Die Formel 1 ist zurück in Deutschland – wenn auch nur für Testfahrten. Am 14. und 15. April absolvieren Konstrukteursweltmeister McLaren und der aktuelle WM-Leader Mercedes einen Reifentest auf dem Nürburgring.

Noch ist nicht bekannt, ob bzw. wer von den Stammfahrern im Cockpit sitzen wird. Auf jeden Fall werden die aktuellen Boliden ihre Runden auf dem 5,148 Kilometer langen Kurs drehen. Zuletzt tauchte der Nürburgring - coronabedingt als Eifel GP - 2020 im F1-Rennkalender auf. Zuvor gastierte die Königsklasse 2013 ein letztes Mal in der Eifel. Seitdem wird ein Deutschland-Comeback immer wieder thematisiert.

"Der deutsche Markt ist sehr wichtig. Das habe ich von Anfang an gesagt. Wir haben viele Partner und Hersteller. Aber wenn der deutsche Markt die Rückkehr der Formel 1 nach Deutschland nicht als Priorität ansieht, müssen wir das akzeptieren, und nach vorne blicken", stellte Stefano Domenicali im Exklusiv-Interview mit Motorsport-Magazin.com klar. Ganz abgeschrieben hat er Deutschland aber noch nicht: "Wir sind bereit und offen für jede Art von Gesprächen. Ich sehe ein paar Anzeichen für einen Silberstreif am Horizont."

Nahostkonflikt macht Pirelli einen Strich durch die Testrechnung

Derzeit befindet sich die Formel 1 in einer fünfwöchigen Zwangspause. Ursprünglich waren die Pirelli-Tests Ende Februar in Bahrain geplant gewesen, jedoch mussten diese wegen der angespannten Lage im Nahen Osten kurzfristig abgesagt werden. Dort tobt weiterhin der Iran-Krieg, weshalb auch die Grands Prix in Bahrain (12. April) und Saudi-Arabien (19. April) abgesagt wurden.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den beiden Absagen gibt's hier:

Pirelli nutzt die Zeit zwischen Japan und Miami für Testarbeit. Die Racing Bulls und Red Bull – ohne Max Verstappen – absolvierten direkt nach dem Japan GP (Dienstag und Mittwoch) einen Reifentest auf dem Suzuka International Racing Course. Dabei sorgte vor allem Arvid Lindblad mit seinem Abflug in der Degner Kurve für Schlagzeilen. Mehr dazu hier: