+++ Finaler MotoGP-Testtag in Buriram im Bericht +++
Tschüss, bis nächste Woche!
Damit beenden wir unseren Liveticker dann auch. Aber keine Sorge: Schon kommende Woche geht es weiter, mit dem Thailand-GP wartet vom 27.02. bis 01.03. das Auftaktwochenende der MotoGP-Saison 2026! Wir begleiten euch ab Freitagfrüh natürlich wieder mit einem Liveticker durch sämtliche Action in Buriram. Zuvor gibt's in den nächsten Stunden aber erstmal eine ausführliche Testanalyse von Tobias, das übliche Video zum Tagesgeschehen von Markus und vieles mehr. Bleibt also dran, wir haben noch viel Content für euch. Einen schönen Sonntag noch und bis nächste Woche!
GALERIE: Der Buriram-Test in Bildern
So, inzwischen haben wir unsere Bildergalerie auch mit den ersten Schnappschüssen vom heutigen Sonntag erweitert. Weitere kommen bald dazu. Unsere Galerie ist aber schon jetzt sehr sehenswert. Schaut also gerne mal rein!
Bezzecchi warnt: War nur ein Test
Starker Longrun, dazu der neue Rundenrekord. Da muss Marco Bezzecchi eigentlich als Favorit auf den Sieg im Thailand-GP nächste Woche gelten, oder? Nun ja, der Italiener selbst wollte das nicht wahr haben. "Ich gebe nicht viel auf die Rundenzeit, weil die Bedingungen nach zwei Testtagen sehr gut waren. Trotzdem freue ich mich natürlich. Es ist immer besser schnell zu sein, als langsam. Letztlich bleibt es aber ein Test, das Rennwochenende ist dann eine andere Geschichte", warnte er. Ob Aprilia aber ob der sichtlichen Verbesserungen grundsätzlich für einen Titelkampf mit Ducati bereit sei? "Ich will einfach nur besser wie letztes Jahr startet. Da hatten wir zu viele Aufs und Abs, ich will konstanter werden", hielt sich 'Bezz' auch hier zunächst bedeckt. Letztlich bracht der Optimismus dann aber doch noch kurz durch: "Ich hoffe schon, dass ich mein Ziel für die Saison schnell ändern kann."
Quartararos Testbilanz: Haben mehr erwartet
Gestern gab es den Stinkefinger an das eigene Motorrad, und heute keine sichtlichen Fortschritte. "Wir haben unser Bestes gegeben heute und uns auf das Setup fokussiert. Wir sind noch nicht bereit, aber wir haben vielleicht zumindest eine Richtung gefunden", suchte Fabio Quartararo nach etwas Licht im Dunkel. Er machte aber auch keinen Hehl daraus, enttäuscht zu sein: "Wir haben alle etwas mehr erwartet, speziell nachdem der erste Test in Barcelona im September gut war. Aber es läuft nicht immer alles nach Plan. Wir müssen halt weiter hart arbeiten. Es gibt viele Dinge, die wir verbessern müssen." Was er sich kommende Woche vom ersten Rennen erwarte? "Ich habe keine Erwartungen."
Alex Marquez will auch 2026 wieder vorne mitmischen
Auf dem Papier war das heute kein sonderlich starker Tag für den Gresini-Piloten, nachdem er gestern noch Bestzeit fuhr. Speziell im Longrun hinkte er Bezzecchi doch deutlich hinterher. Aber dafür gibt es eine simple Erklärung. "Ich musste viel überholen und habe dabei Zeit verloren", erklärt Alex Marquez. Auch sein Sturz sei nichts dramatisches gewesen: "Schnell, aber kontrolliert. Das bringt mich nicht aus der Ruhe." Kommendes Wochenende sollte man die Nummer 73 also auf dem Zettel haben: "Ich bin überzeugt, dass wir wieder eine gute Saison haben werden. Ich weiß nicht, ob wir so stark wie letztes Jahr sein werden. Aber uns werden sicher gute Rennen und Ergebnisse gelingen."

Verletzung auskuriert: Martinator bereit für den Saisonstart
Gestern gelang Jorge Martin bereits ein starkes Comeback und darauf konnte er heute problemlos aufbauen. "Ich habe mich über Nacht gut erholt und fühlte mich heute gut", berichtet er, keinerlei Schmerzen oder Muskelkater gehabt zu haben. Der zweite Testtag konnte also wie geplant durchgezogen werden. Das lässt die Brust breit werden. "Ich werde zum Saisonstart in guter Verfassung sein. Ich fühle mich bereit", meint der Spanier und kündigt an: "Ich brauche noch etwas mehr Zeit, um das nötige Gefühl zu entwickeln, um wieder gewinnen zu können, aber ich denke, dass die Top-Sechs oder Top-Sieben möglich sind."
Besser, aber nicht gut genug
So lautet das Resümee von Pedro Acosta zwischen den Zeilen. "Es sieht so aus, als hätten Ducati und Aprilia etwas mehr Reserven. Aber es stimmt auch, dass das nie unsere stärkste Strecke war. Wir können also zufrieden sein, wir haben den Reifenabrieb verbessert", gab er eben bei 'After the Flag' zu Protokoll und scheint folglich zu hoffen, dass KTM auf anderen Kursen näher an der Spitze dran ist. Zumindest für den Saisonstart kommende Woche bleiben die Ziele aber gleich wie im Vorjahr: "Ich wäre glücklich, wenn wir nächste Woche in den Top-Fünf sind."
Ducati hat zwei Titelanwärter im Werksteam
Obwohl ihnen Aprilia heute die Show stahl, zeigt sich auch Davide Tardozzi unbesorgt. "Niemand wird Weltmeister, weil er das Rennen hier gewinnt. Die Saison ist lang, du musst viele Punkte sammeln", meinte Ducatis Teammanager zunächst und verkündete dann mit breiter Brust: "Wir sind zufrieden, weil wir hier viele Erkenntnisse aus Sepang bestätigen konnten. Die Stürze haben Marc kein Selbstvertrauen geraubt, er wird ganz sicher um den Titel fahren. Und Pecco ist auch wieder da, er wird auch zu den Titelkandidaten zählen. Wir starten die Saison in einer starken Verfassung."
Trotz nächstem Sturz: Marquez zufrieden
Wir hatten sie euch vorhin versprochen, jetzt kommen sie, die Aussagen von Marc Marquez. Zunächst einmal sein Sturz, das soll wie gestern die Folge fehlender Konzentration gewesen sein. Nichts dramatisches also. Deshalb sagt er auch: "Das waren zwei harte Tage wegen meines Zustands, aber wir haben heute gute Arbeit geleistet. Wir haben unser Paket fixiert und ich fühle mich auf dem Bike sehr wohl. Die Timeattack war gut und die Rennpace auch." Kommende Woche hoffentlich wieder vollständig gesund, sollte also zweifelsfrei mit der Nummer 93 zu rechnen sein. Aber auch Marquez weiß: "Marco, Pecco und Alex sind super schnell. Das wird ein hartes Rennen nächste Woche."
Bezzecchi beendet lange Aprilia-Wartezeit
Auch das unterstreicht nochmal, wie gut Aprilia heute war. Für das Werksteam aus Noale ist das die erste Tagesbestzeit in einem offiziellen MotoGP-Test seit Vinales im Valencia-Test Ende 2023.
Analyse: Aprilia neue MotoGP-Messlatte?
Es sieht fast danach aus, denn heute geht nicht nur die Bestzeit nach Noale. Bezzecchi und Ogura fuhren auch bockstarke Longruns. Marc Marquez kann womöglich mithalten, aufgrund seines Sturzes wissen wir das aber nicht. Die restlichen Ducatis und auch die KTMs hatten heute jedenfalls keine Antwort auf 'Bezz'. Honda scheint knapp eine halbe Sekunde hinter der Spitze, Yamaha mehr als eine Sekunde zurück.
Yamaha nicht in Top-15
Knapp an den besten Zehn gescheitert sind Raul Fernandez, Binder und Marini. Dann eine kleine Lücke zu Vinales und Zarco, die aber noch innerhalb einer Sekunde zur Spitze liegen. Dahinter folgen mit Miller und Quartararo erst ersten Yamahas. Bastianini schafft nur P18, dann LCR-Rookie Moreira. Rins folgt vor Razgatlioglu, der mit 2,104 Sekunden Rückstand lediglich P21 schafft. Nur Aldeguer-Ersatzmann Pirro war noch langsamer als der Türke.
ZIEL: Buriram-Test vorbei
Das war's, die karierte Flagge wird geschwenkt. Ganz vorne tut sich nichts mehr, Bezzecchi beendet die MotoGP-Wintertestfahrten 2026 an der Spitze. Ogura ist die positive Überraschung, dann die ersten Aprilia-Verfolger um Marc Marquez, Bagnaia, Alex Marquez und Acosta. Morbidelli, Martin, Di Giannantonio und Mir komplettieren die Top-10.
MotoGP-Test in Buriram: Das Leaderboard
| Position | Fahrer | Team | Zeit/Rückstand |
|---|---|---|---|
| 1. | Marco Bezzecchi | Aprilia | 1:28.668 Minuten |
| 2. | Ai Ogura | Trackhouse | +0,097 Sekunden |
| 3. | Marc Marquez | Ducati | +0,168 Sekunden |
| 4. | Francesco Bagnaia | Ducati | +0,215 Sekunden |
| 5. | Alex Marquez | Gresini | +0,293 Sekunden |
Mir neuer Honda-Frontrunner
Noch ein Pilot, der es nochmal wissen will, ist der Spanier. In 1:29.296 Minuten gelingt Mir die beste Zeit eines HRC-Fahrers in diesem Test, er schlägt Marinis bisherige Bestmarke vom Vormittag um anderthalb Zehntel und klettert an Raul Fernandez vorbei auf P10. Außerdem hat Enea Bastianini etwas Zeit gefunden, er verbessert sich mit 1,1 Sekunden Rückstand auf P18.
Weitere Verbesserungen
Keine zehn Minuten mehr, bis zum Testende und es geht munter weiter. Brad Binder ist auf P11 geklettert, hat noch 0,724 Sekunden Rückstand auf Bezzecchi. Außerdem hat sich Quartararo verbessert, liegt nur noch 27 Tausendstel hinter Miller auf Rang 17. Zur Spitze fehlen dem Franzosen 1,033 Sekunden. Außerdem rückt Rins (P20) auf 1,454 Sekunden an Bezzecchi heran.
Ogura verpasst Bestzeit um Haaresbreite
Wow, auch die Vorstellung von Ai Ogura wird hier immer besser. Der Japaner findet weitere Zeit und übernimmt P2, ihm fehlen lediglich 0,097 Sekunden auf Bezzecchi. Starke Performance von Aprilia! Bezzecchis Rundenzeit ist übrigens auch ein neuer Rundenrekord, den hielt zuvor Bagnaia mit einer 1:28.700 Minuten aus dem Qualifying 2024.
Bezzecchi verdrängt Marquez!
Er war bereits Schnellster im Longrun, und jetzt ist er es auch auf eine Runde! Marco Bezzecchi hat sich für eine weitere 'Timeattack' entschieden und sich damit endgültig zum Titelanwärter gemacht. Er schlägt die Marquez-Marke, stellt in 1:28.813 Minuten nochmal eine neue Testbestzeit auf und verbessert sich im zweiten Anlauf sogar noch weiter auf 1:28.668 Minuten! Damit liegt er nun 0,168 Sekunden vor Marquez und 0,180 Sekunden vor Ai Ogura, der gerade auf P3 geklettert ist.
Martinator scheitert knapp, Pramac-Duo legt nach
Vielleicht kommt hier zum Ende hin doch nochmal etwas Bewegung rein. Auch Martin versucht sich an einer schnellen Runde, verpasst seine bisherige Bestzeit nur um zwei Zehntel. Miller macht es besser, klettert dank einer 1:29.672 Minuten auf P15 und ist damit abermals beste Yamaha. Razgatlioglu findet ebenfalls etwas Zeit, liegt aber noch immer 1,936 Sekunden zurück. Mal schauen, ob sich auch noch andere Fahrer zu einem klassischen 'Glory Run' anstecken lassen.
