Lange wurde spekuliert, jetzt ist es klar! Mercedes ist beim Formel-1-Saisonstart in Australien das Maß aller Dinge in der Königsklasse des Motorsports. George Russell sicherte sich mit einer dominanten Vorstellung die erste Pole-Position des Jahres. Selbst Kimi Antonelli im gleichen Auto nahm er knappe drei Zehntel ab.
Auf der dritten Position startet morgen ein Überraschungsgast. Isack Hadjar liefert im Red Bull direkt ab und stellte seinen Boliden in die zweite Startreihe - wenn auch mit einer halben Sekunde Abstand auf Position zwei. Damit steht seit Spa 2024 erstmals wieder ein Red-Bull-Pilot in den Top-3 der Startaufstellung, dessen Name nicht Max Verstappen lautet.
Neben Hadjar geht Ferrari-Pilot Charles Leclerc von Rang vier ins morgige Rennen. Nur eine Zehntel fehlte ihm auf die Zeit des Franzosen. Dahinter starten die beiden McLaren-Piloten Oscar Piastri und Lando Norris. Wie bereits vom Team bereits erwartet, fehlt ihnen noch ein wenig Pace, um wirklich mit der Spitze mithalten zu können. Lewis Hamilton reiht sich dahinter auf Platz sieben ein.
Ein Freudentag dürfte der Samstag für die beiden Racing-Bulls-Piloten gewesen sein. VCARB-CEO Peter Bayer hatte bereits angemerkt, dass ihr Auto für die Top-10 bereit sei. Mit der Vorstellung im Qualifying hat sich seine Aussage bestätigt. Liam Lawson startet von Platz acht, Rookie Arvid Lindblad dahinter von Position neun.
Gabriel Bortoleto geht wohl mit gemischten Gefühlen in das morgige Rennen. Der Audi-Pilot startet von Position zehn, hatte im letzten Qualifying-Segment jedoch keine Chance mehr seine Startposition zu verbessern. Der Brasilianer kam nach Q2 mit seinem Audi in der Boxeneinfahrt zu stehen und ohne fremde Hilfe nicht mehr vom Fleck. Seine Zeitenjagd war damit beendet.
Formel 1 Australien: Die Startaufstellung für das Rennen
| Startposition | Fahrer | Team |
|---|---|---|
| 1 | George Russell | Mercedes |
| 2 | Kimi Antonelli | Mercedes |
| 3 | Isack Hadjar | Red Bull |
| 4 | Charles Leclerc | Ferrari |
| 5 | Oscar Piastri | McLaren |
| 6 | Lando Norris | McLaren |
| 7 | Lewis Hamilton | Ferrari |
| 8 | Liam Lawson | Racing Bulls |
| 9 | Arvid Lindblad | Racing Bulls |
| 10 | Gabriel Bortoleto | Audi |
| 11 | Nico Hülkenberg | Audi |
| 12 | Oliver Bearman | Haas |
| 13 | Esteban Ocon | Haas |
| 14 | Pierre Gasly | Alpine |
| 15 | Alexander Albon | Williams |
| 16 | Franco Colapinto | Alpine |
| 17 | Fernando Alonso | Aston Martin |
| 18 | Sergio Perez | Cadillac |
| 19 | Valtteri Bottas | Cadillac |
| 20 | Max Verstappen | Red Bull |
| 21 | Carlos Sainz | Williams |
| 22 | Lance Stroll | Aston Martin |
Was macht Max Verstappen da hinten in der Startaufstellung?!
Ein bekanntes Gesicht fehlt vorne in der Startaufstellung: Max Verstappen. Für den Niederländer war das Qualifying bereits in Q1 vorbei. Auf seiner ersten schnellen Runde verlor er die Kontrolle über seinen Boliden. Die Hinterachse seines RB22 blockierte, das Heck brach aus und er schlitterte durch das Kiesbett in Kurve eins, bevor er in der Wand einschlug. Kurzzeitig sah es so aus, als hätte er sich beim Einschlag an den Händen verletzt. Red Bull gab jedoch kurz nach dem Qualifying Entwarnung.
Damit startet Verstappen morgen nur von Position 20 und muss das Feld von hinten aufrollen. Gelingt ihm auch dieses Jahr eine phänomenale Aufholjagd à la Brasilien 2025?



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