+++ Der Test der MotoGP in Valencia im Bericht +++

Auf Wiedersehen aus Valencia, bis 2026!

Damit verabschieden wir uns aus Valencia. Das Jahr 2025 ist für die MotoGP damit vorbei. Den nächsten Liveticker von Motorsport-Magazin.com gibt es dann wieder zu den Testfahrten in Sepang ab dem 3. Februar 2026. Bis dahin haben wir natürlich auf unserer Website und unseren Youtube-Kanal noch zahlreiche Artikel und Videos, in denen wir die Saison 2025 analysieren und euch auf die kommende Saison einstimmen. Danke fürs mitlesen und mitfiebern, wir lesen uns im neuen Jahr!

Diogo Moreira überwindet sich: Von Angst zum Spaß

Für Diogo Moreira war das heute der erste Tag auf einem der MotoGP-Monster. An diese hat er sich erfolgreich herangetastet. "Am Anfang war es schon ein bisschen angsteinflößend, aber am Ende hat es mir sehr Spaß gemacht", freut sich der Brasilianer. Für ihn sind nicht die Devices die größte Herausforderung, sondern ein Grundelement jedes Rennmotorrads. "Das schwierigste waren die Bremsen, die musst du sehr aufwärmen (da es sich um Karbon-Bremsen handelt, Anm. d. Red.). Es war schwer einzuschätzen, wann du bremsen musst. Aber am Ende ist uns heute ein sehr guter Job gelungen." Um unsere zwei Rookies müssen wir uns nach heute also keine großen Sorgen machen.

Bagnaia vorsichtig optimistisch: GP26 hat gut funktioniert

Jubelsprünge macht Francesco Bagnaia natürlich nicht, nach all dem, was er 2025 erlebt hat. Aber es scheint Hoffnung für eine Trendwende vorhanden. "Ich bin zufrieden, dass die Dinge gut verlaufen sind. Ich begann den Tag mit dem Prototyp für 2026 und er hat gut funktioniert. Wir haben den gesamten Tag über einen guten Job gemacht und das Gefühl am Kurveneingang auf der Bremse war viel besser", berichtet 'Pecco' über die neue Ducati. Ein finales Urteil will aber auch er nicht fällen: "Ich bin zufrieden, mit allem, was wir ausprobiert haben. Auch mit der neuen Verkleidung. Aber wir müssen da noch mehr Runden drehen. Diese Strecke ist nicht sehr gut, um Aerodynamik zu testen. Das müssen wir nochmal in der Zukunft austesten." Der einzige Sturz des Tages war schlicht ein Fahrfehler: "Ich habe es in Kurve 2 übertrieben und bin zu weit rausgelangt."

Quartararo verschiebt V4-Urteil: Du findest kein Basis-Setup in ein paar Stunden

Normalerweise zeigt Fabio Quartararo seine Enttäuschung sehr schnell. Heute hält er sich im Urteil über das V4-Motorrad von Yamaha aber zurück. Es wird nur klar, dass es da noch viel zu lernen gibt: "Es ist zu früh zu sagen, ob wir damit zufrieden sein können. Wir haben leider nicht viele Runden drehen können, weil wir sehr viel Zeit damit verbracht haben, das Setup zu ändern. Uns fehlt noch unsere Stärke beim Gefühl an der Front. Deswegen waren wir heute viel in der Garage, um viele Dinge anzupassen. Zum Glück haben wir morgen noch einen Tag (Yamaha darf dank der Concessions testen, Anm. d. Red.). Ich hoffe, dass es nicht regnen wird." Auch nach erneutem Nachbohren war nicht mehr aus ihm herauszubringen: "Du findest nicht das Basis-Setup eines neuen Motorrads in eine paar Minuten oder Stunden." Es heißt also abwarten bei Yamaha.

Acosta ärgert lange Wartezeit: Überhaupt nicht alles ausprobiert!

"Wir haben den ganzen Tag Zeug ausprobiert. Das war ehrlicherweise schon in Ordnung. Ein paar Sachen machen das Bike kompletter. Wir wissen, dass unsere Stärken ausgeprägt sind, aber unsere Schwächen uns auch richtig schaden", meint Pedro Acosta. Auf die Frage, ob er denn seinen Plan durchziehen konnte, wird klar, dass da viel auf der Strecke geblieben ist: "Überhaupt nicht, aber am Ende haben wir dem Wichtigsten Priorität gegeben. Das war die Aerodynamik." Sein Unmut über die lange Wartezeit ist daher nicht verwunderlich: "Wenn du viel probieren willst, dann war es nicht hilfreich, wenn du am Morgen nicht fahren kannst."

Martin optimistisch: Neues Aprilia-Chassis gut, Aero noch schwer zu sagen

Jorge Martin hat noch nicht viele Kilometer auf der Aprilia abgespult. Deswegen konnte er nur zu einer Neuerung eine Einschätzung liefern, diese war aber positiv: "Ich fühle mich manchmal immer noch wie ein Rookie auf diesem Bike. Es ist schwierig für mich nachzuvollziehen, was verschiedene Bauteile wie diese unterschiedlichen Verkleidungen bedeuten. Für mich war die größte Sache das neue Chassis. Das war wirklich gut. Wir haben es von Beginn an benutzt und das Einlenken fühlte sich natürlicher an. Es kommt meinem Fahrstil entgegen, das ist gut. Was die Verkleidung angeht, so ist das schwierig zu sagen. Es wird nun einige Besprechungen geben, was davon mit nach Malaysia genommen wird, denn das 2025er Motorrad war am Ende der Saison sehr gut. Das noch einmal zu verbessern, ist schwierig." Auch für ihn selbst gibt es einiges an Arbeit. Körperliches Training, Sitzposition und das Herausbeschleunigen mit der RS-GP hat er als wichtige Punkte für den Winter ausgemacht.

