Max Verstappen sicherte sich beim Formel-1-Rennen in Imola seinen zweiten Saisonsieg. Mit einem starken Start legte er den Grundstein für den Triumph – das perfekte Geschenk zum 400. Grand Prix von Red Bull Racing. Lando Norris ging dank frischerer Reifen gegen Rennende an Piastri vorbei und sicherte sich Platz zwei. Der Australier landete nach Strategie- und Safety-Car-Pech auf P3. Wie ging es dahinter aus?

Platz Fahrer Team Rückstand
1Max VerstappenRed Bull-
2Lando NorrisMcLaren+6.109 s
3Oscar PiastriMcLaren+12.956 s
4Lewis HamiltonFerrari+14.356 s
5Alexander AlbonWilliams+17.945 s
6Charles LeclercFerrari+20.774 s
7George RussellMercedes+22.034 s
8Carlos SainzWilliams+22.898 s
9Isack HadjarRacing Bulls+23.586 s
10Yuki TsunodaRed Bull+26.446 s
11Fernando AlonsoAston Martin+27.250 s
12Nico HülkenbergSauber+30.296 s
13Pierre GaslyAlpine+31.424 s
14Liam LawsonRacing Bulls+32.511 s
15Lance StrollAston Martin+32.993 s
16Franco ColapintoWilliams+33.411 s
17Oliver BearmanHaas+33.808 s
18Gabriel BortoletoSauber+38.572 s
19Kimi AntonelliMercedesAusfall
20Esteban OconHaasAusfall

Lewis Hamilton gab den Tifosi nach einem Qualifying zum Vergessen Grund zum Jubeln. Der Ferrari-Pilot verpasste als Vierter knapp das Podest. Teamkollege Charles Leclerc musste sich nach einem harten Zweikampf gegen Alexander Albon mit Rang sechs begnügen. Im Gegensatz zu Hamilton wurde Leclerc während der SC-Phase nicht an die Box geordert und kämpfte gegen Albon, der auf frischeren Reifen unterwegs war, mit stumpfen Waffen. Es kam zu einem harten Manöver, bei dem der Williams-Pilot von der Strecke abkam. Um eine Strafe zu vermeiden, wurde Leclerc von seinem Team aufgefordert, P5 an Albon abzutreten.

George Russell beendete den Emilia-Romagna-GP auf Position sieben und hatte genau wie Carlos Sainz hinter ihm doppeltes Pech. Ein früher Boxenstopp erwies sich als falsche Strategie. Auch vom Rennverlauf negativ beeinflusst war Isack Hadjar, der auf P9 ins Ziel kam. Damit erzielte er seine dritte Punkteplatzierung 2025. Yuki Tsunoda komplettierte die Top-10 und holte nach einem Horror-Crash im Qualifying den letzten Punkt.

Zwei Ausfälle lösen VSC- und SC-Phasen aus

Sowohl Esteban Ocon als auch Lokalheld Kimi Antonelli mussten ihre Boliden vorzeitig abstellen. Daraus resultierten eine virtuelle und eine klassische Safety-Car-Phase, die das Renngeschehen maßgeblich beeinflussten.

Fernando Alonso schrammte auf P11 knapp an den Punkterängen vorbei. Seine ersten WM-Zähler 2025 lassen nach wie vor auf sich warten, genau wie bei Liam Lawson, Alpine-Neuzugang Franco Colapinto und Gabriel Bortoleto. Ebenfalls ohne Punkte blieben Nico Hülkenberg, Pierre Gasly und Oliver Bearman.

Position Fahrer Punkte Konstrukteur
1Oscar Piastri146McLaren
2Lando Norris133McLaren
3Max Verstappen124Red Bull
4George Russell99Mercedes-AMG
5Charles Leclerc61Ferrari
6Lewis Hamilton53Ferrari
7Kimi Antonelli48Mercedes-AMG
8Alexander Albon40Williams
9Esteban Ocon14Haas
10Lance Stroll14Aston Martin F1 Team
11Carlos Sainz jr.11Williams
12Yuki Tsunoda10Red Bull
13Pierre Gasly7Alpine
14Isack Hadjar7Racing Bulls
15Nico Hülkenberg6Sauber
16Oliver Bearman6Haas
17Fernando Alonso0Aston Martin F1 Team
18Liam Lawson0Racing Bulls
19Jack Doohan0Alpine
20Gabriel Bortoleto0Sauber
21Franco Colapinto0

Überholfeindlicher Imola-GP? Ein Szenario, das befürchtet wurde, sich aber nicht bewahrheitete. Tatsächlich überschlugen sich die Ereignisse beim Grand Prix in Imola regelrecht. Im Rennbericht könnt ihr alles ganz genau nachvollziehen. Gleich hier lesen: