+++ Formel 1 Monaco: Das Rennen im Bericht +++

Wir verabschieden uns aus Monaco

So, das war jetzt das. War das Zweistopp-Experiment es wert? Wir werden bis morgen noch einen Blick drauf werfen. Einstweilen zitieren wir Pirelli-Sportchef Mario Isola: "Selbst wenn die Zuschauer nicht überwiegend unterhalten wurden, so waren sie sicherlich nicht gelangweilt." Nächstes Wochenende geht es in Barcelona dann wieder mit den normalen Regeln weiter. Wie immer - live hier im Ticker. Bis dann!

Haas sackt gute Monaco-Punkte ein

Im Fall von Esteban Ocon spielten sich alle Blockaden hinter ihm ab. Er folgte dann auf P7 Isack Hadjar ins Ziel: "Stressiges Rennen mit den ganzen Stopps. Wir haben sie früh erledigt, dann ging es nur darum, das Auto ins Ziel zu bringen. Gratulation an Isack, seine Pace hatten wir nicht ganz. Die sechs Punkte sind gut." Teamkollege Oliver Bearman bekam nach der Grid-Strafe und nach dem Start vom letzten Platz immerhin P12 raus: "Es war ein solides Rennen. Wir haben noch das Beste draus gemacht."

Nico Hülkenberg fährt fast nur im Stau

Ab den Mercedes verbrachten eigentlich alle Fahrer da hinten das ganze Rennen fast durchgehend im Stau. "Ich bin mehrmals aufgelaufen, wenn die Teams da vorne Spielchen gespielt haben", resigniert Nico Hülkenberg. "Aus der Strategie-Sicht ist das legitim und erlaubt. In Sachen Spektakel ist es nicht das, was sich die Formel 1 erhofft hat. Du musstest aus den Top-10 starten, um das zu vermeiden." Hülkenberg landete letztendlich auf P16, keiner der Sauber-Versuche, ihn auf andere Strategien umzustellen, brachte irgendwas.

Kimi Antonelli sieht kein Problem mit erster Runde

Auch hier sind sich die Unfallfahrer uneins. "Da war nichts ungewöhnlich oder dreckig", wehrt sich Kimi Antonelli. "Es war ein aggressiver Move, aber ich habe ihn nicht berührt. Am Scheitelpunkt war ich vorne. Natürlich willst du ihn nicht in der Wand sehen, und ich tat mein Bestes, um ihm Platz zu geben, aber Monaco ist sehr eng, das kann passieren."

Was wurde eigentlich aus dem Crash in der ersten Runde?

Erinnert ihr euch noch an das? Kimi Antonelli drängelte Gabriel Bortoleto in die Portier-TecPro. Stewards untersuchten gar nicht. Bortoleto sieht klar: "Ich habe ihn in Kurve 6 überholt, er versuchte dann in Kurve 8 eine Divebomb, wo wir in der Vergangenheit schon viele Unfälle gesehen haben. Ich habe hingehalten, weil ich keinen Angriff erwartet habe. Dann versuchte ich auf der Strecke zu bleiben und dachte, er würde mir Platz geben, aber das hat er überhaupt nicht. Dann bin ich in die Wand, um nicht in ihn reinzufahren. Wäre ich so oder so dort gelandet. Flügel kaputt, fünf Positionen weg."

Lewis Hamilton mit solidem Ergebnis ohne Spaß

Gestern hatte er im Qualifying viel Spaß, heute im Rennen nicht. "Nein. Mies. Aber selbst wenn du hier führst hast du keinen Spaß. Heute war es nur eine nette Belohnung am Ende. Abgesehen davon fühlt es sich recht leer an." 30 Sekunden hinter Max Verstappen wurde er einsamer Fünfter, immerhin holte er zwei der drei vor dem Rennen kassierten Strafplätze wieder rein: "Wenigstens ging es vorwärts. Frustrierend, von der Strafe rausgenommen worden zu sein. Das war ein langer Nachmittag."

Ich schuld? Tsunoda baff von Gasly-Aussagen

"WAS??", ist Yuki Tsunoda nach dem Rennen perplex, als er auf Gaslys Anschuldigungen angesprochen wird. "Ich habe denke ich nichts falsch gemacht, bin immer gleich gefahren. Nah an der Wand. Ich wusste, er würde ein Manöver versuchen, und wollte nicht auf der Bremse die Richtung wechseln." Dabei bleibt er: "Ich weiß nicht, was da los war. Aus meiner Sicht ist er mir einfach reingefahren."

Pierre Gasly mit stark unterschiedlicher Crash-Meinung

"Yuki hat einen Fehler vor dem Tunnel begangen, also war ich dicht dran, und auf jeder Runde hat er rechts auf der Rennlinie gebremst, aber diese Runde war es eng und er begann links", bleibt Gasly bei seiner Unfall-Schilderung. "Dann ist er zurück auf die Linie und ich konnte nicht mehr weg. Für mich musst du auf einer Linie bleiben. Hier ist schon nicht genug Platz für zwei Autos. Da kannst du nicht rechts abdecken, und wenn ich links angreifen will mich dann auch links rausdrücken. Du musst Platz lassen."

VERWARNUNG: Pierre Gasly für Tsunoda-Crash

Neben Alonso noch ausgefallen ist Pierre Gasly, nachdem er in der Hafenschikane Yuki Tsunoda ins Heck krachte. Die Stewards lassen ihn mit einer Verwarnung davonkommen. Gasly und Alpine versuchten in der Anhörung zu argumentieren, dass Tsunoda ihm keine Fahrzeugbreite Platz gelassen habe und sich in der Bremszone bewegt habe. Die Stewards sahen aber nur marginale Unterschiede in Tsunodas Linienwahl relativ zu den Runden davor, und fuhr normal auf der Rennlinie. Gaslys Angriff sei "ambitioniert" gewesen. Verwarnung deshalb, weil bei Tsunoda nichts kaputt ging, bei Gasly dafür umso mehr.

Fernando Alonso macht den Ricciardo - ohne Happy End

Dass Lawson P8 und beide Williams Punkte holen konnten, haben sie Fernando Alonsos Hybrid-System zu verdanken: "Ab Runde 15 hatte ich ein Problem mit dem Motor, kein ERS. Ich war wie Danny Ric 2018, ohne Elektro-Power! Hier in Monaco ist die Leistung nicht so kritisch, also hielt ich die Rundenzeit auf einem vernünftigem Niveau und habe davon geträumt, P6 zu halten. Vielleicht war das nicht möglich." Aber sowieso egal, schließlich gab das Auto ganz auf und zwang Alonso zur Aufgabe.

Liam Lawson eröffnet die Brems-Aktionen

"Wir wollten nicht damit anfangen, aber als die Racing Bulls es taten, mussten wir quasi auch", erklärt Albon nach dem Rennen. Liam Lawson hatte fast vom Start weg für Isack Hadjar zu bremsen: "Es war tatsächlich viel schwieriger als erwartet. Einfach in Sachen Konzentration. Für das Team machte es Sinn. Nicht oft geht ein Plan so perfekt auf." Lawson wurde selbst dann mit P8 belohnt, weil Williams hinter ihm das Spiel wiederholte. Und Lawson die von Sainz für Albon kreierte Lücke ebenfalls nutzen konnte.

Racing Bulls treten die Brems-Misere in Monaco los

"Ich habe mich wirklich auf Liam verlassen, er hat den Plan perfekt befolgt", bedankt sich Isack Hadjar nach P6 bei seinem Teamkollegen Liam Lawson. Hadjars Vorteil: Er war erster Mann vorne, und der einzige, der nur profitierte, aber nie selbst bremsen musste. Während Lawson hinter ihm 40 Sekunden absichtlich verlor, wurde Hadjar vorne eher langweilig, da das Team die Stopps schon früh hinter sich brachte: "Das Problem ist, du schläfst mit dem Reifenmanagement bloß ein und es wird richtig langweilig. Manchmal hab ich einfach das Tempo angezogen, weil mir so langweilig war. Das war eine lange Fahrt ins Ziel."

F1-Bremser hassen sich für die Taktik selbst

Spaß hatte keiner damit, seinen Hintermann einzubremsen, so viel steht fest. Albon hat vollstes Verständnis für Russells am Funk geäußerte Anschuldigungen, er sei unberechenbar gefahren: "Ich sagte dasselbe über Liam. Das ist nicht schön. Du musst die Lücke aufmachen. Ich versuchte, es nicht in schnellen Ecken zu tun, aber auch in den langsamen Kurven ist es grenzwertig. Wie gesagt, ich mag es nicht, so will ich keine Rennen fahren, und Carlos und Liam stimmen mir da sicher zu. Aber da sind wir jetzt angekommen. Wir müssen verstehen, wie wir diese Art von Racing stoppen."

Zwischen-Applaus von Alex Albon für George Russell

"George ist frech! Auf der Straße bringt er im Auto freche Moves, und heute auch auf der Rennstrecke", bewertet Alex Albon das Abkürz-Überholmanöver von George Russell gegen ihn. "Ich wusste genau, was er da tat. Es war ein bisschen zu offensichtlich, um damit davonzukommen, aber Applaus für den Versuch. Er musste irgendwas tun, um in Punkte-Reichweite zu kommen. Und er hat uns ein paar Runden Angst gemacht, bevor die Durchfahrtsstrafe kam." So blieben die Plätze 9 und 10 für Williams sicher.

Carlos Sainz verflucht Renn-Manipulation in Monaco

"Letztendlich fährst du zwei, drei Sekunden langsamer und manipulierst so irgendwie das Rennen", bezeichnet es Carlos Sainz in Ermangelung besserer Worte. "Wir waren zuerst die Opfer von Lawson, der uns 40 Sekunden für Isack aufgehalten hat. Also mussten wir das auch tun. Zwei Mal, für Alex und für mich, damit wir beide in die Punkte kamen. Spaß macht das keinen. Der Sport sollte sich das anschauen."

George Russell hat keine Lust mehr auf neue Monaco-Regeln

"Akzeptieren wir, dass es hier kein Rennen gibt, und dass es ein Qualifying-Rennen ist?", stellt George Russell am Ende in den Raum. Gar kein Rennen fahren, sondern einfach Qualifying-Showdowns? "Und du machst eines am Samstag, eines am Sonntag, und der Typ, der die Pole holt, kriegt ein paar Punkte und eine kleine Trophäe, und der am Sonntag kriegt ein paar mehr? Das lieben wir letztendlich, daran habt ihr am meisten Spaß. Und 99 Prozent der restlichen Leute hier in Monaco sitzen auf den Yachten, trinken Champagner, und ihnen ist es egal."

George Russell ohne Rücksicht auf Verluste und Strafen

Durchfahrtsstrafen? "Ein bisschen überrascht, aber eigentlich war es mir egal. Ich war draußen aus den Punkten, konnte Monaco gestern nicht genießen, also meinte ich einfach: Was soll's, ich will hier Spaß haben, Vollgas fahren auf einer der besten Strecken der Welt. Die letzten 25 Runden waren der größte Spaß, den ich das ganze Wochenende über hatte. Und ironischerweise wäre ich ohne dem Move trotz der Strafe nur auf P15 oder P16 gelandet." Fair.

