Ist das bitter! Während die MotoGP-Stars an diesem Wochenende am Sachsenring unterwegs sind, gab der im Winter als aktiver Stammfahrer zurückgetretene Aleix Espargaro in diesen Tagen sein Debüt als professioneller Rennradfahrer bei der 'Tour of Austria'. Diese läuft eigentlich von Mittwoch (9. Juli) bis Sonntag (13. Juli) über insgesamt fünf Etappen, endete für den Testfahrer von Honda aber schon am Freitag.

Aleix Espargaro verletzt sich bei Sturz mit Rennrad

Denn wie das Lidl-Trek-Team am Freitagnachmittag auf den eigenen Social-Media-Plattformen Instagram und X verkündete, musste sich Espargaro in Folge "eines kleinen Sturzes" von der dritten Tagesetappe der Österreich-Rundfahrt 2025 zurückziehen. Beim langjährigen Aprilia-Stammfahrer bestehe der Verdacht auf eine Fraktur in der rechten Hand.

Espargaro selbst postete auf seinem Instagram-Kanal ein Bild seiner beiden Hände in seiner Story. Dort war bereits mit bloßem Auge zu erkennen, dass die rechte Hand rund um den Daumen deutlich angeschwollen war. Der 35-Jährige aus Granollers schrieb dazu mit einem Lachsmiley und einer sich ins Gesicht schlagenden Figur: "Der Finger ist auch nicht so stark geschwollen von dem gestrigen Sturz."

Der letztlich folgenschwere Bike-Crash ereignete sich also bereits am Donnerstag auf der zweiten, verregneten Etappe, die Espargaro noch als beachtlicher 70. mit einer Minute und 23 Sekunden Rückstand beendet hatte. Am Freitagabend bestätigte er sein endgültiges Aus bei der Österreich-Rundfahrt dann in einem kurzen Video, ebenfalls auf Instagram.

Aleix Espargaro verletzte sich an der rechten Hand, Foto: Aleix Espargaro - Instagram
Aleix Espargaro verletzte sich an der rechten Hand, Foto: Aleix Espargaro - Instagram

"Es tut mir sehr leid, dass ich mich zurückziehen muss. Ich habe mir offensichtlich etwas gebrochen, mein Finger ist doppelt so groß. Ich habe es heute Morgen noch versucht, aber ich konnte nicht bremsen und hatte starke Schmerzen, weshalb ich aufgeben musste", erklärte Espargaro dort. "Ich hoffe, dass ich bald zurückkommen kann und wünsche dem Team [für die restliche Rundfahrt, Anm.] noch viel Erfolg."

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