+++ Formel 1 Testfahrten: Der Freitag im Bericht+++

Die Kilometerkönige

Und zu guter Letzt schauen wir uns auch noch einmal an, welche Fahrer in diesem Winter die größte Distanz absolviert haben. Auffällig ist hier, wie ungleich die Fahrdistanzen aufgrund von Defekten zwischen einigen Teams verteilt sind. Bei Mercedes und Ferrari geht die Schere weit auseinander. Abgeschlagen Letzter ist unterdessen Lance Stroll, der sogar deutlich an der 1000-Kilometer-Marke vorbeischrammte.
Fahrerkm Insgesamtkm Barcelonakm Bahrain 1km Bahrain 2
Russell3509122010171272
Leclerc3354107611851093
Ocon3269113210281109
Piastri296159611641201
Lindblad29327788551299
Bearman284968910821077
Verstappen284567510661104
Gasly28391080790969
Norris28167591120936
Hamilton27229691093660
Antonelli267911045091066
Hülkenberg26646949631007
Lawson2526708915904
Colapinto2445540931974
Bortoleto2316438953925
Sainz2219011581061
Hadjar2202736790677
Albon205701126931
Perez1993359904731
Bottas1942405828709
Alonso1334284530520
Stroll77619584173

Wer sind die fleißigsten Tester in der Formel 1?

Es ist eine alte Binsenweisheit, dass es in der Formel 1 bei den Testfahrten nicht auf die Zeiten ankommt, sondern vor allem darauf, viele Runden zu drehen. Wer hat das in diesem Jahr am besten hinbekommen? Wenig überraschend befinden sich mit Mercedes und Ferrari zwei der Favoriten unter den Top-3. Ein Team überrascht aber:
BarcelonaBahrain IBahrain IIRundenKilometer
Mercedes49928243212136188 km
Haas39139040411856118 km
Ferrari43942132411846076 km
McLaren29142239511085777 km
Racing Bulls31932740710535458 km
Alpine34831835910255285 km
Red Bull3033433299755048 km
Audi2433543579544980 km
Williams04223687904275 km
Cadillac1643202667503935 km
Aston Martin652061283992110 km

Alle Defekte und Unfälle

Allgemein gab die Formel 1 bei allen Testfahrten in diesem Winter doch eine ziemlich gute Figur ab. Zumindest in Bezug auf die Zuverlässigkeit der Autos. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel. In dieser Testwoche gab es diese Defekte zu verzeichnen.

Alle Defekte & Unfälle beim F1-Test - Finaler Stand

FahrerTeamMotorWann?Was?Wo?
PerezCadillacFerrariMittwochTelemetrieGarage
HadjarRed BullRBPTMi, 09:54 UhrKühlungGarage
AlonsoAston MartinHondaMi, 10:16 UhrMotorGarage
StrollAston MartinHondaMi, 13:59 UhrDreher ins KiesT11
StrollAston MartinHondaMi, NachmittagMotorGarage
LawsonRacing BullsRBPTDonnerstagvormittagUnterbodenTurn 11
HamiltonFerrariFerrariDonnerstagvormittagChassis Garage
BortoletoAudiAudiDonnerstagvormittagUnbekanntStand lange in der Garage
PerezCadillacFerrariDonnerstagvormittagUnbekanntStand lange in der Garage
AlonsoAston MartinHondaDonnerstag, 13:54 UhrBatterieTurn 4
AntonelliMercedesMercedesFreitag, 10:12 UhrPneumatikGegengerade
NorrisMcLarenMercedesFreitagnachmittagDatenanomalieGarage
CadillacFerrariFreitagnachmittagElektronikGarage

Wie viel sind die F1-Teams gefahren?

Mercedes hat bei diesem Test die meisten Kilometer absolviert - ungeachtet des Defekts heute am Vormittag. Dahinter folgen die Racing Bulls, Haas und McLaren. Hier die gesamte Kilometerwertung dieser Testwoche:

Formel 1 Testfahrten Bahrain II: Rundenanzahl

Tag 1Tag 2Tag 3Insgesamtkm
Mercedes1451561314322338
Racing Bulls1361061654072203
Haas1071271704042186
McLaren1241581133952138
Williams1101171413681992
Alpine1211201183591943
Audi1201021353571932
Red Bull661391243291781
Ferrari114781323241753
Cadillac59108992661440
Aston Martin54686128693

Formel 1 Testfahrten: Schnellste Rundenzeiten

Wenig überraschend ist die heutige Tages-Bestzeit von Charles Leclerc auch die schnellste Zeit in dieser Testwoche. Aber sowohl Kimi Antonelli als auch Oscar Piastri sind gestern noch eine Spur schneller gefahren als die ersten Verfolger heute. Hier das gesamte Ergebnis dieser Testwoche:

Formel 1 Testfahrten Bahrain II: Das Ergebnis

1LeclercFerrari1:31,992Freitag
2AntonelliMercedes1:32,803+0,811Donnerstag
3PiastriMcLaren1:32,861+0,869Donnerstag
4NorrisMcLaren1:32,871+0,879Freitag
5VerstappenRed Bull1:33,109+1,117Freitag
6RussellMercedes1:33,197+1,205Freitag
7HamiltonFerrari1:33,408+1,416Freitag
8GaslyAlpine1:33,421+1,429Freitag
9BearmanHaas1:33,487+1,495Freitag
10BortoletoAudi1:33,755+1,763Freitag
11ColapintoAlpine1:33,818+1,826Donnerstag
12HülkenbergAudi1:33,987+1,995Donnerstag
13LindbladRacing Bulls1:34,149+2,157Freitag
14OconHaas1:34,201+2,209Donnerstag
15HadjarRed Bull1:34,260+2,268Mittwoch
16SainzWilliams1:34,342+2,350Freitag
17LawsonRacing Bulls1:34,532+2,540Donnerstag
18AlbonWilliams1:34,555+2,563Donnerstag
19BottasCadillac1:35,290+3,298Freitag
20PerezCadillac1:35,369+3,377Mittwoch
21StrollAston Martin1:35,974+3,982Mittwoch
22AlonsoAston Martin1:36,536+4,544Mittwoch

Das komplette Ergebnis

Mit diesem Teststart enden die Formel-1-Testfahrten 2026. Und sie tun das mit einer überragenden Leclerc-Bestzeit. Was wird diese in Australien wert sein? Wir werden es in zwei Wochen herausfinden, wenn die F1-Saison tatsächlich beginnt. Hier das komplett Ergebnis.