Meregalli: Toprak hätte keinen besseren Start haben können!

Erst die schlechte Nachricht: Da er offiziell noch bei BMW unter Vertrag steht, darf Toprak Razgatlioglu heute nicht mit den Medien sprechen. Von ihm persönlich werden wir also erst im neuen Jahr hören. Yamaha-Manager Massimo Meregalli ist aber schonmal sehr zufrieden mit seiner Neuverpflichtung: "Er war sehr gut. Er konnte bereits in Aragon testen und ich habe ihn nicht sehr nervös gesehen. Er hat einen guten Job geliefert und konnte seinen gesamten Plan für heute abarbeiten. Meiner Meinung nach hätte er keinen besseren Start haben können."

Fernandez mit altem Bike zur Bestzeit

Raul Fernandez war heute noch mit dem alten Motorrad um 27 Tausendstel schnell als die neue Maschine. "Wir waren darauf fokussiert, unser aktuelles Paket zu verbessern. Es gab noch nichts Neues von Aprilia. Sie (das Werksteam, Anm. d. Red.) haben ein neues Aero-Paket ausprobiert. Wir werden jetzt abwarten müssen, wie es Marco (Bezzecchi) und Jorge (Martin) gefallen hat", gibt der Trackhouse-Pilot an. Seine Schulter wird er übrigens konservativ mit Physiotherapie behandeln lassen. Im Falle einer Operation wäre sonst die Teilnahme an den Tests in Sepang gefährdet.

Erster Versuch: Stoprak in der MotoGP

Und da ist noch das Bild, auf das alle Fotographen hier gewartet haben. Toprak Razgatzlioglu macht vor der Garage seinen ersten 'Stoppie' als MotoGP-Pilot. Das ist noch ausbaufähig, wenn man seine Kunststücke aus der Superbike-WM kennt.

Moreira tastet sich souverän heran

Auch Diogo Moreira erweckte keineswegs den Eindruck, dass er mit der Honda überfordert wäre. 57 Runden absolvierte der Brasilianer und verliert am Ende 1,8 Sekunden auf die Bestzeit. Im Gegensatz zu Razgatlioglu war das heute für ihn wirklich der allererste Tag auf einem MotoGP-Bike. Dafür war das auch vollkommen in Ordnung. Alles deutet auf Königsklassenformat unserer beiden Rookies hin. Nicht, dass das angesichts der Vorleistungen jemand in Frage gestellt hätte. Hier laufen derweil noch die Probestarts.

Razgatlioglu zweitschnellster Yamaha-Pilot

Toprak Razgatlioglu hat bei diesem Test überzeugt. Fehlerfrei legte er 53 Runden hin und fuhr dabei die zweitschnellste Zeit der Yamaha-Piloten. Mit 1,3 Sekunden Rückstand belegt er am Ende Rang 18. Das war definitiv ein guter Beginn seines Königsklassen-Abenteuers.

ZIEL: Verspäteter und verlängerter Test geht an Aprilia

Die Zeit ist vorbei und es hat sich erwartungsgemäß nichts mehr getan. Nachdem wir stundenlang warten mussten, haben wir am Nachmittag einiges an Betrieb gesehen. Am Ende ist der Ausgang wie am Sonntag im Grand Prix: Zwei Aprilias liegen vorn. Noale macht also weiter einen guten Eindruck, aber die Abstände sind auch so gering, dass man da nicht allzu viel hineininterpretieren sollte. Größere Probleme hatte hier kein Fahrer oder Hersteller.

Valencia-Test der MotoGP: Endstand der Top 5

PositionFahrerMotorradZeit/Rückstand
1.Raul FernandezAprilia1:29.373
2.Marco BezzecchiAprilia+0.027
3.Alex MarquezDucati+0.084
4.Fermin AldeguerDucati+0.177
5.Pedro AcostaKTM+0.208

Nochmal Betrieb zum Schluss

Da sind sogar vor Ablauf der Uhr schon einige Piloten nochmal rausgekommen. So richtig auf Zeitenjagd geht aber keine mehr. Enea Bastianini hatte persönliche Zwischenbestzeiten, bleibt aber auf einem mageren 17ten Rang.

Ruhe kehrt ein

Langsam geht das MotoGP-Jahr zu Ende. Noch 11 Minuten auf der Uhr, aber nurmehr Alex Marquez und Maverick Vinales sind draußen. Nach Ablauf der Zeit werden die Piloten aber wohl nochmal rauskommen, denn es gibt noch eine Session für Probestarts.

Aldeguer schafft noch Rang vier

Im zweiten Versuch ist er nicht mehr ganz so schnell, aber um eine Position kann sich Fermin Aldeguer noch nach vorn schieben. Der Betrieb wird immer weniger. Einige Fahrer haben schon aufgehört. Der Test plätschert dem Ende entgegen, aber ein paar Piloten wollen noch Gas geben.

Aldeguer verhauts in der letzten Kurve

Fermin Aldeguer ist bis zum dritten Sektor auf Bestzeitkurs, aber dann rutscht er in der Schlusskurve etwas zu weit über die Front raus. Das war's mit diesem Versuch, die Bestzeit bleibt bei Fernandez.

Testweltmeister Vinales nicht ganz vorn

Eigentlich müssen wir ihn ja immer ganz vorne erwarten bei Testfahrten, aber angesichts seiner Verletzungspause ist es bereits mehr als beachtlich, dass Maverick Vinales sich nun auf Rang sechs schiebt. Weniger als drei Zehntel fehlen auf die Bestzeit.

Moreira darf nochmal Gas geben

Diogo Moreira hat zum Schluss wohl nochmal frische Reifen bekommen. Er kann sich um ein paar Zehntel steigern und drückt den Rückstand nun unter zwei Sekunden auf deren 1,8. Das ist absolut im Rahmen im Vergleich mit den anderen Rookies der letzten Jahre.

