Bereits in der vergangenen Woche gab das Formel-1-Team von Williams bekannt, dass sie komplett auf die Teilnahme an den als 'Shakedown' bezeichneten nicht-öffentlichen Testfahrten in Barcelona verzichten, da ihr Auto noch nicht fertig ist. Nun kommunizierte auch Aston Martin eine Verspätung.

Das Team aus Silverstone griff am Montag noch nicht ins Geschehen ein, was nicht weiter bedenklich ist, denn die F1-Mannschaften dürfen ohnehin jeweils nur an drei von fünf Testtagen ausrücken. Doch am Nachmittag gab Aston Martin dann bekannt, dass sie frühestens am Donnerstag teilnehmen können. Da der Test bis Freitag geht, verliert die Truppe von Eigentümer Lawrence Stroll damit gegenüber der Konkurrenz einen kompletten Testtag.

Aston Martin fährt beim F1-Test erst am Donnerstag

In einer kurzen Mitteilung hieß es von Aston Martin: "Der AMR26 wird später in dieser Woche für seinen Shakedown in Barcelona sein. Unsere Absicht ist es, am Donnerstag und am Freitag zu fahren." Der erste Bolide von Adrian Newey als Teamchef ist also nicht rechtzeitig für den Testauftakt fertig geworden.

Damit bestätigen sich zumindest teilweise Gerüchte aus der Winterpause, dass sich die britische Mannschaft in Problemen befinde. Suboptimal ist der eine verpasste Testtag auf jeden Fall, sportlich muss er aber nicht unbedingt viel bedeuten. Denn die meisten Formel-1-Teams versuchten die Fertigstellung ihres Boliden auf den letzten Drücker zu timen. Jeder Tag mehr bringt Entwicklungsfortschritte, so die Logik.

Auch McLaren timte die Fertigstellung seines Formel-1-Autos für 2026 bis auf den allerletzten Moment. Deshalb kommt für Team Woking der erste Testtag noch zu früh. Die Weltmeister-Mannschaft greift am zweiten oder dritten Tag ins Geschehen ein. Wenn alles nach Plan läuft also früh genug, um das ganze Kontingent der drei Testtage ausreizen zu können.

Abgesehen von Williams, Aston Martin und McLaren befanden sich inzwischen schon alle neuen F1-Autos auf der Strecke. Der Red Bull RB22 gab heute beim Auftakt zum Test in Barcelona sein Debüt. Die Racing Bulls, Alpine, Ferrari, Haas und Mercedes setzten ihr Auto schon bei eigenen Shakedowns in der vergangenen Woche in Bewegung. Die beiden Neueinsteiger Cadillac und Audi hatten bereits noch früher den Anfang gemacht. Der Audi R26 war als erstes Formel-1-Auto der 2026er-Generation schon am 9. Januar ausgerückt.

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