Die Starts sind im Vorfeld der Formel-1-Saison 2026 ein heiß diskutiertes Thema. McLaren-Teamchef Andrea Stella bezeichnete das Thema sogar als sicherheitsrelevant. Lewis Hamilton und Max Verstappen hielten dagegen.

2026 teilen sich der Verbrenner und Elektromotor die Leistung in einem Verhältnis von fast 50 zu 50 auf. Zusätzlich fiel die MGU-H weg. Die Fahrer sind somit gezwungen, den Motor deutlich höher und länger drehen zu lassen, um den Turbo auf Touren zu bringen. Beim Test in Bahrain schien für Ferrari dieses Kunststück am besten zu gelingen.

Ferrari kommt bei Bahrain-Start-Tests besonders gut weg

"Vielleicht sind wir in dieser Hinsicht etwas im Vorteil", sagt Charles Leclerc. "Der Start ist ein sehr wichtiger Moment des Rennens, und das haben wir mit dieser neuen Regelung natürlich im Hinterkopf behalten."

Während beim neuen Startprozedere Probleme ausblieben, stehen Probleme bei Aston Martin aktuell an der Tagesordnung. Mehr lest ihr darüber im folgenden Artikel.

Am Mittwoch testete die Formel 1 erstmals ein neues Prozedere für den Start. Dieses beinhaltete fünf Sekunden Wartezeit, während der die Ampeln blau leuchteten, um den Fahrern genügend Zeit zu geben, den Turbo hochzudrehen. Erst danach begann die gewohnte Startphase.

Leclerc: Ferrari könnte bei Starts 2026 einen Vorteil haben

"Man kann viel gewinnen oder verlieren, je nachdem, ob man einen guten oder einen schlechten Start hat. Und besonders dieses Jahr wird der Start sehr schwierig werden", sagt Leclerc. "Wir sollten, was das angeht, auf der besseren Seite sein."

Wenn ihr keine Motorsport-News mehr verpassen wollt, folgt uns auf unserem WhatsApp-Kanal. Mehr Infos zu dem findet ihr im folgenden Artikel.

Und das ist nicht der einzige Vorteil, den Ferrari auf seiner Seite haben könnte. Am Mittwoch sorgte der Sf-26 mit einem Leitblech hinter dem Auspuff für Aufsehen. Einen Tag später drehte sich der Ferrari-Heckflügel als Einziger im ganzen Feld beim Übergang in den Straight-Mode um 180 Grad.

"Ich bin mir nicht wirklich sicher, wo wir stehen", so Leclerc. "Ich hatte das Gefühl, dass es eine wirklich gute Vorbereitung für das erste Rennen war." Das erste Rennwochenende der Saison findet vom 6. bis 8. März in Australien statt.

Die große Motorendiskussion rund um den Mercedes-Motor neigt sich dem Ende zu. Die FIA will ab 1. August ein neues Messverfahren einführen. Mehr dazu seht ihr im folgenden Video.

F1-Streit um Motoren-Trick: FIA setzt Mercedes 10-Tage-Frist (13:45 Min.)