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Formel 1

Formel 1, Mick Schumacher ärgert Fehler: Hatte Pace von Russell

Haas ist beim Steiermark GP in Österreich abgeschlagen Letzter. Mick Schumacher ärgert sich über Fehler, Nikita Mazepin als Teamplayer hinter Schumacher.
von Christian Menath

Motorsport-Magazin.com - Nachdem sich Mick Schumacher im 3. Freien Training noch auf Rang 16 schieben konnte und ihm nur eine Zehntelsekunde auf George Russell und Kimi Räikkönen fehlte, gab es im Qualifying zum Steiermark GP einen Rückschlag: Der Haas-Pilot konnte lediglich Teamkollege Nikita Mazepin im Kampf um goldene Ananas schlagen.

"Ich habe im letzten Versuch etwas zu viel Speed mit in die erste Kurve genommen. Das hatte dann einen großen Einfluss auf das Ergebnis", ärgerte sich Schumacher. Die letzte Runde im Q1 musste er daraufhin abbrechen. Die schnellste Zeit fuhr er schon im ersten der drei Versuche.

Schumacher: Hatten in Spielberg Pace von Russell

"Das ist ärgerlich, denn die Pace war dieses Wochenende sehr gut", so Schumacher. "Wir waren nah an George und Kimi, konnten uns aber im Qualifying nicht mehr verbessern. Während Schumacher von Startplatz 19 aus ins Rennen geht, konnte Russell den Williams auf einen starken elften Platz stellen.

Am Ende fehlten Haas sogar satte sechs Zehntel auf das restliche Feld, das sonst extrem eng zusammenlag. "Das ist schon ein bisschen überraschend", gesteht Teamchef Günther Steiner. "Das ist nicht zufriedenstellend, so weit hinten zu sein, auch wenn Mick keinen guten Run hatte."

Schumacher-Teamkollege Mazepin: Sind Teamplayer

Immerhin Teamkollege Nikita Mazepin konnte Schumacher schlagen. Anderthalb Zehntel fehlten dem Russen auf Schumacher. "Ich hätte aber auch vor ihm sein können", meint Mazepin. "Ich habe leider keine Runde komplett zusammenbekommen. Ich wollte keine kleinen Schritte machen, sondern große, denn wir sind Teamplayer und es ist egal, wer von uns beiden vorne ist, solange wir hinter den anderen Teams sind."

Auf Besserung im Rennen besteht nur geringe Hoffnung, war die Rennperformance bei Haas doch schon in Frankreich schlechter als die Pace auf eine Runde. "Unsere Longruns hier waren einfach nicht konkurrenzfähig, das einzige, was noch etwas ändern könnte, wäre Regen", glaubt Steiner. "Nasse Bedingungen sind unsere größte Hoffnung", meint auch Schumacher.


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