STRAFE: Haas zahlt für Bearman-Vergehen

Wer erinnert sich noch an die Sichtungsrunden vor dem Start? Jetzt wissen wir, was passiert ist: Haas hat Oliver Bearman wurde mit einem noch befestigten externen Kühler aus der Garage gelassen. Ein Mechaniker musste durch die Boxengasse laufen, um das Teil zu entfernen. Die Stewards geben dem Team die Schuld. Aber nur 5.000 Euro.

Charles Leclerc träumt vom Norris-Move, der nie ging

"Als Max am Ende vorne war, habe ich wirklich dran geglaubt", verrät Leclerc. "Die ganze Nacht habe ich über die zwei, drei Plätze nachgedacht, wo ich was gegen Lando versuchen könnte, und ich war bereit, volles Risiko für den Sieg zu gehen. Leider kam die Chance nie., Lando sah es sofort und verteidigte sich immer." Dreimal dachte er kurz drüber nach: "Zweimal in Rascasse, und dann einmal vielleicht in der Haarnadel. Aber der war richtig optimistisch."

Furchterregende neue Regeln für Lando Norris

"Habe es gehasst!", meint Lando Norris halb im Scherz. "Hat es um einiges furchterregender gemacht für mich. Mit einer Ein-Stopp wäre es um einiges entspannter gewesen. Die Regeln sind nicht für mich gemacht, für die Fans, für mehr Entertainment. Keine Ahnung ob das der Fall war." Nächstes Jahr wieder? "Kommt drauf an, wo ich starte."

Max Verstappen zockt und erreicht gar nichts

"Ja, richtig aufregend, konnte mich kaum halten, fantastisch", kommentiert Max Verstappen nach P4 das Rennen mit maximalem Sarkasmus. "Das ganze Rennen hatten wir die Pace der Top-3 nicht. Wenn ich versuchte, mitzuhalten, habe ich einfach die Reifen überhitzt." Also zockte er am Schluss und blieb bis zur letzten Runde auf toten Medium-Reifen draußen. Die rote Flagge kam nicht: "Wir hatten nichts zu verlieren. Du kannst stoppen und allein rumfahren, oder du hoffst, das was passiert und du Glück hast. Kam nicht, aber meine Emotionen waren da recht neutral."

Mercedes wird Opfer der rollenden Straßensperren in Monaco

Toto Wolffs Truppe war heute eines der größten Opfer. Natürlich selbst schuld am vermurksten Qualifying, so viel stellt Toto Wolff klar. Williams oder den Racing Bulls will er die Blockaden auch jetzt nicht anlasten: "Was du dir aber anschauen kannst ist vielleicht ein Monaco-spezifisches Szenario. Wie sehr du rausnehmen darfst. Damit du keinen Zug aufhalten kannst. Dass du vielleicht keine x Sekunden langsamer sein darfst als der Führende. Das würde ein engeres Feld erzeugen. Wir müssen auch mit dem Automobil-Club von Monaco sprechen. Können wir irgendwas am Layout ändern?"

George Russells harte Strafe im Rennen erklärt

Normalerweise gibt es für Überholen abseits der Strecke 10 Sekunden. Warum gab es für George Russells Manöver gegen Alex Albon dann eine Durchfahrtsstrafe? "Es war basierend auf dem Funk klar, dass das Überholmanöver mit Absicht gemacht wurde, weil er sich von Auto 23 aufgehalten fühlte", halten die Stewards in ihrer Entscheidung fest. Das war tatsächlich davor schon von der Rennleitung mit den Stewards besprochen worden. Dabei kam man zur Übereinkunft, dass die 10 Sekunden in so einem Fall womöglich nicht ausreichen würden. Die Stewards urteilten, dass der Russell-Fall genau so einer war.

+++ Formel 1 Monaco - Rennen: Das Ergebnis +++

Was denkt die F1-Spitze über die neuen Regeln?

"Im Auto war es gut", meint Charles Leclerc. Über das ganze Herumbummeln hat er sich nicht aufzuregen - für ihn war das nur ein Vorteil, erst recht als Verstappen begann, Norris aufzuhalten: "Davor war es etwas langweilig. Ich musste eine Lücke zu Lando lassen, sonst hätte ich überhitzt. Als Max dann hintenraus gepokert hat, half mir das, etwas den Druck zu erhöhen, aber es hat nicht gereicht."

Oscar Piastris nüchternes Wochenend-Fazit

Er wirkt tatsächlich deutlich besser gelaunt als vor einer Woche in Imola. "Der Sieg wäre natürlich besser, aber es war ein schwieriges Wochenende. Die Trainings waren turbulent, und ich bin mit recht wenig Selbstvertrauen ins Qualifying. Ich bin nah rangekommen, aber nicht nah genug. Und hier ist das Qualifying-Ergebnis mehr oder weniger das Renn-Ergebnis. Aber ich bin happy. Mehr Punkte, noch ein Monaco-Podium. Es ist nicht alles schlecht."

Charles Leclerc findet keine Freude

Nichts in dieser Saison kann Charles Leclercs Laune noch heben. Freude über P2 in seinem Heim-GP? "Nicht wirklich. Letztendlich haben wir das Rennen gestern verloren. Wir hätten einen besseren Job machen solle. Lando hat einen besseren Job gemacht, er hat das verdient. Ich habe meinen Kindheitstraum im Vorjahr erfüllt. Dieses Jahr nicht. Aber es ging über die Erwartungen hinaus. Ich dachte anfangs, Top-10 würden hier eine Herausforderung sein. Am Ende waren wir dran an P1. Gutes Wochenende. Ich wünschte nur, ich hätte gewonnen."

