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MotoGP Jerez 2020: Die Reaktionen zum Training

Weltmeister Marc Marquez war der schnellste Mann am ersten Trainingstag des Saison-Auftakt in Jerez. Alle Reaktionen zum Trainings-Freitag.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Marc Marquez (Repsol Honda): "Ich bin heute wieder zufrieden. Es ist schön, die Saison offiziell beginnen zu können. Ich habe mich vom Morgen an gut gefühlt. Wir haben mit der Basis, die wir am Mittwoch gefunden haben, begonnen. Am Nachmittag haben wir dann angefangen, ein wenig zu experimentieren, einige Ideen anzuprobieren und die Zeit anders zu nutzen. Ich fühle mich konkurrenzfähig, aber unsere Konkurrenten sind schnell. Ich hatte heute einen kleinen Crash, weil die Streckentemperaturen sehr hoch waren. Das hat die Strecke rutschig gemacht."

2. Maverick Vinales (Yamaha): "Es war ein guter Tag. Mein Gefühl auf dem Bike und auch im ganzen Team ist einfach toll. Der Morgen war einfach unglaublich gut, das Bike hat fantastisch funktioniert. Ich bin sehr glücklich, denn auch am Nachmittag lief alles gut. Wir haben viele Dinge herausgefunden, vor allem Positives für das Rennen. Ich bin sehr enthusiastisch, denn ich habe in meinem letzten Run gute Rundenzeiten gesetzt, als die Reifen schon nicht mehr so gut waren. Aber trotzdem war ich schnell!"

3. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Am Morgen haben wir eine gute Rundenzeit erzielt und am Nachmittag an unserer Pace und dem Setup für das Rennen gearbeitet. Ich denke, wir konnten uns in allen Bereichen ein wenig verbessern. Wir haben aber noch jede Menge Arbeit für morgen, um uns für den ersten Grand Prix des Jahres vorzubereiten."

4. Andrea Dovizioso (Ducati): "Heute lief es gut! Ich bin zufrieden, weil uns im Vergleich zum Test am Mittwoch ein Schritt gelungen ist. Und das war unser Hauptziel für heute. Das Rennen am Sonntag wird sehr hart und ich fühle mich leider noch nicht komplett wohl auf dem Motorrad. Es gibt noch viele Bereiche, an denen wir arbeiten müssen, aber generell bin ich mit dem ersten Tag zufrieden."

5. Joan Mir (Suzuki): "Das Gefühl war gut. Wir konnten einige Dinge ausprobieren, für die wir am Mittwoch beim Test keine Zeit hatten. Wir konnte auch verschiedene Optionen beim Vorderreifen testen und herausfinden, welche die beste für uns ist. Im Moment ist diese Entscheidung allerdings schwierig, da die Bedingungen ziemlich hart sind. Ich bin aber bereit für morgen."

6. Jack Miller (Pramac Ducati): "Ich bin sehr glücklich über den Verlauf des ersten Tages dieser WM. Auch wenn ich am Nachmittag Probleme mit dem starken Wind und den hohen Temperaturen hatte. Wir haben an der Box in erster Linie darauf konzentriert, wie wir uns in einigen Kurven verbessern können."

Am Trainings-Freitag verpasste Pramac-Pilot Jack Miller den Sprung in die Top-5 - Foto: MotoGP.com

7. Alex Rins (Suzuki): "Meine Pace auf dem Motorrad hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Am Vormittag habe ich an schnellen Rundenzeiten gearbeitet, am Nachmittag dann vor allem an der Reifenwahl. Ich weiß jetzt genau, wo das Limit auf gebrauchten Reifen ist. Morgen werde ich mich darauf konzentrieren, meinen Einzug in Q2 sicherzustellen."

8. Pol Espargaro (KTM): "Wir haben schon beim Test am Mittwoch gesehen, dass man die besten Rundenzeiten schon am Vormittag fahren muss. Daher habe ich mir bereits in der ersten Session auf neuen Reifen meine gute Position erobert. Bei kühlen Temperaturen lief es besser als erwartet. Es läuft generell sehr gut, denn wir haben mit der KTM bei heißen Bedingungen normalerweise mehr Probleme als die anderen."

9. Iker Lecuona (Tech3 KTM): "Ich bin heute wirklich zufrieden. Am Morgen habe ich angefangen, am Bike zu arbeiten und habe mich gleich verbessert. Später habe ich es mit einem neuen Reifen geschafft, das FP1 in den Top-10 zu beenden. Das ist wirklich schön. Ich wusste, dass es schwer werden würde, eine schnelle Runde am Nachmittag zu fahren, also haben wir mehr für das Rennen gearbeitet."

10. Brad Binder (KTM): "Ich bin glücklich. Es war ein gutes Gefühl, sofort im 1. Training unter den Top-10 zu stehen. Um ehrlich zu sein, habe ich das nicht erwartet. Am Nachmittag habe ich einige Runden auf den gebrauchten Reifen absolviert und die Pace war nicht so schlecht. Ich habe dann neue Reifen aufgezogen und ordentlich Gas gegeben. Das Endergebnis war daher sehr gut."

11. Johann Zarco (Avintia Ducati): Zitat folgt

12. Franco Morbidelli (Petronas Yamaha): " Das war heute ein richtig guter Tag für uns. Wir waren am Morgen sehr konstant und am Nachmittag sehr schnell. Ich mit unserer generellen Performance von heute sehr zufrieden. Unsere Priorität morgen liegt auf dem direkten Q2-Einzug. Im vergangenen Jahr gelang uns hier ein gutes Rennen und mit der heutigen Leistung bin ich zuversichtlich für morgen."

