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Formel 1, Albon-Comeback 2022? Red Bull sucht nach Optionen

Für Alex Albon scheinen 2022 in der Formel 1 alle Türen zu. Oder doch nicht? Red-Bull-Platz zwar vergeben, aber das Team hilft dem Testfahrer bei der Suche.
von Markus Steinrisser

Motorsport-Magazin.com - Alex Albon ist auch 2021, nachdem er sein Einsatz-Cockpit bei Red Bull verloren hat, als deren Test- und Entwicklungsfahrer regelmäßig im Formel-1-Fahrerlager anzutreffen. Dass er gerne hier auch ein Renn-Comeback geben möchte, ist kein Geheimnis. Aber bei Red Bull und AlphaTauri scheinen alle Türen zu, erst recht mit der Vertragsverlängerung von Sergio Perez.

Von Red Bull und Teamchef Christian Horner kommt aber viel Lob, was Albons Entwicklungs-Arbeit im Simulator des Teams angeht. Und ein bisschen Hoffnung: Noch arbeitet Red Bull daran, Albon für 2022 vielleicht doch noch in ein Formel-1-Cockpit zu bringen.

Red Bull sucht nach Formel-1-Optionen für Albon

"Er hat für uns in diesem Jahr eine wichtige Rolle gespielt, und wird diese Rolle weiter ausfüllen", lobt Horner am Freitag in Spa. "Wir schauen einfach, ob es für ihn irgendwelche Optionen in der Formel 1 gibt." Nominell sind die AlphaTauri-Cockpits noch offen, aber dass es mit Pierre Gasly und Yuki Tsunoda weitergeht, gilt als wahrscheinlich. Bleiben noch Alfa Romeo und Williams, die bislang keinen Fahrer verkündet haben.

"Du weißt nie, er ist ein fähiger Typ, ein schneller Fahrer", meint Horner zu Albons Chancen, 2022 doch noch irgendwo unterzukommen. Albon, der neben seinen Entwicklungspflichten für Red Bull auch in der DTM an den Start geht, hat in den letzten Wochen jedenfalls die Fühler in diverse Richtungen ausgestreckt. Auch abseits der Formel 1 - so war er zuletzt zu Gast im IndyCar-Fahrerlager.

Albon hat Job als Red-Bull-Simulatorfahrer fix

"Falls er kein Renn-Cockpit bekommt, wird er nächstes Jahr die gleiche Rolle für uns ausfüllen, die er dieses Jahr innehat", erklärt Horner. Albon verbringt gegenwärtig viel Zeit im Red-Bull-Simulator, besonders auch für die neuen 2022er-Regeln.

"Er macht richtig viel, natürlich hat er die ganze schwere Arbeit zu Beginn verrichtet, und spielt eine kritische Rolle", so Horner. Daher würde er ihn auch sehr gerne in der Rolle behalten. Aber wenn Albon ein Renn-Cockpit bekommt, wird ihn Red Bull nicht aufhalten.


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