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Wie kontrolliert war dieser Sieg für Lando Norris?

"Der schlimmste Teil war der Schluss", meint Norris. "Das ganze Rennen über hatte ich alles unter Kontrolle, aber dann hat Max vorne alles aufgehalten. Da wusste ich, dass Charles dann eine Chance hatte. Ich versuchte dann Abstand von Max zu halten, um mal zu pushen, dann wieder zu chillen, wenn ich musste. Es war immer noch ein gutes Rennen. Das Team ist sehr happy, also werden wir einen wundervollen Abend haben."

Lando Norris zum ersten Monaco-Sieg

"Fühlt sich wahnsinnig gut an. Es war ein langes, hartes Rennen, aber hat Spaß gemacht! Für einen Großteil habe ich gepusht, aber im letzten Viertel war ich etwas nervös, mit Charles so dicht dran und Max vorne. Aber ich habe in Monaco gewonnen! Davon habe ich geträumt, seit ich ein Kind war!"

Die restlichen Punkteränge im Monaco-GP

Lewis Hamilton mit über 50 Sekunden Rückstand P5. Hadjar P6, dann Ocon, Lawson, Albon, Sainz in den Punkterängen. Russell dank der Antonelli-Blockade Elfter. Dann Bearman, Colapinto, Bortoleto, Stroll, Hülkenberg, Tsunoda und Antonelli. Alonso und Gasly sind die Ausfälle.

+++ Formel 1 Monaco: Rennen im Ticker - Kommentar, Positionen, Zeiten +++

Monaco GP

Rennen, Runde: 78 / 78, Sonnenschein

Lando NorrisMcLaren1
Charles LeclercFerrari   +3.132
Oscar PiastriMcLaren   +3.653
Max VerstappenRed Bull   +20.574
Lewis HamiltonFerrari   +51.435
Isack HadjarRed Bull   +1L6
Esteban OconTGR Haas F1 Team   +1L7
Liam LawsonRacing Bulls   +1L8
Alexander AlbonWilliams   +2L9
Carlos Sainz jr.Williams   +2L10
George RussellMercedes-AMG   +2L11
Oliver BearmanTGR Haas F1 Team   +2L12
Franco ColapintoAlpine   +2L13
Gabriel BortoletoSauber   +2L14
Lance StrollAston Martin F1 Team   +2L15
Nico HülkenbergSauber   +2L16
Yuki TsunodaRed Bull   +2L17
Kimi AntonelliMercedes-AMG   +3L18
Fernando AlonsoAston Martin F1 Team19
Pierre GaslyAlpine20
Positionen Monaco GP
1Lando Norris
McLaren

2 Stopps
2Charles Leclerc
Ferrari
  +3.13
2 Stopps
3Oscar Piastri
McLaren
  +3.65
2 Stopps
4Max Verstappen
Red Bull
  +20.57
2 Stopps
5Lewis Hamilton
Ferrari
  +51.43
2 Stopps
6Isack Hadjar
Red Bull
  +1L
2 Stopps
7Esteban Ocon
TGR Haas F1 Team
  +1L
2 Stopps
8Liam Lawson
Racing Bulls
  +1L
2 Stopps
9Alexander Albon
Williams
  +2L
2 Stopps
10Carlos Sainz jr.
Williams
  +2L
2 Stopps
11George Russell
Mercedes-AMG
  +2L
2 Stopps
12Oliver Bearman
TGR Haas F1 Team
  +2L
2 Stopps
13Franco Colapinto
Alpine
  +2L
2 Stopps
14Gabriel Bortoleto
Sauber
  +2L
3 Stopps
15Lance Stroll
Aston Martin F1 Team
  +2L
2 Stopps
16Nico Hülkenberg
Sauber
  +2L
2 Stopps
17Yuki Tsunoda
Red Bull
  +2L
2 Stopps
18Kimi Antonelli
Mercedes-AMG
  +3L
2 Stopps
19Fernando Alonso
Aston Martin F1 Team

1 Stopp
20Pierre Gasly
Alpine

2 Stopps

16:49 UhrDamit ist dieses durchaus spezielle Rennen vorbei. Hier geht es am Freitag weiter. Dann ist die Formel 1 in Spanien zu Gast!

16:45 UhrDie restliche Reihenfolge: 4. Max Verstappen, 5. Lewis Hamilton, 6. Isack Hadjar, 7. Esteban Ocon, 8. Liam Lawson, 9. Alex Albon, 10. Carlos Sainz.

16:44 UhrNorris führt damit die letzte Runde an und gewinnt das Rennen in Monaco! Es ist sein erster Sieg seit dem Australien GP! Charles Leclerc wird zweiter und Oscar Piastri dritter.

16:43 UhrVerstappen legt in der vorletzten Runde noch seinen letzten Stopp ein. Er kommt wieder auf Platz vier raus.

16:39 UhrVon den eigentlichen Top-3 scheint Norris der langsamste zu sein. Leclerc und Piastri drängeln.

16:36 UhrNach 72 Runden kommt übrigens auch Kimi Antonelli zum ersten Mal an die Box.

16:35 UhrDie Top 4 sind jetzt alle hintereinander. Verstappen bremst das Feld ein.

16:32 UhrJetzt funkt Verstappen: "Meine linken Vorderreifen sind tot!" Norris hat wieder zu ihm aufgeschlossen.

16:28 UhrNorris macht jetzt langsamer und lässt eine kleine Lücke zu Verstappen. Leclerc hinter ihm beschwert sich.

16:26 UhrJetzt kommt Russell zum ersten Mal an die Box. Einen Stopp hat er immer noch vor sich.

16:24 UhrÜbrigens: Stand Runde 63 waren beide Mercedes noch nicht an der Box.