Diggia greift nochmal an!
Als hätte er unseren letzten Post geahnt! Kaum geschrieben, lässt es Fabio Di Giannantonio nochmal fliegen. Auch ihm gelingt in 1:29.173 Minuten jetzt nochmal eine persönliche Bestzeit, die ihn im kombinierten Klassement auf P8 nach vorne schiebt. Rein auf die Nachmittagssession geblickt, ist das sogar die neue Bestzeit. Auf die Bestmarke von Marquez fehlen ihm in Summe aber 0,337 Sekunden.
Zwei Fahrer mit Verbesserungen
Die Nachmittagssession stand nicht im Zeichen von 'Timeattacks', und doch haben sich zwei Piloten gegenüber dem Vormittag verbessern können. Dabei handelt es sich um Miller (20.) und Pirro (22.), die ihre Rückstände zur voraussichtlichen Testbestzeit von Marc Marquez in den letzten zweieinhalb Stunden auf 1,992 bzw. 2,941 Sekunden verringert haben.
Marc Marquez beendet Arbeitstag
Der Weltmeister ist soeben im Media Center des Chang International Circuit aufgetaucht, um seine Medienrunde abzuhalten. Er wird heute also nicht mehr auf die Strecke gehen und damit sind die Wintertestfahrten 2026 für ihn ebenfalls erledigt. Wie sein Resümee ausfällt, für welches Aero-Paket er sich entschieden hat und was er zu seinem Sturz von vorhin sagt? Das werden wir jetzt gleich erfahren.
Kein Hai-Alarm mehr
Kaum geschrieben setzt Acosta seiner Rennsimulation ein Ende und kommt an die Box zurück. Auch seine letzte Runde war nochmal eine 1:31.1er-Zeit. Damit gehört die Strecke jetzt den beiden LCR-Piloten sowie Pirro.
Acosta bleibt am Gas
Der KTM-Youngster dreht weiter seine Runden und könnte den vorhin begonnenen Longrun damit doch fortsetzen. Seinen Rundenzeiten sehen aktuell auch gar nicht mehr so schlecht aus. Er hält sich seit einiger Zeit konstant rund um 1:31.1er-Zeiten. Damit ist er ähnlich schnell wie Bezzecchi zum Ende seines Runs. Das große Problem: Acosta verlor in den ersten sechs Runden vorhin halt schon 3,8 Sekunden auf die RS-GP.
Marquez und Vertragsverlängerung: Es hapert weiter
Weil es auf der Strecke weiter ruhig, einmal kurz der Blick daneben. Hier lässt die Vertragsverlängerung von Marquez bei Ducati weiter auf sich warten. Der Spanier zweifelt immer mehr, ob er bis 2028 unterschreiben will. Da dürfte der heutige Sturz nicht geholfen haben. Markus hat alle Infos für euch:
Defekt bei Vinales
Das ging vorhin etwas unter und wollen wir an der Stelle noch nachreichen. Maverick Vinales konnte seine Rennsimulation nicht ganz zu Ende fahren, er musste seine KTM kurz vor Erreichen der 26 Runden mit einem technischen Defekt im 3. Sektor abstellen. Das dürfte ihn ebenso ärgern wie seine Longrun-Pace, denn die war verglichen mit Bezzecchi ziemlich schwach. Im Schnitt verlor er rund eine Sekunde auf den Aprilia-Piloten und hatte zwischenzeitlich noch mehrere dicke Patzer drin, die wir von 'Bezz' gar nicht gesehen haben.
Letzte Stunde läuft
55 Minuten noch, dann enden die MotoGP-Wintertestfahrten 2026. Sorgt hier noch irgendwer für ein Highlight? Es deutet immer mehr daraufhin, dass viele Piloten die Rote Flagge als perfekten Ausstiegspunkt aus diesem Test gewertet haben. Moreira ist wieder verschwunden, damit fahren neben Acosta und Miller nur Razgatlioglu und der eben angesprochene Morbidelli, der also doch noch nicht ins Hotel aufgebrochen ist.

Morbidelli schon auf der Heimreise?
Zarco gibt auf, dafür kommt Stallgefährte Moreira nochmal raus. Der Brasilianer teilt sich die Strecke gerade einzig mit Miller und Acosta. Morbidelli haben wir heute Nachmittag übrigens als einzigen Fahrer noch gar nicht auf der Strecke gesehen. Warum? Das wissen wir nicht. Einen Sturz oder technische Probleme gab es heute morgen jedenfalls nicht. Vielleicht hat der Italiener einfach keine Lust mehr und wollte frühzeitig Feierabend machen.
Zarco macht weiter, Miller auch?
Der LCR-Pilot hatte vor der Roten Flagge aber auch nur zwei fliegende Runden geschafft, daher hat er nicht viel Gummi verloren. Seine Zeiten sind aber nicht gerade gut, sind schon jetzt im hohen 1:30er-Bereich. Miller ist nochmal deutlich langsamer. Sollte das auch ein Longrun sein, dann gute Nacht.
Longruns beendet?
Wir sind gespannt, was in der restlichen Testzeit jetzt noch passieren wird. Die Rennsimulationen einiger Piloten wurden durch die Rote Flagge natürlich jäh unterbrochen. Setzen sie sie nochmal fort? Werden sie nochmal neu gestartet? Oder gibt es jetzt vielleicht sogar alternativ nochmal ein paar Zeitenjagden? Fragen über Fragen, aber (noch) keine Antworten.
GRÜN: Weiter geht's
Und da ist die Session auch schon wieder freigegeben. Keine 75 Minuten mehr bis zum Fallen der karierten Flagge um 11:30 Uhr MEZ. Mit Zarco und Miller kommen direkt wieder zwei Fahrer raus.
