Lücke." Allerdings ist Bezzecchi auch als Tiefstapler bekannt und war am Ende trotzdem Dritter.

Pedro Acosta ratlos: Jerez die einzige Strecke mit diesen Problemen
Ausgerechnet das Heimrennen ist ein Stolperstein für Pedro Acosta. "Es gab eine Menge Probleme auf der Bremse. Es ist schwierig, jetzt schon etwas darüber zu sagen. Es gibt auf jeden Fall Arbeit für uns", meint er nach Rang 15. Das beunruhigende ist, dass er das alles schon einmal erlebt hat: "Es ist schwierig zu sagen, was los ist. Ich fühlte mich von Beginn des Jahres an super auf dem Motorrad. Hier stoße ich jetzt auf dieselben Probleme, die ich auch schon letztes Jahr hatte (Acosta kam damals ins Q2, wurde dort allerdings Letzter, Anm. d. Red.)." Zumindest in einer Hinsicht kann man das ganze dann aber auch positiv sehen: "Es ist die einzige Strecke im Kalender, wo diese Probleme auftreten." Mal sehen, ob dieses Rätsel doch noch gelöst werden kann.
Quartararo resigniert: Gewöhnen uns daran
Es scheint so, als habe Fabio Quartararo gar keine Lust mehr, sich noch groß über Yamaha aufzuregen. "Es ist so schlimm, wie es aussieht. Wir sind 1,1 Sekunden von unserer besten Runde in Jerez (die Pole-Position aus dem Vorjahr, Anm. d. Red.) entfernt. Das ist weit, weit weg. Wir fangen an, uns ein bisschen daran zu gewöhnen. Wir kommen zur Strecke und ich will nicht sagen, dass wir Erwartungen haben, aber du willst immerhin dein Bestes geben. Aber leider liegen wir weit zurück", resigniert er mehr, als sich zu beschweren. Problem sei nicht nur die Motorleistung, sondern auch das Handling. "Ich bitte seit September darum, aber nichts passiert", meint er ratlos.

Luca Marini seufzt: Qualifying ist hier 80 Prozent
Luca Marini hat das Q2 knapp verpasst. Das ärgert den Italiener: "Meine Rennpace ist stark, da war ich die ganze Zeit vorn dabei. Aber dann gelingt den anderen ein Fortschritt und ich bleibe auf derselben Zeit hängen." Im Q1 hat er dann noch eine Chance, aber die muss sitzen. "Das Qualifying hier bestimmt 80 Prozenz des Rennens", meint der Honda-Pilot. Mit Pedro Acosta, den anderen Hondas und auch Franco Morbidelli ist seine Konkurrenz um zwei Q2-Plätze nicht gerade klein.
Trackhouse: Kein Rookie, sondern erfahrener Mann als Ogura-Ersatz
"Es gibt nicht viel zu verbergen. Ai (Ogura) hat uns mitgeteilt, dass er nicht mit uns weitermachen wird. Wir haben also einen Platz frei und wecken Interesse. Die Manager rufen bei uns an", macht Davide Brivio keinen Hehl aus dem bevorstehenden Abgang bei Trackhouse. Auch die vermutete Verlängerung von Raul Fernandez lässt der Italiener durchblicken, obwohl sie noch nicht ganz fix ist. Interessant wird es dann bei der Frage nach dem möglichen Ogura-Ersatz: "Ich habe immer gern mit Rookies gearbeitet und sie dazulernen sehen, das war immer spannend. Aber in der aktuellen Situation von Trackhouse mit einem konkurrenzfähigen Bike wollen wir uns gute Resultate als Ziel setzen. Daher ist es Zeit, einen erfahrenen Fahrer zu holen, der Podien und vielleicht sogar Siege holen kann." In der Gerüchteküche wird der Name Joan Mir genannt. Gestern hatte aber auch Enea Bastianini gemeint, dass er uns überraschen würde. Er galt bisher eigentlich als Kandidat bei Gresini.

Honda geht die Puste aus, Yamaha hatte nie welche
Für Honda sah das über weite Strecken dieses Freitags wirklich gut aus, aber am Ende bekommen sie erstmals in diesem Jahr keinen Fahrer direkt in Q2. Joan Mir, Johann Zarco und Luca Marini belegen die undankbaren Ränge 11, 12 und 13. Immerhin haben sie aber klar den Anschluss. Das gilt erneut nicht für Yamaha. Nur Rookie Diogo Moreira und Wildcard-Fahrer Lorenzo Savadori können Fabio Quartararo (17.) und Toprak Razagtlioglu (18.) hinter sich lassen. Inklusive Augusto Fernandez sind das also fünf Yamahas auf den letzten sieben Rängen, autsch.
