Formel 1 - Streckenlayout soll helfen

Mercedes' Hoffnung: Suzuka vergessen machen

Michael Schumacher, Nico Rosberg & Co verbindet eine Hoffnung: Die Streckencharakteristik in Korea soll dem Silberpfeil auf die Sprünge helfen.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Schon nach dem Qualifying in Japan blickte Ross Brawn sehnsüchtig in Richtung Korea voraus. Der Suzuka Circuit lag dem Silberpfeil nicht wirklich. Das soll sich auf dem noch recht neuen Kurs in Yeongam ändern. "Die Strecke in Korea hat eine deutlich andere Charakteristik als jene von Suzuka vom letzten Wochenende", bestätigt Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Es gibt in Yeongam viel mehr langsame Kurven, von denen sechs sogar mit unter 100 km/h gefahren werden, was für ein Formel 1-Auto wirklich langsam ist."

Dem Mercedes kommt das entgegen, immerhin sind langgezogene, schnelle Kurven nicht gerade das natürliche Terrain des Silberpfeils. "Von der grundsätzlichen Charakteristik sollte sie uns besser liegen als Japan, von daher fahren wir gut gestimmt nach Korea", sagt Michael Schumacher.

Besser als in Suzuka abschneiden

"Wir erlebten in Suzuka ein forderndes Wochenende, konnten aber auch viel über unser Auto und dessen Performance lernen", sieht Brawn aber auch Positives an der Nullrunde von Japan. "Es ist aber gut, dass wir zwei Rennen innerhalb einer Woche fahren, so erhalte ich bereits nach sieben Tagen die Gelegenheit, ein besseres Resultat einzufahren", peilt Rosberg eine schnelle Wiedergutmachung an. "Ich glaube, dass die jüngsten Updates für unser Auto besser zu dieser Strecke passen sollten und ich hoffe, dass wir damit einen weiteren Fortschritt bei der Performance erzielen können."

Dann sollen wieder für beide Fahrer Punkte her. "Unser Ziel für Korea ist, wieder ein Performance-Level zu erreichen, das uns bessere Startplätze erlaubt als das in Suzuka der Fall war, und dass wir dann auch im Rennen mehr erreichen können", gibt Haug die Marschroute vor.


Weitere Inhalte:
Motorsport-Magazin.com fragt
Wir suchen Mitarbeiter