Valentino Rossi landete in der kombinierten Zeitnahme am Freitag aus dem 13. Rang - Foto: MotoGP.com

13. Valentino Rossi (Yamaha): "Der Tag war nicht einfach. Am Morgen lief es schon nicht besonders und auch Nachmittag wurde es noch schlimmer. Ich habe Probleme mit dem Grip am Hinterrad, denn die hohen Temperaturen sind nicht gerade hilfreich. Am Morgen war es um einiges kühler, da lief es besser. Am Nachmittag haben wir viel Zeit verloren, deshalb war ich auch nicht sehr schnell. Wir müssen daran arbeiten und auch an der Balance des Bikes, damit wir konkurrenzfähiger sind. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wirklich, wie wir das anstellen wollen, aber wir müssen, denn morgen wird es sehr wichtig, direkt ins Q2 zu kommen."

14. Takaaki Nakagami (LCR Honda): " Es war ein schwieriger Tag für uns. Besonders heute Morgen, denn wir haben auf die weichen Reifen verzichtet, auf denen die meisten anderen Fahrer ihre schnellsten Rundenzeiten erzielt haben. Wir haben uns stattdessen auf die Wahl der Rennreifen konzentriert. Schritt für Schritt wurde das Gefühl besser, aber wir brauchen noch deutlich größere Verbesserungen."

15. Fabio Quartararo (Petronas Yamaha): "Ich hatte am Vormittag meine Probleme, aber am Nachmittag konnte ich ein gutes Setup bei meinem Motorrad erarbeiten. Meine Pace in der Hitze war sehr gut und im Rennen werden in etwa jene Bedingungen herrschen, die wir auch heute im 2. Training hatten. Ich freue mich schon darauf, morgen an unserer Pace für die Zeitenjagd zu arbeiten und fühle mich zuversichtlich für das Qualifying."

16. Aleix Espargaro (Aprilia): "Es war kein simpler Tag. Ich hatte am Morgen viel Chattering. Das ist das erste Mal, das mir das mit dem neuen Bike passiert ist. Wir haben das Problem analysiert und zum Glück eine Lösung gefunden. Im FP2 hatte ich dann wieder das alte Gefühl. Ich habe nicht zu viele neue Reifen verwendet, also kann ich sagen, dass unsere Pace wirklich nicht schlecht war."

17. Alex Marquez (Repsol Honda): "Der erste Tag war positiv, vor allem am Morgen. Es hat sich angefühlt wie der erste Schultag, wenn man aufgeregt, aber auch ein bisschen nervös ist. Wir hatten den Plan, im FP1 auf unserem letzten Outing zu pushen, nachdem wir vorher ein paar Settings vom Test bestätigt haben. Ich bin eine 1:38.2 gefahren, was nicht schlecht ist. Damit war ich eine Sekunde schneller als bei den Tests. Aber wir haben noch viel Raum für Verbesserungen."

18. Francesco Bagnaia (Pramac Ducati): "Im 1. Training habe ich meine Reifen nicht getauscht, denn wir haben uns entschieden, uns auf die Rennpace zu konzentrieren. Im vergangenen Jahr hatte ich nämlich Probleme mit abgefahrenen Reifen im Rennen. Im 2. Training war ich sowohl bei der Rundenzeit, als auch bei der Pace schnell. Das war wichtig, weil auch Qualifying und Rennen unter derartigen Bedingungen stattfinden werden."

Danilo Petrucci stellte seine Ducati am Ende des Trainings-Freitags nur auf den vorletzten Platz - Foto: LAT Images

19. Tito Rabat (Avintia Ducati): Zitat folgt

20. Miguel Oliveira (Tech3 KTM): "Es war ein guter, erster Freitag für uns. Natürlich ist unsere Position nicht die, die wir gerne gehabt hätten. Es reflektiert auch nicht die Arbeit, die wir geleistet haben, weil wir weder am Morgen, noch am Nachmittag eine Attacke auf Bestzeit gestartet haben. Ich denke, unsere Pace ist näher an den Top-Piloten dran, als es jetzt den Anschein hat. Mein Team hat einen tollen Job gemacht, wir haben einige Lösungen für mehr Grip gefunden."

21. Danilo Petrucci (Ducati): "Nach meinem schlimmen Sturz am Mittwoch, fiel es mir sehr schwer, in den richtigen Rhythmus zu kommen. Ich habe mich auf dem Bike nicht wohl gefühlt und konnte erst im Laufe des Nachmittag wieder etwas Gefühl für die Desmosedici aufbauen. Wir müssen uns in einigen Aspekten verbessern, konnten unseren Rückstand auf die vordersten Plätze aber schon verringern."

22. Bradley Smith (Aprilia): "Heute Morgen haben wir ein paar Checks durchgeführt, aber ich bin trotzdem zufrieden mit dem Verlauf der Session. Ich habe meine schnellste Runde fast sofort über die Bühne bringen können. Auf der anderen Seite hatten wir ein paar Probleme mit der Hitze am Nachmittag, weshalb wir verschiedene Reifen-Kombinationen ausprobieren mussten. Am Ende habe ich mich für die entschieden, die mir am besten zugesagt hat."


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