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+++ Formel 1 Testfahrten: Mittwoch in Bahrain im Bericht

Kilometerwertung: Mercedes holt sich P2

Während Ferrari bei der Summe der gefahrenden Kilometer in den Formel-1-Tests nach wie vor den Ton angibt, hat sich nun Mercedes den zweiten Platz gesichtert. Haas, das heute nur 107 Runden komplettieren konnte, fiel auch noch hinter McLaren auf den vierten Platz zurück. Auch Red Bull hat durch seine Probleme Boden verloren. Hier die Übersicht:

Alle gefahrenen Kilometer bei den Formel-1-Testfahrten 2026: Die Übersicht

BarcelonaBahrain IBahrain IIRundenKilometer
Ferrari4394211149744940 km
Mercedes4992821459264635 km
McLaren2914221248374310 km
Haas3913201078184132 km
Alpine3483181217873997 km
Racing Bulls3193271367823991 km
Audi2433541207173697 km
Red Bull303343667123625 km
Williams04221105322879 km
Cadillac164320595432815 km
Aston Martin65206543251710 km

Formel 1: Alle Defekte und Unfälle

Die Liste der Defekte und Unfälle wird nach dem ersten Tag dieser Testwoche vor allem von Aston Martin dominiert.

Alle Defekte & Unfälle beim F1-Test - Stand Mittwoch 17:00 Uhr

FahrerTeamMotorWann?Was?Wo?
PerezCadillacFerrariMi, 08:00 UhrUnbekanntGarage
HadjarRed BullRBPTMi, 09:54 UhrKühlungGarage
AlonsoAston MartinHondaMi, 10:16 UhrMotorGarage
StrollAston MartinHondaMi, 13:59 UhrDreher ins KiesT11
StrollAston MartinHondaMi, NachmittagMotorGarage

Russell-Bestzeit zum Wochenauftakt

George Russell holt sich also die schnellste Zeit zum Auftakt der letzten Testwoche der Formel 1 in Bahrain. Oscar Piastri ist minimal langsamer. Charles Leclerc sorgte für die schnellste Zeit am Vormittag. Hier das komplette Ergebnis des Tages:

Formel 1 Testfahrten Bahrain: Ergebnis - Mittwoch

P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1RussellMercedes1:33,459C376
2PiastriMcLaren+0,010C370
3LeclercFerrari+ 0,280 Prototyp (C3)70
4NorrisMcLaren+ 0,593 Prototyp (C3)54
5AntonelliMercedes+ 0,699C369
6HadjarRed Bull+ 0,801C466
7HamiltonFerrari+ 0,840Prototyp (C3)44
8SainzWilliams+ 1,654C455
9ColapintoAlpine+ 1,795 Prototyp (C3)60
10BortoletoAudi+ 1,804C371
11AlbonWilliams+ 2,231 Prototyp (C3)55
12LawsonRacing Bulls+ 2,294C361
13BearmanHaas+ 2,319C342
14GaslyAlpine+ 2,439C361
15StrollAston Martin+ 2,515C326
16OconHaas+ 2,959C365
17AlonsoAston Martin+ 3,077C328
18HülkenbergAudi+ 3,282C249
19LindbladRacing Bulls+ 3,310C375
20BottasCadillac + 3,339C335
20PerezCadillac + 4,732C224

Probestart ohne Zwischenfälle

Das neue Startprozedere hat offenbar funktioniert. Die befürchteten Anti-Stall-Momente oder durchdrehenden Reifen sind ausgeblieben, allerdings unterschied sich der Start in einigen Punkten von jenen der Vorjahr: Die Turbos drehen schon früh hoch, was einen ungewohnten Geräuschpegel ergibt, und auch danach war die Volatilität zwischen den einzelen Get-Aways ziemlich hoch. Am besten kam übrigens Piastri von P1 weg.

Startübung: 10/11 Autos nehmen teil

Alle fahren nun aus der Boxengasse, um für die Startübung auszurücken. Der Ablauf nun: Alle werden zum Grid fahren und dann noch eine weitere Einführungsrunde absolvieren. Sozusagen, um einen Startabbruch zu simulieren. Wobei "alle", ist nicht korrekt, denn der Aston Martin ist nicht in der Lage daran teilzunehmen und bleibt an der Box.

ROT: Startübung

Wie vorhin angekündigt gibt es nun einen vorzeitigen Abbruch der Nachmittags-Session. Es steht ein Probestart auf dem Programm und das mit einem neu entworfenen Start-Prozedere. Dieses beinhaltet fünf Sekunden Wartezeit, nachdem die Autos alle auf dem Grid Aufstellung genommen haben.

Aston Martin mit Elektro-Problem

Aston Martin wird heute nicht mehr auf die Strecke gehen. Denn der AMR26 steht hinter einem Sicherheitszaun in der Garage. "Restricted Area. Do not enter", steht darauf. Das heißt im Umkehrschluss: Mit den Elektro-Komponenten stimmt was nicht. Es wäre nicht der erste Defekt des Tages.

Hamilton nur bei 36 Runden

Seit etwas mehr als einer Viertelstunde ist Lewis Hamilton wieder unterwegs. Der Ferrari-Fahrer verbrachte über eineinhalb Stunden in der Garage und ist jetzt mit einer Nase unterwegs, die mit Flow-Viz dekoriert ist. In Summe kommt er bisher nur auf 36 Runden

Russell holt neue Bestzeit

Im zweiten Versuch ist es dem Mercedes-Fahrer jetzt aber gelungen: George Russell fährt eine neue schnellste Runde. Aber es ist richtig knapp. Nur um 0,010 Sekunden unterbietet er die Piastri-Zeit. Im ersten Sektor war der Brite der absolut Schnellste, in den Sektoren danach verlor er Zeit.

Verbremser: Russell hat's erwischt

George Russell versuchte noch einmal die Bestzeit zu attackieren. Im ersten Sektor gelang ihm eine absolut schnellste Zeit, doch in Kurve 10 fuhr er anschließend nach einem Fahrfehler geradeaus und seine Bestzeit-Attacke ist damit beendet.

In den letzten Minuten gab es wieder eine Häufung von Verbremsern in Kurve 1. Valtteri Bottas besuchte dort gleich zweimal die Auslaufzone unfreiwillig. Auch Lance Stroll verbremste sich einmal.