16:20 UhrVerstappen hält jetzt Norris und Leclerc auf. Beide kommen nicht vorbei.

16:16 UhrVerstappen fährt immer noch an der Spitze und wird wohl auf ein Safety Car hoffen. Hamilton absolviert seinen zweiten Stop und wechselt auf Mediums.

16:15 UhrJetzt geht Sainz zum zweiten Mal rein und bleibt vor Albon.

16:13 UhrRussell fährt in Kurve 10 aus Frust an Albon vorbei. Nur lohnt es sich nicht: Russell kassiert eine Durchfahrtsstrafe.

LANDO NORRIS GEWINNT IN MONACO!

Norris fährt befreit von Verstappen den absolut schnellsten ersten Sektor. Damit ist Leclerc gebrochen, fällt wieder aus dem DRS-Fenster. Das war's. Norris hat es geschafft, er gewinnt den Grand Prix von Monaco! Leclerc und Piastri kommen dahinter an. Abgeschlagen auf P4 Verstappen, jetzt können wir warten, bis der Rest einläuft.

R 78/78: Letzte Chance für Leclerc

Verstappen hat bis zur letztmöglichen Gelegenheit ausgeharrt, jetzt kommt er rein. Norris übernimmt die Führung, Leclerc mit 4 Zehnteln Rückstand dahinter, Piastri 9 weitere Zehntel.

R 73/78: Spitzengruppe schiebt sich zusammen

Norris scheint irgendwie hinter dem langsamen Verstappen aus dem Rhythmus zu kommen, jetzt verliert er den Anschluss an den Red Bull. Leclerc drängelt inzwischen am Anschlag, hat aber noch keine Attacke riskiert. Piastri hat auch aufgeschlossen. Ganz aus ist das nicht.

R 71/78: Norris fragt nach Piastri

"Wo ist Oscar?", wünscht sich Norris jetzt etwas Schützenhilfe. "Er soll Leclerc unter Druck setzen. Max hält mich einfach auf, der pusht nicht einmal." Hat einen Grund, warum Verstappen nicht pusht - er hat 42 Runden auf dem Medium, funkte eben: "Die linke Seite ist tot."

R 69/78: Leclerc findet keine Chance

Verstappen hält vorne noch immer durch, inzwischen ist das nur mehr eine Verzweiflungstat, um auf eine rote Flagge zu hoffen. Norris hat deshalb Leclerc mit 4 Zehntel Rückstand im Genick. Aber es ist Monaco - und Überholen geht nicht.

R 67/78: Williams tauscht die Plätze

Jetzt, wo Russell weg ist, können die Williams entspannt die Positionen zurücktauschen. Hin zu Portier lässt Sainz Albon zurück auf P9. Die beiden sind damit fest auf Kurs zu Punkten.

R 65/78: Ein Mercedes stoppt!

Unglaublich. Wir hatten schon fast die Hoffnung aufgegeben. Jetzt wird George Russell reingerufen, Alex Albon übernimmt P10. Damit fehlt aus den Top-10 nur mehr dem Führenden Verstappen der zweite Stopp. Russell hat auf P11 einen Stopp. Antonelli auf P12 hat null Stopps. Um Punkte geht es hier nicht mehr.

R 63/78: Williams will irgendwann zurücktauschen

Aktuell ist Williams auf Kurs zu P9 und P10. Aber momentan ist Sainz noch vorne, weil zwischen den beiden George Russell liegt. Die Williams-Box erinnert Sainz, dass sie - wenn Russell dann weg ist - gerne zurücktauschen würden. "Warten wir bis am Ende, wer weiß was passiert", funkt Sainz. "Aber Alex wird P9 bekommen, keine Sorge."

R 59/78: Norris läuft auf Verstappen auf

Vorne wird das Rennen noch absurder. In den Überrundungen und auf alten Reifen hat Verstappen so viel Zeit verloren, dass er jetzt von Norris eingeholt wird. Jetzt steckt Norris hinter Verstappen fest, der noch einmal stoppen muss. Das hat Leclerc bis ins DRS-Fenster an Norris rangebracht.

R 56/78: Sainz stoppt, Russell sitzt die Strafe ab

"Ich spreche lieber nicht", kommentiert Russell die Durchfahrtsstrafe, jetzt sitzt er sie ab. Zeitgleich kommt Sainz rein und bleibt auf P9. Russell ist jetzt auf P10 knapp vor Albon - nur um zu verdeutlichen, wie unglaublich langsam Albon fuhr. Die Mercedes haben noch immer null Reifenwechsel...

R 53/78: Durchfahrtsstrafe für Russell

Die Stewards finden es nicht so witzig und belegen Russell eiskalt mit einer Durchfahrtsstrafe. Währenddessen fährt Antonelli in der Schikane fast Albon ins Heck. Antonelli gibt aber die Position wieder zurück. Ein Albtraum ist das für Verstappen, Norris und Leclerc, die diese Spaß-Partie gerade überrunden müssen.

R 50-51/78: Leclerc stoppt, Russell will die Strafe

Die entscheidende zweite Stopp-Phase an der Spitze ist da. Leclerc kommt rein, eine Runde später folgt Norris. Verstappen bleibt wieder etwas länger draußen und schaut, was passiert. Hinten überholt Russell jetzt Albon in der Hafenschikane. Indem er abkürzt. "Ich nehme die Strafe. Der fährt gefährlich!"

R 49/78: Norris ist zurück im Stau

Ja, so langsam wird da hinten gefahren. Norris holt gerade zum zweiten Mal den Stau ein, der jetzt von Alex Albon gebremst wird. Albon hat aber ziemliche Arbeit vor sich. Denn so lange ist das Rennen nicht, und er muss noch insgesamt 28 Sekunden für Sainz erarbeiten. "Er fährt gefährlich langsam, bremst einfach die ganze Zeit", klagt Russell dahinter. Vorne stoppt währenddessen Piastri als erster Mann der Spitzengruppe zum zweiten Mal.

R 43/78: Williams tauschen die Positionen

Jetzt wird's so richtig wild. Albon winkt Sainz vorbei. Jetzt wird Albon das Feld aufhalten, während Sainz zwei Boxenstopp-Lücken aufzufahren versucht. So ziemlich die wildeste Team-Strategie, die man in einem F1-Rennen je bringen kann.

R 42/78: Albon stoppt zum zweiten Mal

Dank Sainz hat Albon jetzt den zweiten Gratis-Stopp. Und dank dem Alonso-Ausfall ist ihm der nunten Platz praktisch sicher. Auch Lawson vor ihm kommt rein und nutzt die Sainz-Lücke, damit scheint das vordere Mittelfeld bezogen: Hadjar, Ocon, Lawson, Albon auf den Plätzen 6 bis 9 haben alle nötigen Stopps absolviert und können jetzt durchfahren. Die fünf Fahrer vor ihnen haben noch einen Stopp vor sich. Sainz, Russell und Antonelli müssen noch zweimal stoppen, während Tsunoda hinter ihnen nur einmal rein muss. Könnte die Chance auf einen Punkt für ihn sein.

R 37/78: Alonso fällt aus

Vorne haben sich Norris, Leclerc, Piastri, Verstappen und Hamilton mal ewig weit abgesetzt. Alonso auf P6 hat auch erst einen Stopp - Hadjar und Ocon hinter ihm aber schon zwei. Damit hat Alonso boxenstoppbereinigt aktuell den Platz gegen Ocon verloren. Aber das ist alles Makulatur. Alonso rollt mit Rauch in Rascasse aus und biegt ab in den Notausgang. Kein Safety Car, er scheint weit weg von der Strecke.

R 33/78: Albon kommt zum Stopp

Dank der Sainz-Blockade kann Albon jetzt an die Box kommen und sich ohne Positionsverlust auf P10 wieder einsortieren. Norris hat sich als erster Mann der Spitzengruppe aus dem Stau befreit und fährt gleich mal zwei Sekunden schneller.

R 32/78: Spitzen-Fahrer verzweifeln im Sainz-Stau

"Das ist ein Witz", kann Leclerc nur funken. So viele blaue Flaggen kannst du gar nicht zeigen, um den Führenden das Überrunden in diesem von Sainz provozierten Stau einfach zu machen. Lawson kommt jetzt an die Box und profitiert von der Sainz-Lücke.

R 28/78: Verstappen kommt an die Box

Verstappen kommt an die Box, um auf die Hamilton-Gefahr zu reagieren und seinen vierten Platz abzusichern. Damit ist die erste Boxenstopp-Runde vorne vorbei. Norris 7 Sekunden vor Leclerc und 11 vor Piastri. Direkt dahinter Verstappen und Hamilton. Dan schon eine ganze Boxenstopp-Lücke zu Alonso. Und Ocon, der jetzt stoppt und von der riesigen Lücke profitiert, die Sainz gerade für Albon öffnet.

R 27/78: Verstappen wartet weiter zu

In Führung liegt aktuell Verstappen, der auf seinen Hard jetzt mal weiterfährt und schaut, was noch so passiert. Sein Problem aber: Er läuft auf die Überrundeten auf. Ein Paket von acht Fahrern, die erst von Lawson blockiert wurden, und jetzt von Sainz blockiert wurden, der nun für Albon versucht eine Boxenstopp-Lücke zu öffnen. Damit wird es eng für Verstappen, der bei einem Stopp unter Grün nun Gefahr läuft, hinter Hamilton zurückzufallen.

R 22/78: Leclerc stoppt

Anders als bei Piastri war das ein Blitz-Stopp. Norris behält seinen Platz, und Leclerc kommt 3 Sekunden vor Piastri raus, trotz Piastris Versuch mit der schnellsten Runde. "So, was ist jetzt der Plan? Das hat ja nicht so toll funktioniert", funkt ein leicht entnervter Piastri.

R 21/78: Piastri und Hadjar stoppen

Hadjar kommt zum zweiten Mal, kommt genau vor Lawson raus. Perfekte Teamstrategie der Racing Bulls. Piastri wird an die Box geholt, um Leclerc unter Druck zu setzen. Der Stopp ist langsam. Leclerc versucht vorne jetzt das Tempo anzuziehen, um davon zu profitieren.

R 20/78: McLaren holt Norris

Es geht weiter - McLaren reagiert, um sicher vor Hamilton zu bleiben. Geht sich aktuell natürlich locker aus, aber auf Nummer sicher gehen.

R 19/78: Ferrari holt Hamilton zum Stopp

Bei Ferrari reagiert man ebenfalsl auf Hadjar und Alonso. Hamilton hatte nämlich jetzt gerade freie Fahrt, hat eine ordentlich schnelle Runde rausgehauen, und damit kommt er vor Hadjar, Alonso und Ocon wieder auf die Strecke. Erfolgreiche Ferrari-Strategie.

R 17/78: ALonso und Ocon reagieren

Die Lawson-Lücke hilft auch anderen, Unbeteiligten. Nämlich Alonso und Ocon, die jetzt ebenfalls reinkommen. Hadjars Stopp zwingt währenddessen die Spitze, sofort das Tempo zu verschärfen - sonst werden sie von einem Racing Bull strategisch einkassiert. Sofort fährt Norris 1:14er-Zeiten.

