Formel 1

Formel 1 Russland: Strafversetzungen für alle Honda-Piloten

Red Bull und Toro Rosso bekommen in Russland neue Honda-Motoren. Das bedeutet Strafversetzungen für Max Verstappen und Co.
von Christian Menath

Schlechte Nachrichten aus dem Honda-Lager: Wie die Japaner in Russland mitteilten, bekommen alle vier Red-Bull- und Toro-Rosso-Piloten in Sochi neue Antriebseinheiten. Max Verstappen, Alexander Albon, Pierre Gasly und Daniil Kvyat müssen deshalb in der Startaufstellung nach hinten.

Immerhin: Bei Verstappen, Albon und Gasly kommt nur ein neuer Verbrennungsmotor zum Einsatz. Weil alle drei in der Formel-1-Saison 2019 schon mindestens eine Motorenstrafe abgesessen haben, müssen sie jeweils nur um fünf Positionen in der Startaufstellung zurück.

Ausgerechnet Lokalmatador Daniil Kvyat trifft es aber härter. Der Russe bekommt - abgesehen von der Batterie - eine komplett neue Power Unit. Weil pro Komponente fünf Startplätze fällig werden und die Strafe somit die magische Grenze von 15 Plätzen übersteigt, muss er automatisch vom Ende des Feldes losfahren.

Laut Honda handelt es sich um strategische Wechsel. Alle Piloten bekommen einen frischen Motor der letzten 'Phase 4' Ausbaustufe. Schon in Spa und Monza mussten die Honda-Piloten deshalb nach hinten.

Die Strafen nach der Sommerpause waren einkalkuliert, weil sich vor allem Red Bull auf den Highspeed-Strecken keine besonders großen Siegchancen ausrechnete. In Singapur hingegen wollte man die Spitze angreifen, was allerdings nur bedingt gelang.

Zwei Wochen nach Sochi gastiert die Formel 1 in Suzuka. Beim Heimspiel vor den japanischen Fans will Honda offenbar ebenfalls Startplatzstrafen vermeiden.


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