Kimi Antonelli hat die Sommerpause nach einer bisher schwierigen Europa-Saison in der Formel 1 gebraucht. Doch am ersten Tag nach der Sommerpause ereilte ihn schon der nächste Rückschlag. Der Italiener blieb in Kurve acht im ersten Training im Kies stecken und musste sein Auto abstellen. So verlor der Rookie wichtige Fahrtzeit in Zandvoort. George Russell steckte dagegen weiter vorne im gewohnten Mix, war jedoch vom starken Fernando Alonso überrascht.
Kimi Antonelli: Habe mich verbremst und bin stecken geblieben
Doch zuerst Antonelli. Der sorgte nämlich schon im ersten Training mit seinem Ausritt in Kurve acht für Aufmerksamkeit und musste seinen W16 abstellen. Den Großteil des ersten Trainings setzte Antonelli damit aus.
"Ich habe stark gepusht, hatte dann einen Verbremser und bin steckengeblieben. Das war natürlich nicht ideal, weil ich so wenig fahren konnte", sagt Antonelli. Dafür konnte Antonelli zumindest im zweiten Training ein paar Runden abspulen. Das beendete er auf Position zwölf.
"Es war eine solide Session, auch wenn ein paar Fehler in der schnellen Runde dabei waren. Ich habe meinen Rhythmus etwas wiedergefunden. Aber es gibt natürlich noch einiges zu tun. Wir wissen aber, wo wir uns verbessern müssen", verrät der Rookie. Insgesamt neun Zehntel fehlten ihm auf seinen Teamkollegen weiter vorne. Bis zum Samstag ist da noch eine Steigerung von Nöten.
Die große Frage: Was macht das Wetter? Denn für den Samstag und Sonntag gibt es eine hohe Regenwahrscheinlichkeit. "Wir werden sehen. Wenn es trocken bleibt, werden wir versuchen an unseren Problemen zu arbeiten."
George Russell überrascht von Aston Martin
George Russell wurde durch eine Kollision mit Oscar Piastri in der Box im zweiten Training auffällig. McLaren wurde dafür mit einer Strafe von 5000 Euro belegt. Abgesehen davon landete Russell auf Position vier, direkt hinter beiden McLaren - und Fernando Alonso.
Es hat sich gut angefühlt. Aber die Bedingungen waren für alle knifflig. "Aston war eigentlich schlecht in Form und in Ungarn hatten sie auf einmal ein tolles Ergebnis. Hier sehen sie auch schnell aus", so Russell.
Einen Angriff auf McLaren erhofft sich Russell in Zandvoort allerdings nicht. Dafür schienen die Abstände in FP2 schon zu groß. Während sich die Top-3 noch innerhalb einer Zehntelsekunde tummelten, fehlten Russell schon knapp vier. "Wir sind nicht so nah an der Spitze wie wir uns das wünschen würden, aber die Rennpace sieht okay aus", sagt der Mercedes-Pilot.
Die Konkurrenz? Die üblichen Verdächtigen 2025. "Ferrari hat etwas gefehlt, aber ich bin mir sicher, dass sie das schnell drehen können. Dasselbe gilt für Max. Er hatte ein schwieriges Rennen in Ungarn, aber das war denke ich mehr eine Ausnahme. Aktuell sieht es also wie ein Kampf mit den Astons und Max aus."



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