Marquez schnellster Ducati-Pilot, Quartararo bringt V4-Yamaha unter 1:30

Alex Marquez holt sich Rang drei und ist damit bester Ducati-Pilot. Fabio Quartararo pusht nun erstmals mit der V4-Maschine. Seine Zeit von 1:29.927 bedeutet knapp eine halbe Sekunde Rückstand. Das ist definitiv in Ordnung für dieses Motorrad, das noch in den Kinderschuhen steckt. Zweitschnellster Yamaha-Pilot ist übrigens Razgatlioglu, allerdings sieben Zehntel hinter dem Franzosen.

Sturz von Bagnaia!

Der erste Sturz des Tages geht an Francesco Bagnaia. Ihn hat es in Kurve 1 erwischt, aber er ist in Ordnung. Irgendwie ein passendes Ende seines Jahres. Aber immerhin lief der Test bis dahin gut.

Diggia schiebt Bulega aus den ersten Fünf

Das können die etablierten Ducati-Fahrer wohl nicht auf sich sitzen lassen. Jetzt hat auch Fabio Di Giannantonio noch Test- und Ersatzfahrer Nicolo Bulega hinter sich gelassen, um gewaltige zwei Hundersttel. Das bleibt also weiter eine starke Leistung des Superbike-Stars.

Auch Martin flott mit dem Tarn-Bike

Zum Abschluss darf nun auch noch Jorge Martin die neue Aprilia in Tarnlackierung ausprobieren. Bei ihm müssen wir angesichts der Vorgeschichte natürlich andere Maßstäbe anlegen als bei Bezzecchi, aber etwa sechs Zehntel Rückstand und Rang 13 sind absolut in Ordnung. Das Motorrad gibt also auch ihm Vertrauen.

Fernandez holt sich Bestzeit zurück

Im Grand Prix war Bezzecchi vorn, jetzt möchte Raul Fernandez offenbar das bessere Ende haben. Der Trackhouse-Pilot ist noch einmal um 27 Tausendstel schneller als sein Markenkollege. Aprilia bestimmt also auch das Testgeschehen.

Bulega auf Rang fünf!

Jetzt stiehlt Nicolo Bulega seinem alten Superbike-Rivalen Razgatlioglu gar ein wenig die Show. Er schiebt sich bis auf Rang vier nach vorn und ist damit kurzzeitig sogar schnellster Ducati-Pilot. Das gilt aber nur für ein paar Momente, denn dann schiebt sich Fermin Aldeger knapp vor ihn.

Ducati-Meute steht um Alex Marquez

Den neuen Status von Alex Marquez kann man leicht optisch erkennen. In der Gresini-Box steht eine ganze Armee von rot gekleideten Ducati-Ingenieuren, inklusive Gigi Dall'Igna, um den jüngeren der Brüder herum und lauscht der Rückmeldung des Vizemeisters. Derweil beeindruckt uns aber ein anderer Ducati-Fahrer. Nicolo Bulega hat sich soeben auf den siebten Rang geschoben. Das Bewerbungsschreiben für einen Stammplatz in der Saison 2027 bekommt also den nächsten Eintrag.

Acosta mit Mini-Verbesserung

Zwei Umläufe später macht es Pedro Acosta bester und kann seine bisherige Bestmarke sogar verbessern. Naja, um eine Hundertstel ist er schneller. Auch wenn es hier in Valencia wie üblich eng zugeht, bleibt er damit auf Rang drei.

Acosta im Kies

Pedro Acosta kann den ersten Sturz des Tages im letzten Moment verhindern. Er macht die Lenkung rechtzeitig auf. So muss er durch das Kiesbett fahren, aber er verliert die Front nicht. Die neue KTM bleibt unbeschädigt. Derweil kann sich Toprak Razgatlioglu um vier Zehntel verbessern und ist nun auf Rang 18 zu finden. Nurmehr 1,2 Sekunden Rückstand hat er nun.

Toprak und Moreira fleißig, aber nicht Spitzenreiter

Blicken wir einmal auf die Kilometerwertung dieses Nachmittag. Wer ist erster? Es ist auch hier Marco Bezzecchi mit 47 Runden. Dann kommen Toprak Razgatlioglu, Ai Ogura und Maverick Vinales mit je 40 Umläufen. Diogo Moreira hat mit 38 auch schon einige Runden gesammelt. Bis 17:30 Uhr läuft der Test noch.

Bezz-Zeit in Valencia!

Die neue Erlkönig-Aprilia macht einen verdammt guten Eindruck. Jedes Mal, wenn Marco Bezzecchi ausrückt, findet er mehr Zeit. Das ist nun erneut der Fall. Die neue Bestzeit lautet 1:29.400. Das ist knapp eine halbe Sekunde langsamer als seine Pole-Position vom Wochenende.

Ende des verfrühten Weihnachtsgeschenks für Vietti

VR46 hat den Arbeitstag für Überraschungsdebütant Celestino Vietti beendet. 24 Runden durfte er auf der Ducati des Teams fahren. Bis auf drei Sekunden hat er sich der Bestzeit am Ende genähert. Ob es seine einzigen Runden in der Königsklasse bleiben werden? Für mehr muss er 2026 in der Moto2 einiges anbieten. Eines ist aber klar: Diesen Tag wird der Italiener so oder so nie vergessen.

Alex Marquez mit erster Testarbeit für Ducati

Bisher ist Alex Marquez in seinen drei Jahren bei Gresini stets Vorjahresmaschinen gefahren. Nun zum Werkspiloten befördert, leistet er erstmals Entwicklungsarbeit. Teile der Verkleidung seiner Maschine sind schwarz lackierte neue Aero-Modifikationen. Und mit diesen ist er auch noch Flott unterwegs. Der Vizemeister schiebt sich auf Rang fünf.