Formel 1 Testfahrten Bahrain, Freitag - Ergebnis

P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1LeclercFerrari1:31,992C4132
2NorrisMcLaren+ 0,879C347
3VerstappenRed Bull + 1,117Prototyp (C3)65
4RussellMercedes+ 1,205Prototyp (C3)82
5 GaslyAlpine+ 1,429C5118
6BearmanHaas + 1,495C488
7BortoletoAudi + 1,763C471
8AntonelliMercedes+ 1,924C349
9 LindbladRacing Bulls+ 2,157C4165
10SainzWilliams+ 2,350C5141
11PiastriMcLaren+ 2,360C466
12 OconHaas+ 2,502Prototyp (C3)82
13HadjarRed Bull+ 2,519C359
14BottasCadillac + 3,298C338
15HülkenbergAudi+ 4,027C364
16PerezCadillac + 8,850C161
17StrollAston Martin - C36

Startübung erfolgreich

Der Probestart zum Tagesabschluss geht ohne Zwischenfälle über die Bühne. Mit Charles Leclerc hat diesmal erneut ein Ferrari den besten Start hingelegt, aber Russell, der von P1 gestartet war, konnte diesen Platz sogar verteidigen - wenn auch nur knapp. Das Bild bestätigt sich, dass die Ferrari-Motoren am besten wegkommen, aber allgemein war die Leistung am Start deutlich knapper als noch bei anderen Starts. Nur der Audi kam sehr schlecht weg und fiel ganz zurück.

ROT! Systemcheck

Das war es mit den schnellen Runden und das war es dann auch de-facto mit den Formel-1-Tesfahrten. Wie bei jeder Session wird wenige Minuten vor Schluss die rote Flagge rausgeholt. Jetzt gibt es Systemchecks und anschließend einen Teststart.

Audi verbessert sich

Jetzt ist aber langsam das Limit erreicht. Charles Leclerc hat noch einmal einen Run auf C4-Reifen versucht, war diesmal aber 0,2 Sekunden langsamer als bei seiner schnellsten Runde. Gabriel Bortoleto im Audi gelingt noch eine Verbesserung. Aus P9 macht er P7. 1,7 Sekunden Rückstand auf den Ferrari.

So viel ist die Leclerc-Zeit wert

Wir stellen mal einen direkten Vergleich dieser Test-Bestzeit mit dem Vorjahr an. 1:29,545 war die Test-Bestzeit 2025, aufgestellt von George Russell. Die Polezeit von Oscar Piastri im Vorjahr: 1:29,841. Wir sind also schon unter 2,5 Sekunden von der Performance der Vorjahres-Autos. Nicht schlecht für eine komplett neue Fahrzeug-Generation.

Marathon-Tag für Lindblad

Arvid Lindblad verbrachte heute den kompletten Tag im Racing Bull. Und dabei sammelte er Runden ohne Ende. Der einzige Formel-1-Rookie steht schon bei 159 Runden nur heute. Das sind umgerechnet 860 Kilometer oder fast drei Renndistanzen.

Audi-Attacke

Jetzt kommt auch nochmal Gabriel Bortoleto mit einer schnellen Runde. Auf einem C3-Reifen reiht er sich mit 2,2 Sekunden Rückstand auf der neunten Position ein.

Charles Leclerc: Einer geht noch!

Charles Leclerc hat noch immer nicht genug von Hotlaps. Denn er legt noch eine absolut schnellste Runde nach und mit 1:31,992 knackt er damit gleich schonmal die nächste Sekundenmarke. Norris' schnellste Runde ist schon fast neun Zehntel zurück.

Gasly unterbietet Bearman

Da ist das Duell um die Spitze des Mittelfeldes wieder. Gasly hat noch einen Schuss und unterbietet mit diesem die Zeit von Oliver Bearman um 0,066 Sekunden mit den C5-Reifen. Damit eroberte er Alpine P5. Dem allgemeinen Eindruck dieser Testfahrten nach zu urteilen, könnte das auch in der Saison ein echtes Duell an der Mittelfeld-Spitze werden, denn beide Teams sehen ähnlich schnell aus.

Verstappen schlägt Russell

Das Duell hatten wir schon vorher thematisiert: Verstappen vs. Russell. Jetzt hat in diesem der Niederländer noch einmal nachgelegt und die Zeit des Mercedes-Fahrers unterboten. Auf dem Prototyp-Reifen, der de-facto einem C3 entspricht, reihte er sich 0,812 Sekunden hinter Leclerc auf P3 ein.

Bearman führt Mittelfeld an

Während wir uns auf die Topfahrer (und einem mit C5 bereiften Williams) konzentrierten, haben auch Bearman und Gasly starke Hotlaps durchgebracht. Nicht im Vergleich zu den Topteams, aber was das Mittelfeld angeht. Bearman war der schnellste Mittelfeld-Fahrer, er reihte sich eine Zehntel hinter Verstappen auf P5 ein. Gasly belegte P6.

Leclerc zerstrört eigene Bestzeit

Charles Leclerc hat nochmal einen draufgesetzt. Der Monegasse brannte auf seine eigene Test-Bestzeit nochmal über drei Zehntelsekunden drauf. 1:32,297 lautet somit die neue Bestmarke. Ob die nochmal jemand angreifen kann? Wohl nur er selbst, wie es im Moment scheint.

Williams packt C5 aus

Das hatten wir gestern schon einmal. Williams war bereits am Donnerstag das erste Team, das die weichste Mischung aufzog, heute sind sie es erneut. Die Runde, die Carlos Sainz damit fährt, ist allerdings nicht sehr spektakulär. P9 wird es immerhin.

Russell vs. Verstappen

Jetzt kommt auch Mercedes für eine Hotlap raus. Russell unterbietet die Zeit von Verstappen, bleibt aber immer noch mehr als eine halbe Sekunde hinter Leclerc und damit auch drei Zehntel hinter Norris. Verstappen ist auch draußen, aber in dieser Runde kann er den Briten nicht mehr angreifen.

Audi beendet Rennsimulation

Gabriel Bortoleto hat eine Rennsimulation zu Ende gebracht. Seine Herangehensweise: C3, C2 und dann nochmal C2. Er ist damit der letzte Fahrer, der eine Rennsimulation durchbringt. Im Moment fährt keiner mehr eine und jetzt anzufangen ist natürlich viel zu spät.

Cadillac is back

Der Cadillac fährt wieder, nachdem er lange Zeit in der Box verbracht hatte. Mutmaßlich aufgrund eines Elektronik-Problems in der Garage. Nun befindet sich Valtteri Bottas wieder zurück auf der Strecke.

Leclerc in der Qualifying-Sim vorne

Wir befinden uns mitten in der goldenen Abendstunde. Wobei die Sonne inzwischen untergegangen ist, dennoch sind immer noch schnelle Runden denkbar. Charles Leclerc liegt auf Kurs zur schnellsten Runde bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain. Sowohl Norris als auch Verstappen haben es versucht, scheiterten aber an seiner Zeit. George Russell hielt sich noch zurück. Hier der Stand eine Stunde vor dem Ende:

Formel 1 Testfahrten Bahrain, Freitag 16 Uhr - Zwischenstand

P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1LeclercFerrari1:32,655C3117
2NorrisMcLaren+ 0,216C317
3VerstappenRed Bull + 0,669C350
4RussellMercedes+ 1,140C364
5AntonelliMercedes+ 1,261C349
6BearmanHaas + 1,265C372
7 GaslyAlpine+ 1,678C399
8PiastriMcLaren+ 1,697C466
9 LindbladRacing Bulls+ 1,721Prototyp (C3)146
10 OconHaas+ 1,839Prototyp (C3)82
11HadjarRed Bull+ 1,856C359
12SainzWilliams+ 2,597C3120
13HülkenbergAudi+ 3,364C364
14BortoletoAudi + 4,639C250
15BottasCadillac + 6,416C221
16PerezCadillac + 8,178C161
17StrollAston Martin - C36

Leclerc verwirft nächste Push-Runde

Charles Leclerc und Kurve 11 werden keine Freunde mehr. Der Ferrari-Fahrer ist mit einem neuen Satz auf einer neuen Bestzeit unterwegs, allerdings eben nur bis zu jener Kurve. Denn dort übertreibt er es erneut, bekommt starkes Übersteuern. Der nächste Save wird notwendig, um sich nicht rauszudrehen.

Verstappen nur mit persönlicher Bestzeit

Max Verstappen zog nun doch noch einmal mit einem Performance-Run nach. Doch er scheiterte sowohl an der Zeit von Leclerc als auch an jener von Norris. Mit nach wie vor 0,669 Sekunden Rückstand verbessert er sich persönlich, hält aber die dritte Position.

Norris nochmal

Lando Norris kann einmal gegen Leclerc nachziehen und ebenfalls die 1:33er-Marke unterbieten. Aber um zwei Zehntel scheitert er dennoch an dem Ferrari. Verstappen ist derzeit nicht draußen,, im Gegensatz zu Russell, von dem noch was kommen könnte.

Leclerc setzt nochmal einen drauf

Der Ferarri kann ja noch mehr. Nachdem sich alle an seiner Zeit die Zähne ausgebissen haben, kam nun Leclerc wieder auf die Strecke. Er fährt 1:32,655 und ist damit der erste Formel-1-Fahrer, der 2026 in Bahrain die 1:33er-Marke unterbietet und das sogar deutlich. Sieben Zehntel ist nun sein Guthaben auf Norris. George Russell reihte sich mit seinem ersten Run nur auf P4 ein. Knapp vor Antonellis Vormittags-Zeit, da sollte doch noch was gehen.

Norris und Verstappen scheitern an Leclerc

Die Qualifying-Simulationen sind voll im Gange, aber derzeit kann niemand Leclerc das Wasser reichen. Sowohl Verstappen als auch Norris scheitern an der Bestzeit des Ferraris. Norris reiht sich mit zwei Zehntelsekunden Rückstand auf P2 ein, dahinter rangiert Verstappen mit 0,445 Sekunden Rückstand. Nun geht auch Russell auf die Strecke.

Elektronik-Problem in der Cadillac-Garage?

Bei Cadillac steht das Auto auch schon seit Längerem still. Bottas steht nur bei 21 Runden. Möglicherweise ist ein Elektronik-Problem in der Garage verantwortlich dafür. Die Mechaniker arbeiten jedenfalls derzeit nicht am Auto.

Norris mit schneller Runde

Lando Norris zieht zu Verstappen nach. Allerdings nicht positionell. Es wird der vierte Platz 4 für den Papaya-Fahrer. Aber zwischen P2 und P4 bewegt sich alles innerhalb von etwas mehr als einer Zehntel. Nur davor gibt es nach wie vor eine Lücke. Gasly verbessert sich ebenfalls, bleibt aber auf P9.

Verstappen verbessert sich wieder

Wir befinden uns in der "Golden Hour" - der Sonnenuntergangszeit. Mit Top-Bedingungen für schnelle Zeiten. Max Verstappen nutzt diese Zeit, um eine neue Pushrunde einzulegen. 1:33,8 wird es. Das reicht für eine Verbesserung, aber es reicht nicht für die Leclerc-Zeit. Platz 2 für den Niederländer.

Leclerc mit Bestzeit und Code-Brown-Moment

Charles Leclerc pusht nun schon sehr nah am Limit, so der Eindruck. Zunächst fuhr er vor wenigen Runden eine neue Test-Bestzeit und diese ist mit einer Rundenzeit von 1:33,162 durchaus beeindruckend. Dann hat er wenige Momente später einen massiven Quersteher auf dem Kerb in Kurve 11, der ihn in die Auslaufzone schleudert. Um ein Haar hätte das ein Unfall oder ein Dreher werden können, Leclerc kann sich aber retten.

McLaren fährt wieder

Es hat etwas über zwei Stunden gedauert, doch nun ist es soweit: Lando Norris ist im McLaren auf der Strecke. Nachdem das Team während und nach der Mittagspause eine Datenanomalie untersuchen musste, verpasste er den bisherigen Nachmittag. Jetzt ist er wenigstens einmal für zwei Installationsrunden ausgerückt, bald wird er aller Voraussicht nach das normale Programm aufnehmen.

Verstappen wieder in den Top 3

Auf den ersten drei Positionen sind wieder drei der üblichen Verdächtigen: Ferrari, Mercedes und Red Bull. Oder anders gesagt: Leclerc, Antonelli und Verstappen. Der Red-Bull-Fahrer war einer der wenigen in den Top-10, der sich in der letzten Stunde positionell verbessert hat. Hier der gesamte Zwischenstand:

Formel 1 Testfahrten Bahrain, Freitag 15 Uhr - Zwischenstand

P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1LeclercFerrari1:33,629C398
2AntonelliMercedes+ 0,287C349
3VerstappenRed Bull + 0,686C333
4PiastriMcLaren+ 0,723C466
5 OconHaas+ 0,865Prototyp (C3)82
6HadjarRed Bull+ 0,882C359
7 GaslyAlpine+ 1,217C382
8RussellMercedes+ 1,370C336
9 LindbladRacing Bulls+ 1,609C2136
10SainzWilliams+ 1,623C3105
11HülkenbergAudi+ 2,390C364
12BearmanHaas + 5,173C261
13BottasCadillac + 5,442C221
14BortoletoAudi + 6,521C314
15PerezCadillac + 7,213C161
16StrollAston Martin - C36

Das ist bei McLaren los

McLaren macht sich langsam für die erste Ausfahrt bereit. Gegenüber F1TV erklärte das Team, dass man etwas in den Daten gesehen habe, das weitere Untersuchungen notwendig machte. Deshalb zog es sich etwas länger hin, ehe Lando Norris auf die Strecke kann.

Aston Martin hört auf

Für Lance Stroll ist der Arbeitstag vorbei. Aston Martin teilte mit, dass sie ihr Programm beendet haben. In Summe drehte der Kanadier am Freitag nur sechs Runden, nachdem das Team schon am Vormittag angekündigt hatte, dass man infolge des Hybrid-Defekts von gestern und aufgrund von Ersatzteilmangel keine langen Runs durchziehen möchte und nur ein kurzes Programm geplant habe. Ob es tatsächlich so kurz geplant war, steht auf einem anderen Blatt Papier. Für Aston endet damit eine desolate Test-Saison mit einer Verspätung in Barcelona und anschließend nicht enden wollenden Defekten sowie viel Kritik der eigenen Fahrer an der allgemein mangelnden Performance ihres Autos.

Verstappen mit Verbesserung, Russell nicht

Max Verstappen nutzt die besser werdenden Verhältnisse für eine neue persönliche schnellste Runde. P3 ist das Maximum für ihn. Dabei kam er vor Kurve 8 mit allen vier Reifen neben die Strecke - bei Testfahrten prinzipiell egal. George Russell ging auch vor wenigen Augenblicken auf eine Verbesserung, aber er beging einen Fahrfehler in der letzten Kurve.

Wo bleibt Norris?

Nachdem der Audi nun auf der Strecke ist, fehlt uns nur noch einer: Lando Norris. Der amtierende Formel-1-Weltmeister ist eigentlich für den MCL40 eingeplant, doch bisher fehlt von ihm jede Spur. Es gilt natürlich dasselbe wie bei Audi: Muss kein technisches Problem sein, es kann auch eine groß angelegte Setupänderung sein, aber selbst für diese dauert das inzwischen schon relativ lange.

Audi kommt raus

Endlich hat auch der Audi seine Mittagspause beendet. Spaß natürlich, es hat mit Sicherheit einen guten Grund, warum Gabriel Bortoleto erst jetzt erstmals am Nachmittag auf die Strecke kommt. Es dauert immer seine Zeit, bis ein Setup umgebaut ist oder auch ein potenzieller kleiner Schaden behoben ist. Uns liegen jedenfalls keine Informationen vor, dass es sich um einen Defekt handelt.

Zwei Alleinunterhalter

Oliver Bearman und Arvid Lindblad sind die einzigen Fahrer, die im Moment noch auf der F1-Strecke sind. Beide sind auf einer Rennsimulation unterwegs. Lindblad befindet sich schon im dritten Stint, Bearman bekommt nun soeben neue Reifen für diesen aufgesteckt. Das hat aber ein bisschen lange gedauert bei Haas - kein sehr schneller Boxenstopp.

Mark Mateschitz zu Besuch

Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies unterhält sich in der Boxengasse angeregt mit Mark Mateschitz. Der Sohn von Dietrich Mateschitz stattet der Formel 1 offenbar einen Besuch ab. Er ist nicht der einzige prominente Zaungast. In der letzten Woche war unter anderem schon Tennisstar Carlos Alcaraz in Bahrain gewesen. Bei Haas ist heute übrigens die amerikanische Botschafterin in Bahrain zu Gast.

Sainz bricht Rennsimulation ab

Carlos Sainz kam eigentlich gerade bis zum Ende seines zweiten Runs in der Rennsimulation, doch dann kam er ausgangs von T10 von der Strecke ab. Kurze Zeit später beendete er seinen Stint und fuhr an die Garage zurück.

Russell vs. Gasly

Kleiner Schreckmoment für George Russell in Kurve 1. Der Mercedes-Fahrer will sich innen am Alpine vorbeibremsen, der lässt allerdings nicht wirklich viel Platz. Russell muss zurückziehen, beinahe kommt es dabei zu einer Berührung. Zum Glück nur beinahe.

Temperaturen sinken

So langsam kündigt sich in Bahrain der Sonnenuntergang an, schließlich ist es hier schon nach 16 Uhr. Entsprechend sanken in den letzten Minuten auch die Temperaturen stark. Das Thermometer zeigt 29 Grad Celsius an. Die Asphalt-Temperatur liegt bei 35 Grad. Die Bedingungen für schnelle Zeiten werden von Runde zu Runde besser.

Leclerc verbessert Bestzeit

Charles Leclerc hat noch eine Push-Lap gedreht und dabei seine eigene Bestzeit um 0,060 Sekunden verbessert. Was dabei aber interessant ist: Nur im zweiten Sektor fuhr er dabei schneller als in seinem ersten Umlauf, dafür aber um über drei Zehntelsekunden. Im letzten Sektor büßte er allerdings wiederum viel Zeit ein.

Russell verbessert sich

George Russell bringt in diesem Moment eine klare Verbesserung über die Linie. Aber von einer Qualifying-Simulation können wir nicht reden. Es reicht in dieser frühen Phase des Nachmittags für P7. Hier der komplette Stand nach einer Stunde:

Formel 1 Testfahrten Bahrain, Freitag 14 Uhr - Zwischenstand

P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1LeclercFerrari1:33,689C387
2AntonelliMercedes+ 0,227C349
3PiastriMcLaren+ 0,663C466
4 OconHaas+ 0,805Prototyp (C3)82
5HadjarRed Bull+ 0,822C359
6 GaslyAlpine+ 1,157C360
7RussellMercedes+ 1,310C314
8 LindbladRacing Bulls+ 1,549C2106
9SainzWilliams+ 1,563C393
10HülkenbergAudi+ 2,330C364
11VerstappenRed Bull + 4,739C323
12BottasCadillac + 5,722C113
13BearmanHaas + 6,068C129
14PerezCadillac + 7,153C161
15StrollAston Martin - Prototyp (C3)6

McLaren und Audi mit Verspätung

Wen wir bisher an diesem Nachmittag noch nicht gesehen haben? Den McLaren und den Audi. Beide kamen am Vormittag eigentlich ohne größere Probleme durch und es scheint zumindest bei McLaren auch jetzt keine Eile angesagt zu sein. Mechaniker arbeiten am Auto, aber es scheint nur eine Setupänderung zu sein.

Mercedes läuft

George Russell ist immer noch auf der Strecke. Seine Ausfahrt war also nicht nur eine Installationsrunde, sondern gleich ein bisschen mehr. Inzwischen sortierte er sich in der Tageswertung mit einer Zeit von 1:37,712 auf P10 ein und damit direkt vor Max Verstappen. Das Vormittags-Problem scheint also endgültig der Vergangenheit anzugehören.

Russell fährt schon wieder

George Russell und Sergio Perez verließen soeben die Boxengasse. Max Verstappen tat dies bereits vor Längerem. Damit fehlt nur noch der Einsatz von Gabriel Bortoleto und Lando Norris, von jenen Fahrern, die mittags das Cockpit übernahmen.

Instabiler Aston Martin

Nächster 2-Runden-Stint von Lance Stroll und dieser bringt gleich den nächsten (diesmal kleinen) Ausritt ins Kies. Ausgangs von Turn 4 übersteuert das Auto massiv und Stroll rutscht raus. Anschließend geht es an die Box, das heißt Rundenzeit steht ihm immer noch keine zu Buche.

Stroll neben der Strecke

Nur zwei Runden war Lance Stroll auf dem Kurs, in dieser Zeit kam er aber gleich zweimal von der Strecke ab. Tatsächlich nicht das erste Mal heute, schon am Vormittag war Stroll auf den beiden Runden, die er fuhr, zweimal neben dem Kurs. In mindestens einem Fall könnte es sogar Absicht gewesen sein, denn Stroll schien sein Auto bewusst in eine extreme Lenkbewegung zu versetzen, die ihn anschließend von der Strecke abbrachte. Sogar solche Dinge könnten Teil von Tests sein.

Endlich Action

In den ersten Minuten ist zunächst einmal nichts passiert. Jetzt hat sich mit dem Haas von Oliver Bearman der erste Fahrer rausgewagt und kurze Zeit später folgt auch - man höre und staune - Lance Stroll im Aston Martin.

GRÜN

Der Start in den Nachmittag beginnt.

Start in den Nachmittag

In wenigen Minuten nimmt die Nachmittags-Session in Bahrain Fahrt auf. Vier Stunden bleiben noch im Rahmen der Formel-1-Testfahrten 2026. Welche Fahrer werden wir dort erleben? Hier die Übersicht:
Team Vormittag Nachmittag
Haas Ocon Bearman
Red Bull Hadjar Verstappen
McLaren Piastri Norris
Ferrari Leclerc Leclerc
Mercedes Antonelli Russell
Audi Hülkenberg Bortoleto
Cadillac Perez Bottas
Racing Bulls Lindblad Lindblad
Alpine Gasly Gasly
Aston Martin Stroll Stroll
Williams Sainz Sainz

Pressekonferenz

Unterdessen läuft die letzte Pressekonferenz dieser Woche in Bahrain. Heute gleich im Fahrer-Doppelpack, nachdem es an den vergangenen beiden Tagen immer eine PK nur für die Piloten und eine weitere für die Teambosse gab. Heute gibt es zweimal Fahrer. Im Moment befinden sich Franco Colapinto, Oliver Bearman, Liam Lawson, Oscar Piastri und George Russell im Saal. Für den zweiten Abschnitt ab 14:40 Uhr werden es Alex Albon, Kimi Antonelli, Isack Hadjar, Nico Hülkenberg, Esteban Ocon und Sergio Perez sein.

Rundenanzahl: Mercedes führt immer noch

Trotz des Defekts von Andrea Kimi Antonelli ist Mercedes nach wie vor das Team, das die meisten Test-Kilometer in dieser Woche zurücklegen konnte. Allerdings beträgt der Vorsprung auf McLaren gerade einmal zwei Runden. Aston Martin hingegen nur eine knapp höhere Laufleistung als der Cadillac. Von den anderen Teams müssen wir erst gar nicht reden.
Bahrain IITag 1Tag 2Tag 3Summekm
Ferrari11478802721472
Mercedes145156493501894
McLaren124158663481883
Haas107127823161710
Alpine121120572981613
Racing Bulls136106773191726
Audi120102642861548
Red Bull66139592641429
Williams110117662931586
Cadillac59108612281234
Aston Martin54682124671

Leclerc-Bestzeit am Vormittag

Auf den letzten Minuten hat sich nichts mehr wirklich geändert. Nur der Cadillac, der heute keine Shortruns probiert hat, konnte im Laufe seiner Rennsimulation die persönliche Bestzeit langsam verbessern. Sonst blieb alles identisch.

Formel 1 Testfahrten Bahrain, Freitagvormittag - Ergebnis

P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1LeclercFerrari1:33,689C380
2AntonelliMercedes+ 0,227C349
3PiastriMcLaren+ 0,663C466
4 OconHaas+ 0,805Prototyp (C3)82
5HadjarRed Bull+ 0,822C359
6 GaslyAlpine+ 1,157C357
7 LindbladRacing Bulls+ 1,549C277
8SainzWilliams+ 1,563C366
9HülkenbergAudi+ 2,330C364
10PerezCadillac + 7,153C161
11StrollAston Martin - Prototyp (C3)2

Nur drei Autos beim Probestart

Am Vormittag erfreuen sich diese Test-Starts keiner sonderlich großen Beliebtheit. Gestern waren es vier Teams, heute sind es drei, die teilnehmen. Namentlich handelt es sich dabei um Oscar Piastri, Esteban Ocon und Isack Hadjar. Den besten Start holt.... (Trommelwirbel)... Ocon. Natürlich. Der Ferrari-Motor scheint dank seines kleineren Turbos einen klaren Vorteil auf den ersten Metern zu haben, aber auch Piastri kommt diesmal gut weg.

Antonelli-Defekt: Pneumatik war Schuld

Offenbar war für das Ausrollen am Mercedes ein Verlust von Pneumatik-Druck verantwortlich, wie F1TV berichtet.

ROT! Systemchecks laufen

Wie bereits vorher angekündigt, beginnen jetzt die Systemchecks gefolgt von einem Probestart.

Aston Martin läuft

Es ist endlich passiert: Der Honda-Motor im Aston Martin macht wieder Geräusche und wird wenige Momente später auf die Strecke entlassen. Lance Stroll fährt somit seine ersten Runden des Tages. Eines wissen wir mit Sicherheit: Es werden nicht viele Runden werden, nicht nur aufgrund der Ansage von Aston, sondern vor allem weil ihnen in ein paar Minuten die Zeit ausgeht. Aber hey, besser als nichts.

Endspurt

Die letzten Minuten am Vormittag laufen. Aktuell befinden sich Perez und Ocon auf jeden Fall noch auf einer Rennsimulation, genauso wie Arvid Lindblad. Ebenfalls auf der Strecke sind Isack Hadjar, Oscar Piastri und Carlos Sainz. Schnelle Runden erwarten wir uns zu diesem Zeitpunkt keine.

Probestarts am Ende der Session

Zur Erinnerung: Die Vormittags-Session wird, wie inzwischen alle Einheiten bei diesem Test, nicht regulär mit dem Ablauf der Zeit zu Ende gehen, sondern praktisch schon zehn Minuten früher. Denn es ist auch für heute jeweils für den Vormittag und für den Nachmittag ein Systemcheck geplant und anschließend ein Probestart.

Leclerc: Rennsimulation beendet

Charles Leclerc absolvierte am Vormittag eine Rennsimulation, allerdings unterbrochen durch die rote Flagge aufgrund des gestrandeten Mercedes. Aber auch ansonsten war es eine eher ungewöhnliche Rennsim, denn er absolvierte sie mit drei Reifenwechseln. C2-C3-C2-C3, so die Herangehensweise. Die Zeiten? Im ersten Stint 1:39,0, dann steigerte er sich auf 1:38,6 in Stint Nr. 2, gefolgt von 1:37,7 und 1:37,0 auf den letzten beiden Abschnitten.

Vormittag: Eine Stunde vor Schluss

Wie so üblich iün der heißen Mittagszeit geht kaum jemand auf schnelle Runden. Pierre Gasly war der einzige Fahrer, der in der letzten Stunde seine Position verbessert hat. Er kam auf P6 nach vorne. Ansonsten ist alles wie gehabt. Hier der Stand eine Stunde vor dem Ende der Vormittags-Session im Detail.
P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1LeclercFerrari1:33,689C366
2AntonelliMercedes+ 0,227C349
3PiastriMcLaren+ 0,663C451
4 OconHaas+ 0,805Prototyp (C3)51
5HadjarRed Bull+ 0,822C338
6 GaslyAlpine+ 1,157C339
7 LindbladRacing Bulls+ 1,549C258
8SainzWilliams+ 1,563C348
9HülkenbergAudi+ 2,330C349
10PerezCadillac + 8,205Prototyp (C3)31

Rennsimulation bei Cadillac

Cadillac scheint ein ähnliches Programm wie gestern mit Valtteri Bottas zu fahren. Sergio Perez befindet sich derzeit in einer Rennsimulation. Seinen ersten Stint absolvierte er auf dem Prototyp-Reifen, der de-facto eine C3-Mischung ist. Auch bei Haas sieht es nach einer Rennsimulation aus, denn Ocon drehte einen ersten Stint von 14 Runden auf dem C3, jetzt ist er seit acht Umläufen mit dem C2 unterwegs

Piastri fährt wieder

Was auch immer das potenzielle Problem am McLaren war, es scheint sich nur um eine Kleinigkeit gehandelt zu haben. Denn Oscar Piastri hat die Garage verlassen und dreht nun wieder seine Runden.

Aston Martin nennt Details

Aston Martin wird heute keine Longruns fahren, das gab Honda vorhin bekannt. Doch auch bei den kürzeren Runs gibt es Einschränkungen, wie Aston-Repräsentant Pedro de la Rosa mitteilte. "Wir werden sehr eingeschränkt Runs fahren. Diese werden kurz sein und sie werden um mindestens eine halbe Stunde voneinander getrennt sein, damit wir uns wirklich die Daten anschauen können und in der Lage sind, in diesen wenigen Runs einige Dinge zu testen", so de la Rosa. Wie wenige Runs das Team fahren wird, werden wir sehen. Bisher war das Auto heute noch überhaupt nicht auf der Strecke.

