Marc Marquez legte im 1. Freien Training am Freitagmorgen den denkbar schlechtesten Auftakt in das MotoGP-Wochenende von Austin hin. Er stürzte in Kurve zehn bei rund 190 km/h. Marquez kam aber glimpflich davon und konnte nach einer Untersuchung die Session sogar fortsetzen.

Stürze, Defekte & Zwischenfälle: Marc Marquez flog bereits nach rund 10 Minuten heftig ab. Er verlor in der Anfahrt zu Kurve zehn bei rund 190 km/h das Vorderrad seiner Ducati, wurde durch den Kies geschleudert und schlug in den Airfence an der Streckenbegrenzung ein.

Marquez konnte die Auslaufzone auf eigenen Beinen verlassen, war aber sichtlich angeschlagen. Den Handschuh an seiner linken Hand hatte er abgenommen. Marquez wurde mit dem Scooter von Ducati-Riding-Coach Manuel Poggiali in das Fahrerlager zurückgebracht, wo MotoGP-Arzt Dr. Angel Charte bereits auf ihn wartete. Die Session musste zur Reparatur des Airfence kurz unterbrochen werden.

Nach rund 20 Minuten war Marquez zurück in der Box und bereit, das Training fortzusetzen. Wie Ducati-Team-Manager Davide Tardozzi erklärte, hat sich Marquez massive Prellungen am rechten Arm und der linken Hand zugezogen. Er ist aber ohne Knochenbrüche davongekommen.

Das Ergebnis: Die Bestzeit ging unterdessen an Pedro Acosta, der sich 0,103 Sekunden vor Fabio Di Giannantonio durchsetzte. Jorge Martin lag als Dritter 0,221 Sekunden zurück, hatte im Gegensatzu zu Acosta und Di Giannantonio am Ende der Session aber keine neuen Reifen aufgezogen. Marc Marquez schaffte es nach seinem Sturz noch auf Platz vier vor Raul Fernandez und Alex Marquez. Luca Marini landete auf P7, gefolgt von Ai Ogura. Marco Bezzecchi musste sich mit Platz neun begnügen. Franco Morbidelli komplettierte die Top-Ten.

Francesco Bagnaia wurde Elfter, Joan Mir 17., Fabio Quartararo 18. und Fermin Aldeguer 22.

Das Wetter: Mit beinahe wolkenlosem Himmel empfing Austin die MotoGP in ihrem 1. Freien Training zum USA-GP. 23 Grad Außentemperatur und 31 Grad auf dem Asphalt wurden gemessen.