R 15/78: Hadjar kommt dank Lawson-Blockade

Lawson exekutiert aktuell die ärgste Monaco-Straßensperre überhaupt. Es ist Runde 15, und er hat Hadjar schon seinen ersten billigen Stopp erkauft. Hadjar kommt jetzt rein, holt sich Soft und hat jetzt 15 Sekunden zu Ocon, zum Aufholen. Während Lawson weiter bremst. Um Hadjar gleich einen zweiten Stopp zu verschaffen?

R 13/78: Verstappen klagt über Piastri

Lautstarke Funk-Beschwerden von Verstappen, der wie angesprochen vorhin versucht hat, Piastri raus aus der Hafenschikane zu attackieren. Piastri hat die Tür hart zugeworfen. "Ich durfte da sein, was soll das?", klagt Verstappen. Scheint aber keine Folgen zu haben. Dafür notieren die Stewards Gaslys Auffahr-Unfall, das wird nach dem Rennen untersucht. Hülkenberg kommt an die Box und fällt auf den letzten Platz zurück.

R 9/78: Gasly mit nur mehr drei Rädern!

Gasly war direkt hinter Yuki Tsunoda - jetzt nicht mehr. Plötzlich ist der Alpine mit abgerissenem Flügel und linken Vorderrad unterwegs. "Keine Bremsen, keine Bremsen!", meldet Gasly und schleppt sich an die Box. Replays zeigen: Gasly verliert hin zur Hafenschikane die Kontrolle und fährt Yuki Tsunoda über das Hinterrad. Massives Glück für Tsunoda, der scheinbar davongekommen ist. Gelbe Flaggen in der Schikane, wo der Alpine-Flügel liegt. Piastri weicht aus, Verstappen versucht das gleich in eine Attacke umzumünzen, scheitert.

R 8/78: Schon gehen erste Lücken im Rennen auf

Das Rennen beginnt schon einmal erwartet seltsam. Norris und Leclerc fahren vorne weg, Piastri geht es auffällig gemütlich an und hat schon 6 Sekunden Rückstand. Aber auch Verstappen hat es nicht eilig, liegt fast zwei Sekunden hinter Piastri. Hinter Ocon hat Lawson schon 3 Sekunden Rückstand - hält er den Verkehr für Teamkollege Hadjar auf? Der Verdacht liegt nahe. Tsunoda hinten hat das Feld bereits wieder eingeholt. Und Bearman fliegt nach seinem Desaster-Stopp, um das Feld wieder einzuholen. Er fährt aktuell 5 (!) Sekunden schneller als Norris.

R 5/78: Virtuelles Safety Car endet

Jetzt ghet es weiter. Vorne also alles unverändert. Norris vor Leclerc, Piastri, Verstappen, Hadjar, Alonso, Hamilton, Ocon, Lawson, Albon, Sianz, Hülkenberg, Russell, Antonelli, Colapinto, Stroll. Tsunoda auf P17 ist erster Mann mit einem Stopp, liegt siebeneinhalb Sekunden hinter dem Feld.

R 3/78: Virtuelles Safety Car bleibt draußen

Bortoleto war ebenfalls an der Box. Er und Bearman sind jetzt weit ab vom Schuss nach ihren respektiven Chaos-Starts. Die TecPro-Absperrung in Portier hat eine Sauber-nasengroße Delle, das muss wohl noch neu arrangiert werden, daher dauert das noch. Keiner der Stopper von Runde 1 kommt für einen zweiten Stopp rein.

START IN MONACO

Norris kommt gut weg, verbremst sich aber anständig durch Ste. Devote. Hält er aber, er bekommt die Kurve und bleibt vor Leclerc. Piastri rettet sich vor Verstappen. Dann Hadjar, Alonso, Hamilton, Ocon, Lawson, Albon, Sainz, Tsunoda, Russell, Antonelli - Bortoleto iun der Wand! Außen neben Antonelli klappt das nicht. Virtuelles Safety Car. Tsunoda, Gasly und Bearman kommen schon an die Box, holen Hard, Medium, Hard. Ewig langer Stopp bei Bearman, haben die die Vorderreifen vertauscht? Bortoleto kommt aus der Wand raus und fährt wieder.

Start in die Aufwärmrunde

Die Autos setzen sich in Bewegung. Die Spannung steigt - schon lange waren wir so unsicher, was bei einem Trockenrennen die Strategie angeht. Gilt wohl auch für die Zeitnahme, die soeben Lawsons Startreifen auf Medium ändert.

Startreifen für das Rennen in Monaco

Die erste spannende Frage wird beantwortet. Konservative Standard-Wahl Medium: Norris, Leclerc, Piastri, Hadjar, Ocon, Albon, Hülkenberg, Bortoleto, Gasly, Bearman. Hoffen auf extralangen Start-Stint: Verstappen, Alonso, Hamilton, Sainz, Russell, Antonelli, Colapinto, Stroll. Soft-Poker auf frühes Chaos: Lawson, Tsunoda.

Das ganze F1-Rennen in Monaco im Liveticker

Live-Kommentar im Minutentakt sowie die Positionen und Zeiten aller Fahrer gibt es von uns wie bei jeder Session auch jetzt im Rennen. Einfach nach unten scrollen!

+++ Formel 1 Monaco: Die Startaufstellung +++

Statistiken zum Formel-1-Rennen heute

Schafft Charles Leclerc den Sieg, wäre er der 17. Fahrer in der F1-Geschichte, der seinen Heim-GP mehr als einmal gewonnen hat. Lando Norris würde mit seinem sechsten Sieg in der ewigen Bestenliste wieder mit Oscar Piastri gleichziehen. Für McLaren wäre es der 16. Sieg in Monaco - damit würden sie ihre Führung in der Monaco-Bestenliste ausbauen.

