McLaren legt beim offiziellen Formel-1-Shakedown in Barcelona einen Spätstart hin. Nachdem das Auto des amtierenden Weltmeister-Teams zu spät fertig wurde, verpasste die Mannschaft von Lando Norris und Oscar Piastri bereits den ersten Testtag. Doch entgegen dem ursprünglichen Plan ging der MCL40 auch am Dienstag nicht auf die Strecke, was den Anhängern der Papayas Sorgen machte.
Doch am Dienstagabend lieferte die Woking-Truppe eine Entwarnung und bestätigte, dass man voll im Plan sei, um an den letzten drei Tagen auf die Strecke zu gehen. Bei dem Shakedown in Barcelona dürfen die Rennställe an maximal drei von fünf Tagen testen. Damit kann McLaren auch mit dem Spätstart die volle Testzeit auskosten.
McLaren: Nutzen volle Flexibilität des Shakedowns
In einer kurzen Mitteilung des Teams heißt es: "Während die Testfahrten für die Saison 2026 bereits laufen und die zulässige Fahrzeit auf drei Tage innerhalb eines Zeitraums von fünf Tagen begrenzt ist, wird McLaren beim Shakedown in Barcelona in dieser Woche die volle Flexibilität des Programms ausnutzen."
"Wir planen an den letzten drei Testtagen zu fahren, während die ersten Tage uns eine wichtige Möglichkeit gegeben haben, das ganze Auto zusammenzubauen und zu überprüfen", heißt es weiter. McLaren spielte in die Karten, dass der Großteil des Tages verregnet war. Vor allem am Nachmittag waren die Bedingungen knifflig, was Red-Bull-Aufsteiger Isack Hadjar mit einem Unfall in der letzten Kurve bezahlte. Mehr dazu hier:
McLaren hat damit die Fertigstellung seines neuen Formel-1-Autos besser getimt als Aston Martin und Williams, die jeweils aufgrund von Verzögerungen Testtage in Barcelona verlieren. Aston plant erst am Donnerstag in den Shakedown einzusteigen, während Williams den kompletten ersten F1-Test der Formel-1-Saison verpassen wird. Das Grove-Team wird erst in Bahrain in Erscheinung treten. Am Dienstag sickerte außerdem durch, dass die eigentlich für den 3. Februar geplante Auto-Vorstellung von Williams durch ein virtuelles Event am selben Tag ersetzt wird. Das berichtete Planetf1.



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