Mit dem Beginn der Formel-1-Ära hat Audi vor einer Woche auch die Gründung eines eigenen Förderprogrammes für Nachwuchs-Piloten bekannt gegeben. Am 26. Januar bestätigen die Ingolstädter nun den ersten Junior-Fahrer, nämlich den 17-jährigen Freddie Slater.
Mit Slater hat sich Audi gleich einmal einen Fahrer mit ordentlich Potenzial geangelt. Der Brite stieg 2022 nach einer erfolgreichen Kart-Karriere mit Europa- und Weltmeisterschaften in den Automobilsport auf und machte sich seitdem als Seriensieger einen Namen.
2023 gewann er die britische Ginetta Junior-Meisterschaft, 2024 holte er seine zwei ersten Titel im Formelsport in den Formel-4-Meisterschaften von Italien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die italienische Meisterschaft dominierte er mit 15 Siegen in 21 Rennen. 2025 stieg er auf und holte im ersten Anlauf gleich den Titel in der europäischen Formula Regional.
Karriere-Bilanz von Freddie Slater
| Jahr | Serie | Platz |
|---|---|---|
| 2022 | Ginetta Winter Series | 1. |
| 2023 | Ginetta Junior | 1. |
| 2024 | Formel 4 Italien | 1. |
| 2024 | Formel 4 UAE | 1. |
| 2025 | Formula Regional European | 1. |
| 2025 | Formula Regional Middle East | 2. |
| 2026 | Formel 3 | - |
Audi begeistert von Nachwuchs-Star Freddie Slater
2026 steht infolgedessen das erste Jahr Formel 3 beim Team Trident im Rahmenprogramm der Formel 1 an. Dabei wird Slater nun als erster Fahrer die volle Unterstützung des Audi-Förderprogramms angeführt von Le-Mans-Legende Allan McNish zuteil. Mehr über das Programm selbst gibt es hier:
"In Freddie sehen wir das immense Potenzial eines zukünftigen Stars", meint McNish. "Seine Ergebnisse sind beeindruckend, aber viel wichtiger ist, dass er den Fokus, den Einsatz und die Bereitschaft zum Lernen der für den Sport essenziellen Dinge besitzt. Er ist der ideale erste Kandidat für das Audi-Fahrer-Entwicklungsprogramm."
Slater selbst spricht davon, dass das in ihn gesetzte Vertrauen und die Unterstützung einer Marke wie Audi ein wahrgewordener Traum sei: "Mit einem respektierten Team wie Trident in die Formel 3 zu gehen und die Unterstützung von Audis Formel-1-Team zu haben ist eine riesige Chance. Ich bin voll drauf fokussiert, hart zu arbeiten, und das meiste aus diesem wichtigen Schritt zu machen, mit dem Ziel, in die Formel 1 zu kommen."
Langfristig ist Audi für Slater eine absolut realistische F1-Chance, wenn er abliefert. Der aktuelle Einsatzfahrer Nico Hülkenberg ist schließlich bereits 38 Jahre alt - fühlt sich allerdings immer noch pudelwohl, wie auch die vorangegangene F1-Saison zeigte. So ließ Hülkenberg erst vor ein paar Tagen am Rande der Audi-Präsentation wissen: So schnell denkt er nicht ans Aufhören. Fährt er bis tief hinein in die 40er? Mehr dazu hier:



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