Die letzten Vorbereitungen der MotoGP vor dem Saisonstart sind beendet. Beim den finalen Testfahrten am Sonntag auf dem Buriram International Circuit wurde Appetit auf den in einer Woche folgenden Thailand GP gemacht, denn Aprilia forderte Ducati in einem engen Feld heraus. Für die Marquez-Brüder endete der Tag unplanmäßig.
Das Ergebnis: Die meisten schnellen Runden wurden bereits vormittags gefahren. Nur ein paar Piloten griffen in den Schlussminuten noch einmal an. Zu diesen gehörte aber auch Marco Bezzecchi, der die Bestzeit in 1:28.668 markierte. Aprilia-Markenkollege Ai Ogura schob sich knapp dahinter auf Rang zwei. Damit verdrängten sie Weltmeister Marc Marquez, der die Zeitenliste vom Vormittag angeführt hatte und letztlich eineinhalb Zehntel verlor. Francesco Bagnaia und Alex Marquez komplettierten die ersten fünf.
Pedro Acosta war bester KTM-Pilot auf Rang sechs. Er verlor dreieinhalb Zehntel auf die Spitze. Erneut stark zeigte sich Jorge Martin beim zweiten Tag seines Comebacks. Der Spanier belegte Rang acht, mit einer halben Sekunde Rückstand. Honda konnte diesmal nicht ganz mithalten. Joan Mir platzierte sich auf Rang zehn als bester Pilot der Japaner. Er lag sechs Zehntel hinter der Bezzecchi-Zeit.
Das Sorgenkind bleibt Yamaha. Jack Miller betrieb mit einer der wenigen späten Attacken im Feld noch Ergebniskosmetik und konnte den Rückstand als 16ter auf knapp über eine Sekunde drücken. Fabio Quartararo versuchte es ebenfalls noch einmal, blieb aber hauchdünn dahinter.

Auch bei den Sprint- und Rennsimulationen stach Marco Bezzecchi heraus. Eine ausführlichere Analyse des Kräfteverhältnisses gibt es demnächst auf Motorsport-Magazin.com.
Marquez-Brüder stürzen in kurzer Folge und beenden Testtag
Stürze, Defekte & Zwischenfälle: Am Vormittag zeigten sich die MotoGP-Fahrer äußerst diszipliniert. Es gab keine Stürze zu vermelden. Nur die Technik spielte zwei Piloten einen Streich. Zunächst blieb Fabio Di Giannantonio mit Defekt stehen. Dann erwischte es auch noch Toprak Razgatlioglu.

Am Nachmittag sorgte dann ausgerechnet Marc Marquez für den ersten Sturz des Tages. Der Weltmeister war bereits am Samstag zweimal zu Fall gekommen. Nach dem Unfall begab sich der Spanier zur kurzen Behandlung ins Health Center, gab aber glücklicherweise den Daumen nach oben. Wenig später wurde dann die rote Flagge gezückt, nachdem auch Alex Marquez zu Fall gekommen war. Der Grund für die Unterbrechung war allerdings der vorherige Sturz seines Bruders. Die Air-Fences mussten repariert werden. Beide Marquez-Brüder fuhren danach nicht mehr und beendeten damit ihre Saisonvorbereitung frühzeitig.
Das Wetter: Wie bereits am Samstag erlebte die MotoGP strahlend blauen Himmel in Thailand. Dies bedeutete heiße Bedingungen. Auf bis zu 36 Grad Lufttemperatur stieg das Thermometer. Der Asphalt kratzte an der Marke von 50 Grad Celsius. Der Wind spielte erneut keine Rolle.
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