Alles okay bei Marc, nicht aber bei Alex
Ja, bisschen verwirrend gerade. Aber Marc Marquez hat das Medical Center soeben schon wieder verlassen und sieht unverletzt aus. Vorsichtige Entwarnung an dieser Stelle also. Bruder Alex ist anscheinend aber ebenfalls gestürzt und könnte damit der Auslöser für die Rote Flagge sein. Er wurde gerade von einigen Kollegen an der Strecke gesichtet, wie es per Scooter zurück an die Box ging. Ein gebrauchter Tag also für die Marquez-Brüder...
Marquez-Crash schuld?
Das ist die Vermutung, die hier gerade durch das Paddock geistert. Offiziell wurde uns bislang nur 'Track Conditions' mitgeteilt. Könnte also sein, dass wie schon gestern ein Airfence beschädigt wurde und nun überprüft oder getauscht werden muss. Marc Marquez soll sich nach seinem Crash gerade übrigens im Medical Center an der Strecke durchchecken lassen. Hoffentlich ist da nichts schlimmeres passiert.
ROT: Test unterbrochen
Die Rote Flagge wird geschwenkt, alle Piloten müssen zurück an die Box. Wir haben noch keine Infos erhalten, warum es zu dieser Unterbrechung kommt.
Bezz nicht zu schlagen?
Jedenfalls nicht von Alex Marquez, Acosta und Co., von ihnen kann keiner mit dem Aprilia-Piloten mithalten. Alex Marquez hat schon 3,4 Sekunden verloren, Acosta 3,8 und Martin sogar 5,2 Sekunden. Marc Marquez bleibt das große Fragezeichen, aber mit Bezzecchi ist kommende Woche in jedem Fall zu rechnen.
Alex Marquez übernimmt das Ducati-Zepter
Weitere Longruns sind im Gange, etwa von Martin, Di Giannantonio, Mir oder Marini. Wir haben unser Auge aber gerade besonders auf Alex Marquez, der eben angefangen hat. Seine ersten vier Runden sind 1:30.3, 1:30.0 und zweimal 1:30.1. Das lässt ihn zu diesem Zeitpunkt 1,3 Sekunden hinter Bezzecchi rangieren.
Ogura beendet stark, Marquez crasht!
War die Bezzecchi-Pace vielleicht etwas zu heiß für Marc Marquez? Der Weltmeister verbucht seinen dritten Sturz im Buriram-Test, jetzt hat es ihn in Kurve drei erwischt! Davor lag er nach sechs absolvierten Runden rund acht Zehntel hinter Bezzecchi zurück. Ogura hat derweil nach 12 Runden seinen Longrun beendet und lag zu diesem Zeitpunkt nur starke 0,5 Sekunden hinter Bezzecchi. Sogar mit der Tendenz, weiter Boden gutzumachen.
Marc Marquez legt los
Das kommt ja wie gerufen! Jetzt ist auch der Ducati-Star unterwegs und legt stark los. Er fährt erst 1:30.0, dann 1:29.9 und dann 1:29.8. Damit ist gut dabei, in Summe nach drei Runden aber tatsächlich schon 0,6 Sekunden langsamer als Bezzecchi vorhin. Mal schauen, ob er auf die Renndistanz jetzt etwas gutmachen kann. Stark fährt derweil auch Ogura, er hält sich nach zehn Runden immer noch um die 1:30.0er-Zeiten.
Bezzecchi macht Schluss
Nach 20 Runden lässt es der Aprilia-Pilot gut sein. Er hat aber zweifelsfrei abgerissen. Am Ende fuhr immer noch konstante 1:31.0er-Zeiten, die schlechteste Zeit war einmal eine 1:31.2 - das war in Summe deutlich schneller als Marquez im Vorjahr. Sind wir mal gespannt, ob da während diesem Test noch jemand in seine Nähe kommt. Die Marquez-Brüder sind noch an der Box, Acosta hat ebenfalls noch zu keiner Renn-Simulation angesetzt.
Stark gestartet, stark nachgelassen
Das gilt für Quartararo und dessen Longrun. Er begann auf Bagnaia-Niveau und verlor auf den ersten drei Runden nur wenige Zehntel, danach wurde der Abstand aber schnell größer. Während Bagnaia konstant um die 1:30.5 blieb, fuhr Quartararo anschließend hohe 1:30er-Zeiten oder sogar schon im 1:31er-Bereich.
Bagnaia hört auf, Bezz zieht weiter
Scheint, als wäre das tatsächlich eine Rennsimulation von Bezzecchi, denn er hat nun 14 Runden absolviert und hört nicht auf. Der Sprint wäre schon nach 13 Runden zu Ende gewesen. Echt stark, was er da macht. Aber einen gewissen Einbruch gibt es jetzt schon, er ist inzwischen auf hohe 1:30er-Zeiten abgefallen. Damit ist er aber immer noch deutlich schneller als Vinales. Bagnaia hat derweil nach neun Runden aufgehört, die allesamt im mittleren 1:30er-Bereich waren.
Bezzecchi bleibt konstant
Sieben Runden ist der Italiener nun schon gefahren und seine schlechtesten Rundenzeiten sind 1:30.1 Minuten. Könnte also auch eine Sprintsimulation sein, denn für Rennverhältnisse ist das schon sehr schnell. Im Vergleich mit Marc Marquez 2025 ist er pro Runde knapp eine Sekunde schneller. Dafür spricht ebenfalls: Vinales und Bagnaia, die ebenfalls schon länger fahren, sind eher im mittleren (Bagnaia) bzw. hohen (Vinales) 1:30er-Bereich unterwegs. Das sieht schon eher nach GP-Niveau aus.
Bezz schießt aus den Startlöchern
Quartararo bricht am Ende der dritten Runde ebenfalls ab. Dafür legt aber Bezzecchi richtig gut los. 1:29.974 Minuten ist gleich mal die schnellste Runde des Nachmittags. Und darauf folgt dann gleich die nächste Verbesserung in 1:29.583 Minuten. Wenn der Aprilia-Mann dieses Tempo halten kann, ist das eine echte Ansage. Vinales zum Beispiel fährt deutlich langsamer, beginnt mit 1:30.9 Minuten.