Bagnaia steigert sich

Francesco Bagnaia feilt nochmal ein paar Hundertstel von seiner Zeit runter. Das sieht bisher alles problemlos aus beim Italiener. Oft haben wir das in diesem Jahr nicht behaupten können. Auch Fermin Aldeguer hat nun etwas Gas gegeben. Der Spanier ist nun Fünfter.

Martin arbeitet mit alter Nummer

Jorge Martin dreht seine Runden, um seinen Erfahrungsrückstand auf der Aprilia nach der Verletzungsseuche etwas aufzuholen. Er startet nun wieder mit der Nummer 89. Damit werden wir die Nummer 1 verlieren, denn Marc Marquez ist auch in seinen Jahren als Titelverteidiger stets der 93 treu geblieben. Er hat bereits angekündigt, das erneut tun zu wollen.
Jorge Martin fährt wieder mit der 89, Foto: Tobias Linke
Jorge Martin fährt wieder mit der 89, Foto: Tobias Linke

Marini meldet Honda an

Jetzt zeigt auch eine Honda eine Zeit unter 1:30. Luca Marini schiebt sich auf den fünften Rang. Damit fehlt da vorn nurmehr Yamaha. Aber dort wird nun mit dem V4 gefahren, also sollten wir keine solche Zeiten erwarten.

Fernandez setzt Bestzeit, Toprak mit Steigerung

Raul Fernandez setzt seine starke Form nahtlos fort. Der Trackhouse-Pilot erobert die Spitze mit einer 1:29.501. Bei Toprak Razgatlioglu geht auch etwas voran. Er hat sich nun auf 1,7 Sekunden herangefahren und ist damit momentan sogar schneller als Teamkollege Jack Miller.

Ducati-Trio hinter Acosta und Bezz

Nun haben auch Alex Marquez und Fabio Di Giannantonio nach seinem Defekt nachgelegt. Sie reihen sich hinter Markenkollege Bagnaia auf vier und fünf ein. Am fleißigsten war bisher Marco Bezzecchi mit nun 32 Umläufen.

Acosta mit Bestzeit, auch Bagnaia schnell

Wie angekündigt hat Pedro Acosta angegast und Marco Bezzecchis Zeit noch einmal um knapp eine Zehntel unterboten. Auch Francesco Bagnaia hat sich verbessert und belegt nun Rang drei.

Moreira folgt Mir

Diogo Moreira will sich gleich einmal beim Experten anschauen, wie diese Honda zu fahren ist. Joan Mir geht aber erstmal in Kurve 2 weit. Danach überholt der Spanier den Rookie wieder und dieser versucht, noch eine Weile dranzubleiben. Lange schafft er das aber verständlicherweise noch nicht. Derweil scheint nun Acosta auf Zeitenjagd zu gehen.

Diggia bleibt stehen

Gerade eben hatte sich Fabio Di Giannantonio noch mit Gigi Dall'Igna über das neue Motorrad ausgetauscht. Jetzt muss der Boss zusehen, wie 'Diggia' nach Kurve 1 ausrollt.

Bezz setzt klare Bestzeit

Kaum schreiben wir es, hat Marco Bezzecchi offensichtlich frische Michelins montieren lassen. Als erster unterbietet er nun die 1:30er-Marke. Die neue Bestzeit lautet 1:29.684. Auch Maverick Vinales steigert sich und fährt auf Rang drei nach vorn.

Vietti tastet sich an sein Abenteuer heran

Es könnte eine einmalige Gelegenheit für ihn bleiben, daher sollte er es ausnutzen. Celestino Vietti fährt immer noch seinen ersten Run und hat sich auf 3,8 Sekunden Rückstand herangetastet. An der Spitze hat sich in der Zwischenzeit nichts mehr getan. Dafür wären auch frische Reifen nötig, doch es gibt nur begrenzte Kontingente. Solange also niemand den zweiten Satz anfässt, wird es kaum Verbesserungen geben können.

Bulega fährt wieder

Nach seinem unfreiwilligen Stopp in Kurve 10 ist Nicolo Bulega wieder auf der Strecke. Derweil geht das Yamaha-Duo nun mit dem V4 raus. Die Defekte nach Kurve 1 waren beide mit dem Reihenmotorrad, wie wir soeben erfahren haben.

Aprilia hat etwas zu verbergen

Bei Aprilia will man so wenig wie möglich vom neuen Prototypen preisgeben. Bezzecchis Motorrad wird zum Erlkönig. Derweil arbeitet sich Diogo Moreira immer weiter an seine Aufgabe heran. Im zweiten Run hat er den Rückstand nun auf 2,8 Sekunden gesenkt.
Die Tarn-Lackierung der Aprilia, Foto: Motorsport-Magazin.com
Die Tarn-Lackierung der Aprilia, Foto: Motorsport-Magazin.com

Yamahas fahren raus und bleiben sofort stehen

Das dürften die kürzesten Runs des Jahres gewesen sein. Fabio Quartararo geht raus, nur um schon in Kurve 1 wieder abzustellen. Und dann kommt es noch besser. Kurz darauf passiert Alex Rins genau dasselbe. Hoffen wir mal, dass es sich um irgendeine geplante Prozedur gehandelt hat, sonst wirft das keine gutes Licht auf die Japaner...

'Cele' nun auch mit Debüt

Jetzt ist Celestino Vietti auch auf der Strecke. Diogo Moreira hat seinen ersten Run nun beendet. Der Brasilianer hat 4,2 Sekunden Rückstand. Mal sehen, wie sich Vietti nun im Vergleich schlägt. An Razgatlioglu darf man beide nicht messen. Der Türke hat bereit einen geheimen Test in Aragon absolviert und außerdem ist ein Superbike leistungsmäßig natürlich deutlich vergleichbarer mit der MotoGP als eine Moto2-Maschine.

