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Formel 1

Räikkönen macht Vettel Feuer unter den Hintern - Heidfeld: Alonso macht Politik

Wer wird Nachfolger von Mark Webber bei Red Bull? Neben Daniel Ricciardo und Kimi Räikkönen soll nun auch Fernando Alonso möglich sein, doch Heidfeld winkt ab.
von Christian Menath

Motorsport-Magazin.com - Was ist dran am Gerücht, dass Fernando Alonso im nächsten Jahr gerne im Red Bull sitzen würde? Nicht viel, glaubt man Nick Heidfeld. "Alonso würde ich eigentlich ausschließen", sagte der Mönchengladbacher in der Diskussion um einen Nachfolger für Mark Webber, der im nächsten Jahr die World Endurance Serie mit Porsche bereichern wird. Für Nick Heidfeld ist klar, Alonso spielt mit Ferrari: "Wer den Alonso kennt und über die letzten Jahre beobachtet hat, weiß, dass der auch die Politik sehr gut beherrscht."

Die Lösung mit Räikkönen finde ich auch cool.
Hans-Joachim Stuck

Der 36-Jährige sieht einen anderen Kandidaten ganz vorne: Kimi Räikkönen. "Es wäre für Red Bull und auch für Kimi eigentlich die logische Wahl. Das ist der beste verfügbare Fahrer und das beste verfügbare Team." Das Image des Partylöwen Räikkönen ist für Heidfeld nur die halbe Wahrheit, viele würden vergessen, wie hart der Finne auch arbeiten kann.

Mit seiner Meinung steht der ehemalige Formel-1-Pilot nicht alleine da, Motorsport-Legende Hans-Joachim Stuck stimmt ihm zu. "Die Lösung mit Räikkönen finde ich auch cool." Stuck würde sich vor allem auf die Fahrerpaarung Räikkönen/Vettel und die teaminternen Kämpfe freuen: "Wenn da der Räikkönen im Auto sitzt, bekommt der Sebastian auch mal schnell Feuer unter den Hintern - das stelle ich mir sehr lustig vor."


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