Seit 17 Jahren warten die Tifosi auf den Konstrukteurstitel in Rot, seit 18 Jahren auf den Fahrertitel. Beide Formel 1-Titel sind auch 2025 nicht mehr zu holen, aktuell kämpft Ferrari gegen Mercedes und Red Bull um den zweiten Platz bei den Konstrukteuren. "Natürlich ist es nicht gut genug, nur um den zweiten Platz zu kämpfen. Wenn du für ein solches Team fährst, kann nur der Sieg gut genug sein", stellte Charles Leclerc vor dem Brasilien GP klar.
Leclerc sieht Fortschritte bei Ferrari
Vier Rennen vor Saisonende sind Ferrari und Mercedes nur durch einen Punkt getrennt, Red Bull Racing hat zehn Punkte Rückstand. Angesichts der Probleme zu Saisonbeginn ist Leclerc mit der aktuellen Ferrari-Performance durchaus zufrieden. "Wir haben sehr gute Fortschritte gemacht, und das war alles andere als einfach. Ich denke, wir haben verstanden, wie wir mit diesem Auto arbeiten müssen", erklärte der Monegasse, der sich diese Woche mit Freundin Alexandra Saint Mleux verlobt hat.
Abseits der Strecke könnte es für ihn nicht besser laufen, auf der Strecke jagt er noch immer seinem ersten Saisonsieg hinterher. In Mexiko war mehr als ein zweiter Platz nicht drin – und auch seine Statistik in Sao Paulo senkt die Erwartungen. In seiner bisherigen F1-Karriere stand er in Brasilien noch nie auf dem Podium, obwohl er den Kurs mag. "Ehrlich gesagt, denke ich nicht viel darüber nach, was in der Vergangenheit passiert ist. Ich bin mir sicher, dass wir, wenn wir alles perfekt hinbekommen hier zum ersten Mal auf dem Podium stehen können", meinte Leclerc.
F1-WM: Enger Kampf mit Mercedes und Red Bull
Gleichzeitig macht er den Tifosi auch Hoffnung auf einen möglichen Sieg. "Wenn man bedenkt, wie verrückt ein F1-Wochenende manchmal verlaufen kann, warum sollte es dann nicht sogar noch besser laufen?", so Leclerc. Aktuell gilt die höchste Regenwahrscheinlichkeit für den Samstag, an dem der Sprint und das Qualifying stattfinden. Das Rennen soll allerdings trocken über die Bühne gehen, was Leclerc freuen sollte. Immerhin ist seine Regenbilanz in der Formel 1 fast schon desaströs. Die Details dazu gibt's hier:
"Es ist schwer zu sagen, wie konkurrenzfähig wir im Vergleich zu den Jungs vor uns sein werden. Es gibt viele Dinge, die ich nicht kontrollieren kann, und darum will ich meine Energie nicht damit verschwenden, darüber nachzudenken. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, um für dieses Wochenende so gut wie möglich vorbereitet zu sein", so der Ferrari-Pilot.
Er erwartet bis zum Finale Anfang Dezember in Bahrain einen Kampf mit Mercedes und Red Bull. "Ich gehe davon aus, dass Mercedes in Las Vegas sehr, sehr stark sein wird. Auf den anderen Strecken wird es knapp werden, aber wir haben das Momentum auf unserer Seite und ich hoffe, dass das so lange wie möglich so bleibt."
Ferrari-Pilot Charles Leclerc brilliert regelmäßig auf drei Strecken – Monza, Red Bull Ring und Monaco. Das sind die Top-Strecken der anderen F1-Fahrer:



diese Formel 1 Nachricht