Arbeit bei McLaren

Offenbar hat auch der McLaren irgendwelche Probleme. In der Garage ist viel Betrieb am Auto von Oscar Piastri und auch die Motorabdeckung wurde entfernt. Es scheint sich um ein Problem im hinteren Teil des Autos zu handeln, möglicherweise die Power Unit oder das Getriebe.

GRÜN!

Der Restart verzögerte sich etwas, da ein Streckenfahrzeug noch zur betreffenden Stelle fuhr und Antonelli als Taxi zurück an die Box bringt - über eine Route außerhalb der Strecke allerdings. Die Entfernung des Wagens hat weniger Zeit in Anspruch genommen. Jedenfalls ist die Stelle wieder frei und die Session wird in diesem Moment wieder aufgenommen. Die roten Flaggen sind aufgehoben und alle können wieder auf die Strecke.

Mercedes weggerollt

Antonelli hat direkt neben einer Öffnung in der Barriere geparkt. Es dauert deshalb nicht lange für die Marshals, seinen Wagen zu entfernen. Die Wiederholung zeigt, dass Antonelli plötzlich nach dem Ausgang von Turn 10 nicht mehr den vollen Schub bekommt. Möglicherweise hatte er keine Hybrid-Leistung mehr, aber das ist Stand jetzt nur eine Hypothese.

ROT: Antonelli steht

Wir haben die dritte Unterbrechung bei diesen Testfahrten. Kimi Antonelli hat seinen Boliden am Rande der Gegengerade abgestellt und kann sich nicht wieder in Bewegung setzen. Die roten Flaggen sind draußen. Antonelli steigt aus seinem Auto.

Leclerc-Führung hält an

Charles Leclerc hält nach wie vor die erste Position vor Kimi Antonelli und Oscar Piastri. Heißt im Umkehrschluss: Es gab an der Spitze keine Verschiebungen im Vergleich zu Stunde 1. Die bedeutendste Verbesserung der letzten 60 Minuten: Lindblad verbesserte sich von P7 auf P6. Sergio Perez hat nun offiziell eine Position zu Buche stehen.

Formel 1 Testfahrten Bahrain, Freitag 10 Uhr - Zwischenstand

P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1LeclercFerrari1:33,689C343
2AntonelliMercedes+ 0,227C344
3PiastriMcLaren+ 0,663C429
4 OconHaas+ 0,805Prototyp (C3)23
5HadjarRed Bull+ 0,822C325
7 LindbladRacing Bulls+ 1,549C234
6SainzWilliams+ 1,563C330
8 GaslyAlpine+ 2,003C329
9HülkenbergAudi+ 3,379C231
10PerezCadillac + 10,947Prototyp (C3)4

Mercedes mit Extra-Flügelchen

Eine technische Neuerung erkennt man heute am Heckflügel von Mercedes. Dort befinden sich am Ende des oberen Flaps zwei kleine Flügelchen. Komplett neu sind diese nicht, zuvor saßen sie vertikal am Seitenflap, nun sind sie hinten angebracht. Möglicherweise handelt es sich um zwei verschiedene Setup-Varianten.

Welche Programme werden derzeit gefahren?

Leclerc im Ferrari und Lindblad im Racing Bull sind im Moment auf Longruns mit harten Reifen. Sainz ist schon etwas länger mit C3 draußen, alle anderen sind gerade erst aufgebrochen. Und was fast schon am wichtigsten ist: Der Cadillac fährt tatsächlich ein paar aufeinanderfolgende Runden. Perez befindet sich inzwischen auf dem vierten Umlauf des Tages. Nun gut, danach ist auch wieder Schluss.

Cadillac fährt mal wieder

Inzwischen sind wir fast schon daran gewöhnt, dass Cadillac langsam in den Tag startet - sehr langsam tatsächlich. Gerade fuhr Perez raus für seine zweite Runde des Tages. Fährt er diesmal länger als nur eine?

F1-Boss kontert gegen Verstappen

F1-CEO Stefano Domenicali widersprach der Kritik von Max Verstappen am neuen F1-Reglement deutlich. Er ist überzeugt: "Die Autos sind wunderschön. Der Sound ist herrlich. Und wenn man sich die Autos an der Strecke ansieht, sieht es so aus, als wären es die Autos der letzten Jahre." So viel von außen, für die Fahrer fühlt es sich offenbar anders an. Alles zu den Aussagen von Domenicali könnt ihr hier nachlesen:

Hülkenberg verbremst sich in Kurve 1

Ein starker Verbremser von Nico Hülkenberg vor der ersten Kurve. Das haben wir in den letzten Tagen von verschiedenen Fahrern in dieser Form schon öfter gesehen. In diesem Fall sind die Reifen am Audi wohl endgültig verheizt, wenig überraschend biegt Hülkenberg noch auf derselben Runde an die Box ab.

Ocon driftet

Haas auf Intermediates im Trockenen. Klar, dass da nicht so viel Grip vorhanden ist. Esteban Ocon hat seinen Spaß damit, wobei es Ansichtssache ist, wie viel Spaß er tatsächlich hatte. Ausgangs von Kurve 8 steht er mal richtig quer und driftet durch die gesamte Beschleunigungsphase. Die Reifen sind hin, aber die Drift Challenge gewinnt er damit garantiert. Inzwischen hat es Haas sein lassen und ihn zurück an die Box geholt.

Haas testet Regenmodus

Die Flügelstellungen zeigen jetzt, was Haas damit wohl bezweckt. Denn es öffnet sich nur der Frontflügel, nicht jener am Heck. In dieser Konfiguration wird nach den neuen F1-Regeln im Regen gefahren. Das will man wohl ausprobieren und kombiniert das passenderweise mit Intermediates. Dass es nicht regnet? Details, alles nicht so wichtig!

Ocon auf Intermediates

Was ist da bei Haas los? Esteban Ocon wurden eben die Intermediate-Reifen aufgesteckt und er fährt tatsächlich damit eine Runde. Haas testet hier definitiv etwas, was auch immer das sein könnte.

Leclerc in Führung

Charles Leclerc beendet die erste Stunde an der Spitze vor Kimi Antonelli. Oscar Piastri wagte vor wenigen Augenblicken nochmal eine Push-Runde, doch in Kurve 11 geriet er auf den Kerb und konnte somit die Bestzeit des Ferraris nicht attackieren.

Formel 1 Testfahrten Bahrain, Freitag 9 Uhr - Zwischenstand

P.FahrerTeamRückstandReifenRunden
1LeclercFerrari1:33,689C315
2AntonelliMercedes+ 0,227C321
3PiastriMcLaren+ 0,663C413
4 OconHaas+ 0,805Prototyp (C3)17
5HadjarRed Bull+ 0,822C313
6SainzWilliams+ 1,839C314
7 LindbladRacing Bulls+ 1,985C218
8 GaslyAlpine+ 2,375C314
9HülkenbergAudi+ 2,375C216
10PerezCadillac - Prototyp (C3)1

Ersatzteilmangel: Aston Martin fährt heute nur wenig

Honda kündigte soeben an, dass Aston Martin heute nur wenige und kurze Runs durchführen wird. Diese Entscheidung traf das Team nach dem Motordefekt am Donnerstag. "Unser letzter Run mit Fernando Alonso gestern zeigte ein Problem mit der Batterie, das sich auf unseren Testplan auswirkte.", bestätigte man den Hybrid-Defekt. "Seitdem führen wir auf dem Prüfstand in Sakura Simulationen durch. Aus diesem Grund und aufgrund eines Mangels an Antriebsteilen haben wir den heutigen Runplan stark eingeschränkt und nur kurze Fahrten vorgesehen", heißt es weiter.

Antonelli macht Sprung

Kimi Antonelli verbessert sich bis auf die zweite Position. Nur zwei Zehntel fehlen ihm auf Leclerc. Der Rückstand ist insofern repräsentativ, dass beide mit dem C3-Reifen gedreht wurden. Doch Spritmenge oder Motormodi lassen sich natürlich nicht abschätzen.

Aston Martin noch nicht draußen

Die letzten Tage mussten wir immer ein bisschen länger auf Cadillac warten. Die haben heute zumindest schon eine Runde hingelegt - ja wirklich nur eine. Heute ist das einzige Auto, das sich noch nicht aus der Box hervorgewagt hat, der Aston Martin. Wir wollen noch über kein Problem spekulieren, aber wenn es ein Team gibt, das dringend Kilometer braucht, dann ist es mit Sicherheit der AMR26.

Piastri auf P2

Die Leclerc-Zeit gerät nicht in Gefahr. Aber Oscar Piastri reiht sich im McLaren auf der zweiten Position ein mit 0,663 Sekunden Rückstand. Esteban Ocon schob sich ebenfalls in den letzten Minuten vor Isack Hadjar. Der Haas lief bisher mit sehr wenigen Problemen bei den Testfahrten, aber richtig schnelle Runden zeigte er kaum.

Ferrari mit konventionellem Flügel

Gestern schockte Ferrari die Konkurrenz, indem man einen Heckflügel nutzte, der, anstatt sich abzusenken, einfach um etwa 270 Grad dreht. Allerdings nur kurz am Vormittag, schon gestern Nachmittag setzte man erneut auf die konventionelle Variante. Genauso wie heute. Bei seinem ersten Run war am Wagen von Leclerc wieder der 'normale' Heckflügel angebracht.

Leclerc vorne

Charles Leclerc ist der erste, der eine nennenswerte Rundenzeit setzt. Nennenswert im Sinne einer Pushrunde. Der Ferrari-Pilot führt das Feld mit einer Zeit von 1:33,689 an, Hadjar liegt acht Zehntelsekunden dahinter, alle anderen haben sich noch nicht wirklich an einem schnellen Run versucht.

Wetter

Bevor hier das Geschehen richtig losgeht, hier mal ein Blick auf das Wetter. 25 Grad Celsius zeigt das Thermometer an, 34 Grad werden auf der Streckenoberfläche gemessen.

Langsamer Start

Zu Beginn des Tages will noch niemand wirklich ans Limit gehen. Nach einer Installationsrunde sind alle wieder drinnen. Flow-Vis ist omnipräsent, Cadillac fuhr mit einem großen Aero-Rake auf die Strecke. Immerhin, so früh war das Neueinsteiger-Team in den letzten Tagen noch nie draußen.

GRÜN

Die Session beginnt!

F1 Test in Bahrain: Wer fährt?

Wir sind am letzten Tag der Testfahrten angekommen. Das bedeutet: Für manche Fahrer - wie etwa für Lewis Hamilton und Fernando Alonso ist die Test-Saison damit bereits vorbei, da ihrer Teamkollegen heute im Auto sitzen. Hier die Übersicht über alle Fahrer am Freitag:
Team Vormittag Nachmittag
Haas Ocon Bearman
Red Bull Hadjar Verstappen
McLaren Piastri Norris
Ferrari Leclerc Leclerc
Mercedes Antonelli Russell
Audi Hülkenberg Bortoleto
Cadillac Perez Bottas
Racing Bulls Lindblad Lindblad
Alpine Gasly Gasly
Aston Martin Stroll Stroll
Williams Sainz Sainz

Salam Aleikum aus Bahrain

Der Die längste Formel-1-Testsaison seit langem geht auf die Zielgerade. Nach fünf Tagen in Barcelona, drei Tagen letzte Woche in Bahrain und nochmal zwei Tagen in dieser Woche steht heute der letzte Tag der Vorsaison an. Die letzte Chance also für alle Teams ihre technischen Joker zu spielen. Üblicherweise ist der letzte Testtag auch jener Tag, an dem noch ein letztes Mal die Bestzeiten attackiert und aufgestellt werden. In unserem F1-Liveticker verpasst ihr keine schnelle Runde und keine Defekte und bleibt den ganzen Tag auf dem Laufenden.