Binder rein, Bezzecchi raus
Am Ende der Outlap ist für Binder schon wieder Schluss, also definitiv noch kein Longrun von ihm. Vielleicht aber von Quartararo, er hat zumindest schonmal zwei Runden am Stück absolviert. Außerdem sind jetzt auch Bezzecchi, Moreira und Vinales unterwegs.
Fahrer auf der Strecke!
Fünf Minuten noch bis zum vermeintlichen Grand-Prix-Start in einer Woche. Und tatsächlich tut sich jetzt wieder etwas. Mit Quartararo und Binder sind die ersten zwei Piloten rausgefahren, vielleicht zum Start einer Rennsimulation. Das werden die nächsten Minuten zeigen.
Vinales erlöst uns
'Top Gun' scheint uns gehört zu haben, denn nur Sekunden nach dem letzten Post ist er auf die Strecke gegangen. Allerdings nur für wenige Augenblicke, am Ende der Outlap kommt Vinales schon wieder zurück an die Box. Nicht einmal eine fliegende Runde also.
MotoGP-Bikes in Action!
Leider aber nur im untenstehenden Highlight-Clip der Königsklasse. Auf der Strecke herrscht weiter Totenstille, seit Alex Marquez vor fast einer Stunde war niemand mehr draußen. Hoffen wir, dass sich das bald ändert.
Die wichtigsten Longrun-Infos
Da war uns jetzt 9 Uhr und damit dem potenziellen Start einiger Rennsimulationen nähern, hier schonmal ein paar Vorab-Infos: Letztes Jahr ging der Thailand-GP bei 36 Grad Luft- und 50 Grad Asphalttemperatur über die Bühne, jetzt gerade messen wir 34 Grad in der Luft und 53 am Boden. Sieger Marc Marquez spulte die 26 Rennrunden in insgesamt 39:37.244 Minuten ab und fuhr im Schnitt eine Rundenzeit von 1:31.390 Minuten. Seine schnellste Runde war eine 1:30.637 Minuten, die er im vierten Umlauf fuhr. Daran können wir uns später orientieren.
Bagnaia hat Zukunft fixiert
Bleiben wir bei Aprilia, wo der Nachfolger von Martin (zieht es 2027 zu Yamaha) inzwischen feststehen soll. Es deutet vieles daraufhin, dass Francesco Bagnaia in Noale unterschrieben hat. Die Verkündung soll in den nächsten Tagen erfolgen. Alle Infos gibt's hier:
Starke Performance vom Martinator
Gestern Vormittag Zweiter, heute Vormittag Siebter und nur drei Zehntel Rückstand: Jorge Martin zeigt hier in Buriram zumindest auf eine Runde definitiv eine beeindruckende Leistung, nachdem er Sepang ja noch auslassen musste. Wieso sich der Spanier endlich heimisch auf der RS-GP fühlt, verrät euch Tobias in diesem Artikel:
Marquez kommt wieder rein
Nach fünf Runden ist wieder Schluss. Die schnellste Runde, die Alex Marquez zustande gebracht hat, war eine 1:31.137 Minuten. Vermutlich also nur eine Art Systemcheck, denn da haben wir heute schon deutlich Schnelleres gesehen.
Erster Fahrer unterwegs
Ziemlich genau 30 Minuten nach Beginn der Nachmittagssession ist es Alex Marquez, der als erster Pilot wieder rausfährt. Die Nummer 73 legt in 1:31.897 Minuten erstmal gemächlich los und verbessert sich im zweiten Umlauf dann auf 1:31.313 Minuten.
VIDEO: Yamaha lässt Quartararo verzweifeln
Nutzen wir die aktuelle Pause, um nochmal auf den gestrigen Tag zu schauen. Markus informiert euch in unserem neusten Video über die wichtigsten Geschehnisse von Tag eins in Buriram. Spoiler: Speziell um Yamaha ist es nicht gut bestellt...
Weiter keine Action: Das große Warten auf 9 Uhr?
Könnte durchaus sein, denn dann startet in exakt sieben Tagen der erste Grand Prix des Jahres 2026. Das wäre also der perfekte Zeitpunkt, um eine Rennsimulation zu beginnen, da mit aktuell 34 Grad in der Luft und 52 Grad am Asphalt kommenden Sonntag voraussichtlich ziemlich identische Bedingungen auf die MotoGP-Jungs warten werden. Und längere Runs stehen in diesen Wintertests ja noch aus, bislang haben wir nur in Sepang ein paar Sprintsimulationen gesehen. Da fehlen also Daten, die noch gesammelt werden müssen. Wir werden sehen, ob es gegen 9 Uhr wirklich rund gehen wird. Die Gesamtpakete, mit denen 2026 angegangen wird, sollten jetzt inzwischen jedenfalls geschnürt sein. Schonmal als Richtwert: 26 Runden werden im Thailand-GP nächste Woche auf dem Programm stehen.
GRÜN: Weiter geht's
Pünktlich um 7:20 Uhr MEZ ist die Nachmittagssession freigegeben worden. Anhand der Erfahrungen der letzten Tage könnte jetzt aber erstmal eine ruhige Phase auf uns zukommen, da viele Teams und Fahrer jetzt Mittagspause machen dürften. Es ist ja auch noch einiges an Zeit, der Testtag läuft heute noch bis 11:30 Uhr MEZ. Direkt zu Beginn ist jedenfalls niemand auf die Strecke gegangen.
Keine News mehr verpassen!
Das könnt ihr, in dem ihr unserem seit Kurzem verfügbaren WhatsApp-Kanal beitretet. Hier versorgen wir euch mit allen Breaking News und vielem Mehr. Es gibt beispielsweise auch immer wieder Einblicke von unseren Reisen, Bilder live aus dem MotoGP-Paddock oder coole Insides aus unserer Redaktion. Folgt uns gerne, hier gibt's alle Infos:
GALERIE: Buriram-Test in Bildern
Während gerade die Practice-Start-Session über die Bühne geht, wollen wir die Möglichkeit einmal nutzen, euch unsere Bildergalerie ans Herz zu legen. Tobias hat bereits gestern die besten Schnappschüsse vom Buriram-Test zusammengestellt und heute werden im Verlauf des Tages weitere folgen. Schaut mal rein!
ZIEL: Vormittagssession beendet
Das war's, die ersten 3,5 Stunden des letzten MotoGP-Testtages vor Saisonstart sind vorbei. Marc Marquez führt die Vormittagssession an, aber nur knapp vor Bagnaia, Bezzecchi, Bruder Alex, Acosta, Morbidelli, Martin und Ogura. Jetzt gibt es 15 Minuten Zeit für Übungsstarts auf Start/Ziel, dann geht's ab 7:20 Uhr MEZ mit der Nachmittagssession weiter.
Marc Marquez fährt nochmal
Der Weltmeister macht noch keine 'Siesta', hat offenbar noch etwas zu lernen oder zu testen. Er fährt den nächsten kurzen Run und hat soeben seine 40. Runde heute absolviert. Damit zählt er zu den fleißigsten Fahrern im Feld, nur Ogura (43) ist noch mehr gefahren. Scheint also, als würde zumindest der Körper heute keine Probleme mehr machen. Was gestern los war, könnt ihr hier nachlesen:
Bulega komplettiert Australien-Hattrick!
2027 auch als Stammfahrer bei den MotoGP-Wintertests dabei sein will Nicolo Bulega und der Italiener hätte an diesem Wochenende keine bessere Eigenwerbung betreiben können. Er dominierte eben auch das dritte WSBK-Rennen auf Phillip Island und gewann im Regen mit deutlichem Vorsprung vor Axel Bassani. Sam Lowes und Yari Montella sind auf Podiumskurs gestürzt, weshalb Alvaro Bautista bis auf Rang drei vorrücken konnte. Danilo Petrucci und Miguel Oliveira holen für BMW die Plätze sechs und sieben.
Testbetrieb nimmt ab
Nur wenige Fahrer sind jetzt noch unterwegs: Martin, Miller und die VR46-Jungs, um genau zu sein. Gut möglich, dass viele schon in der Mittagspause sind, um heute Nachmittag dann zeitnah mit der Rennsimulation beginnen zu können.
Ducati vor Aero-Entscheidung?
Es wäre so langsam jedenfalls mal an der Zeit, zur Nachmittagssession und potenziellen Longruns sollte das Gesamtpaket für 2026 eigentlich geschnürt sein. Noch wird bei den Roten aber fleißig getestet: Bagnaia, die Marquez-Brüder und auch Di Giannantonio absolvieren immer wieder kürzere Runs. Ganz interessant: Laut Infos von der Strecke soll die Tendenz bei allen Fahrern aktuell zur 2024er-Version gehen. Gestern hatte Marc Marquez beispielsweise noch die 25er-Variante im Blick. Es bleibt also spannend.
Miller attackiert
Doch noch eine 'Timeattack', vermutlich aber die letzte für heute. Jack Miller hatte noch nicht, wollte offenbar aber noch. Eine 1:30.928 Minuten bringt ihn auf P20 nach vorne, zu Quartararo und Rins fehlen sieben Zehntel. Nur Razgatlioglu und Pirro sind langsamer.
Letzte 3/4-Stunde angebrochen
Wenig zu berichten aktuell, es gibt weder Longruns noch Zeitenangriffe zu sehen. Könnte gut sein, dass die Vormittagssession jetzt austrudelt und die Piloten die letzten 45 Minuten lediglich noch für Setup-Arbeit und Vergleichstests nutzen. Heute Nachmittag könnten wir dann nochmal Rennsimulationen sehen, schließlich findet der Grand Prix nächste Woche ja genau in dieser Phase statt.
Defekt bei Razgatlioglu
Das ist uns vorhin gar nicht aufgefallen, aber nach Di Giannantonio muss auch Toprak Razgatlioglu zwischenzeitlich mal einen Defekt erlitten haben. Unser Fotografenkollege Ronny Lekl war wieder zur Stelle und hat den Türken auf dem Weg zurück zur Box erwischt. Weiterhin keine einfache Zeit für 'Stoprak', er liegt derzeit mit 2,1 Sekunden Rückstand auf Platz 20. 17 Runden bisher sind die wenigsten aller 22 Piloten.

WSBK-Rennen steht an
Bevor die MotoGP hier in Kürze in die letzte Stunde der Vormittagssession einbiegt, wollen wir euch nochmal in Erinnerung rufen, dass gleich auch das letzte Rennen der Superbike-WM auf Phillip Island startet. Um 6:00 Uhr MEZ geht's dort los, ServusTV überträgt. Es wird spannend, denn dort hat Regen eingesetzt. Alles auf Null also. Das Superpole-Race vorhin im Trockenen ging noch an Nicolo Bulega vor den Bimota-Piloten um Axel Bassani und Alex Lowes. Bereits WSBK-Sieg Nummer 22 für Bulega, der ihn mit Marco Melandri gleichziehen lässt.
Nächste Verbesserung von AM73
Schon haben wir unsere Antwort und nein, das war nicht Alex Marquez' Maximum. Nach einem kurzen Stopp legt er mit frischen Reifen wieder los und fährt sich dank persönlicher Bestzeit direkt auf P5. Das reicht ihm aber noch nicht, es folgt noch eine zweite schnelle Runde - und die bringt nochmal eine Verbesserung. P4 jetzt mit 0,125 Sekunden Rückstand. Es wird immer kuschliger da vorne.
Alex Marquez mit persönlicher Bestzeit
Lange war es ruhig um ihn, jetzt meldet sich der Gresini-Pilot mal wieder an. Er fährt zwei persönliche Bestzeiten in Folge, die zweite bringt ihn auf P9 nach vorne. Damit fehlen Alex Marquez noch 0,516 Sekunden auf Bruder Marc. Ob das schon sein volles Leistungspotenzial war? Gestern war er schon eine Zehntel schneller, also sollte da eigentlich noch mehr gehen. Werden wir aber erst später herausfinden, denn die Nummer 73 ist schon wieder an der Box.
Quartararo gibt Alleinunterhalter
Knapp anderthalb Stunden vor Ende der Vormittagssession um 7:00 Uhr MEZ wird es ruhig in Buriram. Nur 'El Diablo' fährt gerade noch und reiht tatsächlich ein paar recht schnelle Runden aneinander. Auf 1:30.4 folgt 1:30.3, damit ist er bis auf eine Zehntel an seine persönliche Bestzeit herangekommen. Die 1:30.206 Minuten von früher lässt ihn aktuell mit 1,3 Sekunden Rückstand als beste M1 auf P17 rangieren.
Das war's wieder
Und da haben auch schon Martin und Marc Marquez die Strecke wieder verlassen. Ganz interessant: Marquez war während seiner vier Runden in Summe drei Zehntel schneller als Bezzecchi vorhin, während Martin im gleichen Zeitraum nochmal 1,3 Sekunden langsamer war. Wie viel ihr auf diese Zahlen geben wollt, sei aber euch überlassen.
Longruns im Gange?
Es sieht zwischenzeitlich immer wieder so aus, die meisten Piloten brechen nach drei bis vier Runden dann aber doch wieder ab. Aktuell wäre Martin der aussichtsreichste Kandidat, er fährt gerade die fünfte Runde am Stück. Und auch Marc Marquez sieht nicht schlecht aus, hat schon drei schnelle Runden in Folge gefahren.
Auch Bezzecchi bricht ab
Kurz hatten wir die Hoffnung, dass vielleicht der Aprilia-Pilot eine Sprint- oder Rennsimulation fahren würde, jetzt ist aber auch er zurück an der Box. Immerhin: Das waren fünf Runden am Stück aus 1:30.2, 1:29.8, 1:29.8, 1:29.9 und 1:29.9 - das kann sich schon sehen lassen. Und die nächste positive Nachricht: Der Betrieb auf der Strecke nimmt wieder zu, gerade haben wir acht Bikes unterwegs.
Auch Acosta lässt uns im Stich
Nein, auch der 'Hai von Mazarron' fährt keinen Longrun, hat jetzt ebenfalls abgebrochen. Damit wird es gerade erstmals am heutigen etwas unspektakulär und ruhig. Nur Bezzecchi und Binder sind aktuell auf der Strecke.
Alex Nein, Pedro Ja?
Nope, definitiv keine Rennsimulation von Alex Marquez. Er hat abgebrochen und ist wieder reingefahren. Gleiches gilt für Marini. Dafür übernimmt jetzt aber vielleicht Acosta. Der KTM-Youngster hat mit 1:30.6 losgelegt und jetzt auf 1:30.1 und 1:30.0 reduziert.
Alex Marquez mit Rennsimulation?
Könnte sein, er fährt gerade zumindest mal einen längeren Run. Konstant in den hohen 1:30er-Zeiten ist er für eine Sprint-Simulation aber definitiv zu langsam. Es könnte sich aber auch schlicht um langsamere Runden mit Aero-Vergleichstests handeln. Da sucht Ducati ja immer noch nach dem richtigen Weg. Ansonsten sind aktuell nur noch Acosta, Marini und Michele Pirro auf der Strecke.
Marc Marquez übernimmt die Spitze!
Da liefert endlich auch der Mann, auf den wir hier sehnlichst gewartet hatten. Marc Marquez setzt seine 'Timeattack' und fährt direkt auch Bestzeit, allerdings nur knapp. Er schafft es, Bagnaia um 0,047 Sekunden zu unterbieten. Marquez auf P1 also, aber bei Weitem nicht mehr so deutlich wie letztes Jahr. Damit fehlen uns von den Spitzenfahrern eigentlich nur noch Alex Marquez und Vinales.

Mehr Zeitangriffe
Fehlalarm bei Bezzecchi, er hat abgebrochen und ist wieder an die Box zurückgefahren. Keine Sprint-Simulation also. Dafür gibt's aber weitere 'Timeattacks'. Zarco kommt trotz absoluter Bestzeit im 3. Sektor aber nicht über P12 hinaus, ihm fehlen 0,725 Sekunden. LCR-Stallgefährte Moreira schafft mit 1,037 Sekunden Rückstand Rang 14 und Di Giannantonio verbessert sich mit 0,528 Sekunden Rückstand auf P8. Mir sortiert sich außerdem direkt hinter Teamkollege Marini auf Platz zehn ein. Ihm fehlen 0,570 Sekunden.
Martinator stark
Er hatte es uns vorhin schon bestätigt, jetzt folgt der nächste Beweis. Zumindest auf eine Runde ist wieder mit Jorge Martin zu rechnen. Er kommt bis auf 0,284 Sekunden an die Bagnaia-Bestzeit heran und liegt damit jetzt vor beiden Trackhouse-Piloten auf P5. Kurzzeitig war er sogar Vierter, doch dann hatte sich Morbidelli nochmal verbessert. Aprilia-Teamkollege Bezzecchi könnte derweil auf einem Longrun unterwegs sein, er beginnt mit 1:29.5, 1:29.4 und 1:29.8 jedenfalls vielversprechend.
Yamaha weiter mit Rückstand
Natürlich fehlen uns noch 'Timeattacks' von einigen Topfahrern, aber aktuell scheint es zwischen Ducati, Aprilia und KTM eng zuzugehen sowie Honda ein kleines Stück dahinter. Und Yamaha? Da fehlt auch heute einiges. Alex Rins hat als erster M1-Pilot am Zeitenangriff versucht und nur P11 geschafft. Ihm fehlen happige 1,351 Sekunden zu Bagnaia.
Bagnaia knackt Bezz!
