Pedro Acosta äußerte in den letzten Wochen immer wieder seine Unzufriedenheit mit KTM und reagierte genervt auf kritische Fragen. Kein Wunder, dass da Wechselgerüchte brodeln, unter anderem in Richtung Ducati. Beim Hersteller aus Borgo Panigale war er sogar schon zu Besuch, aber anders als man erwarten würde.
Pedro Acosta besucht Ducati-Museum: Wollte nur das Stoner-Bike sehen
Am Donnerstag in Assen berichtete der Spanier davon, dass er nach dem Grand Prix in Mugello noch eine Weile in Italien für einen kleinen Trip verblieb. "Ich habe mir Museen angesehen. Das von Lamborghini und dann auch das von Ducati", verriet der 'Hai'.

Beim Namen Ducati klingelte es natürlich sofort, aber Acosta betonte, dass es sich lediglich um die Verehrung eines MotoGP-Idols drehte: "Das von Ducati war nicht schlecht. Ich wusste, dass Caseys [Stoner] Motorrad da ist. Ich hatte wirklich Interesse, dieses Bike zu sehen." Casey Stoner errang 2007 den ersten Weltmeistertitel für Ducati. Bis heute gilt der Australier als ein Fahrgenie.
Acosta ist großer Anhänger: "Es [das Museum, Anm. d. Red.] ist nicht sehr groß, aber Caseys Motorrad wollte ich sehen. Ich habe auch schon sein 2011er-Motorrad in Japan gesehen. Es war also sehr schön, auch die Desmosedici zu sehen." Und war das wirklich der alleinige Grund? "Da war niemand da, als ich ankam. Es war 9:30 Uhr am Morgen. Da war niemand da. Es ging nur darum, die Motorräder zu sehen", beutert Acosta in dem Wissen, dass ein 'richtiger' Besuch bei Ducati natürlich für ganz andere Schlagzeilen sorgen würde.
KTM-Schlappe in Assen befürchtet: Acosta hofft auf Vinales
Für Aufsehen auf der Strecke in Assen zu sorgen, wird wohl eine schwierigere Angelegenheit. "Letztes Jahr hatten wir hier Probleme. Ich war außerhalb von Q2 und dann in allen Sessions etwa zwischen Platz zehn und zwölf", erinnert sich Acosta an seine erste Dutch TT in der Königsklasse.

Nun hofft er auf die Referenz eines Neuzugangs: "Auch in der Moto2 tat ich mir hier bereits etwas schwer. Aber sehen wir einmal, was geht. Wir haben nun einen Fahrer im Kader, der hier jedes Jahr sehr schnell war." Gemeint ist damit Maverick Vinales. Sein Landsmann gilt als Spezialist für die Kultstrecke und stand dort bereits klassenübergreifend achtmal bei dreizehn Starts auf dem Podium.
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