Nur Vietti fehlt noch

Mittlerweile haben alle Piloten eine Zeit angeschrieben, bis auf einen. Celestino Viettis erste Ausfahrt auf der Ducati von VR46 lässt noch auf sich warten. Der Italiener wird gerade noch instruiert.

Quartararo mit Bestzeit, aber nicht auf dem V4...

Fabio Quartararo setzt die neue Bestzeit. Leider ist das keine Sensation, denn der Franzose hat sich erstmal noch auf dem alten Reihenmotorrad eingeschossen und war nicht auf dem V4-Bike unterwegs. Joan Mir ist nun neuer Zweiter. Die 1:30er-Marke wurde knapp noch nicht geknackt. Zum Vergleich: Die Pole-Position war am Wochenende eine hohe 1:28er.

Defekt bei Bulega

Nicolo Bulega muss seine Ducati gleich einmal abstellen. Derweil tastet sich Diogo Moreira verständlicherweise erstmal heran und hat nach den ersten Umläufen mehrere Sekunden Rückstand. Toprak Razgatlioglu hat seinen ersten Run beendet. 'El Turco' verliert 2,2 Sekunden auf die Bestzeit, welche nun Raul Fernandez hält.

Debüt nun auch für Moreira

Und da haben wir nun unseren zweiten Rookie. Moto2-Weltmeister Diogo Moreira begibt sich erstmals auf einem MotoGP-Motorrad auf eine Rennstrecke.
Das MotoGP-Debüt von Diogo Moreira im Valencia-Test
Diogo Moreira sitzt erstmals auf einem MotoGP-Motorrad, Foto: Motorsport-Magazin.com

Strecke füllt sich

Auch Alex Marquez ist nun mit von der Partie und schiebt sich gleich einmal an die Spitze. Es kommt nun richtig Betrieb auf: Martin, Fernandez , Ogura und Binder mischen auch bereits mit. Nach Stunden des Wartens haben wir einen richtigen Test. Dieser geht nun noch 3 Stunden und 45 Minuten. Francesco Bagnaia geht gerade sogar schon mit dem zweiten seiner beiden Motorräder auf die Strecke.

Da ist Toprak!

Der große Moment für die türkischen Motorrad-Fans ist da. Toprak Razgatlioglu begibt sich auf die Strecke. Die Bestzeit hat mittlerweile Francesco Bagnaia mit einer 1:30.616 inne, es geht also rasch immer schneller. Auch Jack Miller fährt nun, während Bezzecchi schon wieder reingekommen ist.
Toprak Razgatlioglu rückt erstmals mit dem MotoGP-Motorrad aus
Toprak Razgatlioglu rückt erstmals aus, Foto: Motorsport-Magazin.com

Ducati-Duo auf der Strecke

Die beiden Werksducatis trauen sich als zweite hinaus. Francesco Bagnaia und Ersatzmann Nicolo Bulega gesellen sich zu Bezzecchi. Der Aprilia-Pilot hat mittlerweile eine 1:33.164 gefahren. Das ist noch etwa zwei bis drei Sekunden von normalen Rundenzeiten entfernt.

Bezz setzt Zeit, Toprak macht sich bereit

Marco Bezzecchi bleibt draußen und schreibt tatsächlich die ersten Rundenzeiten an. Noch ist er allein, aber der große Moment für Toprak Razgatlioglu deutet sich an. 'El Turco' hat schon die Lederkombi an. Auch weitere Fahrer wie Alex Marquez scheinen nun bald zu beginnen. Bezzecchi zeigt, dass gefahren werden kann.
Toprak Razgatlioglu in der Pramac-Box beim Valencia-Test
Toprak Razgatlioglu in Lederkombi, Foto: Motorsport-Magazin.com

Bezz rückt aus!

Marco Bezzecchi macht das Versuchskaninchen und geht als erster auf die Strecke. Hoffen wir, dass sich seine Kollegen bald hinzugesellen.

GRÜN: Session wieder freigegeben und verlängert

Hürde Nummer Eins ist genommen. Die Ampel stellt auf Grün um und es sind keine Streckenarbeiter oder Fahrzeuge mehr auf der Strecke. Es könnte nun also gefahren werden. Außerdem erhalten wir die Meldung, dass die Test-Session bis 17:30 Uhr, also um eine halbe Stunde, verlängert wird. Jetzt lautet die Frage: Wer fährt hier raus?

Moreira zeigt uns seine Lederkombi

Weiterhin haben wir die rote Flagge. Diogo Moreira hat immerhin schonmal seine dunkel gehaltene Lederkombi samt brasilianischer Flagge an. Sieht schick aus, passt aber noch nicht in der Kombination mit der Honda-Testlackierung. Das neue Design der LCR-Maschine für 2026 kennen wir noch nicht.

Vier Stunden verbleiben...

Weiterhin Rote Flagge. Nur eine halbe Stunde fehlt uns jetzt noch, dann haben wir die Halbzeit des Testtages erreicht. Die Strecke wird noch immer getrocknet, es geht nur schleppend vorwärts. Da helfen scheinbar auch inzwischen erreichte 18 Grad Luft- und Asphalttemperatur nicht wirklich. Gut möglich, dass wir hier bestenfalls drei bis dreieinhalb Stunden Testaction zu sehen bekommen.

Bald wieder Streckenaction?

