Honda hat auf seinen Social-Media-Kanälen einen kurzen, aber vielversprechenden Vorgeschmack auf den neuen Formel 1-Antrieb ab 2026 veröffentlicht. In einem 20-Sekunden-Clip ist die Power Unit - vom Hochschalten durch alle sieben Gänge bis hin zum Vollgas auf der Geraden und dem aggressiven Runterschalten in die Kurve – zu hören. Passend dazu nennt Honda das Ganze: "Unser Soundtrack für 2026". Da Testfahrten mit dem neuen Motor noch verboten sind, ist davon auszugehen, dass die Geräuschkulisse aus einem Dyno-Test stammt.
Die neue Antriebseinheit gab den Rahmen für die 2026er Boliden vor. Die Systemleistung bleibt zwar annähernd gleich, die Elektro-Komponente der Power Units wird dabei aber deutlich größer. Deshalb muss entsprechend mit der Energie gehaushaltet werden. Damit die Autos auf den Geraden nicht zu langsam werden und damit ihnen nicht zu schnell die Energie ausgeht, wurde der Luftwiderstand um 55 Prozent gesenkt. Das geschieht vor allem mit zwei Maßnahmen: Aktive Aerodynamik und kleinere Dimensionen. Mehr dazu im Video:
Aston Martin geht nächstes Jahr als offizielles Honda-Werksteam an den Start - und das mindestens bis 2030. "Wir haben das Potenzial, in der Formel 1 erfolgreich zu sein, nicht nur 2026, sondern auch 2027, 2028 und darüber hinaus. Wir stehen kurz vor etwas ganz Besonderem", ist HRC-Präsident Koji Watanabe überzeugt. Dabei war die Ehe zwischen Aston Martin und dem japanischen Motoren-Giganten keineswegs von langer Hand geplant.
Aston-Boss Lawrence Stroll spielte zwischenzeitlich mit dem Gedanken an eine eigene Power Unit nach Red-Bull-Vorbild. Doch Honda bot die perfekte Lösung - und umgekehrt. Die Japaner wollten 2026 unbedingt wieder mit dabei sein. Der ursprüngliche Plan war wieder gemeinsame Sache mit Red Bull zu machen. Doch für beide ging es nicht mehr. Für Red Bull, weil man bereits zu viel investiert hatte, für Honda, weil man mehr sein wollte als Sponsor.



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