P3? Das konnte 'Pecco' offenbar nicht auf sich sitzen lassen. Nach kurzem Boxenstopp kommt er wieder raus und versucht sich erneut an einer 'Timeattack'. Die erste Runde muss er noch abbrechen, die zweite passt dann aber: Neue Bestzeit in 1:28.883 Minuten! Auch Morbidelli gelingt derweil eine gute Runde, er ist neuer Vierter und Ogura hat sich mit einem zweiten Versuch an Teamkollege Fernandez vorbei auf P5 geschoben. Diogo Moreira versucht sich ebenfalls an einer 'Timeattack', schafft mit 1,5 Sekunden Rückstand aber nur P12.
Marini lässt fliegen, Diggia stoppt
Luca Marini scheint den ersten Zeitenangriff für Honda zu fahren, kommt aber nicht wirklich in die Nähe der Top-Drei. Nach schwacher erster Runde sortiert er sich mit 0,499 Sekunden Rückstand im zweiten Versuch dann immerhin noch auf Platz sechs ein. Di Giannantonio ist derweil im 1. Sektor stehen geblieben, es soll einen technischen Defekt an seiner GP26 gegeben haben.

Bezzecchi-Zeit hält Stand
Francesco Bagnaia versucht sich als nächster Pilot an einer 'Timeattack' und schafft eine starke Runde, muss sich Bezzecchi und Acosta aber knapp geschlagen geben. Dennoch: Drei Hersteller in 0,075 Sekunden? Das würden wir gerne so über die restliche Saison beibehalten!
Bezz (fast) in eigener Liga
Der Italiener hört nicht auf und legt direkt noch eine 1:28.952 Minuten hinterher! Da fehlt nur noch ganz wenig zum bisherigen Rundenrekord in Buriram. Alex Marquez setzt direkt zum Gegenangriff an, kommt aber nichtmal ansatzweise in die Nähe von 'Bezz'. Vielmehr sortiert er sich sogar hinter Ogura ein. Kurzzeitig also gar eine Dreifachführung für Aprilia, doch dann kommt Acosta. Der Spanier wuchtet seine KTM ebenfalls um die Strecke und kommt auf 0,069 Sekunden an Bezzecchi heran. Das ist das erhoffte Ausrufezeichen von KTM!
Neue Testbestzeit!
Wow, das geht hier ja früh gut los. Erst scheitert Raul Fernandez mit einer 1:29.302 noch um 0,040 Sekunden, nur wenige Momente später passiert es dann aber doch. Marco Bezzecchi brennt in 1:29.192 Minuten die neue bisherige Testbestzeit in den Asphalt und sorgt für eine deutliche Aprilia-Doppelführung. Die RS-GP läuft heute Morgen also echt gut.
Martinator scheitert knapp
Der Speed auf eine Runde passte gestern schon, und daran scheint sich auch heute nichts geändert zu haben. Martin fährt zwei richtig schnelle Runden und kommt bis auf 23 Tausendstelsekunden an Morbidelli und P1 heran. Damit ist er neuer Zweiter, Joan Mir neuer Vierter. Marc Marquez hat sich derweil auf P14 einsortiert, Bruder Alex setzt gerade zur seiner ersten fliegenden Runde an. Damit haben wir nur Diogo Moreira und die beiden Pramac-Piloten heute noch nicht auf der Strecke gehabt.

VR46-Jungs übernehmen Kommando
Vinales hat nochmal nachgelegt, findet sich aber schon nur noch auf Platz drei wieder. Denn Franco Morbidelli ist in 1:30.148 Minuten die neue Bestzeit gefahren und damit nur knapp an der 1:29er-Marke vorbeigeschrammt. Auch Fabio Di Giannantonio war anderthalb Zehntel schneller als 'Top Gun'. Direkt dahinter dann unter anderem Acosta, Brad Binder, Marco Bezzecchi und Jorge Martin. Marc Marquez kommt gerade erst aus der Box rausgefahren.
Schneller Start in den Tag
Die ersten Rundenzeiten kommen rein und wir müssen offen gestehen: Die MotoGP-Jungs legen hier gleich ein gutes Tempo vor. Vinales fährt beispielsweise direkt 1:30.754 Minuten. Damit ist er schon jetzt nur knapp 1,3 Sekunden langsamer als Alex Marquez gestern auf dem Weg zur bisherigen Testbestzeit und da sind schon weitere rote Sektoren im Livetiming zu sehen.
GRÜN: Los geht's!
Pünktlich um 3:30 Uhr MEZ hat der letzte Testtag der MotoGP-Wintertestfahrten 2026 soeben begonnen. Maverick Vinales ist die auf Strecke gegangen und hat sich damit die begehrte 'Alex-Rins-Trophäe' geschnappt. Eigentlich ist der Yamaha-Pilot ja dafür bekannt, immer als Erster rauszufahren. Heute sind ihm da aber auch Fabio Quartararo, Ai Ogura und Pedro Acosta zuvorgekommen.
Sonniger Start in den Tag
Auch heute beginnen wir wieder mit bestem Testwetter. Die Sonne strahlt über dem Chang International Circuit, kaum eine Wolke ist in Sicht. Wir messen bereits 29 Grad in der Luft und 33 Grad am Asphalt, Regen ist für heute nicht zu erwarten. Das sollten also nochmal acht schöne Stunden voller Testaction werden.
Willkommen zum Testfinale der MotoGP!
Letzte Chance für die MotoGP-Stars, sich auf den Saisonstart einzuschießen! Heute enden die Wintertestfahrten 2026, acht Stunden stehen in Buriram nochmal auf dem Programm. Da es gestern Abend bereits merklich dunkler wurde, haben die Verantwortlichen den heutigen Zeitplan um eine halbe Stunde nach vorne geschoben. Getestet werden darf ab 3:30 Uhr MEZ (09:30 Uhr lokaler Zeit). Um 11:30 Uhr MEZ ist dann Schluss, dann geht's erst im 1. Freien Training zum Thailand-GP kommenden Freitag (27.02.) wieder auf die Strecke. Es wird also heiß heute: Im Liveticker von Motorsport-Magazin.com verpasst ihr nichts!



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