Bagnaia und Martin mit nur einem Bike dabei
Ai Ogura holt Rang fünf vor Francesco Bagnaia, der sich mit nur einem Motorrad nervenstark zeigte. Dasselbe gilt auch für Jorge Martin, der hinter Raul Fernandez und Fermin Aldeguer Neunter wird. Als Zehnter beweist uns Enea Bastianini, dass das Q2 mit der KTM für Acosta drin gewesen wäre.
ZIEL: Alex Marquez mit klarer Bestzeit, Acosta versagt und muss in Q1!
Die Zeit von Alex Marquez bleibt unantastbar. Fabio Di Giannantonio hat sich noch auf Rang zwei geschoben, aber über drei Zehntel hinter dem Vizemeister. Marco Bezzecchi ist als Dritter bester Aprilia-Pilot. Marc Marquez hat sich spät auf Rang vier geschoben und ist damit doch sicher dabei. Das gilt aber nicht für Pedro Acosta. Der KTM-Pilot bekommt einfach keine saubere Runde zusammen und landet nur auf dem 15ten Platz. Damit muss der 'Hai' sich erstmals in diesem Jahr durch das Q1 schwimmen.
Training der MotoGP in Jerez im Liveticker: Alle Positionen
Spanien GP
| 1 | Alex Marquez BK8 Gresini Racing MotoGP | |
| 2 | Fabio Di Giannantonio Pertamina Enduro VR46 Racing Team | |
| 3 | Marco Bezzecchi Aprilia Racing Team | |
| 4 | Marc Marquez Ducati Lenovo Team | |
| 5 | Ai Ogura Trackhouse MotoGP Team | |
| 6 | Francesco Bagnaia Ducati Lenovo Team | |
| 7 | Raul Fernandez Trackhouse MotoGP Team | |
| 8 | Fermin Aldeguer BK8 Gresini Racing MotoGP | |
| 9 | Jorge Martin Aprilia Racing Team | |
| 10 | Enea Bastianini Red Bull KTM Tech3 | |
| 11 | Joan Mir Honda HRC Castrol | |
| 12 | Johann Zarco LCR Honda | |
| 13 | Luca Marini Honda HRC Castrol | |
| 14 | Franco Morbidelli Pertamina Enduro VR46 Racing Team | |
| 15 | Pedro Acosta Red Bull KTM Factory Racing | |
| 16 | Brad Binder Red Bull KTM Factory Racing | |
| 17 | Fabio Quartararo Monster Energy Yamaha MotoGP | |
| 18 | Toprak Razgatlioglu Prima Pramac Yamaha MotoGP | |
| 19 | Diogo Moreira LCR Honda | |
| 20 | Jack Miller Prima Pramac Yamaha MotoGP | |
| 21 | Alex Rins Monster Energy Yamaha MotoGP | |
| 22 | Lorenzo Savadori Aprilia Racing Test Team | |
| 23 | Augusto Fernandez Yamaha Factory Racing |
Aprilia-Stars und Bagnaia liefern
Sie waren unter Druck, doch sie halten Stand. Marco Bezzecchi sichert sich Rang zwei. Francesco Bagnaia und Jorge Martin haben nur ein Motorrad, aber auch sie liefern mit den Plätzen 3 und 6. Jetzt ist Marc Marquez unter Druck, er liegt nur noch auf Rang 14. Pedro Acosta hat sich auch noch nicht verbessern können.
Acosta und Martin unter Druck
Pedro Acosta hatte einige starke Zwischenzeiten, aber der KTM-Pilot konnte es nie über die Linie bringen. Landsmann Jorge Martin ist nach seinem Sturz nun mit frischen Reifen ausgerückt. Er liegt nur auf Rang 19 und braucht jetzt dringend eine brauchbare Zeit. Die Aprilia scheint hier aber noch nicht so stark wie bisher in der Saison.
Alex Marquez in eigener Liga!
Er legt noch einmal nach, und wie! Alex Marquez haut dem Rest des Feldes über eine halbe Sekunde um die Ohren. Da braucht der Vorjahressieger nicht mehr rausfahren, was für eine Ansage. Bruder Marc Marquez hingegen ist nicht sicher. Er konnte sich steigern, aber Platz sieben ist kein Ruhekissen.
Alex Marquez kontert, Zarco wieder stark
Alex Marquez kann die Diggia-Zeit knapp unterbieten. Johann Zarco überzeugt mit Rang drei vor Bezzecchi. Aber da kann sich gleich einiges ändern, denn jetzt wird richtig Gas gegeben.
Diggia untermauert starke Form
Der Mann ist derzeit einfach gut drauf. Fabio Di Giannantonio hat nun auch frische Reifen drauf und legt damit gleich noch einmal um knappe drei Zehntel zu. Das ist eine 1:36.267. Kaum vorstellbar, dass er damit nicht in Q2 kommt.
