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Nick Heidfeld

Nick Heidfeld ist ein deutscher Rennfahrer, der zuletzt in der FIA-Formel-E-Meisterschaft gestartet ist. In der Saison 2000 stieg er in die Formel 1 ein. Nach einem Jahr beim Hinterbänklerteam Prost wechselte er zu Sauber, wo er aufblühte. Beim dritten Saisonrennen in Brasilien fuhr er erstmals ein Podestergebnis ein. 2004 legte er eine Zwischenstation bei Jordan ein, ehe er zu Williams wechselte. Der Rennstall aus Grove ging in dieser Zeit mit BMW-Motoren an den Start. Als BMW 2006 Sauber zu seinem Werksteam umfirmierte, erhielt Heidfeld dort einen Vertrag. Er blieb bis zum Ende der Sauber-BMW-Allianz im Jahr 2009.

Heidfeld wurde in der Saison 2010 Testfahrer des Mercedes-Werksteams, das am Ende des Vorjahres Brawn GP übernommen hatte. Im August 2010 wurde er von Mercedes freigestellt, um als Testfahrer für Pirelli zu arbeiten. Der Reifenhersteller bereite seine Formel-1-Rückkehr für die darauffolgende Saison vor. Auch dieser Aufgabe ging der Mönchengladbacher nicht lange nach. Ab dem Singapur GP ersetzte er bei Sauber Pedro de la Rosa, von dem sich der Rennstall getrennt hatte.

Vor der Saison 2011 stand Heidfeld ein weiteres Mal ohne Cockpit da. Er erhielt allerdings erneut die Gelegenheit, als Ersatzfahrer einzuspringen. Robert Kubica hatte sich zuvor bei einem Rallyeunfall schwere Verletzungen an der rechten Hand zugezogen. Deswegen konnte er nicht für Lotus Renault fahren. Heidfeld startete zunächst gut in die Saison. Beim zweiten Rennen in Malaysia wurde er Dritter. Daran knüpfte er im Lauf des Jahres nicht mehr an und wurde im Sommer von Teamchef Eric Boullier heftig kritisiert. Nach einer rechtlichen Auseinandersetzung wurde der Vertrag aufgehoben und Bruno Senna ersetzte Heidfeld bei den verbleibenden Rennen.

Heidfeld widmete sich in den darauffolgenden Jahren zunächst dem GT-Sport und dann der Formel E. Dort hinterließ er einen bleibenden Eindruck: Beim ersten Rennen im Jahr 2014 kämpfte er für Venturi gegen Nicolas Prost um den Sieg. In der letzten Runde des Peking ePrix griff er den führenden Franzosen an. Die beiden Fahrzeuge kollidierten, Heidfelds Bolide stieg über die Kerbs auf und überschlug sich. Zwischen 2015 und 2018 startete Heidfeld für Mahindra. Insgesamt fuhr er in der Formel E acht Podestergebnisse ein.
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