Portrait
2011 erbaut, gastierte die Motorrad-Weltmeisterschaft bislang insgesamt zwölf Mal auf dem Circuit of the Americas. Das Debüt erfolgte in der Saison 2013, als die Motorrad-WM parallel auch noch in Laguna Seca und Indianapolis fuhr. Da die Bezeichnung 'US-Grand-Prix' damals schon vergeben war, firmierte das Rennen zunächst für viele Jahre unter dem Titel des Amerika-GPs. Inzwischen sind Laguna Seca und Indianapolis aber aus dem WM-Kalender verschwunden und Austin zum einzigen MotoGP-Event in den USA geworden. Einzig 2020 fiel das Rennen der Covid-19-Pandemie zum Opfer. 2026 folgte daher nur folgerichtig die Umbenennung des Events in den USA-Grand-Prix.
Das Layout des Circuit of the Americas
Auf 5,513 Kilometern vereint der gegen den Uhrzeigersinn gefahrene Circuit of the Americas alles, was eine MotoGP-Rennstrecke bieten kann. Mächtige Höhenunterschiede, wie das über 40 Höhenmeter umfassende Bergaufstück vor der ersten Kurve wechseln sich mit schnellen Kurvenkombinationen in Sektor eins, einer 1,2 Kilometer langen Gegengerade und einem technischen, langsamen dritten Sektor ab.
Konzipiert wurde die Strecke vom deutschen Architekten Hermann Tilke und seinem Team, die texanische MotoGP-Legende Kevin Schwantz fungierte zudem als Berater. So umfasst nicht weniger als 20 Kurven und damit die meisten im aktuellen MotoGP-Rennkalender.

In der Kritik steht COTA immer mal wieder, weil der Zustand des Asphaltbandes zu wünschen übriglässt. Lehmiger Boden lässt die Strecke an verschiedenen Stellen immer wieder leicht absinken oder aufsteigen, wodurch teils heftige Bodenwellen entstehen. Immer wieder wurde in der Vergangenheit neu asphaltiert, eine dauerhafte Lösung bislang aber noch nicht gefunden.
Die Statistik zum USA-GP
Rekordsieger auf dem Circuit of the Americas ist MotoGP-Superstar Marc Marquez. Der Spanier konnte den USA-GP bislang siebenmal gewinnen, zuletzt 2021. Zwischen 2013 und 2018 holte er sogar sechs Siege am Stück, ehe er 2019 in Führung liegend aus dem Rennen stürzte. Alex Rins erbte den Rennsieg und gewann 2023 noch ein zweites Mal. Ansonsten konnten sich bislang nur Enea Bastianini (2022), Maverick Vinales (2024), Francesco Bagnaia (2025) und Marco Bezzecchi (2026) in die Siegerliste eintragen. Der erfolgreichste Konstrukteur in Austin ist Honda mit acht Siegen, gefolgt von Ducati, Aprilia (je 2) und Suzuki (1).