Vielleicht, es gibt zumindest Grund zur Hoffnung. Es sind zwar immer noch einige Marshals mit Besen und Laubbläser unterwegs, aber Diogo Moreira hat zumindest schonmal seine Lederkombi angezogen und wartet nun in der LCR-Garage. Gut möglich also, dass der Rookie zeitnah seine Jungfernfahrt auf einem MotoGP-Bike unternehmen wird, sobald die Session wieder freigegeben ist. Wie Crewchief Klaus Nöhles verrät, soll es für Moreira heute mal primär darum gehen, die Ride-Height-Devices zu verstehen und wie es sich damit fährt.

Zukunftsplanung? Acosta hat keine Eile

Da er gerade wohl nichts Besseres zu tun hat, stellte sich Pedro Acosta im MotoGP-Livestream eben zu Interview. Die interessanteste Frage: Wann will der KTM-Youngster über eine Vertragsverlängerung oder einen Wechsel für 2027 nachdenken? "Ich habe da gar keinen Stress", antwortete er. Der Fokus liegt erstmal auf 2026: "Ich will eine gute Saisonvorbereitung hinlegen und mit der gleichen Konstanz weitermachen, mit der wir aufgehört haben." Die Zukunftsentscheidung dürfte dann wohl nach den ersten drei bis sechs Rennen fallen.

GALERIE: Die neuen Bikes

Während wir darauf warten, dass die Jungs auf der Strecke den Asphalt trocken geblasen haben, möchten wir euch einmal auf unsere Galerie hinweisen. Es gibt zwar bis jetzt kaum Bilder von Fahrern auf der Strecke, aber schonmal einige interessante Schnappschüsse der neuen Maschinen. Schaut gerne mal rein, wir erweitern die Galerie regelmäßig mit neuen Fotos.

Baumarktwerbung in Valencia

Wer wissen möchte, wofür man so einen Laubbläser alles gebrauchen kann, der bekommt das nun demonstriert. Das ist momentan eher eine Werbung für den Baumarkt als für die MotoGP...

Laubbläser im Einsatz

Es ist wie vermutet. Da sind nun Marshals mit Laubbläsern auf dem Kurs und halten auf die feuchten Stellen drauf. Eigenartigerweise läuft nun aber die Uhr wieder runter und ist auf 4 Stunden und 37 Minuten. Also bekommen wir diese Trocknungszeit nicht am Ende obendrauf.

ROT: Safety-Car rückt aus

Jetzt ist auch ein Fahrzeug auf der Strecke, das Safety-Car. Die Session ist mit roter Flagge unterbrochen und wir wissen nicht warum. Wir können nur mutmaßen, dass die Streckenmitarbeiter nun die Strecke trocknen sollen, damit hier mal was passiert. Die Zeit wird bei 4 Stunden und 44 Minuten eingefroren und läuft nicht weiter herunter.

Und wieder an die Box...

Das war kaum schwer vorherzusagen. Vinales fährt gleich wieder an die Box. Daraufhin ziehen seine Mechaniker das Garagentor runter.

Vinales wieder da

Und die nächste Episode. Vinales fährt erneut auf Regenreifen raus und tuckert vorsichtig um die Strecke.

Gleich wieder rein

Natürlich war es wieder nur ein kurzes Vergnügen. Aber wir haben gute Nachrichten: Für die Regenreifen ist es definitiv bereits viel zu trocken. Es gibt Hoffnung, dass es in absehbarer Zeit losgehen kann. Also hoffentlich...

Vinales auf Regenreifen raus

Wir haben das zweite Motorrad des Tages in Bewegung. Maverick Vinales rückt auf Regenreifen auf die Strecke aus und sieht sich das mal an.
Vinales fährt auf Regenreifen, Foto: Motorsport-Magazin.com
Vinales fährt auf Regenreifen, Foto: Motorsport-Magazin.com

Langes Warten: Quartararo geht der Handy-Akku aus

Was macht man so, wenn man vor sich hinwartet? Richtig, man spielt mit dem Smartphone herum. Schlechte Nachrichten für Fabio Quartararo, es zeigt nur noch 1 Prozent Akku an. Also vielleicht doch mal rausfahren? Wie wärs?

Aprilia zeigt sich: Deutlich schlankere Aerodynamik

Nun hat auch Aprilia endlich den Blick auf das neue Bike zugelassen. Es steht eine Maschine bei Marco Bezzecchi, während Jorge Martin auf zwei alten Motorrädern nach seiner langen Verletzungspause zurück in die Spur finden soll. Beim Blick auf das neue Bike fällt eine deutliche aerodynamische Veränderung auf. Die Verkleidung wirkt deutlich verschlankt und liegt enger an. Auch am neuen Heck ist dieser Trend zu sehen. Es fehlen auch die Haifisch-Flossen.
Das neue Aero-Kit bei Aprilia, Foto: Motorsport-Magazin.com
Das neue Aero-Kit bei Aprilia, Foto: Motorsport-Magazin.com
Rechts: Die neue Aprilia ist aerodynamisch deutlich schlanker, Foto: Motorsport-Magazin.com
Rechts: Die neue Aprilia ist aerodynamisch deutlich schlanker, Foto: Motorsport-Magazin.com

Quartararo sieht schwarz

Fabio Quartararo ist noch im Schlabberlook unterwegs, begutachtet aber immerhin schonmal seine Maschine. Die Yamaha-V4 ist ebenfalls ohne Lackierung und kommt komplett schwarz im Karbonkleid daher.
Reines Karbon auf der Quartararo-Yamaha, Foto: Motorsport-Magazin.com
Reines Karbon auf der Quartararo-Yamaha, Foto: Motorsport-Magazin.com

Topraks Bike ohne Sponsoren

Das Motorrad von Toprak Razgatlioglu ist komplett nackt von Sponsoren. Der Grund ist einfach. Bis 31.12.2025 ist er offiziell noch bei BMW unter Vertrag und fährt hier mit einer Sondererlaubnis seines Noch-Arbeitgebers. Derweil macht sich 'El Turco' schonmal beliebt bei seinem neuen Team von Pramac und verteilt Frühstückshäppchen in der Garage. Das alles noch in Zivil. Leider ist das Warten weiter Gebot der Stunde.
Die Yamaha von Toprak Razgaltioglu, Foto: Motorsport-Magazin.com
Die Yamaha von Toprak Razgaltioglu, Foto: Motorsport-Magazin.com

Yamaha-Crew mit Slapstick-Einlage

Yamaha sorgt hier unfreiwillig für die Unterhaltung der Zuschauer. Ein Mechaniker will die Streckentemperatur messen, haut sich dabei aber gewaltig den Schädel am Zaun der Boxengasse an. Da gibt es Gelächter und Applaus von der Tribüne. Naja, man muss gerade alles nehmen, was man bekommen kann.

