Sauber fuhr ab dem Barcelona GP 2025 eine Saison, mit der nur wohl wenige gerechnet hätten. In das Zandvoort-Wochenende startet das Team mit 51 Punkten und Platz sieben in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Daran wollen Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto in den Niederlanden anknüpfen. Die Trainings der Formel 1 am Freitag liefen wie geplant und ohne Vorkommnisse. Doch im Mittelfeld wird es auch in Zandvoort wieder eng. Die größte Variable an diesem Wochenende? Das Wetter!
Hülkenberg: Wir müssen uns am Samstag strecken
Das erste (P13) und zweite Training (P10) liefen für Nico Hülkenberg unauffällig. Gabriel Bortoleto konnte er im zweiten Training schlagen. Der Sauber scheint wie an den Wochenenden zuvor wieder mitten im Mittelfeld-Kampf dabei zu sein. "Es war ein ziemlich typischer Freitag für uns - nichts Außergewöhnliches. Insgesamt sind wir mit dem heutigen Verlauf einigermaßen zufrieden", sagt Hülkenberg.
Doch sicher ist er sich im Kampf um die Punkte keineswegs. Besonders weil das zweite freie Training mehrere Male unterbrochen wurde. Lance Stroll schlug schon zu Beginn der Session ein, Isack Hadjar musste seinen Racing Bull später ebenfalls abstellen. "Viele haben bei den ganzen roten Flaggen ihre Runden auf dem Soft glaube ich nicht richtig hinbekommen, das richtige Bild sehen wir also erst morgen", so der Deutsche.
Hülkenberg und Bortoleto hoffen auf Setup-Feintuning
Mit dem Gefühl im Auto ist er größtenteils zufrieden, was bleibt ist das typische Freitags-Feintuning über Nacht. "Es wird eng für uns, der Williams und Haas sind nah an uns dran. Und der Aston ist super schnell. Wir müssen uns strecken. Das Feld ist wieder einmal unglaublich eng, daher zählt jedes Detail", so Hülkenberg.
Sauber-Teamkollege Gabriel Bortoleto stimmt ihm zu. "Es war ein positiver, unkomplizierter Tag. Nach der Sommerpause fühlte ich mich sofort gut im Auto und war mit der Balance während meiner Runden zufrieden. Morgen geht es darum, noch etwas zu verfeinern."
Dabei könnte das Wetter alle Setup-Arbeiten zunichtemachen. Sowohl für das Qualifying als auch den Rennsonntag droht Regen. "Über die Nacht könnte es nass werden, aber am Tag ist das Risiko geringer als heute. Das sagen zumindest die Vorhersagen", schätzt Hülkenberg.



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