Honda eröffnet die Zeitenjagd
Die Honda-Fahrer setzen als erste zum Angriff auf frischen Reifen an. Johann Zarco und Joan Mir bringt das auf die Plätze drei und vier. Sie haben sich dem Führungsduo klar angenähert. Das ist also einiges an Zeit drin mit frischen Gummis.
Sturz von Martin!
Das setzt Jorge Martin nur noch weiter unter Druck! Der WM-Zweite findet sich derzeit nur auf Rang 14 wieder und kommt nun auch noch in der Schlusskurve zu Sturz. Jetzt muss der 'Martinator' mit nur einem Bike liefern.
Marc Marquez mit Steigerung
Er liegt immer noch drei Zehntel hinter der Spitze, aber immerhin kann Marc Marquez sich nun auf Rang drei schieben. Damit also nun die Ducati-Dreifachführung. Wie in alten Zeiten.
Acosta verbessert, Bagnaia auf Ersatzbike in Problemen
Pedro Acosta war bisher anonym unterwegs, doch nun meldet er sich mit Rang vier zu Wort. Derweil fährt nun Francesco Bagnaia mit dem Ersatzmotorrad. Oder besser formuliert: Er kämpft. Da waren schon wieder Quersteher und Bremsprobleme dabei. Die Balance scheint überhaupt nicht zu passen. Angesichts dessen ist Rang 12 sogar noch sehr ordentlich.
Marc Marquez bisher unauffällig
Die Fans hier haben sich bisher wohl etwas mehr von Marc Marquez erwartet. Der Weltmeister wäre als achter momentan dabei, aber fast sieben Zehntel Rückstand auf seine beiden Ducati-Kollegen an der Spitze ist sicher noch nicht das wahre Bild.
Johann Zarco neuer Dritter
Die Hondas hinterließen bereits im FP1 einen guten Eindruck. Das setzt sich nun fort. Johann Zarco sichert sich Rang drei vor Markenkollege Marini. Allerdings liegen die beiden Ducatis an der Spitze da immer nohc vier Zehntel voraus. Bemerkenswert ist auch Fabio Quartararo auf Rang neun mit der schwächelnden Yamaha. Der Franzose ist allerdings als Jerez-Spezialist bekannt.
Diggia schon wieder voraus
Fabio Di Giannantonio knüpft nahtlos an seine letzten Leistungen und an das FP1 an. Der Italiener setzt sich an die Spitze vor Alex Marquez. Dahinter klafft dann eine größere Lücke zu Luca Marini auf Rang drei.
Sturz von Bagnaia!
Na das geht ja gut los für Francesco Bagnaia. Der Italiener hatte schon in FP1 große Probleme in Kurve 1. Jetzt verliert er dort die Front. Er selbst ist in Ordnung, aber seine Ducati ist ramponiert, da sie sich im Kiesbett aufgeschaukelt hat. Damit hat 'Pecco' nur noch ein Motorrad für das restliche Training. Ein klares Handicap.
GRÜN: Strecke freigegeben
Es geht los. Die MotoGP-Stars rücken sofort aus. Normalerweise wird nun erstmal für Sprint und Rennen trainiert, ehe es dann in der Schlussphase der 60 Minuten heiß hergeht.
MotoGP-Training steht bevor
ZIEL: Agius-Bestzeit steht, Guevara rettet sich spät
Es bleibt bei der Bestzeit von Senna Agius, der als einziger eine 1:38er-Zeit fährt. Alle Favoriten haben es ins Q2 geschafft. Für Boscoscuro-Speerspitze Izan Guevara wurde es knapp, aber mit der letzten Runde hat er sich doch noch auf Rang sechs geschoben. Da gab es sogar ein wenig Jubel bei ihm. Es scheint klar, dass sein Bike hier im Nachteil gegenüber der Kalex ist.
Lopez erster Verfolger, Boscoscuros tun sich schwer
Alonso Lopez hat es nun unter eine Zehntel geschafft und ist damit neuer Zweiter. Derweil droht Boscoscuro ein Debakel. Celestino Vietti wäre derzeit als einziger Fahrer mit dem italienischen Bike im Q2.
Baltus kann nicht kontern
Bisher war Barry Baltus der schnellste Mann dieses Freitags, doch jetzt kann er nicht antworten. Aber das ist immer noch Jammern auf hohem Niveau, denn er drückt den Rückstand immerhin auf eineinhalb Zehntel. Das ist das sichere Q2.
Senna Agius in neuer Dimension!
Alter Schwede! Die Zeit der geringen Abstände ist beendet, durch Senna Agius. Der Australier haut einen unglaublichen neuen Rundenrekord raus und unterbietet in 1:38.973 sogar die Marke von 99 Sekunden. Da geht fast unter, dass sich Mario Aji nun auf einen hervorragenden zweiten Rang einordnet, aber eben vier Zehntel hinter der neuen Rekordmarke.