Teams wegen Bedingungen einig: Mittagspause wird gestrichen

Da es hier erst verspätet losgehen wird mit dem Betrieb, haben die Teams einstimmig entschieden, dass die Mittagspause und die geplanten Probestarts gestrichen werden. Dementsprechend läuft dieser Test jetzt durchgehend bis um 17:00 Uhr. Im Moment hilft uns das leider auch nicht weiter...

Und wieder rein...

Das war ein kurzes Vergnügen. Offensichtlich war es selbst dem Haudegen Miller zu heikel, hier zu fahren. Die Nummer 43 kehrt gleich wieder an die Box zurück.
Miller kommt zurück, Foto: Motorsport-Magazin.com
Miller kommt zurück, Foto: Motorsport-Magazin.com

Es geht los! Miller rückt aus!

Halleluja! Mit eineinviertel Stunden Verspätung haben wir ein Motorrad auf der Strecke. Danke an Jack Miller, der die Pramac-Yamaha ausfährt. Es handelt sich um das V4-Motorrad. Der Australier hat nur eines davon zur Verfügung. Übrigens ist er auf Slicks unterwegs, daher also auch vorsichtig am Werke.
Jack Miller eröffnet den Valencia-Test der MotoGP auf seiner V4-Yamaha in Pramac-Farben.
Jack Miller rückt aus, Foto: Motorsport-Magazin.com

Warten, warten, warten

Da stehen sie da. Markus und unsere Fotographenkollegen Tobias Linke und Ronny Lekl warten in der Boxengasse darauf, dass hier was passiert. Die Fans übrigens auch, da haben sich schon einige auf den Tribünen eingefunden. Es ist surreal: Die Sonne scheint, aber es ist kalt und die Strecke feucht.
Wartestunde in Valencia, Foto: Motorsport-Magazin.com
Wartestunde in Valencia, Foto: Motorsport-Magazin.com

Pramac macht uns falsche Hoffnung

Da sah schon alles danach aus, als würden die Mechaniker die Ausfahrt von Jack Miller vorbereiten. Die Maschine war schon nach draußen geschoben. Doch jetzt wird die Garage wieder geschlossen...
Pramac fährt doch noch nicht raus, Foto: Motorsport-Magazin.com
Pramac fährt doch noch nicht raus, Foto: Motorsport-Magazin.com

Heiserer Quartararo hat viel Arbeit mit dem V4-Motorrad

Hat da jemand etwas zu viel Party gemacht nach dem Rennen am Sonntag? Fabio Quartararo hat im Interview fast keine Stimme. "Das war eine schöne Nacht, aber ich bin krank. Das ist die Wahrheit", sagt der Franzose. Auch mit Erkältung gilt es einiges mit dem V4-Motorrad zu erledigen. "Wir haben zwei verschiedene Chassis dabei. Außerdem testen wir auch morgen. Es ist wichtig, eine Entwicklungsrichtung zu finden. Dazu haben wir noch keine Basis beim Setup. Da gibt es also viel Arbeit", meint der Franzose. Da Yamaha als einziges Werk noch im Concessions Rang D verweilt, darf auch er als Stammpilot außerhalb der offiziellen Testfahrten mitmischen.

Neue Aero: Keine 'Pommestheke' mehr auf der KTM

Das Heck der KTM war bisher aufgrund eines ausgeprägten Heckflügels bekannt. Am neuen Motorrad ist davon nichts mehr zu sehen. Stattdessen sind da passend zum Spitznamen von Pedro Acosta ein paar Hai-Flossen angebracht.
Die Pommestheke an der KTM ist verschwunden, Foto: Motorsport-Magazin.com
Die Pommestheke an der KTM ist verschwunden, Foto: Motorsport-Magazin.com

Yamaha mit V4-Armada

Bisher haben wir nur zwei V4-Yamahas auf einem Fleck gesehen. Das sind heute viele mehr, denn alle vier Stammpiloten haben die neuen Maschinen zur Verfügung. Der Wechsel zum neuen Motorkonzept ist beschlossene Sache. Jack Miller meint im Interview gerade, dass er wohl so in 45 Minuten ausrücken möchte.
V4-Maschinen von Yamaha, Foto: Motorsport-Magazin.com
V4-Maschinen von Yamaha, Foto: Motorsport-Magazin.com

Moreira in HRC-Farben unterwegs

Rookie Diogo Moreira wird 2026 für LCR Honda fahren, ist aber direkt beim japanischen Motorrad-Giganten unter Vertrag. Hier im Test fährt er mit den Farben des Honda-Test-Teams. Das hat Sponsorengründe. Der jahrelange Sponsor Idemitsu war ja 2025 noch an Bord und sein neues Design-Sponsoring beginnt erst mit dem Jahr 2026. Wie sein Motorrad letztlich aussehen wird, erfahren wir also erst im kommenden Jahr.
Diogo Moreiras Box, Foto: Motorsport-Magazin.com
Diogo Moreiras Box, Foto: Motorsport-Magazin.com

Honda mit Höcker am Heck

Wir beginnen mit der Honda. Da ist in der Heckpartie ein deutlich ausgeprägter Hügel oder Höcker zu sehen. Was da darunter ist? Messwerkzeuge? Ein Massedämpfer? Leider werden uns das die Ingenieure nicht verraten...
Foto: Motorsport-Magazin.com
Foto: Motorsport-Magazin.com

Fahrer im Schwatz

Die Fahrer sind noch im morgentlichen Gespräch vertieft. Jack Miller spricht mit seinem neuen Teamkollegen Toprak Razgatlioglu über die Yamaha. Marco Bezzecchi schaut bei seinem alten Team von VR46 vorbei und wünscht Celestino Vietti viel Glück für seine erste MotoGP-Fahrt. Derweil ist Kollege Markus in der Boxengasse unterwegs und macht für euch Schnappschüsse der neuen Motorräder.

GRÜN: Fahrer noch in Zivil...

Die Strecke ist freigegeben und die Teams lassen auch schonmal die Motoren warm laufen. Doch passieren wird hier erstmal wohl nichts. Die Fahrer stehen noch in Teamkleidung in der Box und haben ihre Lederkombi noch nicht angezogen. Wie gesagt, da sind noch ein paar feuchte Stellen auf der Strecke. Da will natürlich keiner die neuen Prototypen mit einem Sturz beschädigen.

100 Jahre Ducati: Bagnaia und Bulega mit Sonderlackierungen

2026 feiert Ducati sein 100-jähriges Bestehen. Und da heute ja schon die Saison 2026 offiziell beginnt, rücken Francesco Bagnaia und Nicolo Bulega mit Sonderlackierungen aus. Sie erinnern an den Doppelsieg von Paul Smart und Bruno Spaggiari bei den 200 Meilen von Imola 1972 sowie an den italienischen Meistertitel von Franco Uncini in der 750er-Klasse von 1975.
Sonderlackierung bei Ducati für den Valencia Test
Foto: Ducati Media
Sonderlackierung bei Ducati für den Valencia Test
Foto: Ducati Media

Nummernblockade: So weichen Razgatlioglu und Moreira aus

Toprak Razgatlioglu und Diogo Moreira freuen sich beide auf ihr MotoGP-Debüt, hatten aber davor erstmal ein Problem zu lösen. Sowohl die Nummer 10 des Brasilianers als auch die 54 des Türken sind in der Königsklasse bereits durch Luca Marini und Fermin Aldeguer belegt. Für welche Startnummern sie sich stattdessen entschieden haben, erfahrt ihr hier:

Wetter: Sonnig, kalt und feucht

Ja, diese Kombination ist möglich und hat beim Test in Valencia fast schon Tradition. Der Himmel ist blau, aber das Thermometer zeigt nur 10 Grad. Außerdem hat es gestern Abend geregnet. Es könnte also noch einzelne feuchte Stellen auf der Strecke geben. Erwarten wir also nicht, dass da um 10:00 Uhr gleich alle rausstürmen. Das wird wohl eher ein gemächlicher Beginn.
Blick auf die Strecke in Valencia
Blick auf die Strecke heute morgen, Foto: Motorsport-Magazin.com

Starter: Marc Marquez und Franco Morbidelli nicht dabei

Blicken wir auf das Starterfeld dieses Tests. Weltmeister Marc Marquez und Franco Morbidelli können verletzungsbedingt nicht teilnehmen. Ansonsten sind alle Stammfahrer der Saison 2026 dabei, inklusive unserer beiden Neulinge. Jorge Martin und Maverick Vinales sind allerdings nicht bei voller Fitness, sie fuhren am Wochenende erst ihr Comeback-Rennen. Außerdem dürfen die Werke ihre Testfahrer aufbieten. Als Ersatz für Marquez kommt Nicolo Bulega zum Einsatz.

Das MotoGP-Starterfeld für 2026

TeamFahrerFahrer
DucatiMarc Marquez (*nicht beim Test)Francesco Bagnaia
GresiniAlex MarquezFermin Aldeuger
VR46Fabio Di GiannantonioFranco Morbidelli (*nicht beim Test)
ApriliaMarco BezzecchiJorge Martin
TrackhouseRaul FernandezAi Ogura
KTMPedro AcostaBrad Binder
Tech3Maverick VinalesEnea Bastianini
HondaJoan MirLuca Marini
LCRJohann ZarcoDiogo Moreira
YamahaFabio QuartararoAlex Rins
PramacJack MillerToprak Razgatlioglu

Der Tickerzeitplan für den Valencia-Test der MotoGP

10:00 bis 13:00 Uhr: Vormittagssession
13:20 bis 17:00 Uhr: Nachmittagssession

Breaking News: Celestino Vietti fährt das Morbidelli-Bike

Wir haben auch noch einen dritten Debütanten! Wie VR46 heute morgen mitteilt, darf Academy-Mitglied Celestino Vietti die Ducati des verletzten Franco Morbidelli fahren. Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenkt also für den Italiener.

Herzlich Willkommen zum letzten MotoGP-Tanz 2025!

Die MotoGP-Saison 2025 ist beendet, aber ein letztes Mal wird noch gefahren. Der heutige Test in Valencia steht bereits ganz im Zeichen der Saison 2026. Wir werden die neuen Bikes der Hersteller zu sehen bekommen. Außerdem geben Superbike-Ausnahmefahrer Toprak Razgatlioglu und Moto2-Weltmeister Diogo Moreira heute ihre offiziellen Königsklassendebüts für Pramac und LCR. Gestartet wird der Test um 10:00 Uhr. Bis dahin haben wir noch alle Informationen und die ersten Schnappschüsse der Technik-Neuerungen aus der Boxengasse für euch.