Formel 1: Neues Start-Prozedere wird getestet

Nachdem es in der F1-Kommission besprochen wurde, wird die Formel 1 bereits heute zur Tat schreiten und einen neuen Startablauf austesten. Der Plan: Sobald alle auf dem Grid sind, wird eine Pre-Start-Warnung angezeigt, indem alle Paneele fünf Sekunden lang eine blaue Farbe anzeigen. Nach dieser Vorwarnung beginnt die normale Startsequenz. Dadurch soll es ausreichend Zeit geben, um den Turbo ins richtige Fenster zu bekommen.

Oscar Piastri führt weiterhin

Es sieht eine Stunde vor dem Ende vom ersten Tag der zweiten Formel-1-Testwoche in Bahrain danach aus, als ob wir eine weitere McLaren-Bestzeit erleben werden. Oscar Piastris Bestzeit hält nach wie vor. P2 belegt nach wie vor Vormittags-Fahrer Charles Leclerc im Ferrari vor George Russell. Hier der komplette Zwischenstand vor dem Endspurt.

Formel 1 Testfahrten Bahrain, Mittwoch 16 Uhr - Zwischenstand

P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1PiastriMcLaren1:33,469C353
2LeclercFerrari+ 0,270C370
3RussellMercedes+ 0,279C355
4NorrisMcLaren+ 0,583C454
5AntonelliMercedes+ 0,689C369
6HamiltonFerrari+ 0,830C324
7HadjarRed Bull+ 0,922C346
8SainzWilliams+ 1,644C440
9ColapintoAlpine+ 1,785C343
10BortoletoAudi+ 2,042C349
11AlbonWilliams+ 2,221C355
12LawsonRacing Bulls+ 2,284C341
13GaslyAlpine+ 2,429C361
14OconHaas+ 2,949C365
15AlonsoAston Martin+ 3,067C328
16StrollAston Martin+ 3,211C315
17HülkenbergAudi+ 3,272C349
18LindbladRacing Bulls+ 3,300C375
19BearmanHaas+ 3,301C330
20PerezCadillac + 4,722C224
21BottasCadillac + 7,039C218

Bortoleto bringt Audi in die Top-10

Gabriel Bortoleto kommt mit einer Verbesserung bis auf die zehnte Position nach vorne. Zuvor konnte auch Lance Stroll eine neue persönlich schnellste Runde setzen, was bei ihm P16 bedeutete.

Was ist bei Ferrari los?

Lewis Hamilton steht schon lange an der Box und steht heute bei gerade einmal 24 Runden bisher. Abgesehen von Lance Stroll und Valtteri Bottas hat niemand in der Nachmittags-Session weniger. Wir können wohl davon ausgehen, dass der Ferrari an einem technischen Problem laboriert.

Stroll wieder im Einsatz

Der Aston Martin läuft wieder und Lance Stroll ist zurück auf der Strecke. Zur Erinnerung: Der Kanadier sorgte nach einem Dreher, der möglicherweise von einem Defekt an der aktiven Aerodynamik ausgelöst wurde, für die einzige rote Flagge des bisherigen Tages.

Colapinto sendet Rauchzeichen

Wir hatten schon viel zu lange keinen kapitalen Verbremser mehr, oder? Dachte sich auch Franco Colapinto, der in Kurve 1 die Reifen mal richtig stark blockieren lässt. Möglicherweise bekam er dabei auch Unterstützung von seinem Motor-Mapping, denn bis zum Ende der Gerade schien es noch sehr viel Schub zu haben. Da ist der Bremspunkt natürlich ein anderer.

Viel Flow-Viz am Williams

Der Williams hat schon fast was Ferrari-haftes, denn von der Nase über den Frontflügek und die Vorderradaufhängung ist die gesamte rechte Fahrzeugseite mit rotem Flow-Viz überzogen. Williams hat hier einen neuen Frontflügel im Gepäck, den nun erproben will.

Zweikämpfe

Jetzt probieren sich die Fahrer mal an ein bisschen Test-Racing. Gesponsort vom Cadillac von Valtteri Bottas, der kurz nacheinander zunächst von Isack Hadjar und von Gabriel Bortoleto überholt wird. Das sind im Moment übrigens auch die einzigen Fahrer, die sich auf der Strecke befinden.

Sonnenuntergang

Es wird bald Abend in Bahrain. Gerade ist der Sonnenuntergang über der Wüstenstrecke in vollem Gange. Das bedeutet auch, dass es mit den Temperaturen nun bergab geht. Die Lufttemperatur liegt derzeit noch bei 24 Grad Celsius, auf der Strecke werden nur noch 28 Grad gemessen.

Cadillac fährt wieder

Dieser Tag läuft alles andere als nach Plan für Cadillac. Denn das US-Auto hat kaum Runden hintereinander unterbringen können. Valtteri Bottas fuhr soeben wieder auf die Strecke, es ist nach über zwei Stunden erst seine siebte Runde.

Russell fährt auf P3

George Russell lässt das Zwischenergebnis aber nicht lange auf diesem Stand. Der Mercedes-Fahrer fährt sich auf einem C3-Satz auf die dritte Position inter Piastri und Leclerc.

Stand nach Piastri-Bestzeit

Nach der Bestzeit von Oscar Piastri wurde bei diesen Testfahrten eine neue Zeitrechnung aufgemacht. Ebenfalls in einer eigenen Zeitrechnung befinden sich Lance Stroll und Cadillac, sie allerdings ganz hinten. Hier der aktuelle Stand

Formel 1 Testfahrten Bahrain, Mittwoch 15 Uhr - Zwischenstand

P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1PiastriMcLaren1:33,469C331
2LeclercFerrari+ 0,270C370
3NorrisMcLaren+ 0,583C454
4AntonelliMercedes+ 0,689C369
5HamiltonFerrari+ 0,830C315
6RussellMercedes+ 1,119C333
7SainzWilliams+ 1,909C324
8ColapintoAlpine+ 2,006C325
9AlbonWilliams+ 2,221C355
10LawsonRacing Bulls+ 2,284C336
11GaslyAlpine+ 2,429C361
12HadjarRed Bull+ 2,719C228
13OconHaas+ 2,949C365
14BortoletoAudi+ 2,979C325
15AlonsoAston Martin+ 3,067C328
16HülkenbergAudi+ 3,272C349
17LindbladRacing Bulls+ 3,300C375
18BearmanHaas+ 3,301C325
19StrollAston Martin+ 4,708C37
20PerezCadillac + 4,722C224
21BottasCadillac + 8,681C26

Piastri mit neuer Bestzeit

Nach Stunden des Zuwartens wurde nun die Zei von Charles Leclerc doch noch unterboten. Oscar Piastri fuhr knapp drei Zehntelsekunden schneller als der Ferrari und übernahm damit die Spitze. Seine Zeit von 1:33,469 ist nicht nur die schnellste Zeit des Tages, sondern die schnellste Zeit der gesamten Bahrain-Testfahrten. Die Strecke kühlt derzeit zunehmend ab, dementsprechend werden die Verhältnisse für schnelle Runden zunehmend besser.

Verdichtungsverhältnis: FIA lässt die Teams abstimmen

Noch eine Meldung von abseits der Strecke. Die FIA teilt mit, dass man das weitere Vorgehen im Streit über das Verdichtungsverhältnis zwischen den Formel-1-Motorherstellern zur Abstimmung bringt. Laut dem Motorhersteller könnte man ab dem 1. August das Verdichtungsverhältnis auch bei 130 Grad Celsius bemessen. Die Motorhersteller stimmen nun darüber ab, ob diese Neuerung eingeführt wird.

Hamilton verbessert sich trotz Kies

Lewis Hamilton hat seine erste richtig schnelle Runde abgespult. Dabei geriet er ausgangs von Kurve 4 mit der linken Fahrzeug-Seite etwas ins Kies, zog aber trotzdem durch. Am Ende der Runde reichte es für die fünfte Position.

Bottas fährt erste Zeit

Auch am Nachmittag hat es einige Zeit gedauert, bis Cadillac seine erste Rundenzeit durchgebracht hat. Valtteri Bottas ist das soeben gelungen. Damit haben alle 21 Fahrer, die heute ins Geschehen eingreifen, eine Zeit zu Buche stehen. Repräsentativ ist die 1:42,1 von Bottas natürlich nicht.

Aston Martin wieder zurück

Nein, natürlich nicht zurück auf der Strecke. Aber der Aston Martin von Lance Stroll hat es immerhin zurück in die Garage geschafft. Prinzipiell hat er ja auch nirgendwo angeschlagen, die Frage ist nur ob er im Kies einen Schaden erlitten hat und vor allem, ob der Auslöser des Drehers von Lance Stroll Reparaturen erforderlich macht.

Piastri, Russell und Sainz mit Verbesserungen

Inzwischen hat sich das Klassement doch ein bisschen durchgemischt. George Russell fuhr auf P6 nach vorne, Carlos Sainz reihte sich auf der siebten Position ein. Oscar Piastri verbesserte sich von P4 auf P3. Aber wir erwarten natürlich noch weitere deutliche Steigerungen im Laufe des Nachmittags.

F1-Kommission: Keine unmittelbaren Regeländerungen

Die F1-Kommission traf sich heute in Bahrain, um letzte Feinschliffe am F1-Reglement vorzunehmen. Allerdings blieb es dann auch bei einzelnen Verfeinerungen. Direkte Regeländerungen gehen daraus keine hervor. So wurden unter anderem die Starts diskutiert, allerdings nur mit dem Ergebnis, dass man weitere Evaluationen im Rahmen des weiteren Tests vornehmen werde.

Nur Piastri mit vergleichbarer Zeit

Der Stroll-Abflug hat sich zwischen den stündlichen Zwischenstand geschoben. Das holen wir jetzt nach. Derzeit sind noch die ganzen Vormittags-Zeiten im Klassement tonangebend. Nur Oscar Piastri auf P4 konnte sich weiter vorne einreihen, alle anderen verzichten auf schnelle Anläufe. George Russell befand sich sogar auf einer Rennsimulation.

Formel 1 Testfahrten Bahrain, Mittwoch 14 Uhr - Zwischenstand

P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1LeclercFerrari1:33,739C470
2NorrisMcLaren+ 0,313C454
3AntonelliMercedes+ 0,419C369
4PiastriMcLaren+1,821C312
5AlbonWilliams+ 1,951C355
6GaslyAlpine+ 2,159C361
7HadjarRed Bull+ 2,449C221
8OconHaas+ 2,679C365
9AlonsoAston Martin+ 2,797C328
10HülkenbergAudi+ 3,002C349
11LindbladRacing Bulls+ 3,030C375
12LawsonRacing Bulls+ 3,132C315
13HamiltonFerrari+ 3,298C315
14RussellMercedes+ 3,355C215
15StrollAston Martin+ 4,438C37
16PerezCadillac + 4,452C224
17SainzWilliams+ 4,524C311
18BortoletoAudi+ 5,745C26
19BearmanHaas+ 6,098C314

GRÜN!

Der erste Formel-1-Testtag in Bahrain geht wieder weiter. Lance Stroll ist inzwischen ins Paddock zurückgekehrt.

Frontflügel schließt sich nicht

Es sieht danach aus, als hätte sich der Frontflügel beim Abflug von Stroll nicht geschlossen. Die Lichtverhältnisse kaschieren es ein bisschen, aber in der Wiederholung entsteht dieser Anschein. Das wäre natürlich eine Erklärung für den Abflug, wenn plötzlich an der Front der Abtrieb fehlt.

Replay: Auto dreht sich vor Einlenken

Die Wiederholung zeigt, wie Lance Stroll in der Anfahrt vor Kurve 11 plötzlich aus dem Nichts das Heck verliert. Das deutet auf ein technisches Problem hin, allerdings ist unklar, welches. Stroll hat inzwischen sein Auto verlassen und ein Fahrzeug ist angekommen, um den AMR26 abzutarnsportieren.

ROT: Stroll im Kies

Lance Stroll hat die KOntrolle über seinen Aston Martin verloren und drehte sich in Kurve 11 ins Kiesbett. Eine rote Flagge ist die Folge. Die Session ist unterbrochen.

Aston Martin fährt wieder

So lange wie befürchtet haben die Reparaturarbeiten dann doch nicht gedauert. Der Aston Martin ist wieder auf der Strecke. Jetzt mit Lance Stroll am Steuer, der sich gleich in Turn 1 verbremst. Hamilton macht es ihm kurze Zeit später nach.

Sainz verbremst sich

Alex Albon hat es am Vormittag mehr als einmal erwischt, jetzt macht sein Williams-Teamkollege Carlos Sainz genau dort weiter. Der Spanier legt einen Verbremser in der ersten Kurve hin.

Verstappen verwirft Start-Sorgen: Können ja aus der Box starten

Vor allem von McLaren kamen in der vergangenen Woche Klagen, dass mit den neuen Regeln das Startprozedere der Formel 1 zu gefhrlich sei. Die Papayas forderten Änderungen. Lewis Hamilton und Max Verstappen sehen keinen Anlasse zur Sorge. "Man kann ja immer aus der Box starten, wenn man sich zu unsicher fühlt", rät er McLaren. Hamilton stimmt zu: "Exakt."

Aston Martin schraubt an Motorabdeckung

Da ist noch viel Arbeit zu erledigen bei Aston Martin, wie es scheint. Gerade wir die Motorabdeckung abgeschraubt. Das Silverstone-Team hatte schon einen Großteil des Vormittages verpasst und auch am Nachmittag war Fernando Alonso noch nicht auf der Strecke.

Russell klagt über Lenkung

George Russell ist mit der Lenkung seines Mercedes unzufrieden. "Die Lenkung fühlt sich an den Scheitelpunkten ein bisschen schwerer an, verglichen mit letzter Woche", stellt er fest.

Hadjar fährt wieder

Red Bull scheint das technische Problem, das dem Team beinahe den gesamten Vormittag gekostet hatte, über die Mittagspause gelöst zu haben. Isack Hadjar rückte soeben wieder aus. Es gibt viel Aufholbedarf, denn der RB22 hat bisher heute nur 13 Runden auf dem Buckel.

Flow-Viz-Test bei Hamilton

Ferrari hat bei Lewis Hamilton am Heck Flow-Viz aufgetragen, um den Luftstrom besser nachvollziehen zu können. Die Scuderia brachte am Mittwoch unter anderem einen neuen Diffusor an die Strecke. Das ist wohl der Grund für den Heckfokus bei diesem Test.

(Fast) alle wechseln

Max Verstappen ist der einzige Formel-1-Fahrer, der an diesem Testtag nicht zum Einsatz kommt. Denn außer Red Bull wechseln alle für den Nachmittag ihre Piloten. HIer die Übersicht:
Team Vormittag Nachmittag
Haas Ocon Bearman
Red Bull Hadjar Hadjar
McLaren Norris Piastri
Ferrari Leclerc Hamilton
Mercedes Antonelli Russell
Audi Hülkenberg Bortoleto
Cadillac Perez Bottas
Racing Bulls Lindblad Lawson
Alpine Gasly Colapinto
Aston Martin Alonso Stroll
Williams Albon Sainz

Bearman allein zu Haus'

Oliver Bearman ist in den ersten Minuten der Nachmittags-Session der einzige Fahrer, der auf der Strecke ist. Sonst herrscht noch gähnende Leere. Und sogar der Spaß hat ein Loch, denn Bearman fährt am Ende der Runde wieder in die Garage.

GRÜN! Nachmittags-Session beginnt

Die grüne Flagge ist wieder draußen und damit die Nachmittags-Session bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain im Gange.

Verstappen spricht über Le Mans 24h mit Vettel - und Alonso?

Max Verstappen wurde auch auf die Aussagen von Sebastian Vettel angesprochen, dass er mit ihm gerne einmal die 24 Stunden von Le Mans fahren würde. Da wäre der Niederländer natürlich dabei, nur eben unter gewissen Voraussetzungen: "Aber nur, wenn wir um Siege kämpfen könnten und dafür muss man im richtigen Team sein, also ist es ein bisschen schwierig zu sagen, wann das passieren könnte." Stress hat er also keinen und holt gleich einen dritten in den Bunde: "Ich habe gehört Alonso will fahren, bis er 75 ist." Der kontert: "Ich habe eine 100-Prozent-Siegquote in Le Mans. Ihr solltet also gut vorbereitet sein."

Teamchef-PK

Um 12:40 Uhr begann nun auch die Pressekonferenz der Teambosse in Bahrain. Gleich sechs verschiedene Teamvertreter sind dabei, nämlich: Ayao Komatsu, Laurent Mekies, Mike Krack, Alan Permane, Jonathan Wheatley und James Vowles.

Kilometer: Red Bull verliert Boden

Mit nur 13 Runden gegenüber 75 beim kleinen Bullenteam hat es in der absolvierten Distanz bei allen F1-Winter-Testfahrten in diesem Jahr eine Wachablöse gegeben und die Racing Bulls haben Red Bull überholt. An der Spitze thront nach wie vor Ferrari vor Haas. Inzwischen hat aber auch Mercedes die 400-Kilometer-Marke überschritten. Aston Martin hingegen ist nach wie vor weit von 2000 Kilometern entfernt.
BarcelonaBahrain IBahrain IIRundenKilometer
Ferrari439421709304702 km
Haas391320657764283 km
Mercedes499282698504223 km
McLaren291422547673931 km
Alpine348318617273672 km
Racing Bulls319327757213661 km
Red Bull303343136593338 km
Audi243354496463313 km
Cadillac164320245082625 km
Williams0422554772582 km
Aston Martin65206282991569 km

Racing mit den neuen F1-Autos: Verstappen schweigsam

Angesprochen auf seine scharfe Kritik an dem neuen Formel-1-Reglement der Vorwoche gibt sich Max Verstappen bei der Pressekonferenz schweigsam. Er meinte nur: "Viel und nichts im Moment." Ob ihm da jemand von der Formel 1 oder aus seinem Team ins Gewissen geredet hat?

Pressekonferenz

In der Mittagspause ist es auf der Strecke erst einmal ruhig. Dafür wird es ein paar Meter weiter im PK-Saal laut. Heute sitzen in der Pressekonferenz mit Fernando ALonso, Lewis Hamilton und Max Verstappen auch gleich die drei prominentesten Kritiker der neuen Technik-Regeln. Dazu kommen noch Valtteri Bottas und Gabriel Bortoleto. Die Fahrer-PK dauert eine halbe Stunde, um 12:40 Uhr geht es mit der Teamchef-PK weiter.

3 Defekte

Die wenigsten Umdrehungen um die Strecke schaffte an diesem Vormittag Red Bull. Isack Hadjar wurde von einem mutmaßlichen Motorproblem nach nur 13 Umläufen gestoppt. Auch der Honda-Motor bei Aston Martin streikte etwa nach der Hälfte des Tages. Bis dahin hatte Fernando Alonso immerhin 28 Runden zusammengebracht. Was das Problem bei Cadillac zu Beginn des Tests war, ist nicht bekannt. Jedenfalls griff Perez erst nach über zwei Stunden tatsächlich in das Geschehen ein.

Fleißsternchen für Lindblad und die Racing Bulls

Niemand hat an diesem Vormittag so viele Runden abgespult wie die Racing Bulls, nachdem der bisherige Testtag für das kleine Bullenteam besser verlief als für den großen Bruder. Arvid Lindblad umrundete die Strecke in Sakhir 75-mal. Charles Leclerc im Ferrari knackte ebenfalls die 70-Runden-Marke. Antonelli kam auf 69 Stück.

ENDE

Die Vormittags-Session am Mittwoch ist beendet. Mit weiteren Systemchecks und Probestarts klingen die letzten Momente dieser Session aus, die auf der Strecke keine Aufreger zu bieten hatte, dafür aber eine Reihe an Defekten abseits des Kurses. Charles Leclerc sichert sich die schnellste Zeit vor Lando Norris und Kimi Antonelli. Hier das komplette Ergebnis:

Formel 1 Testfahrten Bahrain, Mittwoch 12 Uhr - Ergebnis Vormittag

P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1LeclercFerrari1:33,739C470
2NorrisMcLaren+ 0,313C454
3AntonelliMercedes+ 0,419C369
4AlbonWilliams+ 1,951C355
5GaslyAlpine+ 2,159C361
6HadjarRed Bull+ 2,449C213
7OconHaas+ 2,679C365
8AlonsoAston Martin+ 2,797C328
9HülkenbergAudi+ 3,002C349
10LindbladRacing Bulls+ 3,030C375
11PerezCadillac + 4,524C124

GRÜN!

Die Session läuft wieder. Der Systemcheck ist damit etwas mehr als sechseinhalb Minuten vor Ablauf der Zeit beendet. Es wird eine "Rolling Start Procedure" ausgerufen. Wir testen hier also alles.

Gelbe Flaggen, VSC und rote Flaggen

Auf der Gegengeraden und in Kurve 15 werden gelbe Flaggen geschwenkt. Grund dafür ist keiner erkennbar. Dann kommt ein virtuelles Safety Car. Es handelt sich wohl nur um Systemchecks, die wir häufig gegen Ende der Sessions erleben. Schließlich gibt es auch noch Rot und damit eine Unterbrechung der Session.

Lockup-Zentrum Kurve 10

Alex Albon sorgt für den nächsten Verbremser in Kurve 10. Ist es der letzte Verbremser des Vormittags?

Antonelli vs. Track Limits

Der Eingang von Kurve 11 ist eine Stelle, die mit seinem äußerst flachen Kerb außen gerne dazu einlädt, so viel der Streckenbreite wie möglich zu benutzen. Kimi Antonelli treibt das schon seit Längerem ins Extrem. Runde um Runde gerät er so weit nach außen, dass er eindeutig mit allen vier Reifen neben der weißen Linie ist. Bei den Testfahrten ist es ja egal, aber diese Linie sollte er spätestens bis zum Bahrain-GP im April verwerfen.

Perez mit Hotlap

Endlich tut sich einmal etwas auf dem Zeitenmonitor. Also nicht im Live Timing, das ist immer noch tot, aber allgemein bei den Rundenzeiten des Vormittages. Sergio Perez drehte soeben eine schnellere Runde auf C2-Reifen. Persönlich verbessert er sich deutlich auf 1:38,1. P11 bleibt es trotzdem.

Vormittag für Alonso beendet

Fernando Alonso werden wir heute nicht mehr auf der Strecke erleben. Der Spanier ist wieder zurück in der Hospitality und hat schon von seinem Rennoverall zu normaler Teamkleidung gewechselt. Dort ist er in ein Gespräch mit Teamchef Adrian Newey vertieft, der am Vormittag beim Treffen der F1 Commission im Einsatz war. Ergebnisse dieses Treffens wurden noch nicht kommuniziert.

McLaren wieder mit Rakes

Wie auf Knopfdruck hat sich gleich eine Gruppe an Autos nun auf den Weg gemacht, um die Strecke zu bevölkern. Bei McLaren ist Daten sammeln angesagt. Lando Norris wurde mit einem riesigen Aero-Rake ausgestattet für eine Runde auf die Strecke geschickt. Nach einem kurzen Stopp sogar für eine weitere.

Wenig Action

In den letzten Minuten hat sich die Strecke zunehmend geleert. Kimi Antonelli und Esteban Ocon fahren derzeit ihre Runden. Vielleicht ist es aber auch ein guter Zeitpunkt für wenig Action, denn das offizielle Live Timing der Formel 1 funktioniert derzeit nicht mehr.

40-Grad-Marke geknackt

Es wird zunehmend heiß in Bahrain. Auf der Strecke werden derzeit 26 Grd gemessen, 41 Grad Celsius beträgt die Streckentemperatur. So viel hatten wir in der vergangenen Woche jedenfalls am Vormittag noch nie. Der Wind hat unterdessen gedreht und kommt aus Norden. Das erklärt dann auch, warum sich der Verbremser-Hotspot von Kurve 1 in Kurve 10 verlagert hat.

Teuflischer Red Bull

Noch ein paar Technik-Details. Der Red Bull RB22 (als er noch auf der Strecke war), wurde mit einigen Neuerungen zum letzten Bahrain-Test versehen. Dazu zählen Winglets am Überrollbügel. Rein optisch sieht das ein bisschen aus wie Teufelshörner, die da herausragen.

Red-Bull-Garage geschlossen

Der Red Bull RB22 laboriert offenbar im Moment an einem gröberen Problem. Denn die Menschenmauer wurde inzwischen entfernt und dafür eine physische Abtrennung vor die Garage geschoben. Das ist nur in gewissen Fällen erlaubt, etwa um große Motorumbauten vornehmen zu können. Das erscheint das wahrscheinlichste Problem zu sein. Es wurde auch darüber spekuliert, dass ein Problem mit der Kühlung des Autos vorliegt. Das eine schließt das andere ja nicht aus.

Keine Veränderungen an der Spitze

In der dritten Stunde dieser F1-Testfahrten hat sich kaum etwas getan. An der Spitze schon gar nicht. Charles Leclerc hält nach wie vor die schnellste Runde vor Lando Norris. Kimi Antonelli konnte zwar eine persönlich schnellste Runde setzen, aber diese brachte nur eine kleine Zeitverbesserung und keine positionelle. Hier der gesamte Zwischenstand:

Formel 1 Testfahrten Bahrain, Mittwoch 11 Uhr - Zwischenstand

P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1LeclercFerrari1:33,739C448
2NorrisMcLaren+ 0,313C449
3AntonelliMercedes+ 0,419C353
4AlbonWilliams+ 1,951C340
5GaslyAlpine+ 2,159C341
6HadjarRed Bull+ 2,449C213
7OconHaas+ 2,679C349
8AlonsoAston Martin+ 2,797C328
9HülkenbergAudi+ 3,002C340
10LindbladRacing Bulls+ 3,030C357
11PerezCadillac + 7,153C117

Norris schon wieder – diesmal am Boxeneingang

Die Boxeneinfahrt muss auch geübt werden. Das hat sich wohl Lando Norris gedacht, der an der Boxeneinfahrt voll in die Eisen steigt, sich massiv verbremst und dabei seine Reifen dabei voll verheizt. Kein Problem, die mussten eh gleich runter. Die Boxencrew stand schon bereit.

Norris-Verbremser in Kurve 10

Ja, das ist das Bahrain, das wir kennen. Jetzt hat es auch Lando Norris erwischt, der sich in Kurve 10 stark verbremst hatte und den Auslauf-Asphalt begutachten konnte.

Nächster Red-Bull-Abschied

Am Dienstag wurde bekannt, dass sich Red-Bull-Chefdesigner Craig Skinner aus Milton Keynes verabschiedet. Skinner zählte zu den Routiniers bei den Bullen. Er stieß bereits 2006 zum Team, also bereits im zweiten Jahr. Wo ihn seine Zukunft hinführt, und was überhaupt die Gründe für seinen Abschied sind, ist nicht bekannt. Alles zu dem Thema könnt ihr hier nachlesen:

Antonelli geht tief

Jetzt haben wir tatsächlich die ersten Cadillac-Zeiten des Tages ins Klassement gebracht. Sergio Perez war auf seinen ersten beiden Runden jeweils über sieben Sekunden langsamer als die Spitze. Aber darum geht es im Moment ja nicht, die Priorität liegt darauf, dass das Auto läuft. Andrea Kimi Antonelli leistet sich unterdessen mal wieder einen gröberen Verbremser in Kurve 1.

Cadillac fährt wieder

Jetzt ist es erneut soweit: Sergio Perez fährt mit seinem Cadillac wieder auf die Strecke. Wird es diesmal länger gehen als nur über eine Installationsrunde?

Wo Cadillac?

Bei Cadillac steht immer noch keine Zeit. Nur zwei separat voneinander gefahrene Installationsrunden sind im Moment alles, das das US-Team an diesem Mittwoch zustande gebracht hatte. Wo genau das Problem liegt, ist nicht bekannt. Immerhin: Sergio Perez stieg nun wieder ins Cockpit. Es könnte also bald mal wieder eine Ausfahrt anstehen.

Lando Norris: Schnelle Runde geht schief

Auch ein Formel-1-Weltmeister ist nicht davor gefeit, eine Runde beim Test in den Sand zu setzen. Lando Norris hatte gerade eine Runde mit zahlreichen Problemen zu verzeichnen. Zunächst ein schwerer Verbremser in Kurve 10, dann untersteuerte er in Kurve 11 weit neben die Asphaltbahn. Am Ende kehrte er an die Box zurück.

Honda-Motor wieder kaputt?

Der Aston Martin war jetzt schon länger nicht mehr auf der Strecke. In der Garage werden derzeit am Auto Untersuchungen vorgenommen. Laut F1TV könnte es erneut ein Problem mit dem Honda-Motor sein, das identifiziert wurde. Eine bereits gewohnte Geschichte beim Silverstone-Team. Letzte Woche verpasste man mehrmals viel Trainingszeit aufgrund von Schwierigkeiten mit der Power Unit. Kein Team hat bei den bisherigen Testfahrten so wenig Kilometer absolviert wie Aston Martin. Und dieser Rückstand scheint sich im Moment nur noch weiter zu vergrößern.

Neue Renningenieur-Aufteilung bei Aston Martin

Nachdem auf der Strecke gerade nichts Bemerkenswertes passiert, blicken wir woanders hin: Gestern wurde bekannt, dass Aston Martin seine Struktur rund um die Renningenieure etwas umgestellt hat. Zusätzlich zu einem klassischen Renningenieur kommt jetzt auch noch ein 'Senior-Renningenieur' dazu, wie 'The Race' berichtet. Bei Fernando Alonso übernimmt diese Rolle Chris Cronin, der früher am Funk des Spaniers zu Werke ging. Andrew Vizard bleibt sein klassischer Renningenieur. Im Falle von Lance Stroll steigt dessen vorheriger Renningenieur Gary Gannon in die Position als 'Senior' auf, Stephen Glass wird sein Renningenieur. Wie genau diese Einteilung in der Praxis aussehen wird, ist noch nicht bekannt.

Exkursionen

Esteban Ocon und Alex Albon waren die letzten Fahrer, die sich in die Liste derer einreihen, die sich in die Auslaufzone verabschiedet haben. Bei Ocon war es die letzte Kurve, im Falle von Albon T11. Kein großes Drama, beide Stellen sind ja schließlich asphaltiert.

Charles Leclerc hält Führung

Charles Leclerc ist auch nach der zweiten Stunde des Formel-1-Testtages in Führung. Seine Zeit von 1:33,739 hielt auch einem Angriff von Lando Norris stand. Kimi Antonelli wartet dahinter auf der dritten Position, ehe sich ein ziemlich großer Sprung von 1,4 Sekunden zu Alex Albon auf P4 öffnet.

Formel 1 Testfahrten Bahrain, Mittwoch 10 Uhr - Zwischenstand

P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1LeclercFerrari1:33,739C428
2NorrisMcLaren+ 0,313C426
3AntonelliMercedes+ 0,512C327
4AlbonWilliams+ 1,951C425
5GaslyAlpine+ 2,159C324
6HadjarRed Bull+ 2,449C213
7OconHaas+ 2,679C337
8AlonsoAston Martin+ 2,797C328
9HülkenbergAudi+ 3,002C327
10LindbladRacing Bulls+ 3,030C335
11PerezCadillac - C22

Menschenmauer bei Red Bull Racing

In der Red-Bull-Garage werden derzeit Arbeiten vorgenommen. Es scheint sich um Arbeiten am Motor zu handeln, soweit sich das eben erkennen lässt. Denn eine Mauer bestehend aus fünf Mechanikern verstellt die Sicht auf das Auto. Ein bekannter Trick im Training oder bei Tests, denn eine Absperrung zu errichten, ist nur in Ausnahmefällen erlaubt. Der beste Weg, um die eigenen Arbeiten zu verdecken, ist also die gute alte Menschenmauer.

Hülkenberg & Alonso im Kies

Sowohl Fernando Alonso als auch kurze Zeit später Nico Hülkenberg geraten am Ausgang von Kurve 4 ins Kiesbett und verwerfen damit die Chance auf eine gute Runde. Immer eine gefährliche Situation für die Technik im Auto, denn an solchen Kieselsteinen kann schon einmal etwas am Unterboden kaputtgehen.

Gasly mit Problemen

Pierre Gasly steht derzeit an der Box. Er vermeldete zuvor Probleme mit der Fahrzeughöhe. Die angeforderten Setupänderungen werden gerade durchgeführt.

Leclerc-Verbremser

Wir waren schon fast besorgt, ob das wirklich jener Bahrain International Circuit ist, den wir so gut kennen. Wieso? Wir haben nur Verbremser in Kurve 1 gesehen und nicht in T10. Charles Leclerc trat nun aber den Beweis an, dass die Kurve nach wie vor existiert und sich perfekt für Reifenverbrennung eignet. Der Ferrari-Fahrer verbremst sich gerade.

Verbesserung von Norris

Lando Norris hat auf dem C4-Reifen eine neue persönlich schnellste Runde gesetzt, an der Zeit von Leclerc scheitert er allerdings. Auch Alex Albon verbesserte sich vor wenigen Momenten und liegt nun auf der vierten Position. Ein kleines Lebenszeichen, nachdem Williams in der letzten Woche noch ziemlich langsam aussah. Nach vorne fehlen aber immer noch 1,9 Sekunden.

Ocon verbremst sich

Kurve 1 ist schon wieder der Tatort. Esteban Ocon diesmal der Fahrer, der sich verbremst und mit seinem Auto in die Auslaufzone gerät. So langsam wird es Zeit da eine Strichliste zu führen. Das war schon der mindestens vierte Fahrer, der dort die Asphalt-Auslaufzone genauer inspiziert hat.

Cadillac fährt

Jetzt ist es so weit: Sergio Perez rückt auf die Strecke aus und fährt die ersten Cadillac-Runden bei diesen zweiten Bahrain-Testfahrten.

Cadillac ready

Zehn von elf Fahrern haben schon eine zweistellige Anzahl an Runden gesammelt. Nicht darunter ist Cadillac. Sergio Perez war bis vor wenigen Momenten noch gar nicht auf der Strecke, nachdem man noch an der Aufhängung etwas arbeiten musste. Jetzt ist alles bereit an der Garagenausfahrt und die Mechaniker warten schon darauf, die Heizdecken von den Reifen zu ziehen.

Klassenfoto

Pünktlich zum Start in die letzte Testwoche hat die Formel 1 das alljährliche Gruppenbild mit allen Fahrern und Teams veröffentlicht. Das Setting ist diesmal eine Garage. Hier das Bild:
Das Gruppenbild mit allen Formel-1-Fahrern vor dem F1-Test in Bahrain 2026 (Sakhir)
Foto: Formula 1 Press Office

Formel 1 Testfahrten Bahrain, Mittwoch 9 Uhr - Zwischenstand

P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1LeclercFerrari1:33,739C416
2AntonelliMercedes+ 0,734C311
3NorrisMcLaren+ 1,027C218
4HadjarRed Bull+ 2,449C27
5GaslyAlpine+ 2,510C312
6AlonsoAston Martin+ 2,797C314
7OconHaas+ 3,483C316
8LindbladRacing Bulls+ 3,794C319
9AlbonWilliams+ 4,218C313
10HülkenbergAudi+ 5,929C310

Norris verbremst sich

Kurve 1 scheint in dieser Frühphase des Tages die größte Problemstelle zu sein. Lando Norris legte nun auch einen gröberen Verbremser hin - inklusive Ausflug in die Auslaufzone. In der letzten Woche war es vor allem Turn 10, wo die Piloten Probleme auf der Bremse hatten. Der Wind bläst derzeit zwar nur leicht, aber er kommt aus Süden. Das könnte eine Erklärung für die T1-Probleme sein.

Leclerc mit neuer Bestzeit

Nun gut, das nennt sich dann wohl Tickerfluch. Denn nur wenige Augenblicke nach dem letzten Eintrag hat Charles Leclerc eine neue schnellste Zeit gesetzt. 1:33,739 seine Runde. Damit sind wir schon fast auf dem Niveau der Test-Bestzeit aus der Vorwoche. Auf die Zeit von Antonelli fehlen nur sieben Hundertstel. Leclerc ist damit auch der erste Nicht-Mercedes-Fahrer, der die 1:34er-Marke knackt.

Umbauten bei Mercedes

Am Mercedes werden gerade größere Veränderungen vorgenommen. Auf der linken Fahrzeugseite sind die Mechaniker hart am Arbeiten und auch die Front ist komplett abgebaut. Wird wohl etwas länger dauern, ehe Antonelli wieder auf die Strecke gehen kann. Im Moment belegt der Italiener P1.

Wetter

Noch ein kurzer Nachtrag zu den Wetterbedingungen an diesem Vormittag in Bahrain. Der Himmel? Klar. Auf dem Wüstenkurs keine echte Überraschung. Die Temperaturen: 23 Grad in der Luft, 33 Grad Streckentemperatur. In der letzten Woche war es im Schnitt minimal kälter, nur an Tag 1 war es ähnlich.