Gonzalez beruhigt seine Nerven
Vorhin wäre er nicht qualifiziert gewesen, doch das rückt Manu Gonzalez nun zurecht. Der Intact-Pilot ist neuer Dritter. Sicher ist er damit auch nicht, denn dafür geht alles viel zu eng zu. Dennoch dürfte das erstmal beruhigend wirken.
Veijer holt sich Bestzeit
Es gibt einen neuen Führenden zu vermelden, doch bleiben wir den engen Abständen treu. Collin Veijer ist 28 Tausendstel schneller als Barry Baltus. Übrigens ist jede dieser Zeiten ein neuer Rundenrekord. Mal sehen, ob wir dieses Wochenende noch eine 1.38er-Runde sehen. Aktuell stehen wir bei 1:39.403.
Holgado scheint Freitagsschwäche abzulegen
Dani Holgado machte sich zuletzt zweimal in Serie das Leben schwer, als er es am Freitag nicht direkt ins Q2 schaffte. Heute sieht das noch nicht sicher, aber deutlich besser aus. Rang 10 belegt der Aspar-Pilot derzeit. Sein Rückstand auf die Spitze liegt damit nur bei drei Zehnten.
Escrig mischt erneut vorn mit
Seit diesem Jahr ist es keine komplette Überraschung mehr, eine Forward-Maschine vorn zu sehen. Alex Escrig hat sich schon häufiger im Kampf um die Spitzenplätze eingemischt und das tut er nun erneut. Der Spanier schiebt sich auf Rang zwei hinter Baltus. Noch nicht so in Fahrt kommt WM-Leader Manu Gonzalez als 16ter. Allerdings sind die Abstände auch so gering, dass schon eine kleine Verbesserung viele Plätze bedeutet.
Baltus und Agius erneut voraus
Es ist das Bild des FP1. Barry Baltus gibt die Pace vor und Senna Agius kommt ihm mit 62 Tausendsteln Rückstand am nähesten. Das Bike von Alonso funktioniert definitiv gut, denn er schiebt sich gleich einmal auf den dritten Rang.
Regentropfen fallen, Alonso-Bike repariert
Es werden Regenflaggen geschwenkt, aber das sind wirklich nur Tröpfchen. Wenn dann hat das also eher einen psychologischen Einfluss. Derweil müssen wir die Jungs von Aspar loben. Das Bike von David Alonso war nach dem FP1 komplett zerlegt. Jetzt ist es nagelneu wieder zusammengebaut und der Kolumbianer fährt mit.
GRÜN: Session eröffnet
Es geht los. Die Ampel springt um und das Training der Moto2 ist eröffnet.
Moto2 übernimmt
Das nächste Training steht an. Die Moto2 fährt ab 14:05 Uhr das Q2 aus. In der mittleren Klasse stehen 40 Minuten zur Verfügung. Wie immer wird es wohl sehr eng zugehen.
ZIEL: Quiles fängt Munoz ab, Austin-Sieger Pini im Q1!
Das konnte er wohl nicht auf sich sitzen lassen. Max Quiles fährt mit der letzten Runde dann doch noch eine knappe Bestzeit. David Munoz hat sich hier trotzdem stark zurückgemeldet mit Rang zwei. Nicht gereicht hat es hingegen überraschend für unseren letzten Sieger. Guido Pini verpasst das Q2 auf Rang 15. Auch Superrookie Veda Pratama muss ins Q1. Leo Rammerstorfer kommt auf Rang 26 mit zwei Sekunden Rückstand. Teamkollege O'Gorman wurde elfter, also muss da einfach mehr kommen vom Österreicher.
Munoz mit Bestzeit, und im Kiesbett!
Applaus in der Intact-Box. David Munoz holt sich die Bestzeit. Da ist er so begeistert, dass er direkt danach in Kurve 1 ins Kiesbett fährt. Das ist ein starkes Zeichen nach seiner schweren Oberschenkel-Verletzung, welche mehrere Operationen nach sich zog.
Quiles-Zeit hält noch stand
Max Quiles hat sich bisher nicht erneut verbessert, sodass die Konkurrenz nun näherkommt. David Almansa hat nun knapp eine Zehntel Rückstand. Das Feld ist eng. Drei Zehntel trennen die ersten 10.
Feld rückt für heißes Finale aus
Nach und nach füllt sich die Strecke wieder für die letzten 10 Minuten. Nun wird attackiert, um es ins Q2 zu schaffen. Wirklich sicher kann sich nur Max Quiles sein.