UNTERSUCHUNG: Oliver Bearman

Wenn wir in den letzten Tagen auf etwas zählen können, dann darauf, dass Ollie Bearman und Haas den Ärger von Stewards und Rennleitung auf sich ziehen. Irgendwas hat Haas wohl beim Rausschicken von Bearman bei den Sichtungsrunden verbockt. Jetzt wird nach dem Rennen gegen Bearman noch ermittelt werden. Auto soll in unsicherem Zustand bewegt worden sein.

Wichtig für das Rennen: Wechsel nicht gleich Boxenstopp

Wir erinnern kurz vor dem Start noch einmal an die Grundregeln für heute: Es herrscht keine Zweistopp-Pflicht. Vielmehr bist du verpflichtet, dreimal Reifen zu wechseln. In der Formel 1 ist Reifenwechseln aber ja auch unter roter Flagge, sprich ohne Boxenstopp erlaubt. In der Theorie wäre es bei zwei roten Flaggen also auch möglich, dass wir trotzdem null Boxenstopps sehen.

Kann Charles Leclerc heute einen Pokal in Empfang nehmen? Gehalten hat er vor dem Start schon einen. Nämlich den jährlichen Marshal-Award, den er heute übergeben hat.
Ferrari-Pilot Charles Leclerc überreicht den Marshal Award an die Streckenposten in Monaco
Charles Leclerc übergibt den Marshal-Award in Monaco, Foto: IMAGO / PsnewZ
Marshal Award
So sieht der Marshal-Award in der Nahaufnahme aus, Foto: Motorsport-Magazin.com

Boxengase in Monaco schließt - 30 Minuten bis zum Start

Alle 20 Autos haben es ohne Kalamitäten durch die Sichtungsrunden und Probestarts geschafft und sind in der Startaufstellung angekommen. Wetter-Update: Strahlender Sonnenschein bei 22 Grad Luft- und 44 Grad Streckentemperatur.

Keine Strategie-Empfehlungen für das Rennen heute

Kaum 30 Minuten bis zum Start, und wir sind noch keinen Deut klüger, was die Pläne der Teams für ihre Zweistopp-Strategien heute angeht. Pirelli schickt üblicherweise vor jedem Rennen basierend auf ihren Simulationen die zwei bis vier besten Optionen. Heute steht in ihrer Pressemitteilung bloß: "Anything can happen!"

Boxengasse öffnet - neue Probestart-Regeln heute

Alle haben ab jetzt 10 Minuten Zeit für Sichtungsrunden und Probestarts. Hier wichtig: Die Rennleitung hat gestern am Abend die Probestart-Regeln noch einmal klargestellt. Man darf sie in der Boxenausfahrt im Bereich des 100-Meter-Markers auf der rechten Seite machen. Wer das tut, muss in Ste. Devote rechts in der Ausfahrt bleiben. Das bedeutet natürlich, dass Autos in der Boxenausfahrt stehen. Wer daher ohne Probestart rausfährt, ist dazu verpflichtet, so schnell wie möglich nach dem Verlassen der Boxengasse bereits nach links auf die Strecke auszuscheren (was sonst bekanntlich strengstens verboten ist) und Ste. Devote normal zu passieren. Auf Sichtungsrunden keine Gefahr, da ja von hinten keiner kommen kann.

Wer hat heute in Monaco noch welche Reifen?

Ein Schlüsselfaktor für das Rennen heute: Wer hat sich welche Reifen gespart? An der Spitze haben Piastri, Norris und Hamilton zwei Hard, einen Medium und drei Soft. Leclerc setzt auf einen Hard, zwei Medium und drei Soft. Verstappen versucht es mit nur einem Medium und einem Hard, dafür vier Soft. Die ganze Reifentabelle gibt es hier:
FahrerHardMediumSoft
Piastri213
Norris213
Leclerc123
Hamilton213
Verstappen114
Tsunoda115
Russell223
Antonelli223
Stroll214
Alonso213
Gasly124
Colapinto124
Ocon123
Bearman124
Hadjar114
Lawson114
Albon123
Sainz124
Hulkenberg115
Bortoleto115

Lotterie heute im F1-Rennen in Monaco?

"Es sollte besser sein als der Mist im Vorjahr", prognostiziert der nach einer Strafe von P7 startenden Lewis Hamilton. 2024 hatten alle unter einer roten Flagge in der ersten Runde Reifen gewechselt und waren dann durchgefahren. Dieses Jahr müsste jeder danach mindestens noch einmal Reifen wechseln. "Es erzwingt ein bisschen eine Lotterie", schätzt Hamilton. Die Folgen kann keiner so genau abschätzen. Erst recht, weil man in der Theorie mit dem harten Reifen wohl trotzdem 50 oder mehr Runden fahren kann. Das könnte Teams aus dem Hinterfeld zu strategischen Verzweiflungstaten zwingen. Dann braucht es nur eine glückliche oder unglückliche, je nach Perspektive, Unterbrechung durch Safety Car oder roter Flagge, um alles auf den Kopf zu stellen.

Willkommen zum großen Tag der Formel 1 in Monaco!

Ist das heute der Moment, an dem das legendäre Rennen auf den Kopf gestellt wird? Erstmals sind für alle Fahrer zwei Reifenwechsel im Rennverlauf verpflichtend. Die verzweifelte Hoffnung auf ein spannendes Rennen selbst ohne Regen. Teams und Fahrer präsentierten sich bisher völlig planlos. Wir sind gespannt, wie sich das gleich anlässt. In einer Stunde wird es mit dem Start ernst.