"Ab in die neue Saison" heißt es für die Formel 2! Die Nachwuchsserie startet 2026 parallel mit der Formel 1 in Melbourne in die Saison. Technisch bleibt alles beim Alten. Der Dallara F2 2024 ist weiterhin der Einsatzbolide der Formel-2-Piloten. Dennoch bringt die neue Saison ein paar kleine Veränderungen mit sich.

Da die Formel 1 für 2026 einen veränderten Rennkalender bekommt, muss auch die Formel 2 mitziehen und feiert damit ein Debüt. Imola ist raus, dafür fahren die Piloten auf dem spanischen Stadtkurs Madring in Madrid. Außerdem verschiebt sich der Monaco Grand Prix im Kalender, analog zur Terminverschiebung in der Formel 1, nach vorne. Den gesamten Formel-2-Rennkalender für 2026 gibt es hier.

Wer fährt 2026 in der Formel 2?

Bei den elf Teams gab es nur leichte Veränderungen. Hitech Grand Prix geht in der Saison 2026 als Hitech TGR an den Start, während DAMS künftig unter dem Namen DAMS Lucas Oil startet.

Gleich elf Fahrer geben 2026 ihr Formel-2-Debüt. Von den restlichen zehn Piloten, die bereits bestätigt wurden und auch letztes Jahr schon am Start standen, bleiben nur vier ihrem bisherigen Team treu. Damit ist das Fahrerfeld fast vollständig: 21 der 22 Plätze sind bereits besetzt. Nur Van Amersfoort Racing ziert sich noch mit einer Entscheidung um den Platz im zweiten Cockpit neben Ex-WEC-Pilot Nicolás Varrone.

Deutschland bleibt in der Formel 2 weiterhin vertreten. Der deutsch-dänische Pilot Oliver Goethe bleibt auch 2026 bei MP Motorsport. Joshua Dürksen, der unter paraguayischer Flagge fährt, aber die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, wechselt von AIX Racing zu Invicta Racing.

Wer sind überhaupt die Fahrer der Formel 2 in der Saison 2026? Und für welches Team gehen sie an den Start? Motorsport-Magazin.com hat die Übersicht:

Formel 2 2026: Das bestätigte Starterfeld

Team Fahrer Nationalität Alter
Invicta Racing Rafael Câmara Brasilien 20
Joshua Dürksen Paraguay/Deutschland 22
Hitech TGR Ritomo Miyata Japan 26
Colton Herta USA 25
Campos Racing Nikola Tsolov Bulgarien 19
Noel León Mexiko 21
DAMS Lucas Oil Dino Beganovic Schweden 21
Roman Bilinski Polen 21
MP Motorsport Gabriele Minì Italien 20
Oliver Goethe Deutschland/Dänemark 21
Prema Racing Sebastián Montoya Kolumbien 20
Mari Boya Spanien 21
Rodin Motorsport Martinius Stenshorne Norwegen 19
Alex Dunne Irland 20
ART Grand Prix Kush Maini Indien 25
Tasanapol Inthraphuvasak Thailand 20
AIX Racing Emerson Fittipaldi Jr. Brasilien 18
Cian Shields Großbritannien/Irland 20
Van Ammersfoort Racing Nicolás Varrone Argentinien 25
Rafael Villagómez Mexiko 24
Trident Motorsport Laurens van Hoepen Niederlande 20
John Bennett Großbritannien 22

Ralph Boschung wird Formel-1-Entwicklungsfahrer bei Audi

Der Schweizer Ralph Boschung wird ab der Saison 2026 Teil des Audi Driver Development Programmes. Der 28-Jährige übernimmt für das Audi Revolut F1 Team die Rolle des Entwicklungspiloten und unterstützt die Ingolstädter gemeinsam mit F3-Pilot Freddie Slater und F1-Academy-Pilotin Emma Felbermayr abseits der Strecke im Simulator und in der Weiterentwicklung des Boliden. Boschung war zuvor von 2017 bis 2023 in der Formel 2 am Start. Sein erster und vorerst letzter Sieg in der höchsten Nachwuchsklasse der Formel 1 gelang ihm beim Saisonauftakt in Bahrain 2023.

Formel-2-Starterfeld mit Rafael Villagómez komplett

Van Amersfoort Racing gab als letztes Team seinen zweiten Piloten für 2026 bekannt. Der Mexikaner Rafael Villagómez wird neben Nicolás Varrone für die Niederländer an den Start gehen und komplettiert damit das F2-Grid. Es wird seine dritte Saison in der höchsten Nachwuchsklasse der Formel 1 und seine fünfte für VAR. Die Saison 2025 schloss er mit zwei Podien auf Platz 14 der Fahrerwertung ab.

Joshua Dürksen wird Mercedes-Entwicklungsfahrer

Das Mercedes F1-Team gab ihm Rahmens seines Saisonauftakt-Launches 2026 auch einen neuen Entwicklungsfahrer bekannt: der Formel-2-Pilot Joshua Dürksen wird neben Anthony Davidson und Doriane Pin das Team aus Brackley hinter den Kulissen verstärken. In seiner zweiten Saison in der Formel 2 ghet der Paraguayer für Invicta Racing an den Start. Neben seinen Pflichten als aktiver Fahrer in der Nachwuchsklasse der Formel 1 wird er Mercedes auch in Sachen Simulator- und Entwicklungsarbeit unterstützen.