Rammerstorfer hängt zurück
Leo Rammerstorfer muss sich dringend steigern. Im FP1 war das noch in Ordnung, aber nun steht da nur Rang 25 mit zwei Sekunden Rückstand. Ab den 14ten Platz fehlen neun Zehntel. Teamkollege O'Gorman liegt auf Rang neun, also gibt es beim Material definitiv keine Ausrede.
Intact-Rückehrer gut unterwegs
Bei Intact GP dürfte mittlerweile Erleichterung herrschen. Beide Davids waren zuletzt wegen Operationen ausgefallen. Jetzt schiebt sich David Almansa auf Rang zwei und Namensvetter Munoz auf Rang vier.
Max Quiles erneut von 0 auf 100
Der Titelfavorit lässt wieder einmal keinen Zweifel an seiner Stellung. Das FP1 hat Max Quiles bereits dominiert und so macht er nun weiter. Eine halbe Sekunde nimmt der WM-Leader Valentin Perrone ab.
GRÜN: Moto3 rückt aus
Die Mittagspause ist vorbei. Die Moto3-Piloten verlassen die Boxengasse. Sie haben nun 35 Minuten Zeit, um sich unter die ersten 14 zu schieben.
Droht sogar Regen?
Bisher ist das ein recht kühler Frühlingstag hier in Jerez. Um die Strecke herum soll es sogar vereinzelt Regetropfen geben. Damit das wirklich Einfluss auf das Geschehen nimmt, müssen da aber schon noch ein paar dunklere Wolken aufziehen.
Q2-Qualifikation steht an
Nun wird es ernst. In den Trainingssessions wird das direkte Ticket für Q2 gelöst. Wie immer gilt dies für die ersten 14 in den Nachwuchsklassen und die Top 10 in der MotoGP. Los geht es in wenigen Minuten mit der Moto3.
Der Ticker-Zeitplan für den Freitagnachmittag der MotoGP
13:15 - 13:50 Uhr: Training Moto3
14:05 - 14:45 Uhr: Training Moto2
15:00 - 16:00 Uhr: Training MotoGP
14:05 - 14:45 Uhr: Training Moto2
15:00 - 16:00 Uhr: Training MotoGP
Video: Diesen Fahrern droht das MotoGP-Aus
Nicht nur bei Alex Rins sieht es nicht gut aus, was die Zukunftschancen in der Königklasse angeht. In unserem Video zeigen wir euch, wer bangen muss:
KTM schwächelt auf den Geraden
Eigentlich war das immer eine Stärke von KTM, doch nun können die Mattighofener im Topspeed nicht mehr mithalten. Warum dies in Zeiten von eingefrorener Motorenentwicklung trotzdem der Fall sein kann, erfahrt ihr hier:
Rins wütet über Yamaha-Aus, Boss: Gebe ihm keine Antwort
Alex Rins hat gestern aufgrund seines bevorstehenden Aus in Richtung Yamaha geschossen. Teammanager Massimo Meregalli handelt das alles kühl ab. "Ich möchte keine Antwort auf Alex geben. Wir haben ihn informiert, dass es keinen Platz für ihn in der Zukunft gibt. Ich ziehe es vor, dem nichts mehr hinzuzufügen", sagt der Italiener. Es ist bereits klar, dass Ai Ogura verpflichtet werden wird, auch wenn Meregalli dies - wie zu erwarten war - nicht kommentiert. Die Aussagen von Rins könnt ihr nochmal hier lesen:
Video: Ducati in der Marquez-Falle?
Es ist ein Phänomen, welches aus Honda-Zeiten bekannt ist. Damals konzentrierte sich bei der Entwicklung alles auf Marc Marquez, bis die anderen Fahrer gar nicht mehr mit dem Motorrad zurechtkamen. Jetzt scheint sich dieses Muster langsam bei Ducati zu wiederholen. Erstmals haben die Fahrer dies zugegeben, allen voran Fabio Di Giannantonio. Mehr dazu in unserem neuesten Video:
Mittagspause in Jerez
Jetzt ruhen hier erstmal die Motoren. Um 13:15 Uhr geht es dann weiter mit dem Training der Moto3. Bis dahin haben wir einige Neuigkeiten aus dem MotoGP-Paddock für euch.
Jorge Martin stürzt vor Probestarts!
Nach dem Wheelie-Malheur in Austin wird das jetzt langsam zum Standard, dass Jorge Martin außerhalb der eigentlichen Session stürzt. Hier finden nun noch Probestarts statt, aber ohne den Aprilia-Piloten. Er verliert die Front in Kurve 3 und landet im Kiesbett. Das ist definitiv ein Nachteil für seine Startvorbereitungen.
Jack Miller mit Lebenszeichen für Yamaha
Ja, auch er hat frische Reifen aufgezogen, aber dennoch müssen wir die Leistung von Jack Miller hervorheben. Der Australier hat die Yamaha bis auf Rang sieben nach vorne gebracht und verliert auch nur knapp sechs Zehntel auf die Bestzeit. Und das ist ein fairer Vergleich, denn auch Diggia hatte ja frische Michelins aufgezogen.
ZIEL: VR46-Doppelführung zum Auftakt
Es hat sich noch einiges getan, da mehrere Piloten frische Reifen aufgezogen haben. Es bleibt bei der klaren Bestzeit von Di Giannantonio, doch Teamkollege Franco Morbidelli hat sich noch auf Rang zwei schieben können. Dann folgen Alex Marquez, Marco Bezzecchi und Marc Marquez als die schnellsten Piloten, die keine neuen Gummis aufgezogen haben. Pedro Acosta konnte als achter auch mit frischen Reifen zum Schluss nicht mithalten.
1. Freies Training der MotoGP in Jerez im Liveticker: Alle Positionen
Spanien GP
| 1 | Fabio Di Giannantonio Pertamina Enduro VR46 Racing Team | |
| 2 | Franco Morbidelli Pertamina Enduro VR46 Racing Team | |
| 3 | Alex Marquez BK8 Gresini Racing MotoGP | |
| 4 | Marco Bezzecchi Aprilia Racing Team | |
| 5 | Marc Marquez Ducati Lenovo Team | |
| 6 | Raul Fernandez Trackhouse MotoGP Team | |
| 7 | Jack Miller Prima Pramac Yamaha MotoGP | |
| 8 | Pedro Acosta Red Bull KTM Factory Racing | |
| 9 | Johann Zarco LCR Honda | |
| 10 | Jorge Martin Aprilia Racing Team | |
| 11 | Francesco Bagnaia Ducati Lenovo Team | |
| 12 | Brad Binder Red Bull KTM Factory Racing | |
| 13 | Diogo Moreira LCR Honda | |
| 14 | Joan Mir Honda HRC Castrol | |
| 15 | Toprak Razgatlioglu Prima Pramac Yamaha MotoGP | |
| 16 | Fermin Aldeguer BK8 Gresini Racing MotoGP | |
| 17 | Luca Marini Honda HRC Castrol | |
| 18 | Enea Bastianini Red Bull KTM Tech3 | |
| 19 | Ai Ogura Trackhouse MotoGP Team | |
| 20 | Fabio Quartararo Monster Energy Yamaha MotoGP | |
| 21 | Alex Rins Monster Energy Yamaha MotoGP | |
| 22 | Lorenzo Savadori Aprilia Racing Test Team | |
| 23 | Augusto Fernandez Yamaha Factory Racing |
Diggia dreht mächtig auf - mit frischen Reifen
Wir haben eine neue Bestzeit. Fabio Di Giannantonio unterbietet Alex Marquez um fast vier Zehntel. Das ist natürlich eine Hausnummer, aber mit Sternchen. Der VR46-Pilot hat nochmal frische Mediums aufgezogen für diesen Angriff.
Bagnaia im Kiesbett
Francesco Bagnaia hatte vorhin schon einmal Probleme auf der Bremse in Kurve 1. Jetzt fährt er bis ins Kiesbett, kann aber den Sturz vermeiden. Da muss er sich ein bisschen herausgraben, aber der Italiener nimmt die Fahrt wieder auf.
Pedro Acosta noch unauffällig
Der 'Hai' hat hier natürlich viele Fans, aber noch zeigt Pedro Acosta ihnen nichts Berauschendes. Der KTM-Pilot liegt auf Rang 13. Bester Fahrer der Österreicher ist sein Teamkollege Brad Binder auf Rang 9.
Bezz meldet Aprilia an
Jetzt ist die Ducati-Armada gesprengt. Wenig überraschend passiert das durch Marco Bezzecchi. Der Dauersieger schiebt sich auf Rang zwei, nur 15 Tausendstel hinter Alex Marquez. Die Zeit ist er auf 10 Runden alten Mediums gefahren. Das ist also echte Pace ohne Reifenvorteil.
Bagnaia mischt nun auch mit, Toprak muss abstellen
Machen wir eine Ducati-Vierfachführung daraus. Francesco Bagnaia verbessert sich genau auf diese vierten Rang. Bei Yamaha gibt es hingegen das nächste technische Problem. Toprak Razgatlioglu rollt mit seiner Maschine in den Notausgang.
Honda stark, auch Moreira
Die Hondas hinterlassen in diesen ersten Minuten einen guten Eindruck. Johann Zarco und Joan Mir belegen die Plätze fünf und sechs. Noch beeindruckender ist aber wohl Rang acht für Rookie Diogo Moreira. Die ersten Runs sind nun beendet. Nur Brad Binder und Ai Ogura fahren noch.