Racing Bull in langsamer Fahrt

Arvid Lindblads Auto beschleunigt nach Kurve 1 plötzlich nicht mehr. Bis Kurve 4 rollt der VCARB-03 in sehr langsamer Fahrt weiter, ehe das Auto plötzlich wieder beschleunigen kann. Lindblad fährt anschließend normal weiter und sieht auch keine Notwendigkeit an die Box zu fahren. Also möglicherweise ein Bedienfehler. Wenn, dann war es nur ein kleines technisches Problem.

Audi sorgt kurz für Gelb

Am Boxenausgang hat Nico Hülkenberg offenbar kurz bei einem Probestart sein Auto abgewürgt. So sah es jedenfalls aus. Eine gelbe Flagge war die Folge, aber nichts weiter ist passiert. Nach wenigen Sekunden rollt Hülkenberg davon.

Cadillac mit Verspätung

Nur ein Team hat es bislang noch nicht auf die Formel-1-Strecke geschafft. Dabei handelt es sich um Cadillac. Das US-Team hatte noch ein paar Probleme auszusortieren. Laut F1TV war die rechte Vorderradaufhängung der Auslöser, aber es scheint nichts Dramatisches zu sein. Sergio Perez sieht sich das Spektakel derzeit noch aus dem Hintergrund an, er wird wohl bald ins Auto steigen.

Nächster Verbremser

Die Reifenblockier-Festspiele in Kurve 1 gehen weiter. Pierre Gasly, der gerade eine neue Bestzeit gefahren hat, blockiert seine Reifen und verbremst sich in die Auslaufzone. Das ist nun schon der zweite Fahrer nach Lindblad. Jedenfalls der zweite, den das TV-Bild eingefangen hat.

Reifenmarkierungen

Angesichts der fünf Reifenmischungen wundern sich viele vielleicht, wie diese markiert werden. Pirelli entschied sich für folgende Lösung: Der C1, C3 und C5-Reifen wird neben dem Pirelli-Logo und dem P-Zero-Schriftzug mit einer weißen bzw. gelben oder roten Markierung in Form einer karierten Flagge ergänzt. Auf dem C2 und dem C4 fehlen diese Markierungen, sondern auf ihnen steht nur "Pirelli" und "P Zero" in Weiß bzw. Gelb. Wir werden sehen, wie gut sich diese Reifen im Betrieb unterscheiden lassen.

Fünf Reifensätze im Einsatz

In der letzten Testwoche gab es nur drei Reifenmischungen zur Auswahl. In dieser Woche hat Pirelli alle fünf im Angebot. Also von C1 bis C5 ist da alles dabei. 24 Reifen stehen jedem Team zur Verfügung, wobei sich die meisten darin einig sind, dass der C3 am meisten Aufmerksamkeit verdient. Nur McLaren und Audi gewichten den C2-Pneus mehr Bedeutung zu. Hier alle Teams in der Übersicht.
Die Wahl der Reifenmischungen aller Formel-1-Teams beim zweiten Wintertest in Bahrain 2026.
Foto: Pirelli F1 Media

Lindblad mit großem Verbremser

Der Tag ist noch so unschuldig jung und schon werden die ersten Reifen geschändet. Arvid Lindblad ist in diesem Fall der Übeltäter, nachdem er sich in Kurve 1 massiv verbremst und weit in die Auslaufzone steuert.

Aero-Tests

Auch das ist ein gewohntes Bild in den ersten Minuten eines Testtages: Aero-Rakes. Red Bull ist dabei gleich 'All-In' gegangen. Isack Hadjar trägt gefühlt ein ganzes Gerüst mit sich herum. Norris hat unterdessen eine erste Bestmarke gesetzt: 1:37,976. Bisher natürlich nicht repräsentativ.

Es wird schon gefahren

Keine Zeit verlieren, lautet bei den meisten Teams das Motto. Zumindest mal für eine erste Installationsrunde in den meisten Fällen. Sieben verschiedene Teams sind oder waren in den ersten Minuten schon auf der Strecke. Welche Fahrer sitzen heute überhaupt im Cockpit? Das könnt ihr in dieser Tabelle nachlesen. Kurz zusammengefasst: Es pausiert heute nur einer den ganzen Tag und das ist Max Verstappen.
Team Vormittag Nachmittag
Haas Ocon Bearman
Red Bull Hadjar Hadjar
McLaren Norris Piastri
Ferrari Leclerc Hamilton
Mercedes Antonelli Russell
Audi Hülkenberg Bortoleto
Cadillac Perez Bottas
Racing Bulls Lindblad Lawson
Alpine Gasly Colapinto
Aston Martin Alonso Stroll
Williams Albon Sainz

GRÜN: Letzte Testwoche beginnt

Los geht's! Die Uhr zeigt 8 Uhr und damit ist die Strecke für den Testtag freigegeben.

Das Programm des Tages

Die meisten von euch kennen es wohl schon aus der letzten Woche bzw. aus den letzten Jahren. Den Formel-1-Teams steht heute ein kompletter 8-Stunden-Arbeitstag bevor. Mit einer Stunde Mittagspause. Die Vormittagssession beginnt um 8 Uhr und geht bis 12 Uhr deutscher Zeit. Am Nachmittag dauert es von 13 bis 17 Uhr. In Bahrain ist es aufgrund der Zeitverschiebung natürlich jeweils zwei Stunden später, das Tagesende geht somit bei Flutlicht über die Bühne.

Guten Morgen aus Bahrain!

So langsam geht es in die richtig heiße Phase vor dem Formel-1-Saisonstart. Acht Testtage haben wir 2026 schon hinter uns, drei stehen noch an. Heute beginnt die letzte Woche der F1-Testfahrten in Bahrain und je näher wir dem Saisonstart rücken, desto mehr stellt sich die Frage: Wer hat bisher verstecken gespielt und bringt noch weitere neue Bauteile ans Auto? Schließlich gibt es nicht mehr viele Gelegenheiten, um neue Komponenten vor dem Auftakt in Australien zu testen. In dieser Woche gibt es auch einen Livestream der Formel 1. Alle Informationen zu diesem und zum Zeitplan findet ihr im verlinkten Artikel. Aber bei uns im Liveticker halten wir euch natürlich auch den ganzen Tag auf dem Laufenden.