Marquez-Doppelführung
In den ersten Minuten wirkt das so, als wären wir wieder im Jahr 2025. Alex hat noch einmal nachgelegt und jetzt schiebt sich Marc Marquez auf Rang zwei. Di Giannantonio macht eine Ducati-Dreifachführung perfekt. Das war früher normal, ist jetzt aber durchaus bemerkenswert.
Marquez an der Spitze
Aber nicht Marc, sondern Vorjahressieger Alex Marquez. Damals holte er sich seinen ersten MotoGP-Triumph. Der Vizemeister dirstanziert Marco Bezzecchi um zwei Zehntel. Bruder Marc ist Vierter hinter Johann Zarco.
GRÜN: MotoGP legt los
Die Pause ist vorbei und die Europa-Saison beginnt. Die Augen sind nun vor allem auf Marc Marquez gerichtet. Hat er sich in den letzten drei Wochen wirklich besser in Form bringen können, wie er es gestern angekündigt hat? Wir dürften nun die ersten Indizien sehen.
Ein Ausfall, zwei Wildcards
Das Fahrerfeld wächst um einen Piloten an, obwohl wir einen Ausfall haben. Das Tech3-Team startet nur mit Enea Bastianini. Maverick Vinales ist nach seiner Schulter-OP noch nicht fit und auch Ersatzmann Pol Espargaro hat sich an der Hand verletzt. Dafür haben wir mit Lorenzo Savadori auf der Aprilia und Augusto Fernandez auf der Yamaha zwei Wildcard-Starter. Eigentlich wären es sogar drei Wildcards gewesen, aber auch Aleix Espargaro hat sich bei einem Test-Unfall verletzt und kann daher nicht für Honda starten. Also keine schöne Zeit in der Familie Espargaro.
MotoGP steht bevor
Kommen wir nun zur Königklasse. MotoGP legt um 10:45 Uhr los mit ihrem FP1. Dann stehen 45 Minuten zur Verfügung.
ZIEL: Barry Baltus vorn, aber klassische Moto2-Abstände
Es bleibt bei der Bestzeit von Barry Baltus, doch am Ende sind die Abstände Moto2-mäßig zusammengeschrumpft. Celestino Vietti, Senna Agius und Dani Holgado haben den Rückstand alle unter eine Zehntel gedrückt. Alonso wird am Ende trotz des Sturz noch Zehnter mit vier Zehnteln Rückstand. Bis rang 22 sind alle Fahrer innerhalb von einer Sekunde.
Intact-Duo nähert sich, Öncü stürzt
Senna Agius fährt wieder auf eine Zehntel heran an Baltus. Auch Teamkollege Manu Gonalez gibt Gas und ist nun Dritter. Derweil erlebt Deniz Öncü zwiespältige Minuten. Der Türke schiebt sich zunächst auf einen guten sechsten Rang, doch dann kommt er zu Sturz. Da hatte die Front aber mal ordentliches Chattering.
Baltus legt ordentlich nach
Barry Baltus sprengt derzeit das übliche Moto2-Gefüge. Er gibt wieder ordentlich gas und liegt jetzt vier Zehntel vorn. Zweiter ist übrigens immer noch David Alonso. Der sitzt jetzt in der Aspar-Box und wird seinen Mechaniker heute wohl ein Bier ausgeben müssen.
Alonso zerlegt seine Kalex!
Da schaut Nico Terol in der Aspar-Box nicht glücklich. David Alonso verliert die Front in der Schlusskurve. Der Kolumbianer war gerade auf Bestzeitkurs, aber jetzt ist seine Session vorbei. In Gegensatz zu ihm erwischt seine Kalex die volle Breitseite: Sie schaukelt sich im Kiesbett auf und wird komplett zerlegt. Jetzt muss er bis zum Nachmittag zusehen, so denn das Bike bis dahin zu reparieren ist.
Abstände werden enger
Das sieht schon eher nach Moto2 aus. Baltus liegt immer noch vorn, aber Agius hat den Rückstand auf 69 Tausendstel gerückt. David Alonso schiebt sich auf Rang drei.
Baltus legt vor
Wir sagten noch, dass keiner dominieren würde. Barry Baltus gibt sich gerade alle Mühe, uns zu widerlegen. Der Belgier eröffnet mit vier Zehnteln Vorsprung auf Senna Agius.
GRÜN: FP1 eröffnet
Es geht los. Die Moto2 rückt aus in ihre erstes freies Training. Leider fehlt uns Angel Piqueras verletzungsbedingt. Für ihn fährt mit Marcos Ramirez ein alter bekannter. Rookie Luca Lunetta kehrt nach einer Verletzungspause zurück.
Weiter mit Moto2
Die Moto2 steht als nächstes auf dem Programm. Hier erwarten wir uns keinen solchen Dominator wie noch in der kleinsten Klasse. Um 9:50 Uhr geht es los mit 40 Minuten Training.
ZIEL: Max Quiles demonstriert Vormachtstellung
Als die Konkurrenz in der Schlussphase aufkommt, zeigt Max Quiles sofort noch einmal, wer der Herr im Hause ist. Am Ende sind es knappe vier Zehntel Vorsprung auf Matteo Bertelle. Aspar-Teamkollege Marco Morelli wird Dritter. Leo Rammerstorfer konnte seinen Rückstand auf 1,7 Sekunden drücken, doch da das gesamte Feld schneller geworden ist, bedeutete dies einen Rückfall auf Rang 22.
Ajo-Duo nähert sich
Alvaro Carpe und Brian Uriarte lassen es nun endlich so aussehen, als hätte Max Quiles hier Konkurrenz. Die beiden Ajo-Piloten schieben sich bis auf zwei Zehntel heran, damit also klar die Ränge zwei und drei für sie.
Rammerstorfer ordentlich unterwegs
Leo Rammerstorfer legt einen achtbaren Beginn hin. Der junge Österreicher hat zwar 2 Sekunden Rückstand, aber das bringt ihm immerhin Rang 18. Außerdem ist Quiles ja in einer eigenen Welt, daher ist die Lücke zum Rest des Feldes bei weitem nicht so groß. Zudem liegt er zwei Zehntel vor Teamkollege O'Gorman.
Quiles unantastbar
Max Quiles drückt die Bestzeit immer weiter und so kommt die Konkurrenz nicht ansatzweise heran. Alvaro Carpe ist nun Zweiter, aber auch sieben Zehntel hinten. Derweil ist Cormac Buchanan wieder einmal gestürzt. Zum Glück war es auch bei ihm harmlos und er konnte weiterfahren.
Erster Sturz durch O'Gorman
Casey O'Gorman liegt als erster auf der Nase. Der Ire verliert die Front in Kurve 6 und rutscht weg. Nichts passiert. Er kann seine Honda am Laufen halten und fährt schon wieder.
Max Quiles sofort am Drücker
Keine Überraschung an der Spitze. Max Quiles macht sofort mächtig Dampf. Da kann bisher keiner mithalten. IntactGP dürfte sich über David Munoz auf Rang zwei freuen, doch er hat über sieben Zehntel Rückstand auf den Titelfavoriten.
GRÜN: Lange Zwangspause beendet!
Aufgrund der Katar-Verschiebung mussten wir wochenlang warten, doch jetzt ist das endlich vorbei. Es geht wieder los mit der Motorrad-WM. Die Moto3 rückt zum FP1 aus. 35 Minuten stehen zur Verfügung. Noch ist es mit 16 Grad ziemlich frisch in Jerez.
Moto3: David-Duo bei Intact wieder da
Für die Moto3-Abteilung von Intact GP war das letzte Rennen in Austin eine traurige Angelegenheit. Beide Stammpiloten fielen nach Operationen aus. Jetzt sind die Davids wieder dabei. Auftaktsieger Almansa und Munoz wollen beim Heimrennen angreifen.
Der Ticker-Zeitplan für den MotoGP-Freitag in Jerez
09:00 - 09:35 Uhr: 1. Freies Training Moto3
09:50 - 10:30 Uhr: 1. Freies Training Moto2
10:45 - 11:30 Uhr: 1. Freies Training MotoGP
13:15 - 13:50 Uhr: Training Moto3
14:05 - 14:45 Uhr: Training Moto2
15:00 - 16:00 Uhr: Training MotoGP
09:50 - 10:30 Uhr: 1. Freies Training Moto2
10:45 - 11:30 Uhr: 1. Freies Training MotoGP
13:15 - 13:50 Uhr: Training Moto3
14:05 - 14:45 Uhr: Training Moto2
15:00 - 16:00 Uhr: Training MotoGP
Herzlich Willkommen in Europa!
Nach einer längeren Zwangspause ist die MotoGP wieder da und in Europa angekommen. Es geht los mit einem der absoluten Klassiker. Der Spanien GP in Jerez ist für seine fantastische Stimmung bekannt. Gute Stimmung gab es zuletzt weder bei Ducati noch bei Nationalheld Marc Marquez. Aprilia hat die Spitze der Königsklasse erobert und die einstigen Dominatoren müssen zurückschlagen. Im heutigen Training können wir vielleicht bereits sehen, ob Gigi Dall'Igna & Co. die Pause nutzen konnten. Wie immer begleitet euch Motorsport-Magazin.com mit dem Liveticker durch den gesamten Freitag. Los geht es mit dem freien Training der Moto3 um 9:00 Uhr.


